MAT Commercial Vehicle Products GmbH

Klosterstraße 16, 51709 Marienheide, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 83867
Vorher
mertus 168. GmbHEurac Kaiser GmbH
Eingetragen
6.5.2014
Branche
Herstellung von Schleifkörpern und Schleifmitteln auf UnterlageHerstellung von Nutzkraftwagen und NutzkraftwagenmotorenHerstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und Waren
Gegenstand
die Entwicklung, die Erprobung, die Herstellung und der Vertrieb von Bremsbelägen, von sonstigen Reibmaterialien sowie von verwandten und ergänzenden Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kyriakos Tachmatzidis
seit 7.11.2023
Prokura
Geschäftsführer
Markus Eisenmann
seit 17.6.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MAT Holdings, Inc.USA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

MAT Holdings, Inc.
United States
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MAT Commercial Vehicle Products GmbH

Marienheide

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

Euro Euro Euro
31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.202,28 24.518,42
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschliesslich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.709.930,44 2.789.456,87
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.580.906,69 6.294.876,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.804.744,79 1.816.487,06
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.085.304,06 5.873.350,97
20.180.885,98 16.774.171,44
20.205.088,26 16.798.689,86
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.117.897,42 7.384.997,86
2. Unfertige Erzeugnisse 2.236.859,13 2.502.666,48
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.410.780,94 3.356.324,78
11.765.537,49 13.243.989,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.227.427,15 7.023.855,64
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.851.858,35 2.672.282,27
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.613.513,03 1.951.027,95
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 15.862,16 Euro (Vorjahr: 15.862,16 Euro)
13.692.798,53 11.647.165,86
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 478.808,26 917.938,15
25.937.144,28 25.809.093,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 60.822,78 4.635,24
Aktiva 46.203.055,32 42.612.418,23

Passiva

Euro Euro Euro
31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 30.264.768,32 26.517.768,32
III. Verlustvortrag -10.240.792,06 -8.075.869,17
IV. Jahresfehlbetrag -523.376,11 -2.164.922,89
19.525.600,15 16.301.976,26
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 910.535,00 892.214,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 94.606,91
3. Sonstige Rückstellungen 2.388.865,52 2.146.456,16
3.299.400,52 3.133.277,07
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.303.297,22 4.716.630,18
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.935.142,89 18.308.852,57
davon ggü. Gesellschaftern 13.550.000 Euro (Vorjahr: 12.250.000,00 Euro)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 139.614,54 151.682,15
davon aus Steuern 139.614,54 Euro (Vorjahr: 151.682,15 Euro)
23.378.054,65 23.177.164,90
Passiva 46.203.055,32 42.612.418,23

Gewinn- und Verlustrechnung

Euro Euro Euro
2023 2023 2022
1. Umsatzerlöse 78.509.512,27 61.660.565,42
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 900.795,40 2.648.119,41
3. Sonstige betriebliche Erträge 538.319,40 807.035,90
79.948.627,07 65.115.720,73
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 59.570.625,55 48.941.419,83
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.321.243,50 1.725.694,78
61.891.869,05 50.667.114,61
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.148.531,20 8.911.797,82
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.698.906,81 1.416.374,52
davon für Altersversorgung 189.087,70 Euro (Vorjahr: 32.966,60 Euro)
11.847.438,01 10.328.172,34
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.330.464,86 1.434.963,84
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.020.295,92 3.856.054,67
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 883.171,42 493.324,98
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 469.975,53 472.544,87
10. Ergebnis nach Steuern -494.587,72 -2.136.454,58
11. Sonstige Steuern 28.788,39 28.468,31
12. Jahresfehlbetrag -523.376,11 -2.164.922,89

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 820.070,39 12.700,00 0,00 0,00 832.770,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschliesslich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.522.039,68 0,00 0,00 0,00 4.522.039,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.271.334,38 99.885,55 0,00 144.334,70 13.515.554,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.973.687,13 217.909,08 0,00 50.080,84 4.241.677,05
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.873.350,97 4.406.368,63 0,00 -194.415,54 10.085.304,06
27.640.412,16 4.724.163,26 0,00 0,00 32.364.575,42
Gesamtsumme 28.460.482,55 4.736.863,26 0,00 0,00 33.197.345,81
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 795.551,97 13.016,14 0,00 0,00 808.568,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschliesslich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.732.582,81 79.526,43 0,00 0,00 1.812.109,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.976.457,84 958.190,10 0,00 0,00 7.934.647,94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.157.200,07 279.732,19 0,00 0,00 2.436.932,26
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
10.866.240,72 1.317.448,72 0,00 0,00 12.183.689,44
Gesamtsumme 11.661.792,69 1.330.464,86 0,00 0,00 12.992.257,55
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.202,28 24.518,42
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschliesslich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.709.930,44 2.789.456,87
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.580.906,69 6.294.876,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.804.744,79 1.816.487,06
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.085.304,06 5.873.350,97
20.180.885,98 16.774.171,44
Gesamtsumme 20.205.088,26 16.798.689,86

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die MAT Commercial Vehicle Products GmbH („Gesellschaft“) wurde im Jahr 2014 als mertus 168. GmbH, Frankfurt am Main, gegründet, die Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main erfolgte am 6. Mai 2014. Die Firma wurde noch im selben Jahr in Eurac Kaiser GmbH geändert.

Die Firma wurde gemäß Gesellschafterbeschluss vom 15. Januar 2015 auf MAT Commercial Vehicle Products GmbH geändert, die Gesellschafterversammlung vom 6. März 2015 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in Ziff. 1 Satz 2 und mit ihr die Sitzverlegung von Frankfurt am Main nach Marienheide beschlossen.

Die Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 83867 ist am 18. März 2015 erfolgt.

Alleiniger Gesellschafter ist die MAT Holdings Inc., 6700 Wildlife Way, Long Grove, IL 60047 USA, die mit Anteilskaufvertrag vom 26. Januar 2015 die Anteile an der Gesellschaft von Eurac Limited, Mannings Heath Road, Poole Dorset BH 12 4NJ, Großbritannien, erworben hat. Die MAT Holdings Inc. stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis der verbundenen Unternehmen auf.

