Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 84915
Vorher
OG 57. Vermögensverwaltungs GmbH
Eingetragen
19.8.2018
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Das Erwerben, Halten und Verwalten von Beteiligungen an Unternehmen im Bereich Kälte-, Klima und Lüftungstechnik, insbesondere der Beteiligung an der KKL Klimatechnik-Vertriebs GmbH sowie der FM Service GmbH.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patrick Peters
seit 15.11.2018
Geschäftsführer
Ingo Hoffmann
seit 15.11.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Koray LuxCo SARLLUX
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KKL Holding GmbH

Düsseldorf

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlage des Konzerns

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Die KKL Holding GmbH mit Sitz in Düsseldorf (nachfolgend genannt "KKL Holding") ist oberste Holdinggesellschaft der KKL Gruppe. Unternehmerischer Schwerpunkt liegt auf der Realisierung von Lösungen in den Sektoren Kälte- und Klimatechnik und Modernisierung von Infrastrukturen von Rechenzentren sowie der Vorfertigung von Systemlösungen.

Die Struktur des Konzerns stellt sich wie folgt dar:

Chart

Die KKL Holding wurde am 2. August 2018 gegründet und beschränkt sich als Muttergesellschaft des Konzerns im Wesentlichen auf die Holdingfunktion sowie zentrale Verwaltungsfunktionen. Hierzu gehören u.a. die strategische Planung und Ausrichtung des Konzerns, die Bereitstellung von Dienstleistungen an verbundene Unternehmen und deren Finanzierung.

Die größte operative Gesellschaft ist die KKL Klimatechnik-Vertriebs GmbH mit Sitz in Düsseldorf Lohausen. Sie wurde am 03. November 1987 gegründet.

Die operative Geschäftstätigkeit der KKL Klimatechnik-Vertriebs GmbH konzentriert sich hauptsächlich auf die Tätigkeitsbereiche Klimatechnik, Kältetechnik, Sanitär und Heizungstechnik. Sie konzipiert und montiert Klimasysteme, Klimatechnik und Kälteanlagen sowohl für Privat- als auch Geschäftskunden aus allen Branchen und übernimmt die dazugehörigen Elektroinstallationen.

Dazu gehören:

Klimasysteme, Kühlzellen und Kühlmöbel;

Prozesskühlung und Kältetechnik für die Lagerung von Waren in der Industrie;

Rechenzentren;

Wartung und Kundendienst im Allgemeinen.

Für Rechenzentren hat die KKL Klimatechnik-Vertriebs GmbH ein eigenes Verfahren entwickelt, bei dem ein Rechenzentrum in fünf Stufen hinsichtlich der Klimatechnik untersucht und optimiert wird, um messbare und energetische Erfolge zu erzielen. Neben der baulichen Analyse übernimmt die KKL Klimatechnik-Vertriebs GmbH die Installation, das Monitoring und das Controlling. Für die vorgenannten Tätigkeiten greift sie auf eine selbst entwickelte Software zurück.

Die FM Service GmbH agiert als Generalunternehmer und Dienstleister in den Bereichen

Technisches Projektmanagement;

Generalunternehmer-Tätigkeiten;

Facility Management;

Neuerrichtung von Datencentern jeglicher Art;

Sanierung und Umbau von Rechenzentren oder Technikflächen.

Schwerpunktthemen in der Beratung und Projektumsetzung bilden dabei Arbeitssicherheit, Absturzsicherheit, TGA-Gewerke, physikalische Sicherheit, Netzersatzanlagen sowie unterbrechungsfreie Stromversorgung bzw. Brandmelde- und Löschanlagen in Datacentern.

Hinzu kommt, dass sich die FM Service GmbH mit der Bearbeitung und Erstellung von Bauanträgen befasst und die gesamte Umsetzung von Generalunternehmertätigkeiten im Bereich der Modernisierung von Rechenzentren jeglicher Art übernimmt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Infrastruktur für die Systemtechnik.

Die XIUS GmbH wurde am 21. Juli 2021 gegründet. Inhalt der geschäftlichen Aktivitäten ist die Herstellung und der Vertrieb von Produkten, Softwarelösungen und MSR-Technik für den Bereich der Kälte-, Klima- und Wärmetechnik.

Die Kälte-Klima-Technik Doubaras GmbH (nachfolgend "Doubaras GmbH"), gegründet im August 1985, wurde mit Kaufvertrag vom 08.09.2022 zu 100% erworben und zum Bewertungsstichtag 01.09.2022 erstmalig in den Konzernabschluss der KKL Holding einbezogen. Die Kerngeschäftsfelder der Doubaras GmbH liegen neben der Installation und Inbetriebnahme von Klima- und Kältetechnikanlagen im gewerblichen und privaten Bereich insbesondere in der Installation und Wartung von Ultraniedrig-Temperatur-Tiefkühlgeräten (Tiefkühler bis minus 86°C) mit Einsatzgebieten unter anderem in Forschungsinstituten, Kliniken, Laboren sowie Pharma-/Chemie-Unternehmen.

2. Forschung, Entwicklung und Ausbildung

Für Kunden im Bereich Industrie und Fertigung werden nach speziellen Anforderungen regelmäßig Klimalösungen im eigenen Bildungszentrum entwickelt. Eine besondere Bedeutung wird der steigenden Nachfrage nach Energieeinsparung und Energieeffizienz beigemessen, die zunehmend gesetzlich vorgeschriebenen Kriterien folgt. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. *

Für die Zukunft bildet die KKL Gruppe in ihrem eigenen Bildungszentrum in Düsseldorf die Fachkräfte von morgen selbst aus. Hierfür stehen zwei Ausbilder im Bildungszentrum tagtäglich zur Verfügung. Insgesamt werden aktuell 50 Auszubildende überwiegend zum "Mechatroniker für Kältetechnik" ausgebildet. Durch die hohe Qualität der Ausbildung können durchschnittlich 10 Facharbeiter nach einer Ausbildungszeit von dreieinhalb Jahren im Unternehmen übernommen werden. Dies stärkt den eigenen Nachwuchs, der für die Zukunft einer der wichtigsten Bausteine für die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens ist.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 blieb die erhoffte ökonomische Regeneration der deutschen Wirtschaft weitestgehend aus. Die Folgen der Corona-Pandemie wie zum Beispiel Lieferkettenengpässe, die Auswirkungen der geopolitischen Spannungen durch den Krieg in der Ukraine, die daraus resultierende Energiepreiskrise, weiterhin hohe Inflationsraten und steigende Zinsen belasteten die Erholung der deutschen Wirtschaft insgesamt stärker als zuvor angenommen.

