KrugBros Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Janina Meyer seit 9.7.2024 | Geschäftsführer |
Manuel Volk seit 11.3.2020 | Prokura |
Christian Zumpf seit 11.3.2020 | Prokura |
Jens Thorwarth seit 10.7.2017 | Geschäftsführer |
Jörg Siebald seit 11.2.2016 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LOGPAY Transport Services GmbH (vormals: LogPay Transport Services GmbH)EschbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Schwalbacher Str. 72, 65760 EschbornJahresabschluss zum 31.12.2022Lagebericht1. Grundlagen des UnternehmensDie LOGPAY Transport Services GmbH (nachfolgend "LOGPAY Transport" oder "Gesellschaft") ist eine Gesellschaft mit Sitz in Eschborn. Die LOGPAY Transport ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der LOGPAY Financial Services GmbH (nachfolgend "LOGPAY Financial"). Die LOGPAY Financial wiederum ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Volkswagen Financial Services AG (VWFS AG). Die VWFS AG ist eine 100 %ige Tochter der Volkswagen AG. Daher handelt es sich bei der Gesellschaft um eine indirekte 100 %-Beteiligung der Volkswagen AG, geschäftsansässig Berliner Ring 2, 38440 Wolfsburg. Das eingetragene Stammkapital der Gesellschaft beträgt 550.000 Euro. Am 25.02.2020 wurde zwischen der LOGPAY Financial und der LOGPAY Transport ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Zwischen der LOGPAY Transport (Organgesellschaft) und der LOGPAY Financial (Organträger) besteht mit Wirkung vom 01.01.2020 eine unmittelbare ertragssteuerliche Organschaft. Somit ist die LOGPAY Transport seit 01.01.2020 in den ertragsteuerlichen Organkreis des der Volkswagen AG, Wolfsburg, einbezogen. Seit dem 01.03.2020 ist die LOGPAY Transport in den umsatzsteuerlichen Organkreis der Volkswagen AG einbezogen. Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2022 bestellt: Herr Jens Thorwarth, Bankbetriebswirt, Bad Soden a. Ts. Herr Dr. Oliver Bernards, Diplom-Kaufmann, Frankfurt am Main Es besteht weiterhin eine Tochtergesellschaft in Spanien. Hierbei handelt es sich um die im Handelsregister von Barcelona / Spanien eingetragene LOGPAY FUEL SPAIN S.L., Travessera de Gracia 11, 5° pl., 08021 Barcelona, Spanien. Die LOGPAY Transport hielt im Jahr 2022 weiterhin 100 % der Geschäftsanteile an der vorgenannten spanischen Gesellschaft. Als Geschäftsführer der spanischen Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2022 bestellt: Herr Dr. Oliver Bernards, Diplom-Kaufmann, Frankfurt am Main Herr Jens Thorwarth, Bankbetriebswirt, Bad Soden a. Ts. Die spanische Gesellschaft führt in Spanien den Ankauf von Kraftstoffen von Mineralölgesellschaften und den Verkauf von Kraftstoffen an Kunden mit der LOGPAY Card durch. Zudem wickelt die spanische Gesellschaft den in Spanien über die LOGPAY Card beziehbaren An- und Verkauf von Strom für E-Fahrzeuge sowie die An- und Vermietung von Parkplätzen für LKW ab. Darüber hinaus besteht weiterhin eine Tochtergesellschaft in Italien. Hierbei handelt es sich um die im Handelsregister von Bozen / Italien eingetragene LOGPAY FUEL ITALIA S.R.L., Via Leonardo da Vinci 8, 39100 Bozen, Italien. Die LOGPAY Transport hält 100 % der Geschäftsanteile an der vorgenannten italienischen Gesellschaft. Als Geschäftsführer der italienischen Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2022 bestellt: Herr Dr. Oliver Bernards, Diplom-Kaufmann-, Frankfurt am Main Herr Jens Thorwarth, Bankbetriebswirt, Bad Soden a. Ts. Die italienische Gesellschaft führt in Italien den Ankauf von Kraftstoffen von Mineralölgesellschaften und den Verkauf von Kraftstoffen sowie die Abrechnung der auf der italienischen Seite des Fréjustunnels und des Montblanctunnels anfallenden Durchfahrtsgebühren an Kunden mit der LOGPAY Card durch. Zudem wickelt die italienische Gesellschaft den in Italien über die LOGPAY Card beziehbaren An- und Verkauf von Strom für E-Fahrzeuge sowie die An- und Vermietung von Parkplätzen für LKW ab. Es besteht eine Tochtergesellschaft in der Tschechischen Republik, an der die Gesellschaft ebenfalls 100 % der Geschäftsanteile hält. Hierbei handelt es sich um die im Handelsregister des Amtsgerichts Prag / Tschechische Republik eingetragene LogPay Fuel Czechia s.r.o., Ve Svahu 482/5, Podoli, 147 00 Prague 4, Tschechische Republik. Als Geschäftsführer der tschechischen Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2022 bestellt: Herr Dr. Oliver Bernards, Diplom-Kaufmann, Frankfurt am Main Herr Jens Thorwarth, Bankbetriebswirt, Bad Soden a. Ts. Die tschechische Gesellschaft führt in Tschechien den Ankauf von Kraftstoffen von Mineralölgesellschaften und den Verkauf von Kraftstoffen an Kunden mit der LOGPAY Card durch. Zudem wickelt die tschechische Gesellschaft den in Tschechien über die LOGPAY Card beziehbaren