Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 733149
Eingetragen
15.4.2009
Branche
Großhandel mit PhotovoltaikmodulenElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur VerteilungWärme- und Kältehandel
Gegenstand
der Handel mit Produkten, Ingenieurdienstleistungen, die Installation von Anlagen und der Betrieb von Eigenanlagen im Segment der Erneuerbaren Energien. Das Unternehmen beabsichtigt, sich an anderen Unternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energien zu beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Heller
seit 7.5.2025
Prokura
Geschäftsführer
Bernd Rombach
seit 7.5.2025
Prokura
Heico Kay Dretke
seit 7.5.2025
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Ralf Müller-MaerzS:FLEX Group GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
66.67%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

S:FLEX GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die S:FLEX GmbH (S:FLEX) ist eine etablierter Händler von Montagesystemen für das Einsatzgebiet der Photovoltaik. 25 Jahre Erfahrung in der Solarbranche und in der Gestelltechnik fließen in die Konzeption und Produktion der Produkte ein. Ob Flachdach, Schrägdach oder auch für Freilandanlagen - unser Spektrum von Gestellen reicht von vorkonfektionierten und teilweise vormontierten Unterkonstruktionen bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen, die wir immer in enger Abstimmung mit unseren Partnern erarbeiten.

Neben der Optimierung der Montageprozesse und der Entwicklung innovativer Gestell-Details fokussiert sich die Gesellschaft vor allem auf Serviceleistungen und Support für dessen Fachpartner. Hierbei leistet die Gesellschaft Beratung zur Produktauswahl, schnelle Lieferung direkt auf die Baustelle sowie die Erstellung von Statiken und Gestellplanung.

Mit Niederlassungen in Hamburg, Bad Krozingen (bei Freiburg im Breisgau) und Rangsdorf (bei Berlin) sowie Tochtergesellschaften in Deutschland und Großbritannien sowie einer nahestehenden Vertriebsgesellschaft in Spanien bedient S:FLEX vornehmlich den Deutschen und europäischen Raum.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Europäischen Raum, der für die S:FLEX wichtigste Absatzmarkt, entwickelte sich die Wirtschaft den Hochrechnungen des statistischen Amts der Europäischen Union zufolge sowohl im Euroraum als auch in der EU mit einem Bruttoinlandsprodukt-Wachstum von jeweils 0,4% im Jahr 2023 deutlich schwächer als der Durchschnitt der G20 Staaten (gemäß Hochrechnungen der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) liegt das Wirtschaftswachstum der G20 Staaten im Jahr 2023, genau wie im Jahr 2022, bei 3,2%). Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ging laut Berechnungen des statistischen Bundesamtes (Destatis) im Vergleich zum Vorjahr sogar um 0,3% zurück.

Insgesamt beeinflussten eine Vielzahl von Krisen nahezu alle Wirtschaftsbereiche und sorgten für erschwerte Rahmenbedingungen sowohl im Bereich Dienstleistung als auch im produzierenden Gewerbe.

Nach Beginn des Ukrainekrieges im Februar 2022, der damit einhergehenden Energiekrise und einer deutlich gestiegenen Inflationsrate, beeinflussen weitere Herausforderungen alle Sektoren der Wirtschaft.

Im Vergleich zum Vorjahr sank die Inflationsrate laut Destatis von 9,16% auf im Durchschnitt 6,40% in der EU. Trotz der Abnahme erschwerte die im Vergleich zu den vergangenen Jahren hohe Inflation immer noch erheblich die Investitions- und Kaufkraft von Unternehmen und Privatpersonen. Auch die privaten Konsumausgaben sanken im Jahr 2023. Belastet durch hohe Verbraucherpreise, nahmen die privaten Konsumausgaben in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 0,8% ab.

2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das erste Halbjahr 2023 hat sich für die Solarbranche erneut deutlich positiv entwickelt.

Die weltweiten Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau von Erneuerbaren Energien und Photovoltaiklösungen sind sehr gut. Dies wird auch durch den weltweiten Zubau in 2023 mit einem neuerlichen Rekordwert von ca. 470 GW (Gigawatt) Zubau deutlich, wovon knapp 73% des Zubaus (346 GW) auf die Photovoltaik entfielen. Deutschland als weiterhin größter europäischer PV-Markt erzielte dabei einen Zubau von 14 GW (2022: 7,2 GW), was einem Wachstum von nahezu 100% entspricht.