Die Bruttowertschöpfung der einzelnen Wirtschaftsbereiche verlief hierbei 2023 unterschiedlich. Während die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) preisbereinigt um 2,0% gegenüber 2022 zurückging, stützten die meisten Dienstleistungsbereiche die Wirtschaft.

Das verarbeitende Gewerbe, das rund 85% Anteil am Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ausmacht, wies hierbei preisbereinigt ebenfalls ein Minus von 0,4% aus.

Im Baugewerbe machten sich neben weiterhin hohen Baukosten zunehmend verschlechterte Finanzierungsmöglichkeiten bemerkbar. Insgesamt erreichte das Baugewerbe noch ein Wachstumsplus von 0,2% gegenüber dem Vorjahr. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten gegenüber 2022 steigern, der Anstieg fiel jedoch insgesamt nicht mehr so stark aus wie in den beiden vorangegangenen Jahren.

Obwohl sich der Arbeitsmarkt 2023 bezogen auf die Zahl der Erwerbstätigen weiterhin stabil zeigte (+0,7% mehr erwerbstätige Personen im Vergleich zum Vorjahr), waren nach wie vor insbesondere das Bau- und das verarbeitende Gewerbe vom Fachkräftemangel betroffen.

* Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Entgegen den ursprünglichen Erwartungen für 2023 war die Entwicklung der deutschen Wirtschaft über das Gesamtjahr von den Folgen der insgesamt schwachen Weltkonjunktur und rückläufigen aber weiterhin hohen Inflationsraten sowie einem hohen Zinsniveau geprägt.

Im Jahr 2023 stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland inflationsbedingt zwar nominal an, preisbereinigt allerdings sank die Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorjahr um 0,3% (2022: 1,8%).

2. Geschäftsverlauf

Nach einer kurzen konjunkturellen Erholungsphase im Anschluss an die Corona-Pandemie belasten weiterhin die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine die Gesamtwirtschaft und somit auch die Baubranche. Die KKL Klimatechnik-Vertriebs GmbH kann diesen Rahmenbedingungen zum Trotz auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 in allen Geschäftsbereichen zurückblicken. Das Vorjahr konnte sowohl im Umsatz beziehungsweise der Gesamtleistung also auch im Ergebnis signifikant übertroffen werden. Durch den vielfältigen Produktmix in der Kälte- und Klimatechnik konnten verschiedene Geschäftsbereiche ausgeweitet und nachhaltige Umsätze erzielt werden. Dabei spielt die Modernisierung der Kälte- und Klimatechnik eine große Rolle. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung von Energieeinsparungen und der Gesetzgebung der Europäischen Union konnten umfangreiche Modernisierungen realisiert werden.

Seit dem 1. September 2022 wurde die Doubaras GmbH in den Konzernabschluss mit einbezogen. Somit werden in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung auch erst ab diesem Zeitpunkt die entsprechenden Erträge und Aufwendungen erfasst, was die Vergleichbarkeit der Geschäftsjahre 2023 und 2022 unwesentlich einschränkt, da die Doubaras GmbH für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns unwesentlich ist.

Die FM Service GmbH konnte ihren Geschäftsbereich im Großkundensegment ausweiten. Durch die Erweiterung der Generalunternehmerleistungen in Bezug auf die Neuerrichtung und Modernisierung von Rechenzentren konnte die Gesamtleistung ebenfalls profitabel gesteigert werden. Die Neueinstellung weiterer Mitarbeiter trug zu einem nachhaltigen Umsatzwachstum bei. Eine Vielzahl von Modernisierungen der Infrastruktur in Rechenzentren, insbesondere im Bereich der Stromversorgungs- und Netzersatzanlagen, Einbruchmeldesysteme sowie der Klimatechnik, sorgt für stetiges Wachstum. Dank der Konzentration auf Fachkräfte in den Bereichen Architektur, Wirtschaftsingenieurwesen und Elektrotechnik ist das Unternehmen gut für die Zukunft aufgestellt.

Die XIUS GmbH konnte ihre Gesamtleistung und den damit verbundenen Umsatz ebenfalls steigern. Im Geschäftsjahr 2023 konnten eine Vielzahl von Pumpenanlagen, darunter FlowMaster und PowerFlowStation, realisiert werden. Seit der Neugründung des Unternehmens im Juli 2021 ist die Unternehmensentwicklung sehr positiv verlaufen und weitere Projekte im Bereich der Vorfertigung konnten umgesetzt werden.

Neben der fortlaufenden Ausweitung und Verbesserung des Dienstleistungsportfolios wurde im Jahr 2023 die Strategie der Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation und damit die Ausrichtung der Organisation und der Geschäftsprozesse auf die Kundenbedürfnisse konsequent weiterverfolgt. In den Vorjahren eingeführte Softwarelösungen (genannt seien an dieser Stelle DATEV und das im Unternehmen verwendete Dokumentenmanagement- & Workflow-System) wurden in Bezug auf die Prozessunterstützungen weiter optimiert.

Darüber hinaus wurden branchen- und produktbezogene Fachkenntnisse von Mitarbeitern unter anderem durch Schulungen weiterhin kontinuierlich und umfassend weiterentwickelt und in den Bereichen Projektabteilung und Organisation eingesetzt.

Die Integration der Doubaras GmbH im zweiten Jahr nach dem Erwerb gestaltete sich als sehr erfolgreich, es konnten bereits nennenswerte Synergieeffekte in der Leistungserstellung und in der Organisationsverwaltung erzielt werden.

Der Einkaufsbereich legt weiterhin Wert auf die langjährige Zusammenarbeit mit den Zulieferern. Bedingt durch das Projektgeschäft und individuelle Kundenwünsche wird die Ware auftragsbezogen bestellt. Um auf günstige Angebote und sich abzeichnende Lieferengpässe rechtzeitig und vorausschauend reagieren zu können, werden gängige Komponenten bevorratet. Die Ware wird sowohl vom Großhandel als auch direkt vom Hersteller bezogen.

3. Wirtschaftliche Lage der Gruppe

a) Ertragslage

Die Gesamtleistung konnte im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 von TEUR 66.911 um 24,4% auf TEUR 83.243 gesteigert werden und lag damit über den prognostizierten Erwartungen der KKL Gruppe.

Ausschlaggebend hierfür war insbesondere die sehr gute Entwicklung im Unternehmenskundenbereich. Im Privatkundenbereich wurde im Vergleich zum Vorjahr eine leicht stagnierende Nachfrage verzeichnet.