An- und Verkauf von Strom für E-Fahrzeuge sowie die An- und Vermietung von Parkplätzen für LKW ab. Die Geschäftstätigkeit wurde im Jahr 2021 aufgenommen. Es besteht eine Tochtergesellschaft in der Slowakischen Republik, an der die Gesellschaft 85 % der Geschäftsanteile hält. Hierbei handelt es sich um die im Handelsregister des Amtsgerichts Bratislava / Slowakische Republik eingetragene LOGPAY Charge & Fuel Slovakia s.r.o., Landererova 12, 811 09 Bratislava, Slowakische Republik. Als Geschäftsführer der slowakischen Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2022 bestellt: Herr Dr. Oliver Bernards, Diplom-Kaufmann, Frankfurt am Main Herr Jens Thorwarth, Bankbetriebswirt, Bad Soden a. Ts. Die slowakische Gesellschaft führt in der Slowakei den Ankauf von Kraftstoffen von Mineralölgesellschaften und den Verkauf von Kraftstoffen an Kunden mit der LOGPAY Card durch. Zudem wickelt die slowakische Gesellschaft den in der Slowakei über die LOGPAY Card beziehbaren An- und Verkauf von Strom für E-Fahrzeuge sowie die An- und Vermietung von Parkplätzen für LKW ab. Die Geschäftstätigkeit wurde im Jahr 2021 aufgenommen. Die Gesellschaft hält Anteile an dem LOGPAY Consorzio, Via Cassa di Risparmio 5, 39100 Bozen, Italien Die Gesellschaftsform des LOGPAY Consorzio (nachfolgend "Consorzio") ist nach italienischem Recht das Konsortium. Die Anteile an dem Consorzio verteilen sich auf die Mitglieder des Consorzios. Die LOGPAY Transport als Mitglied hält 68,7 % der Anteile am Konsortialfonds. Gesetzlicher Vertreter des Consorzio ist der Präsident des Verwaltungsrates. Als Präsidenten des Verwaltungsrates des Consorzios waren im Geschäftsjahr 2022 bestellt: Herr Matthias Striegel, Starnberg Das Consorzio führt in Italien den An- und Verkauf von italienischen Straßennutzungsrechten für LKW und Busse durch. Die Straßennutzungsrechte (Maut) können die Mitglieder des Consorzios, welche zugleich Kunden der LOGPAY Transport sind, mittels fest in den Fahrzeugen installierten Mauterfassungsgeräten (On-Board-Units) buchen. Der aufsichtsrechtliche Status der Gesellschaft hat sich im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die von der LOGPAY Transport erbrachten Tätigkeiten erfüllen weiterhin den Ausnahmetatbestand des § 2 Abs. 1 Nr. 10 Buchstabeb Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) ("sehr begrenztes Waren- oder Dienstleistungsspektrum"). Mit der von LOGPAY Transport herausgegebenen Tankkarte (LOGPAY Card) ist nur der Erwerb einer begrenzten Auswahl von Waren (u.a. Kraftstoffe, Kfz-Betriebsstoffe, Strom für E-Fahrzeuge) und Dienstleistungen (u.a. Verkehrswegenutzung) möglich. Die LOGPAY Transport hat im Rahmen der Umsetzung der PSD-II Direktive in nationales Recht die Inanspruchnahme der vorgenannten Bereichsausnahme gegenüber der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin") am 25.07.2022 angezeigt. Die LOGPAY Transport erbringt somit weiterhin keine Zahlungsdienste und wird somit nicht als Zahlungsinstitut qualifiziert. Aufgrund des Wechsels aller Mitarbeiter in die LOGPAY Financial per 01.07.2021 hatte die LOGPAY Transport in 2022 keine Mitarbeiter. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene KennzahlenDas preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie u.a. den Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise (u.a. Nahrungsmittel), der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. (1)
1) Statistisches Bundesamt, Wiesbaden,
Pressemitteilung Nr. 020 v. 13.01.2023
Die Zulassungen für Personenkraftwagen (Pkw) stiegen in 2022 ggü. 2021 um 1,1% auf 2,65 Mio. Neuwagen. Der Anteil benzinbetriebener Pkw sank auf 32,6% (Vorjahr: 37,1%), bei Diesel-Pkw lag der Anteil bei 17,8% (Vorjahr: 20,0%). Dem gegenüber stieg der Anteil der Pkw mit alternativen Antriebsarten. Hybridangetriebene Pkw hatten einen Anteil von 31,2% (Vorjahr: 28,8%), auf Elektro-Pkw (BEV) entfielen 17,7% (Vorjahr: 13,6%). Die restlichen 0,7% Anteil beinhalteten gasbetriebene Pkw (Vorjahr: 0,5%). Bei den Zulassungen für Nutzfahrzeugen lagen ausschließlich Sattelzugmaschinen mit 9,8% über dem Vorjahr. Alle anderen Kategorien lagen im Minus. Insgesamt wurden 365.232 Nutzfahrzeuge (Vorjahr: 411.528) zugelassen, darunter 20.606 BEV und 232 Plug-in-Hybride. (2)
2) Kraftfahrt-Bundesamt, Flensburg,
Pressemitteilung Nr. 01/2023
Die beschriebenen Entwicklungen der Neuzulassungen unterstreichen die zunehmende Bedeutung der E-Mobilität bei Pkw und Nutzfahrzeugen. Im Jahr 2022 wurden nach Angaben des Bundesamtes für Güterverkehrs insgesamt 41,8 Mrd. km auf mautpflichtigen Strecken zurückgelegt. Gegenüber dem Vorjahr ist diese Leistung konstant geblieben. Auf Inländer entfallen hiervon 23,9 Mrd. km (-1,3% ggü. 2021) und 17,8 Mrd. km auf Ausländer (+1,6% ggü. 2021).
