ELO Digital Office GmbH
Tübinger Straße 43, 70178 Stuttgart, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nils Mosbach seit 4.3.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Erbengemeinschaft nach Karl Heinz Mosbach | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ELO Digital Office GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der ELO Digital Office GmbH, Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart, HRB 15059) die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewendet worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Berichtswährung ist Euro. Die entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten bewertet und um die planmäßigen kumulierten Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, 2 bis 5 Jahre, vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wird mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit es sich um ein abnutzbares Wirtschaftsgut handelt, um die planmäßigen Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen 2 und 30 Jahren. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden sowohl nach der degressiven als auch nach der linearen Methode vorgenommen. Von der Möglichkeit des Wechsels von der degressiven auf die lineare Abschreibungsmethode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über 250,00 € bis 1.000,00 € wurden bis zum Vorjahr analog § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen war im Berichtsjahr eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag aufgrund nachhaltiger Verluste von zwei Tochtergesellschaften erforderlich. Sofern der nach den vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert liegt, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe für die genannte außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibung im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die zwischenzeitlich vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind zu Anschaffungs-/Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Auf der Aktivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Pensionsverpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,5 % bei den Entgelten und von 1,75 % bei den Renten ausgegangen. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,83 % (im Vorjahr: 1,78 %). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von EUR 2.752,00 (Unterschiedsbetrag). Die Jubiläumsverpflichtungen werden entsprechend der bis zum Bilanzstichtag erreichten Betriebszugehörigkeit gebildet und gemäß § 253 Abs.2 Satz 1 HGB mit dem ihrer individuellen Restlaufzeit von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichen durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Infolge von Festzusagen wurden keine Lohn- und Gehaltssteigerungen zugrunde gelegt. Der Fluktuationsabschlag wurde in der Form berücksichtigt, als dass eine Bildung einer Rückstellung für die ersten fünf Jahre der Betriebszugehörigkeit nicht gebildet wird. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 216.898,83 (im Vorjahr EUR 121.915,60) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 230.222,79 (im Vorjahr EUR 281.688,86) enthalten. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von EUR 138.764,50 (im Vorjahr EUR 79.998,56) mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. 3. Flüssige Mittel Der Posten enthält die Guthaben bei einem Kreditinstitut. 4. Latente Steuern Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegen-ständen, Sachanlagen, Vorräten, Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuer-satz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 29,8 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Jahr 2023 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. 5. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital lautet auf EUR 110.000,00. Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 2.752,00. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Aus Bilanzgewinn und Gewinnrücklagen stehen somit für Ausschüttungszwecke nur EUR 14.843.712,81 zur Verfügung. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 1.220) sowie für Jahresabschlussarbeiten (TEUR 80). 7. Verbindlichkeiten Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Eine Aufgliederung der Verbindlichkeiten ist in einem gesonderten Verbindlichkeitenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 248.661,83 (im Vorjahr EUR 119.137,52) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Erlöse aus Lizenzen sowie deren Wartung und Service und verteilen sich wie folgt:
2. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 155.373,45 (im Vorjahr EUR 188.502,74) ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen (TEUR 141) sowie aus Erträgen aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen (TEUR 10). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 361,24 (im Vorjahr EUR 373,21) enthalten. Davon entfallen auf unrealisierte Erträge EUR 0,00 (im Vorjahr EUR 6,00). 3. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 93.888,05 (im Vorjahr EUR 93.245,20) enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 0,00 (im Vorjahr EUR 181.031,88) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 2.904,27 (im Vorjahr EUR 5.200,39), davon unrealisierte Kursverluste in Höhe von EUR 993,05 (im Vorjahr EUR 1.178,08). 5. Beteiligungsergebnis Die Abschreibungen auf Finanzanlagen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen nach § 253 Abs. 3 HGB in Höhe von EUR 26.239,97 (im Vorjahr EUR 15.000,00). Sie betreffen wie in voller Höhe verbundene Unternehmen, wie im Vorjahr. Die Aufwendungen aus Verlustübernahmen betreffen, wie im Vorjahr, in voller Höhe verbundene Unternehmen. 6. Finanzergebnis Das Finanzergebnis enthält Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes bei den Pensionsrückstellungen. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 8.084,00 Aufwendungen aus der Aufzinsung von sonstigen Jubiläumsrückstellungen (im Vorjahr EUR 49.470,00 Ertrag aus der Abzinsung) sowie EUR 4.088,00 (im Vorjahr EUR 3.903,00) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen in Höhe von EUR 58.398,28 (im Vorjahr EUR 55.826,14) verbundene Unternehmen. Im Vorjahr waren EUR 49.470,00 Erträge aus der Abzinsung von Jubiläumsrückstellungen enthalten. 7. Steuern vom Einkommen Unter den Steuern vom Einkommen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 101.192,42 (im Vorjahr EUR 192.904,47) enthalten. 8. Sonstige Steuern Unter den sonstigen Steuern waren im Vorjahr EUR 4,12 periodenfremde Erträge enthalten. C. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von §271 Abs.1 HGB:
1) Jahresabschluss zum 31.12.2022
2. Personal Die durchschnittliche Zahl während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 288 (im Vorjahr 264). 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen TEUR 12.448. Gegenüber einer Tochtergesellschaft besteht ein Verlustübernahmevertrag. Die Gesellschaft fällt aufgrund ihrer Größe nicht in den Anwendungsbereich der globalen Mindeststeuer. Insofern ergeben sich hieraus für die Gesellschaft keine materiell steuerlichen Konsequenzen. 4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen des gesetzlichen Abschlussprüfers betrugen für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 65. 5. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind:
Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB sind in Ausübung des Wahlrechts nach § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. 6. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 wurde mit Handelsregistereintragung zum 21. Juni 2024 die MEBRA-Wirtschaftsinformatik GmbH auf die ELO Digital Office GmbH verschmolzen. D. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 14.017.663,66 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilanzgewinn ist in Höhe von EUR 2.752,00 ausschüttungsgesperrt.