Um die insgesamt auch bundesweit stark gestiegene Nachfrage sowie die daraus resultierende gute Auftragslage bedienen zu können, musste auch 2023 in Ergänzung zu den eigenen Mitarbeitern weiter vermehrt auf Subunternehmer zurückgegriffen werden. Hieraus resultierte eine Materialeinsatzquote von 66,9%. Durch die stark gestiegene Gesamtleistung sowie eine zunehmend verbesserte Ressourceneinsatzplanung konnte diese Materialeinsatzquote im Vergleich zum Vorjahr (67,9%) leicht gesenkt werden.

Die Personalaufwendungen lagen im Verhältnis zur Gesamtleistung bei 16,3% (Vorjahr 17,1%). Der Rückgang der Personalaufwandsquote ist hauptsächlich auf die höhere Auslastung der Mitarbeiter im operativen Geschäft und erfolgreiche Prozessoptimierungen zurückzuführen. Zum Jahresende waren insgesamt 203 Mitarbeiter in der KKL Gruppe beschäftigt. Der Personalaufbau ging im Wesentlichen einher mit der gestiegenen Auftragslage. Zudem waren Ende des Jahres 50 Auszubildende bei der KKL Gruppe beschäftigt, die Gruppe ist damit weiterhin bundesweit eines der größten Ausbildungsunternehmen in der Kälteanlagenbauerinnung.

Neben allgemeinen Preissteigerungen sind aufgrund der überregional ausgeweiteten Geschäftstätigkeit insbesondere die Reisekosten sowie die Kosten für den Fuhrpark am stärksten angestiegen. Des Weiteren wurden die Marketingkampagnen zielgerichtet intensiviert, dies führte zu einer signifikanten Steigerung der Nachfrage- und damit auch Auftragssituation. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 32,6% von TEUR 5.152 im Jahr 2022 auf TEUR 6.829 im Jahr 2023, sodass sich das Verhältnis zur Gesamtleistung von 7,7% auf 8,2% erhöhte.

Wie in den Vorjahren auch wurden verhältnismäßig geringe Neu- oder Ersatzinvestitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. Insofern beinhalteten die Abschreibungen i.H.v. TEUR 2.799 zu rund 90% Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert.

Das negative Finanzergebnis in Höhe von TEUR 277 (Vorjahr: TEUR 380) resultierte im Wesentlichen aus Zinsaufwendungen für die Beteiligungsakquisitionen durch Gesellschafterdarlehen sowie der Finanzierung des Geschäftsbetriebs. Sowohl planmäßige Tilgungen als auch Sondertilgungen reduzierten die Zinslast im Vergleich zum Vorjahr.

Der Konzern konnte im Geschäftsjahr 2023 ein EBITDA in Höhe von TEUR 8.284 erwirtschaften. Dies entspricht einer Steigerung von 47,6% gegenüber dem Vorjahr (TEUR 5.611) und liegt über der prognostizierten Entwicklung. Nach Abzug der Steuern wurde ein Konzernjahresüberschuss von TEUR 2.741 ausgewiesen (Vorjahr: TEUR 976). Hiermit konnte die KKL Gruppe die gesteckten Ziele trotz des herausfordernden Marktumfeldes übertreffen.

b) Vermögens- und Finanzlage

Das Anlagevermögen ist durch den Geschäfts- oder Firmenwert bestimmt, der sich aus den Akquisitionen der Tochtergesellschaften ergibt, es wird vollständig durch das Eigenkapital gedeckt. Der Anlagendeckungsgrad I lag zum Bilanzstichtag bei 146% (Vorjahr: 108%), der Anlagendeckungsgrad II bei 170% (Vorjahr: 141%). Wesentliche Investitionen wurden nicht getätigt, durch die Firmenwertabschreibungen reduzierte sich die Höhe des Anlagevermögens im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.535.

Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 163 erhöht. Wesentliche Anteile von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden auftragsbezogen gekauft und fließen meist direkt in die unfertigen Erzeugnisse ein.

Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 14.128 (Vorjahr: TEUR 14.947). Der Bestand spiegelt den seit 2020 kontinuierlich gestiegenen Anteil von länger laufenden Großprojekten im Unternehmenskundenbereich wider. Die erhaltenen Anzahlungen beliefen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 10.850 (Vorjahr: TEUR 12.113). Die Anzahlungsquote lag bei 77% (Vorjahr: 81%).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 6.551 (Vorjahr: TEUR 5.479). Der gestiegene Forderungsbestand spiegelt den Anstieg in der Gesamtleistung wider. Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern waren hierbei ausgeglichen.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden hauptsächlich geleistete Kautionen ausgewiesen.

Das Sichtguthaben lag per 31. Dezember 2023 bei TEUR 4.432. Hierzu sei angemerkt, dass Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.335 in 2023 getilgt wurden.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug für das Jahr 2023 TEUR 4.791, die Liquidität kann als sehr solide bezeichnet werden. Daneben bestehen zugesagte aber noch nicht abgerufene Kreditlinien in ausreichenden und geschäftsüblichen Umfang; die eingeräumte Kontokorrentkreditlinie beträgt zum Stichtag TEUR 3.500. Die Kreditlinien sind zum Stichtag nicht in Anspruch genommen.

Die Konzernbilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 30.327 (Vorjahr: TEUR 29.266). Dies führt zu einer Eigenkapitalquote von 68,1% (Vorjahr: 61,3%). Unter Berücksichtigung der Gesellschafterdarlehen wurde eine wirtschaftliche Eigenkapitalquote von 74,5% (Vorjahr: 72,4%) erreicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus der Finanzierung des Beteiligungserwerbs, der nach Neuaufsetzung der Finanzierung 2022 nun mittelfristig aufgestellt ist. Die Finanzstrategie der KKL ist darauf ausgerichtet, Stabilität und jederzeitige Handlungsfreiheit sicherzustellen. Dies ist mit der gegebenen Finanzierung der Gesellschaft mittels Eigenkapitalausstattung, langfristigen Bank- und Gesellschafterdarlehen gegeben.

Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 405 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen; unter anderem aufgrund des erheblich gestiegenen Geschäftsvolumens sowohl im Bereich der Bonusrückstellung, als auch bei den pauschalen Gewährleistungsrückstellungen.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei den bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Gesamtleistung und

EBITDA im Verhältnis zur Gesamtleistung als Indikator der Rentabilität des operativen Geschäftsverlaufs

Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Gesamtleistung um TEUR 16.332 auf TEUR 83.243 gesteigert sowie ein EBITDA von TEUR 8.284 (Vorjahr: TEUR 5.611) erwirtschaftet werden.