Die PV-Zubauzahlen in unserem Gestellhandelshauptsegment dem Dachbefestigungsbereich sind im Verlaufe des Jahres 2023 jedoch kontinuierlich gesunken. Lediglich im Großanlagensegement (Hauptsächlich Freiland) wurden die Steigerungen erzielt.

2.3 Geschäftsverlauf

Im Lagebericht des Vorjahres ging die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2023 von einem Umsatzwachstum von 12% aus. Unter der Annahme einer annähernd unveränderten Marge und planmäßiger Zunahme der Personalkosten für den weiteren Ausbau des Teams rechnete die Geschäftsleitung mit einem Ergebnis vor Steuern von rund 10 Mio. EUR.

Die prognostizierte Umsatzsteigerung und das erwartete Ergebnis vor Steuern konnten im Geschäftsjahr erzielt werden. Der Umsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 12,46%, das Ergebnis vor Steuern lag bei 9,78 Mio. EUR.

Die Umsatzentwicklung verlief über das Geschäftsjahr 2023 gesehen sehr unterschiedlich: In den ersten 6 Monaten konnte die Gesellschaft, anknüpfend an das starke Wachstumsjahr 2022, nochmals eine erhebliche Steigerung der Monatsumsätze erzielen, so dass hier ein Halbjahresumsatz von über 50 Mio. EUR erzielt werden konnte. Lieferengpässe durch Störungen in den internationalen Lieferketten und hohen Energiekosten sorgten für einen überdurchschnittlichen Nachfrage-Boom. Das führte bei unseren Kunden zu einer sehr hohen Bevorratung, um die hohe Nachfrage bei gleichzeitigen Lieferengpässen bedienen zu können. Um die hohe Nachfrage unserer Kunden zuverlässig bedienen zu können hat die Gesellschaft wiederum bei seinen Lieferanten Kapazitätssteigerungen vereinbart und selbst einen entsprechend hohen Lagerbestand aufgebaut.

Im zweiten Halbjahr 2023 konnten Lieferengpässe in der gesamten PV-Branche aufgelöst werden. Hierdurch bestellten unsere Kunden wieder vermehrt projektbezogen und bauten Ihre eigenen hohen Lagerbestände ab. Die Nachfrage bei S:FLEX sank entsprechend im zweiten Halbjahr. Dennoch konnten ca. 20 Mio. EUR Umsatz erzielt werden.

2.4 Lage

2.4.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse konnten im Vergleich zum Vorjahr um 7,76 Mio. EUR auf 70,1 Mio. EUR gesteigert werden. Bei annähernd gleicher Rohmarge (Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) stieg der Materialaufwand um 12,88% auf 49,3 Mio. EUR.

Der Personalaufwand stieg planmäßig um 38,84%, im Wesentlichen wegen der deutlich gestiegenen Anzahl an Mitarbeitern (2022: 58, 2023: 77) sowie den durchgeführten Gehaltserhöhungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen ebenfalls und erhöhten sich um 38,88% auf 4,9 Mio. EUR. Treiber waren hier insbesondere der Aufbau des neunen Standorts in Rangsdorf bei Berlin, Kosten für IT-Projekte im Zusammenhang mit dem Ausbau und Professionalisierung der internen Prozesse sowie erhöhten Werbe- und Reisekosten. Außerdem stiegen aufgrund des stark angestiegenen Geschäftsvolumens der letzten beiden Geschäftsjahre die Aufwendungen für Gewährleistungen.

Im Ergebnis sank damit das Ergebnis vor Steuern um 8,35% auf 9,8 Mio. EUR und der Jahresüberschuss um 8,26% auf 6,8 Mio. EUR.

2.4.2 Finanzlage

Kapitalstruktur

Wegen des hohen Jahresüberschusses von 6,8 Mio. EUR bei einer Ausschüttung von 0,95 Mio. EUR stieg das Eigenkapital von 14,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 20,0 Mio. EUR an.

Es ergibt sich eine Eigenkapitalquote am Bilanzstichtag von 74,9% (Vorjahr 74,6%).

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Stichtag keine.

Investitionen

Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und in das Sachanlagevermögen betrafen insbesondere Anlagen und Maschinen sowie Bauten auf fremden Grundstücken und lagen im Jahr 2023 bei insgesamt 0,7 Mio. EUR.

