Lackieren von Kraftwagen
Paragon Munich GmbH
Hansastraße 15B, 80686 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Zückert seit 23.12.2025 | Prokura |
Gintare Dabasinskaite seit 15.12.2025 | Prokura |
Jeremy Edward Charles Walters seit 15.12.2025 | Geschäftsführer |
Martin Olof Edström seit 15.12.2025 | Geschäftsführer |
Johannes Andreas Stadlmayr seit 15.12.2025 | Prokura |
Stefan Zükert seit 15.12.2025 | Prokura |
Pauric Crean seit 15.12.2025 | Geschäftsführer |
Stefan Schmetzdorf seit 5.9.2022 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
PCC Global plc | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Computershare Communication Services GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024LageberichtGeschäftstätigkeit Computershare Communication Services GmbH (CCS GmbH) ist ein Outsourcingdienstleister und bietet Unternehmen aus unterschiedlichen Geschäftsfeldern, ganzheitliche Lösungen im gesamten Kommunikationsprozess an. Durch professionelle Datenverarbeitungs- und Transfersysteme und nach IT-Sicherheit ISO 27001 zertifizierten Prozessen, bieten wir unseren Kunden umfangreiche digitale sowie physische Verarbeitungs-, Versand-, Archivierungs- und Postdienstleistungen an. Neben Outbound- kommen zunehmend auch Inboundprozesse zum Einsatz, welche die Brücke zwischen der physischen und elektronischen Verarbeitung schlagen und unsere Kunden vor allem in ihrer Digitalisierungsstrategie unterstützen. Computershare leistet daher für seine Kunden einen wichtigen Mehrwert durch das Einsparen von Investition und laufende Kosten für Prozesse, die nicht zum Kerngeschäft gehören. Sämtliche Prozesse zur Dienstleistungserbringung unterliegen dabei einem kontinuierlichen Qualitätsmanagement nach ISO 9001. Rechtliche Struktur Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Computershare Deutschland GmbH & Co. KG, München. Über das Mutterunternehmen wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Computershare Limited, Melbourne, Australien, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Am 5. März 2025 unterzeichnete die Computershare Deutschland GmbH & Co. KG (Muttergesellschaft) eine Vereinbarung mit der PCC Global plc, London, England, über den Verkauf von 100% der Anteile an der CCS GmbH. Die Transaktion wird voraussichtlich bis Ende des zweiten Quartals 2025 abgeschlossen sein. Steuerungssystem Die Gesellschaft ist in das weltweite Steuerungssystem der Computershare Gruppe eingebunden. Die von der Computershare Communication Services GmbH verwendeten Steuerungsgrößen (KPI) und Reportingsysteme ermöglichen es dem Management, die Geschäftsentwicklung, insbesondere im Hinblick auf das strategische Ziel eines profitablen Wachstums der Gruppe, zu optimieren. Die wesentliche Steuerungsgröße der Gesellschaft, die als finanzieller Leistungsindikator herangezogen wird, ist das EBITDA 1 . Diese Größe lässt sich unmittelbar aus dem vorliegenden Jahresabschluss ableiten. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung nicht herangezogen. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Nach einem Rückgang um 0,3% in 2023 wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in 2024 gemäß IFO Prognose nur stagnieren. In den kommenden beiden Jahren wird eine moderate Erholung erwartet, im Zuge derer die Wirtschaftsleistung um 0,9 bzw. 1,5% zunehmen wird. Damit wurde die Wachstumsprognose gegenüber der ifo Konjunkturprognose Sommer 2024 deutlich um 0,4% für das laufende Jahr und um 0,6% für das Jahr 2025 gesenkt. Entgegen den Erwartungen können sich Industrie- und Konsumkonjunktur nur sehr langsam erholen. Die Inflationsrate wird weiter sinken, von durchschnittlich 5,9% im vergangenen Jahr auf 2,2% in diesem und 2,0 bzw. 