Um in einem sich weiter konsolidierenden Markt erfolgreich agieren zu können, ist eine der höchsten Prioritäten, eine nachhaltige und moderne Personalpolitik zu betreiben. Die aktuelle Arbeitsmarktsituation in Kombination mit einem branchenübergreifenden Fachkräftemangel erfordert es umso mehr, dass Unternehmen sich als attraktive und moderne Arbeitgeber präsentieren. Die KKL Gruppe bietet ihren Mitarbeitern auf der einen Seite durch eine gezielte Aus- und Weiterbildung fortlaufend die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Auf der anderen Seite finden Mitarbeiter bei der KKL Gruppe die Möglichkeit, in einer erfolgreichen Gruppe nachhaltiges Wachstum mitzugestalten.

Zu den personellen Erfolgsfaktoren des Unternehmens gehören flache Hierarchien, hierdurch wird eine effektive und effiziente Projektrealisation sichergestellt. Das Engagement unserer Mitarbeiter und die projektorientierte Teamarbeit sind essentielle Erfolgsfaktoren unserer Gruppe und tragen zur Kundenzufriedenheit und -bindung bei. *

Die KKL Gruppe setzt eine Anzahl von Maßnahmen zur Nachhaltigkeit im Unternehmen um. Der nachhaltige Umsatz mit unseren Kunden konnte weiter gesteigert werden. Durch eine Vielzahl von Modernisierungen in allen Unternehmen der KKL Gruppe konnte Umsatz erzielt werden, der zu enormen CO 2 -Einsparungen geführt hat. Hinzu kommt, dass durch die Investitionen in der KKL Gruppe weiterhin großer Wert darauf gelegt wird, den CO 2 -Ausstoß zu reduzieren. In Bezug auf die umweltorientierte Ausrichtung der Gruppe kommen im Fuhrpark seit 2020 verstärkt Elektro- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge zum Einsatz, die durch die unternehmenseigene Photovoltaikanlage gespeist werden. Diese wird zudem zur Stromversorgung des Standortes genutzt. Des Weiteren wird das gesamte Betriebsgebäude mit Wärmepumpen und Klimaanlagen betrieben, die ebenfalls von der PV-Anlage unterstützt werden. Der Fuhrpark befindet sich im Rahmen des Fahrzeugleasings grundsätzlich auf einem technisch aktuellen Stand. Für die Instandhaltung des Fuhrparks sowie die Belieferung des Standortes greift die Gruppe bevorzugt auf lokale Firmen zurück. Zur Verkürzung der Lieferstrecken werden die Baustellen nach Möglichkeit direkt von lokalen Unternehmen bzw. Niederlassungen der Schlüsselzulieferern versorgt. Für die Mitarbeiter wird durch ein lokales Fitnessstudio ein durch die Gruppe gefördertes Sportprogramm angeboten. Darüber hinaus legt die KKL Gruppe Wert darauf, dass eine möglichst breite Struktur an Mitarbeitern aller Geschlechter- und Altersgruppenzugehörigkeit vorliegt. *

4. Gesamtaussage

Die Geschäftsführung schätzt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gut ein. Die Auftragslage ist ebenfalls beständig gut. Die Unternehmensleitung ist mit der Entwicklung der KKL Gruppe im Geschäftsjahr 2023 zufrieden.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

In seiner letzten Prognose vom April 2024 hat der Internationale Währungsfonds (IWF) die Entwicklung der deutschen Wirtschaftsleistung für das laufende Jahr nach unten korrigiert und ein Wirtschaftswachstum von 0,2% vorausgesehen (2023: -0,3%). Für die Weltwirtschaft insgesamt prognostiziert der IWF eine Steigerung der Wirtschaftsleistung um 3,2%. Damit sagt der IWF für Deutschland das schwächste Wachstum aller führenden westlichen Industrienationen voraus.

* Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Als große Hemmnisse für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland werden die anhaltend schwache Verbraucherstimmung, übermäßige bürokratische Hürden, der Fachkräftemangel sowie zu geringe private und öffentliche Investitionen ausgemacht. Zudem ist die deutsche Wirtschaft stärker als andere große westliche Volkswirtschaften aufgrund ihrer vormals starken Abhängigkeit von Energielieferungen aus Russland, einem hohen Anteil der Industrie an der Wertschöpfung sowie einer ausgeprägten Außenhandelsorientierung stärker in ihrer Entwicklung beeinträchtigt.

Die Herausforderungen der jüngeren Vergangenheit wie die Unterbrechungen der Lieferketten im Zuge der Corona-Pandemie, die weltweite Energie- und Nahrungsmittelkrise ausgelöst durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine, der Anstieg der Inflation und als Reaktion geldpolitisch initiierte Zinsanhebungen und nicht zuletzt die Krise im Nahen Osten erschweren eine Prognose für die weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Weltweit rechnet der IWF für 2024 mit einer abnehmenden Teuerungsrate von im Schnitt 5,9%. Für die Industrienationen rechnet der IWF für 2024 mit einer Inflationsrate von im Schnitt 2,0% (für Deutschland rund 2,3% gegenüber rund 6,3% in 2023). Die aktuellen geopolitischen Spannungen können allerdings auch zu dauerhaft höheren Leitzinsen und damit zu einem Abbremsen des Wirtschaftswachstums führen.

Insofern sind auch die Folgen der Einflussfaktoren auf die wirtschaftliche Lage der KKL schwer einschätzbar.

Auf Grundlage der vorliegenden Auftragslage hat die KKL Gruppe für 2024 eine Bestätigung der Gesamtleistung aus 2023 anvisiert bei gleichzeitig moderat sinkenden Einstandskosten. Insgesamt sollen alle Maßnahmen zu einem leichten Anstieg des EBITDA für 2024 führen.

2. Chancen- und Risikobericht

Chancen und Risiken aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Die KKL Gruppe unterliegt im laufenden Geschäft Chancen und Risiken, die aus den Einflüssen der Konjunktur, der Branchenentwicklung sowie gesetzgeberischen Maßnahmen resultieren. Sofern sich die zuvor genannten konjunkturellen Rahmenbedingungen signifikant verschlechtern sollten, könnte ein Auftragsrückgang bei gleichzeitigem intensivierten Kosten- und Wettbewerbsdruck entstehen. Die KKL Gruppe begegnet diesen Risiken mit der laufenden IT gestützten Überwachung der Kapazitätsauslastung sowie der koordinierten Inanspruchnahme von Subunternehmern bei Auftragsspitzen. Daneben trägt die Diversifizierung der Geschäftsfelder im KKL-Konzern zur Risikominimierung bei. Die weitere Einführung von Neuprodukten mit erhöhter Energieeffizienz kann Wachstumschancen generieren, ebenso wie eine gebäudetechnische Neubeschaffungs- oder Sanierungswelle, hervorgerufen durch auf Basis des Klimawandels gestiegenen gesetzlichen Anforderungen. Auch etwaige Förderprogramme können Nachfrageimpulse auslösen. Die KKL Gruppe hat mittlerweile ein hohes Know-How bei der Umsetzung von Klimatisierungslösungen für Rechenzentren und im Bereich des filialisierten Einzelhandels erworben. Hier ergeben sich ebenfalls Möglichkeiten des Wachstums. Um das regionale Wachstum weiter zu forcieren, wurde im 1. Quartal 2023 eine Betriebsstätte in Stuttgart eröffnet, hierdurch konnten bereits neue Kundenbeziehungen in südlicheren Regionen aufgebaut werden. Hinzu kommt, dass diverse Projekte im Bereich der Sanierung von Kälte- und Wärmeträgern durch Wärmepumpen ausstehen.

