Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 744461
Vorher
Blitz S13-106 GmbHARI Fleet Germany GmbH
Eingetragen
14.3.2013
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: die Ausführung von Dienstleistungen jeder Art im Bereich der Betreuung und Abwicklung von Fahrzeugflotten, einschließlich Erbringen von Finanztransfergeschäft gemäß § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 des Gesetzes über die Beaufsichtigung von Zahlungsdiensten (ZAG) als Zahlungsdienst, im Übrigen mit Ausnahme von genehmigungspflichtigen Tätigkeiten. Dies umfasst insbesondere auch die Erteilung und Überwachung von Reparaturaufträgen sowie die Rechnungsprüfung, die Erfassung aller auf die jeweiligen Fuhrparks entallenen Kosten und deren Reporting, die Übernahme allgemeiner, üblicher Verwaltungstätigkeiten im Zusammenhang mit dem Betrieb gewerblicher Fuhrparks, die nationale und internationale Vermarktung und Handel von Fahrzeugen für Dritte durch Vermittlungstätigkeit oder Eigengeschäft (sog. Remarketing), das Betreiben einer Vermarktungsplattform sowie Beratung und die Erbringung sämtlicher mit diesen Tätigkeiten im Zusammenhang stehenden erforderlichen und nützlichen Leistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Florian Wezel
seit 23.1.2026
Prokura
Pascal Luhnau
seit 23.1.2026
Prokura
Dennis Müller
seit 6.8.2025
Prokura
Geschäftsführer
Robert L. White
seit 1.3.2022
Prokura
Thomas Wildrich
seit 1.3.2022
Prokura
Ralf Gaiser
seit 1.12.2020
Prokura
Paul Elion
seit 23.1.2018
Prokura
Majok D. Strika
seit 27.10.2015
Geschäftsführer
Henning Schick
seit 27.10.2015
Prokura
Tanja Schmidt
seit 22.4.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Holman Holdings Europe LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Holman Holdings Europe Limited
United Kingdom
500.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Holman GmbH (vormals: ARI Fleet Germany GmbH)

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR Euro EUR Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 1.250.408,00 1.440.203,00
2. Geleistete Anzahlungen 469.647,15 1.720.055,15 551.810,84 1.992.013,84
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.930.183,00 1.726.101,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 1.930.183,00 0,00 1.726.101,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 49.425.000,00 31.425.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 2.083.021,99 1.285.032,66
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.779.008,61 10.269.463,58
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.502.482,09 2.490.166,23
3. Sonstige Vermögensgegenstände 34.402.846,41 46.684.337,11 28.121.511,06 40.881.140,87
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 885.271,45 600.333,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 274.500,47 302.680,82
103.002.369,17 78.212.302,42
Treuhandvermögen 4.436.852,97 7.641.056,08

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 101.389.922,83 83.389.922,83
III. Verlustvortrag -50.391.639,89 -49.720.100,38
IV. Jahresfehlbetrag -4.487.515,54 47.010.767,40 -671.539,52 33.498.282,93
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 10.145,00 10.145,00
2. Sonstige Rückstellungen 5.169.819,38 5.179.964,38 4.467.117,94 4.477.262,94
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 22.400.000,00 23.400.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 22.400.000 (i.Vj. EUR 23.400.000)
2. Erhaltene Anzahlungen 736.802,86 747.324,22
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 736.802,86 (i.Vj. EUR 747.324,22)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.289.190,67 2.416.816,27
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 3.289.190,67 (i.Vj. 2.416.816,27)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.714.260,27 518.679,90
davon gegenüber Gesellschaftern EUR 5.714.260,27 (i. Vj. EUR 518.679,90)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 5.714.260,27 (i. Vj. EUR 518.679,90)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 18.669.859,32 50.810.113,12 13.128.396,29 40.211.216,68
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 18.669.859,32 (i. Vj. EUR 13.128.396,29)
davon aus Steuern EUR 1.287.699,00 (i. Vj. EUR 474.776,88)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.524,27 25.539,87
103.002.369,17 78.212.302,42
4.436.852,97 7.641.056,08

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 171.458.397,29 134.454.251,30
2. Sonstige betriebliche Erträge 965.883,45 622.082,05
3. Aufwendungen für bezogene Leistungen -147.471.175,53 -113.921.507,69
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -16.106.228,48 -13.191.780,72
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.686.486,10 -2.367.783,22
davon für Altersversorgung EUR 951,15 (Vj. EUR 57.910,92)
-18.792.714,58 -15.559.563,94
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.481.646,58 -1.236.188,49
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.154.955,68 -5.441.045,80
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -961.112,83 -276.158,93
8. Aufwände aus Verlustübernahme (Vj. Erträge aus Gewinnabführung) -2.036.695,08 699.423,67
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 0,00
10. Ergebnis nach Steuern -4.474.019,54 -658.707,83
11. Sonstige Steuern -13.496,00 -12.831,69
12. Jahresfehlbetrag -4.487.515,54 -671.539,52

Anhang zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die Holman GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und ist eingetragen in das Handelsregister B beim Amtsgericht Stuttgart (HRB 744461).

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB und den relevanten Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Bilanz ist nach den Vorschriften des § 266 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wird unter Beachtung der generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 bis 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der für die Gesellschaft anzuwendenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 bis 288 HGB aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden unverändert beibehalten.

Die auf fremde Währung lautenden Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag unter Beachtung des Höchstwertprinzips in Euro umgerechnet.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich wie folgt angewendet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände, welche die erworbene Software und Lizenzen betreffen, wurden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die Abschreibungen erfolgten linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen und mit der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt.

Die Mietereinbauten wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, vermindert um lineare Abschreibungen und mit einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von zehn Jahren.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte, welche aus den noch zu vermarkteten Gebrauchtwagen bestehen, wurden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Marktwert angesetzt. Die Wertberichtigung beträgt 134 TEUR (Vj. 80 TEUR).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen waren, wie bereits im Vorjahr, auch unter Berücksichtigung der kaufmännischen Sorgfalt nicht erforderlich.

Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Forderungen (nach Berücksichtigung von Sicherheitsleistungen auf dem Treuhandkonto) Rechnung getragen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen waren bei der Ermittlung der Pauschalwertberichtigung nicht mit einzubeziehen.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten für vorausbezahlte Geschäftsaufwendungen wurden linear aufgelöst.

In den Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Für die Bewertung wurden die vorsichtig geschätzten Erfüllungsbeträge in Höhe von 5.180 TEUR (Vj. 4.477 TEUR) zugrunde gelegt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Aktiva

Anlagevermögen

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um die sich im Betrieb befindlichen Softwareprodukte in Höhe von 1.250 TEUR (Vj. 1.440 TEUR) sowie geleistete Anzahlungen in Höhe von 470 TEUR (Vj. 552 TEUR).

