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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
David Garcia Simao seit 22.7.2019 | Geschäftsführer |
Marco Hanzon seit 24.10.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Chesterton International B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Chesterton International GmbHIsmaningJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Grundlagen des Unternehmens/GeschäftsmodellDie Chesterton International GmbH, mit Sitz in Ismaning bei München, ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Chesterton Internation B.V. mit Sitz in Amsterdam/Niederlande. Die Gesellschaft ist auf die Produktion und den Vertrieb von Spezialdichtungen am Standort Ismaning sowie industrielle Schmiermittel und Beschichtungen am Standort Rödinghausen spezialisiert. Zu dem Kundenstamm des Unternehmens zählen Industrieunternehmen aus nahezu allen Branchen sowie lizensierte Händler. Der Hauptabsatzmarkt liegt in Europa. Die relevanten Kennzahlen, die zur Unternehmenssteuerung herangezogen werden, sind die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag und sonstigen Steuern (im Folgenden: Ergebnis vor Steuern). 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 verzeichnete die Bruttowertschöpfung in Deutschland eine gemischte Entwicklung: Während das produzierende Gewerbe ohne das Baugewerbe (2,0 % Rückgang) und das verarbeitende Gewerbe (0,4 % Rückgang) mit Einbußen zu kämpfen hatten, besonders im Bereich Energieversorgung sowie in energieintensiven Branchen wie der Chemie- und Metallindustrie, wies das Baugewerbe trotz Herausforderungen wie hohen Kosten einen leichten Zuwachs von 0,2 % auf. Dienstleistungen insgesamt wuchsen, angeführt von einem starken Wachstum in der IKT-Branche mit 2,6 %, während andere Dienstleistungen wie öffentliche Dienste und Gesundheit moderate Anstiege erfuhren. Handel, Verkehr und Gastgewerbe verzeichneten jedoch Rückgänge. Insgesamt sank die Bruttowertschöpfung leicht um 0,1 %. Parallel dazu ging der real adjustierte private Verbrauch um 0,8 % zurück, hauptsächlich wegen hoher Preise, und staatliche Konsumausgaben verringerten sich um 1,7 % nach dem Wegfall von Corona-Hilfsmaßnahmen. Der Außenhandel litt unter einer Verlangsamung des Welthandels, mit einem stärkeren Rückgang der Importe (3,0 %) gegenüber den Exporten (1,8 %). Die Erwerbstätigenzahl erreichte mit 45,9 Millionen Beschäftigten einen Rekordwert, getrieben durch Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte und steigende inländische Erwerbsbeteiligung, wodurch die Folgen des demografischen Wandels abgemildert wurden. Die Beschäftigungszunahme fand fast ausschließlich im Dienstleistungsbereich statt. 1 Die EU-Wirtschaft erholte sich 2023 nur leicht nach dem Rückgang Ende 2022, bedingt durch Inflation, straffe Geldpolitik und geringere Auslandsnachfrage. Das geschätzte BIP-Wachstum liegt für 2023 bei 0,6 % in der EU und Eurozone, und es wird eine graduelle Besserung aufgrund von Lohnsteigerungen und einem stabilen Arbeitsmarkt erwartet. Für 2024 wird das BIP-Wachstum in der EU auf 1,3 % und in der Eurozone auf 1,2 % geschätzt, was bis 2025 auf 1,7 % in der EU und 1,6 % in der Eurozone steigen soll. Die Inflationsrate in der Eurozone sank im Oktober auf 2,9 % und soll bis 2025 auf 2,2 % zurückgehen, während für die gesamte EU eine Abnahme von 6,5 % in 2023 auf 2,4 % in 2025 prognostiziert wird. Der EU-Arbeitsmarkt war trotz Wirtschaftsverlangsamung in der ersten Jahreshälfte 2023 robust mit einer Beschäftigungsquote auf Rekordniveau und einer Arbeitslosenquote von 6 %. Für das Jahr 2023 wird ein Beschäftigungswachstum von 1,0 % erwartet, das sich in den Jahren 2024 und 2025 auf 0,4 % jährlich verlangsamt. Die Arbeitslosenquote soll bis 2025 auf 5,9 % fallen, unterstützt durch einen Anstieg der Reallöhne aufgrund von Lohnwachstum und fallender Inflation. 