Der Jahresabschluss ist unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit bleibt die Gesellschaft auf die Unterstützung durch die Gesellschafterin MAT Holdings Inc., Illinois, USA angewiesen. Zum Bilanzstichtag sowie auch zum 31. Dezember 2024 beläuft sich das Darlehen von der Gesellschafterin MAT Holdings Inc. auf EUR 13,6 Mio. Die MAT Holdings Inc. hat am 4. August 2025 gegenüber der MAT Commercial Vehicle Products GmbH erklärt, dass die vollständige oder teilweise Kündigung des Darlehens frühestens mit Wirkung vom 30. September 2026 möglich ist. Die MAT Commercial Vehicles Products GmbH hat einen Liquiditätsplan aufgestellt, der den Zeitraum von 1. Januar 2024 bis zum 30. September 2026 umfasst. Liquiditätslücken ergeben sich demnach aufgrund des Forderungsfactorings, der Finanzierungsprogramme sowie der Darlehensfinanzierung durch den Gesellschafter keine, so dass die Gesellschaft bislang und voraussichtlich bis zum Ende des Prognosezeitraums ihren laufenden finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann.

Sollte die wirtschaftliche Entwicklung sich im Zeitraum danach verschlechtern, würde eine erneute und ggf. verstärkte Unterstützung durch die Gesellschafterin notwendig.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die für einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung geforderten Zusatzangaben teilweise in den Anhang übernommen.

Die Werte in der Schlussbilanz zum 31. Dezember 2022 wurden als Eröffnungswerte 2023 übernommen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig über die jeweilige Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben.

Sachanlagen:

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Das im Rahmen der Übernahme des Geschäftsbetriebs erworbene Sachanlagevermögen wird über die auf Basis eines Gutachtens geschätzte Restnutzungsdauer abgeschrieben.

Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Planmäßigen Abschreibungen liegen die folgenden durchschnittlichen Nutzungsdauern zugrunde:

- Gebäude 20 - 39 Jahre
- Technische Anlagen und Maschinen 2 - 14 Jahre
- Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 14 Jahre
- Immaterielle Vermögensgegenstände 3 - 5 Jahre

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von 250,- € bis zu einem Wert von 800,- € wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten, sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht einbezogen. Soweit die Marktpreise oder beizulegenden Werte am Bilanzstichtag unter den Anschaffungs- oder Herstellungskosten lagen, wurden diese zum Ansatz gebracht. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder einer verminderten Verwertbarkeit ergaben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Erkennbaren Risiken wurde durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Fremdwährungsforderungen sind zu den Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag bewertet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Die Bildung der Rückstellungen von Pensionen, Altersteilzeitverpflichtungen, Jubiläumsgeldzahlungen und Sterbegeld wurden durch einen externen Versicherungsmathematiker (Mercer) nach anerkannten Grundsätzen ermittelt, bewertet und in Gutachten zusammengefasst.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der so genannten Projected-Unit-Credit-Methode, als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet. Des Weiteren liegt der Berechnung eine angenommene Entwicklung der Löhne und Gehälter von 3,0% und ein Rententrend von 2,00% zugrunde.

Als Rechnungszinssatz wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre in Höhe von 1,82% angesetzt.

Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten von Mercer angesetzt.

Ermittlung des Unterschiedsbetrages nach § 253 Abs. 6 HGB

Rückstellung unter Verwendung des 10-Jahres Durchschnittszinssatzes € 910.535

Zum Vergleich:

Rückstellung unter Verwendung des 7-Jahres Durchschnittszinssatzes € 921.316
Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB € 10.781
Im Vorjahr: € 48.102

Für Auswirkungen der Änderung des Rechnungszinssatzes und für bestimmte Aufwendungen und Erträge aus dem Deckungsvermögen besteht nach Auffassung des IDW ein Ausweiswahlrecht, sodass die Beträge nicht zwingend als Zinsertrag bzw. -aufwand ausgewiesen werden müssen. Allerdings ist das Wahlrecht einheitlich auszuüben. Entsprechend der Vorgehensweise zum Vorstichtag wurden die Auswirkungen der Änderung des Rechnungszinssatzes nicht als Zinsertrag bzw. -aufwand ausgewiesen.

Für die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläumszahlungen, Sterbegeld und Altersteilzeitverpflichtungen wurden für die Berechnung eine angenommene Entwicklung der Löhne und Gehälter von 3,00% und ein Rechnungszinssatz in Höhe von 1,74% zugrunde gelegt.

Der Rückstellungsbetrag für die Jubiläumsleistungen und das Sterbegeld ist unter der Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschaftsentwicklungen sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeiten ermittelt worden.

Dafür wurden unternehmensspezifische, alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt.

Als Ruhestandsbeginnalter wurde das Alter der frühestmöglichen Inanspruchnahme von vorgezogener Altersrente nach dem RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz vom 20.04.2007 zugrunde gelegt.

Bei der Rückstellung für Jubiläumsleistungen wurden ohne Beachtung der steuerlichen Risiken alle Jubiläen berücksichtigt.

Bei der Rückstellung des Sterbegeldes erfolgte die Berechnung für die Witwen- / Witwerleistungsanwartschaft nach der sog. kollektiven Methode, bei der die Verheiratungswahrscheinlichkeiten der verwendeten Rechnungsgrundlagen zugrunde gelegt werden.

Die Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen erfolgte nach den Regelungen der IDW-Stellungnahme IDW RS HFA 3 vom 19.06.2013, danach ist eine Abzinsung mit einem fristadäquaten Marktzins vorzunehmen. Nach dem HGB ist hierfür der durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre angesetzt.

Bei der Bewertung der Aufstockungszahlungen wurde der volle Barwert der Verpflichtung angesetzt.

Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Abfindungszahlungen wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berücksichtigt, dass die Verpflichtung mit dem Eintritt von Tod (ggf. Invalidität) erlischt. Die Bewertung der Abfindungszahlungen erfolgte analog zur Bewertung der Aufstockungszahlungen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Soweit erforderlich werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf den Abschlussstichtag abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten in fremder Währung sind zu den Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag bewertet.

Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

Der verwendete Kurs für EUR/USD am 31. Dezember 2023 betrug 1,10410.

