Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 381756
Eingetragen
20.2.1997
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Gipserzeugnissen für den BauAnbringen von Stuckaturen, Gipserei und Verputzerei
Gegenstand
Die Ausführung und die Vermittlung von Stukkateur-, Gipser- und Gerüstbauarbeiten. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen.

Historie

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Management

NameRolle
Miroslav Dikic
seit 19.1.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Miroslav Dikic
Achalmstraße 1, 72116 Mössingen
17.080 €
66.67%
M. + I. Dikic Bau GmbH
Germany
8.540 €
33.33%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

MDD Stuck GmbH

Hechingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

der MDD Stuck GmbH

A. Branchenentwicklung

Die Bautätigkeit in Deutschland ist aufgrund der konjunkturellen Lage und der nach wie vor hohen Nachfrage nach Wohnraum, insbesondere in Ballungsgebieten, weiterhin zufriedenstellend. Dies kommt auch unserem Gewerk zugute. Ferner sorgen Förderprogramme der KfW im Bereich Energieeinsparung und gesetzliche Auflagen zur energetischen Sanierung von Gebäuden, im privaten wie im gewerblichen und öffentlichen Sektor, für eine nachhaltige Auftrags- und Beschäftigungslage.

B. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell und Organisation

Die MDD Stuck GmbH hat zum Gegenstand des Unternehmens die Ausführung und die Vermittlung von Stuckateur, Gipser- und Gerüstbauarbeiten.

Das Unternehmen ist Mitglied der Handwerkskammer Reutlingen und der SOKA-Bau. Des Weiteren ist es seit 2009 bei der DQB mbH präqualifiziert.

Kernkompetenz des Unternehmens ist Ausführung von WDVS- und Putzfassaden an Großprojekten (Auftragsvolumen > 500.000 EUR) wie Schulen, Krankenhäuser und Wohnanlagen im gesamten süddeutschen Raum.

Unsere Bauherren und die Qualität unserer Arbeit liegen im Fokus unserer Tätigkeit. Wir möchten als kompetenter Partner der Auftraggeber gesehen werden und arbeiten an einer stetigen Verbesserung unserer Leistung in jeglicher Hinsicht.

Mit unserem Bauleiterbüro in München konnten wir unsere Stellung in diesem wichtigen Markt festigen und ausbauen, sodass wir hier zwischenzeitlich eine bedeutende Stellung einnehmen können. Das Büro in Karlsruhe wurde im Zuge der Umstrukturierungsmaßnahmen zum Jahresende 2018 aufgelöst.

Erfolgsfaktor Mitarbeiter

Mit Qualität und Engagement setzen unsere Mitarbeiter die strategische Ausrichtung von MDD um. Im Zuge größerer Umstrukturierungsmaßnahmen sowie der Neuausrichtung im Jahr 2018 gab es auch hier entsprechende Veränderungen. Die Verwaltung und zweite Führungsebene konnte durch gezielten Stellenabbau deutlich verschlankt werden, was sich positiv auf die Produktivität und Effizienz ausgewirkt hat.

Die Mitarbeiter werden stetig weiterqualifiziert, um den Anforderungen der Bauherren gerecht werden zu können. Durch den weiteren Ausbau von systematischen Abläufen sind in den vergangenen Monaten erhebliche Fortschritte erzielt worden. Dies kam in der Vergangenheit und kommt in der Zukunft umso mehr auch der Einarbeitung neuer Mitarbeiter zugute.

Wir beschäftigen ständig gewerbliche Auszubildende, welche das Fundament für den Fortbestand unserer qualifizierten Arbeit liefern und uns so unabhängiger vom Arbeitsmarkt machen.

Der technische Bereich wurde Ende 2018 deutlich gestrafft und reorganisiert und um 5 Mitarbeiter reduziert. Dies hatte in den Jahren 2018 und 2019 Auswirkungen auf die Personalkosten, hauptsächlich in Form hoher Abfindungszahlungen. Diese einmaligen, außerordentlichen Aufwendungen waren notwendig, um die eingeleiteten Maßnahmen konsequent umsetzen zu können und die notwendige Qualität und Produktivität zu erreichen. Ferner sind 32 gewerbliche Mitarbeiter im Unternehmen tätig.

Ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor ist die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit zuverlässigen Nachunternehmern. Hier konnten wir unseren herausragenden Ruf als verlässlicher Partner festigen und ausbauen, sodass uns auch weiterhin genügend Kapazitäten zur Verfügung stehen, um schnell, flexibel und leistungsfähig auf wechselnde Anforderungen reagieren zu können.

C. Wirtschaftsbericht

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2018 war, wie die Jahre zuvor, gekennzeichnet durch die Reorganisation der Abläufe im Unternehmen, die auch die Bilanzierung und Bewertung der wesentlichen Vermögensgegenstände (Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) und Schulden (Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) umfasste.

Die Umstrukturierungen, sowohl in der Aufbau- als auch in der Ablauforganisation, wurden im Geschäftsjahr 2018 konsequent weitergeführt. In den Jahren 2019 und 2020 wurde dieses Projekt im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses fortgesetzt, das dann auch deutliche Folgen und Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg hatte.

Ertragslage

Die Gesamtleistung 2018 ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Aus den oben genannten Effekten hat sich die Personalkostenquote um rd. 3,75 % erhöht.

Der Jahresfehlbetrag mit 932 TEUR ist der Restrukturierung, hohen Forderungsverlusten aus den Vorjahren sowie der verlustfreien Bewertung der Baustellen geschuldet. Durch die Aufarbeitung alter Projekte, konnten außergerichtliche Vergleiche geschlossen und Altlasten abgebaut werden. Die betroffenen Forderungen waren in den Vorjahren teilweise wertberichtigt.

Finanzlage

Während des Geschäftsjahres bestanden im Wesentlichen kurzfristig in Anspruch genommene Bankverbindlichkeiten, sowie langfristige sonstige Darlehen eines privaten Kapitalgebers mit Laufzeiten bis zum 30. September 2020 bzw. 31. Dezember 2021. Die Darlehen konnten teilweise einseitig von der Gesellschaft verlängert werden.

Dadurch hatte die Gesellschaft im Jahr 2018 und in den Folgejahren ausreichend Liquidität, um ihren Zahlungsverpflichtungen termingerecht nachzukommen. Laufender Kapitaldienst konnte ebenso fristgerecht geleistet werden.

Vermögenslage

Auf der Aktivseite ergab sich durch den hohen Liquiditätsbedarf im Jahr eine Reduzierung der liquiden Mittel um 403 TEUR. Durch den niedrigeren Stand an Vorratsvermögen ergab sich eine Reduzierung der Bilanzsumme um 774 TEUR.

Die Bankverbindlichkeiten sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten im Vergleich zum Vorjahr abgebaut werden. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind durch die gewährten Privatdarlehen angestiegen.

Durch die Reduzierung des Eigenkapitals, verbunden mit der niedrigeren Bilanzsumme ergibt sich zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote von 6,3 %.

Gesamtaussage

Unsere Umsatzentwicklung ist erfreulich. Die Ergebnisentwicklung war aufgrund der eingeleiteten Umstellungsprozesse erwartet worden. Die Auftragslage ist weiterhin sehr gut.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei Lieferantenverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen überwiegend Skontoabzüge realisieren.

D. Prognose, Chancen- und Risikobericht

Das Geschäftsjahr 2018 war ergebnismäßig stark geprägt durch die Umstrukturierungen. Die gute Baukonjunktur und die eingeleiteten Maßnahmen helfen jedoch, die Talsohle schnell zu durchschreiten und zeigen bereits im Jahr 2019 und 2020 deutliche Ergebnisverbesserungen.

Durch die Umsetzung der in der Restrukturierung gewonnenen Erkenntnisse, zusammen mit einer neu aufgestellten kaufmännischen Leitung, erwarten wir weitere positive Impulse auf unsere Wirtschaftlichkeit, die sich jedoch erst in den Jahren 2019 und 2020 entscheidend auswirken. Das Geschäftsjahr 2018 war durch den kompletten Umbau des Unternehmens und der Unternehmensstruktur, sowie einem weiteren Personalabbau geprägt.

Für die Geschäftsjahre 2019 und 2020 gehen wir von einem positiven Gesamtergebnis aus. Ein weiteres Wachstum wird in den Folgejahren nicht angestrebt.

Im Jahr 2021 sollten die Umstrukturierungsmaßnahmen weitestgehend abgeschlossen werden können. Die ausführliche Ertrags- und Liquiditätsplanung sieht für das Jahr 2021 eine positive Entwicklung vor. Der Auftragsbestand für das angestrebte Ergebnis 2021 ist bereits weitgehend gesichert. Intensivierte Bemühungen bei Rechtstreitigkeiten und offenen Forderungen, sowie steuerliche Sondereffekte führen zu zusätzlichen Liquiditätszuflüssen.

Chancenbericht

Wir gehen davon aus, dass sich die konjunkturelle Lage in 2021 auf dem derzeitigen Niveau weiterentwickelt. Die weltweite Corona-Pandemie hat derzeit noch keine einschneidenden Auswirkungen auf unsere Auftragslage und -abwicklung. In unserer Konsolidierungsphase haben wir somit genügend Potenzial, unsere Ziele erreichen zu können. Die von der Politik geforderten Wohnungsbauarbeiten stützen diese Erwartungen zusätzlich.

Unser Focus ist auf die ständige Verbesserung der Qualität unserer Arbeit gerichtet, welche auch zu einer steigenden Akzeptanz unserer Leistungen am Markt führt. Dies trägt zur Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit und Verbesserung unseres Images bei.

Die ständige Verbesserung unserer internen Auftragsvorbereitung und der entwickelten Abwicklungs-Tools lässt uns die Baustellen strukturierter und wirtschaftlicher durchführen und abrechnen.

Risikobericht

Die Auswirkungen und weitere Entwicklung der Corona-Pandemie können derzeit nur sehr schwer abgeschätzt werden. Durch unsere personelle Aufstellung und die enge Zusammenarbeit mit unseren Nachunternehmern können Kapazitätsschwankungen jedoch gut abgefangen werden. Durch die Neuausrichtung sehen wir uns flexibler und stabiler aufgestellt, um auch konjunkturelle Abschwünge besser auffangen zu können.

Das branchenübliche Risiko "schlechtes Wetter" kann grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Ferner können Bauzeitverzögerungen auf Grund fehlender Vorleistungen, bei einzelnen Bauprojekten immer wieder vorkommen. Generell können auch die Baukonjunkturschwankungen als Risiko lokalisiert werden.

Um diese Risiken zu minimieren wurden folgende Maßnahmen getroffen:

Die Gesellschaft ist Mitglied der SOKA-Bau und bildet regelmäßig Rückstellungen aus Überzeiten und für Schlechtwettergeld.

Mit Beginn des Jahres 2016 wurde ein Organisationshandbuch eingeführt, in welchem die Funktionsbeschreibungen und Richtlinien für die einzelnen Abläufe festgelegt und beschrieben sind.

Für sämtliche Entscheidungen, welche sich auf die Aufwendungen und Erträge auswirken, ist das "Vier-Augen-Prinzip" eingeführt worden.

Neu zu eröffnende Baustellen werden intern erst von der Geschäftsleitung freigegeben, wenn sämtliche im Organisationshandbuch vorgegebenen Kriterien abgearbeitet und erfüllt sind. Dies reduziert die Gefahr drohender Verluste.

Durch das vorhandene Reportingsystem wird der Transparenz der einzelnen Baustellen wie auch der Gesamtunternehmensentwicklung Rechnung getragen. Dieses Reporting wurde auf einen wöchentlichen Turnus umgestellt, um hier aktiv und zeitnah den Baustellenfortgang zu begleiten und bei Fehlentwicklungen rechtzeitig reagieren zu können.

Weitere Maßnahmen wurden festgelegt, welche die Zahlungsrisiken und Zahlungsausfälle reduzieren sollen und eine Überwachung und Steuerung der Liquidität zeitnah ermöglichen.

Es wurden Richtlinien für die Arbeitssicherheit erstellt und klare Vorgaben für die Durchführung von Baustellen erarbeitet, worin die Arbeitsvorbereitung einen besonderen Schwerpunkt darstellt.

Die Unfallrisiken auf der Baustelle werden neben den offiziellen Kontrollen durch die Behörden durch aktive Risikovorsorge und entsprechenden Versicherungsschutz reduziert.

Die allgemeinen unternehmerischen Risiken sind durch umfangreichen Versicherungsschutz abgedeckt.

Es werden Rahmenverträge mit unseren Lieferanten und Nachunternehmern angestrebt, um so die Baustellenversorgung mit Materiallieferungen und Manpower sicher zu stellen.

 

Hechingen, 12.01.2021

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 93.401,00 53.366,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.801,00 4.082,00
II. Sachanlagen 83.599,00 49.283,00
III. Finanzanlagen 1,00 1,00
B. Umlaufvermögen 3.317.357,82 4.144.061,82
I. Vorräte 98.764,73 818.438,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.844.280,11 2.068.250,98
III. Wertpapiere 0,00 480.921,47
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 374.312,98 776.450,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 34.597,55 22.306,54
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.445.356,37 4.219.734,36

Passiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 217.267,66 1.149.543,94
I. gezeichnetes Kapital 25.620,00 25.620,00
II. Gewinnvortrag 1.123.923,94 1.277.618,55
III. Jahresfehlbetrag 932.276,28 153.694,61
B. Rückstellungen 635.318,95 312.393,86
C. Verbindlichkeiten 2.592.769,76 2.757.796,56
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.445.356,37 4.219.734,36

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 4.553.915,78 4.357.084,64
2. Personalaufwand 3.193.577,40 2.963.954,71
a) Löhne und Gehälter 2.463.521,53 2.252.411,67
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 730.055,87 711.543,04
davon für Altersversorgung 243.628,36 223.353,47
3. Abschreibungen 602.475,78 79.995,01
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 33.035,95 22.785,90
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 569.439,83 57.209,11
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.611.494,23 1.573.897,70
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.001,25 106.218,26
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 86.143,38 25.108,75
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag -501,48 -28.674,66
8. Ergebnis nach Steuern -925.272,28 -150.978,61
9. sonstige Steuern 7.004,00 2.716,00
10. Jahresfehlbetrag 932.276,28 153.694,61

ANHANG für das Geschäftsjahr 2018

- in der offenzulegenden Fassung gem. § 327 HGB -

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der MDD Stuck GmbH mit Sitz in Hechingen, eingetragen beim Amtsgericht Stuttgart unter HRB 381756 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und der Gesellschaftsvertrag zu beachten.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 Abs. 2 HGB, die der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren).

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen, Wertpapiere und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und mit dem Nennwert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene, einzeln vorgenommene Abwertungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden mit dem Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken gebildet und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Es besteht eine Beteiligung an der DMB Massivbau GmbH. Hier wurde von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB Gebrauch gemacht.

Der Betrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt 1.689.145,83 Euro (Vj. 0,00 Euro). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von 358.563,29 Euro (Vj. 297.471,35 Euro) enthalten.

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 274.688,29 Euro (Vj. 246.066,92 Euro) enthalten. Die Forderungen werden mit 4 % p.a. verzinst. Rückzahlungsvereinbarungen sind nicht getroffen.

Art der Verbindlichkeit zum Summe davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2018 < 1 J. 1-5 J.
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
gegenüber Kreditinstituten 418 (Vj. 593) 405 (Vj. 576) 13 (Vj. 17)
aus Lieferungen und Leistungen 1.166 (Vj. 1.575) 1.166 (Vj. 1.575) 0 (Vj. 0)
sonstige Verbindlichkeiten 1.009 (Vj. 590) 525 (Vj. 590) 484 (Vj. 0)
davon aus Steuern 83 (Vj. 155) 83 (Vj. 155) 0 (Vj. 0)
davon im Rahmen sozialer Sicherh. 4 (Vj. 53) 4 (Vj. 53) 0 (Vj. 0)
Summe 2.593 (Vj. 2.758) 2.096 (Vj. 2.741) 497 (Vj. 17)

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von größer 5 Jahren bestehen keine.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 60.003,35 Euro durch die Verpfändung von Bankguthaben gesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von 309.000,00 Euro durch Abtretung von Forderungen aus Leistungen und Lieferungen eines Bauvorhabens gesichert.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von 0,00 Euro (Vj. 17.477,53 Euro) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von 187.431,62 Euro (Vj. 200.000,00 Euro) enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von 795 TEUR. 253 TEUR betreffen das Geschäftsjahr 2019.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Außergewöhnliche Aufwendungen sind in Höhe von 569 TEUR durch Forderungsverluste aus den Altjahren entstanden. Im Zusammenhang mit dem Restrukturierungsprogramm sind außergewöhnliche Aufwendungen von gesamt 268 TEUR entstanden. Diese setzten sich aus 83 TEUR Abfindungen, 135 TEUR Aufwendungen im Rahmen der Freistellung, Einarbeitung und Aufarbeitung aus der Übernahme der Bauvorhaben von ausgeschiedenen Bauleitern sowie 50 TEUR sonstige Aufwendungen zusammen.

Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 24 Angestellte und 33 gewerbliche Arbeitnehmer.

Geschäftsführer im abgelaufenen Geschäftsjahr war: Herr Dipl.-Ing (FH), Dipl. Kfm. Miroslav Dikic

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Dem Gesellschafter-Geschäftsführer wurde ein Darlehen gewährt, welches am Bilanzstichtag mit 274.688,29 Euro valutiert. Dieses wird verzinst mit 4,0 %. Sicherheiten wurden keine gewährt, können aber jederzeit einseitig von der Gesellschaft eingefordert werden.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Sich abzeichnende kurzfristige Liquiditätsengpässe zu Beginn des Geschäftsjahres 2019 wurden durch Überbrückungskredite abgesichert bzw. diese wurden verlängert.

Über die Auswirkungen der Corona-Pandemie wird ausführlich im Lagebericht berichtet.

 

Hechingen, den 27. Januar 2021

Geschäftsführer

gez. Miroslav Dikic

Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis in Höhe von -932.276,28 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Anlagespiegelzum 31.12.2018

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2018 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.379,50 8.903,58 0,00 0,00 15.283,08
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 6.379,50 8.903,58 0,00 0,00 15.283,08
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 278.340,76 64.167,37 5.717,90 0,00 336.790,23
Summe Sachanlagen 278.340,76 64.167,37 5.717,90 0,00 336.790,23
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 12.782,30 0,00 0,00 0,00 12.782,30
Summe Finanzanlagen 12.782,30 0,00 0,00 0,00 12.782,30
Summe 297.502,56 73.070,95 5.717,90 0,00 364.855,61
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2018 Zuänge Abgänge Stand 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.297,50 3.184,58 0,00 5.482,08
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.297,50 3.184,58 0,00 5.482,08
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 229.057,76 29.851,37 5.717,90 253.191,23
Summe Sachanlagen 229.057,76 29.851,37 5.717,90 253.191,23
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 12.781,30 0,00 0,00 12.781,30
Summe Finanzanlagen 12.781,30 0,00 0,00 12.781,30
Summe 244.136,56 33.035,95 5.717,90 271.454,61
Buchwerte
Stand 31.12.2018 Stand 31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.801,00 4.082,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 9.801,00 4.082,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 83.599,00 49.283,00
Summe Sachanlagen 83.599,00 49.283,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1,00 1,00
Summe Finanzanlagen 1,00 1,00
Summe 93.401,00 53.366,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.03.2021 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Bei dem Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die MDD Stuck GmbH, Hechingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MDD Stuck GmbH, Hechingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MDD Stuck GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtete haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während der Prüfung feststellen.

 

Weilheim/Teck, 12. Februar 2021

gez. Lutz, Wirtschaftsprüfer

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