Jakob GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claus Jost seit 5.1.2024 | Geschäftsführer |
Thorsten Herz seit 6.4.2021 | Geschäftsführer |
Christoph Ulrich Lammenett seit 9.4.2014 | Prokura |
Steffen Jost seit 8.9.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Jakob GmbH Grünstadt | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Jakob Jost GmbHGrünstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht0. Wirtschaftliches Umfeld Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sei im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken gekommen. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund von steigenden Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit hat sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fortgesetzt. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Der Einzelhandel in Deutschland hat nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 nominal (nicht preisbereinigt) 2,4 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2022. Im Vergleich zu 2021, als der bisher höchste Umsatz seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994 erzielt wurde, sank der reale Jahresumsatz 2023 voraussichtlich um 3,8 %. Während der Corona-Pandemie im Jahr 2020 hatte der deutsche Einzelhandel, unter anderem getragen durch den Internet- und Versandhandel, einen hohen realen Umsatzzuwachs von 4,8 % erzielt. Im Gegensatz hierzu war die reale Umsatzentwicklung 2022 und 2023 aufgrund der hohen Preissteigerungen rückläufig. Damit lagen die realen Umsätze im Jahr 2023 noch 1,6 % über dem Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019. Der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren setzte auch 2023 seine Erholung von den Folgen der Corona-Pandemie fort und erwirtschaftete real 2,6 % und nominal 3,7 % mehr Umsatz als im Vorjahr. Dennoch lag der Umsatz real noch 4,6 % unter dem Niveau des Jahres 2019, wohingegen der nominale Umsatz 0,1 % höher war. 1. Geschäftsverlauf der Jakob Jost GmbH im Jahr 2023 a) Umsätze Die Umsatzentwicklung 2023 war trotz der mäßigen Konsumstimmung infolge der militärischen Konflikte in der Ukraine und Nahost sowie der nach wie vor hohen Inflation sehr zufriedenstellend. Der Umsatz wurde in allen Filialen gegenüber 2022 deutlich gesteigert und lag damit ebenfalls deutlich über dem Umsatz des Jahres 2019. Die Umsatzentwicklung liegt damit wie im Vorjahr über dem Niveau der Branche. Der Umsatz 2023 lag bei 40.873 T€ und damit 5% über dem Vorjahr, wobei die Umsatzzuwächse je Filiale unterschiedlich stark ausgefallen sind. b) Warenbestände Trotz vorsichtiger Warendisposition und Rücknahmevereinbarungen mit den Lieferanten lagen die Bestände mit 5.389 T€ über dem Vorjahresniveau von 5.115 T€. Ursächlich hierfür sind in erster Linie Preissteigerungen über das gesamte Sortiment, da der mengenmäßige Bestand mit 304.025 Teilen geringfügig unter dem Vorjahreswert lag. Die Inventurdifferenz fiel mit 0,51 % des Umsatzes (Einkaufspreis zu EK-Umsatz) niedriger aus als im Vorjahr (0,72 %). c) Ertragslage Die Entwicklung der Kosten verlief größtenteils planmäßig. Die Wareneinsatzquote ist auf 48,8 % (Vorjahr 48,6 %) gestiegen. Der Rohertrag stieg um 914 T€ auf 20.622 T€. Die erzielte Rohertragsspanne lag damit bei 50,5 % (Vorjahr 50,6 %). Die Löhne und Gehälter stiegen um 574 T€. Die Mehrkosten entstanden im Wesentlichen durch antizipierte tarifliche Lohnsteigerungen sowie durch die Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie. Die Abschreibungen nahmen um 40 T€ ab. Das Jahresergebnis ist aufgrund der Umsatz- und Ertragssteigerungen positiv ausgefallen. Die umfangreichen Umbauten und Instandhaltungsmaßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in den Vorjahren werden sich angesichts der zu erwartenden weiteren Erhöhungen bei den Energiepreisen in den nächsten Jahren positiv auswirken. Zudem wurde im Rahmen der Umbaumaßnahmen eine Weiterentwicklung des Vertriebskonzeptes durch die Emotionalisierung der Verkaufsfläche umgesetzt. Wesentliche Investitionen in Ladenbau, Beleuchtung und