2 2023 betrug das Volumen des EU-Markts für Maschinen und Anlagen 745 Milliarden Euro, wovon 80% aus der Produktion innerhalb des Binnenmarktes stammten. Deutschland war mit 36% Marktanteil führend, gefolgt von Italien und Frankreich. China (5%) und die USA (3%) blieben wichtige außereuropäische Zulieferer. Trotz eines leichten Anstiegs der EU-Maschinenproduktion um knapp 1% im Vergleich zum Vorjahr waren Rückgänge in den letzten beiden Quartalen zu verzeichnen. Wechselkursveränderungen beeinflussten die Länderergebnisse: Der japanische Yen, chinesische Renminbi und US-Dollar werteten gegenüber dem Euro ab, was die Umsätze in Euro reduzierte. China produzierte ein Drittel der weltweiten Maschinen und blieb die Nummer 1, gefolgt von den USA und Deutschland. Die EU erwirtschaftete 908 Milliarden Euro Umsatz, circa 28% des globalen Maschinenumsatzes. Deutschland, die USA und China waren dabei die wichtigsten Märkte für EU-Maschinenlieferungen. Von den gesamten Maschinenimporten der EU-27 in Höhe von 433 Milliarden Euro ging der größte Anteil an Deutschland. Importe aus China sanken zwar zweistellig, doch das Land trug mit 40 Milliarden Euro knapp 9,3% zu den EU-Importen bei. Italien folgte mit 37 Milliarden Euro. 3 2.2 Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 wurde insbesondere vom herrschenden Fachkräftemangel geprägt. Insbesondere im Bereich die polymeren Dichtungen war die Auftragslage gut. Dennoch kam es zu etwaigen Lieferverzögerungen und erhöhter Mehrarbeit für die Produktionsteams, aufgrund von fehlenden Fachkräften. Um diesen Trend entgegenzuwirken, wurden verstärkte Recruiting-Maßnahmen vorgenommen sowie das Recruiting ausgeweitet, um den Bedarf an Fach- und Arbeitskräften zu decken. Aufgrund dieser Maßnahmen konnte der Mitarbeiterbestand um 16 Mitarbeiter anwachsen. Hierbei entfallen 13 Mitarbeiter auf den Standort in Ismaning, wovon 6 gewerblich tätig sind. Die verbleibenden 3 Mitarbeiter verteilen sich auf den Standort in Rödinghausen. Der wiederaufgeflammte Israel-Palästina Konflikt vom Oktober 2023 hatte marginale bis keine Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung. Trotz der guten Auftragslage konnte der Umsatz geringfügig um 2,06 % gesteigert werden, womit die Vorjahresprognose in Höhe von 7,9% für das Geschäftsjahr verfehlt wurde. Die Verfehlung rührt in erster Linie aus einer der Produktlinien her, bei welcher zwar in 2023 insgesamt ein Wachstum erzielt wurde, dieses jedoch unterhalb des angestrebten Umsatzziels blieb. Aus dieser Entwicklung wurden bereits Gegenmaßnahmen eingeleitet. Unter anderem wurde das Vertriebsteam weiter kompetent verstärkt. Trotz des geringen Umsatzwachstums konnte der angepeilte Jahresüberschusses von T€ 156 erreicht werden. Im Vorjahresvergleich hat sich der Jahresüberschuss um T€ 12 gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern stieg um T€ 56 auf T€ 260. Damit wurde das im Vorjahr geplante Ergebnis vor Steuern von T€ 553 nicht erreicht. Hierzu haben vor allem ein niedrigerer Deckungsbeitrag als geplant sowie gestiegene Vertriebs-, Fracht- und Verwaltungskosten beigetragen, womit schließlich das Ergebnis vor Steuern deutlich geringer ausgefallen ist als prognostiziert. 