* Quelle: Bundesamt für Güterverkehr,
Mautstatistik Jan - Nov 2022
2.2. GeschäftsverlaufDie LOGPAY Transport war in 2022 in den Geschäftsbereichen Maut und Charge & Fuel tätig. Zu dem Geschäftsbereich Charge & Fuel gehören die Geschäftsfelder Tanken, E-Mobilität und Parken, welches die Marke Truck Parking Europe inkludiert. Insgesamt konnte die LOGPAY Transport ihre Unternehmens-Ziele bei den beiden Geschäftsbereichen Maut sowie Charge & Fuel nicht erreichen, was an den gestiegenen Kraftstoffpreisen, geänderten Fahrverhalten der Kunden sowie der Rückgänge im Mautvolumen lag. Das Mautvolumen sank durch den Rückgang von vermitteltem Geschäft und Migrationsverlusten aus der Übertragung von Geschäftsportfolien an die Toll Collect. 2.2.1. MautgeschäftDie LOGPAY Card wurde im Jahr 2022 in den Ländern Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Spanien, Italien, Tschechien, Polen, Slowakei, Slowenien, Portugal, Belgien, Vereinigtes Königreich, Kroatien, Norwegen sowie in den Eurovignette-Ländern (Niederlande, Luxemburg, Dänemark und Schweden) zum Entrichten der jeweiligen Maut durch Kunden der LOGPAY Transport verwendet. Das im Jahr 2019 aufgenommene EETS (European Electronic Toll Service) - Geschäft wurde bezüglich der Anzahl der angebotenen Länder konstant gehalten, soll aber in 2023 weiter aufgebaut werden. Das EETS-Geschäft bietet LOGPAY Transport-Kunden die Möglichkeit, mit einer satellitengesteuerten On-Board-Unit (SAT-OBU) in Europa länderübergreifend Mautleistungen zu beziehen. Die über Satellitentechnik erfassten Mauttransaktionen werden elektronisch von den Mautbetreibern an LOGPAY Transport übermittelt und sodann an die Kunden gesammelt abgerechnet. Im Jahr 2022 konnte die SAT-OBU von LOGPAY Transport-Kunden in Polen, Belgien, Österreich, Italien, Spanien, Frankreich, Portugal, Deutschland, Norwegen, Schweden und Dänemark verwendet werden. Das EETS-Geschäft hatte in den letzten 3 Jahren ein deutliches Wachstum zu verzeichnen und der Trend wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Das im Jahr 2022 über LOGPAY Transport in der Maut abgerechnete Gesamt-Volumen (in Euro) sank im Vergleich zum Vorjahr um ca. 19,9% (Vorjahr: ca. -14,6%). In dem wichtigsten Mautmarkt, Deutschland, sank das Volumen gegenüber dem Vorjahr um ca. 19,4% (Vorjahr: ca. -14,6%) aus dem im Geschäftsverlauf geschilderten Gründen. Der Anteil des Mautvolumens in Deutschland lag im Jahr 2022 bei ca. 87,9% (Vorjahr: ca. 87,4%) des Gesamtvolumens. Die Umsätze auf den Auslandsmärkten sanken insgesamt deutlich um ca. 23,3% (Vorjahr: ca. -14,5%). Im Hinblick auf die länderindividuellen Mautverfahren waren die deutlichsten Rückgänge bei der Maut Portugal (-96,0%), Maut Spanien (-86,2%) und Maut Polen (-84,4 %) zu verzeichnen. Die negative Entwicklung in einzelnen EU-Ländern liegt begründet in dem Rückgang des LKW-Geschäftes, dem Austausch des Mautverfahrens in Polen und der Umstellung von Kunden auf das modernere EETS-Mautverfahren. In manchen Mautverfahren konnten auch Zuwächse erzielt werden wie z.B. in Kroatien (+69,6%) oder im länderübergreifenden EETS-Mautverfahren (+66,7%). Die Auslandsquote der Mautvolumina sank auf 12,1% (Vorjahr: ca. 12,6%). 2.2.2. Charge & Fuel-GeschäftDie LOGPAY Transport hat im Jahr 2022 im Tankgeschäft das Akzeptanznetz in Deutschland und Europa um ca. 2.200 Stationen erweitert. Gegenüber dem Vorjahr stieg im Jahr 2022 der Literabsatz der LOGPAY Transport (einschließlich der über die LOGPAY Fuel Spain S.L. und die LOGPAY Fuel Italia S.R.L. abgerechneten Litervolumina) um ca. 6,3% (Vorjahr: +45,4%). Die Wachstumsdynamik des Vorjahres wurde in 2022 nicht erreicht, da das Vorjahr durch einen Migrations-Effekt aus der Verlagerung des Tankgeschäfts beeinflusst wurde. In dem wichtigsten Tankmarkt Deutschland betrug das Wachstum zum Vorjahr ca. 7,7%. In Deutschland konnten höhere Volumina aus dem VW-Konzernkundengeschäft (Dienstwagenfahrer und Werksangehörige) und aus dem vom Schwesterunternehmen Volkswagen Leasing GmbH vermittelten Geschäft gehoben werden. Auf den Auslandsmärkten sank das Litervolumen um 10,0%. Im Geschäftsfeld E-Mobilität konnte ein deutliches Wachstum des kWh-Absatzes von ca. 23,8% verzeichnet werden. Das Wachstum im Vorjahr war deutlich durch den starken Hochlauf des Geschäftsfeld geprägt sowie der sehr geringen Ausgangsbasis 2020. Im Jahr 2022 wurde der Ausbau des Tankstellennetzwerks weiter vorangetrieben. Vor dem Hintergrund der vollständigen Eingliederung der Gesellschaft in den VW-Konzern und der damit einhergehenden deutlichen Steigerung des Tankvolumens konnten, sowohl in Deutschland als auch in anderen europäischen Ländern, weitere Akzeptanzverträge mit mittelständischen und überwiegend regional tätigen Kraftstoffhändlern abgeschlossen werden. Die Anzahl der Ladepunkte im Geschäftsfeld E-Mobilität konnte in 2022 mit 448.000 Stationen ggü. dem Vorjahr mit 277.000 deutlich ausgebaut werden. Die Ladepunkte verteilen sich mittlerweile auf sämtliche EU-Länder sowie die Länder Schweiz, Großbritannien und Norwegen. In Deutschland können die Kunden an ca. 91.000 Ladepunkten ihre E-Fahrzeuge mit der LOGPAY-Card aufladen. Die Gesellschaft versteht sich auch als Dienstleister für die VWFS-Gruppe oder andere externe Vermittler, welche selbst oder über ihre Vertriebspartner Kunden an die Gesellschaft zwecks Abwicklung von Mauttransaktionen und zwecks Verkaufs von Kraftstoffen vermittelt. 2.3. Lage des Unternehmens
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| Wesentliche Finanzielle Leistungsindikatoren | 2021 | 2022 |
| Eigenkapital, EUR | 3.311.554 | 3.311.554 |
| Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit vor EAV, EUR | -4.543.947 | -8.514.187 |
| Return on Equity-Kennzahl, % | -137,2% | -257,1% |
Der ROE beträgt in 2022 -257,1% (Vorjahr: -137,2%). Die LOGPAY Transport hat in 2022 die Analyse ihrer Liquiditätssituation weiter ausgebaut und eine Lösung zur automatisierten Betrachtung über MS PowerBI vorangetrieben. Dadurch wird es ermöglicht, Liquiditätsanalysen ad hoc anzustoßen.
Die Gesellschaft hat in auch 2022 einen größeren Fokus auf die Qualität ihrer Services gegenüber den Kunden gelegt und ein Qualitäts-Management weiter ausgebaut. Die Gesellschaft misst die Service-Qualität auf monatlicher Basis anhand unterschiedlicher Leistungsindikatoren. Die Soll-Qualität der Services wird anhand von Service-Level-Agreements (SLA) definiert und die erbrachten Leistungen werden daran gemessen.