III. Angaben zur Bilanz

Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens (Immaterieller Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen) und der Abschreibungen im Geschäftsjahr wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen.

Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wird eine pauschale Abwertung wegen mangelnder Gängigkeit vorgenommen, in dem pro Artikel der Verbrauch zum Bestand ins Verhältnis gesetzt wird. Bei Artikeln, bei denen sich ein Wert von weniger als 0,5 für die letzten zwölf Monate bzw. entsprechend einer Reichweite von mehr als zwei Jahren ergibt, erfolgt eine Abwertung um 80%. Die Vorräte enthalten hierfür eine Wertberichtigung von 188,4 T€ (Vorjahr 36,1 T€).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Gesellschaft nimmt bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Einzelfall Einzelwertberichtigungen vor. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von 258,1 T€ (Vorjahr 191,6 T€) abgesetzt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie zum Vorjahresstichtag aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausschließlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Im Geschäftsjahr 2020 vereinbarte die Gesellschaft mit einem der Hauptkunden ein neues Finanzierungsprogramm („Supply Chain Finance Program“), und ein zweites Finanzierungsprogramm („Supplier Early Payment Program“) mit einem weiteren Hauptkunden begann zum 1. Oktober 2020.

Beide Programme basieren auf den gleichen Konditionen:

Die Systeme laufen auf einer internetbasierenden Plattform

Die finanzielle Abwicklung läuft jeweils über eine Bank

Die Zinsbasis ist der Euribor p.a.

Die Basisrate des Diskonts vom Rechnungsbetrag beträgt 0,95%

Weitere Kosten fallen nicht an.

Rechnungen werden, unabhängig vom Zahlungsziel, nach wenigen Tagen unter Abzug eines Diskonts ausgeglichen, was die Liquidität des Unternehmens und die Planung des Cash Flow verbessert.

Im laufenden Geschäftsjahr 2023 kam ein weiteres echtes Factoringprogramm hinzu.

Das Programm basiert auf folgenden Konditionen:

Das System läuft auf einer internetbasierten Plattform

Die finanzielle Abwicklung läuft über eine Bank

Die Zinsbasis ist der Euribor p.a.

Die Basisrate des Diskonts vom Rechnungsbetrag beträgt 0,95%

Der maximal finanzierte Kreditbetrag liegt bei 60%

Es fallen Factoring-Gebühren, Finanzierungskosten, Verwaltungsgebühren und Abonnementgebühren an sowie Auditkosten.

Zur Absicherung wurde eine Kreditversicherung abgeschlossen, dafür fallen Quartalsweise weiter Kosten an.

In den sonstigen Forderungen sind darüber hinaus kurzfristige Forderungen an die Finanzverwaltung aus dem Forschungszulagengesetz in Höhe von 370 T€ für F&E-aufwendungen des Jahres 2020 und in Höhe von jeweils 400 T€ für F&E-aufwendungen des Jahres 2021 und 2023 sowie in Höhe von 467 T€ für F&E-aufwendungen des Jahres 2022 enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind des Weiteren 15,9 T€ (Vorjahr 15,9 T€) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten.

Der Guthabenbestand auf dem Konto der Commerzbank AG, Gummersbach, betrug zum Bilanzstichtag 478,8 T€ (Vorjahr 917,9 T€).

Das Stammkapital beläuft sich auf 25 T€.

Die Zuzahlungen des Gesellschafters in die Kapitalrücklage wurden im laufenden Geschäftsjahr um 3.747 T€ für die Investition in eine neue Produktionsanlage erhöht. Die Kapitalrücklage beträgt zum Bilanzstichtag 30.264,8 T€ (Vorjahr 26.517,8 T€).

Von den 3,747 T€ sind 2,000 T€ aus der Umwidmung des Darlehens des Gesellschafters erfolgt.

Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 beträgt 523,4 T€ (Vorjahr Jahresfehlbetrag 2.164,9 T€).

In den Rückstellungen werden im Wesentlichen nachfolgende Verpflichtungen und Risiken ausgewiesen:

Pensionsrückstellungen in Höhe von 910,5 T€ (Vorjahr 892,2 T€) sind gemäß Gutachten zurückgestellt und über den Pensionssicherungsverein abgesichert.

Die Steuerrückstellungen für die Verpflichtungen für die Geschäftsjahre 2015-2019 Höhe von 94,6 T€ (Vorjahr 94,6 T€) wurden aufgelöst.

Die Rückstellungen für Jubiläum, Altersteilzeitverpflichtungen und Sterbegeld wurden auf Basis der Gutachten gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 2.388,9 T€ (Vorjahr 2.146,5 T€) beinhalten Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen in Höhe von 226,0 T€, sonstige Personalaufwendungen für Restrukturierung, Urlaubsansprüche und Zeitkonten, externe und interne Rechts-, Beratungs- und Prüfungsaufwendungen, ausstehende Rechnungen für Energielieferungen und Bonuszahlungen.

Die Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von 5.303,3 T€ (Vorjahr 4.716,6 T€) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 17.935,1 T€ (Vorjahr 18.308,9 T€) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 604,7 T€ (Vorjahr 616,4 T€) und aus einem Darlehen in Höhe von 13,6 Mio. € (Vorjahr 12,3 Mio. €) gegenüber dem Gesellschafter sowie aus Lieferungen und Leistungen gegenüber anderen verbundenen Unternehmen in Höhe von 3.780,4 T€ (Vorjahr 5.442,5 T€).

Die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr umfassen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 139,6 T€ (Vorjahr 151,7 T€).

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Verträgen, Dauerschuldverhältnissen und ähnlichen Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für technische Anlagen, Maschinen, Anlagen sowie Fahrzeuge, Mietverträgen für Gebäude und Lagerräume und belaufen sich zum Bilanzstichtag auf insgesamt 2.294,4 T€ (Vorjahr 2.533,2 T€).

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gemäß Umsatzstatistik in Höhe von 78,5 Mio. € (Vorjahr 61,7 Mio. €) umfassen den Zeitraum von Januar bis Dezember 2023 und teilen sich auf in 36,8 Mio. € (Vorjahr 31,0 Mio. €) Inlands- und 41,7 Mio. € (Vorjahr 30,7 Mio. €) Auslandsumsatz. Größter Kunde im Inland ist Knorr mit 34,9 Mio. € (Vorjahr 28,2 Mio. €). Größter Kunde im Ausland ist Meritor mit 14,1 Mio. € Umsatz (Vorjahr 10,5 Mio. €).