Digitalisierungstechnik steigern die Attraktivität der Verkaufsfläche und tragen zu einer positiven Einkaufsatmosphäre bei. Die Vertriebskosten stiegen inflationsbedingt um 169 T€ auf 1.283 T€. Insgesamt ist das Jahresergebnis mit 958 T€ nach Steuern um 413 T€ niedriger als im Vorjahr ausgefallen, was im Wesentlichen an den gestiegenen Personalaufwendungen sowie erhöhten Instandhaltungsmaßnahmen liegt. d) Investitionen Die Investitionen in Höhe von insgesamt 874 T€ betreffen im Wesentlichen Ausgaben für Ladeneinrichtung, die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf dem Logistikgebäude und dem Verkaufshaus in Grünstadt sowie die Anschaffung eines neuen Lkw. Die Investitionen wurden aus der laufenden Liquidität finanziert. 2. Vermögens- und Finanzlage Das Gesamtvermögen beläuft sich zum 31.12.2023 auf 20.587 T€, davon sind 5.782 T€ Anlagevermögen. Das Eigenkapital stieg auf 13.158 T€, was einer Eigenkapitalquote von 63,9 % (Vorjahr 60,5 %) entspricht. Die Liquidität stieg um 750 T€ auf 9.035 T€. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war mit 2.235 T€ positiv. Die Zahlungsbereitschaft war 2023 jederzeit gegeben. Bankdarlehen wurden planmäßig getilgt. Mit den Hausbanken wurden bereits in den vorangegangenen Jahren Kreditlinien vereinbart, welche im Berichtsjahr allerdings nicht in Anspruch genommen wurden. 3. Risiken der künftigen Entwicklung Die Risiken im Folgejahr bestehen in einer negativen Konjunkturentwicklung aufgrund politischer oder makroökonomischer Schocks, welche sich nachhaltig negativ auf das Kaufverhalten der Konsumenten auswirken könnten. Unsicherheit verzögert derzeit eine wirtschaftliche Erholung, da sie die Sparneigung der Konsumenten erhöht und die Investitionsbereitschaft von Unternehmen und privaten Haushalten senkt. Dies kann zu signifikanten Umsatzeinbußen auch für den Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel führen. Für zahlreiche Betriebe kann dies existenzielle Folgen haben, so dass die Zahl der Insolvenzen analog zu 2023 auch 2024 hoch sein wird. Die wachsende Bedeutung des Online-Handels sowie die wirtschaftliche Entwicklung in den Innenstadtlagen von Mittelzentren stellen stationäre Mode-Einzelhändler zunehmend vor große Herausforderungen. Aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs durch das Internet sowie durch vollvertikale Handelsunternehmen, werden die Margen zunehmend unter Druck geraten. Bei den Personalkosten erwarten wir signifikante Tariferhöhungen im Rahmen des Inflationsausgleichs, die das Ergebnis entsprechend belasten werden. Wir erstellen monatlich betriebswirtschaftliche Auswertungen und Deckungsbeitragsrechnungen auf Kostenstellenebene, bei denen Ist-Zahlen mit Plan- und Vorjahreswerten verglichen werden. Außerdem werden aus der Warenwirtschaft zahlreiche Kennzahlen gewonnen und analysiert. Hierdurch sind wir in der Lage, frühzeitig entsprechende geschäftliche Fehlentwicklungen zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Um dem Risiko aus der Alterung sowie der preislichen Entwicklung des Sortiments gerecht zu werden (Vorratsrisiko), erfolgt eine Bewertung der Bestände mit Teilwertabschlägen. Außerdem nutzen wir die Rückgabemöglichkeiten für Restbestände, die regelmäßig mit einer Vielzahl von Lieferanten vereinbart werden. Alle unsere Filialen befinden sich auf dem neusten Stand der Sicherheits- und Brandschutztechnik und werden regelmäßig gewartet sowie durch unabhängige Prüfeinrichtungen auditiert. Es bestehen umfassende Sicherheitskonzepte und alle Gebäude sind permanent mit den zuständigen Leitstellen der Feuerwehr verbunden. Außerdem bestehen in allen Objekten Einbruchmeldeanlagen, zum Schutz gegen unbefugtes Eindringen. Sofern möglich und wirtschaftlich sinnvoll minimieren wir die wirtschaftlichen Belastungen operativer Risiken (z.B. durch Brandgefahr oder Wasserschäden) unter anderem durch den Abschluss von Versicherungen. Um gegen eintretende Sachschäden in ausreichendem Umfang versichert zu sein, führen wir gemeinsam mit unserem Versicherungsmakler regelmäßige Bedarfsanalysen