Die Sachanlagen enthalten im Wesentlichen die Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 1.930 TEUR (Vj. 1.726 TEUR).

Die Finanzanlagen betragen 49.425 TEUR (Vj. 31.425 TEUR) und bestehen aus dem gezeichneten Kapital der 100%-igen Tochtergesellschaft Holman Leasing GmbH (25 TEUR) sowie der Kapitalrücklage (49.400 TEUR).

Umlaufvermögen

Die Vorräte betragen 2.083 TEUR (Vj. 1.285 TEUR) und enthalten von Holman auf eigenes Risiko eingekaufte Gebrauchtwagen, welche noch nicht vermarktet wurden. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Marktwert. Die Wertberichtigung beträgt 134 TEUR (Vj. 80 TEUR).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten im Wesentlichen Forderungen aus monatlich geltend gemachten Managementgebühren für erbrachte Fuhrparkmanagementleistungen und die mit den Kunden direkt abzurechnenden Waren und Dienstleistungen im Wert von 9.779 TEUR (Vj. 10.269 TEUR).

Die Höhe der Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt 46 TEUR (Vj. 61 TEUR).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrugen 2.502 TEUR (Vj. 2.490 TEUR) und ergeben sich im Wesentlichen aus den beanspruchten und verrechneten Leistungen (2.479 TEUR) sowie einer Forderung aufgrund der steuerlichen Organschaft (23 TEUR).

Es wurden Einzelwertberichtigungen von 10 TEUR (Vj. 0 TEUR) für einen insolventen Kunden vorgenommen.

Der Posten sonstige Vermögensgegenstände enthält im Wesentlichen Forderungen gegen Fuhrparkmanagementkunden für fakturierte und von der Holman bereits verauslagte Waren und Dienstleistungen in Höhe von 31.398 TEUR (Vj. 24.838 TEUR). 3.005 TEUR (Vj. 3.283 TEUR) der sonstigen Vermögensgegenstände sind geleistete Kautionen gegenüber Kreditinstituten und Lieferanten.

Die Höhe der Pauschalwertberichtigung auf sonstige Vermögensgegenstände beträgt 278 TEUR (Vj. 204 TEUR).

Die Guthaben bei Kreditinstituten betrugen 885 TEUR (Vj. 600 TEUR). Hiervon war der gesamte Betrag jederzeit verfügbar und unterlag keiner zeitlichen Befristung.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten beinhaltet Vorauszahlungen aus Leistungen für Verträge mit IT-Dienstleistern und Versicherungszahlungen in Höhe von 275 TEUR (Vj. 303 TEUR).

2. Passiva

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 500 TEUR (Vj. 500 TEUR). Die Kapitalrücklage beträgt 101.390 TEUR (Vj. 83.390 TEUR). Der Verlustvortrag beinhaltet den handelsrechtlich aufgelaufenen Verlust der Vorjahre in Höhe von 50.392 TEUR (Vj. 49.720 TEUR). Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 4.488 TEUR (Vj. 672 TEUR).

Rückstellungen

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen beruht auf den biometrischen Rechnungsgrundlagen gemäß den Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beträgt 6%. Aus Vereinfachungsgründen liegen der handelsrechtlichen Bewertung die steuerrechtlichen Wertgutachten zu Grunde.

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Personalrückstellungen in Höhe von 1.708 TEUR (Vj. 1.520 TEUR). Weitere sonstige Rückstellungen betreffen die Risikorückstellung der Planraten in Höhe von 2.812 TEUR (Vj. 2.423 TEUR) und die restlichen sonstigen Rückstellungen in Höhe von 649 TEUR (Vj. 421 TEUR) betreffen hauptsächlich Rückstellungen für ausstehende Rechnung, IT-Aufwendungen sowie die Rückstellung für die Jahresabschlussprüfung.

Verbindlichkeiten

Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 22.400 TEUR (Vj. 23.400 TEUR).

Die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von 737 TEUR (Vj. 747 TEUR) beinhalten die Abschlagszahlungen von Kunden für die von Holman verauslagten Kosten im Rahmen der erbrachten Fuhrparkmanagementleistungen.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen handelt es sich um vertragliche Verpflichtungen aus dem Bezug von Waren und Dienstleistungen für Fuhrparkmanagementkunden in Höhe von 2.823 TEUR (Vj. 1.866 TEUR), Verbindlichkeiten aus dem laufenden Geschäftsbetrieb in Höhe von 271 TEUR (Vj. 386 TEUR) sowie Verbindlichkeiten aus dem Einkauf von Gebrauchtwagen von 196 TEUR (Vj. 165 TEUR).

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 18.670 TEUR (Vj. 13.128 TEUR) ergeben sich aus 16.280 TEUR (Vj. 12.007 TEUR) für bereits den Fuhrparkmanagementkunden berechneten Fuhrparkleistungen, die jedoch noch nicht an deren Lieferanten ausbezahlt wurden. Weitere 483 TEUR (Vj. 550 TEUR) resultieren aus offenen Wartungsverträgen mit einem großen Automobilhersteller. Hierbei übersteigen die vereinnahmten kumulierten Planraten die aufgelaufenen Ist-Kosten der Servicerechnungen. Weitere 618 TEUR (Vj. 103 TEUR) resultieren aus Fahrzeugverkäufen innerhalb der EU und Drittland. 1.284 TEUR (Vj. 471 TEUR) ergeben sich aus steuerlichen Verpflichtungen.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 2 TEUR (Vj. 26 TEUR) bildete sich aus dem gewährten Baukostenzuschuss des Vermieters für die Umbaumaßnahmen in der Niederlassung Eschborn. Die Mietereinbauten werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn Jahre abgeschrieben.

IV. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von 171.458 TEUR (Vj. 134.454TEUR) wurden ausschließlich im Inland erzielt. Sie betreffen die Erlöse aus dem Geschäftsbereich Fleet Management in Höhe von 113.451 TEUR (Vj. 94.192 TEUR) und aus dem Geschäftsbereich Remarketing in Höhe von 58.007 TEUR (Vj. 40.262 TEUR).

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 966 TEUR (Vj. 622 TEUR) handelt es sich um Periodenfremde Erträge in Höhe von 354 TEUR (Vj. 318 TEUR), die Verbuchung des Geldwertenvorteils von Firmenwagen 258 TEUR (Vj. 224 TEUR).