1,9% in den nächsten beiden Jahren. Insbesondere Energie wird in den kommenden Monaten für die Verbraucher günstiger als im Vorjahr. Die Energiekomponente dürfte daher bis ins kommende Jahr hinein den Preisauftrieb dämpfen. Die Kerninflationsrate, also der Anstieg der Verbraucherpreise ohne Energie, wird sich langsamer zurückbilden und in diesem und im nächsten Jahr mit 2,7 bzw. 2,3% über der Gesamtinflationsrate liegen. Insbesondere die Teuerung bei arbeitsintensiven Dienstleistungen wird nur langsam zurückgehen, da steigende Lohnkosten den Preisdruck hochhalten. Im Jahr 2026 dürfte die Kerninflationsrate dann auf 2,0% und damit auf das Inflationsziel der EZB zurückgehen. 2 Das Jahr 2023 war für die Druck- und Medienwirtschaft erneut kein leichtes Jahr. Nach den bedeutenden realen Umsatz- und Produktionsrückgängen des Jahres 2022 wurden auch 2023 die Hoffnungen auf eine nachhaltige konjunkturelle Erholung in der Druck- und Medienwirtschaft nicht erreicht. Die Nachwirkungen der wirtschaftlichen Belastungen durch den Ukrainekrieg und die damit verbundene schwierige Nachfragesituation auch im Jahr 2023 haben die Branche in eine Konsolidierungsbewegung geführt. Zwar sind die Preise für Druckpapiere und Energie im Jahresverlauf zum Teil deutlich gesunken, lagen jedoch im Jahresdurchschnitt weiterhin auf einem höheren Niveau als vor Ausbruch der Krise. Im Jahr 2023 verstärkte sich der Rückgang der Produktionstätigkeit in der Druck- und Medienwirtschaft. Der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex verzeichnete einen deutlich negativen Trend und sank im Jahresmittel um etwa 13,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit fällt der Rückgang im Vergleich zur durchschnittlichen Entwicklung der letzten 10 Jahre in diesem Jahr nicht nur deutlich stärker aus, sondern stellt den größten Jahresrückgang seit dem Beginn der Zeitleiste dar. Die insgesamt schwache konjunkturelle Entwicklung, eine geringe Konsumneigung, sinkende, jedoch nach wie vor hohe Inflationsraten sowie der allgemeine Trend zu steigender Kostenbelastungen, bedingten die deutliche Eintrübung der Auftragslage in der Druck- und Medienwirtschaft. Ausmaß und Geschwindigkeit des Produktionsrückgangs führen zu einer Verschärfung der Überkapazitäten auf dem Druckmarkt: Weder der Rückgang der Betriebszahlen noch die Stilllegung von Maschinen und die Herausnahme von Angebotskapazitäten haben bisher eine vergleichbare Entwicklung gezeigt. Die durchschnittliche Kapazitätsauslastung der Betriebe in der Druck- und Medienindustrie sank daher von 81,3% im Jahr 2022 um rund 4% auf 77,3% im Jahr 2023 ab. Bedingt von gegenläufigen Effekten, höherer Preisniveaus und rückläufigen Produktionsentwicklungen durch Nachfragerückgang kam es im Jahr 2023 zu nominalen Umsatzrückgängen in Höhe von rund 5,2% im Vergleich zum Vorjahr. 3 Die Verschiebung vom klassischen Offsetdruck hin zu variablem Digitaldruck hält jedoch unverändert an. Kommunikationsdienstleister wie Computershare profitieren von dieser Entwicklung und bieten mit elektronischer Dokumentenerzeugung und bedarfsgerechtem Digitaldruck, über alle Versandkanäle, seinen Kunden Mehrwerte. Im klassischen Postgeschäft sind die Briefmengen jedoch weiterhin rückläufig. 