Liquidität

Sämtliche Verbindlichkeiten sind kurzfristiger Natur und ausreichend durch Flüssige Mittel gedeckt. Alle Investitionen konnten aus dem operativen Cash-Flow bedient werden. Kreditlinien sind uns nicht eingeräumt und wurden auch nicht benötigt. Die Liquidität des Unternehmens war jederzeit gesichert.

2.4.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Jahr 2023 auf 26,7 Mio. EUR. Im Vorjahr lag diese bei 18,9 Mio. EUR. Dies entspricht einem Anstieg um 41,32 % bzw. 7,8 Mio. EUR. Der Anstieg resultierte in Höhe von 7,5 Mio. EUR aus dem Anstieg des Vorratsbestands. Dieser Anstieg resultiert aus dem hohen Bestellvolumen während der Hochphase im 1. Halbjahr 2023 bei unseren Vorlieferanten in Verbindung mit dem gesunkenen Umsatz im 2. Halbjahr 2023.

Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,58 Mio. EUR deutlich reduziert. Dies spiegelt die unterjährige Umsatzentwicklung wider. Während das Q4 2022 eine Hochphase darstellt, flachte die Nachfrage im Q4 2023 deutlich ab, sodass zum Jahresende ein geringerer Bestand an offenen Forderungen vorlag.

2.4.4 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft

Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 wird aufgrund des Wachstums trotz der im zweiten Halbjahr herausfordernden branchenbezogenen Rahmenbedingungen als sehr positiv bewertet.

3. Nachtragsbericht

Zu den Vorgängen von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres zum 31.12.2023 verweisen wir auf unsere Ausführungen im Anhang.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Chancen und Risiken

Die Gesellschaft verfügt über eine langfristige Unternehmensstrategie, eine operative Jahresplanung und ein Controlling, das eine monatliche Soll-/Ist Analyse und Deckungsbeitragsbetrachtungen vorsieht. Diese Maßnahmen unterstützen die Geschäftsführung bei der Identifizierung von Chancen und Risiken.

Wir sehen uns insbesondere den folgenden Risiken unseres unternehmerischen Handelns ausgesetzt, die wir im Rahmen unseres Risikomanagements wie folgt zu beherrschen suchen:

Geopolitische Risiken können die Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen. An erster Stelle steht derzeit immer noch der Russland-Ukraine-Krieg, aus dem sich weitreichende Risiken auf die Umsatzentwicklung, die Produktionsabläufe sowie die Einkaufs- und Logistikprozesse ergeben, beispielsweise durch Unterbrechungen oder Engpasssituationen in den Lieferketten bei Energie, Rohstoffen und Vorprodukten, Sanktionen oder Cyberrisiken. Durch die kriegsbedingt nochmals stärkere Fokussierung auf die Energiewende wird unser Geschäftsmodell allerdings eher profitieren als negativ betroffen sein.

Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung der Photovoltaik-Branche bestehen gewisse branchenbezogene Risiken und Chancen. Photovoltaik hat sich in den vergangenen Jahren so weit entwickelt, dass sie zu der wirtschaftlichsten Stromerzeugungsart gezählt werden darf. Diese niedrigen Stromgestehungskosten einhergehend mit den politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen führen zu einem weltweiten starken Marktwachstum. Gleichzeitig wird dieser Trend in der Gesellschaft auf breiter Front getragen. Die Hinwendung zu mehr Klima- und Umweltschutz wird unter anderem von dem EU-Green Deal politisch gewollt. Die verschiedenen EU-Staaten setzen diese um, damit der Zubau an Photovoltaik einen immer größeren Anteil an der Energiegewinnung leisten kann. S:FLEX stellt sich auf diese Situation ein und richtet seine Investitionsvorhaben dahingehend aus, dass das Produktportfolio die regionalen Gesetzmäßigkeiten und technischen Regelungen spiegelt.

Bonitäts- und Ausfallrisiken ergeben sich aus der Gefahr, dass Vertragspartner ihren Verpflichtungen nicht oder nicht fristgerecht nachkommen können und wir dadurch finanzielle Verluste erleiden. Zur Vermeidung der Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wir ein Forderungsmanagement eingerichtet und vereinbaren bei Bedarf Anzahlungen. Zusätzlich haben wir wesentliche Teile unseres Forderungsbestandes kreditversichert.