Die Umsatzerlöse gegenüber Dritten betragen 66,8 Mio. € (Vorjahr 54,3 Mio. €).

In den Umsatzerlösen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 11,7 Mio. € (Vorjahr 7,3 Mio. €) sind 4,6 Mio. € (Vorjahr 4,3 Mio. €) aus Dienstleistungen für technische Unterstützung enthalten.

Die ermittelte Bestandserhöhung in 2023 beträgt 900,8 T€ (Vorjahr Bestandserhöhung 2.648,1 T€).

Der Posten sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 538,3 T€ (Vorjahr 807,0 T€) enthält u. a. Erträge aus Forderung der Forschungszulage für Tätigkeiten in Forschung und Entwicklung 400,0 T€ (Vorjahr 466,7 T€).

Der Materialaufwand für 2023 von 61.891,9 T€ (Vorjahr 50.667,1 T€) umfasst im Wesentlichen Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von 59.570,6 T€ (Vorjahr 48.941,4 T€).

Der Personalaufwand für 2023 von 11.847,4 T€ (Vorjahr 10.328,2 T€) beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung und Altersteilzeit 189,1 T€ (Vorjahr 33,0 T€).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 4.020,3 T€ (Vorjahr 3.856,1 T€) sind u. a. Aufwendungen für Eingangsfrachten von 492,5 T€ (Vorjahr 985,8 T€), Beratungs-/ Auditkosten 450,3 T€ (Vorjahr 287,5 T€), und Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 237,3 T€ (Vorjahr 125,2T € Erträge) enthalten.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Darlehenszinsen für das vom Gesellschafter gewährte Darlehen in Höhe von 540,4 T€ (Vorjahr 409,5 T€) enthalten. Zinsaufwendungen gegenüber anderen verbundenen Unternehmen bestanden im Geschäftsjahr und im Vorjahr nicht.

Die Steuern vom Einkommen vom Ertrag entfallen analog Vorjahr vollständig auf Steueraufwendungen für Kapitalertragsteuer.

Sonstige Steuern beinhalten Aufwendungen für Grundsteuer und KFZ-Steuer sowie einer Nachzahlung aus der Lohnsteuerprüfung im Vorjahr (Lohnsteuer u. Umsatzsteuer) in Höhe von 28,8 T€ (Vorjahr 28,5 T€).

Der ausgewiesene Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 523,4 T€ (Vorjahr 2.164,9 T€) wird mit dem bisherigen Verlustvortrag des Vorjahres auf neue Rechnung vorgetragen.

V. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer nach Gruppen

2023 2022
Angestellte 63 50
Gewerbliche Arbeitnehmer 75 68
138 118
Auszubildende 5 3
Geschäftsführer 2 2
Langzeiterkrankte 3 4

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der MAT Holdings Inc., Long Grove, Illinois, Vereinigte Staaten von Amerika, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Konsolidierungskreis auf.

Das vom Abschlussprüfer BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 94 T€. Davon entfallen 74 T€ auf Abschlussprüfungsleistungen und 20 T€ auf Steuerberatungsleistungen.

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren:

- Francisco de Paula Navarrete, Noyon / Frankreich, Geschäftsführer

(bis 19.07.2023)

- Francois Jean Gustave Augnet, Touques / Frankreich, Geschäftsführer

(ab 19.07.2023)

- Christopher Watson, Pulaski, Virginia / Vereinigte Staaten, Vice President International, MAT Holdings Inc. (wurde am 08.01.2024 abberufen mit Wirkung zum 31.12.2023)

Im Geschäftsjahr 2024 wurde zudem zum Geschäftsführer bestellt:

- Jens Wester, Lohmar, Deutschland, Geschäftsführer

(ab 13.06.2024)

Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Hinsichtlich der Mindestbesteuerung (Pillar 2) werden keine Risiken aus der möglichen Inanspruchnahme gesehen.

VI. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die in 2020 begonnene Coronapandemie hatte wie auch im Vorjahr in 2023 keine erheblichen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung und das Jahresergebnis der MAT Commercial Vehicle Products GmbH.

Im Februar 2022 hat Russland einen Großangriff auf das Staatsgebiet der Ukraine begonnen. Diese Kriegshandlungen lösen eine humanitäre Katastrophe mitten in Europa aus. Damit verbunden sind auch negative Folgen für die Gesamtwirtschaft, unter anderem infolge der durch den Krieg ausgelösten Unsicherheiten sowie die gegen Russland erlassenen Sanktionen. Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage der MAT Commercial Vehicle Products GmbH werden nicht erwartet, da weder Kunden noch Lieferanten in der Region beheimatet sind.

Die im August 2025 erzielte Einigung zwischen den USA und der EU sieht einen Zollsatz von 15% auf Autos und Autoteile von europäischen Herstellern vor. Größere Risiken aus der geänderten US-Zollpolitik werden für das Jahr 2025 nicht erwartet, da der Anteil an US-Geschäft für das Unternehmen MATCV Products GmbH mit ca. 8% überschaubar ist.

Die MAT Holdings Inc. hat am 4. August 2025 gegenüber der MAT Commercial Vehicle Products GmbH erklärt, dass die vollständige oder teilweise Kündigung des Darlehens von EUR 13,6 Mio. frühestens mit Wirkung vom 30. September 2026 möglich ist. Die MAT Commercial Vehicles Products GmbH hat einen Liquiditätsplan aufgestellt, der den Zeitraum von 1. Januar 2024 bis zum 30. September 2026 umfasst. Liquiditätslücken ergeben sich demnach aufgrund des Forderungs-factorings, der Finanzierungsprogramme sowie der Darlehensfinanzierung durch den Gesellschafter keine, so dass die Gesellschaft bislang und voraussichtlich bis zum Ende des Prognosezeitraums ihren laufenden finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann.

Sollte die wirtschaftliche Entwicklung sich im Zeitraum danach verschlechtern, würde eine erneute und ggf. verstärkte Unterstützung durch die Gesellschafterin notwendig.