des Versicherungsschutzes durch. Um unser Geschäft wirtschaftlich betreiben zu können sind wir auf leistungsfähige, zuverlässige IT-Systeme angewiesen. Dies sind z.B. Kassensysteme, Datenserver, Software für die Waren- und Zeitwirtschaft sowie die Finanzbuchhaltung. Datensicherheit und der störungsfreie Betrieb der Systeme spielen eine wichtige Rolle im Risikomanagement des Unternehmens (IT-Risiken). Bei dem Betrieb und dem Monitoring der IT-Systeme werden wir durch ein erfahrenes externes IT-Systemhaus unterstützt. Umfangreiche systemtechnische Prüfvorgänge sollen die Vollständigkeit und Verlässlichkeit der Informationen gewährleisten. Die IT-Systeme sind durch aktuelle Sicherheitsvorkehrungen (z.B. leistungsfähige Firewalls sowie On- und Offline-Backupkonzepte) vor unbefugten Zugriffen und Manipulation geschützt. Zusätzlich wurden Maßnahmen umgesetzt, um Risiken durch Fehler und Unregelmäßigkeiten zu verhindern, sowie Probleme zu identifizieren und Korrekturmaßnahmen sicherzustellen. Dadurch ist gewährleistet, dass kein einzelner Mitarbeiter die alleinige Kontrolle über alle Phasen eines Geschäftsvorgangs besitzt. Backup-Systeme stellen sicher, dass bei Veränderungen der IT-Infrastruktur keine Daten verloren gehen. 4. Chancen der künftigen Entwicklung Der aktuelle Jahreswirtschaftsbericht des Bundeswirtschaftsministeriums prognostiziert für 2024 ein geringes Wachstum von 0,2 Prozent. In der Herbstprojektion war das Ministerium noch von plus 1,3 Prozent ausgegangen. Aufgrund eines Rückgangs der Inflation, steigenden Realeinkommen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft wird erwartet, dass sich zentrale Belastungsfaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Verlauf des Jahres 2024 verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen kann. Eine daraus resultierende bessere Verbraucherstimmung könnte über eine Steigerung des privaten Konsums, die gesamtwirtschaftliche Entwicklung stützen. Nach einem schwierigen Jahr 2023 rechnet der Handelsverband Deutschland (HDE) mit zumindest leicht verbesserten Umsätzen für den Einzelhandel 2024. Es wird erwartet, dass die Umsätze im Vorjahresvergleich demnach nominal um 3,5 Prozent steigen werden, real entspräche das einem Plus von einem Prozent. Der Markt Bekleidung in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 einen Umsatz von rund 67,22Mrd. €. Laut Prognose wird das Marktvolumen im Jahr 2027 voraussichtlich 68,85Mrd. € erreichen, was einem jährlichen Umsatzwachstum von 0,8 % (CAGR 2023-2027) entspricht. Das größte Marktsegment ist dabei das der Damenbekleidung mit einem Wert von etwa 37,60Mrd. € im Jahr 2024. Bezogen auf die Bevölkerungszahl entspricht dies einem Umsatz von 807,50 € pro Kopf im Jahr 2024. Der Online-Umsatz wird voraussichtlich rund 26,7 % des Gesamtumsatzes im Markt Bekleidung ausmachen. Die Prognose für das mengenmäßige Marktvolumen im Jahr 2027 liegt bei 4,8 Mrd. Stück Einheiten. Für das Jahr 2025 wird ein Absatzwachstum von 0,8 % erwartet. Aufgrund eines kundenorientierten Beratungskonzeptes auf der Verkaufsfläche sowie einem außergewöhnlichen Kundenservice konnten die Jost Modehäuser in den zurückliegenden Monaten entgegen dem Branchendurchschnitt eine positive Entwicklung verzeichnen. Wir gehen davon aus, dass dieser Trend sich fortsetzt, und sehen die Möglichkeit für eine positive Geschäftsentwicklung im Laufe des Jahres 2024. Wir werden die Ablauforganisation auch im Jahre 2024 in allen Bereichen weiterhin optimieren. Ziel ist es dabei, die Prozesse durch die Entwicklung von Standards wirtschaftlicher und effektiver zu gestalten. Ein großer Schwerpunkt entfällt hierbei weiterhin auf die Schulung und Weiterqualifizierung der Mitarbeiter, um das hohe Service- und Beratungsniveau weiter auszubauen. Beabsichtigt sind der Ausbau und die weitere Ausnutzung der eingeführten IT-Technologien. Beispielsweise werden die Möglichkeiten der im Einsatz befindlichen optischen finanzbehördenkonformen Archivierung weiter ausgerollt, um den Zugriff auf Informationen für alle Beteiligten zu