Liquiditätsrisiken bestehen darin, dass ein Unternehmen nicht in der Lage ist, zeitgerecht Finanzmittel beschaffen zu können, um seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Unsere wesentlichen Verbindlichkeiten bestehen vor allem gegenüber Lieferanten. Ein Liquiditätsrisiko würde sich ergeben, wenn unsere Liquiditätsreserven für die zeitgerechte Erfüllung dieser Verpflichtungen nicht mehr ausreichen sollten. Zur Deckung unseres Kapitalbedarfs stehen zum Bilanzstichtag ausreichend flüssige Mittel zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund wird das Liquiditätsrisiko als gering eingestuft.

Marktpreisrisiken ergeben sich dort, wo der Wert eines Wirtschaftsgutes aufgrund von Veränderungen der Marktpreise schwankt. Bei uns bestehen die wesentlichen Marktpreisrisiken vor allem in den Verkaufspreisen unserer Lieferanten. Wir bemühen uns, durch langfristige Rahmenvereinbarungen und eine möglichst kurzfristige Disposition unserer Beschaffungen sowie durch Weitergabe von Preisschwankungen an unsere Kunden den Umfang derartiger Marktpreisrisiken möglichst gering zu halten.

Beschaffungsrisiken liegen dann vor, wenn die Gefahr marktbedingter Lieferunterbrechungen hoch ist. Unsere Beschaffungsrisiken treten vornehmlich auf der Lieferantenseite auf. Dieses einerseits bei der Produktqualität und andererseits hinsichtlich der Lieferzeiten aufgrund verstärkter Nachfrage bei den Kunden oder aufgrund von Produktionsengpässen bedingt durch fehlende Materialien oder Produktionskapazitäten bei unseren Zulieferern. Dem versuchen wir mit zuverlässigen Lieferanten aus Deutschland und Europa, vorausschauender Disponierung und Lagerbestandssteuerung entgegenzuwirken. Da die Beschaffungsrisiken auch die Mitbewerber betreffen, sieht S:FLEX eine Chance darin, dass sich die Gesellschaft mit hoher Qualität regionaler Produktion der Lieferanten sowie umfangreichen Serviceangeboten am Markt positioniert hat. Mit der gewählten Positionierung sehen wir große Chancen, die Erwartungshaltung unserer Kunden, sowie das Segment, in dem unsere Kunden agieren, zu bedienen.

Gesamtbild der Risiko- und Chancenlage

Vor dem Hintergrund der positiven Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der guten Marktpositionierung werden die Risiken insgesamt als beherrschbar eingeschätzt. Es geht keine Bestandsgefährdung von einem einzelnen Risiko oder von Risiken im Verbund aus.

Prognose

Die Geschäftsführung erwartet gesamtwirtschaftlich nach einem schwachen Wachstum im 2. Halbjahr 2023 auch für das Jahr 2024 nur geringe positive Impulse, die sich auch im Jahr 2025 so fortsetzen dürften.

Für die relevanten Märkte wird jedoch durch anhaltenden politischen Rückenwind vor allem in Deutschland und Europa ein sich gegenüber dem Vergleichszeitraum weiter beschleunigendes Marktwachstum erwartet. Als wichtiger als der politische Einfluss, werden jedoch die Stromgestehungskosten aus Photovoltaik im Vergleich zu den Betriebskosten konventioneller Kraftwerke bewertet. Diese werden gemäß der Studie "Stromgestehungskosten Erneuerbare Energien" des Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, Freiburg, in Deutschland bis 2045 zwischen 3,0 und 10,4 Cent/ kWh (je nach PV-Anlagengröße und Befestigungsart) und in sonnenreichen Weltregionen noch geringer erwartet. Damit geht die Geschäftsführung von einer nachhaltig positiven Marktentwicklung aus.

Bereinigt man die Sonderkonjunktur aus den Jahren 2022-2023 (Corona- Energiekrise- Ukrainekrieg- verstärkte Energiekrise), die zu überdurchschnittlichem Wachstum führten, so liegt die S:Flex GmbH auf Ihrem langfristigen angedachten linearen Wachstumskorridor und erwartet für das Jahr 2024 einen Umsatz von 31 Mio. EU.

Ein erwarteter vertriebsseitiger Meilenstein im Geschäftsjahr 2024 ist das Go-Live unserer Webshop-Anbindung. Im Geschäftsjahr 2024 wird zudem ein planmäßiger Abbau der Lagerbestände erwartet. Gleichzeitig werden neue Produkte in das Produktportfolio aufgenommen, um den Produktmix weiter zu optimieren.

Die Geschäftsführung erwarten für das Geschäftsjahr 2024 ein Ergebnis vor Steuern von 1,9 Mio. EUR.

Insgesamt sehen wir weiterhin eine sehr positive Entwicklung unseres Unternehmens.

 

Hamburg, 30. Dezember 2024

gez. Ralf Müller-Maerz

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.519.805,52 1.113.768,56
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 219.702,00 206.762,00
II. Sachanlagen 1.161.296,32 766.981,36
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 659.775,00 366.128,00
2. technische Anlagen und Maschinen 58.804,00 67.205,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 344.100,00 318.203,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 98.617,32 15.445,36
III. Finanzanlagen 138.807,20 140.025,20
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.063,20 18.063,20
2. Sonstige Finanzanlagen 120.744,00 121.962,00
B. Umlaufvermögen 25.032.065,21 17.741.950,54
I. Vorräte 13.726.776,14 6.274.599,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.837.312,62 6.684.536,34
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 18.787,25 224.336,36
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.818.525,37 6.460.199,98
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.467.976,45 4.782.814,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 123.739,19 20.297,28
Summe Aktiva 26.675.609,92 18.876.016,38

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 19.975.469,11 14.090.448,44
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 19.950.469,11 14.065.448,44
B. Rückstellungen 5.958.427,59 3.464.657,00
C. Verbindlichkeiten 733.838,22 1.308.869,28
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.875,00 12.041,66
Summe Passiva 26.675.609,92 18.876.016,38

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 20.888.592,27 18.728.606,08
2. Personalaufwand 5.948.532,48 4.284.591,97
a) Löhne und Gehälter 5.084.186,67 3.641.338,73
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 864.345,81 643.253,24
davon für Altersversorgung 1.368,00 1.368,00
3. Abschreibungen 281.922,76 221.440,66
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 281.922,76 221.440,66
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.936.641,04 3.554.541,77
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 63.729,72 7.583,11
davon aus verbundenen Unternehmen 5.490,41 6.456,67
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.218,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,24 0,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.947.065,14 3.222.712,80
9. Ergebnis nach Steuern 6.836.942,33 7.452.901,99
10. sonstige Steuern 1.157,66 1.766,00
11. Jahresüberschuss 6.835.784,67 7.451.135,99
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 14.065.448,44 6.614.312,45
13. Ausschüttung 950.764,00
14. Bilanzgewinn 19.950.469,11 14.065.448,44

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Firma "S:FLEX GmbH" mit Sitz in Hamburg ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 109167 eingetragen.

Der Jahresabschluss der S:FLEX GmbH, Hamburg, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH im Sinne von § 267 HGB auf.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es waren die nachfolgenden - gegenüber dem Vorjahr unveränderten - Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über die voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern, bewertet. Es kommen betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern von drei bis fünf Jahren zur Anwendung.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen weit überwiegend linear über die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Es kommen betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern von drei bis 33 Jahren zur Anwendung. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Rahmen der steuerlichen Möglichkeiten im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet, wobei der Ansatz zum niedrigeren beizulegenden Wert beachtet wurde.

Die Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bzw. zu Anschaffungskosten bewertet. Der Ansatz zum niedrigeren beizulegenden Wert wurde beachtet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelfallrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Flüssigen Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 299.258,33 70.400,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 299.258,33 70.400,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 402.345,94 31.105,67 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 96.860,10 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 771.431,54 216.007,21 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.445,36 371.664,84 0,00
Summe Sachanlagen 1.286.082,94 618.777,72 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.063,20 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 87.179,01 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 39.500,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 144.742,21 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.730.083,48 689.177,72 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 369.658,33
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 369.658,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 288.492,88 721.944,49
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 96.860,10
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 987.438,75
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -288.492,88 98.617,32
Summe Sachanlagen 0,00 1.904.860,66
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 18.063,20
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 87.179,01
3. sonstige Ausleihungen 0,00 39.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 144.742,21
Summe Anlagevermögen 0,00 2.419.261,20
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 92.496,33 57.460,00 0,00 0,00 149.956,33
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 92.496,33 57.460,00 0,00 0,00 149.956,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 36.217,94 25.951,55 0,00 0,00 62.169,49
2. technische Anlagen und Maschinen 29.655,10 8.401,00 0,00 0,00 38.056,10
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 453.228,54 190.110,21 0,00 0,00 643.338,75
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 519.101,58 224.462,76 0,00 0,00 743.564,34
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.717,01 1.218,00 0,00 0,00 5.935,01
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 4.717,01 1.218,00 0,00 0,00 5.935,01
Summe Anlagevermögen 616.314,92 283.140,76 0,00 0,00 899.455,68
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 219.702,00 206.762,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 219.702,00 206.762,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 659.775,00 366.128,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 58.804,00 67.205,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 344.100,00 318.203,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 98.617,32 15.445,36
Summe Sachanlagen 0,00 1.161.296,32 766.981,36
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 18.063,20 18.063,20
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 81.244,00 82.462,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 39.500,00 39.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 138.807,20 140.025,20
Summe Anlagevermögen 0,00 1.519.805,52 1.113.768,56

Die sonstigen Ausleihungen enthalten in Höhe von T€ 39,5 (Vorjahr: T€ 39,5) eine Ausleihung an einen Gesellschafter-Geschäftsführer.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält an folgenden Gesellschaften mindestens 20% der Anteile, die nicht von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind:

S:FLEX Energy GmbH, Bad Krozingen (Beteiligungshöhe von 66,67%, Eigenkapital der Gesellschaft zum 31.12.2023 von T€ 56,9, Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2023 von T€ 285).

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 83 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten T€ 0,6 (Vj. T€ 0,3) Forderungen gegen Gesellschafter.

Eigenkapital

Der Bilanzgewinn in Höhe von T€ 19.950,5 enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von T€ 14.065,4.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Gewährleistungsrückstellungen (T€ 761), personalbezogene Rückstellungen (T€ 344) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 147).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Es bestehen keine, über branchenübliche Eingetumsvorbehalte hinausgehende Sicherheiten für Verbindlichkeiten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren in Höhe von T€ 327,1 (Vorjahr: T€ 256,8) aus Steuern und in Höhe von T€ 2,1 (Vorjahr: T€ 1,6) im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Personalaufwand

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung beinhalten einen Betrag von T€ 1,4 (Vorjahr: T€ 1,4) für Altersversorgung.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung von T€ 0,02 (Vorjahr: T€ 0).

Abschreibungen

Bei den Finanzanlagen wurden Abschreibungen in Höhe von T€ 1,2 (Vorjahr: T€ 0,0) vorgenommen.

Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinsen aus verbundenen Unternehmen von T€ 5,5 (Vorjahr: T€ 6,5).

Sonstige Pflichtangaben

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanzielle Verpflichtungen beträgt T€ 9.126 (Vorjahr: T€ 557) und resultiert aus Miet- und Leasingverpflichtungen mit zum Teil langfristigen Laufzeiten bis zum Jahr 2033.

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 77 (Vorjahr: 58).

Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch nachfolgend aufgeführten Geschäftsführer:

Ralf Müller-Maerz, Dipl. Vw., Kaufmann, Freiburg im Breisgau

Bernhard Thiesbrummel, Dipl. Ing.. Hamburg (bis 9. Dezember 2024)

Die Gesellschaft hat von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterlassen. Einem Geschäftsführer wurde (unverändert) zu einem Zinssatz von 0,75% p.a. ein langfristiges unbesichertes Darlehen von T€ 39,5 gewährt.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag ist ein Vorgang von besonderer Bedeutung eingetreten, der wesentliche finanzielle Auswirkungen hat: Die S:FLEX GmbH hat am 3. Dezember 2024 als Darlehensgeberin einen Darlehensvertrag in Höhe von 6 Mio. EUR mit einer Gesellschaft abgeschlossen, die Anteile an der S:FLEX GmbH erwerben wird. Der Darlehensvertrag wurde unter der auflösenden Bedingung geschlossen, dass der Anteilskaufvertrag wirksam wird.

 

Hamburg, den 30. Dezember 2024

gez. Ralf Müller-Maerz

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der folgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht ohne die in Anspruch genommenen Offenlegungserleichterungen:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die S:FLEX GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der S:FLEX GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der S:FLEX GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen, kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 30. Dezember 2024

BONN & PARTNER Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Kuhlmann, Wirtschaftsprüfer

gez. Wilms, Wirtschaftsprüfer

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