Folgende SLAs mit Zielwerten wurden u.a. für den Geschäftsbereich Charge & Fuel definiert:
| ― |
Prozentsatz angenommene Anrufe: die Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, 90% der Anrufe vor Abbruch anzunehmen |
| ― |
Bearbeitungszeit für Kartensperren: die Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, Kartensperren innerhalb von 24 Stunden zu bearbeiten |
| ― |
Bearbeitungszeit Neukundenanträge: die Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die Neuanlage von Neukundenanträgen innerhalb von 4 Tagen zu bearbeiten |
Auf Basis des Qualitätsreports per Dezember konnte die Gesellschaft alle genannten SLAs einhalten.
Durch diese Qualitäts-Maßnahme beabsichtigt die Gesellschaft generell, die Kundenzufriedenheit zu steigern und den offenen Ticket-Bestand weiter abzubauen.
Das GuV-Ergebnis der LOGPAY Gruppe war in 2022 durch Herausforderungen in der Erzielung der geplanten Volumina in den Geschäftsbereichen Maut sowie Charge & Fuel geprägt. Daher war 2022 für die LOGPAY Gruppe ein defizitäres Übergangsjahr auf dem Weg, die Plattform durch u.a. neue Produkte sowie die stärkere Integration in den VW-Konzern höher auszulasten und nachhaltig das Geschäftsmodell wieder positiv zu betreiben.
Im Rahmen der mit dem Gesellschafter abgestimmten Planungsrunde wird für 2023 erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 wieder ein positives EBIT in Aussicht gestellt. Die LOGPAY Gruppe plant dieses Ziel durch die nachhaltige Erhöhung der Transaktionsvolumina sowie -margen zu erreichen. Gleichzeitig soll durch ein striktes Kostenmanagement der Anstieg der Kosten über das geplante Niveau hinaus vermieden werden.
Die LOGPAY Transport profitiert von einer ab dem 01.01.2023 gültigen Gebührenerhöhung bei den deutschen Mautsätzen, so dass die Gesellschaft von einem deutlichen Anstieg des entsprechenden Volumens rechnet. Darüber hinaus sollen weitere europäische Mautakzeptanzen angebunden und die angebotenen Maut-Produkte verbessert werden.
Im Tankbereich rechnet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 mit einer deutlichen Steigerung des Volumens, im Wesentlichen getrieben durch die wieder ansteigenden LKW-Volumina und das vermittelte Tankkartengeschäft aus dem VW-Konzern. Die LOGPAY Gruppe möchte diese Ziele u.a. durch eine in 2022 mit MAN geschlossene Kooperation, weitere geplante Vertriebsvereinbarungen mit Konzerngesellschaften in verschiedenen Ländern, Vertriebs-Bonifizierungen und Lead-Offensiven erreichen.
Auch im Geschäftsfeld E-Mobilität plant die Gesellschaft im Jahr 2023 mit einem deutlichen Anstieg der Volumina. Grund für die Annahme ist der wachsende Anteil an E-Fahrzeugen auf den europäischen Märkten und die Ausweitung der Ladefunktion der Charge & Fuel Card in der EU. Dadurch rechnet die Gesellschaft mit einer steigenden Anzahl an herausgegebenen Karten in Europa.
Für das Jahr 2023 prognostiziert die LOGPAY Transport eine deutliche Verbesserung des Ergebnisverlaufs, da keine weiteren Corona-bedingten Lockdowns unterstellt wurden. Festzuhalten bleibt jedoch, dass die Planungen und Prognosen aufgrund des noch immer präsenten Covid-19-Virus, dem Ukraine-Krieg und rezessiven Tendenzen der wirtschaftlichen Gesamtlage Unsicherheiten beinhalten.
Die LOGPAY Transport identifiziert und überwacht alle wesentlichen Risiken. Diese werden durch angemessene Maßnahmen reduziert, auf Dritte übertragen oder bewusst eingegangen. Als grundsätzliche relevante Risiken werden von der LOGPAY Transport Marktrisiken, operative Risiken, Zinsänderungs- /Fremdwährungsrisiko, Compliance- und Steuerrisiken sowie deren möglichen Bedeutung für die Gesellschaft betrachtet.
Die Adressenausfallrisiken werden größtenteils im Rahmen der Vermittlungsverträge auf die Vertriebspartner verlagert und daher als unwesentlich angesehen. Mit der LOGPAY Financial besteht ein entsprechender Factoring-Vertrag.
Die LOGPAY Transport versteht unter Marktrisiken u.a. das Risiko finanzieller Verluste, wenn sich die Markt- und Wettbewerbssituation für die Gesellschaft, die Marktpreise und Konditionen für erbrachte Leistungen und Services zum Nachteil der Gesellschaft ändern.
Die Wettbewerbsintensität im Mautgeschäft, im Geschäftsbereich Charge & Fuel sowie in Mobility war auch in 2022 in allen Kundensegmenten hoch. In den Bereichen Maut sowie Charge & Fuel steht die LOGPAY Transport im Wettbewerb mit einer Vielzahl unterschiedlicher Tankkartenemittenten und Mineralölgesellschaften, welche eigene Tankkarten zur Kundenbindung herausgeben.
Die LOGPAY Transport definiert operative Risiken als Gefahr direkter oder indirekter Verluste aus Fehlern, welche durch eingesetzte Systeme, Prozesse, manuelle Arbeitsabläufe, durch Mitarbeiter sowie auf Grund externer Ereignisse entstehen können.
Über alle Geschäftsbereiche hinweg begegnet LOGPAY Transport drohenden Verlusten mit Arbeitsanweisungen, einer konsequenten Umsetzung von organisatorischen Maßnahmen und deren nachgelagerten Kontrollen auf Wirksamkeit.
Die LOGPAY Transport definiert die technischen Risiken als diejenigen Risiken, welche sich auf die Erreichbarkeit und Verfügbarkeit, der für den normalen Geschäftsbetrieb erforderlichen IT-Anwendungen beziehen.
Der Betrieb der Anwendungen der LOGPAY Transport ist deshalb vollständig an einen IT-Dienstleister in einem Rechenzentrum der Klasse TIER 3+ ausgelagert worden. Zur Begrenzung technischer Risiken verfügt die LOGPAY Gruppe über ein in 2020 etabliertes IT-Security-Management, welches in Anlehnung an die Anforderungen des ISO/IEC-27001 Standard konzipiert ist.