Sonstige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 haben sich nicht ereignet.

 

Marienheide, 29. August 2025

Francois Augnet, Geschäftsführer

Jens Wester, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MAT Commercial Vehicle Products GmbH, Marienheide

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der MAT Commercial Vehicle Products GmbH, Marienheide - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MAT Commercial Vehicle Products GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 29. August 2025

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Weiler, Wirtschaftsprüfer

gez. Scheffer-Hüller, Wirtschaftsprüferin

Lagebericht 2023

Gliederung

1. Die Gesellschaft

2. Wirtschaftliches Umfeld

3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

3.1 Ertragslage

3.2 Vermögenslage

3.3 Finanzlage

3.4 Personal- und Sozialbereich (Durchschnitt 2023)

3.5 Forschung und Entwicklung

3.6 Umweltschutz und Arbeitsbedingungen

3.7 Prognoseabgleich und Zusammenfassung Geschäftsverlauf

4. Chancen und Risiken

5. Prognose

1. Die Gesellschaft

Die MAT Commercial Vehicle Products GmbH („Gesellschaft“ oder „MAT CVP GmbH“) betreibt die Entwicklung, die Erprobung, die Herstellung und den Vertrieb von Bremsbelägen für LKW und Nutzfahrzeuge, die Produktion und Verwaltung sitzt in Marienheide, das Entwicklungszentrum zum Teil in Marienheide und Limburg an der Lahn (Hessen).

Eigentümer und alleiniger Gesellschafter ist die MAT Holdings Inc., 6700 Wildlife Way, Long Grove, IL 60047 USA, die mit Anteilskaufvertrag vom 26. Januar 2015 die Anteile an der Gesellschaft von Eurac Limited, Mannings Heath Road, Poole Dorset BH 12 4NJ, Großbritannien, erworben hat. Die MAT Holdings Inc. stellt den Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird.

2. Wirtschaftliches Umfeld

In Europa (EU, EFTA und UK) stieg in 2023 der Absatz von schweren Nutzfahrzeugen im vergangenen Jahr gegenüber 2022 um 16,3 Prozent auf rund 346.986 Einheiten. Die fünf größten europäischen Einzelmärkte Vereinigte Königreich, Polen, Italien, Frankreich und Deutschland konnten alle positive Wachstumsraten verzeichnen. Der Markt für Omnibusse stieg sogar um 19,4 % im Vergleich zum Vorjahr.1

Der US-Amerikanische Markt konnte seine Erholung in 2023 fortsetzen. Im Gesamtjahr 2023 erzielte der US-Amerikanische Nutzfahrzeugmarkt ein Plus von 2,47 Prozent gegenüber 2022 bezogen auf den Absatz.2

In 2024 hat sich das wirtschaftliche Umfeld wie folgt entwickelt:

In Europa (EU, EFTA und UK) ging der Absatz von schweren Nutzfahrzeugen im vergangenen Jahr gegenüber 2023 um 6,3% auf rund 327.896 Einheiten zurück.

Von den vier wichtigsten Märkten verzeichneten Deutschland, Frankreich und Italien Rückgänge, dagegen konnte Spanien eine deutliche positive Wachstumsrate erreichen. Der Markt für Omnibusse stieg um 9,2% im Vergleich zum Vorjahr.3

Der US-Amerikanische Markt verlor im Nutzfahrzeugmarkt gegenüber dem Vorjahr etwa 5% bezogen auf den Absatz.4

1 Auszug aus Pressemitteilung European Automobile Manufacturers‘ Association v. 26.01.2024

2 Statista Market Insights v. 03.07.2024

3 Auszug aus Pressemitteilung European Automobile Manufacturers‘ Association v. 28.01.2025

4 Statista Market Insights v. 12.02.2025

3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Gesellschaft verwendet für die interne Überwachung und Steuerung der Geschäftsentwicklung und als Kommunikationsgrundlage mit dem Gesellschafter ein Kennzahlensystem, das sich aus finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren zusammensetzt.

Zu den finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen die Gesellschaft gesteuert wird, gehören Umsatz und EBITDA. Zu den wichtigen nicht finanziellen Leistungsindikatoren gehört die Kennzahl OEE (Overall Equipment Effectiveness). Diese stellt den Maßstab und Referenz für die Produktivität der Produktionsanlagen als Verhältnis der Ist-Auslastung zu der Soll-Auslastung in Zeiteinheiten dar.

3.1 Ertragslage

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 betragen 78,5 Mio. € (Vorjahr 61,7 Mio. €) und teilen sich auf in 36,8 Mio. € (Vorjahr 31,0 Mio. €) Inlands- und 41,7 Mio. € (Vorjahr 30,7 Mio. €) Auslandsumsatz. Größter Kunde im Inland ist Knorr mit 34,9 Mio. € (Vorjahr 28,2 Mio. €). Größter Kunde im Ausland ist Meritor mit 14,1 Mio. € Umsatz (Vorjahr 10,5 Mio. €). Der Umsatzanstieg resultiert im Wesentlichen aus einer Erhöhung des abgesetzten Volumens.

Die Umsatzerlöse gegenüber Dritten betragen 66,8 Mio. € (Vorjahr 54,3 Mio. €).

In den Umsatzerlösen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 11,7 Mio. € (Vorjahr 7,3 Mio. €) sind 4,6 Mio. € (Vorjahr 4,3 Mio. €) aus Dienstleistungen für technische Unterstützung enthalten.

Die Gesellschaft hat den prognostizierten Umsatz um 4,4% überschritten. Unter Einbezug der Umsatzerlöse aus Dienstleistungen für technische Unterstützung von verbundenen Unternehmen wurde der prognostizierte Gesamtumsatz um 7,2% überschritten.

Aufwendungen

Die Aufwendungen im Jahr 2023 ergeben sich im Verhältnis zu den Umsatzerlösen wie folgt: Der Materialaufwand im Jahr 2023 betrug 61,9 Mio. € (78,8%) und liegt mit 3,3%-Punkte unter dem Wert des Vorjahres.