Aufwendungen für bezogene Leistungen

Der Posten beinhaltet Waren und Dienstleistungen, die im Rahmen des operativen Fuhrparkmanagements für das Betreiben der Kundenfuhrparks von den Mineralöl- und Reifengesellschaften sowie Werkstätten erworben wurden und betragen 91.692 TEUR (Vj. 75.884 TEUR). Auf den Geschäftsbereich Remarketing entfallen 55.779 TEUR (Vj. 38.037 TEUR).

Personalaufwand

Der Posten beinhaltet Aufwendungen für Löhne und Gehälter in Höhe von 16.106 TEUR (Vj. 13.191 TEUR), Aufwendungen für soziale Abgaben bzw. Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung in Höhe von 2.686 TEUR (Vj. 2.367 TEUR), davon 1 TEUR (Vj. 58 TEUR) für Altersversorgung.

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Der Posten in Höhe von 1.482 TEUR (Vj. 1.236 TEUR) beinhaltet planmäßige Abschreibungen für Software und Sachanlagen. Im Geschäftsjahr 2023 kam es zu keiner außerplanmäßigen Abschreibung.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 6.168 TEUR (Vj. 5.441 TEUR) beinhalten im Wesentlichen IT-Aufwendungen in Höhe von 1.654 TEUR (Vj. 1.368 TEUR), Aufwendungen für Personalbeschaffung und Fortbildung in Höhe von 1.066 TEUR (Vj. 1.032 TEUR), Aufwendungen für Beratung, Gerichts- und Notarkosten in Höhe von 119 TEUR (Vj. 112 TEUR), Aufwendungen für Geschäftsräume in Höhe von 797 TEUR (Vj. 697 TEUR), Aufwendungen für Kommunikation und Information in Höhe von 382 TEUR (Vj. 467 TEUR) die Aufwendungen für Währungsdifferenzen waren 5 TEUR (Vj. 0 TEUR).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen in Höhe von 961 TEUR (Vj. 276 TEUR) fielen im Wesentlichen im Rahmen des gewährten Darlehen einer Bank an.

Aufwendungen aus Ergebnisabführungsvertrag

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der Tochtergesellschaft Holman Leasing GmbH, Stuttgart, kam es zu Aufwendungen von 2.037 TEUR (Vj. Ertrag 699 TEUR).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen 1.056 TEUR, davon sind 1.037 TEUR innerhalb eines Jahres fällig. Diese stammen im Wesentlichen aus Mietverhältnissen gegenüber externen Dritten und aus bestehenden IT-Serviceverträgen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen durch den Ergebnisabführungsvertrag mit der Tochtergesellschaft Holman Leasing GmbH.

Haftungsverhältnisse

Bei der Gesellschaft bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Treuhandkonto

Bei den erhaltenen Treuhandvorauszahlungen handelt es sich um Sicherheitsleistungen für verauslagte Kosten im Flottenmanagement. Sie werden auf ein getrennt vom Unternehmensvermögen eingerichtetes Treuhandkonto gebucht und unter dem Bilanzstrich ausgewiesen. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Treuhandverbindlichkeiten mit 4.437 TEUR (Vj. 7.641 TEUR) erhöht.

Sonstiges

Das Honorar für die Jahresabschlussprüfung beläuft sich auf 39 TEUR. Das Honorar für steuerliche Tätigkeiten beträgt 9 TEUR.

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigt im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 durchschnittlich 250 Mitarbeiter (Vj. 218).

Geschäftsführung

Majk Strika, Managing Director Europe, Stuttgart.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernzugehörigkeit

Die Holman GmbH, Stuttgart, ist ein Konzernunternehmen der Holman Fleet Limited, Chippenham/Großbritannien. Die Holman Fleet Limited, Chippenham/ Großbritannien, bezieht die Holman GmbH in den Konzernabschluss ein. Die Holman GmbH wird im Konzernabschluss der Automotive Resources, CV, 4001 Leadenhall Road, Mount Laurel, 08054 New Jersey, USA, einbezogen, der nach US GAAP erstellt wird.

Die Automotive Resources, CV, ist ein Konzernunternehmen der Holman Enterprises Inc., Pennsauken, New Jersey, USA. Die Abschlüsse sind am Ort der jeweiligen Gesellschaft einsehbar.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Stuttgart, 9. August 2024

Majk Strika, Geschäftsführer

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS UND DER WERTBERICHTIGUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

Anschaffungs-/ Herstellungskosten
Stand am 1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge Umbuchuna Stand am 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.958.81109 284.053,21 0,00 410.963,69 6.653.827,99
2. Firmenwert 1.963.500,00 0,00 0,00 0,00 1.963.500,00
3. Geleistete Anzahlungen 551.810,84 328.800,00 0,00 (410.963,69) 469.647,15
8.474.121,93 612.853,21 0,00 0,00 9.086.975,14
II. Sachanlagen
1 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.820.485,58 900.997,28 235.567,38 0,00 4.485.915,48
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.820.485,58 900.997,28 235.567,38 0,00 4.485.915,48
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 31.425.000,00 18.000.000,00 0,00 0,00 49.425.000,00
43.719.607,51 19.513.850,49 235.567,38 0,00 62.997.890,62
Wertberichtigung
Stand am 1. Jan. 2023 Zuführung Auflösung Stand am 31 Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.518.608,09 884.81190 0,00 5.403.419,99
2. Firmenwert 1.963.500,00 0,00 0,00 1.963.500,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
6.482.108,09 884.811,90 0,00 7.366.919,99
II. Sachanlagen
1 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.094.384,58 601.450,28 140.102,38 2.555.732,48
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.094.384,58 601.450,28 140.102,38 2.555.732,48
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
8.576.492,67 1.486.262,18 140.102,38 9.922.652,47
Restbuchwert
Stand am 31 Dez. 2023 Stand am 31 Dez. 2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.250.408,00 1440.203,00
2. Firmenwert 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 469.647,15 551810,84
1.720.055,15 1.992.013,84
II. Sachanlagen
1 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.930.183,00 1.726.101,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
1.930.183,00 1.726.10100
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 49.425.000,00 31.425.000,00
53.075.238,15 35.143.114,84

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftstätigkeit

Für die Holman GmbH, Stuttgart, nachfolgend kurz "Holman" genannt, war 2023 das zehnte Geschäftsjahr mit voll umfänglichem operativem Geschäftsbetrieb.