Ukraine-Krieg

Die weitere Entwicklung und damit das Ausmaß der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind weiterhin schwer prognostizierbar und quantifizierbar. Wirtschaftsforschungsinstitute sehen für das Jahr 2024 eine Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums gegenüber dem Vorjahr, gleichzeitig wird auch mit einer Verringerung der Teuerungsrate gerechnet. Die durch den Krieg ausgelösten politischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen sind in ihrer Gesamtheit noch nicht absehbar und hängen auch von der weiteren Entwicklung der Krisensituation an sich ab. Die Gruppe überwacht das Risiko aus dem Ukraine-Krieg mit regelmäßigen Branchenupdates und im Rahmen des monatlichen Reportings.

Projektrisiken

Insbesondere bei Großprojekten im Industriekundenbereich bestehen potenzielle Risiken von finanziellen Fehlentwicklungen. Zur Minimierung dieser Risiken setzt die KKL Gruppe ein engmaschiges und fortlaufendes Projektcontrolling sowohl in der Anbahnungs- als auch in der Durchführungsphase ein.

Personalrisiken

Der Fachkräftemangel hat sich auch im Jahr 2023 branchenübergreifend und insbesondere im verarbeitenden Gewerbe weiter verschärft. Weiterhin bleiben bundesweit Arbeits- und Ausbildungsplätze unbesetzt. Die KKL Gruppe begegnet dieser Situation mit einem innovativen Ausbildungskonzept und der Gestaltung eines Arbeitsumfelds, das die Bindung der Mitarbeiter weiter erhöht. Gleichzeit wurden verstärkt Instrumente und unterschiedliche Kanäle der Mitarbeiterrekrutierung eingesetzt. Der Mangel an qualifiziertem Fachpersonal wird als großes Wachstumshemmnis eingestuft.

Materialpreis- und Beschaffungsrisiken

Obwohl sich die Lieferkettenproblematik ausgelöst durch die Corona-Pandemie und den Krieg in der Ukraine etwas entschärft hat, hat sich im Verlauf von 2023 konjunkturell bedingt ein höheres Beschaffungspreisniveau entwickelt. Auf der Materialseite beugt die KKL Gruppe durch eine möglichst weite Diversifizierung des Lieferantenstamms entsprechenden Nichtverfügbarkeiten vor. Steigenden Energie-, Kraftstoff- und Reisekosten begegnet die KKL Gruppe mit einer möglichst effizienten Umsetzung länger laufender und insbesondere bundesweiter Projekte.

Finanzierungsrisiken

Aufgrund der positiven Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage werden keine Liquiditätsrisiken gesehen.

Ausfallrisiko von Forderungen

KKL verfügt über einen solventen Kundenstamm ** , zudem besteht mit vielen Kunden eine langjährige Zusammenarbeit. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zur Minderung des Forderungsausfallrisikos existiert eine Warenkreditversicherung. Die KKL führt ein engmaschiges Forderungsmanagement durch.

Rechtliche Risiken

Sowohl die Bundesregierung als auch die Opposition verfolgen weiterhin ehrgeizige Klimaziele. Negative Folgen für die KKL sind daraus aber zurzeit nicht zu erkennen. Die KKL bereitet sich zudem bereits auf das nach aktueller Sicht ab dem 01.01.2025 verpflichtende "ESG-Reporting" ("E": Environmental (Umwelt); "S": Social (Soziales); "G": Governance (verantwortungsvolle Unternehmensführung)) vor.

Zusammenfassung der Chancen- und Risikobetrachtung

Das Jahr 2024 wird weiterhin geprägt bleiben durch die geopolitischen Spannungen ausgelöst durch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Die Folgen für die Weltwirtschaft und damit auch die deutsche Wirtschaft und die Branche sind weiterhin schwer einschätzbar.

Daneben greifen weiterhin EU- und bundesweite Regulierungsrichtlinien mit Blick auf die Einhaltung beziehungsweise Erreichung formulierter Klimaziele. Die Arbeitsmarktsituation und der damit zusammenhängende Fachkräftemangel stellen Unternehmen vor weitere Herausforderungen. Unter Einbezug der aktuellen und kurzfristig absehbaren Situation auf der Beschaffungsseite, der Einschätzung der aktuellen Nachfrage- und Auftragslage sowie der Arbeitsmarktentwicklungen sieht sich die KKL Gruppe als gut aufgestellt, um den Herausforderungen proaktiv zu begegnen. Die Geschäftslage wird insgesamt als stabil eingestuft, die KKL Gruppe rechnet für 2024 mindestens mit einer Bestätigung des Ergebnisses von 2023.

Nachhaltigkeit

KKL ist ein Unternehmen, das stets danach strebt, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und nachhaltige Geschäftspraktiken zu fördern. In diesem Bericht stellen wir die aktuellen Maßnahmen und Errungenschaften der KKL im Bereich der Nachhaltigkeit vor.

Photovoltaikanlage:

KKL hat in eine eigene Photovoltaikanlage investiert, mittlerweile werden rund 50% des Strombedarfs aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt. **

Die Photovoltaikanlage trägt nicht nur zur Reduzierung der CO 2 -Emissionen bei, sondern hilft dem Unternehmen auch dabei, langfristig Energiekosten zu sparen. KKL ist bestrebt, den Anteil erneuerbarer Energien in ihrem Energiemix weiter auszubauen, um noch nachhaltiger zu wirtschaften.

** nicht prüfbare Angaben

Umstellung auf Elektrofahrzeuge:

Der Verkehrssektor stellt eine bedeutende Quelle von Treibhausgasemissionen dar, um unseren Beitrag zur Verringerung von Emissionen zu leisten, haben wir begonnen, einen Teil unserer Fahrzeugflotte auf Elektro- und Hybridfahrzeuge umzustellen.