Stuttgart, 2. Juli 2024 ELO Digital Office GmbH Geschäftsführung Karl Heinz Mosbach Matthias Thiele Nils Mosbach Aufgliederung der Verbindlichkeiten
Entwicklung des Anlagevermögensder ELO Digital Office GmbH, Stuttgart, im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Das Unternehmen Die ELO Digital Office GmbH (im Folgenden ELO genannt) ist ein international agierender Softwarehersteller mit Hauptsitz in Stuttgart. Als Hersteller und Lieferant von leistungsfähigen Dokumentenmanagementsystemen (DMS), technischen Lösungen zur Abbildung von dokumentenbasierten Arbeitsprozessen (Workflow- Management), Wissensmanagementlösungen bis hin zur Entwicklung von speziellen Lösungen (z. B. digitale Personalakte und Vertragsmanagement), verfügt die ELO über ein breites Portfolio an Produkten und Lösungen für Unternehmen jeder Größe und Branche. Die Basis dafür ist die breite Produktpalette der ELO: Mit den Produkten ELOoffice, ELOprofessional und ELOenterprise stehen leistungsfähige Plattformen zur Verfügung, die sich speziell an den Anforderungen der Unternehmen ausrichten. Eine Produktpalette, die Lösungen für kleine Unternehmen (ELOoffice) bietet, bis hin zu Lösungen im Großkunden- und Konzernbereich (mittels ELOenterprise). Die ELO ist auch in einem internationalen Kontext auf Wachstumskurs. Die Gesellschaft hat Tochterunternehmen in der DACH-Region, in Süd- und Osteuropa, in den USA sowie in Südafrika. Daneben arbeitet ELO auch in Südamerika und im pazifischen Raum (z.B. Indonesien, Australien) in einem immer größeren Umfang mit leistungsfähigen, zuverlässigen Partnern zusammen. Marktsituation Nach Angaben des statistischen Bundesamtes ist das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 % 1 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Dagegen legte in China das BIP um 5,24 % 2 und in den USA um 2,53 % 3 zu. In der Euro-Zone sowie in der EU stieg das reale BIP um 0,4 % 4. Deutschlands digitale Wirtschaft ist auf Wachstumskurs. Trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfelds erwartet der Digitalverband Bitkom für die Unternehmen der IT und Telekommunikation (ITK) für 2024 ein Umsatzplus von 4,4 Prozent auf 224,3 Milliarden Euro. Der ITK-Sektor würde damit um den Faktor drei bis vier stärker wachsen als die Wirtschaft insgesamt. Im vergangenen Jahr hatten die ITK-Umsätze um 2,0 Prozent auf 215 Milliarden Euro zugelegt. Die Wachstumsrate der Softwarebranche betrug im Vergleich zum Vorjahr 9,6 % und im Bereich der IT-Services 5,1 % und liegen somit deutlich über der Wachstumsrate der gesamten IT und Telekommunikation von 2,0% 5.
1 Quelle:
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_066_811.html
Durch die fortschreitende Digitalisierung der Unternehmensprozesse für Unternehmen konnte der Umsatz der Gesellschaft im Geschäftsjahr um 10,3 % im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Das Besondere bei der Einführung einer ECM- und Dokumentenmanagement-Lösung ist, dass es sich bei der Entscheidung über die Einführung eines Produktes wie das der ELO um eine Investitionsentscheidung handelt, die ein Unternehmen in der Regel auf Jahre an den jeweiligen Anbieter bindet. Oftmals hängt die Entscheidung hinsichtlich der Einführung z.B. eines DMS auch eng mit dem jeweiligen ERP-Produkt und/oder den bereits im Einsatz befindlichen Fachlösungen zusammen, für welches sich das Unternehmen bereits entschieden hat und stellt damit einen gewissen Anspruch an die Integrationsfähigkeit der gewählten DMS-Lösung. Vertriebsstrategie Kernelement der gesamten strategischen Ausrichtung der ELO im Vertrieb, sowohl im nationalen als auch internationalen Kontext, ist das flächendeckende Netzwerk an qualifizierten und zertifizierten Systemhäusern, den sogenannten ELO-Businesspartnern. Daher lag auch im Geschäftsjahr 2023, analog zu den vorangegangenen Geschäftsjahren, ein