Holman ist ein Konzernunternehmen der Holman Fleet Limited, Chippenham / Großbritannien, welche wiederum ein Konzernunternehmen der Holman Investment Holdings, LLC, Mt. Laurel, NJ (USA), ist. Letztere ist ein Konzernunternehmen der Holman Enterprises Inc., Pennsauken, New Jersey, USA. Innerhalb der familiengeführten Unternehmensgruppe besetzt die Marke "Holman" die Geschäftsfelder Flottenmanagement und -finanzierung.

Holman bietet ein umfassendes Paket von Dienstleistungen für proaktives und auf die Kundenbedürfnisse individuell zugeschnittenes Fuhrparkmanagement an. Hiermit, sowie durch den permanenten Fokus auf volle Kostentransparenz, ermöglicht es Holman seinen Kunden, ihre Fuhrparks effizient zu verwalten und zu steuern.

Dazu greift Holman auf modernste Technik und langjährige Erfahrungen zurück. Zudem steht den Kunden ein Team von Experten zur Verfügung, das über umfassende Fachkenntnisse im Bereich aktives Fuhrparkmanagement verfügt. Die Services umfassen die Anschaffung von Fahrzeugen, das Management von Leasing- und Wartungsverträgen, Dienstleistungen für Fahrer sowie Unterstützung in den Bereichen Risikomanagement und Compliance. Neben dem klassischen aktiven Flottenmanagement bietet Holman seinen Kunden eine umfassende Palette ergänzender, maßgeschneiderter Dienstleistungen, wie z. B. strategisches Consulting, Telematics, Versicherungsoptimierung oder Remarketing, an.

Mit Handelsregistereintragung zum 14. Januar 2016 gründete Holman die Holman Leasing GmbH, Stuttgart ("Holman Leasing"), eine 100%-ige Tochtergesellschaft. Diese Gesellschaft betreibt das Leasinggeschäft von Holman in Deutschland.

2. Produkte und Leistungen

Das Leistungsportfolio von Holman umfasst Fuhrparkmanagement, das Remarketing von Gebrauchtwagen und strategisches Consulting an den Standorten Stuttgart und Eschborn sowie individuelle Reportinglösungen. Die Gründung der Holman Leasing ermöglicht es neben dem Flottenmanagement auch Finanzierungslösungen anzubieten.

So werden dem Kunden von der Bestellung von Fuhrparkfahrzeugen über die Finanzierung bis zur Vermarktung der Altfahrzeuge sämtliche Leistungen angeboten, die den Kunden bei den damit verbundenen Prozessen unterstützen.

2.1. Basispaket Fuhrparkmanagement

Das Fuhrparkmanagement bietet eine Vielzahl von modular kombinierbaren Serviceprodukten zur Betreuung des Kundenfuhrparks an. Das "Basispaket Fuhrparkmanagement" mit den Bausteinen Stammdaten- und Zahlungsmanagement, Belegarchivierung, Reporting, Terminüberwachung und Online-Systemzugriff schafft die Voraussetzung für die Auslagerung der Kunden-Fuhrparkverwaltung zu Holman.

2.2. Servicemodule

Mit den Servicemodulen Wartungs- und Reparaturmanagement sowie Reifen- und Schadensmanagement kann das Basispaket erweitert werden. Die Leistung besteht in der Kontrolle der Notwendigkeit von Werkstattleistungen, der Angemessenheit der dafür angesetzten Kosten sowie der Kostenzuordnung auf definierte Kostenarten für jedes Fahrzeug. Im Tankkartenservice werden die Ausgabe einer oder mehrerer Tankkarten je Fahrzeug sowie die Abwicklung der damit durchgeführten Transaktionen angeboten. Die Abwicklung aller weiteren Betriebskosten wie Kfz-Steuer, Versicherungsprämien, Ersatzwagen, Lkw-Maut und Rundfunkbeiträge kann vom Kunden ebenfalls an Holman übertragen werden, ebenso die Bearbeitung von Ordnungswidrigkeiten der Fahrer im Straßenverkehr.

Holman übernimmt auf Wunsch die Administration der Leasing- und Mietverträge einschließlich der sachlichen Prüfung der monatlichen Rechnungen und deren Regulierung. Zur Auswahl und Bestellung von Neufahrzeugen dient ein Car Configurator. Dieser steuert die Auswahl und Konfiguration von Fahrzeugen entsprechend der internen Fahrzeugregelung des Kunden (car policy) und ermittelt den zu versteuernden geldwerten Vorteil und eventuelle Zuzahlungen der Fahrer. Den Kunden wird mit "Holman Insights" ein Online-Tool angeboten, mit dessen Hilfe der Kunde in der Lage ist, in Echtzeit Fuhrparkdaten abzurufen, die ihm die Möglichkeit geben, operative und strategische Entscheidungen zu treffen.

Diese Produkte und Dienstleistungen können auch bei komplexen Flotten angeboten werden, die neben Personenkraftwagen auch leichte und schwere Nutzfahrzeuge, Anhänger, Stapler oder Sonderfahrzeuge beinhalten.

3. Strategie

Holman befindet sich weiterhin in der Investitionsphase, verfolgt aber eine langfristige Strategie der nachhaltigen Profitabilität und der langfristig orientierten Steigerung des Unternehmenswertes. Wachstums-, Ertrags- und Profitabilitätsziele sind stets langfristig angelegt.

Das von Holman verstandene Flottenmanagement bietet den Kunden eine technologische Infrastruktur, die es den Kunden ermöglicht, mit unterschiedlichen Finanzierungspartnern zu arbeiten und gleichzeitig Daten von unterschiedlichsten Dienstleistern im Servicebereich zu sammeln und diese verständlich und transparent zu konsolidieren.

Die dafür notwendige technologische Infrastruktur ist bereits im Einsatz und wird schrittweise weiterentwickelt.

In der Adaption bereits bestehender technologischer Innovationen in Verbindung mit der für Kunden angebotenen Transparenz sieht Holman einen entscheidenden Vorteil gegenüber bestehenden Wettbewerbern.

Auch in 2024 werden weitere Innovationen den im Markt bestehenden Bedarf im Flottenmarkt abdecken und die strategische Ausrichtung von Holman prägen.

Durch die Holman Leasing erweitert sich die Unternehmensstrategie um das Finanzierungsleasing. Analog zum Flottengeschäft zeichnet sich das Finanzierungsleasing ebenfalls durch ein hohes Maß an Transparenz und Flexibilität aus und bildet somit eine weitere Säule zum Erreichen der langfristigen Ertrags- und Profitabilitätsziele.

4. Wirtschaftsbericht

4.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Lage

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank in 2023 um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine und den starken Energiepreiserhöhungen.