Bisher wurden 10% der Fahrzeuge durch emissionsfreie Elektro- und Hybridfahrzeuge ersetzt. Diese Fahrzeuge werden hauptsächlich für den innerbetrieblichen Verkehr, für Lieferungen im Nahbereich und für Kundenverkehr über größere Distanzen eingesetzt. Die Elektrofahrzeuge ermöglichen es uns, höhere Distanzen im Kundenverkehr umweltfreundlich zu überwinden. Um den Umstieg auf Elektro- und Hybridmobilität zu unterstützen, hat KKL auch Ladestationen an den eigenen Standorten installiert, die sowohl von den Mitarbeitern als auch von Kunden genutzt werden können. **

Ausblick:

KKL wird ihre Bemühungen im Bereich der Nachhaltigkeit fortsetzen und weitere Projekte und Initiativen entwickeln, um die eigene Umweltbilanz kontinuierlich zu verbessern. Dazu gehört auch die fortlaufende Überwachung und Optimierung der Photovoltaikanlage sowie die schrittweise Umstellung der gesamten Fahrzeugflotte auf Elektro- und Hybridfahrzeuge.

Wir sind stolz darauf, unseren Beitrag zu einer sauberen und nachhaltigen Zukunft zu leisten und danken unseren Mitarbeiter, Kunden und Partnern für ihre Unterstützung bei diesen wichtigen Initiativen.

** nicht prüfbare Angaben

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 14.141.178,50 16.676.119,95
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.774.673,50 15.225.982,45
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.588,00 69.595,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 12.706.523,00 15.156.387,45
3. Geleistete Anzahlungen 7.562,50 0,00
II. Sachanlagen 1.366.505,00 1.450.137,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 933.377,00 1.008.753,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 433.128,00 441.384,50
B. UMLAUFVERMÖGEN 16.025.148,57 12.482.858,22
I. Vorräte 4.445.105,29 3.851.971,65
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.070.191,06 906.744,49
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 14.128.018,78 14.947.024,34
3. Waren 84.898,52 111.020,68
4. Geleistete Anzahlungen 11.682,50 0,00
5. Erhaltene Anzahlungen -10.849.685,57 -12.112.817,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.147.850,50 6.200.591,14
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.550.983,24 5.478.796,09
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 19.849,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 596.867,26 701.946,05
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.432.192,78 2.430.295,43
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 160.348,23 106.754,34
30.326.675,30 29.265.732,51

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 20.679.151,93 17.938.434,11
I. Gezeichnetes Kapital 1.100.000,00 1.100.000,00
II. Kapitalrücklage 14.643.902,44 14.643.902,44
III. Konzerngewinnvortrag 2.194.531,67 1.218.911,80
IV. Konzernjahresüberschuss 2.740.717,82 975.619,87
B. RÜCKSTELLUNGEN 3.286.028,12 2.588.397,60
1. Steuerrückstellungen 966.708,90 673.772,31
2. Sonstige Rückstellungen 2.319.319,22 1.914.625,29
C. VERBINDLICHKEITEN 6.354.829,25 8.737.623,80
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.391.682,45 2.307.457,61
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 51.802,78 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.229.764,23 2.555.142,84
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.921.100,00 3.256.100,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 760.479,79 618.923,35
- davon aus SteuernEUR 690.397,66 (Vorjahr: EUR 594.673,03)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit:EUR 5.467,58 (Vorjahr: EUR 5.492,53)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 6.666,00 1.277,00
30.326.675,30 29.265.732,51

KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 84.061.819,36 59.451.987,81
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen -819.005,56 7.459.296,54
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.086.995,53 693.104,60
4. Materialaufwand -55.681.566,15 -45.418.089,58
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -21.704.201,53 -19.267.151,77
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -33.977.364,62 -26.150.937,81
5. Personalaufwand -13.535.368,23 -11.423.454,97
a) Löhne und Gehälter -11.052.093,39 -9.313.649,74
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.483.274,84 -2.109.805,23
- davon für Altersversorgung: EUR 173.196,09 (Vorjahr: EUR 183.380,63)
6. Abschreibungen -2.798.856,04 -2.636.134,23
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.798.856,04 -2.636.134,23
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.829.278,03 -5.151.976,70
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 945,24 15.100,74
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -276.600,25 -380.310,43
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.400.785,57 -1.592.197,29
11. Konzernergebnis nach Steuern 2.808.300,30 1.017.326,49
12. Sonstige Steuern -67.582,48 -41.706,62
13. Konzernjahresüberschuss 2.740.717,82 975.619,87

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Die Firma KKL Holding GmbH (nachfolgend auch genannt: "KKL", "Gruppe", "Konzern") hat ihren Sitz in 40474 Düsseldorf, Niederrheinstr. 193. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HR B 84915 eingetragen.

Der vorliegende Konzernabschluss der KKL Holding GmbH zum 31. Dezember 31. Dezember 2023 wurde gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches der §§ 290 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Gemäß § 299 Abs. 1 HGB ist der Abschluss auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt.

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen erfolgt.

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgte in Euro.

II. Angaben zum Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden neben der KKL Holding GmbH (als Mutterunternehmen) grundsätzlich alle mittelbaren und unmittelbaren Beteiligungen im Zuge der Vollkonsolidierung einbezogen.

Einbezogene Unternehmen: Anteil
in %
Kälte-Klima-Technik Doubaras GmbH, Düsseldorf (unmittelbare Beteiligung) 100

Im Geschäftsjahr 2022 wurde die Kälte-Klima-Technik Doubaras GmbH, Düsseldorf, erworben und mit Wirkung ab dem 01. September 2022 in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 einbezogen.

Aufgrund der nur anteiligen Berücksichtigung (4 Monate) der Kälte-Klima-Technik Doubaras GmbH im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 sind die Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 nur eingeschränkt mit denen des Vorjahres vergleichbar. Es ergeben sich hieraus jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt nach der Maßgeblichkeit des Bilanzierungs- und Bewertungsrahmens des Mutterunternehmens. Ansätze und Werte in den Einzelabschlüssen, die nicht den einheitlichen zugrunde gelegten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Konzernabschlusses entsprechen, sind vor der Konsolidierung angepasst bzw. neu bewertet worden, sofern die Auswirkungen von wesentlicher Bedeutung waren.