4 Im Markt stellen wir weiterhin eine Nachfrage im Dokumenten-Outsourcing fest. Hintergrund ist der Kostendruck in Unternehmen bzw. das Ziel, sich auf das Kerngeschäft zu fokussieren. Darüber hinaus wägen Unternehmen kritisch ab, ob sich anstehende Investitionen in Druck- und Kuvertiersysteme langfristig im Hinblick auf den zu erwartenden Rückgang im physischen Briefversand aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung lohnen.3 Wir stellen im Rahmen unserer Kundenbetreuung fest, dass bei der Suche und Auswahl von Outsourcing-Dienstleistern neben wirtschaftlichen Kriterien im Besonderen auch Wert auf finanzielle Stabilität, Innovationskraft, Datenschutz und Datensicherheit sowie Qualitäts- und Risikomanagement gelegt wird. Geschäftsverlauf Entgegen dem Branchentrend ist das Geschäftsjahr 2023/2024 sehr ähnlich zum Vorjahr verlaufen. Das erwirtschaftete Rohergebnis ist leicht auf TEUR 9.583 (VJ: TEUR 9.345) gestiegen, höhere sonstige betriebliche Aufwendungen TEUR 4.793 (VJ: TEUR 4.324) führten jedoch insgesamt zu einem geringeren EBITDA in Höhe von TEUR 750 (VJ: TEUR 885). Angaben zu Personal Im Geschäftsjahr hatte die Gesellschaft durchschnittlich 75 Angestellte (VJ: 86). Zum Geschäftsjahresende sind 74 Mitarbeiter (VJ: 85) angestellt, davon 66 festangestellte Mitarbeiter sowie 8 Aushilfen, die nach Auftragslage befristet eingesetzt werden. Vermögens- und Ertragslage Die Bilanzsumme der Computershare Communication Services GmbH betrug zum 30. Juni 2024 TEUR 6.055 (VJ: TEUR 7.010) und reduzierte sich im Wesentlichen durch planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen. Auf der Passivseite ist die Verringerung der Bilanzsumme auf die Reduktion der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 534 und die Reduktion der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 413 durch Tilgungsleistungen zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 12%, die Eigenkapitalrentabilität aufgrund des Verlustes -32% und die Gesamtkapitalrentabilität -4%. Das negative Ergebnis nach Steuern vom Einkommen und Ertrag im Geschäftsjahr 2023/2024 beträgt TEUR -236 (VJ: TEUR -198). Finanzlage Die Finanzierung des Geschäftsbetriebs konnte im Geschäftsjahr durch aktives Cash-Management aus dem operativen Cashflow gewährleistet werden. Die getätigten Investitionen wurden aus dem laufenden Geschäftsbetrieb sowie über externe Kredite finanziert. Auch in Zukunft wird angestrebt, den Geschäftsbetrieb nach Möglichkeit aus eigenwirtschaftlichen Mitteln zu finanzieren. Für Investitionen, die nicht aus eigenen finanziellen Mitteln gedeckt werden können, oder bei Finanzierungs- oder Liquiditätsengpässen, besteht die Möglichkeit, Darlehen innerhalb des Konzerns in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus besteht eine Patronatserklärung der obersten Muttergesellschaft des Computershare Konzerns mit einer Laufzeit von 12 Monaten ab dem Testatsdatum. Weiterhin liegt eine Patronatserklärung unter aufschiebender Bedingung seitens des Erwerbers mit einer Laufzeit von 12 Monaten ab dem Datum des Bestätigungsvermerks für den Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024 gegenüber der Gesellschaft vor. Chancen- und Risikobericht Computershare ist seit über 40 Jahren im Umfeld von Dienstleistungen und Technologien für kapitalmarktfolgepflichtige Emittenten tätig und hat in dieser Zeit stabile Kundenbeziehungen, eine umfangreiche Markterfahrung sowie Prozesse aufbauen können. Das Chancen- / Risikoprofil ist daher nicht von kurzfristigen, sondern von mittel- bis langfristigen Veränderungen geprägt. Zur Früherkennung, Bewertung und zum Management von Risiken ist die Gesellschaft in das Risikomanagementsystem der Konzernholdinggesellschaft Computershare Ltd. integriert. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit des Chancen- und Risikoberichts zu erhöhen, sind die einzelnen Chancen und Risiken in einer Rangfolge bzw. in Kategorien geordnet, wobei größere Risiken und Chancen vor geringeren Risiken und Chancen geordnet werden. Die Bedeutung einzelner Chancen und Risiken ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Höhe der möglichen Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Prognosen und Ziele. Risiken stellen für das Unternehmen eine mögliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation dar. Die Bestandskundenbasis ist als sehr stabil zu betrachten. Die Kunden verlängern die Verträge und stimmen zum großen Teil Preisanpassungen zu, sofern die Qualität, Betreuung, finanzielle Stabilität und die Innovationskraft des Outsourcing-Partners gesichert bleiben. Durch die zunehmende Digitalisierung in den Unternehmen sind rückläufige Volumina bei Kunden zunehmend zu verzeichnen. Diesem Trend begegnet Computershare mit alternativen Produkten, Mehrleistungen und Kundenneugewinne. Zunehmend verlagern vor allem Bestandskunden weitere Geschäftsbereiche wie Poststellenbearbeitung, Scanservices oder die tägliche interne Briefkorrespondenz aus. Chancen Die Nachfrage für digitalen und flexiblen Vollfarbdruck ist weiterhin konstant und hat sich bei Computershare zu einem wesentlichen Umsatzfaktor entwickelt. Hingegen ist der klassische tonerbehaftete Schwarz-Weiß-Druck stark rückläufig und wird zunehmend durch den Inkjet-Vollfarbdruck ersetzt. Grundsätzlich ist festzustellen, dass Druckvolumina leicht rückläufig sind, jedoch stärker im Bereich des Dialogmarketing als im Transaktionsdruck. Dem wirkt Computershare mit einer effizienten Produktion und einer optimierten Beschaffungsstrategie entgegen. Für das kommende Geschäftsjahr zeichnet sich dieser Trend weiterhin ab. Unternehmen tragen sich zunehmend mit dem Gedanken, Services im Posteingang (Digitalisieren und Archivieren von Belegen) bzw. ganze Poststellentätigkeiten auszulagern. Computershare bietet seinen Kunden in diesem Wachstumsmarkt umfangreiche und nachhaltige Lösungen vom Abholen der Post über Rechnungseingangsbearbeitung bis hin zum vollständigen elektronischen Auslesen und Verarbeiten von Belegen an. Viele Unternehmen verfolgen eine digitale Strategie und möchten mit Ihren Kunden und Geschäftspartnern zunehmend digital kommunizieren. Computershare bietet neben Portallösungen für ein integriertes Kampagnenmanagement auch Lösungen zur Dokumentenerstellung auf allen Kommunikationskanälen an. Dies erspart Kunden erhebliche Investitionen in neueste Technologien unter Einbeziehung datenschutzrelevanter Anforderungen. Ein weiteres Chancenfeld ist die Analyse und Optimierung der bestehenden Kommunikation unserer Kunden mittels künstlicher Intelligenz, durch die wir gezielte Verbesserungsvorschläge für unsere Kunden erarbeiten können. Risiken Risiken werden hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Prognosen und Ziele in jeweils fünf unterschiedliche Kategorien eingeteilt und darin wie folgt quantifiziert:
Daraus ergibt sich nachfolgende Risikobewertungsmatrix:
Aus der erfolgten Risikoanalyse wurden folgende Risiken als relevant identifiziert:
Das allgemeine Risiko der Substitution papierhaften Dokumentenoutputs durch elektronische Kommunikationsformen nimmt zu und betrifft CCS GmbH wie die gesamte Branche. Der Kostendruck in vielen Unternehmen bleibt permanent hoch. Hinzu kommen regelmäßige und signifikante Erhöhungen der postalischen Versandkosten, die einen erheblichen Teil der Dokumentenlogistik bilden. Das Risiko wird als moderat bewertet. Durch hohe Verarbeitungskapazitäten der einzelnen Marktteilnehmer und einem leicht rückläufigen Postmarkt sind Überkapazitäten entstanden, die zu steigendem Wettbewerbsdruck sowie zu sinkenden Preisen und Margen führen. Dem wirkt u.a. eine effiziente Produktion entgegen. Das Risiko wird als moderat bewertet. Wir sind im Hinblick auf die gesamte Dienstleistungserbringung auf weitestgehend automatisierte Prozesse angewiesen, deren Effizienz sowie Zuverlässigkeit von der Funktionsfähigkeit, Stabilität und Sicherheit der ihnen