Schnellrestaurant Getrey GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Harald Johannes Getrey seit 18.12.2003 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schnellrestaurant Getrey GmbHNeunkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Anhang zum 31. Dezember 2007A. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Gliederungsgrundsätze Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die gesetzlichen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände, die im Zugangsjahr mit Anschaffungskosten bewertet werden, werden planmäßig linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der handelsrechtlichen und steuerlichen Vorschriften nach der linearen Methode. Geringwertige Anlagegüter wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und der Abgang unterstellt. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungs- und Herstellungskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den jeweiligen Nominalwerten angesetzt. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert bilanziert. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind vorausgezahlte Gebühren und Versicherungsprämien abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag bilanziert. Die Rückstellungen wurden unter vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung für alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Pensionsrückstellungen wurden mit dem nach steuerlichen Vorschriften berechneten Teilwert nach den Richttafeln 2005 von Dr. Klaus Heubeck zum Bilanzstichtag passiviert. Die Steuerrückstellungen erfolgten in Höhe der berechneten steuerlichen Bemessungsgrundlagen. Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Auf Fremdwährungen lautende Verbindlichkeiten wurden mit dem am Tage der Entstehung geltenden Devisenmittelkurs unter Beachtung des Höchstwertprinzips eingebucht. B. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens nach den einzelnen Posten ist dem beigefügten Anlagespiegel (Anlage 3.1) zu entnehmen. Vorräte Die Vorräte bestehen aus Warenvorräten und Roh-, Hilfs- und Betriebstoffen der Restaurants. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen hauptsächlich aus Abrechnungen für Menü-Schecks. Die sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich im wesentlichen in die Forderungen aus Rückdeckungsversicherungen (T€ 364), Verrechnungskonten an Gesellschafter und nahestehende Unternehmen (T€ 205), Forderungen aus Geldtransit (T€ 189) sowie sonstige Forderungen und Überzahlungen (T€ 86). Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern betrugen T€ 166 (T€ 83). Forderungen in Höhe von T€ 364 (T€ 334) besitzen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind vorausgezahlte Gebühren und Versicherungsprämien sowie jahresübergreifende Aufwendungen abgegrenzt. Stammkapital Das Stammkapital beträgt DM 130.000,00. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen bestehen für 2 Pensionsanwärter. Die Steuerrückstellungen betreffen die Bemessungsgrundlagen des Berichtsjahres. Die sonstigen Rückstellungen betreffen Verpflichtungen aus Pachterneuerung (T€ 568) und Verbindlichkeiten für ausstehende Rechnungen (T€ 44) sowie sonstige (T€ 33). Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen T€ 99 (T€ 118). C. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungPersonalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen € 42.273,00 (€ 40.374,00). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere Raumkosten (T€ 2.407), Franchisegebühren, Versicherungen, Beiträge und Abgaben (T€ 707), Instandhaltungen u. ä. (T€ 204) sowie Kosten der Warenabgabe, Werbe- und Reisekosten (T€ 1.027) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen (T€ 574). Die periodenfremden Aufwendungen betrugen T€ 27 (T€ 24). D. Sonstige AngabenGeschäftsführung Zum einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer war im Berichtsjahr bestellt: - Herr Harald Getrey, Kaufmann (lic. Oec.) Von der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Finanzielle Verpflichtungen gemäss § 285 Nr. 3 HGB Aus langfristig geschlossenen Verträgen ergeben sich Miet- und Lizenzverpflichtungen von T€ 2.302. Mitarbeiterzahl Die Schnellrestaurant Getrey GmbH beschäftigte im Jahresdurchschnitt 240 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr 239). ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den erzielten Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Neunkirchen, 09. Juni 2008 Harald Getrey, Kaufmann (lic. Oec.) Geschäftsführer Entwicklung der Einzelposten des Anlagevermögens vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Schnellrestaurant Getrey GmbH, Neunkirchen für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar".
Saarbrücken, 24. Juli 2008 SWS
Herrmann, Haub und Becker KG
Herrmann, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2007AKTIVSEITE
Gewinn-
und Verlustrechnung für die Zeit
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| 2007 | 2006 | ||
| € | € | € | |
| 1. Rohertrag | 9.263.355,21 | 9.031.888,45 | |
| 2. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 3.056.197,00 | 3.002.625,08 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 489.289,37 | 3.545.486,37 | 480.067,56 |
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 19.799,67 | 22.540,46 | |
| 4. sonstige betriebliche Aufwendungen | 4.950.015,55 | 4.889.337,98 | |
| 5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 9.917,01 | 20.386,08 | |
| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 66.637,01 | 96.998,14 | |
| 7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 691.333,62 | 560.705,31 | |
| 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 229.584,18 | 41.932,00 | |
| 9. sonstige Steuern | 8.731,59 | 8.731,59 | |
| 10. Jahresüberschuss | 453.017,85 | 510.041,72 | |
Lagebericht zum 31. Dezember 2007
A. Branchen- und Geschäftsentwicklung
Die Schnellrestaurant Getrey GmbH gehört zur Branche Hotel- und Gaststättengewerbe. Die Branche verzeichnete laut Statistischem Bundesamt im Jahre 2007 einen nominalen Umsatzrückgang von 0,5% (real -3%). Der Umsatz im Bereich der speisengeprägten Gastronomie ging sogar um nominal 1,6% zurück (real -4,3%). So ging der weitere Rückgang des privaten Konsums (2006 -1% und 2007 -0,4%) und die Erhöhung der MWST auf 19% nicht schadlos an der Branche vorbei.