vereinfachen, Arbeitsabläufe zu standardisieren und den Archivierungsaufwand zu reduzieren. Im Bereich der Warenwirtschaft wird weiterhin an einem Übergang zu einer systemgestützten Preisreduzierung gearbeitet, um so die Preisauszeichnung effizienter und sicherer gegen Manipulation durchführen zu können. Durch den Einsatz von KI-basierten Softwarealgorithmen und Prognosetools wird die Bestandsführung von Artikeln, welche kontinuierlich beziehungsweise längerfristig geführt werden, in mehreren Einkaufsbereichen und Filialen nachfrageorientierter optimiert. Die wachsende Digitalisierung und die Veränderungen im Modehandel zwingen uns zu einer Emotionalisierung des Verkaufserlebnisses. Aus diesem Grund investieren wir weiterhin in Beleuchtungstechnik und in die Ausstattung der Verkaufsfläche. Seit März 2017 steht den Kunden eine eigenständige Anwendung für Mobilgeräte (die sogenannte "Jost-App") zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um eine elektronische Kundenkarte mit deren Hilfe der Kunde unter anderem auf seine Einkaufshistorie, Bonuspunkte sowie offene Gutscheine und Auswahlen via Smartphone zugreifen kann. Dieses Instrument wurde 2019 um die Möglichkeit einer mobilen Bezahlfunktion, dem sogenannten "Jost-Mobile-Pay" erweitert. Im Laufe des Jahres 2024 sollen weitere Funktionen entwickelt und ergänzt werden. Als neue Dienstleistung wird den Kunden Anfang 2024 eine wiederaufladbare Gutscheinkarte, die sogenannte "Fashion Card" angeboten, bei der ein Schenker einem Beschenkten einen monatlichen Betrag zur Verfügung stellt, der in den Modehäusern Jost zum Einkauf verwendet werden kann. Um den neuen Anforderungen einer digitalen Unternehmenspräsenz gerecht zu werden, wurde unsere Homepage im Laufe des Jahres 2022 auf eine neue Plattform portiert. Ziel war es dabei unter anderem, den Kunden mittelfristig das Warenangebot und unsere Dienstleistungen über Soziale Medien präsentieren zu können und einen zeitgemäßen Auftritt zu sichern. 5. Ausblick für 2024 Das ifo Institut sagt für das deutsche Wirtschaftswachstum 2024 lediglich 0,9 Prozent voraus. Für 2025 erwartet es eine leichte Beschleunigung auf 1,3 Prozent. Unsicherheit verzögere derzeit die Erholung, da sie die Sparneigung der Konsumenten erhöht und die Investitionsbereitschaft von Unternehmen und privaten Haushalten senkt. Aufgrund von Inflation, politischer Instabilität sowie daraus resultierendem möglichen Konsumverzicht und rückläufigen Innenstadt-Frequenzen sind die Folgen für die Unternehmenssituation 2024 im Detail nicht abzusehen. Ein Ende des Angriffskrieges Russlands in der Ukraine sowie eine Stabilisierung der Lage in Nahost sind derzeit nicht absehbar, so dass die weltpolitische Situation weiterhin angespannt bleiben wird. Dies kann ebenfalls negative Auswirkungen auf das Kaufverhalten der Kunden haben. Das Management nimmt weiterhin eine ständige Überprüfung der vorhandenen Informationen sowie Ihrer Auswirkungen vor. Eine quantitative Schätzung der weiteren finanziellen Auswirkungen ist aufgrund der dargestellten Ungewissheit zum jetzigen Zeitpunkt nach wie vor schwierig. Durch die unsichere makroökonomische Situation rechnen wir mit weiteren Effekten in Bezug auf Konsumzurückhaltung. Wir sind allerdings positiv gestimmt, uns mit unserem Beratungsanspruch und unserem abgestimmten Warenangebot auch weiterhin als lokaler Anbieter abheben und unseren Kunden einen exklusiven Service bieten zu können. Daher erwarten wir eine positive Umsatzentwicklung im mittleren einstelligen Prozent-Bereich über dem Niveau von 2023. Das Management geht für das Jahr 2024 trotz Umsatzsteigerung gegenüber 2023, angesichts der in diesem Jahr erneut zu erwartenden Kostensteigerungen insbesondere im Bereich Personal und Energie, von einem positiven aber unter dem Vorjahr liegenden Unternehmensergebnis aus. Aufgrund der nach wie vor guten Eigenkapital- und Liquiditätssituation sowie der verlässlichen Unterstützungszusagen durch die Hausbanken ist der Unternehmensfortbestand aus Sicht des Managements nach derzeitigem Ermessen nicht gefährdet.