zentraler Fokus der Vertriebsstrategie der ELO auf dem Ausbau des genannten Partner- Netzwerks (Neugewinnung und v.a. die Unterstützung bei der Weiterentwicklung) und natürlich der Unterstützung der Partner bei der Realisierung und Gewinnung von Projekten. Alle Partner müssen ein Zertifizierungsprogramm in der unternehmenseigenen ELO-Academy durchlaufen, über welches sichergestellt wird, dass das notwendige Fach- und Produktwissen vorhanden ist, ELO-Produkte erfolgreich beim Kunden zu verkaufen und in der logischen Konsequenz auch erfolgreich beim Kunden zu implementieren. Dieses Schulungsprogramm wird seitens der ELO in regelmäßigen Intervallen evaluiert und an die aktuellen Gegebenheiten (z.B. aktuelle Produktversionen) angepasst. Zentrales Element der Vertriebsstrategie ist die ELO-Academy und die durch diese durchgeführte Zertifizierung der Partner. Bedingt durch die Pandemie wurde das Schulungsangebot in der ELO-Academy im Jahr 2020 innerhalb kürzester Zeit komplett auf Onlineschulungen umgestellt. Dadurch konnte das Schulungsangebot erhalten bleiben und auch die Qualifizierung der Businesspartner in der bekannten Qualität aufrecht gehalten werden. Dieses Onlineangebot wurde im Jahr 2023 konsequent weiter ausgebaut. Es hat sich erneut bestätigt, dass das Direktkundengeschäft der ELO mit Konzern- und Großkunden weiterhin an Bedeutung gewinnt und Unternehmen direkt mit der ELO ihre internen Lösungen entwickeln wollen. Auch wenn die ELO bei diesen Kunden als Hauptauftragnehmer (GU) auftritt, so werden derartige Projekte auch unter Einbindung von Business-Partnern abgebildet. Dabei zeigt sich, dass derartige Projekte zu einer Vielzahl an zusätzlichen Innovationsimpulsen führen, die durch verschiedenste Unternehmensbereiche der ELO (z.B. Entwicklung, Usability, Produktmanagement usw.) aufgenommen wurden und werden. Die ELO hat sich frühzeitig mit dieser Thematik befasst, so dass sie mittlerweile mit Integrationslösungen für nahezu alle gängigen ERP-Systeme aufwarten kann, ohne sich, wie es andere Anbieter am Markt tun, auf eine ERP-Lösung zu fokussieren. Die bestehenden Produkte wurden im Berichtsjahr durch zahlreiche neue Funktionalitäten in Form von Major- und/oder Minor-Releases ergänzt und erweitert, sowie die Entwicklung neuer Lösungen vorangetrieben. Weiterhin liegt im Jahr 2024 der Bereich Cloud Computing im Fokus sowie die Integration von künstlicher Intelligenz (AI) in die bestehenden Produkte. Risikomanagementziele und -Methoden Unternehmerischer Erfolg erfordert ein bewusstes Eingehen von Risiken. Das Risikomanagement der ELO hat in diesem Zusammenhang die Aufgabe potenzielle Risiken zu erkennen und diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglicher daraus resultierender finanzieller Auswirkungen zu bewerten. Ziel ist es, die Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiken aktiv zu steuern, diese so gering wie möglich zu halten und somit auch potenzielle finanzielle Auswirkungen frühzeitig zu erkennen. Erkannte Risiken und deren Monitoring im Zeitverlauf werden in regelmäßigen Reports, bei Bedarf auch mittels eines Ad-hoc-Reporting an die Geschäftsführung kommuniziert. Das Management finanzwirtschaftlicher Risiken ist im Unternehmensbereich "Finanzen & Organisation" angesiedelt. Hier werden alle Maßnahmen für ein nachhaltiges Kosten- und Liquiditätsmanagement gebündelt, daraus resultierende Betriebsrisiken identifiziert und zeitnah Gegenmaßnahmen implementiert und die Auswirkungen abzuschwächen und zu kontrollieren. Das Forderungsmanagement liegt in den Händen der Buchhaltung im Zusammenspiel mit den Vertriebseinheiten sowohl im nationalen als auch internationalen Kontext. Marktentwicklungen, Marktchancen bzw. auch die Identifizierung potenzieller Risiken werden in Zusammenarbeit mit dem Vertrieb der ELO beurteilt und mittels geeigneter Parameter in die Risiko- und Chancenbetrachtung integriert. Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Überwachung relevanter Zahlen intensiviert, um negative Entwicklungen zeitnah erkennen und schnell darauf reagieren zu können. Des Weiteren wurde die Mitarbeiteranzahl im Finanzbereich im laufenden Geschäftsjahr erhöht, um das Berichtswesen im Finanzbereich weiter auszubauen. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,1 % erhöht. Die Strategie des Vorjahres zur Personalneugewinnung wird weiterhin verfolgt. Folglich wurde und wird die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Bildungsträgern des tertiären Sektors auch zukünftig intensiviert und weiter ausgebaut. Neben der reinen Personalgewinnung waren weitere Handlungsfelder der Personalarbeit die Bindung von Mitarbeitern an das Unternehmen sowie eine gezielte Weiterbildungspolitik im Unternehmen. Investitionen Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 betreffen im Wesentlichen die Erneuerung von Büromöbel sowie Hardware der Mitarbeitenden. Vermögens-, Finanz und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme der ELO ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 19.487 um EUR 545 auf TEUR 18.942 gesunken. Die Verminderung auf der Aktivseite ist sowohl durch einen Rückgang des Anlagevermögens als auch eine Reduzierung des Umlaufvermögens verursacht. Insbesondere der Rückgang der flüssigen Mittel um TEUR 1.016 auf TEUR 11.981 aufgrund von Gewinnausschüttungen und dem damit einhergehenden Abfluss liquider Mittel haben zu einer Reduzierung des Umlaufvermögens im Vergleich zum Vorjahr geführt. Auf der Passivseite hat sich trotz einer weiteren Ausschüttung im Jahr 2023 das Eigenkapital um TEUR 835 auf TEUR 14.956 erhöht. Hintergrund ist u.a. das gute Jahresergebnis 2023. Die Eigenkapital-Quote beträgt zum Ende der Berichtsperiode 79 %. Das langfristige Fremdkapital hat sich insbesondere durch den Rückgang der Jubiläumsrückstellung um TEUR 35 auf TEUR 702 reduziert. Das kurzfristige Fremdkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.345 auf TEUR 3.284 reduziert. Dies ist insbesondere auf den Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung in Höhe von 1.027 zurückzuführen. Gegenläufig hierzu haben sich die kurzfristigen Rückstellungen im Berichtjahr um TEUR 339 erhöht. Finanzlage Die flüssigen Mittel beliefen sich zum Ende des Berichtjahres auf TEUR 11.981 und lagen damit unter dem Vorjahreswert von TEUR 12.997. Im Geschäftsjahr ergab sich ein positiver Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 3.091 (im Vorjahr TEUR 4.613). Aus den Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen ergab sich ein Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -607 (im Vorjahr TEUR -681). Die Investitionen konnten in voller Höhe aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -3.500 (im Vorjahr TEUR -5.500) resultiert aus der Gewinnausschüttung an die Gesellschafter. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 konnte die ELO ein Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 4.522 bzw. 10,3 % erreichen, das deutlich über dem nationalen Branchenwachstum liegt. Aufgrund lediglich leicht gestiegener Materialaufwendungen konnte der Rohertrag um TEUR 4.331 bzw. 11 % im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 43.652 gesteigert werden. Die Personalaufwendungen haben sich insbesondere aufgrund von Gehaltserhöhungen und einem Anstieg der Mitarbeiteranzahl um TEUR 2.667 bzw. 11,4 % auf TEUR 25.961 erhöht. Die Abschreibungen sind um TEUR 103 bzw. 13,7 % auf TEUR 854 gestiegen. Die betrieblichen Aufwendungen haben sich über nahezu sämtliche Kostenarten hinweg erhöht. Die Mieten und Pachten sind um TEUR 111 bzw. 5,4 % gestiegen, Verwaltungsaufwendungen sind um TEUR 178 bzw. 8,3 % gestiegen. Neben den Personalaufwendungen verzeichnen insbesondere die Vertriebsaufwendungen mit TEUR 2.870 bzw. 102,7 % im Vergleich zum Vorjahr den