Im Jahr 2023 erzielte Deutschland einen Exportüberschuss von 224 Milliarden Euro.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von 45,9 Millionen Erwerbstätigen erbracht. Das waren 333.000 Personen oder 0,7 % mehr als noch ein Jahr zuvor.

Im Berichtsjahr 2023 wurden 3,5 Millionen Kraftfahrzeuge (+7,3%) und rund 272.000 Kfz-Anhänger (-12,6 %) neu zugelassen.

Im gleichen Zeitraum wurden 2,84 Millionen Personenkraftwagen (Pkw) neu zugelassen. Dies entspricht 7,3 % mehr als in 2022.

Die Anzahl der Neuzulassungen von Nutzfahrzeugen erhöhte sich um 12,9 % auf 0,39 Millionen Einheiten im Jahr 2023. Im Bereich Lastkraftwagen wurden mit ca. 0,29 Millionen Zulassungen 14,5 % mehr zugelassen als im Jahr 2022.

4.2. Analyse der Geschäftsentwicklung

4.2.1. Geschäftsentwicklung

Holman hatte am 31. Dezember 2023 109.866 Einheiten unter Vertrag. Am 31. Dezember 2022 betrug der Vertragsbestand 100.174, sodass der Bestand um 9,7 % gesteigert werden konnte.

Holman kam im Geschäftsjahr 2023 den Zahlungsverpflichtungen jederzeit nach. Zur Aufrechterhaltung der Liquidität wurde der Gesellschaft in 2022 ein angemessener Kreditrahmen eines externen Kreditinstituts zur Verfügung gestellt.

4.2.2. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme erhöht sich um 31,7 % auf 103.002 TEUR (Vj. 78.212 TEUR).

Die Aktiva der Gesellschaft ergeben sich zum 31. Dezember 2023 aus den folgenden Positionen:

31.12.2023 31.12.2022
Geschäftsjahr in TEUR in TEUR
A. Anlagevermögen 53.075 35.143
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.720 1.992
II. Sachanlagen 1.930 1.726
III. Finanzanlagen 49.425 31.425
B. Umlaufvermögen 49.653 42.767
I. Vorräte 2.083 1.285
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 46.684 40.881
III. Kassenbestand 885 600
C. Rechnungsabgrenzungsposten 275 303
Bilanzsumme 103.002 78.212

Das Anlagevermögen erhöhte sich in den Positionen der Sachanlagen und Finanzanlagen und reduzierten sich in den Immateriellen Vermögensgegenständen. Die Finanzanlagen erhöhten sich um 18.000 TEUR, bei den Sachanlagen kam es zu einer Erhöhung von 204 TEUR. Die immateriellen Vermögensgegenstände reduzierten sich um 272 TEUR. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgten nicht.

Das Umlaufvermögen in Höhe von 49.653 TEUR (Vj. 42.767 TEUR) setzt sich wie nachfolgend dargestellt zusammen:

Die Vorräte betragen 2.083 TEUR (Vj. 1.285 TEUR) und enthalten auf eigenes Risiko eingekaufte Gebrauchtwagen, welche noch nicht vermarktet wurden. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Marktwert. Die Wertberichtigung beträgt 134 TEUR (Vj. 80 TEUR).

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 46.684 TEUR (Vj. 40.881 TEUR) sind im Wesentlichen geprägt durch den Bezug von Waren und Dienstleistungen, die sowohl bei der IST-Kostenabrechnung als auch bei der Planraten-Abrechnung im Namen und für Rechnung von Holman abgerechnet werden. Beide Abrechnungsarten bestimmen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen 9.779 TEUR (Vj. 10.269 TEUR) und die sonstigen Vermögensgegenstände 34.403 TEUR (Vj. 28.122 TEUR).

In dieser Bilanzposition sind ebenfalls die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 2.502 TEUR (Vj. 2.490 TEUR) enthalten. Die Forderungen ergeben sich aus den mit der Tochtergesellschaft Holman Leasing GmbH in 2023 beanspruchten und verrechneten Leistungen sowie einer Forderung aufgrund der steuerlichen Organschaft sowie dem Ergebnisabführungsvertrag.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten wie im Vorjahr Ansprüche an einen wesentlichen Geschäftspartner wegen geleisteter Kautionen in Höhe von 500 TEUR und bei einem Lieferanten in Höhe von 5 TEUR. Weiterhin sind 31.398 TEUR (Vj. 24.838 TEUR) enthalten, die sich aus Durchbelastungen an Fuhrparkmanagement-Kunden ergeben, deren Bezug von Waren und Dienstleistungen im Namen und für Rechnung der Fuhrparkmanagement-Kunden von deren Lieferanten abgerechnet wurden.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 275 TEUR (Vj. 303 TEUR) sind im Wesentlichen durch IT-Aufwendungen geprägt und ergeben sich aus vorausbezahlten Geschäftsaufwendungen.

Die Passiva der Gesellschaft ergeben sich wie folgt:

31.12.2023 31.12.2022
Geschäftsjahr in TEUR in TEUR
A Eigenkapital 47.011 33.498
I. Gezeichnetes Kapital 500 500
II. Kapitalrücklage 101.340 83.390
III. Verlustvortrag -50.392 -49.720
IV. Jahresfehlbetrag -4.488 -672
B. Rückstellungen 5.180 4.477
I. Rückstellungen für Pensionen 10 10
II. Sonstige Rückstellungen 5170 4.467
C. Verbindlichkeiten 50.810 40.211
I. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 22.400 23.400
II. Erhaltene Anzahlungen 737 746
III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.289 2.417
IV. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.714 519
V. Sonstige Verbindlichkeiten 18.670 13.128
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2 26
Bilanzsumme 103.002 78.212

Das Eigenkapital setzt sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von 500 TEUR und einer Kapitalrücklage in Höhe von 101.390 TEUR (Vj. 83.390 TEUR) zusammen.

Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf -4.488 TEUR (Vj. Fehlbetrag -672 TEUR).

Die Rückstellungen erhöhten sich um 703 TEUR aufgrund der gestiegenen Risikorückstellung für die Planraten und Personalrückstellungen.

Die erhaltenen Anzahlungen als Äquivalent für verauslagte Kosten im Fuhrparkmanagement betrugen 737 TEUR und reduzierten sich somit im Vergleich zum Vorjahr um 10 TEUR.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen 3.289 TEUR (Vj. 2.417 TEUR) und setzen sich im Wesentlichen aus Fuhrparkmanagementleistungen zusammen, bei denen auf eigene Rechnung Waren und Dienstleistungen bezogen werden. Die Verbindlichkeiten beliefen sich auf 2.823 TEUR (Vj. 1.866 TEUR). Zudem lagen Verwaltungsrechnungen in Höhe von 271 TEUR (Vj. 386 TEUR) sowie Verbindlichkeiten aus dem Ankauf von Gebrauchtwagen in Höhe von 196 TEUR (Vj. 165 TEUR) vor.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen zum 31. Dezem-ber 2023 5.714 TEUR (Vj. 519 TEUR).