Grünstadt, den 20.02.2024 Herr Steffen Jost, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangDie Gesellschaft ist wie folgt im Handelsregister eingetragen:
A. Rechnungslegungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 HGB aus. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem gesetzlichen Gliederungsschema, gegebenenfalls unter Änderungen von Postenbezeichnungen und Einfügungen, soweit dies zulässig ist und der Klarheit des Ausweises dienlich erscheint. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Grundlage für die Bewertung der Anlagezugänge sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die Abschreibungen der abnutzbaren Gegenstände des Anlagevermögens erfolgen planmäßig. Bei den beweglichen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung der Zugänge pro rata temporis. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten. Zur Abdeckung von Gängigkeitsrisiken wurden Abschläge in Abhängigkeit der Lagerdauer vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurde nach R 6.5 EStR gebildet. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt mit 4 % analog zu den Abschreibungen der bezuschussten Investitionen. Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung so bemessen, dass sie allen am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung tragen. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. C. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Das Anlagevermögen entwickelte sich wie folgt:
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 2). 3. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Der Sonderposten für Investitionszuschüsse entspricht dem Buchwert des zuschussfinanzierten Anlagevermögens auf der Aktivseite. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt mit 4 % analog zu den Abschreibungen der bezuschussten Investitionen. Im Berichtsjahr wird die Auflösung in Höhe von TEUR 34 unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus der Abrechnung der Überbrückungshilfen (TEUR 2.700), gegenüber Mitarbeitern (TEUR 561), Kundenboni (TEUR 498) und aus ausstehenden Rechnungen (TEUR 76). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen, durch eine Grundschuld in Höhe von TEUR 560 auf das Betriebsgrundstück Hauptstr. 36 in Grünstadt und durch eine Gleichstellungsverpflichtung gesichert. D. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Es besteht kein Auslandsgeschäft. E. Sonstige Angaben1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen aus Pacht- und Leasingverträgen setzen sich wie folgt zusammen:
Das Bestellobligo aus Warenlieferungen beläuft sich zum 31.12.2023 auf TEUR 5.658. 2. Personal Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl betrug:
3. Organe der Gesellschaft Als Geschäftsführer war im Berichtsjahr Herr Steffen Jost, Neuleiningen, bestellt. Auf die Angabe der Bezüge wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers betrifft für Abschlussprüfungsleistungen (TEUR 19), Steuerberatungsleistungen (TEUR 6) und sonstige Leistungen (TEUR 8). 5. Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Abschlussstichtag nicht ereignet. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 12.408.063,48 auf neue Rechnung vorzutragen.
Grünstadt, den 20.02.2024 Der Geschäftsführer: Herr Steffen Jost sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.06.2024 festgestellt. Beschlussfassung über die Verwendung des Ergebnisses 2023j
BestätigungsvermerkHinweis zum Bestätigungsvermerk Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Jakob Jost GmbH, GrünstadtPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Jakob Jost GmbH, Grünstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jakob Jost GmbH, Grünstadt, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält anbei unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Karlsruhe, den 21.02.202 RESIDENZ TREUHAND Dr. Eichhorn, Oberle und Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Dipl.- Kfm. Jens Blässinger, Wirtschaftsprüfer |
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