2.3 Lage 2.3.1 Ertragslage Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf der Entwicklung der Umsatzerlöse sowie dem Betriebsergebnis (Ergebnis vor Steuern). Nachfolgend sind die wichtigsten Kennzahlen/ Posten der Gewinn und Verlustrechnung im Vergleich zum Vorjahr dargestellt:
* Die Gesamtleistung setzt sich aus den Umsatzerlösen sowie den sonstigen betrieblichen Erlösen zusammen Die Steigerung von der Gesamtleistung um 2,8 % ist auf Preiserhöhungen sowie auf die sonstigen betrieblichen Erträge zurückzuführen. Diese Steigerung resultiert vor allem aus periodenfremden Erträgen in Höhe von T€ 499 aus der Auflösung von Gewährleistungs- sowie Personalrückstellungen. Das Rohergebnis wurde positiv beeinflusst, indem Einkaufsvorteile bei der Beschaffung von Neuware ausgenutzt sowie auf Lagerware zurückgegriffen wurden. Die Personalkosten haben sich um T€ 1.218 erhöht. Diese Erhöhung ist vor allem auf den Anstieg im Personalbestand, die Erhöhung der variablen Vergütungsbestandteile sowie jährliche Gehaltsanpassungen zurückzuführen. Der Personalbestand wurde um 16 Mitarbeiter erweitert und ist auf insgesamt 106 Mitarbeiter angestiegen. Die Mitarbeiterzugänge verteilen sich auf 13 Mitarbeiter am Standort in Ismaning und 3 Mitarbeiter am Standort in Rödinghausen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 1.053 angestiegen. Die größten Zuwachse der sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen auf Raum-, Reise- sowie Fuhrparkkosten. Die Mehrung der Raumkosten ist auf die Erweiterung des Geschäftsbetriebs an beiden Standorten zurückzuführen. Daneben ist die Erhöhung der Reisekosten aufgrund von erhöhter Geschäftstätigkeit begründet. Die Fuhrparkkosten sind auf die Neuzugänge von Mitarbeitern sowie etwaige Schäden an Fahrzeugen begründet. Durch den Abschluss eines neuen Lizenzvertrags aus dem Jahr 2022 haben sich korrespondierend zum Umsatz und den vertraglich festgelegten Lizenzkonditionen die Kosten für Lizenzzahlungen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 370 auf T€ 1.445 erhöht und sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Das Ergebnis vor Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr auf T€ 260 erhöht. Der Jahresüberschuss konnte gegenüber dem Vorjahr um T€ 12 gesteigert werden. 2.3.2 Vermögens- & Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.099 auf T€ 17.034 erhöht. Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 172 auf T€ 1.040 gemindert. Bei Zugängen von T€ 198 beliefen sich die Abschreibungen auf T€ 368. Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am gesamten Vermögen beträgt 6,1 %. Das Umlaufvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.285 auf T€ 15.903 gestiegen. Der Anstieg betrifft mit T€ 2.000 im Wesentlichen die Forderungen gegenüber Gesellschaftern. Diese sind auf ein ausgegebenes Darlehen zurückzuführen. Daneben hat sich das Vorratsvermögen um T€ 479 gemehrt. Diese Steigerung beruht auf der üblichen Geschäftstätigkeit. Ebenfalls haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.340 erhöht. Dieser Anstieg beruht auf verspäteten Kundenzahlungen. Hierbei handelte es sich in erster