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt zum Stichtag des Jahresabschlusses der KKL Holding GmbH, demnach zum 31. Dezember 2023. Abweichende Bilanzstichtage bei den Tochtergesellschaften liegen nicht vor. Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgt gemäß §§ 298 i.V.m. 266 HGB, die Gliederung der Konzerngewinn- und Verlustrechnung folgt gemäß §§ 298 i.V.m. 275 Abs. 2 HGB dem Gesamtkostenverfahren.

Die Gliederung der Konzernbilanz gemäß §§ 298 i.V.m. 266 Abs. 2 HGB ist gemäß § 265 Abs. 5 HGB um die Posten Forderungen gegen Gesellschafter und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert worden.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 S. 2 HGB). Die Anschaffungskosten für die Anteile an dem Tochterunternehmen werden mit dem entsprechenden anteiligen Eigenkapital zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung verrechnet. Bei der Neubewertungsmethode erfolgt eine Neubewertung der Vermögenswerte und Schulden des Tochterunternehmens, bei der alle stillen Reserven und stille Lasten vollständig aufgedeckt werden. Verbleibt nach der Verrechnung der Beteiligung mit dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital eine aktivische oder passivische Differenz, stellt dieser Unterschiedsbetrag einen Geschäfts- oder Firmenwert oder einen passivischen Unterschiedsbetrag dar.

Die Erstkonsolidierungen der KKL Klimatechnik-Vertriebs GmbH und der FM Service GmbH erfolgten zum 30. September 2018. Der sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebende Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 22.990 wurde als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Die Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts gemäß § 253 Abs. 3 S. 4 HGB beträgt 10 Jahre. Der Geschäfts- oder Firmenwert hat zum Bilanzstichtag einen Buchwert von TEUR 10.974.

Die Erstkonsolidierung der XIUS GmbH erfolgte zum 01. August 2021. Aus der Kapitalkonsolidierung ergibt sich aufgrund der Neugründung kein Unterschiedsbetrag.

Die Erstkonsolidierung der im Geschäftsjahr 2022 erworbenen Kälte-Klima-Technik Doubaras GmbH erfolgte zum 01. September 2022. Der sich aus dieser Kapitalkonsolidierung ergebende Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 1.999 wurde als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Die Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts gemäß § 253 Abs. 3 S. 4 HGB beträgt 10 Jahre. Der Geschäfts- oder Firmenwert hat zum Bilanzstichtag einen Buchwert von TEUR 1.732.

Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften werden gegeneinander aufgerechnet. Es liegen keine wesentlichen eliminierungspflichtigen Zwischengewinne vor. Daher unterbleibt eine Zwischengewinneliminierung gem. § 304 HGB.

Sofern sich aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen unterschiedliche Wertansätze von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ergeben, die sich in späteren Geschäftsjahren wieder abbauen, werden Abgrenzungsposten für latente Steuern (§ 306 HGB) gebildet.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Konzernbilanz, der Konzerngewinn und Verlustrechnung und des Konzernanhangs beachtet worden.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen drei und vier Jahren und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Die Abschreibung der Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgt planmäßig über zehn Jahre linear.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen drei und fünfzig Jahren und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden mittels körperlicher Inventur ermittelt und zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigerem beizulegendem Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Für solche Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, deren Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist und die in Größe, Wert und Zusammensetzung nur geringfügigen Veränderungen unterliegen, wurden gem. § 240 Abs. 3 i.V.m. § 256 S. 2 HGB Festwerte gebildet.

Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten. Vertriebskosten werden ebenso wie Fremdkapitalzinsen nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die unfertigen Leistungen sind, sofern gesetzlich zulässig, saldiert mit den erhaltenen Anzahlungen ausgewiesen. Waren werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegendem Wert am Stichtag angesetzt.

Die Forderungen und Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennbetrag bewertet und Einzelwertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen vorgenommen. Das allgemeine Ausfallrisiko (einschließlich der Mahnkosten) und der Zinsverlust wurden im Rahmen einer Pauschalwertberichtigung unter Berücksichtigung der in der Vergangenheit gewonnenen Erfahrungen angemessen berücksichtigt und aktivisch abgesetzt.

Die flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Leasingsonderzahlungen, Versicherungsbeiträge sowie KFZ-Steuerbeträge für zukünftige Zeiträume. Die Kosten werden zeitanteilig abgegrenzt.

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) wird zum Nennwert bilanziert.

Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt.

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berechnet und gebildet. Erforderliche Schätzungen wurden dabei aufgrund von Erfahrungen der Vergangenheit vorgenommen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, bewertet worden.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

V. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1. Immaterielle Vermögensgegenstände, Sach- und Finanzanlagen

Die detaillierte Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen kann dem Konzernanlagespiegel als Anlage des Konzernanhangs entnommen werden.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von TEUR 8 (im Vorjahr: TEUR 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in Höhe von TEUR 235 (im Vorjahr: TEUR 330) vorhanden.

3. Konzerneigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 1.100 ist voll eingezahlt und entspricht dem der KKL Holding GmbH.

Die Kapitalrücklage beinhaltet sonstige Zuzahlungen der Gesellschafter gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

Zur weiteren Entwicklung des Konzerneigenkapitals wird auf den beigefügten Konzerneigenkapitalspiegel verwiesen.

4. Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind als wesentliche Posten enthalten:

2023
TEUR
2022
TEUR
Gewährleistungen 842 720
Personal 655 423
Bonusrückstellungen 539 360

5. Verbindlichkeiten

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgendem Verbindlichkeitenspiegel:

Restlaufzeiten
bis zu 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
gesamt
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr) 917 475 0 1.392
(916) (1.391) (0) (2.307)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr) 2.230 0 0 2.230
(2.555) (0) (0) (2.555)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Vorjahr) 0 1.921 0 1.921
(0) (3.256) (0) (3.256)
4. Sonstige Verbindlichkeiten zuzüglich erh. Anzahlungen (Vorjahr) 812 0 0 812
(619) (0) (0) (619)
Summe: (Vorjahr) 3.959 2.396 0 6.355
(4.090) (4.647) (0) (8.737)

VI. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich in Deutschland erzielt und stammen sämtlich aus dem Kerngeschäft von Leistungen im Bereich Klima- und Kältetechnik.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 249 enthalten.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 214 aus der Einstellung in die Einzelwertberichtungen zu Forderungen sowie außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 90 aus Rechtsstreitigkeiten in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in voller Höhe auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

VII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen insgesamt zum Bilanzstichtag:

< 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
Leasingverpflichtungen 1.029 1.551 0
Immobilienmietvertrag 527 1.951 1.821

Der wesentliche Mietvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2032.

Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB bestehen aus Vertragserfüllungsbürgschaften in Höhe von TEUR 567.

