Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 9732
Vorher
Marktkauf B. Borghoff GmbHB. Borghoff GmbH
Eingetragen
21.5.2010
Branche
Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nicht-NahrungsmittelGroßhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Gegenstand
Der Groß- und Einzelhandel mit Food- und Nonfood-Artikeln aller Art und die damit zusammenhängenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nicole Kosche
seit 23.2.2017
Prokura
Henry Kosche
seit 23.2.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Weiße Mauer 32, 33014 Bad Driburg
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

H. Kosche GmbH

Delbrück

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

H. KOSCHE GMBH, DELBRÜCK

I. GRUNDLAGEN

Unter der Marke Marktkauf firmiert die H. Kosche GmbH, die als eigenständiger Einzelhandelsmarkt im Mai 2010 gegründet wurde. Zur Marke Marktkauf zählen SB-Warenhäuser, Verbraucher- und Getränkemärkte, die auf großer Fläche ein breites Sortiment an Lebensmitteln und ein aufgeteiltes Non Food Angebot präsentieren. Die Sortimentsschwerpunkte im Delbrücker Marktkauf liegen auf Lebensmitteln mit dem Fokus auf Frischwaren.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Darstellung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds und Geschäftsverlauf

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpfte die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen erbracht. Das sind 0,3 Millionen Erwerbstätige mehr als im Jahr zuvor. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam die steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Der Einzelhandel in Deutschland hat nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 real (preisbereinigt) 3,3% weniger Umsatz und nominal (nicht preisbereinigt) 2,3% mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2022. Im Vergleich zu 2021 sank der reale Jahresumsatz 2023 um 3,9%. Während der Corona-Pandemie im Jahr 2020 hatte der deutsche Einzelhandel einen hohen realen Umsatzzuwachs erzielt. Dagegen war die reale Umsatzentwicklung 2022 und 2023 rückläufig.

Im Jahr 2023 ging der reale Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel gegenüber dem Vorjahr um 3,9% zurück. Seit dem coronabedingten Rekordzuwachs von 5,4% im Jahr 2020 sanken die realen Umsätze in den folgenden drei Jahren kontinuierlich. Im Gegensatz hierzu stieg der nominale Umsatz 2023 um 5,9% gegenüber 2022 und damit im zweiten Jahr in Folge deutlich. Die Ursache für den realen Rückgang bei gleichzeitig nominalem Umsatzanstieg sind die stark gestiegenen Nahrungsmittelpreise (+12,4% im Jahresdurchschnitt 2023 zum Vorjahr).

Die Auswirkungen des höheren Preisniveaus für Nahrungsmittel werden insbesondere im langfristigen Vergleich deutlich. So war der reale Umsatz im Einzelhandel mit Lebensmitteln im Jahr 2023 um 5,0% niedriger als im Vor-Corona-Jahr 2019, wohingegen der nominale Umsatz um 21,4% höher war.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich um T€ 713 auf T€ 3.479 erhöht. Grund ist im Wesentlichen der Anstieg der Finanzanlagen. Investitionen wurden im laufenden Geschäftsjahr im Bereich der Betriebsausstattung lediglich im Umfang von T€ 62 getätigt. Im Bereich der Finanzanlagen wurden Investitionen im Umfang von T€ 736 getätigt. Die Vorräte bewegen sich stichtagsbedingt mit T€ 804 um T€ 118 über Vorjahresniveau.

Der Jahresüberschuss bewegt sich mit T€ 488 um T€ 116 über Vorjahresniveau. Die Eigenkapitalquote beträgt 75,0 % nach 76,8 % im Vorjahr.

Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich zum Stichtag auf T€ 33. Die Tilgungen erfolgen planmäßig.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt mit T€ 472 über Vorjahresniveau (T€ 299). Diese bestehen überwiegend gegenüber der EDEKA Rhein-Ruhr Stiftung & Co. KG, die als Hauptlieferant den Marktkauf Kosche beliefert.

Finanzlage

Dem Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 835 stehen Investitionen in das Anlagevermögen von T€ 774 und Auszahlungen für die Tilgung von Krediten von T€ 22 gegenüber. Der Finanzmittelfonds hat dabei um T€ 39 abgenommen.

Ertragslage

Der Jahresüberschuss beläuft sich auf T€ 488 nach T€ 372 im Vorjah. Das im Vorjahr prognostizierte Umsatzwachstum ist somit eingetroffen, das Ergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr entgegen den Erwartungen verbessert werden.

Finanzielle Leistungsindikatoren und Gesamtaussage

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf der Umsatzentwicklung und dem Betriebsergebnis. Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen zur Umsatzrendite und zum Cashflow herangezogen.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird nach wie vor als gut eingeschätzt. Der Umsatz entspricht aktuell dem Vorjahresniveau. Aufgrund von Kostensteigerungen ist das Ergebnis aktuell rückläufig gegenüber dem Vorjahr. Eine solide Liquiditäts- und Finanzierungsbasis sowie die ausgewogene Vermögenslage belegen jedoch die stabile wirtschaftliche Lage des Unternehmens. Insgesamt war die Geschäftsleitung mit dem Jahresverlauf 2023 zufrieden.

III. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

1. Prognosebericht

Nach Auffassung der Bundesregierung wird für 2024 ein Anstieg des preisbereinigten BIP um 0,3 % erwartet. Die Wirtschaft soll sich im Jahresverlauf aus der Schwächephase herausbewegen. Strom und Gas kosten heute an der Börse etwa so viel wie vor den Energiepreisschocks. Die Preise sind im Übrigen schneller zurückgegangen als erwartet. Mit den Energiepreisen geht auch die Inflation zurück. Das stärkt die Kaufkraft der Menschen und stützt die Erholung des privaten Konsums. Die Inflationsrate wird von 5,9 % im Jahr 2023 spürbar auf 2,2 % im Jahr 2024 und auf 1,7 % im Jahr 2025 zurückgehen.

Risiken für die weitere Entwicklung ergeben sich aus einem erneut deutlichen Preisanstieg von Gas oder anderen Rohstoffen. Wenn die Zentralbanken das Zinsniveau weiterhin anheben, ergeben sich hieraus negative Folgen für die globale Nachfrage und die Produktionsketten. Gegenläufig könnte eine positivere Entwicklung als erwartet eintreten, sofern die weltwirtschaftliche Abschwächung geringer als angenommen ausfällt oder sich die Energiepreise deutlicher reduzieren als erwartet.

Trotz der gestörten Lieferketten, dem Abflauen des Konsumentenverhaltens aufgrund der Inflation sowie den abnehmenden Reallöhnen wird grundsätzlich von einer preisbedingten Umsatzentwicklung moderat über dem Niveau des Jahres 2023 ausgegangen. Die preisbedingte Umsatzentwicklung zieht in vielen Bereichen Kostensteigerungen nach sich, so dass für das Geschäftsjahr 2024 von einem Umsatzwachstum, jedoch von einem Ergebnis unter Vorjahresniveau ausgegangen wird.

2. Risikobericht

Ein starker Wettbewerb im Lebensmittel-Einzelhandel und die Konkurrenz von Vertriebskonzepten (Discounter - Vollsortimenter) kennzeichnen seit vielen Jahren die Lebensmittel-Handelsbranche. Auch die typische Abhängigkeit des Handels von der Ausgabenneigung der Verbraucher sollte nicht unerwähnt bleiben. Veränderungen im Konsumverhalten der Kunden wird durch die Anpassung der Sortimente sowie durch Korrekturen der Vertriebskonzepte entgegengewirkt. Das Marktumfeld ist geprägt von einer hohen Marktdichte durch Wettbewerber. Bei Investitionen in Modernisierungen in Einrichtungen und Ladenkonzepte steht nicht nur das neue optische Erscheinungsbild im Vordergrund, sondern auch der Einsatz neuer Technologien. Die Aufwertung der Märkte ist ein wesentliches Instrument der Kundenbindung.

Während im Non-Food-Bereich nahezu alle Produkte im Internet gekauft werden, erwies sich der Lebensmittelmarkt bisher als einer der hartnäckigsten stationären Branchen. Im Nonfood-Bereich liegt der Onlineanteil bereits bei 15 %; im Lebensmitteleinzelhandel werden lediglich 2,9 % des Umsatzes über Onlinekäufe generiert. Das liegt u.a. an der guten Nahversorgung in Deutschland. Nach einer Studie des Instituts für Handelsforschung dürfte der Onlineanteil bei Lebensmitteln bis 2030 zwischen 5,2 bis maximal 9,2 % liegen.

Der demografischen Entwicklung in Deutschland mit einer wachsenden Anzahl von Einpersonenhaushalten sowie einer älter werdenden Bevölkerung trägt der EDEKA-Verbund mit der Entwicklung entsprechender Sortiments- und Marktkonzepte Rechnung.

Die Entwicklung der internationalen Rohstoffmärkte sowie der Einkaufspreise für Markenartikel, die einer ständigen Beobachtung unterliegt, stellt die Verschärfung der Preisentwicklungen im Wettbewerbsumfeld des Lebensmitteleinzelhandels weiterhin eine große Herausforderung dar.

Durch eine jährliche Unternehmensplanung verbunden mit einem monatlichen Berichtswesen werden Kosten- und Erlösauswirkungen frühzeitig erkannt und analysiert.

Risiken für den Handel liegen in steigenden Einkaufspreisen, die durch Umlage auf die Endverbraucher von diesen nicht akzeptiert werden. Weitere Risiken werden in der Nachfrage nach margenschwachen Discount-Produkten gesehen, die sich erheblich auf den Rohertrag auswirken können sowie in der Belastung durch steigende Energiekosten.

3. Chancenbericht

Die gute infrastrukturelle Anbindung und das konkurrenzfähige Angebot bilden eine gute Grundlage, um auch nachhaltig die Kundenwünsche zu erfüllen. Dazu beitragen sollen individuelle, auf die Kundenbedürfnisse vor Ort zugeschnittene Markt- und Sortimentskonzepte, um jederzeit in der Lage zu sein, sich flexibel auf die Herausforderungen des Marktes einzustellen. Durch Aktionsangebote und dem Angebot von Eigenmarken tritt man auch in direkte Konkurrenz zu den Discountern. In Zukunft werden auch attraktive Angebote an höherwertigen Lebensmitteln an Bedeutung gewinnen. Bio- und Convenience-Erzeugnisse werden neben regionalen Lieferanten verstärkt in das Sortiment integriert. Durch Frischwaren und regionale Produkte sollen neue Kunden an den Markt gebunden werden. Aufgrund der Einbindung in die EDEKA-Gruppe und die hohe Sortimentskompetenz wird der allgemeine Margendruck kompensiert und den Einzelhändlern eine hinreichende Einzelhandelsspanne gewährt werden können. Vor allem in Zeiten der Corona-Krise zeigt sich, wie systemrelevant und von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung unabhängig der Lebensmitteleinzelhandel ist. Es muss versucht werden, erneuerbare Energiequellen zu erschließen, um unabhängiger von den Rohstoffmärkten zu werden.

Das neue Warenwirtschaftssystem mit dem Namen "elsa" (Einzelhandels Lösung für smartes Arbeiten) ermöglicht die artikelgenaue Bestandspflege, die eine tagesaktuelle Darstellung sämtlicher Waren auf Einzelartikelebene zulässt. Somit erhöht sich die Möglichkeit der Kontrolle über die Warenbestände in ganz erheblichem Umfang, was zu einer weiteren Risikominimierung durch unterjährige unbeabsichtigte Bestandsabweichungen führt. Es ergeben sich durch dieses neue WWS viele weitere nachgelagerte Kontrollmechanismen, die nach und nach weiter ausgebaut werden.

Es wird dadurch in der Buchhaltung eine noch bessere ständige Wareneingangskontrolle, Spannenkontrolle und Warenausgangskontrolle durchgeführt, die zu jeder Zeit ein exaktes Bild des Warenflusses und der Ertragslage wiedergeben kann. Darüber hinaus ist eine automatische Warendisposition möglich, was die allgemeine Warenverfügbarkeit erhöht. Das führende buchhalterische System bleibt weiterhin Datev, um in Zukunft auch weiterhin korrekte und konsistente Jahresabschlüsse zu garantieren.

 

Delbrück, den 2. Dezember 2024

Henry Kosche

Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

H. KOSCHE GMBH, DELBRÜCK

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.674.225,50 995.847,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1.041,00
II. Sachanlagen 232.796,00 289.378,00
III. Finanzanlagen 1.441.428,50 705.428,50
B. UMLAUFVERMÖGEN 1.794.211,74 1.761.128,20
I. Vorräte 803.978,17 685.590,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 460.369,50 584.298,79
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 529.864,07 491.238,98
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 10.634,76 8.600,33
3.479.072,00 2.765.576,03

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 2.610.925,96 2.122.673,26
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 2.585.925,96 2.097.673,26
B. RÜCKSTELLUNGEN 304.556,78 237.268,38
C. VERBINDLICHKEITEN 563.589,26 405.634,39
- davon aus Steuern: € 24.803,42 (Vorjahr: € 4.418,76)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 21.385,61 (Vorjahr: € 20.743,39)
3.479.072,00 2.765.576,03

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 4.326.406,91 4.025.473,43
2. Personalaufwand -2.226.746,24 -2.106.478,21
a) Löhne und Gehälter -1.791.268,43 -1.732.272,82
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -435.477,81 -374.205,39
- davon für Altersversorgung: € 21.187,08 (Vorjahr: € 23.782,19)
3. Abschreibungen auf Sachanlagen -116.832,04 -138.739,67
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.293.069,41 -1.254.434,51
5. Erträge aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens 0,00 6.000,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.908,05 13.041,88
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -481,53 -895,63
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -219.285,04 -170.722,09
9. Ergebnis nach Steuern 488.900,70 373.245,20
10. Sonstige Steuern -648,00 -899,00
11. Jahresüberschuss 488.252,70 372.346,20

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

H. KOSCHE GMBH, DELBRÜCK

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Firmenname laut Registergericht: H. Kosche GmbH
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Paderborn
Register-Nr.: HR B 9732

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgeselschaft.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben (handelsrechtlich anerkannte Vereinfachungsregelung).

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden nach dem Festwertverfahren bewertet.

Die Waren wurden retrograd zum Netto-Verkaufspreis abzüglich einer Soll-Spanne zum Bilanzstichtag bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Zweifelhafte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestanden zum Stichtag nicht.

Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der abzugrenzenden Beträge angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind - unter Beachtung des Imparitätsprinzips - mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.

III. Angaben zu den Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang dargestellt.

Es wurde an den Gesellschafter-Geschäftsführer Herrn Henry Kosche ein Darlehen in Höhe von insgesamt 506.000,00 € ausgegeben. Im Geschäftsjahr 2023 wurden davon 26.000,00 € ausgezahlt. Es wird mit 2,5 % p.a. verzinst und hat eine Laufzeit bis 31.12.2028.

Im Übrigen ist ein Darlehen an die Kosche Getränke GmbH & Co. KG, Delbrück, in Höhe von 125.000,00 € enthalten. Das Darlehen wird ebenfalls mit 2,5 % p.a. verzinst und hat eine Laufzeit bis 31.12.2030.

Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 23.820,53 € (Vorjahr: 9.526,05 €). Dieser ist in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgwiesen und betrifft Mitarbeiterdarlehen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen, für Urlaubsverpflichtungen, Tantieme, Aufbewahrungskosten sowie Abschluss- und Prüfungskosten gebildet worden.

Verbindlichkeiten

Gesamtbetrag 31.12.2023
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Restlaufzeit über einem Jahr
Restlaufzeit davon mehr als fünf Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 33.000,00 33.000,00 0,00 0,00
Vorjahreswerte 55.000,00 22.000,00 33.000,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 472.290,36 472.290,36 0,00 0,00
Vorjahreswerte 298.835,99 298.835,99 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 58.298,90 58.298,90 0,00 0,00
Vorjahreswerte 51.798,40 51.798,40 0,00 0,00
Davon aus Steuern 24.803,42 24.803,42 0,00 0,00
Vorjahreswerte 9.809,04 9.809,04 0,00 0,00
Davon im Rahmen sozialer Sicherheiten 21.385,61 21.385,61 0,00 0,00
Vorjahreswerte 20.743,39 20.743,39 0,00 0,00
Summen 563.589,26 563.589,26 0,00 0,00
Vorjahreswerte 405.634,39 372.634,39 33.000,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Bürgschaft der Edeka-Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mbH, durch Bürgschaften von Herrn Heny Kosche in Höhe von 450.000,00 € sowie durch Erklärungen bzgl. unentgeltlicher Vermögensverfügungen von Frau Nicole Kosche und Herrn Henry Kosche abgesichert.

IV. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 1.377 T€ . Die innerhalb eines Jahres fälligen Verpflichtungen betragen 505 T€.

Durchschnittliche Zahl während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Berichtszeitraum beschäftigte die Firma durchschnittlich 95 (Vorjahr: 98 Angestellte), davon 27 Aushilfen (Vorjahr: 26).

Name des Geschäftsführers

Geschäftsführer im Geschäftsjahr war Herr Henry Kosche, Kaufmann, Delbrück.

Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9a und b HGB wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind nicht aufgetreten.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, dass der Jahresüberschuss in Höhe von 488.252,70 € und der Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen wird.

 

Delbrück, den 2. Dezember 2024

Henry Kosche

Geschäftsführung

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.500,00 0,00 0,00 7.500,00
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.237.242,74 62.185,04 47.001,26 2.252.426,52
III. FINANZANLAGEN
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 100.428,50 0,00 0,00 100.428,50
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 710.000,00 0,00 710.000,00
Sonstige Ausleihungen 605.000,00 26.000,00 0,00 631.000,00
2.950.171,24 798.185,04 47.001,26 3.701.355,02
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
Zuführungen
Auflösungen
31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.459,00 1.040,00 0,00 7.499,00
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.947.864,74 115.792,04 44.026,26 2.019.630,52
III. FINANZANLAGEN
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.954.323,74 116.832,04 44.026,26 2.027.129,52
BUCHWERTE
31. Dez. 2023
31. Dez. 2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1.041,00
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 232.796,00 289.378,00
III. FINANZANLAGEN
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 100.428,50 100.428,50
Wertpapiere des Anlagevermögens 710.000,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 631.000,00 605.000,00
1.674.225,50 995.847,50

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die H. Kosche GmbH, Delbrück

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der H. Kosche GmbH, Delbrück, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der H. Kosche GmbH, Delbrück, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Erfurt, 2. Dezember 2024

MSC Schwarzer Albus GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marijke Albus, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss wurde unverändert festgestellt am 5. Dezember 2024.

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