Linie um eine allgemeine aber temporäre Erhöhung die sich im laufenden Jahr auf ein erwartbares Normalmaß wieder zurückentwickelt hat. Ein erhöhtes Risiko für Forderungsausfälle bestand nicht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, ausgenommen der Forderungen gegen Gesellschafter, sind um T€ 92 zurückgegangen und ist auf die verminderte Geschäftstätigkeit von Schwesterunternehmen zuführen. Korrespondierend zu den Forderungen gegenüber Gesellschaftern, haben sich die liquiden Mittel um T€ 1.960 gemindert. Das Eigenkapital hat sich im Jahr 2023 aufgrund des Jahresüberschusses von T€ 156 auf T€ 10.376 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 60,9%. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind vor allem aufgrund einer gestiegenen Geschäftstätigkeit zum Jahresende um T€ 994 angewachsen. Ebenfalls sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 94 angewachsen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig getilgt und haben sich um T€ 74 verringert. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um T€ 32 gemehrt. Hierbei handelt es sich vor allem um Verbindlichkeiten aus der Gehaltsabrechnung. Die Gesellschaft finanzierte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr aus eigenen Mitteln, Rückstellungen und Bankverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus der Maschinenfinanzierung wurden planmäßig getilgt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist geringfügig negativ deckt jedoch die Mittelabflüsse aus der Finanzierungs- und Investitionstätigkeit ab. 2.4 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten sowie des vorherrschenden Fachkräftemangels, hat sich die Gesellschaft sowie der Personalbestand resilient gezeigt. Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft blieb zwar unterhalb der Erwartungen, jedoch insgesamt auf einem für die Firma akzeptablen Niveau. Insgesamt ist trotz aller Widrigkeiten ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht worden. 3 Prognosebericht3.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Seit mehr als zwei Jahren kam es zu keiner Belebung der Wirtschaftsleistung. Einem leichten Anstieg in einem Quartal folgt in der Regel ein ähnlich starker Rückgang im Folgequartal. So schrumpfte die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2024 um 0,1%, nachdem sie zu Jahresbeginn noch um 0,2% zulegen konnte. 4 Für die deutsche Wirtschaft wird ein geringfügiges wirtschaftliches Wachstum im aktuellen Quartal um 0,2% im Vergleich zum Vorquartal prognostiziert. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll im Jahr 2024 stagnieren und im Jahr darauf um 0,9 bis 1,3 % zunehmen. Die schwache Konjunktur wird den Beschäftigungsaufbau verlangsamen und die Arbeitslosigkeit zunächst weiter steigen lassen. Die Arbeitslosenquote wird in diesem Jahr mit durchschnittlich 6,0% um 0,3 Prozentpunkte höher liegen als 2023. In den beiden Folgejahren dürfte die Quote im Zuge der allmählichen Erholung und des weiterhin ausgeprägten Arbeitskräftemangels wieder auf 5,8 bzw. 5,3% sinken. Allerdings wird die Beschäftigung dann nur noch geringfügig zunehmen. Hier macht sich der demografische Wandel bemerkbar, der ab dem kommenden Jahr zu einem Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials führen wird. Entsprechend wird auch die Wachstumsrate des Produktionspotenzials bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich auf nur noch 0,4% zurückgehen. Die Inflationsrate wird weiter sinken, von durchschnittlich 5,9% im vergangenen Jahr auf 2,2% in diesem und 2,0 bzw. 1,9% in den nächsten beiden Jahren. Insbesondere Energie wird in den kommenden Monaten für die Verbraucher günstiger als im Vorjahr. Die Energiekomponente dürfte daher bis ins kommende Jahr hinein den Preisauftrieb dämpfen. Die Kerninflationsrate, also der Anstieg der Verbraucherpreise ohne Energie, wird sich langsamer zurückbilden und in diesem und im nächsten Jahr mit 2,7 bzw. 2,3% über der Gesamtinflationsrate liegen. Insbesondere die Teuerung bei arbeitsintensiven Dienstleistungen wird nur langsam zurückgehen, da steigende Lohnkosten den Preisdruck hochhalten. Im Jahr 2026 dürfte die Kerninflationsrate dann auf 2,0% und damit auf das Inflationsziel der EZB zurückgehen. Das Staatsdefizit hat sich aktuell auf 2,0% verringert und soll sich auf 1,3% im kommenden Jahr reduzieren, während der Leistungsbilanzsaldo bis 2025 auf 6,8 % des BIP fallen wird. Nach einem gedämpften Wachstum im vergangenen Jahr ist die EU-Wirtschaft schwächer als erwartet in das Jahr 2024 gestartet. In der Winterprognose der Europäischen Kommission wird das Wachstum sowohl in der EU als auch im Euro-Währungsgebiet für das Jahr 2023 von 0,6 Prognose (Wert aus der Herbstprognose) auf 0,5 Prozent und für 2024 auf 0,9 Prozent (von 1,3 Prozent) in der EU und 0,8 Prozent (von 1,2 Prozent) im Euro-Währungsgebiet korrigiert. Für 2025 geht die Kommission weiterhin von Wachstumsraten von 1,7 Prozent (EU) und 1,5 Prozent (Euro-Währungsgebiet) aus. Für Deutschland erwartet die Kommission für 2024 ein Wachstum von 0,3 Prozent. 5 Die Inflation dürfte sich rascher abschwächen als im Herbst projiziert. In der EU insgesamt wird der harmonisierte Verbraucherpreisindex voraussichtlich von 6,3 Prozent im Jahr 2023 auf 3,0 Prozent im Jahr 2024 und 2,5 Prozent im Jahr 2025 sinken. Im Euroraum dürfte er sich von 5,4 Prozent im Jahr 2023 auf 2,7 Prozent im Jahr 2024 und 2,2 Prozent im Jahr 2024 abschwächen. Das Wachstum wurde 2023 durch mehrere Faktoren wie geringe Kaufkraft und hohe Zinsen gebremst, in 2024 ist bisher noch keine erkennbare Trendumkehr zu erkennen. Mit einem Rückgang der Inflation sollen die Reallöhne steigen und ein robuster Arbeitsmarkt dazu beitragen, dass Verbraucher mehr Geld ausgeben Erkennbar trägt jedoch eine allgemeine Verunsicherung der Verbraucher auf Grund der schwachen gesamtwirtschaftlichen Situation sowie des immer noch bestehenden relativ hohen Zinsniveaus zu einer allgemeinen Zurückhaltung bei Neuanschaffungen bei. Auch im Außenhandel ist eine erkennbare Erholung gegenüber dem schwachen Vorjahr bisher nicht eingetreten. 3.2 Geschäftsverlauf und Lage Für das Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen zur Optimierung der Produktionsstandorte Ismaning geplant. Hierbei handelt es sich in erster Linie um technische Erweiterungen für die Produktionsbereiche Polymer- und Metalldichtungen in Ismaning. In diesem Zusammenhang wurde eine Erweiterung der Lager- und Produktionskapazitäten durch die Anmietung weiterer Arbeitsflächen ab August 2023 in die Wege geleitet. Diese zusätzlichen Lagerflächen sowie das neue Logistikzentrum wurden Mitte 2024 in Betrieb genommen. Für den Produktionsbereich für Polymerdichtungen wurde zur Erweiterung der Produktionskapazitäten eine neue CNC Maschine bestellt. Die voraussichtliche Inbetriebnahme der neuen Maschine ist für das 4. Quartal 2024 geplant. Die Investition für das erweitere Lager sowie das Logistikzentrum wurde aus laufenden Mitteln bestritten. Für die CNC Maschine wird voraussichtlich ein Finanzierungsleasingvertrag abgeschlossen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Umsatzwachstum von 15% sowie ein Ergebnis vor Steuern im unteren einstelligen Millionenbereich erwartet. 