Der Personalaufwand von 11,8 Mio. € (15,1%) war 1,7%-Punkte unter dem Wert des Vorjahres, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 4,0 Mio. € (5,1%) liegen mit 1,1%-Punkte unter dem Vorjahreswert.

Insgesamt haben sich die Materialaufwendungen und Personalaufwendungen gegenüber dem Vorjahr stark erhöht, analog zur Entwicklung des Geschäftsvolumens.

Die Abschreibungen betrugen 1,3 Mio. € (1,7%) und waren damit 0,6% unter Vorjahr. Der Ertragsteueraufwand betrug 0,5 Mio. € (0,6%), im Vorjahr lag der Ertragsteueraufwand bei 0,5 Mio. € (0,8%).

Ergebnis

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 weist ein EBITDA in Höhe von 2,2 Mio. € (Vorjahr 0,3 Mio. €) sowie einen Jahresfehlbetrag von -0,5 Mio. € (+2,8%) (Vorjahr - 2,2 Mio. €) aus.

3.2 Vermögenslage

Das Anlagevermögen in Höhe von 20,2 Mio. € ist in 2023 um 20,3% über Vorjahresniveau. Im Berichtsjahr liegen die Investitionen über den Abschreibungen.

In den Anlagen im Bau in Höhe von 10,1 Mio. € sind 9,2 Mio. € für Neuinvestitionen in Gebäude und neue Pressenlinien enthalten.

Das Umlaufvermögen in Höhe von 25,9 Mio. € (Vj. 25,8 Mio. €) setzt sich im Wesentlichen aus nachfolgenden Posten zusammen:

2023 2022
Vorräte 11,8 Mio. € 13,2 Mio. €
Forderungen 11,1 Mio. € 9,7 Mio. €
Sonstige Vermögensgegenstände 2,6 Mio. € 1,9 Mio. €
Guthaben bei Kreditinstituten 0,4 Mio. € 0,9 Mio. €

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 25.000 €.

Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag 19,5 Mio. € (Vj. 16,3 Mio. €). Hier haben sich die Beiträge der MAT Holdings Inc. in die Kapitalrücklage (3,7 Mio. €) sowie der Jahresfehlbetrag 2023 ausgewirkt. Von den 3,7 Mio. € sind 2,0 Mio. € aus der Umwidmung des Darlehens des Gesellschafters erfolgt. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 42,3 % (Vj. 38,3 %).

Zum Bilanzstichtag betrugen die Rückstellungen insgesamt 3,3 Mio. € (Vj. 3,1 Mio. €), wovon unverändert zum Vorjahr 0,9 Mio. € auf Pensionsrückstellungen entfallen.

Die sonstigen Rückstellungen betrugen zum Bilanzstichtag 2,4 Mio. € (Vj. 2,1 Mio. €), davon 1,4 Mio. € (Vj. 1,0 Mio. €) für Personal (Restrukturierung, Bonuszahlungen, Urlaub, Zeitkonten, Berufsgenossenschaft, Jubiläum und Altersteilzeit) und 1,0 Mio € (Vj. 1,1 Mio. €) für diverse Rückstellungen (Beratung, Wareneingänge, Frachten, Versicherungen, Energie und Kundenboni).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten beliefen sich auf 5,3 Mio. € (Vj. 4,7Mio. €). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich auf 17,9 Mio. € (Vj. 18,3 Mio. €) reduziert und beinhalten im Wesentlichen das Darlehen des Gesellschafters in Höhe von 13,6 Mio. € (Vj. 12,3 Mio. €).

Sonstige Verbindlichkeiten bestanden in Höhe von 0,1 Mio. € (Vj. 0,2 Mio. €).

3.3 Finanzlage

Das wesentliche Ziel des Finanzmanagements der Gesellschaft ist die Sicherstellung ausreichender Liquidität für die operative Geschäftstätigkeit. Vor allem durch den Einsatz einer Liquiditätsplanungsrechnung lassen sich Engpässe erkennen und frühzeitige Gegenmaßnahmen ergreifen. Die eigenständige Steuerung des Finanzmanagements für die Gesellschaft bietet den Vorteil der Transparenz und Kostenoptimierung. Insgesamt nahm der Finanzmittelbestand am Bilanzstichtag um 0,4 Mio. € ab.

Im Vorjahr und auch in 2023 wurde die Gesellschaft finanziell durch die Muttergesellschaft durch Darlehen und Erhöhungen der Kapitalrücklage unterstützt, zudem steuert die Gesellschaft seit 2017 ihre Liquidität mit dem Einsatz eines Forderungsfactoring mit verschiedenen Banken. Im Geschäftsjahr 2023 kam ein weiteres echtes Factoringprogramm mit Crédit Agricole Leasing & Factoring S.A. hinzu.

Investitionen

Die Investitionen betrugen im Jahr 2023 insgesamt 4,7 Mio. € und betreffen im Wesentlichen die Anschaffung von neuen Pressenlinien, die zum Bilanzstichtag unter den Anlagen im Bau ausgewiesen werden.

3.4 Personal- und Sozialbereich

Altersteilzeit

Seit Beginn 2023 haben 2 Beschäftigte von dem Angebot der Altersteilzeit (Blockmodell: Arbeits- und Freistellungsphase) Gebrauch gemacht. Alle befanden sich in 2023 in der Arbeitsphase des Altersteilzeitarbeitsverhältnisses.

Arbeitsschutz und Weiterbildung

Im Bereich Arbeitssicherheit werden die Beschäftigten regelmäßig unterwiesen und geschult. In jedem Quartal findet die Sitzung des Arbeitsschutzausschusses statt.

Außerdem erfolgen Schulungen und weitere Maßnahmen zur fachlichen und persönlichen Mitarbeiterqualifizierung und -entwicklung, sowohl intern als auch extern.

3.5 Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung wurde im Jahr 2023 weiterhin an der Entwicklung und Verbesserung von kupferreduzierten und kupferfreien Reibmaterialien, in verschiedenen Reibwertklassen für die Anwendung in Lkw, Bussen (Stadtbussen) und Anhängern, gearbeitet. Im Rahmen von diversen Kundenprojekten ("Entwicklung von gewichtsoptimierten pneumatisch betätigten Scheibenbremsen") bei den namhaften in- und ausländischen Herstellern von Nutzfahrzeug-Bremsen werden diese Bremsbeläge zur Serienreife gebracht. Weitere Kundenfreigaben für kupferreduzierte und kupferfreie Reibmaterialien wurden erzielt.