Daneben existieren branchenübliche Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von TEUR 2.927 (Vorjahr TEUR 2.856). Die Bürgschaften sind mittels einer geleisteten Kaution in Höhe von TEUR 225 sowie einer Festgeldabtretung in Höhe von TEUR 124 besichert.

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der Verbindlichkeiten aus Bürgschaften wird aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit als sehr gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würde, liegen nicht vor. Sofern tatsächlich Gewährleistungsfälle eintreten, sind diese kostentechnisch vorrangig durch die gebildete Gewährleistungsrückstellung in Höhe von TEUR 296 abgedeckt.

Bestellobligos bestehen zum Stichtag im üblichen Rahmen.

VIII. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds setzt sich ausschließlich aus den flüssigen Mitteln zusammen.

IX. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die Gruppe beschäftigte im Jahresdurchschnitt 203 Mitarbeiter. Davon waren 138 gewerbliche Arbeitnehmer und 65 Angestellte. Die Geschäftsführer und Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB).

Geschäftsführung der KKL Holding GmbH

Zum Geschäftsführer sind Herr Ingo Hoffmann, Kälteanlagenbauermeister, Düsseldorf sowie Herr Patrick Peters, Kälteanlagenbauermeister und Betriebswirt, Neuss bestellt.

Bezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Beirat

Der Beirat besteht aus zwei Mitgliedern und setzt sich wie folgt zusammen:

- Jürgen Gießmann, Unternehmensberater, Leonberg (bis 31.12.2023)

- Raimund Schmalzl, Unternehmensberater, Pförring (ab 01.07.2023)

- Andreas Kohmann, Kälteanlagenbauermeister, Düsseldorf

Der Beirat erhielt für das Jahr 31. Dezember 2023 Tätigkeitsvergütungen in Höhe von TEUR 27.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Abschlussprüferhonorar

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf TEUR 127 und gliedert sich wie folgt auf:

Abschlussprüfungsleistungen: TEUR 127

Offenlegung

Die Gesellschaften KKL Klimatechnik-Vertriebs GmbH, Düsseldorf, die FM Service GmbH, Düsseldorf, die XIUS GmbH, Düsseldorf und die Kälte-Klima-Technik Doubaras GmbH, Düsseldorf nehmen die Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB im Hinblick auf die Offenlegung des Jahresabschlusses sowie den Verzicht auf die Erstellung eines Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 bzgl. der KKL Klimatechnik-Vertriebs GmbH, Düsseldorf in Anspruch.

Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens

Es wird vorgeschlagen das Ergebnis des Mutterunternehmens auf neue Rechnung vorzutragen.

ENTWICKLUNG DES KONZERNANLAGEVERMÖGENS zum 31. Dezember 2023

Historische Anschaffungs- /Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 275.714,66 44.324,00 0,00 320.038,66
2. Geschäfts- oder Firmenwert 25.014.850,39 55.252,70 0,00 25.070.103,09
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 7.562,50 0,00 7.562,50
25.290.565,05 107.139,20 0,00 25.397.704,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.288.597,50 0,00 61.038,30 1.227.559,20
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.117.417,22 207.156,89 294.015,75 1.030.558,36
2.406.014,72 207.156,89 355.054,05 2.258.117,56
27.696.579,77 314.296,09 355.054,05 27.655.821,81
kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 206.119,66 53.331,00 0,00 259.450,66
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.858.462,94 2.505.117,15 0,00 12.363.580,09
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
10.064.582,60 2.558.448,15 0,00 12.623.030,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 279.844,50 43.960,00 29.622,30 294.182,20
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 676.032,72 196.447,89 275.050,25 597.430,36
955.877,22 240.407,89 304.672,55 891.612,56
11.020.459,82 2.798.856,04 304.672,55 13.514.643,31
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.588,00 69.595,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 12.706.523,00 15.156.387,45
3. Geleistete Anzahlungen 7.562,50 0,00
12.774.673,50 15.225.982,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 933.377,00 1.008.753,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 433.128,00 441.384,50
1.366.505,00 1.450.137,50
14.141.178,50 16.676.119,95

KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Gezeichnetes Kapital
EUR
Kapitalrücklage
EUR
Gewinn-/ Verlustvortrag
EUR
Stand am 31. Dezember 2022 1.100.000,00 14.643.902,44 1.218.911,80
Einstellungen in den Gewinn-/Verlustvortrag 0,00 0,00 975.619,87
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00
Stand am 31. Dezember 2023 1.100.000,00 14.643.902,44 2.194.531,67
Konzernjahresüberschuss der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
EUR
Gesamt
EUR
Stand am 31. Dezember 2022 975.619,87 17.938.434,11
Einstellungen in den Gewinn-/Verlustvortrag -975.619,87 0,00
Konzernjahresüberschuss 2.740.717,82 2.740.717,82
Stand am 31. Dezember 2023 2.740.717,82 20.679.151,93

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
TEUR
I. Operativer Bereich
1. Konzernjahresüberschuss 2.741
2. Gewinn aus Anlagenabgängen -3
3. Sonstige zahlungsunwirksame Posten -1
4. Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.799
5. Zunahme der Vorräte -541
6. Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -1.072
7. Abnahme der Forderungen gegen Gesellschafter 20
8. Zunahme der sonstigen Vermögensgegenstände -61
9. Zunahme aktiver Rechnungsabgrenzungsposten -54
10. Zunahme der Rückstellungen 0
11. Zunahme der sonstigen Rückstellungen 405
12. Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -325
13. Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten 142
14. Abnahme der passiven Rechnungsabgrenzungsposten 5
15. Zinsaufwendungen 276
16. Ertragsteueraufwand 2.401
17. Ertragsteuerzahlung -1.941
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 4.791
II. Investitionsbereich
1. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 53
2. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -107
3. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -207
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -261
III. Finanzierungsbereich
1. Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 0
2. Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-)Krediten -2.251
3. Gezahlte Zinsen -277
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -2.528
IV. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 2.002
V. Finanzmittelfonds am Anfang des Geschäftsjahres 2.430
VI. Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres 4.432
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten per 31.12.2023: 4.432
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: 1.392
davon gewährte Kredite (nicht jederzeit fällig bzw. nicht kurzfristig gewährt): -1.392
Finanzmittelfonds am Ende der Periode: 4.432

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KKL Holding GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der KKL Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzerngewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der KKL Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Siegen, 30. Mai 2024

8P Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm./Dipl.-Vw. D. Neuhaus, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Bw. M. Künzel, Wirtschaftsprüfer

 

Düsseldorf, den 30. Mai 2024

Ingo Hoffmann

Patrick Peters

Datum der Billigung des Konzernabschlusses zum 31.12.2023: 18. Juni 2024

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