zugrunde liegenden technischen Infrastruktur abhängen. Diese könnte durch Ausfälle der IT-Systeme, physische Beschädigungen, Systemabstürze, Stromausfälle, Viren oder Würmer, Fehlbedienung, Missbrauch oder durch böswillige Angriffe beeinträchtigt werden. Die laufende technische Weiterentwicklung, ständige Verbesserung der eigenen Systeme, Sicherheit und Netzwerk sowie getroffene Maßnahmen haben sich bisher als wirkungsvoll erwiesen. Das Risiko wird demzufolge als moderat bewertet. Durch den Ukrainekrieg und den daraus resultierenden Folgen in der Energiebeschaffung besteht das Risiko, dass Energiekosten überproportional ansteigen werden. Wir wirken dem mit Energiesparprogrammen entgegen und sind - vor allem in der Produktion - auf energiesparende Alternativen umgestiegen. Dennoch werden wir mit einer signifikanten Preiserhöhung konfrontiert werden, da Verträge mit Energieversorgern erneuert werden müssen. Das Risiko wird als hoch bewertet. Wir sind im Hinblick auf Outboundservices auf verfügbares Papier angewiesen. Im Jahr 2022 waren wir mit einer gravierenden Verknappung des Papiermarktes konfrontiert. Diese resultierte unter anderem aus der Steigerung der Energiekosten. Auch die Umstellung einiger Papierfabriken von Papier- auf die Produktion von Verpackungen, trugen dieser Verknappung bei. CCS stellt jedoch die Versorgung mit den Grundmaterialien durch eine ausgewogene und enge Partnerschaft mit den Zulieferern sicher und setzt dabei auf eine maximierte Vorratshaltung der Verbrauchmaterialien. Dennoch wird das Risiko als moderat bewertet. Unsere Dienstleistungserbringung ist wesentlich von der Motivation, Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter abhängig. Angesichts der angespannten Marktsituation ist die Rekrutierung von neuen Mitarbeitern vor allem für IT and branchenspezifische Kompetenzen herausfordernd. Die stete Weiterentwicklung interner Recruiting-Prozesse und die enge Kooperation mit Personaldienstleistern erweisen sich dafür als entscheidend. Darüber hinaus minimieren umgesetzte Arbeitssicherheits- und Schutzmaßnahmen sowie zielgerichtete Personaleinsatzkonzepte das Risiko von Fehlzeiten, wie z.B. durch betriebsinterne Infektionsausbreitung. Insgesamt wird das Risiko der Mitarbeiterverfügbarkeit als moderat eingeschätzt. Risiken im Bereich des Forderungsmanagements schätzen wir aufgrund langjähriger Kundenbeziehungen und eines regelmäßigen und effektiven Mahnwesens weiterhin als niedrig ein, wenngleich die Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen Lage grundsätzlich zu einer Erhöhung dieses Risikos führen können. Risiken werden regelmäßig überprüft und deren Bewertung gegebenenfalls angepasst. Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung der Gesellschaft ergeben sich keine weiteren Risiken von wesentlicher Bedeutung. Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken bestehen und künftige bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar sind. Prognosebericht und Ausblick Im letzten Jahr sind wir für die Computershare Communication Services GmbH für das Geschäftsjahr 2023/2024 von einem höheren EBITDA im unteren zweistelligen Prozentbereich ausgegangen. Das EBITDA ist jedoch um 15% gesunken, da die Umsatzerwartung nicht realisiert werden konnte. Im Geschäftsjahr 2024/2025 gehen wir dennoch von einer EBITDA-Steigerung im mittleren zweistelligen Prozentbereich aufgrund von Neukundenaufträgen bzw. Umsatzausweitung bei Bestandskunden aus. Durch die aktuellen marktwirtschaftlichen und geopolitischen Entwicklungen besteht jedoch die Gefahr, das Ziel nicht zu erreichen, wenngleich wir keinen wesentlichen Einfluss auf die grundsätzliche Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwarten.
