RAFI Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lothar Arnold seit 11.2.2020 | Geschäftsführer |
Lothar Paul Dr. Seybold seit 11.2.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
OCM Luxembourg EPF V Rafi Topco S.à r.l. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RAFI Holding GmbHBergKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die RAFI Holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der RAFI Holding GmbH, Berg und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der RAFI Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ravensburg, 26. April 2024 EY
GmbH & Co. KG
Renner, Wirtschaftsprüferin Garde, Wirtschaftsprüfer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Konzern-Kapitalflussrechnung 2023
Konzern-Eigenkapitalspiegel 2023
Konzernanhang für 20231. Allgemeine Angaben Die RAFI Holding GmbH, mit Sitz in Berg, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRB Nr. 739615 eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und die Davon-Vermerke im Anhang gemacht. 2. Konsolidierungskreis und Stichtag Der Konzernabschluss umfasst - neben der RAFI Holding GmbH - vier (Vj. vier) inländische und neun (Vj. sechs) ausländische Tochterunternehmen. Nicht einbezogen wurden nach § 296 Abs. 2 HGB zwei (Vj. zwei) Unternehmen, da diese Unternehmen für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind. Mit Wirkung zum 11. Juli 2023 wurde die Xymox Inc., Milwaukee/USA, erworben. Die erstmalige Einbeziehung der Xymox Inc. und ihrer Tochterunternehmen in den Konzernabschluss führte zu keinen wesentlichen Änderungen bei den Konzernabschlussposten. Die Vergleichbarkeit zum Vorjahr ist gegeben. Der Bilanzstichtag aller einbezogenen Gesellschaften ist der 31. Dezember. 3. Konsolidierungsgrundsätze Zum 31. Dezember 2020 erfolgte die erstmalige Aufstellung eines Konzernabschlusses der RAFI Holding GmbH. Für sämtliche damaligen Tochterunternehmen wurde die Kapitalkonsolidierung zum Erwerbszeitpunkt am 24. Januar 2020 vorgenommen. Dabei wurde der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wurde mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entsprach. Die nach der Verrechnung verbliebenen Unterschiedsbeträge wurden, da auf der Aktivseite entstanden, als Firmenwert ausgewiesen. Die Abschreibung erfolgt planmäßig entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von 15 Jahren. Die Kapitalkonsolidierung der Xymox Inc. und ihrer Tochterunternehmen erfolgten nach den gleichen Grundsätzen. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet. Unterschiedsbeträge wurden erfolgswirksam behandelt. Gewinne und Verluste aus den konzerninternen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen wurden eliminiert. Die Zwischenergebniseliminierungen wurden erfolgswirksam behandelt. Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden die Innenumsatzerlöse bzw. anderen Erträge mit den auf sie entfallenen Aufwendungen verrechnet. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Grundlage für die Konsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen waren die Jahresabschlüsse dieser Gesellschaften. Dabei waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige, überwiegend lineare, Abschreibungen vermindert. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Bereits erbrachte Entwicklungsleistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Erhaltene Anzahlungen auf Entwicklungsleistungen werden innerhalb des Bilanzpostens offen abgesetzt. Soweit erforderlich wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Für Verluste aus Lieferverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % (Vj. 1,78 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 11. März 2016 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,0 % (Vj. 2,0 %) und erwartete Rentensteigerungen ebenfalls mit 2,0 % (Vj. 2,0 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0,9 % (Vj. 0,9 %) berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem jeweils laufzeitadäquaten Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegen-ständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwertes bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive latente Steuerdifferenzen aus den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen resultieren zum Bilanzstichtag im Wesentlichen aus den Finanzanlagen, den Rückstellungen für Pensionen und den sonstigen Rückstellungen. Wesentliche passive latente Steuerdifferenzen bestehen nicht. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern, die aus Differenzen in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen resultieren, unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungs-einheiten bilanziell nachvollzogen. Dabei werden sich ausgleichende Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert. 5. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse wurden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag zu historischen Kursen) zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. Infolge der Umrechnung mit den Stichtagskursen ergeben sich bei der Entwicklung des Anlagevermögens Umrechnungsdifferenzen, die im Anlagenspiegel separat gezeigt werden. 6. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Konzernanlagespiegel dargestellt. Die den Abschreibungen zugrundeliegenden wirtschaftlichen Nutzungsdauern betragen:
Finanzanlagen In den Finanzanlagen sind Anteile an der RAFI Beteiligungs-GmbH, Berg (Komplementär), in Höhe von T€ 65 (Vj. T€ 65) enthalten. Sämtliche Tochtergesellschaften sind in der Liste des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2023 aufgeführt. Die RAFI GmbH & Co. KG, Berg, sowie die RAFI Systec GmbH & Co. KG, Bad Waldsee, werden für die Offenlegung ihres Jahresabschlusses die Erleichterung des § 264b HGB in Anspruch nehmen. Die RAFI Eltec GmbH, Überlingen, wird für die Offenlegung ihres Jahresabschlusses die Erleichterung des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch nehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Aktive Latente Steuern Die im Konzernabschluss ausgewiesenen aktive latenten Steuern von T€ 708 (Vj. T€ 0) setzen sich wie folgt zusammen:
Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,0 % zugrunde gelegt. Die passiven latenten Steuern aus der Kaufpreisallokation wurden erfolgsneutral verrechnet. Pensionsrückstellungen Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren beträgt T€ 192. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubs- und Gleitzeitansprüche, Altersteilzeit, Wertguthaben (Lebensarbeitszeitkonten), Sondervergütungen, Jubiläumsgelder, Berufsgenossenschaft, Gewährleistungsansprüche, ausstehende Lieferantenrechnungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Verbindlichkeiten
1) Durch Grundpfandrechte gesichert T€
1.434
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Darlehenskonten und bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen. 7. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 1.756 (Vj. T€ 48). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 1.701 (Vj. T€ 726). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Von den Zinsaufwendungen betreffen T€ 5.999 (Vj. T€ 5.975) verbundene Unternehmen. In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 353 (Vj. T€ 443) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die ausgewiesenen Steuern enthalten im Wesentlichen Gewerbesteuer sowie ausländische Ertragsteuern. Im Geschäftsjahr ergeben sich Erträge aus der Veränderung latenter Steuern von T€ 138 (Vj. T€ 1.649). 8. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung Die Konzern-Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die flüssigen Mittel des Konzerns durch Mittelzu- und -abflüsse im Laufe des Geschäftsjahres verändert haben. Entsprechend DRS 21 wird zwischen Zahlungsströmen aus laufender Geschäftstätigkeit und aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Die Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden zahlungsbezogen ermittelt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wird demgegenüber ausgehend vom Konzernjahresergebnis indirekt abgeleitet. 9. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse
Außerbilanzielle Geschäfte Aus betriebswirtschaftlichen Gründen wurden Leasingverträge für Fertigungsmaschinen, IT-Hardware und Fahrzeuge abgeschlossen. Im Jahr 2023 wurden hierfür Leasingzahlungen in Höhe von T€ 3.966 geleistet. Die Zahlungen in den Folgejahren betragen insgesamt T€ 13.471. Aufgrund der relativ kurzen Laufzeiten bestehen keine Risiken. Mit Vertrag vom 18. April 2017, modifiziert 2023, wurde mit einem Kreditinstitut ein Factoring-Vertrag (stilles Inhouse-Factoring Verfahren) über ein Volumen von bis zu € 25 Mio. zusammen mit der RAFI Eltec GmbH abgeschlossen. Zum 31. Dezember 2023 war ein Forderungsbestand von T€ 19.632 verkauft. Der Verkauf dient der Liquiditätsbeschaffung. Durch den Forderungsverkauf wird die Liquiditätsplanung verbessert. Risiken ergeben sich hieraus nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, soweit diese weder in der Bilanz noch unter den vorstehenden Haftungsverhältnissen oder unter den außerbilanziellen Geschäften ausgewiesen sind, beläuft sich auf:
Art und Umfang derivativer Finanzinstrumente Bewertungseinheiten
Zinssicherung Bei den Grundgeschäften handelt es sich um variabel verzinsliche Darlehen. Die gegenläufigen Zahlungsströme von Grund- und Sicherungsgeschäften gleichen sich im Sicherungszeitraum in vollem Umfang aus, weil den Zahlungen aus den Zinsswaps und Zinscaps ein Grundgeschäft in gleicher Höhe gegenübersteht. Damit ist in beiden Fällen die prospektive Wirksamkeit auf Basis der "Critical-Terms-Match-Methode" gegeben. Gleiches gilt für die rückwirkende Ermittlung der bisherigen Unwirksamkeit, da alle wertbestimmenden Faktoren zwischen dem abgesicherten Teil der Grundgeschäfte und dem absichernden Teil der Sicherungsinstrumente übereinstimmen. In diesen Fällen kann keine bilanziell relevante Unwirksamkeit bezogen auf die Bewertungseinheiten entstehen. Währungsabsicherung Die Devisentermingeschäfte dienen der Sicherung des Währungskursrisikos, das sich aus Lieferverträgen in USD ergibt. Angesichts des zuverlässig planbaren Umfangs und des zeitlichen Anfalls der Grundgeschäfte wurden zwischen diesen und den genannten Sicherungsinstrumenten antizipative Bewertungseinheiten gebildet. Die gegenläufigen Zahlungsströme von Grund- und Sicherungsgeschäften gleichen sich in vollem Umfang im Sicherungszeitraum aus, weil den Sicherungsgeschäften Grundgeschäfte in gleicher Höhe gegenüberstehen. Damit ist die prospektive Wirksamkeit auf Basis der "Critical-Terms-Match-Methode" gegeben. Gleiches gilt für die rückwirkende Ermittlung der Wirksamkeit, da alle wertbestimmenden Faktoren zwischen dem Grundgeschäft und dem Sicherungsinstrument übereinstimmen ("Dollar-Offset-Methode"). In diesen Fällen kann keine bilanziell relevante Unwirksamkeit bezogen auf die Bewertungseinheit entstehen. Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Organbezüge wurde unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Ergebnisverwendung Der Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in Höhe von T€ 45.439 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag ergaben sich keine Ereignisse die wesentliche finanzielle Auswirkung auf den Jahresabschluss 2023 haben. Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen für den Konzernabschluss der RAFI Holding GmbH, Berg, den Jahresabschluss der RAFI GmbH & Co. KG, Berg, sowie den Jahresabschluss der RAFI Eltec GmbH, Überlingen, insgesamt T€ 164.
Berg, 26. April 2024 Die Geschäftsführung Dr. Lothar Seybold Lothar Arnold Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2023
Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023
1) Einbeziehung ist unterblieben gem. § 296
Abs. 2 HGB
2) Gesellschaft ist persönlich haftender
Gesellschafter der RAFI Systec GmbH & Co. KG
3) Gesellschaft ist persönlich haftender
Gesellschafter der RAFI GmbH & Co. KG
Konzernlagebericht 2023A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Allgemeines Die RAFI Holding GmbH, Berg, hält 100 % der Kommanditanteile der RAFI GmbH & Co. KG und ist Muttergesellschaft der RAFI Gruppe. Der Konzern umfasst neben der operativen Führungsgesellschaft, der RAFI GmbH & Co. KG, Berg, drei inländische und neun (Vj. sechs) ausländische Tochterunternehmen. Der Konzernabschluss der RAFI Holding GmbH ist nach wie vor noch wesentlich durch die Abschreibungen der Kaufpreisallokation sowie die Zinsaufwendungen für die langfristigen und nachrangigen Gesellschafterdarlehen beeinflusst. 2. Geschäftstätigkeit Die Unternehmen der RAFI Gruppe entwickeln und produzieren Produkte für die Mensch-Maschine-Kommunikation. Diese umfassen elektromechanische Bauelemente wie z.B. Kurzhubtaster, Drucktaster und Befehlsgeräte (z.B. Not-Halt), kundenspezifische Eingabesysteme wie z.B. Glas- und Folientastaturen sowie Touch Screen Systeme inklusive Elektronik und der elektronischen Schnittstellen zum Eingeben, Schalten und Anzeigen sowie kundenspezifische elektronische Baugruppen und Geräte, inklusive Entwicklung, weltweiter Beschaffung der Bauteile, Test und After-Sales-Service. 3. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Nach 3,5 % Weltwirtschaftswachstum im Jahr 2022 stieg das globale BIP im Jahr 2023 um 2,9 %. Die wirtschaftliche Entwicklung im Kalenderjahr 2023 war zum ersten Mal seit drei Jahren nicht mehr wesentlich von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geprägt. Auch in China wurde die restriktive Eindämmungspolitik aufgegeben. Die Lieferketten entspannten sich jedoch nur allmählich. Die europäische Wirtschaft leidet weiter unter den Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Die Wachstumsschwäche in der Eurozone ist vor allem im Vergleich zu den Vereinigten Staaten von Amerika offenkundig. Insbesondere Deutschland blieb hinter den Erwartungen zurück und verzeichnete als einziges G7-Land ein negatives Wachstum (Quelle: wvib Schwarzwald AG). Wie Produktion und Umsatz sind auch die Exporte der deutschen Elektro- und Digitalindustrie im Dezember 2023 deutlich zurückgegangen. Mit einem Wert von 18,1 Mrd. € fielen sie um 9,3% geringer aus als im Vorjahr. Damit waren die Branchenausfuhren in allen Monaten des zweiten Halbjahres rückläufig. Aufgrund der besseren Entwicklung in der ersten Jahreshälfte steht für das Gesamtjahr 2023 dennoch ein Plus zu Buche. So konnte unsere Industrie im vergangenen Jahr insgesamt Waren im (Rekord-)Wert von 253,8 Mrd. € ins Ausland liefern. Der Zuwachs um 2,7 % schließt dabei allerdings nicht zuletzt auch einen Anstieg der Ausfuhrpreise um 4,1 % ein (Quelle: ZVEI e.V. Verband der Elektro- und Digitalindustrie). B. Geschäftsentwicklung 1. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die für die RAFI Gruppe bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern vom Einkommen und vom Ertrag und Abschreibungen (EBITDA). Die RAFI Gruppe erzielte im Jahr 2023 einen Umsatz in Höhe von 464,3 Mio. EUR. Verglichen mit dem Umsatz des Jahres 2022 entspricht dies einem Umsatzwachstum in Höhe von 2,8 % und liegt damit über dem allgemeinen Wachstum der Industrieproduktion. Zudem ist beim Umsatzvergleich mit dem Vorjahr zu beachten, dass die Umsatzerlöse 2022 Weiterberechnungen von Zusatzkosten für Allokationsmaterial enthalten. Bereinigt um diese Effekte, wäre das Umsatzwachstum höher. Aufgrund unserer hohen Fertigungstiefe und der breiten Branchendiversifikation unserer Produkte konnten wir trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage unseren Wachstumspfad fortsetzen. Wesentlichen Anteil am Konzernumsatz haben unverändert die RAFI GmbH & Co. KG, Berg (61,1 %; Vj. 63,5 %) sowie die RAFI Eltec GmbH, Überlingen (24,5 %; Vj. 19,9 %). Beide Gesellschaften tragen zusammen mehr als 85 % zum Konzernumsatz bei. Gesellschaftsbezogen war der Umsatzanstieg bei der RAFI Eltec GmbH mit 32,4 Mio. EUR bzw. 35,6 % am größten. Dagegen war - nach einem sehr starken Wachstum im Vorjahr - bei RAFI China im Jahr 2023 ein Umsatzrückgang von 16,3 Mio. EUR (Vj. +15,7 Mio. EUR) zu verzeichnen. Die anderen Gesellschaften liegen in etwa auf Vorjahresniveau. Nach Regionen war Deutschland mit 256,1 Mio. EUR und 55,2 % (Vj. 58,5 %) des Gesamtumsatzes nach wie vor der wichtigste Absatzmarkt. Die übrigen EU Länder sowie Rest Europa kommen zusammen auf 31,4 % (Vj. 27,6 %) des Umsatzes, gefolgt von Nordamerika mit 6,8 % (Vj. 4,3 %). Der Produktbereich Systeme trägt mit 288,5 Mio. EUR und 6 % Steigerung gegenüber dem Vorjahr unverändert den größten Anteil zum Konzernumsatz bei, gefolgt vom Produktbereich Elektronik (141,0 Mio. EUR). Der Auftragsbestand lag zum Jahresende 2023 bei 427,0 Mio. EUR und damit zwar unter dem Rekordniveau des Vorjahres, aber immer noch bei fast 90 % des Planumsatzes 2024. Ursächlich für den Rückgang des Auftragsbestands sind kürzere Lieferzeiten nach Ende der Supply-Chain-Krise, Working-Capital-Maßnahmen bei den Kunden sowie die wirtschaftliche Abkühlung in der zweiten Jahreshälfte 2023. 2. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die RAFI Gruppe Umsatzerlöse in Höhe von 464,3 Mio. EUR. Infolge des Umsatzanstiegs und der Bestandsveränderung erhöhte sich die Gesamtleistung der RAFI Gruppe um 3,1 %. Bei einer gesunkenen Materialaufwandsquote (incl. bezogene Leistungen) von 58,4 % (Vj. 60,7 %) führte dies zu einem Anstieg des Rohertrags um 16,8 Mio. EUR bzw. +9,3 % (Vj. +10,1 %). Die Materialquote ist wieder auf das Niveau des Jahres 2021 zurückgekommen. Im Jahr 2022 war die Materialaufwandsquote negativ beeinflusst durch starke Materialpreiserhöhungen, die nicht vollständig bzw. nur zeitverzögert an die Kunden weitergegeben werden konnten sowie durch Weiterberechnungen von Zusatzkosten für Allokationsmaterial. Der Personalaufwand lag mit 119,5 Mio. EUR um 15,9 Mio. EUR über dem Vorjahresvergleichszeitraum. Trotz einer gestiegenen Gesamtleistung erhöhte sich die Personalaufwandsquote - infolge einer gestiegenen Mitarbeiterzahl sowie Lohn- und Gehaltssteigerungen - von 22,6 % im Vorjahr auf 25,2 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 32,2 Mio. EUR und liegen damit um 3,3 Mio. EUR über dem Vorjahr. Der Anstieg betrifft vor allem höhere Leasing- und Beratungsaufwendungen, Währungskursverluste sowie gestiegene Aufwendungen für Instandhaltung und Reisekosten. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betragen 23,1 Mio. EUR (Vj. 19,7 Mio. EUR) und enthalten 14,3 Mio. EUR (Vj. 11,0 Mio. EUR) Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation. Das Finanzergebnis enthält vor allem die Zinsen für die Gesellschafterdarlehen und die stille Beteiligung sowie die Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit dem Konsortialkredit. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus gestiegenen Zinssätzen. Der im Jahr 2023 erzielte EBITDA beträgt 49,7 Mio. EUR und liegt damit auf Vorjahresniveau (49,9 Mio. EUR). 3. Vermögenslage Die Konzernbilanzsumme zum 31. Dezember 2023 ist mit 368,8 Mio. EUR nahezu unverändert zum Vorjahr (366,5 Mio. EUR). Während sich das Anlagevermögen und die Flüssigen Mittel um insgesamt 12,1 Mio. EUR erhöht haben, reduzierten sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 8,0 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich für die geringeren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind vor allem die niedrigeren Umsatzerlöse im Dezember 2023 im Vergleich zum Dezember 2022 sowie die verstärkte Inanspruchnahme des Factorings. Das Anlagevermögen erhöhte sich im Zusammenhang mit weiteren Investitionen in die Kapazitätserweiterung. Die Vermögenslage wird vor allem durch die operative Führungsgesellschaft RAFI GmbH & Co. KG, Berg, sowie die RAFI Eltec GmbH, Überlingen, geprägt. Während die RAFI GmbH & Co. KG 41,4 % (Vj. 41,1 %) der Konzernbilanzsumme (vor Konsolidierungen) beiträgt, entfallen auf die RAFI Eltec GmbH noch 11,2 % (Vj. 12,7 %). Das Anlagevermögen in Höhe von 155,5 Mio. EUR führt zu einer Anlagenintensität von 42,2 % (Vj. 41,1 %). Weitere wesentliche Bilanzposition sind die Vorräte, die nahezu unverändert 35,8 % (Vj. 36,0 %) der Bilanzsumme betragen. Das Vorratsvermögen, das sich vor allem im Jahr 2021 infolge der Supply-Chain-Krise um 40,7 Mio. EUR erhöhte, konnte nicht wie geplant reduziert werden. Infolge der Supply-Chain-Krise haben wir unsere Bestände zum einen bewusst aufgebaut um unsere Lieferfähigkeit sicherzustellen; zum anderen führten Fehlteile dazu, dass Material verzögert abfloss. Das Eigenkapital einschließlich der Gesellschafterdarlehen und Darlehen des stillen Gesellschafters beträgt 109,0 Mio. EUR, was einer Eigenkapitalquote (inkl. der nachrangigen und langfristigen Gesellschafterdarlehen) von 29,5 % (Vj. 28,2 %) entspricht. 4. Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 40,1 Mio. EUR (Vj. 36,2 Mio. EUR) und konnte gegenüber dem Vorjahr vor allem aufgrund eines leichten Bestandsabbaus der Vorräte (Vj. Bestandsaufbau) verbessert werden. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dagegen durch den Abbau von Verbindlichkeiten überkompensiert. Unter Berücksichtigung eines Mittelabflusses aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 32,3 Mio. EUR (Vj. 16,4 Mio. EUR) und einem Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 0,5 Mio. EUR (Vj. 18,4 Mio. EUR) ergibt sich eine Erhöhung des Finanzmittelfonds um 7,3 Mio. EUR. Im Rahmen der aktuellen Konsortialfinanzierung bestehen zum Stichtag nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von 25 Mio. EUR. Die Konzernunternehmen waren im Geschäftsjahr 2023 jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. 5. Investitionen Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen betrugen in 2023 28,6 Mio. EUR (Vj. 19,2 Mio. EUR). Der Großteil der Investitionen betrifft den Erwerb der Xymox Inc. und ihrer Tochterunternehmen (30 % bzw. 8,5 Mio EUR), die RAFI GmbH & Co. KG (28 % bzw 7,9 Mio. EUR) sowie die RAFI Immobilien GmbH (22,4 % bzw. 6,4 Mio. EUR). Bei der RAFI GmbH & Co. KG betreffen die Investitionen vor allem andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie im Bau befindliche Gebäude; bei der RAFI Immobilien GmbH das im Bau befindliche neue Produktionsgebäude in Bad Waldsee. 6. Personal- und Sozialbereich Im Jahresdurchschnitt 2023 waren bei der RAFI Gruppe 2.164 (Vj. 2.005) Mitarbeiter beschäftigt. Davon entfallen 981 (Vj. 945) Mitarbeiter auf die RAFI GmbH & Co. KG, 475 (Vj. 497) Mitarbeiter auf die RAFI Hungaria sowie 367 (Vj. 311) Mitarbeiter auf die RAFI Eltec GmbH. Kompetenzmanagement und Sicherung unseres Erfahrungswissens ist angesichts unserer immer anspruchsvoller werdenden Produkte ein kritischer Erfolgsfaktor. Aus diesem Grund haben Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter*innen bei RAFI einen hohen Stellenwert. Unsere Personalentwicklung setzt sich aus den Bausteinen Kompetenzmanagement, Führungskräfteentwicklung, Ausbildung sowie unserem Förderprogramm zur Fachlaufbahn (RIMA) zusammen. Das Ziel ist das bedarfsorientierte, individuelle und modulare re-, up- und cross-skilling unserer Beschäftigten sowohl mit on- als auch off-the-job Maßnahmen. Der Personalentwicklungsbedarf leitet sich aus der RAFI-Strategie sowie der operativen Jahresplanung ab. Die Maßnahmen werden durch interne und externe Referenten aber auch durch die Führungskräfte selbst durchgeführt, die als Coach ihrer Mitarbeiter*innen fungieren. Off-the-job-Maßnahmen finden sowohl extern als auch in unserem hauseigenen Schulungszentrum statt. Im Rahmen des ersten globalen HR-Meetings wurde vereinbart, dass ab 2024 alle HR-Kernprozesse in der Gruppe einheitlich durchgeführt werden. Dies beinhaltet die Nachfolgeplanung (bis n-2), die systematische Sichtung von High Potentials sowie die Stellenbewertung sogenannter Schlüsselpositionen mit entsprechenden Entgeltbenchmarks. Damit auch die Aktivitäten zur Aus- und Weiterbildung sowie zur Fach- und Führungskräfteförderung innerhalb der Gruppe künftig einheitlich durchgeführt werden, wurde die RAFI Academy gegründet. 2023 wurde RAFI erneut von Top Ausbildung unter die Top 1 % der Ausbildungsbetriebe in Deutschland gewählt. Das Magazin Freundin zeichnete uns abermals als Top Arbeitgeber in der Rubrik familienfreundliches Unternehmen und die Wirtschafts-Woche als wertvollen Arbeitgeber mit einem hohen Beitrag zum Gemeinwohl aus. Bei der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu gehört RAFI mit einer Durchschnittsbewertung von 4,5 von 5 Sternen weiterhin zu den Top-Companies und belegte bei den Unternehmen der Elektronikbranche Platz 3 in Deutschland. 7. Nachhaltigkeit und Umweltschutz Umweltschutz sowie die Vermeidung von Umweltbelastungen sind ein Kernthema des unternehmerischen Handelns bei RAFI. Die gruppenweite Strategie hilft uns dabei, diesen Anspruch auf alle Standorte auszuweiten. Im Bereich Umwelt und Energie legen wir - zur Einhaltung der im Pariser Klimaschutzübereinkommen vereinbarten Ziele - den Fokus auf die Reduktion unserer CO 2 Emissionen RAFI betreibt ein zertifiziertes Umweltmanagement nach ISO 14001:2015. Die Einhaltung von Umweltschutzgesetzen sowie anerkannten Umweltregeln werden damit sichergestellt. Seit Mitte 2023 haben wir zudem ein nach ISO 50001:2018 zertifiziertes Energiemanagementsystem. Damit intensivieren wir bei RAFI den Fokus auf das Energiemanagement, insbesondere zur Erreichung unseres langfristigen Ziels der gruppenweiten, kompensationsfreien CO 2 Neutralität bis 2045. Auch im Jahr 2023 hat die RAFI Gruppe einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Dabei orientieren wir uns an den internationalen Berichterstattungsstandards der Global Reporting Initiative (GRI) und an unserem kontextbezogenen Beitrag zur Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Darüber hinaus orientieren wir uns bei der Datenerhebung an internationalen Standards und Schlüsselkennzahlen (KPIs), um unsere Nachhaltigkeitsleistung messbar zu machen. Zur stetigen Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie haben wir uns 2023 einem unabhängigen, externen Rating durch den weltweit agierenden Dienstleister EcoVadis unterzogen. Bewertet wurde unsere Nachhaltigkeitsleistung in den vier Bereichen Umwelt, Arbeits- & Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung. Die Auszeichnung mit der Silbermedaille bestärkt uns in unserer kontinuierlichen Weiterentwicklung. 8. Forschung und Entwicklung Die Forschung und Entwicklung erfolgt zum Großteil durch eigene Mitarbeiter am Standort Berg. Von den 160 Mitarbeitern im Bereich Forschung und Entwicklung waren 25 im Bereich der strategischen Produktentwicklung tätig. Den größten Teil nimmt dabei die Forschung an Innovationen und neuen Technologien ein sowie die Bereitstellung von Standards für die Produktentwicklungen. In der direkten Entwicklung von kundenspezifischen HMI-Lösungen und Eigenprodukten waren insgesamt 135 Mitarbeiter tätig. Diese teilen sich in branchenorientierte Entwicklungsteams sowie in Prüfcenter, Software, Support und Prototypenbau auf. Dabei werden alle Funktionalitäten für eine komplette Produktentwicklung (Elektronik, Konstruktion, Software- und Prozessplanung) abgebildet. Durch diese interne Spezialisierung werden die Branchen Medizintechnik, Maschinenbau, Fahrzeuge (Landtechnik, Transportation, Baumaschinen, Sonderfahrzeuge), Industrie, Komponenten und E 2 MS anforderungsspezifisch bedient. C. Gesamtaussage Die im Jahr 2023 erzielte Gesamtleistung in Höhe von 473,5 Mio. EUR sowie das Ergebnis vor Zinsen und Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 49,7 Mio. EUR liegen leicht über bzw. in etwa auf Vorjahresniveau. Die geplanten Umsatzerlöse und das geplante EBITDA haben wir aber infolge der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung nicht vollumfänglich erreicht. Das Jahr 2023 war zudem vor allem geprägt durch überdurchschnittlich viele Produktverlagerungen innerhalb der RAFI Gruppe im Zusammenhang mit Kapazitätsoptimierungen und dem Hochlaufen eines neuen strategischen Kunden. Das Konzernjahresergebnis in Höhe von 1,5 Mio. EUR ist vor allem durch Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation in Höhe von 14,3 Mio. EUR (Vj. 11,0 Mio. EUR) außerordentlich belastet. Angesichts der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist der Geschäftsverlauf 2023 aus Sicht der Geschäftsführung durchaus zufriedenstellend. D. Risikomanagement Neben den Finanzrisiken ergeben sich Risiken vor allem aus dem operativen Geschäft und der Branchenentwicklung. Den Risiken im Finanzbereich begegnen wir mit entsprechenden Sicherungsinstrumenten wie Kurssicherungen für wichtige Fremdwährungen, Zinssicherungen durch langfristige Zins- und Tilgungsvereinbarungen. Risiken aus dem operativen Geschäft betreffen vor allem Marktrisiken, Beschaffungs- und Prozessrisiken. Diese Risiken versuchen wir durch ein implementiertes Risikomanagement-System zu minimieren. E. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 1. Prognosebericht Die Grundlage unserer Einschätzungen für das Jahr 2024 war eine sukzessive Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte und der immer noch gute Auftragsbestand. Trotz anhaltender Krisen und einer schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage blicken wir insgesamt nach wie vor mit Zuversicht auf das Jahr 2024. Für das Jahr 2024 planen wir mit Umsatzerlösen in Höhe von 487 Mio. EUR und damit einem weiteren Wachstum. Insbesondere aufgrund einer weiteren Verschiebung des Produktmix sowie weiteren Verbesserungen in den Produktionsprozessen erwarten wir einen überproportionalen Anstieg des Rohertrags. Der geplante EBITDA für die RAFI Gruppe beträgt ca. 61 Mio. EUR bzw. 12,2 % der Gesamtleistung. Aufgrund verschiedener Unsicherheitsfaktoren, insbesondere der aktuellen Bedrohung der Weltwirtschaft durch den Krieg in der Ukraine, ist es derzeit aber schwer, eine Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vorzunehmen. Die Umsatzerlöse der RAFI Gruppe liegen in den ersten beiden Monaten des Jahres 2024 leicht unter dem Vorjahreszeitraum. Das EBITDA der RAFI Gruppe beträgt kumuliert 8,2 Mio. EUR und liegt damit über Plan. 2. Risikobericht Marktrisiken ergeben sich grundsätzlich aus nicht beeinflussbaren externen Entwicklungen. Potenzielle Turbulenzen auf den Finanzmärkten oder politische Veränderungen können zu ungünstigen Entwicklungen der globalen Märkte führen. Beispiele hierfür sind insbesondere die Handelskonflikte bzw. zunehmender Protektionismus, langsameres Wirtschaftswachstum und die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Risiken für die konjunkturelle Entwicklung können sich negativ auf unseren Umsatz sowie die Profitabilität auswirken. Währungsrisiken werden permanent überwacht und gegebenenfalls durch derivative Finanzinstrumente abgesichert. Zur Anwendung kommen nur grundgeschäftsbezogene Absicherungen. Die steigende Produktkomplexität stellt hohe Anforderungen an das Qualitätsmanagementsystem. RAFI arbeitet kontinuierlich und intensiv daran die Produktqualität auf höchstem Niveau zu halten, um den Kunden das bestmögliche Produkt zu liefern. Mithilfe unseres zertifizierten Qualitätsmanagementsystems sowie durch konsequente Qualitätskontrollen werden Qualitätsrisiken minimiert. Von entscheidender Bedeutung für unser Geschäft ist die frühzeitige Reaktion auf technologische Trends und die Antizipation von Kundenbedürfnissen. Deshalb haben wir mit unserem Bereich Innovationsmanagement auch die organisatorischen Strukturen geschaffen um zusätzlich und unabhängig von der Entwicklungsabteilung neue Trends und Technologien entwickeln zu können. Darüber hinaus besteht sowohl für Risiken aus Gewährleistungs- und Produkthaftpflicht als auch für Schäden aus Betriebsunterbrechungen Versicherungsschutz. Der Versicherungsumfang wird in regelmäßigen Abständen geprüft und bei Bedarf auf die neuen Erfordernisse angepasst. Die unmittelbaren Auswirkungen durch die Ukraine Krise sind für uns überschaubar, da wir weder direkte Kunden- noch Lieferantenbeziehungen in Russland und der Ukraine haben. Als größtes Risiko sehen wir steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie die zunehmende Unsicherheit im Markt und den globalen Lieferketten. Die Gesamteinschätzung der Risikosituation lässt keine Bestandsgefährdung erkennen. 3. Chancenbericht Die RAFI Gruppe wird weiter an der Internationalisierung und an der stärkeren Integration aller Gesellschaften arbeiten. Bei der Umsetzung der Wachstumsstrategie wird die Gesellschaft vollumfänglich durch den Gesellschafter unterstützt. Mit über 100 Jahren branchenübergreifendem Know-how in der Mensch-Maschine-Kommunikation können wir unseren Kunden ein breites Lösungsspektrum von Standardprodukten bis hin zu kundenspezifischen Komponenten und Systemen bieten. Wir liefern nicht nur die Entwurfs-, Entwicklungs- und Herstellungskapazitäten, sondern auch die nötige Infrastruktur und die erforderlichen Industriestandards. Mit unseren Technologien und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist RAFI bestens für die Zukunft und weiteres Wachstum gerüstet. Investitionen in die Erweiterung unserer Produktionskapazitäten und in die Modernisierung der Anlagen im Bereich Komponenten sowie neue Produkte werden wesentlich zu weiterem Wachstum beitragen. Nachdem wir im Jahr 2021 in China ein neues Produktions- und Verwaltungsgebäude bezogen haben und dadurch unsere Produktionsfläche verdoppeln konnten, haben wir im Jahr 2022 - neben dem Beginn der energetischen Sanierung aller Gebäude am Standort Berg - den Bau einer neuen Logistikhalle in unserem Werk in Ungarn weitestgehend abgeschlossen und im Jahr 2023 in Betrieb genommen. Im Jahr 2023 haben wir mit dem Bau eines neuen Produktionswerks in Bad Waldsee begonnen. Dadurch können wir unsere Produktionskapazitäten signifikant erhöhen. Die hohe Fertigungstiefe erleichtert es uns, die Produktion an veränderte Marktlagen anzupassen. Wir führen vom Spritzguss über die Montage und Bestückung bis zu Touchscreen-Herstellung alle wesentlichen Fertigungsschritte selbst durch. Für die nächsten Jahre erwarten wir einen weiterhin starken Anstieg der Nachfrage nach Elektronikprodukten zum einen infolge des Wachstums neuer Markttrends wie z.B. E-Mobilität, dem Ausbau der regenerativen Energien und zum anderen aufgrund der Rückverlagerung von Elektronikfertigung nach Europa im Zusammenhang mit der Steigerung der Resilienz der Lieferketten. Auch erwarten wir, dass der anhaltende technologische Wandel weiteres Wachstumspotential bietet. Chancen das Ergebnis zu verbessern, bestehen zudem vor allem durch die gestiegene Nachfrage nach technisch anspruchsvollen Lösungen.
Berg, 26. April 2024 Die Geschäftsführung Dr. Lothar Seybold Lothar Arnold |
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