Die LOGPAY Transport sieht sich darüber hinaus Betrugsrisiken ausgesetzt, die im Wesentlichen aus dem missbräuchlichen Einsatz der LOGPAY Card, insbes. an Tankstellen, resultieren. Obwohl auch für diese Risiken die Vertriebspartner im Rahmen der Vermittlungsverträge mithaften, investiert die LOGPAY Gruppe in die Weiterentwicklung der IT-Anwendungen sowie der IT-Hardware, um Betrugsrisiken zu minimieren. Durch die Onlineautorisierungsapplikation ist die LOGPAY Gruppe in der Lage, Kartentransaktionen "quasi-live" zu verfolgen und durch hinterlegte Regeln, wie z.B. einem Distanzcheck, missbräuchliche Verfügungen zeitnah zu erkennen und Transaktionen abzulehnen. Die LOGPAY Gruppe hat zudem durch die Erweiterung der Onlineautorisierung um einen sog. "online watcher" die Möglichkeit geschaffen, Kartentransaktionen, die erstmalig an einer bislang nicht vom Karteninhaber genutzten Akzeptanzstelle auftreten, vorsorglich abzulehnen. Darüber hinaus wird durch die Verlagerung der Hinterlegung der Karten-PIN von den Hintergrundsystemen der Akzeptanzpartner bzw. deren IT-Dienstleistern auf das eigene System der Gesellschaft die Notwendigkeit eines Kartenaustausches bei Verdacht auf missbräuchliche Verfügung reduziert. Die LOGPAY Gruppe beabsichtigt zudem, ihre Kunden in die Lage zu versetzen, vor Nutzung der LOGPAY Card an einer Akzeptanzstelle eine Vorabautorisierung anzustoßen. Die Vorabautorisierung basiert auf der Übermittlung von Geopositionsdaten, z.B. durch Nutzung einer Smartphone-App oder einer direkten Übertragung via Fahrzeugtelematikdiensten. Die Betrugswahrscheinlichkeit soll hierbei gemindert werden, indem ein zusätzliches Medium genutzt wird (z.B. Smartphone) und indem der Einsatz der LOGPAY Card auf einen limitierten geografischen Bereich eingeschränkt wird.
Signifikante Währungsrisiken entstehen bei der LOGPAY Transport nicht, da die meisten Kundenforderungen in Euro valutieren und diese größtenteils im Rahmen der Veräußerung der Forderungen bzw. Inanspruchnahme von Zahlungsversprechen an die Vertriebspartner übertragen werden. Darüber hinaus werden durch die enge Zeitspanne zwischen Bewertung und Übertragung der Kundenforderungen an die beiden vorgenannten Vertriebspartner und dem Fälligkeitszeitpunkt der Lieferantenverbindlichkeit in Fremdwährung die Währungsrisiken deutlich gemindert.
Aufgrund der Kurzfristigkeit ihrer Forderungen und Verbindlichkeiten hat die Gesellschaft keine wesentlichen Zinsänderungsänderungsrisiken.
Aus Sicht der LOGPAY Transport entstehen Compliancerisiken aus der Nichtanwendung oder aus der fehlerhaften Anwendung von Pflichten aus den Rechtsbereichen, welche für die LOGPAY Transport verpflichtend zu erfüllen sind.
Die LOGPAY Transport betrachtet im Berichtsjahr wieder eine Zunahme von rechtlichen Anforderungen, die bei der Geschäftsentwicklung 2022 und in der Zukunft zu beachten und deren Vorgaben umzusetzen sind. Diese umfassen insbesondere:
| ― |
Handelsgesetzbuch (HGB) |
| ― |
Verordnungen und Gesetze im Bereich Umsatzsteuer |
| ― |
Verordnungen und Gesetze im Bereich Datenschutz / Datensicherheit |
Umsatzsteuerliche Risiken ergeben sich zum einen aus dem Steueränderungsrisiko (Versagung des Vorsteuerabzuges), zum anderen aus dem Risiko einer versehentlich falschen Erstellung von Ausgangsrechnungen und Umsatzsteuerdeklarationen (Haftung für fehlerhaft ausgewiesene Umsatzsteuer). Zum Zwecke der umsatzsteuerrechtlichen Überwachung hat die Gesellschaft auch im Jahr 2022 eine europaweit tätige Steuerberaterkanzlei beauftragt, welche für die Gesellschaft ein europaweites Monitoring im Umsatzsteuerbereich durchführt. In der Vergangenheit kam es sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene seitens der Finanzbehörden zu Urteilen und Überprüfungen in Bezug auf die Einordnung des Tankkartengeschäftes als umsatzsteuerliches Reihengeschäft. Insbesondere sind hier die Entwicklungen im Zusammenhang mit den EUGH-Urteilen "Auto Lease Holland" (C 185/01) und "VEGA International" (C-235/18) zu nennen. Die Gesellschaft und ihre Steuerberater beobachten fortlaufend diese Entwicklungen in allen für die Gesellschaft relevanten Ländern, sowie mögliche Auswirkungen auf das Geschäftsmodell der Gesellschaft. Grundsätzlich vertritt die Geschäftsführung die Auffassung, dass beide Urteile nicht auf das Geschäftsmodell der LOGPAY Transport anwendbar sind. Aktuell befassen sich u.a. das Bundesministerium der Finanzen und die EU-Commission mit der Anwendbarkeit des Urteils "VEGA International" auf das Tank- und Ladekartengeschäft. Weitere wesentliche Risiken haben sich nach Ansicht des Unternehmens nicht ergeben. Die Abgabe der Umsatzsteuermeldungen und -erklärungen in den europäischen Ländern erfolgt durch externe Steuerbüros. Zudem existiert ein internes Monitoring zur Kontrolle von Umsatzsteuerverbindlichkeiten und Umsatzsteuerforderungen (Buchung, Meldung, Erklärung, Zahlung).
Die Gesellschaft hat im Jahr 2022 die Implementierung eines im gesamten VW AG Konzern eingeführten Tax Compliance Management System abgeschlossen. So wurden für alle als wesentlich eingestuften steuerliche Risiken Kontrollen in das System eingepflegt, die regelmäßig durchzuführen sind. Durch diese Kontrollen werden aus Sicht der Gesellschaft die steuerlichen Risiken auf ein vernachlässigbares Niveau abgesenkt.
Die Gesellschaft rechnet in 2023 mit keinen weiteren Corona-Virus induzierten Lockdowns, so dass es zu keinen zusätzlichen Einschränkungen beim Mobilitätsverhalten der Kunden kommen sollte.
Bezüglich des Kriegs in der Ukraine besteht das Risiko, dass die Kraftstoffpreise auf hohem Niveau verbleiben bzw. steigen und dies wiederum zu Rückgängen im Literabsatz im Geschäftsbereich Charge & Fuel führen könnten.