3.3 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage Trotz der ernüchternden Wirtschaftslage ist das neue Geschäftsjahr über den internen Erwartungen gestartet. Aufgrund dieser Entwicklung geht die Geschäftsführung von einem starken Geschäftsjahr 2024 aus. Wir sind aufgrund der positiven Geschäftsentwicklungen zuversichtlich gestimmt. 4 Chancen & Risiken4.1 Chancenbericht Chance ergeben sich durch den Ausbau der Zentralisierung der Verkaufsprozesse. Hiermit soll den breit diversifizierten Kundenkreis eine verbesserte Servicestruktur geboten werden, sowie die Kostenstruktur verbessert werden. Diese Verbesserung soll vor allem aufgrund von Konsolidierung von Prozessen erfolgen. Dieses Projekt wird stetig vorangetrieben und soll im Laufe des Geschäftsjahres 2024 aktiviert werden. Daneben sind Investitionen innerhalb des Vertriebsteams erfolgt. Diese sind in Form von Neueinstellungen und Erweiterungen des Vertriebsteams durchgeführt worden. Hierdurch soll der Umsatz gesteigert, bestehende Geschäftsbeziehungen gepflegt sowie neue Geschäftsbeziehungen geschlossen werden. Ebenfalls ergeben sich Chancen durch anstehende Investitionen im Maschinenbestand. Hierdurch sollen Produktionskapazitäten erweitert sowie die Liefergeschwindigkeit verbessert werden. 4.2 Risikobericht Nachfolgend werden die mit den Aktivitäten verbundenen Risiken der Gesellschaft in der Reihenfolge ihrer Bedeutung absteigend erläutert Hierzu wir die nachfolgende Risikomatrix herangezogen:
Gemäß vorangegangener Einteilung wird ein sehr unwahrscheinliches Risiko (Chance) dadurch definiert, dass dieses nur in außergewöhnlichen Fällen eintritt. Hingegen gilt ein Risiko als fast sicher, sofern innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit dessen Eintritt zu rechnen ist. Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert.
Gemäß der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der Auswirkung des Risikos bzw. der Chance auf die VFE-Lage wurde eine Kategorisierung als gering, mittel oder hohes Risiko (Chance) vorgenommen. Geringe Auswirkung auf die VFE-Lage wird mit bis zu 10 % des Ergebnis vor Steuern angesehen, moderate Auswirkung wird mit 10 bis 25 % angesehen, erhebliche Auswirkung wird mit über 25 % angesehen. Eintrittswahrscheinlichkeit
Risikoeinstufung: H = hohes Risiko M = mittleres Risiko L = geringes Risiko Neben dem allgemeinen Geschäftsrisiko ist das Unternehmen zusätzlich folgenden Risiken ausgesetzt: 4.2.1 Umfeld und Branche Die derzeit vorherrschenden konjunkturellen Unsicherheiten am Markt sowie anhaltende Inflation wirken sich aus, diese zeigen sich durch verspätete Zahlungseingänge sowie zögerliche Bestelleingänge. Ebenfalls ergeben sich Risiken durch den nicht spartenübergreifenden Ausbau von Alternativlieferanten. Hierdurch besteht das Risiko, dass bei Lieferantenausfällen nicht flexibel reagiert werden kann, wodurch es zu erhöhten Lieferzeiten sowie Margenverlusten kommen kann. Der Ausbau von Alternativlieferanten wird vorangetrieben, um die oben genannten Risiken zu minimieren. Beide Risiken können sich negativ auf das Betriebsergebnis auswirken und werden aktuell als moderat mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 40% - 59% eingestuft. Ein laufendes Monitoring der Marktentwicklungen sowie ein bestehendes Maßnahmenpaket decken das als gering (L) eingeschätzte Risiko der Energiekosten ab. Daneben sorgt eine hohe Eigenkapitaldecke, dass der Fremdmittelbedarf geringgehalten werden können. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird mit 40-59% und die Auswirkungen als gering eingeschätzt. 4.2.2 Finanzwirtschaftliche Risiken Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Der Liquiditätsstatus wird zentral überwacht und gesteuert. Risiken bestehen grundsätzlich im Zusammenhang mit dem Ausfall von Forderungen. Zur Minimierung der Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Aufgrund der hohen Eigenkapitalquote sowie eines hohen Cash-Bestands sehen wir derzeit geringe Liquiditätsrisiken für das Unternehmen. Wir schätzen die Eintrittswahrscheinlichkeit mit 40-59% ein und gehen von geringen Auswirkungen aus. Das Risiko wird als gering (L) eingestuft. 4.2.3 Sonstige Risiken Im Personalbestand ist derzeit das größte Risiko der herrschende Fachkräftemangel. Es besteht die Gefahr, dass der Personalbedarf nur schleppend oder nicht gedeckt wird. Die sich hieraus ergebenden Risiken sind, dass Abteilungen aufgrund der hohen Mehrbelastung nicht der Anforderung des Marktes nachkommen oder etwaige Neuaufträge nicht bedient werden können. Um dieses Risiko zu begegnen, werden verstärkt in Mitarbeiterbindungsprogramme investiert. Hiermit soll der derzeitige Personalbestand gesichert werden. Daneben wird die Personalsuche ausgebaut und mithilfe von Personalberatern sowie zielgerichteter Personalwerbung ergänzt. Wir schätzen die Eintrittswahrscheinlichkeit mit 40-59% ein und gehen von moderaten Auswirkungen aus. 4.2.4 IT-Risiken Im IT-Bereich sind die wesentlichen Risiken die Nichtverfügbarkeit der vorhandenen IT-Systeme durch Hardwareausfälle sowie durch Datenverlust. Die auf den zentralen Servern gespeicherten Daten werden täglich gesichert und außerhalb des Betriebes archiviert. Mit dem bestehenden Sicherheitskonzept im Konzern wird das Risiko auf den Verlust von Daten sowie den Ausfall der bestehenden Hardware als mittel (M) eingestuft. Wir gehen von einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 40-59% aus und schätzen die Auswirkungen moderat ein. 4.3 Gesamtbild der Risikolage Von den vorab genannten Risiken sind die Risiken, welche aus dem Arbeitnehmermarkt resultieren als am bedeuteten einzustufen. Zwar sind im Vergleich zum Vorjahr bedeutende Investitionen an beiden Standorten getätigt worden, jedoch führt der bestehende Fachkräftemangel zu einem erhöhten Risiko, dass die geschaffenen Wachstumsmöglichkeiten nicht vollumfänglich realisiert werden können. Dieses Risiko ist erkannt worden und es wird kontinuierlich durch diverse Maßnahmen daran gearbeitet Gegenmaßnahmen zu entwickeln und ergreifen. Die daneben bestehenden Risiken sind ebenfalls identifiziert worden und geeignete Maßnahmen ergriffen worden, um diesen adäquat zu begegnen. In der Gesamtschau der vorherrschenden Risiken, besteht zwar die Möglichkeit, dass sich das Wachstum der Gesellschaft verlangsamt, jedoch eine Gefahr für den Geschäftsbetrieb in Gänze besteht nicht.