Sonstige Verbindlichkeiten entstehen im Fuhrparkmanagement aus dem operativen Zahlungsverkehr. Diese resultieren aus der zeitlichen Differenz zwischen Kundenfaktur und dem Ausgleich der Lieferantenrechnungen. Dieser Posten betrug zum 31. Dezember 2023 16.280 TEUR (Vj. 12.007 TEUR). Weitere Verbindlichkeiten in Höhe von 483 TEUR (Vj. 550 TEUR) ergaben sich aus der Zusammenarbeit mit einem Fahrzeughersteller, in dessen Auftrag Holman Großkunden Wartungspauschalen anbietet, deren Ergebnis am Ende der Fahrzeugnutzung mit dem Hersteller abgerechnet werden.

4.2.3. Ertragslage

Holman erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von -4.488 TEUR. Damit wurden die Erwartungen des Gesellschafters unterschritten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung der Holman unterteilt sich wie folgt:

Geschäftsjahr 31.12.2023 31.12.2022
in TEUR in TEUR
1. Umsatzerlöse 171458 134.454
2. Sonstige betrieblichen Ertrage 966 622
3. Aufwendungen für bezogene Leistungen -147.471 -113.922
4. Personalaufwand -18.793 -15.560
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände -1.482 -1.236
6. Sonstige betrieblichen Aufwendungen -6.155 -5.441
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -961 -276
8. Aufwände aus Verlustübernahme (Vj. Ertrage aus Gewinnabführung) -2.037 699
9. Sonstige Steuern -13 -13
11. Jahresfehlbetrag -4.488 -672

Die Umsatzerlöse in Höhe von 171.458 TEUR (Vj. 134.454 TEUR) unterteilen sich in Erlöse aus dem Geschäftsbereich Fleet Management in Höhe von 113.451 TEUR (Vj. 94.192 TEUR TEUR) und aus dem Geschäftsbereich Remarketing in Höhe von 58.007 TEUR (Vj. 40.262 TEUR).

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 966 TEUR (Vj. 622 TEUR) handelt es im Periodenfremde Erträge in Höhe von 354 TEUR (Vj. 318 TEUR) sowie die Verbuchung des Geldwertenvorteils von Firmenwägen 258 TEUR (Vj. 224 TEUR).

Der Materialaufwand mit 147.471 TEUR (Vj. 113.922 TEUR) resultierte in Höhe von 55.779 TEUR (Vj. 38.037 TEUR) aus Aufwendungen für erworbene und für den Eigenhandel bestimmte gebrauchte Fahrzeuge. Des Weiteren betrug der Wareneinsatz für das Fuhrparkmanagement für Mineralstoffe, Reifen, Unfallservice, Wartung und weitere Serviceleistungen 91.692 TEUR (Vj. 75.884 TEUR).

Der Personalaufwand erhöhten sich um knapp 20,8 % auf 18.793 TEUR (Vj. 15.560 TEUR).

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände erhöhten sich um ca. 19,9 % oder 245 TEUR auf insgesamt 1.482 TEUR (Vj. 1.236 TEUR). Außerplanmäßige Abschreibungen fanden im Geschäftsjahr 2023 nicht statt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 6.168 TEUR haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 727 TEUR erhöht (Vj. 5.441 TEUR). Hauptgrund für die Erhöhung der Kosten waren die Kosten für das Outsourcing und Transfer von Mitarbeitern in das Tochterunternehmen Holman Leasing GmbH sowie höhere Kosten für Werbung, Reisekosten, Personalbeschaffung, Fortbildung und IT-Kosten.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von 961 TEUR (Vj. 276 TEUR) fielen im Wesentlichen im Rahmen eines gewährten Darlehens einer Bank an.

Die Bestandsentwicklung entsprach für das Geschäftsjahr 2023 den Erwartungen der Geschäftsführung und der Gesellschafter.

4.2.4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die Eigenkapitalquote als relativer Anteil an der Bilanzsumme betrug zum 31. Dezember 2022 42,8 % und erhöhte sich zum 31. Dezember 2023 auf 45,6 %.

Die von Holman betreuten Fahrzeugeinheiten betrugen zum Bilanzstichtag 2023 109.866 Kundenfahrzeuge und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um 9,7 %.

5. Risiko- und Chancenbericht

Ein etabliertes Risikomanagementsystem ist wesentlicher Bestandteil des Planungs- und Kontrollprozesses bei Holman. Risiken, die sich ergeben können, werden systematisch erfasst und entsprechend ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihres Schadenspotenzials als hoch, mittel oder gering bewertet.

Parallel entwickeln die Leitungsebenen national und im Verbund mit dem Gesellschafter zeitnah Gegenmaßnahmen. Die Geschäftsführung und der Gesellschafter werden regelmäßig und systematisch informiert. Mit Ad-hoc-Meldungen werden besonders dringliche Sachverhalte kurzfristig kommuniziert.

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Risiken nicht wesentlich verändert.

Zum Risikomanagement tragen u. a. organisatorische Sicherungsmaßnahmen in der Aufbau- und Ablauforganisation der Gesellschaft bei (z. B. Grundsatz der Funktionstrennung).

Im Folgenden erläutern wir die aus heutiger Sicht wesentlichen Risiken aus den operativen Geschäftsfeldern Fuhrparkmanagement und Remarketing.

5.1. Wesentliche Risikoarten

5.1.1. Umfeld- und Branchenrisiken

Holman versteht unter den Umfeld- und Branchenrisiken Veränderungen der politischen, regulatorischen und konjunkturellen Rahmenbedingungen, die für den angestrebten Unternehmenserfolg entscheidend sind. Änderungen im Umfeld können zu Umsatz- und Ertragsrisiken führen. Holman verfolgt deshalb intensiv und mit stetiger Kontinuität die Entwicklungen in relevanten Märkten und Branchen.

Über seine Vertriebsorganisation hält Holman regelmäßig unterjährige Kontakte zu den Entscheidungsträgern der unter Vertrag stehenden Flotten. Das Unternehmen bestreitet regelmäßig Workshops und Expertenzirkel bei großen national und international tätigen aktiven und potenziellen Kunden. Darüber hinaus ist Holman auf den wichtigen Fachmessen vertreten. Die kompetenten Fachabteilungen des Gesellschafters werden in den Erfahrungsaustausch mit einbezogen und runden die gewonnenen Erkenntnisse ab. Hierdurch kann auf Veränderungen der Bedürfnisse von Flottenkunden entsprechend reagiert werden.