Der Chancenbericht basiert auf einer mit dem Gesellschafter abgestimmten Planung bis 2027. Hieraus sieht die LOGPAY Transport ihre Chancen beim Geschäftsbereich Charge & Fuel i.W. darin, die Bearbeitung ihrer Geschäftsfelder innerhalb und außerhalb des VW-Konzerns weiter zu intensivieren und weitere Dienstleistungen anzubieten, sowohl in Deutschland als auch in Europa. Hierbei sollen deutsche wie auch europäische VW-Tochtergesellschaften an das Tankkartengeschäft angebunden werden. Dies wird durch den Ausbau von Online-Antragstrecken und der Einführung eines Kundenportals flankiert, womit Kunden Registrierungen und Tankkartenbestellungen durchführen können. Diese Schritte unterstützen die Gesellschaft auf ihrem Weg zu einem internationalen Anbieter von Charge-&Fuel-Lösungen. Daneben soll auch versucht werden, weitere Services und Dienstleistungen der VW Financial Services AG an die LOGPAY Transport zu verlagern sowie neue Geschäftsfelder aufzubauen bzw. zu entwickeln.
Im Geschäftsfeld E-Mobilität im Rahmen des Geschäftsbereichs Charge & Fuel ist auf den wachsenden Anteil an E-Fahrzeugen in Europa hinzuweisen. Die LOGPAY Transport möchte diese Potentiale durch die Ausweitung der Ladefunktion der Charge & Fuel Card in der EU heben.
Im Geschäftsbereich Maut erhofft sich die Gesellschaft die Chance zur Stabilisierung des Geschäftsvolumens durch den Ausbau und die Anbindung an weitere europäische Mautakzeptanzen in einzelnen Ländern und im länderübergreifenden EETS-Verfahren.
Darüber hinaus sollen sich bietende Cross-Selling-Potentiale zwischen den Segmenten identifiziert und genutzt werden. Hierbei wird durch aktives Cross-Selling Bestandskunden die vielfältigen Services und Produkte aus anderen Geschäftsfeldern angeboten.
Abschließend wird die LOGPAY Transport in die Digitalisierung ihrer Produkte investieren, um die Attraktivität des Leistungsportfolios stetig zu steigern.
Eschborn, 15. Februar 2023
LOGPAY Transport Services GmbH
Dr. Oliver Bernards
Jens Thorwarth
AKTIVA
| € |
31.12.2022
€ |
31.12.2021
€ |
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| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. Software | 7.727.108,49 | 5.901.076,00 | |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 4.161.631,69 | 11.888.740,18 | 126.098,50 |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung | 965.842,00 | 716.907,00 | |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 965.842,00 | 336.233,05 |
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 161.663,42 | 76.010,52 | |
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 837.530,22 | 205.454,96 | |
| 2. Forderungen gegen verbundenen Unternehmen | 12.980.264,79 | 21.246.551,02 | |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 9.181.447,22 | 22.999.242,23 | 6.469.251,10 |
| II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 22.998.142,89 | 9.978.592,70 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 139.348,35 | 276.831,00 | |
| 59.152.979,07 | 45.333.005,85 | ||
|
PASSIVA |
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| € |
31.12.2022
€ |
31.12.2021
€ |
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| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 550.000,00 | 550.000,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 1.496.297,00 | 1.496.297,00 | |
| III. Gewinnvortrag | 1.265.256,80 | 1.265.256,80 | |
| IV. Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 | |
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Steuerrückstellungen | 0,00 | 7,28 | |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 6.199.378,38 | 6.199.378,38 | 4.725.423,04 |
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 187.314,53 | 236.034,89 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: € 187.314,53 (€ 236.034,89) | |||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 10.152.169,54 | 4.274.456,97 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: € 10.152.169,54 (€ 4.274.456,97) | |||
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 39.302.562,82 | 49.642.046,89 | 32.785.529,87 |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 39.302.562,82 (€ 32.785.529,87) | |||
| - davon aus Steuern: € 19.124,88 (€ 8.308,33) | |||
| 59.152.979,07 | 45.333.005,85 |
| EUR |
Geschäftsjahr
EUR |
Vorjahr
EUR |
|
| 1. Umsatzerlöse | 551.967.141,05 | 407.604.021,87 | |
| 2. sonstige betriebliche Erträge | 593.194,39 | 539.625,05 | |
| - davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 54.752,50 (EUR 75.731,53) | |||
| 3. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 507.919.054,90 | 352.937.345,31 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 24.948.148,37 | 29.832.345,34 | |
| 532.867.203,27 | 382.769.690,65 | ||
| 4. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 0,00 | 2.033.790,45 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 0,00 | 358.618,73 | |
| - davon für Altersversorgung EUR 0,00 (EUR 17.848,64) | |||
| 0,00 | 2.392.409,18 | ||
| 5. Abschreibungen | |||
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 2.094.261,34 | 1.035.357,66 | |
| - davon außerplanmäßige Abschreibungen EUR 469.912,51 (EUR 0,00) | |||
| 6. sonstige betriebliche Aufwendungen | 29.620.110,72 | 28.355.618,72 | |
| - davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 154.423,74 (EUR 45.621,08) | |||
| 7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 52,47 | 301,63 | |
| 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 333,98 | 4.819,38 | |
| - davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (EUR 4.396,19) | |||
| 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -3.507.000,00 | -1.870.000,00 | |
| 10. Ergebnis nach Steuern | -8.514.521,40 | -4.543.947,04 | |
| 11. Erträge aus Verlustübernahme | 8.514.521,40 | 4.543.947,04 | |
| 12. Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 |
Der aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Entwicklung des Anlagevermögens bestehende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB über die Rechnungslegung für große Kapitalgesellschaften gegliedert (§ 266 HGB), wobei die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt wurde. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.
Der Jahresabschluss basiert auf den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB und der Steuergesetze. Es wurden folgende Grundsätze und Methoden angewandt:
Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet.
Die Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.
In den Finanzanlagen sind Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bewertet ausgewiesen.
Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Es waren keine Wertberichtigungen nötig.
Die Rückstellungen für weitere ungewisse Verbindlichkeiten wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken gebildet.
Eine Abzinsung der Rückstellungen wurde aufgrund der Laufzeit kleiner als 12 Monate nicht vorgenommen.
Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.
Die Fremdwährungspositionen wurden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.
Die Forderung aus steuerlichen Erstattungen im Rahmen der Organschaft wurde mit dem Nennwert angesetzt.