Ismaning, den 20.09.2024 Die Geschäftsführung Marco Hanzon, VP EMEA & Managing Director Volkert Wanner, Managing Director David Garcia Simao, Managing Director
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https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023ALLGEMEINE ANGABENAngaben zur Identifizierung der Gesellschaft laut Registergericht:
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 II HGB. Der Jahresabschluss wurde unter der Inanspruchnahme der Erleichterungen nach §§ 276 und 288 II HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren, § 275 II HGB, aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. ANGEWANDTE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENImmaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Entsprechend der Nutzungsdauer werden sie über einen Zeitraum von 2 bis 6 Jahren abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden zur Berücksichtigung voraussichtlich dauernder Wertminderungen vorgenommen. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibung bewertet. Die den Abschreibungen zugrunde liegende Nutzungsdauer - 3 bis 18 Jahre - entspricht auch den steuerlichen Vorschriften. Im Geschäftsjahr angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Gegenwert von € 800 wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden zur Berücksichtigung voraussichtlich dauernder Wertminderungen vorgenommen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Die Roh-. Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Waren Die Waren werden mit den Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten im gleitenden Durchschnitt bewertet. Geleistete Anzahlungen Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen wurden grundsätzlich zu Nominalwerten unter Berücksichtigung aller Risiken bewertet. Forderungen wurden auf ihre Werthaltigkeit geprüft und entsprechende Einzelwertberichtigungen wurden vorgenommen. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen wurden grundsätzlich zu Nominalwerten unter Berücksichtigung aller Risiken bewertet. Sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten bewertet. Flüssige Mittel Kassenbestand und Bankguthaben sind zu Nominalwerten bewertet. Fremdwährungen wurden zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs, gemäß § 256a HGB, umgerechnet. Rechnungsabgrenzungsposten Enthalten sind ausschließlich Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen. Gezeichnetes Kapital Die Bewertung erfolgt zum Nominalwert. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen und Steuerrückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Das Höchstwertprinzip wurde beachtet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nennwert bilanziert. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in Fremdwährung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) werden nach § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Laufzeit über 1 Jahr liegen nicht vor. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ(1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang). (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich zusammen aus einem ausgegebenen gesicherten Darlehen sowie aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen aus einem nicht gesicherten Darlehen.
(Werte in Klammern stellen die Vorjahreswerte dar.) (3) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen in Höhe von T€ 835 (T€ 736) für noch nicht genommenen Urlaub und sonstige Personalkosten, Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von T€ 509 (T€ 462) sowie sonstige Rückstellungen in Höhe von T€ 1.133 (T€ 303). Diese beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Lizenzen T€ 347 (T€ 0) sowie Rückstellungen für Marketing und Vertriebsunterstützung T€ 520 (T€ 0). (4) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus einem Darlehen zu Finanzierung von Maschinen und Betriebsvorrichtungen. Für diese besteht eine Sicherungsübereignung an das Kreditinstitut. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen nicht. VERBINDLICHKEITSSPIEGEL
(Werte in Klammern stellen die Vorjahreswerte dar.) ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG(1) Rohergebnis Im Rohergebnis sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 76 (Vorjahr T€ 149) enthalten. (2) Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 98 (Vorjahr T€ 139) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 0) enthalten. SONSTIGE ANGABENSonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen belaufen sich auf insgesamt T € 6.789 und bestehen in einer Laufzeit und Form von:
Sonstige Finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen nicht. Aus der getätigten offenen Bestellung technischer Anlagen und Maschinen besteht ein Bestellobligo in Höhe von T€ 272. Weitere Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Personal Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 105 Arbeitnehmer beschäftigt. Eine Unterteilung nach Gruppen erfolgte wie folgt: gewerbliche Arbeitnehmer 38 und 67 Angestellte. Konsolidierungskreis Das Mutterunternehmens des kleinsten und größten Konsolidierungskreises ist die Chesterton International BV. mit Sitz in Amsterdam, Niederlande. Der Konzernabschluss ist erhältlich bei der Handelskammer Konigskade 30, Den Haag, Niederlande. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Marco Hanzon, Vice President EMEA & Managing Director Herr Volkert Wanner, Ingenieur & Managing Director Herr David Garcia Simao, Kaufmann & Managing Director Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den handelsrechtlichen Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Ismaning, den 20.09.2024 Die Geschäftsführung Marco Hanzon Volkert Wanner David Garcia Simao Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Chesterton International GmbH, Ismaning Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Chesterton International GmbH, Ismaning, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Chesterton International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 20. September 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Kerstin Krauß, Wirtschaftsprüferin ppa. Akram Abdel Karim, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 21.09.2024 festgestellt. |
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