München, 11. April 2025 Computershare Communication Services GmbH München Die Geschäftsführung Stefan Zückert
1 EBITDA = Rohergebnis abzüglich
Personalaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen
Bilanz zum 30.06.2024Computershare Communication Services GmbH, MünchenAmtsgericht München HRB 58671 Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis 30.06.2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Computershare Communication Services GmbH, München, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Gesellschaft ist eine deutsche Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in München, entstanden am 8. März 1979 durch Eintragung im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 58671. Zum Bilanzstichtag des 30. Juni 2024 werden die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB erfüllt. II. Bilanzierungs-, Bewertungs- und AusweismethodenZur Wahrung von Geschäftsinteressen der Gesellschaft wird nach § 276 Satz 1 HGB die größenabhängige Erleichterung zur Darstellung des Rohergebnisses in der Gewinn- und Verlustrechnung in Anspruch genommen. Die Angabe gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird zulässigerweise gemäß § 288 Abs. 2 HGB unterlassen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden, soweit sie gegen Entgelt erworben wurden, zu Anschaffungskosten aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die immateriellen Vermögensgegenstände unterliegen einer Nutzungsdauer von drei Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Die Sachanlagen haben eine Nutzungsdauer zwischen ein bis fünfzehn Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu 800 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und es wird ein Abgang unterstellt. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der notwendigen Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken sind einzelwertberichtigt. Latente Risiken sind pauschalwertberichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Auszahlungen für Aufwendungen, die auf einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag entfallen. Die Eigenkapitalposten sind zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren abgezinst. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennbetrag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen sind mit dem Mittelkurs des Entstehungszeitpunktes umgerechnet. Die Bewertung zum Bilanzstichtag erfolgt zum Stichtags-Devisenkassamittelkurs. Gewinne werden dabei nur berücksichtigt, soweit sie Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen. Latente Steuern aus Bewertungsdifferenzen zwischen der Handels- und der Steuerbilanz der CCS werden, sofern vorhanden, aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft mit der Computershare Deutschland GmbH & Co KG (CPU KG) als Organträgerin auf Ebene der CPU KG bilanziert. Die Realisation der Umsatzerlöse erfolgt im Zeitpunkt der Erbringung der Leistungen. III. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Das Anlagevermögen wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. 2. Vorräte Die Vorräte setzen sich aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von TEUR 423 (VJ: TEUR 545) sowie unfertigen Erzeugnissen in Höhe von TEUR 17 (VJ: TEUR 20) zusammen. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen bestehen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.196 (VJ: TEUR 2.002), Forderungen gegen verbundene Unternehmen TEUR 4 (VJ: TEUR 0) sowie aus sonstigen Vermögensgegenständen TEUR 504 (VJ: TEUR 591). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf geleistete Mietkautionen in Höhe von TEUR 6 (VJ: TEUR 6) eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr. 4. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 150 (VJ: TEUR 150) und ist voll eingezahlt. Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beträgt unverändert TEUR 587 (VJ: TEUR 587). Das gesamte Eigenkapital beläuft sich auf TEUR 737 (VJ: TEUR 737). Die ausgeglichenen Verluste aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der Computershare Deutschland GmbH & Co. KG betragen TEUR 237 (VJ: TEUR 199). 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 596 (VJ: TEUR 614) betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen für nicht genommene Urlaubstage und Überstunden TEUR 209 (VJ: TEUR 244), Rückstellungen für sonstige Personalkosten TEUR 155 (VJ: TEUR 124) sowie Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen TEUR 222 (VJ: TEUR 233). 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten bestehen aus Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 353 (VJ: TEUR 353), Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 255 (VJ: TEUR 259), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.154 (VJ: TEUR 3.688), davon Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 3.020 (VJ: TEUR 3.655), sowie sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 110 (VJ: TEUR 97). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen inhaltlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.391 (VJ: TEUR 3.886) gemindert durch die Verlustübernahmeforderung aufgrund des Gewinnabführungs- und Verlustübernahmevertrages für das Geschäftsjahr 2023/2024 in Höhe von TEUR 237 (VJ: TEUR 199). Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Steuerumlagen für laufende Steuern werden nicht vorgenommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten Verpflichtungen aus Mietkauf-Verträgen in Höhe von TEUR 850 (VJ: TEUR 1.263), von denen TEUR 850 (VJ: TEUR 1.181) durch Haftungsübernahme von der Muttergesellschaft gesichert sind. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten sind in folgender Übersicht zusammengefasst:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Rohergebnis Das Rohergebnis ist im Berichtsjahr auf TEUR 9.583 (VJ: TEUR 9.345) gestiegen. Darin enthalten sind Erträge aus der Währungsumrechnung TEUR 1 (VJ: TEUR 16) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 17 (VJ: TEUR 11). 2. Personalaufwand Der Personalaufwand setzt sich aus Aufwendungen für Löhne und Gehälter TEUR 3.395 (VJ: TEUR 3.474) und Aufwendungen für soziale Abgaben in Höhe von TEUR 645 (VJ: TEUR 662) zusammen. 3. Abschreibungen Der Abschreibungen resultieren aus planmäßigen Abschreibungen. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 4.793 (VJ: TEUR 4.324) und beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Miete, Leasing und Wartung für Produktionsanlagen sowie für zentrale Dienstleistungen, Gebäudemieten und Leiharbeitskräfte. Der Aufwand aus Währungsumrechnungen beträgt TEUR 20 (VJ: TEUR 7). Periodenfremde Aufwendungen sind, wie im Vorjahr, nicht enthalten. 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betragen TEUR 18 (VJ: TEUR 104) und resultieren im Wesentlichen aus Mietkauf-Verträgen TEUR 17 (VJ: TEUR 102). V. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen in Höhe von TEUR 3.973 (VJ: TEUR 4.294) mit folgenden Laufzeiten:
VI. Sonstige AngabenDie Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Computershare Deutschland GmbH & Co. KG, München. Über das Mutterunternehmen wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Computershare Limited, Melbourne, Australien, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist dort in englischer Sprache erhältlich und kann im Internet unter www.computershare.com heruntergeladen werden. Mit der Computershare GmbH, München, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Mit Wirkung zum 1. Juli 2008 wurde die Computershare GmbH auf die Computershare Deutschland GmbH & Co. KG, München, verschmolzen. Im Wege der Gesamtrechtsnachfolge ist damit auch der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag auf die Computershare Deutschland GmbH & Co. KG übergegangen. Im Geschäftsjahr hatte die Gesellschaft durchschnittlich 75 Angestellte (VJ: 86). Zum Geschäftsjahresende sind 74 (VJ: 85) Mitarbeiter angestellt, davon 66 (VJ: 71) festangestellte Mitarbeiter sowie 8 (VJ: 14) Aushilfen, die nach Auftragslage befristet eingesetzt werden. Von den zum Geschäftsjahresende beschäftigten Mitarbeitern sind 42 (VJ: 51) Arbeiter und 32 (VJ: 34) Angestellte. Die Gesellschaft fällt grundsätzlich in den Anwendungsbereich der Regelungen zur gobalen Mindestbesteuerung ("Pillar 2"). Dies ist in Deutschland in Form des Mindeststeuergesetzes ("MinStG") mit Wirkung zum 28. Dezember 2023 in Kraft getreten und gilt erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen. Der Computershare Konzern ist aktuell dabei, eine Einschätzung hinsichtlich der Auswirkungen zu treffen. Aus der Anwendung des Mindeststeuergesetzes erwartet die Gesellschaft nach ersten Analysen gleichwohl keine Auswirkungen auf den Steueraufwand oder -ertrag. Besondere Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres Nach dem Bilanzstichtag wurde ein Vertrag über den Verkauf des Unternehmens unterzeichnet. Die endgültige Umsetzung des Verkaufs hängt jedoch noch von der Erfüllung etwaiger Bedingungen ab, wobei das Closing in Q2 2025 erwartet wird. Darüber hinaus liegen keine weiteren Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit bedeutenden Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage vor. VII. Mitglieder der GeschäftsführungIm Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch Stefan Zückert, Director Operations, Geisenbrunn, einzelvertretungsberechtigt. Gesamtprokura ist erteilt an Jürgen Ohlendorf, Director Finance (Computershare Deutschland GmbH & Co. KG), München und Stefan Schmetzdorf, Manager BTS, München. Hinsichtlich der Angaben für die Gesamtbezüge der Geschäftsführung nimmt die Gesellschaft die Erleichterung nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.
München, 11. April 2025 Computershare Communication Services GmbH München Die Geschäftsführung Stefan Zückert Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Computershare Communication Services GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Computershare Communication Services GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Computershare Communication Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 11. April 2025 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Petra Hälsig, Wirtschaftsprüfer ppa. Julia Szymanski, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 30.06.2024 wurde am 29.04.2025 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
12 nahegelegene Organisationen
Bauträger für Wohngebäude
Wiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Unternehmensberatung
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Public-Relations-Beratung
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen