Beteiligungsgesellschaft Seiler Montage mbH
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IXION GmbH & Co. KG.HamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007IXION GmbH & Co. KG, Hamburg1. AllgemeinesDie IXION GmbH & Co. KG ("IXION") entwickelt, produziert und vertreibt Werkzeugmaschinen für anspruchsvolle Zerspanungsaufgaben unter dem Markennamen IXION. Das Produktprogramm gliedert sich im Wesentlichen in folgende Bereiche:
Das Produktprogramm wird ergänzt durch Serviceleistungen und Ersatzteilverkauf. 2. Wirtschaftliche Situation und eingeleitete RestrukturierungsmaßnahmenDie X-tec Machinery Holding GmbH (vormals MKS Maschinenbau Holding GmbH), Hamburg ("X-tec"), hält sämtliche Kommanditanteile an der IXION GmbH & Co. KG und der TiXBo Tiefbohr-Center GmbH & Co. KG, Ellefeld ("TiXBo"). Bei der IXION Werkzeugmaschinen GmbH und der AUERBACH Maschinenfabrik GmbH ("AUERBACH") ist die X-tec die 100 % ige Gesellschafterin. Der außereuropäische Vertrieb erfolgt über die IXION AUERBACH Beteiligungs- und Vertriebs GmbH ("IABV"), an der IXION und Auerbach jeweils zu 50 % beteiligt sind. Die IXION ist schwerpunktmäßig im Bereich der Entwicklung und dem Bau von kleineren Maschinen (IA1 und IA1TLF) für den Werkzeug- und Formenbau, im Bereich der Bearbeitung von rotationssymmetrischen Teilen für den Fahrzeugbau, die Medizintechnik u. a. tätig. Größere Maschinen werden innerhalb der Unternehmensgruppe von Auerbach entwickelt und gebaut. Die Lohnfertigungen von IXION und AUERBACH wurden am 01.04.2007 in der neu gegründeten TiXBo Tiefbohr-Center GmbH & Co KG zur besseren Unternehmenssteuerung und Verbesserung der Wirtschaftlichkeit konzentriert. Im Zuge dieser Verselbstständigung wurden Maschinen, Arbeitsverhältnisse und Kundenbeziehungen auf die TiXBo übertragen. Aus der Veräußerung des Kommanditanteils an der TiXBo ist der IXION ein Veräußerungsgewinn von TEUR 245 entstanden. Ferner wurden durch die Veräußerung der nicht bilanzierten immateriellen Vermögenswerte (Patente und Know-How) an die X-tec weitere Finanzmittel von TEUR 935 der Gesellschaft zugeführt. Diese immateriellen Vermögenswerte nutzt die Gesellschaft nunmehr im Wege eines langfristigen Lizenzvertrages. Im Geschäftsjahr sind ungewöhnlich hohe Aufwendungen aus Wertberichtigungen auf Forderungen und Forderungsabschreibungen von rund EUR 1,1 Mio. entstanden. Am 01.08.2007 wurde Werner Junge zum neuen Geschäftsführer der IXION bestellt, da es dem bisherigen Geschäftsführer Dr. Frank Scholz nicht gelungen war, ein erfolgversprechendes Restrukturierungsprogramm und zukunftsfähiges Unternehmenskonzept umzusetzen. Herr Dr. Scholz ist per 29.09.2007 als Geschäftsführer der IXION abberufen worden und am 03.12.2007 auch aus der XI tec ausgeschieden Von der Geschäftsleitung und dem erweiterten Führungsteam wurde das zwingend erforderliche Restrukturierungsprogramm entwickelt und umgesetzt, das von der Gesellschafterin getragen wird. Der Inhalt dieser Restrukturierung ist ein drastisches Kostensenkungsprogramm durch Schließung verschiedener Unternehmensbereiche wie Marketing, Hausmeisterdienste, Eigenfertigung und Elektromontage sowie durch einen Personalabbau in den Bereichen Verwaltung, Vertrieb und Konstruktion. Mit dem Betriebsrat wurde ein Sozialplan vereinbart und am 30.11.2007 wurden die Kündigungen ausgesprochen. Dieser Sozialplan ist bis 30.06.2008 umgesetzt worden. Durch diese Maßnahmen werden die Fixkosten deutlich gesenkt und die Kostenstruktur nachhaltig entlastet. Mittelbar und unmittelbar im Zusammenhang mit dem Sozialplan stehende Aufwendungen haben das Jahresergebnis mit rund TEUR 600 belastet. Erklärtes Ziel der Geschäftsführung und der Gesellschafter ist es, in 2008 wieder ein positives Betriebsergebnis zu erreichen und 2009 wieder einen Jahresüberschuss zu erwirtschaften. im Laufe des ersten Halbjahres war noch Finanzbedarf erforderlich, der durch die X-tec in Form von Darlehen zur Verfügung gestellt wurde. Seit Juli 2007 konnte das Unternehmen die Ergebnisse stabilisieren und steigern, sodass keine zusätzlichen Finanzmittel zugeführt werden mussten. 3. Geschäftsentwicklung in 2007Im Geschäftsjahr 2007 wurde ein Umsatz von TEUR 12.150 und ein Jahresfehlbetrag von TEUR -3.432 erzielt, der jedoch zum Zweck einer betriebswirtschaftlichen Beurteilung um Sondereinflüsse bereinigt und korrigiert werden muss. Dieses Ergebnis ist unbefriedigend, zeigt jedoch im bereinigten Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr, dass die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen greifen und sich bereits erste Erfolge abzeichnen, da das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr um mehr als EUR 1,6 Mio. (bereinigt sogar mehr als EUR 2,6 Mio.) verbessert werden konnte. Im ersten Quartal 2008 konnte bereits ein positives Quartalsergebnis von EUR 155 erreicht werden, wodurch das Erreichen der obigen Zielsetzungen realistisch erscheint. Dies ist aus unserer Sicht eine klare Bestätigung dafür, dass das eingeleitete Restrukturierungsprogramm notwendig war und die Unternehmensstrategie des neuen Managements richtig ist. Das Geschäftsjahr 2007 ist durch einige Sondereffekte besonders belastet. Zum einen wurden die noch anfallenden Material- und Fertigungskosten für eine Sondermaschine zum 31. Dezember 2006 zu niedrig eingeschätzt (TEUR 618), zum anderen wurde die erforderliche Sonderabschreibung für eine im Produktionsprozess nicht mehr einsetzbare Maschine unterlassen (TEUR 110) und Abschreibungen auf Anteile und Forderungen an verbundene Unternehmen nicht vorgenommen (TEUR 298). Diese Sondereffekte sind wirtschaftlich dem Geschäftsjahr 2006 zuzuordnen. Ferner haben Aufwendungen für Restrukturierungsberatung und für den Sozialplan das Jahresergebnis mit TEUR 600 belastet. Diese Sondereffekte sind im Berichtsjahr unter den außerordentlichen Aufwendungen gesondert ausgewiesen. Wären diese Sondereffekte bereits im Vorjahresabschluss berücksichtigt worden, so stellten sich Gesamtleistung, Rohergebnis, Betriebsergebnis und Jahresfehlbetrag im Vergleich wie folgt dar:
Das bereinigte Rohergebnis stieg infolge der deutlich verbesserten Gesamtleistung und der in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen neutralen Erträge von TEUR 1.260, die im Wesentlichen aus der Veräußerung von materiellen und immateriellen Anlagewerten resultieren, von TEUR 2.571 im Vorjahr auf TEUR 4.931 im Geschäftsjahr 2007. Dies entspricht einer Verbesserung um TEUR 2.360. Die Personalkosten konnten gegenüber dem Vorjahr um TEUR 360 reduziert werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen in 2007 TEUR 2.838 und enthalten neutrale Aufwendungen aus Forderungswertberichtigungen und -abschreibungen von TEUR 1.078. Das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) betrug im Geschäftsjahr 2007 TEUR -1.804 gegenüber TEUR -4.459 im Vorjahreszeitraum. Somit konnte im Geschäftsjahr 2007 eine operative Ergebnisverbesserung von TEUR 2.655 erzielt werden. Das Zins- und Finanzergebnis konnte im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 172 verbessert werden. Der bereinigte Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2007 liegt um TEUR 2.656 unter dem Jahresfehlbetrag des Vorjahres. Im Vorjahresabschluss haben Verzichte von Gläubigern und Alt-Kommanditisten zur Sanierung der Gesellschaft zu außerordentlichen Erträgen in Höhe von TEUR 2.480 geführt. 4. ÜberschuldungDie IXION weist zum 31.12.2007 eine Unterbilanz von EUR 6.349 aus. Der Gesellschafter hat diese bilanzielle Überschuldung durch Erklärung eines qualifizierten Rangrücktritts beseitigt. Dies verdeutlicht, dass die Gesellschafter das neue Geschäftskonzept und die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen inhaltlich auch weiterhin mittragen. 5. FinanzierungDie bestehenden Bankkredite wurden durch Gesellschafterdarlehen und Darlehen einer einem Gesellschafter der X-tec nahestehenden Person abgelöst, so dass IXION bis auf einen Dispositionskredit von TEUR 500 der Hypo Vereinsbank ("HVB) nun nur noch durch die Gesellschafterin finanziert ist. Für Bürgschaften steht ein gemeinsamer Avalrahmen der HVB von TEUR 1.500 zur Verfügung, der von IXION und der Schwestergesellschaft AUERBACH genutzt werden kann. 6. Vertrieb - UmsatzNach einem schwachen Auftragseingang in der ersten Jahreshälfte konnte der Auftragseingang vor allem im letzten Quartal 2007 deutlich gesteigert werden. So erreichte der Auftragsbestand zum Jahreswechsel einen Wert von über EUR 5 Mio. Unter Berücksichtigung der geplanten monatlichen Maschinenumsätze von 600 TEUR entspricht dies einer Reichweite von ca. 8 Monaten. Die Kunden haben trotz Weggang diverser Mitarbeiter weiterhin Vertrauen in die IXION-Produkte gezeigt. Durch gezielte Personalmaßnahmen konnte die Personalstruktur neu ausgerichtet und optimiert werden. Durch Neuausrichtung des außereuropäischen Vertriebes über die IXION AUERBACH Beteiligungs- und Vertriebs GmbH ("IABV), bei der IXION und Au-AUERBACH zu gleichen Teilen Gesellschafter sind, können die Vertriebsaktivitäten auf den deutschen und europäischen Markt konzentriert werden. 7. PersonalIm Zuge der Restrukturierung wird die Mitarbeiterzahl von bisher 76 per 31.12.2006 zum einen durch die Verselbständigung der Lohnfertigung (7 Mitarbeiter ab 01.04.2007) und weiteren Personalabbau bis Mitte 2008 auf 48 Mitarbeiter reduziert. 8. Produktion/InvestitionDurch eine deutlich verbesserte Verfügbarkeit der Kaufteile konnte die Produktivität deutlich gesteigert werden. Durch kundenneutrale Vordisposition im Maschinenbau konnten die Lieferzeiten entgegen der Verlängerung im Zukauf für die Kundenaufträge reduziert werden. 9. Entwicklung/KonstruktionNach entsprechender Einarbeitungszeit neuer Mitarbeiter in der Konstruktion wurden trotz Reduzierung der Mitarbeiterzahl eine deutliche Leistungssteigerung und die Möglichkeit zur Neuentwicklung von Maschinen erreicht. Im Jahr 2008 wird das Produktprogramm durch Neuentwicklung erweitert und somit die Basis für zukünftiges Wachstum geschaffen. 10. Zukünftige EntwicklungNach Umsetzung der Restrukturierung und Konzentration auf das IXION-Produktprogramm ist eine stabile Entwicklung erkennbar und die geplante Ergebnisverbesserung zu erzielen. Dies wird nachhaltig durch weiteren Ausbau des Servicebereichs sichergestellt. 11. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungDie Gesellschaft ist im hohen Maße von der konjunkturellen Entwicklung und vom Investitionsverhalten in der verarbeitenden Industrie abhängig. Da die Gesellschaft weltweit anbietet, ist dieses Risiko jedoch reduziert. Die derzeit hohe Nachfrage nach deutschen Maschinenbauprodukten begünstigt die Zielsetzung der neuen Geschäftsführung, den turn-around kurzfristig zu erzielen. Die relative Stärke des Euro gegenüber dem US-Dollar gestaltet die Preisverhandlungen mit unseren Kunden im US-Dollarraum allerdings zunehmend schwieriger, Das Forderungsausfallrisiko der Gesellschaft ist begrenzt, da - wie im Maschinenbau üblich - bei Auslieferung der Maschinen 90 % des Auftragswertes bereits bezahlt sind und unsere Kunden auf unseren after-sales Service angewiesen sind.
Hamburg, den 22.06.2008 Ixion GmbH & Co. KG Werner Junge, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2007AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2007Ixion GmbH & Co. KG, Hamburg
Anhang für das Geschäftsjahr 2007Ixion GmbH & Co. KG, Hamburg1. Allgemeine AngabenIm Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2007 werden die Vorschriften der §§ 238 ff. Handelsgesetzbuch sowie die speziellen Vorschriften der §§ 264 ff. HGB besonders in Bezug auf die Abschlussgliederung zur Verbesserung der Aussagefähigkeit des Jahresabschlusses berücksichtigt, die für bestimmte Personengesellschaften i.S. des § 264 a HGB Anwendung finden. Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung, die nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt wurde, wurde gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Berichtsjahr wurde wiederum von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen von den Vorräten abzusetzen. 2. Angaben zur BilanzAnlagevermögen Gliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind dem nachfolgenden Anlagenspiegel (Seite 2 des Anhangs) zu entnehmen. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2007Ixion GmbH 8 Co. KG, Hamburg
*) davon sind EUR 122.500,00 unter den
außerordentlichen Aufwendungen ausgewiesen.
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um aufgelaufene Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode über die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände verteilt. Von der Möglichkeit, geringwertige Wirtschaftsgüter im Jahr des Zugangs nach § 6 Abs. 2 EStG vollständig abzuschreiben, wird Gebrauch gemacht. Für Zwecke des Anlagenspiegels wird ein Abgang erst mit dem tatsächlichen Abgang der geringwertigen Vermögensgegenstände erfasst. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Der Beteiligungsbesitz der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
1) Die IMA befindet sich in Liquidation. Ein
aktueller Jahresabschluss liegt nicht vor.
Auf den Beteiligungsbesitz an der IMA wurde im Geschäftsjahr 2004 eine Abwertung in Höhe von EUR 10.000,00 vorgenommen. Im Berichtsjahr wurden Abschreibungen auf Beteiligungen von EUR 12.500,00 vorgenommen. Vorräte Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Zur Berücksichtigung der Gängigkeit der Lager- und Ersatzteilbestände wurden entsprechend den letzten physischen Bewegungsdaten sechs Altersklassen gebildet und Wertberichtigungen zwischen 10 % und 75 % vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Wertberichtigungen für Einzelrisiken wurden in dem für erforderlich erachteten Umfang vorgenommen. Zur Berücksichtigung allgemeiner Kreditrisiken wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1 % gebildet. Rückstellungen Die Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Vorsorge für Urlaubsansprüche und Gleitzeitguthaben der Mitarbeiter, für erwartete Gewährleistungsansprüche, für Abfindungen aus dem Sozialplan, für Berufsgenossenschaftsbeiträge, für Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses, für Rechtsstreitigkeiten sowie für Nachlaufkosten bereits fakturierter Aufträge. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben EUR 449.739,57 (Vorjahr: EUR 3.071.538,69) eine Restlaufzeit unter einem Jahr und im Vorjahr EUR 240.813,76 eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Vom Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten haben EUR 10.585.377,41 (Vorjahr: EUR 12.877.014,05) eine Restlaufzeit unter einem Jahr und im Vorjahr EUR 240.813,76 eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden am Grundstück in Hamburg-Jenfeld, durch Pfandrechte an Maschinen und maschinellen Anlagen auf dem Betriebsgrundstück in Hamburg-Jenfeld, durch Sicherungsübereignung sämtlicher Lagerbestände sowie durch Globalzession der Kundenforderungen besichert. 3. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen Dieser Posten enthält Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 146.363,27 (Vorjahr: EUR 139.528,34). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Dieser Posten enthält Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 352.560,21 (Vorjahr: EUR 373.490,10). Periodenfremde Posten Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von EUR 1.260.357,29 (Vorjahr: EUR 38.466,38) ausgewiesen, die im Wesentlichen auf Erträge aus Verkäufen von immateriellen Anlagewerten, Sachanlagen und Finanzanlagen sowie aus der Auflösung von Rückstellungen entfallen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Vorjahres enthielten periodenfremde Aufwendungen von EUR 284.627,15, die auf Einzelwertberichtigungen auf Forderungen entfallen. Außerordentliche Erträge Die außerordentlichen Erträge im Vorjahresabschluss resultieren aus zu Sanierungszwecken seitens verschiedener Gläubiger und Alt-Kommanditisten der Gesellschaft ausgesprochenen Verzichten. 4. WährungsumrechnungForderungen und Verbindlichkeiten sowie Erträge und Aufwendungen in fremden Währungen werden zum Kurs des Tages bzw. Monats des Geschäftsvorfalls gebucht. Zum Bilanzstichtag noch nicht abgewickelte Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Stichtagskurs umgerechnet 5. Sonstige AngabenGeschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft war die Ixion Werkzeugmaschinen GmbH, Hamburg, die im Geschäftsjahr 2007 von den nachstehenden Herren vertreten wurde: Dr. Frank Scholz, Ingenieur, Bad Wörishofen (bis 29. September 2007) Werner Junge, Kaufmann, Donauwörth (ab 29. September 2007) Die Komplementärin hat im Berichtsjahr Geschäftsführerbezüge von EUR 152.973,09 an die Ixion GmbH & Co. KG belastet. Persönlich haftende Gesellschafterin Die persönlich haftende Gesellschafterin, die IXION Werkzeugmaschinen GmbH, Hamburg, hat zum 31. Dezember 2007 ein gezeichnetes Kapital von EUR 156.650,00. Arbeitnehmerzahlen Bei der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2007 durchschnittlich beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Mietverpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft resultieren aus KfZ-Leasingverträgen von insgesamt EUR 144.824,60, die zu EUR 73.137,96 in 2008, zu EUR 49.841,32 in 2009, zu EUR 21.845,32 in 2010 und zu EUR 6.631,52 in 2011 fällig werden.
Hamburg, den 22. Juni 2008 Ixion GmbH & Co. KG W. Junge , Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERKIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ixion GmbH & Co. KG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 2. Juli 2008 U. Sommer, Wirtschaftsprüfer |
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