Durch den vermehrten Einsatz von Retardern (verschleißlose Dauerbremse) im Nutzfahrzeugbereich wird der Einsatz der Betriebsbremse deutlich reduziert, was zu einer hohen Verschleißreduzierung der Bremsbeläge führt. Hierdurch kommt es zu Korrosionserscheinungen an den Bremsbelägen und somit vermehrt zu Kundenreklamationen. Um diese Korrosion an den Bremsbelägen zu reduzieren bzw. zu verhindern, finden auch hier Neuentwicklungen/Modifikationen an den Bremsbelagmaterialien statt.

Im Hinblick auf die E-Mobilität im Nutzfahrzeugbereich und die damit einhergehende Reduzierung von Bremsgeräuschen, wird an der Entwicklung von Sekundärmaßnahmen (Shims / Dämpfungsbleche) für Nutzfahrzeugbremsbeläge geforscht.

Der Produktionsstandort in Dalian (China) wurde ebenfalls weiterhin von der Abteilung „Forschung und Entwicklung“ bzgl. neuer Kundenprojekte unterstützt.

Der Gesamtbetrag für die Aufwendungen im Bereich F&E betrug im Geschäftsjahr 3,6 Mio. € (Vj. 3,0 Mio. €) und lag damit auf dem gleichen Niveau.

Freigaben für Entwicklungsprojekte: 7

Anzahl der Patentanmeldungen: 0

Ø Anzahl der Mitarbeiter am Standort Limburg an der Lahn: 15
Ø Anzahl der Mitarbeiter am Standort Marienheide: 8

3.6 Umweltschutz und Arbeitsbedingungen

Zur Begrenzung von Umweltrisiken werden umweltrelevante Merkmale der Betriebstätigkeit überwacht und gemessen. Zum Nachweis, dass die geforderten Grenzwerte eingehalten werden, werden umweltbezogene Überwachungen in den Bereichen Abfall, Abwasser und Staub-/Lärmemissionen durchgeführt. Die Messergebnisse und die entsprechenden Berichte werden regelmäßig an die zuständigen Aufsichtsbehörden übermittelt. Zudem tritt die Gesellschaft mit laufenden Maßnahmen Umweltrisiken aus dem laufenden Geschäftsbetrieb entgegen. Als Beispiele hierfür sind regelmäßige Untersuchungen umweltrelevanter Stoffe und Prozesse, Mitarbeiterschulungen und interne Audits zu nennen.

Die Gesellschaft unternimmt große Anstrengungen zur ständigen Verbesserung von Ordnung, Sauberkeit und Arbeitsbedingungen.

Bei Neuinvestitionen von Anlagen wird diesen Aspekten besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Außerdem werden im Bereich der Produktionsanlagen Begehungen von den verantwortlichen Personen durchgeführt und dokumentiert, die gezielt der Verbesserung von Arbeitssicherheit, Ordnung und Sauberkeit dienen. Aus den Rundgängen resultierten unter anderem in 2023 folgende Verbesserungen:

Schwingungsmessung an Abluftventilatoren zur vorausschauenden Wartung

Überarbeitung des Sicherheitskonzepts einer zweiten Endfertigungslinie

Leistungserhöhung Absaugung konventionelle Presserei

Abluftventilatoren im Pressenbereich installiert

Klimaanlagen in Konferenzräumen und Messbereichen

3.7 Prognoseabgleich und Zusammenfassung Geschäftsverlauf

Die prognostizierten Verbesserungen der Produktivitätskennzahl OEE (OEE >80%) konnte annähernd erreicht werden.

Im 1. Quartal 2023 lagen die Umsätze mit 2,6% über Planniveau, in den Monaten von April bis Juni 2023 konnten eine Steigerung von 11,5% des für diesen Zeitraum geplanten Umsatzes erreicht werden. In der zweiten Jahreshälfte lagen die Umsätze in Q3 2023 mit 0,6% unter Budget, sowie in Q4 2023 mit 4,1% über Budget. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2023 konnte trotz weltweiter Krisen eine Umsatzsteigerung von 4,4% zum Budget erreicht werden. Unter Einbezug der Umsatzerlöse aus Dienstleistungen für technische Unterstützung von verbundenen Unternehmen wurde der budgetierte Gesamtumsatz um 7,2 % überschritten. Trotz der guten Umsatzentwicklung verringerte sich das EBITDA allerdings um 58,5 % zum Budget.

Der Jahresfehlbetrag nach HGB beträgt 0,5 Mio. €.

Es lässt sich festhalten, dass der Geschäftsverlauf mit dem daraus resultierenden Jahresergebnis als gut anzusehen ist.

4. Chancen und Risiken

Chancen:

Die in 2015 beschlossene Modernisierung des Produktionsbereiches wurde in 2023 weiter vorangetrieben. Es wurden im nachfolgenden Geschäftsjahr 2024 zwei weitere voll automatisierte Pressen-systeme installiert, um die Kapazität des Standortes dauerhaft zu erhöhen. Beide automatisierten Linien bedeuten für das Unternehmen einen großen Fortschritt und eine Erhöhung von Effizienz und Prozesssicherheit.

Die Produktivität wurde in den neuen Fertigungseinheiten stabilisiert und lief mit einem OEE > 75% annähernd auf dem Planniveau.

Das Entwicklungszentrum in Limburg an der Lahn erlaubt uns eine optimale Bündelung der Entwicklungskapazitäten bei Prüfstands- und Anwendungsentwicklung sowie im Fahrversuch. Die hohe technische Qualität unserer Produkte wird auch zukünftig durch den Einsatz unserer engagierten Mitarbeiter kontinuierlich verbessert.

Die MAT CVP GmbH ist zurzeit einer der wenigen Hersteller von kupferfreien Bremsbelägen für Nutzfahrzeuge. Entsprechende Homologationsprozesse sind initiiert. Diese Entwicklungsleistung ist zum einen umweltfreundlicher und zum anderen kostengünstiger sowohl in der Herstellung als auch für den Kunden.

Die Umstellung auf einen emissionsarmen Bremsbelag, um sich an die Regularien der EURO-7-Norm zu halten, eröffnet der MAT CVP GmbH erhebliche Wachstumschancen. Durch die konzerninterne Möglichkeit, die Entwicklung einer emissionsarmen Bremsscheibe mit der Entwicklung eines emissionsarmen Bremsbelags zu kombinieren, bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, ein starker Entwicklungspartner zu sein.

Risiken:

Die ab 2022 auftretenden geopolitischen Spannungen (z. B. Ukrainekrieg, China-Taiwan-Konflikt) führten erneut zu Störungen in globalen Lieferketten. Speziell der Rohstoff Antimon ist diesbezüglich stark in den Fokus geraten.

Änderungen im europäischen Emissionsrecht sowie in Sicherheits- und Zulassungs-vorschriften können zu zusätzlichen Entwicklungs- und Zertifizierungskosten führen. Besonders die Unsicherheiten über fehlende zukünftige EURO-7-Norm Emissionsgrenzen in der Nutzfahrzeugindustrie erschweren langfristige Planung.

Anhaltender Inflationsdruck, gestiegene Energiekosten und erhöhte Lohnforderungen belasten die Marge. Preissteigerungen können nur teilweise an Kunden weitergegeben werden, insbesondere bei langfristigen Rahmenverträgen.

Der Wettbewerb um qualifizierte technische Fachkräfte hat sich verschärft. Engpässe in Forschung, Entwicklung und Produktion können das Innovations- und Wachstumspotenzial einschränken.

Neue Marktteilnehmer, insbesondere aus Asien, erhöhen den Preisdruck. Gleichzeitig investieren etablierte OEMs verstärkt in eigene Plattformstrategien, was den Wettbewerb um Kundenbindungen im Flottengeschäft intensiviert.

Im Jahr 2025 ist mit einer Verschärfung der US-Zollpolitik gegenüber Importen aus Europa und Asien zu rechnen. Sollte die USA Zölle auf Fahrzeugkomponenten wie Bremsbeläge erheben, müssen europäische Hersteller mit Preisaufschlägen von bis zu 15-25 % rechnen, was ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber US-amerikanischen Produzenten deutlich schwächt. Die kürzlich erzielte Einigung zwischen den USA und der EU sieht einen Zollsatz von 15% auf Autos und Autoteile von europäischen Herstellern vor.5

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Bankguthaben sowie dem Einsatz von Reverse-Factoring mit zwei unserer Kunden. Im Geschäftsjahr 2023 kam ein weiteres echtes Factoringprogramm hinzu.

5 https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/faq-eu-us-zolleinigung-2340924

Des Weiteren erfolgte bei Bedarf die Finanzierung durch die Muttergesellschaft. Drohende Liquiditätsengpässe konnten somit problemlos aufgefangen werden.

Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit bleibt die Gesellschaft auf die Unterstützung durch die Gesellschafterin MAT Holdings Inc., Illinois, USA angewiesen. Zum Bilanzstichtag sowie auch zum 31. Dezember 2024 beläuft sich das Darlehen von der Gesellschafterin MAT Holdings Inc. auf EUR 13,6 Mio. Die MAT Holdings Inc. hat am 4. August 2025 gegenüber der MAT Commercial Vehicle Products GmbH erklärt, dass die vollständige oder teilweise Kündigung des Darlehens frühestens mit Wirkung vom 30. September 2026 möglich ist. Die MAT Commercial Vehicles Products GmbH hat einen Liquiditätsplan aufgestellt, der den Zeitraum von 1. Januar 2024 bis zum 30. September 2026 umfasst. Liquiditätslücken ergeben sich demnach aufgrund des Forderungsfactorings, der Finanzierungsprogramme sowie der Darlehensfinanzierung durch den Gesellschafter keine, so dass die Gesellschaft bislang und voraussichtlich bis zum Ende des Prognosezeitraums ihren laufenden finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann.

Sollte die wirtschaftliche Entwicklung sich im Zeitraum danach verschlechtern, würde eine erneute und ggf. verstärkte Unterstützung durch die Gesellschafterin notwendig.

5. Prognose

Die Weltwirtschaft steht seit Februar 2022 vor einer neuen Herausforderung, die vor allem auf den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zurückzuführen ist, nachdem sie in den letzten Jahren mit der Pandemie-Situation auseinandergesetzt war.

Die Sanktionen der Getreidelieferungen aus den Kriegsgebieten und die Einschränkung der Gaslieferungen haben zu einem weltweiten Preisanstieg geführt.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für das weltweite Wachstum in 2024 auf 3,2 % angehoben. Der Krieg hat das Wirtschaftswachstum gebremst und die Inflation erhöht. Der IWF warnte auch davor, dass der Krieg ein weiterer inflationärer Angebotsschock ist, die die Weltwirtschaft in den letzten Jahren getroffen haben.

Die Wachstumsaussichten der Europäischen Union wurden aufgrund der indirekten Auswirkungen des Krieges um 1,1 Prozentpunkte nach unten korrigiert. Dies könnte zu einem Rückgang der Nachfrage nach Anhängern und Zugmaschinen im Jahr 2024 führen.

Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse in Höhe von 78,4 Mio. € und ein EBITDA von 3,8 Mio. € (vorläufig).

Mit den Kunden, insbesondere mit Knorr, wurde eine angemessene Kompensation in Form eines 6-jährigen Long Term Agreements (LTA) vereinbart, das sowohl das Volumen als auch die Verbesserung der Marge vorsieht. Es ist daher mit einer positiven Geschäftsentwicklung zu rechnen.

Bei der Produktivität unserer Produktionsanlagen wurde für das Geschäftsjahr 2024 ein OEE von > 74% (vorläufig) erreicht.

Das Unternehmen rechnet für das Geschäftsjahr 2025 mit Umsatzerlösen von 80,0 Mio. € und einem EBITDA von 1,3 Mio. €.

Bei der Produktivität unserer Produktionsanlagen planen wir für das Geschäftsjahr 2025 mit OEE > 75 %.

 

Marienheide, 29.August 2025

Francois Augnet, Geschäftsführer

Jens Wester, Geschäftsführer

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