Im Geschäftsfeld der Schnellrestaurants (Systemgastronomie) konnte dagegen McDonald's seine Geschäftsentwicklung trotz der schwierigen Rahmenbedingungen durch die konsequente Fortsetzung seines Kurses der Modernisierung und die starke Fokussierung auf Gästeerlebnis und -zufriedenheit weiterhin verbessern.
So konnte auch die Schnellrestaurant Getrey GmbH mit ihren 5 McDonald's Restaurants eine außerordentlich gute Steigerung seiner Umsätze und Gästezahlen verbuchen. Dabei wurde noch kein Restaurant um McCafé erweitert, und die Gesellschaft verfügt erst über ein Restaurant, das Ende 2005 modernisiert und umgebaut wurde.
Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag aus Vorjahren konnte durch den Jahresüberschuss 2007 weiter erheblich reduziert werden.
Die Vermögensstruktur zum 31.12.2007 zeigt im Vergleich zum Vorjahr nachstehende prozentualen Anteile an der Bilanzsumme:
Aktiva
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
| % | % | |
| Anlagevermögen | 3,8 | 5,3 |
| Vorräte | 3,8 | 4,2 |
| Leistungsforderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 23,7 | 29,1 |
| Flüssige Mittel | 67,5 | 40,3 |
| Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 1,2 | 21,1 |
| Bilanzsumme | 100,0 | 100,0 |
|
Passiva |
||
| Eigenkapital | 0 | 0 |
| Rückstellungen | 47,0 | 48,4 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 18,7 | 19,5 |
| kurz- und mittelfristiges Fremdkapital | 16,8 | 15,1 |
| Lieferungs- und Leistungsverbindlichkeiten | 17,5 | 17,0 |
| Bilanzsumme | 100,0 | 100,0 |
Das Unternehmen verfügte auch in 2007 über einen ausreichenden Cashflow, so dass die Zahlungsbereitschaft unseres Unternehmens im Berichtsjahr wie im Vorjahr jederzeit gegeben war.
Die Ertragslage hat sich im Berichtsjahr weiter verbessert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit macht 7,5% (Vorjahr 6,3%) des Rohergebnisses aus.
Personal- und Sozialbereich
Die Gesellschaft beschäftigt 241Mitarbeiter (VJ 240), davon
1 Geschäftsführer (VJ 1) gewerbliche Mitarbeiter
29 Vollzeitbeschäftigte (VJ 30)
126 Teilzeitbeschäftigte (VJ 112)
85 geringfügig Beschäftigte (VJ 97)
Die nichtgewerblichen Angestellten (Restaurantmanagement und Auszubildende) werden von einer Schwestergesellschaft bereitgestellt.
Die Gesellschaft entlohnt nach dem Entgelt- und Manteltarifvertrag des "Bundesverbandes der Systemgastronomie".
B. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft
Im 1. Halbjahr 2008 konnte die speisengeprägte Gastronomie trotz besserer Entwicklung des privaten Konsums ihre Umsätze nicht steigern. Die Auswirkungen und die Sorge um das gesetzliche Rauchverbot belasten die Branche.
Das bereits Anfang 2007 bei McDonald's eingeführte Rauchverbot in allen Restaurants belastet dagegen nicht nennenswert die Geschäftsentwicklung.
Auch in 2008 entwickelt sich McDonald's weit besser als die Branche. So wird auch die Schnellrestaurant GmbH ihre Umsatz- und Ertragslage in 2008 weiterhin verbessern.
Die Gesellschaft ist in ein umfassendes Qualitätsmanagement, Organisations- und Warenwirtschaftssystem des Franchisegebers eingebunden. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über ein umfassendes Controllingsystem.
C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung der Gesellschaft
Als strategisches Risiko ist die Versorgung mit ausreichend qualifizierten Mitarbeitern sowie die Marktdurchdringung von Mitbewerbern zu beachten.
Der aktuelle Instandhaltungs- und Erneuerungsbedarf der Restaurants wird regelmäßig überprüft.
Die Geschäftsführung analysiert regelmäßig die Preisänderungs- und Beschaffungsrisiken in den Beschaffungs- und Absatzmärkten und reagiert mit geeigneten Maßnahmen.
Die perspektivische Entwicklung des Unternehmens ist weiterhin ausgerichtet auf die den Qualitätsstandards des Franchisegebers entsprechenden Leistungsangebote und Sicherstellung einer hohen Kundenfrequenz.
Die Geschäftsführung rechnet für das folgende Jahr mit einer stabilen Umsatz- und Ertragsentwicklung.
Risiken können in der dauerhaften Personalbeschaffung von geeigneten gewerblichen Mitarbeitern sowie in den allgemeinen konjunkturellen Entwicklungen auftreten.
Neunkirchen, 20. Juni 2008
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