Veränderungen auf dem Anbietermarkt werden somit erkannt und in entsprechenden Fällen kann Holman mit passenden Maßnahmen reagieren. Durch den intensiven Wettbewerb im Flottenmanagement können Ertragsrisiken nur schwer auf den Flottenkunden übertragen werden.

Es besteht, je nach Geschäftsmodell, durch die zum Teil hohe Kapitalintensität und der Notwendigkeit eines umfassenden Know-hows in der Branche, ein sehr geringes Risiko, dass zu den bestehenden Wettbewerbern neue gleichwertige Fuhrparkmanagement-Anbieter im Markt auftreten werden. Meist handelt es sich um Nischenanbieter, welche lokal agieren und nur Teile der kompletten Produktpalette abdecken.

Diesem Risiko wirkt Holman durch die permanente Weiterentwicklung bestehender Technologien, Prozessoptimierungen, einer hohen Mitarbeiterqualifikation und den daraus resultierenden kontinuierlichen Produktivitätssteigerungen entgegen.

5.1.2. Unternehmensstrategische Risiken

Im Rahmen des geplanten Wachstums bietet Holman seinen Kunden stets die höchste Flexibilität der Produkte und Services. Daraus entsteht das Risiko, notwendige Skalen- und Synergieeffekte nicht realisieren zu können, da Kunden nicht nach einem Standardprofil implementiert werden.

Diesem Risiko wird mit einem höheren Investment in die IT-Systeme, der Infrastruktur und der Digitalisierung entgegengewirkt. Prozesse werden ständig analysiert und standardisiert. Trotz hoher Flexibilität soll dies dabei helfen, die notwendigen Skalen- und Synergieeffekte zu generieren.

5.1.3. Leistungswirtschaftliche Risiken

Die leistungswirtschaftlichen Risiken können sich durch folgende Szenarien ergeben: Holman könnte seine Leistungsversprechen, die den Kunden vertraglich zugesichert sind, nicht oder nur unvollständig erfüllen. Maßgeblich sind deshalb die Kenntnis und Überwachung der Leistungsversprechen gegenüber den Kunden. Holman haftet vertragsbedingt für die dort genannten Produkte und Dienstleistungen. Grundlegende KPIs (Key Performance Indicator) wurden entwickelt, regelmäßig überwacht und berichtet. Diese unterstützen das Qualitätsmanagement der Gesellschaft und werden teilweise transparent den Kunden zur Verfügung gestellt. Zusätzlich hat sich Holman durch umfassende Haftpflichtversicherungen abgesichert. Aufgrund der bestehenden Vertragssituationen und der Übertragung von Geschäftsrisiken auf dritte Vertragspartner werden die leistungswirtschaftlichen Risiken als gering eingestuft.

5.1.4. Remarketing-Risiken

Unter Remarketing-Risiken versteht man, wenn die Bewertung von Fahrzeugen, die durch Holman auf eigenes Risiko angekauft werden, beim Wiederverkauf geringere Erlöse als erwartet erzielen. Als Gegenmaßnahme wurde implementiert, dass Eigenhandelsgeschäfte nur in einem fest definierten Rahmen zugelassen sind und die Fahrzeugbestände und Abverkäufe zu intern festgelegten Stichtagen analysiert und bewertet werden.

Gewährleistungsrisiken aus dem Verkauf von gebrauchten Fahrzeugen werden ausgeschlossen. Fahrzeugverkäufe werden ausschließlich an gewerbliche Marktteilnehmer vorgenommen.

Durch die getroffenen Regeln werden die aus dem Geschäftsbereich Remarketing resultierenden Risiken als gering eingestuft.

5.1.5. Projektrisiken

Durch die hohe Investitionstätigkeit der Gesellschaft in Projekte, existiert ein latentes Risiko, dass die Realisierung von Projekten nicht gelingt. Budgets können sich als nicht ausreichend, Synergieeffekte als nicht realisierbar und Ertragspotenziale als nicht vorhanden erweisen. Auch bei operativ durchgeführten Investitionen ergibt sich das Risiko, dass diese sich nicht wie geplant amortisieren. Daraus folgende Bewertungsrisiken für die bilanzierten immateriellen Vermögenswerte können sich negativ auf die Ertrags- und Vermögenslage auswirken. Diese Risiken werden dank systematischem Integrations- und Projektmanagement, bestehender aktiver Controlling-Instrumente und Berichtswesen als gering angesehen.

5.1.6. Personalrisiken

Personalrisiken entstehen dann, wenn es nicht gelingt, die für den Unternehmenserfolg notwendigen qualifizierten Mitarbeiter mit essentiellem Know-how und Kompetenz zur Verfügung zu stellen. Insbesondere bedingt durch den anspruchsvollen Wachstumspfad und die hohe Servicetiefe, sind qualifizierte und engagierte Mitarbeiter entscheidend für den Erfolg des Unternehmens. Um weiter wachsen zu können, müssen einerseits Leistungsträger im Unternehmen gehalten, andererseits engagierte Nachwuchskräfte gewonnen werden. Im intensiven Wettbewerb um High Potentials und Professionals baut Holman auf attraktive Karriere- und Qualifizierungsangebote. Investitionen in die Arbeitgebermarke reduzieren das Risiko.

Bereits in 2014 wurde ein Personalbewertungssystem eingeführt, das ebenfalls als ein Teil des Führungsinstruments der Gesellschaft dient. Das Qualitätsmanagement der Gesellschaft ist zusätzlich in die international wirkende Initiative der Holman-Gruppe "Partners in Excellence" eingebunden.

5.1.7. Zusammenfassung der latenten Risiken

Die genannten Markt- und Unternehmensrisiken werden national und international regelmäßig erkannt und bewertet - in notwendigen Fällen wird durch geeignete Maßnahmen reagiert. Ebenfalls werden die durchgeführten Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit überwacht und bei Überschreitung von Abweichungstoleranzen korrigiert.

Durch diese Tools ist Holman gerüstet, den zukünftigen Herausforderungen mit geeigneten Maßnahmenbündeln zu begegnen.

Durch das gewährte Darlehen werden die Eigenkapital- und Liquiditätsrisiken als gering eingestuft.

5.2 Wesentliche Chancen

Den potentiellen Risiken im Geschäft von Holman stehen vielfältige Chancen gegenüber.

In den kommenden Jahren wird sich der Trend zu mehr Leistungen im Bereich Flottenmanagement weiter verstärken.

5.2.1. Unternehmensstrategische Chancen

Holman versteht unter den unternehmensstrategischen Chancen die Realisierung von Potenzialen, die der Gesellschaft im Markt deutliche Vorteile verschaffen. Durch die Fokussierung der Gesellschaft auf strategisch wichtige Geschäftsfelder können Cross-Selling-Potenziale innerhalb und zwischen den Geschäftsfeldern genutzt werden. So wird das Unternehmen auch in Zukunft mit innovativen Produkten den Anforderungen der anspruchsvollen Bestands- und Neukunden gerecht. Dies gelingt durch neue innovative Reporting Tools, die attraktive Mehrwerte für Fuhrparkmanagement-Kunden schaffen. Holman Leasing erweitert die Produktpalette und spricht neue Zielgruppen an bzw. bietet den Bestandskunden eine Alternative zu bestehenden Finanzierungsformen.

5.2.2. IT-Infrastruktur und Reporting Tools

Der Trend im Markt schließt mit ein, dass Kunden ein zeitnahes und online-fähiges Tool zur Verfügung gestellt wird. Dieser Anforderung des Marktes begegnet Holman bspw. mit der neu entwickelten Driver-App für Fahrzeugnutzer. Hier können Nutzer immer auf aktuelle Fahrzeugdaten zugreifen, Werkstatttermine direkt vereinbaren oder werden über anstehende Termine informiert. Darüber hinaus arbeitet Holman an der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Optimierung des Kundeninformationssystems "Holman Insights", das sämtliche Daten in Echtzeit liefert und auswertbar macht. Fuhrparkentscheidungen werden durch die Analyse von Daten fundiert und transparent getroffen und unterstützen dadurch wirtschaftliche Handlungsweisen. Mit "Holman Insights" steht eine webbasierte und advanced in memory-Technologie zur Verfügung, welche bei Kunden zum Einsatz kommt. Zusätzlich wird kontinuierlich an der Verbesserung der bestehenden IT-Infrastruktur gearbeitet und Projekte im Bereich Reporting realisiert.

5.2.3. Reorganisation

Um den Herausforderungen des Marktes zu entsprechen, wird die verabschiedete Organisationsstruktur der Gesellschaft weiterhin konsequent umgesetzt. Insbesondere der Ausbau der vertrieblichen Strukturen, der Bestandskundenbetreuung und des Marketings wurde auch in 2023 im Wesentlichen Rechnung getragen. Die konsequente Weiterentwicklung aller nach außen gerichteten Aktivitäten und das systematisch erweiterte Dienstleistungsportfolio erforderte die Weiterentwicklung der Führungsstrukturen. Durch die Fokussierung auf strategisch wichtige Geschäftsfelder können Cross-Selling-Potenziale innerhalb und zwischen den Geschäftsbereichen genutzt werden. Zusätzliche Umsatz- und Renditechancen können sich aus der Konzentration auf Geschäftsfelder mit hohen Margen ergeben.

6. Prognosebericht

Holman erwartet für den Verlauf des Jahres 2024 ein weiteres qualitatives und quantitatives Wachstum. In 2024 geht Holman von ca. 6.000 neu betreuten Einheiten aus. Die aktuell abgeschlossenen Neukunden sowie die sich in der erweiterten Implementierung befindenden Kunden sind bereits positive Signale, dass dieses Ziel erreicht werden kann.

Aufgrund der kontinuierlichen Steigerung der Geschäftstätigkeit der Holman Leasing in 2023 und in der ersten Hälfte 2024 erwartet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 einen wesentlichen Beitrag aus dem Leasinggeschäft zum Unternehmensergebnis.

Die Notwendigkeit, den Kunden professionelle Datenmanagement-Tools zur Verfügung zu stellen, wird sich auch in 2024 fortsetzen. Dabei besteht auch die Maßgabe, die Prozesse zu vereinheitlichen und Synergieeffekte zu nutzen. So erwarten die Flottenkunden die Kalkulierbarkeit der gesamten Fuhrparkkosten, um die Einhaltung von Budgets besser überwachen zu können. Damit steigt auch der Bedarf an hoher Betreuungsqualität und maßgeschneiderten Dienstleistungen, um Kunden allumfassend zu unterstützen.

Holman verfolgt darüber hinaus den Trend, dass insbesondere bei großen Flotten der herstellerunabhängige Flottenmanager im Markt gesucht wird. Zusätzlich haben viele Kunden Interesse daran, Produkte mit geschlossenen Kalkulationen zu meiden, damit die enthaltenen Risiko- und Gewinnmargen erzielt werden können, die unter Kostengesichtspunkten nicht gerechtfertigt sind. Die von Holman präferierten offenen Kalkulationen auf Ist-Kostenbasis wirken dem entgegen und bieten dem Flottenkunden Einsparpotenziale. Dies wird unter anderem durch erhöhte Transparenz erreicht.

Mit dem bereits in 2024 registrierten quantitativem Wachstum der betreuten Flotteneinheiten, der Veränderung bzw. Erweiterung des Produktportfolios und der Erhöhung der Dienstleistungstiefe werden die Umsatzerlöse entsprechend ansteigen.

Weitere Entwicklungsmaßnahmen, speziell im Bereich IT-Infrastruktur und personellem Wachstum, werden die Kosten weiter steigen lassen. Jedoch werden die Kosten nicht proportional im Verhältnis zum Umsatz wachsen. Somit wird in 2024 eine verbesserte Ertragssituation im Vergleich zu 2023 erwartet. Insgesamt geht die Holman GmbH von einem Ergebnis von ca. -1,7 Mio. EUR aus. Jedoch tragen die finanziellen Unterstützungen des Gesellschafters, das quantitative Wachstum und die in der Holman Leasing GmbH eingeführten Swapgeschäfte dazu bei, die weitere Expansion fokussiert fortzuführen. Das Wachstum wird entwickelt, sodass Mehrwerte durch innovative Produkte und Dienstleistungen für den Kunden angeboten werden. Mit seinem modularen Angebotssystem sieht sich Holman exzellent aufgestellt, neue Services in die Produktpalette aufnehmen bzw. bestehende Angebotsteile optimieren zu können.

 

Stuttgart im August 2024

Majk Strika, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Dem Jahresabschluss, der in der Gesellschafterversammlung am 25. September 2024 festgestellt wurde, und dem Lagebericht wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Holman GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Holman GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Holman GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 9. August 2024

dhpg GmbH
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