deutlichsten Anstieg. Die übrigen Betriebsaufwendungen sind hingegen um TEUR 1.161 bzw. 57,7 % im Vergleich zum Vorjahr niedriger. Das Betriebsergebnis hat sich insbesondere aufgrund der gestiegenen Personalaufwendungen sowie der höheren Vertriebsaufwendungen um 5,3 % auf TEUR 6.315 (im Vorjahr TEUR 6.673) reduziert. Das Finanzergebnis hat sich insbesondere aufgrund gestiegener Zinserträge für Bankguthaben um TEUR 490 auf TEUR 649 (im Vorjahr TEUR 159) verbessert. Das neutrale Ergebnis hat um TEUR 93 auf TEUR -211 (im Vorjahr TEUR -304) verbessert. Die neutralen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 140 (im Vorjahr TEUR 40) sowie Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen TEUR 10 (im Vorjahr TEUR 128). Die neutralen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen auf Forderungen von TEUR 366 (im Vorjahr TEUR 312). Das Ergebnis vor Ertragsteuern hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 212 auf TEUR 6.723 (im Vorjahr TEUR 6.511) verbessert. Der Jahresüberschuss hat sich trotz des zum Teil starken Anstiegs der Aufwendungen u.a. aufgrund des stabilen Umsatzwachstums um TEUR 210 auf TEUR 4.336 (im Vorjahr TEUR 4.126) erhöht. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft Das Geschäftsjahr 2023 endet unter Berücksichtigung der oben beschriebenen Einflüsse mit einem für die Geschäftsführung guten Geschäftsjahresergebnisses von TEUR 4.336 (im Vorjahr TEUR 4.126). Der für das Geschäftsjahr 2023 geplante Jahresüberschuss konnte insgesamt leicht übertroffen werden. Wesentliche Chancen und Risiken der Entwicklung Das Geschäftsjahr 2023 in Deutschland war geprägt von einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Vor allem die bis zuletzt positive Investitionsentwicklung dürfte sich insbesondere angesichts der schwächeren Auftragslage, der ungünstigeren Finanzierungsbedingungen und der Sonderentwicklung im dritten Quartal im Zuge des Auslaufens der "Umweltprämie" abschwächen. Dies hatte zur Folge, dass sich die Investitionen auch im Bereich der Digitalisierung spürbar abgeschwächt haben. Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Aktuelle Stimmungsindikatoren deuteten Ende 2023 darauf hin, dass für 2024 eine Stabilisierung der Industriekonjunktur zu erwarten ist. Weiterhin kann man feststellen, dass eine große Anzahl von Unternehmen nur unzureichend in die Digitalisierung investiert haben. Hier liegen Risiko und Chance sehr eng beieinander. Die Covid-Krise hat Unternehmen bis zu einem gewissen Grad gezwungen in die Digitalisierung und vor allem in Tools zur Kollaboration zu investieren. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass große Teile der Belegschaft im Home-Office arbeiteten. Hier mussten schnelle Lösungen implementiert werden, um den aktuellen Bedarf zu decken. Zusätzlich begann mit der Invasion russischer Truppen in die Ukraine, der bis heute andauernde Krieg in der Ukraine. Die wirtschaftlichen Folgen davon sind u.a. stark gestiegene Energiepreise, eine hohe Inflation und weltweite Einbußen beim Wachstum der Unternehmen. Diese Folgen des Krieges haben zu einer Abkühlung der deutschen Wirtschaft geführt. Zudem waren auch Unternehmen verunsichert und hielten sich mit Investitionen zurück. Bereits in den vorangegangenen Geschäftsjahren hat sich die kundenseitige Erwartungshaltung in Systeme, wie sie von der ELO entwickelt werden, nachhaltig verändert. Stand ursprünglich die reine Archivierung von betrieblichen Dokumenten (vorrangig im Finanz- und Rechnungswesen) in Form eines DMS-Systems im Vordergrund, hat sich der Fokus mittlerweile auf einen ganzheitlicheren Ansatz verschoben. Die Entwicklung geht weiterhin weg von der rein "klassischen" Dokumentenmanagementlösung hin zu Entwicklung/Implementierung komplexer ECM-Geschäftsprozesslösungen. Abbildung von Prozessen, Freigabeszenarien und die Möglichkeiten digitaler Akten stehen in einem immer stärkeren Maße im Vordergrund. Hier zeigt sich ein wesentlicher Vorteil der ELO- Produkte: Die Spezialisierung auf branchenübergreifende Lösungen. Chancen werden daher weiterhin in den ELO-Produkten (Business-Solutions) gesehen, welche standardisierte Lösungen für kundenspezifische Geschäftsprozesse bieten, die in Zusammenarbeit mit dem Kunden, in kurzer Zeit, auf dessen Spezifika angepasst werden können. ELO hat die Produkte, die Unternehmen in die Lage versetzen, verteilte Teams zusammenarbeiten zu lassen ohne wesentliche Verluste im Hinblick auf deren Performance. In einem engen Zusammenhang mit den gestiegenen technischen Anforderungen, die an die ELO über Ihre Kunden und vor allem die Businesspartner herangetragen werden, steigt auch der Anspruch an die Qualifikation der ELO-Mitarbeiter. Die ELO sieht sich, wie andere Unternehmen auch, mit der Herausforderung konfrontiert auf einem immer enger werdenden Arbeitsmarkt qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Zwar ist es der ELO im zurückliegenden Jahr gelungen entsprechende Mitarbeiter zu gewinnen, allerdings bleibt die Herausforderung bestehen, dies auch in Zukunft in ausreichender Zahl sicherstellen zu können. Themen wie Arbeitgeber-Branding, Zusammenarbeit mit Hochschulen und die Ausbildung von Mitarbeitern im Unternehmen werden in den kommenden Geschäftsjahren zu einer Herausforderung, bei gleichzeitiger Schaffung von Mitarbeiterbindung und deren kontinuierlicher Weiter-bildung. Ausblick 2024 und 2025 Digitalisierung von Unternehmensprozesse ist für Unternehmen und auch für die Politik weiter ein wichtiges Thema. Gesamtheitliche (unternehmensweite) Lösungen werden in einem immer stärkeren Maße in den Vordergrund treten und die Anforderung nach der reinen Archiv-/DMS- Lösung verdrängen. Prozessbetrachtungen und -abbildungen, Freigabeszenarien in Verbindung mit schnell individualisierbaren "Standardlösungen" (Business Solutions), welche die ELO in einem zunehmenden Umfang anbietet, werden in den kommenden Geschäftsjahren die Projekte der ELO dominieren. Eine zusätzliche sehr positive Dynamik bringt das Thema "ELO in der Cloud" für unsere Kunden und Business Partner im Inland und vor allem auch im Ausland mit sich. Mit Hilfe der ELO- Cloud können kundenspezifische Projekte noch schneller und flexibler umgesetzt werden. Aus technischer Sicht wird ELO laufend modernisiert, was die Benutzerfreundlichkeit, aber auch die Verwendung vereinfacht und viel mehr Nutzern ermöglicht, mit ELO-Lösungen schnell und unkompliziert zu erschaffen. Wir rechnen daher im Jahr 2024 mit weiter steigenden Umsätzen im einstelligen Prozentbereich und einem höheren Ergebnis als im Jahr 2023. ELO ist mit seinem Produktportfolio sehr gut positioniert, um die steigende Nachfrage nach Lösungen für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen zu befriedigen. Die technischen Grundlagen der Produkte werden ständig modernisiert und entsprechend dem Bedarf der Businesspartner und Kunden angepasst und erweitert. Dies sichert ELO einen zufriedenen Kundenstamm und weiteres Potential für künftiges, organisches Wachstum.
Stuttgart, 2. Juli 2024 ELO Digital Office GmbH Geschäftsführung Karl Heinz Mosbach Matthias Thiele Nils Mosbach Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ELO Digital Office GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ELO Digital Office GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ELO Digital Office GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Stuttgart, 3. Juli 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Christian Fuchs, Wirtschaftsprüfer Dr. Christian Steffens, Wirtschaftsprüfer Feststellungsbeschluss der ELO Digital Office GmbH, StuttgartDer Jahresabschluss der ELO Digital Office GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 28. November 2024 festgestellt. |
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