Die Verbindlichkeit aus steuerlichen Verpflichtungen im Rahmen der Organschaft wurde mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.
Die gegenüber verbundenen Unternehmen bestehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden einheitlich in den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die gegenüber verbundenen Unternehmen bestehenden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten wurden einheitlich in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.
| ANSCHAFFUNGSKOSTEN |
Stand am 01. Jan. 22
€ |
Zugang - Abgang
€ |
Umbuchungen
€ |
Stand am 31. Dez. 22
€ |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Software | 8.774.797,44 | 119.190,57 | 3.652.241,39 | 12.546.228,40 |
| -1,00 | ||||
| 2. Geleistete Anzahlungen | 126.098,50 | 7.813.873,08 | -3.652.241,39 | 4.161.631,69 |
| -126.098,50 | ||||
| 8.900.895,94 | 7.933.063,65 | 3.652.241,39 | 16.707.860,09 | |
| -126.099,50 | -3.652.241,39 | |||
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | ||||
| - Betriebsausstattung | 20.731,41 | 8.611,91 | 0,00 | 27.818,11 |
| -1.525,21 | ||||
| - Geschäftsausstattung | 990.587,50 | 16.458,91 | 363.361,62 | 1.333.528,59 |
| -36.879,44 | ||||
| - Geringwertige Wirtschaftsgüter | 59.547,45 | 9.377,43 | 0,00 | 68.924,88 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 336.233,05 | 27.128,57 | -363.361,62 | 0,00 |
| 1.407.099,41 | 61.576,82 | 363.361,62 | 1.430.271,58 | |
| -38.404,65 | -363.361,62 | |||
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 76.010,52 | 85.652,90 | 0,00 | 161.663,42 |
| 10.384.005,87 | 8.080.293,37 | 4.015.603,01 | 18.299.795,09 | |
| -164.504,15 | -4.015.603,01 |
| ABSCHREIBUNGEN |
Stand am 01. Jan. 22
€ |
Zugang - Abgang
€ |
Stand am 31. Dez. 22
€ |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. Software | 2.873.721,44 | 1.945.398,47 | 4.819.119,91 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2.873.721,44 | 1.945.398,47 | 4.819.119,91 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | |||
| - Betriebsausstattung | 11.872,41 | 3.065,91 | 13.414,11 |
| -1.524,21 | |||
| - Geschäftsausstattung | 282.539,50 | 136.419,53 | 382.090,59 |
| -36.868,44 | |||
| - Geringwertige Wirtschaftsgüter | 59.547,45 | 9.377,43 | 68.924,88 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 353.959,36 | 148.862,87 | 464.429,58 | |
| -38.392,65 | |||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3.227.680,80 | 2.094.261,34 | 5.283.549,49 | |
| -38.392,65 |
| BUCHWERTE |
Stand am 31. Dez. 22
€ |
Stand am 31. Dez. 21
€ |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Software | 7.727.108,49 | 5.901.076,00 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 4.161.631,69 | 126.098,50 |
| 11.888.740,18 | 6.027.174,50 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | ||
| - Betriebsausstattung | 14.404,00 | 8.859,00 |
| - Geschäftsausstattung | 951.438,00 | 708.048,00 |
| - Geringwertige Wirtschaftsgüter | 0,00 | 0,00 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 336.233,05 |
| 965.842,00 | 1.053.140,05 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 161.663,42 | 76.010,52 |
| 13.016.245,60 | 7.156.325,07 |
AKTIVA
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | € 9.181.447,22 | |
| 2021 | € 6.469.251,10 | |
| Zusammensetzung | € | |
| Abgrenzung Forderungen AE | 7.095.596,00 | |
| Steuererstattungsanspruch Ausland | 1.661.259,22 | |
| Abgrenzung Provisionserlöse | 424.592,00 | |
| Maut | 9.181.477,22 | |
|
PASSIVA |
||
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | € 39.302.562,82 | |
| 2021 | € 32.785.529,87 | |
| Zusammensetzung | € | |
| Verbindlichkeiten Ausgleichsempfänger (AE) | 39.239.601,27 | |
| Steuerverpflichtung Ausland | 19.124,88 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 43.836,67 | |
| 39.302.562,82 |
Die Firma LOGPAY Transport Services GmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag Nr. 43/2005 vom 16. März 2005 des Notars Uwe Günter Waltz, mit Amtssitz in Frankfurt/Main, gegründet.
Das gezeichnete Kapital in Höhe von 550.000,00 Euro ist voll eingezahlt und wird wie folgt gehalten:
| € | % | |
| LOGPAY Financial Services GmbH | 550.000,00 | 100,00 |
Der Sitz der Gesellschaft ist in Eschborn.
Die Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichtes Frankfurt am Main erfolgte am 11. Mai 2005 unter der Nummer HRB 74752.
Am 25.02.2020 wurde zwischen der LOGPAY Financial Services GmbH und der LOGPAY Transport Services GmbH ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Zwischen der LOGPAY Transport Services GmbH und der LOGPAY Financial Services GmbH besteht mit Wirkung vom 01.01.2020 eine unmittelbare ertragsteuerliche Organschaft.
Ab dem 01.03.2020 ist die LOGPAY Transport Services GmbH in den umsatzsteuerlichen Organkreis der Volkswagen AG einbezogen.
Im Geschäftsjahr wurden keine Arbeitnehmer beschäftigt.
Zu den Geschäftsführern sind Herr Jens Thorwarth, Bankbetriebswirt und Herr Dr. Oliver Bernards, Diplom-Kaufmann, bestellt. Die Geschäftsführer beziehen für ihre Tätigkeiten keine Bezüge von der LOGPAY Transport Services GmbH.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Die Gesellschaft hält 100% der Anteile an der LogPay Fuel Spain S.L., Barcelona in Spanien. Die LogPay Fuel Spain S.L. verfügt über ein gezeichnetes Kapital in Höhe von € 3.100,00. Die LogPay Fuel Spain S.L. hat im Kalenderjahr 2021 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 13,4 ausgewiesen. Die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2022 erfolgt im weiteren Verlauf des Jahres.
Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der LogPay Fuel Italia S.r.l., Bozen in Italien. Die LogPay Fuel Italia S.r.l. verfügt über ein gezeichnetes Kapital in Höhe von € 10.000,00. Die LogPay Fuel Italia S.r.l. hat im Kalenderjahr 2021 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 15,8 ausgewiesen. Die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2022 erfolgt im weiteren Verlauf des Jahres.
Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der LogPay Fuel Czechia s.r.o., Prag in der Tschechischen Republik. Die LogPay Fuel Czechia s.r.o. verfügt über ein gezeichnetes Kapital in Höhe von CZK 2.500.000,00 (€ 105.960,57). Die Gründung der Gesellschaft erfolgte am 05.11.2018. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Kapitalerhöhung von CZK 2M. Die LogPay Fuel Czechia s.r.o. hat im Kalenderjahr 2021 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von CZK 718T (T€ 28,8) ausgewiesen. Die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2022 erfolgt im weiteren Verlauf des Jahres.
Die Gesellschaft hält 85 % der Anteile an der LOGPAY Charge & Fuel Slovakia s.r.o., Bratislava in der Slowakischen Republik. Die LOGPAY Charge & Fuel Slovakia s.r.o. verfügt über ein gezeichnetes Kapital in Höhe von € 5.000,00. Die Gründung der Gesellschaft erfolgte am 17.08.2020. Die LOGPAY Charge & Fuel Slovakia s.r.o. hat im Kalenderjahr 2021 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 12,8. Die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2022 erfolgt im weiteren Verlauf des Jahres.
Die Gesellschaft hält 68,6 % der Anteile an der LogPay Consorzio (Rechtsform: Konsortium), Bozen in Italien. Die LogPay Consorzio verfügt über ein Eigenkapital in Höhe von € 6.970,00. Die LogPay Consorzio hat im Kalenderjahr 2021 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 17,1 ausgewiesen.
Auf die Erstellung eines eigenen Konzernabschlusses wurde mit Bezug auf § 296 HGB verzichtet, da die einzubeziehenden Tochterunternehmen für den Konzern von untergeordneter Bedeutung (einzeln und in Gesamtheit) waren.
Die Sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus einer Rückstellung für Wareneinkauf (T€ 5.839). Diese betrifft hauptsächlich zum Bilanzstichtag bereits gelieferten Kraftstoff im Rahmen des Tankgeschäfts, für den noch keine Eingangsrechnungen Vorlagen. Darüber hinaus wurden Kosten für laufende Aufwendungen in Höhe von T€ 360 zurückgestellt.
Bewertungseinheiten nach § 254 HGB wurden nicht gebildet.
Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf T€ 35.Hierbei handelt es sich ausschließlich um Abschlussprüfungsleistungen (T€ 35).
Der Jahresfehlbetrag in Höhe von € 12.021.521,40, der ohne Vorliegen des Ergebnisabführungsvertrag eingetreten wäre, wird komplett von der LOGPAY Financial Services GmbH übernommen.
In den Bilanzpositionen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind keine Forderungen gegen verbundene Unternehmen mehr enthalten.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 12.980.264,79 (Vorjahr: € 21.246.551,02) teilen sich wie folgt auf:
| ― |
davon aus Lieferungen und Leistungen € 404.575,48 (Vorjahr: € 7.577.320,00) davon Gesellschafter: € 74.657,98 (Vorjahr: € 0,00) davon sonstige verbundene Unternehmen: € 329.917,53 (Vorjahr: € 7.577.320,00) |
| ― |
davon sonstige € 12.575.689,31 (Vorjahr: € 13.669.231,02) davon Gesellschafter: € 12.027.388,17 (Vorjahr: € 13.630.922,71) davon sonstige verbundene Unternehmen: € 548.301,14 (Vorjahr: € 38.308,31) |
In der Bilanzposition Sonstige Rückstellung sind Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen enthalten:
Sonstige Rückstellungen in Höhe von € 250.000,00 (Vorjahr: € 10.000,00)
| ― |
davon Gesellschafter: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00) |
| ― |
davon sonstigen verbundenen Unternehmen: € 250.000,00 (Vorjahr: € 10.000,00) |
In den Bilanzpositionen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sind keine Verbindlichkeiten aus verbundene Unternehmen mehr enthalten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen in Höhe von € 10.152.169,54 (Vorjahr: € 4.274.456,97) teilen sich wie folgt auf:
| ― |
davon aus Lieferungen und Leistungen € 2.143.930,00 (Vorjahr: € 3.072.310,92) davon Gesellschafter: € 1.941.594,00 (Vorjahr: € 622.738,33) davon sonstigen verbundenen Unternehmen: € 202.336,00 (Vorjahr: € 2.449.572,59) |
| ― |
davon sonstige € 8.008.239,54 (Vorjahr: € 1.202.146,05) davon Gesellschafter: € 7.994.299,83 (Vorjahr: € 487.901,85) davon sonstige verbundene Unternehmen: € 13.939,71 (Vorjahr: € 714.244,20) |
Pos 1 In den Umsatzerlösen sind solche aus verbundenen Unternehmen in Höhe von € 50.564.615,97 (Vorjahr: € 26.404.145,90) enthalten.
| ― |
davon Gesellschafter: € 156.280,28 (Vorjahr: € 36.195,40) |
| ― |
davon sonstigen verbundenen Unternehmen: € 50.408.335,69 (Vorjahr: € 26.367.950,50) |
Die Gesellschaft verzichtet mit Verweis auf § 286 Abs. 2 HGB auf eine Aufgliederung der Umsätze nach Tätigkeitsbereichen oder geografischen Märkten, da diese geeignet sind, der Gesellschaft einen erheblichen Nachteil zuzufügen.
Pos 5 In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind solche an verbundene Unternehmen in Höhe von € 23.295.398,15 (Vorjahr: € 20.080.249,26) enthalten.
| ― |
davon Gesellschafter: € 19.792.132,83 (Vorjahr: € 10.494.769,97) |
| ― |
davon sonstige verbundene Unternehmen: € 3.503.265,32 (Vorjahr: € 9.594.479,29) |
Pos 8 In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind solche an verbundene Unternehmen in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 4.818,67) enthalten.
| ― |
davon Gesellschafter: € 0,00 (Vorjahr: € 4.818,67) |
Weitere wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag sind nicht eingetreten.
Eschborn, 15. Februar 2023
Dr. Oliver Bernards
Jens Thorwarth
Wir haben den Jahresabschluss der LOGPAY Transport Services GmbH, Eschborn - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LOGPAY Transport Services GmbH, Eschborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
| ― |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; |
| ― |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; |
| ― |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; |
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― |
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| ― |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 15. Februar 2023
Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,
Düsseldorf
Ralph Hüsemann, Wirtschaftsprüfer
Maria Brück, Wirtschaftsprüferin
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