Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 155864
Eingetragen
31.1.2005
Branche
Architekturbüros für HochbauSonstige spezialisierte Bautätigkeiten im Hochbau a. n. g.Bau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)
Gegenstand
Durchführung von Hochbauten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Schwarzenbeck
seit 31.1.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stemmerweg 1, 85467 Niederneuching
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hasn-Bau GmbH

Niederneuching

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FüR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Hasn-Bau GmbH, Niederneuching

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Unser Unternehmen ist ein professioneller Partner rund um Bauprojekte in den Landkreisen Erding, Freising und im Münchner Osten. Für unsere Kunden realisieren wir große und kleine Wohnhäuser, Firmengebäude sowie Hallen und Bauten für den gewerblichen und landwirtschaftlichen Bereich. Wir modernisieren und renovieren fachmännisch Bestandsgebäude oder Kunden bestellen ihr Wunschobjekt und wir kümmern uns von A bis Z um alles, was dazugehört, bis zur Schlüsselübergabe.

Dabei setzen wir auf Ziegel. Der Ziegel ist nicht nur ein umweltfreundliches Bauelement, er sorgt durch seine vielseitigen Funktionen wie Wärmedämmung und Schallschutz auch für ein angenehmes und natürliches Wohnklima.

Unsere Kunden erwartet eine professionelle und ausführliche Beratung. Unsere Spezialisten kümmern sich sodann um eine sorgfältige Planung und fachlich kompetente Umsetzung.

2. Forschung und Entwicklung

Wir lassen uns von der neuesten Technik unterstützen, sei es mit den aktuellsten Planungsprogrammen im Büro oder vor Ort mit GPS-Unterstützung bei der Einmessung von Gebäuden unter Berücksichtigung aller Geodaten.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war gesamtwirtschaftlich durch eine Kombination aus anhaltend hoher Inflation und einem deutlich gestiegenen Zinsniveau gekennzeichnet. Das wirkte sich hemmend auf die allgemeine Konjunktur und insbesondere auf die Baukonjunktur aus.

Entsprechend stieg im Jahr 2023 das Bruttoinlandsprodukt sowohl im Euroraum als auch in der EU um nur 0,4 %, nach +3,4 % in beiden Gebieten in 2022. Die deutsche Wirtschaftsleistung hat für das Jahr 2023 ein Minus von 0,3 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.

Zwar gingen die Preise für Baumaterialien in 2023 vielfach zurück, sind aber immer noch höher als vor der Energiekrise als Folge des Russland-Ukraine-Kriegs. Das wirkt sich weiterhin negativ auf die Bautätigkeit aus. So waren in Deutschland in 2023 26,6 % weniger Baugenehmigungen für Wohnungen zu verzeichnen als im Vorjahr. Noch stärker waren die Rückgänge der Baugenehmigungen bei Einfamilienhäusern mit -39,1 % und Zweifamilienhäusern mit -48,3 %.

2. Geschäftsverlauf

Im Berichtsjahr erhöhte sich die Gesamtleistung um T€ 2.297 bzw. rd. 17 %.

Der Materialaufwand erhöhte sich analog, absolut um T€ 1.360 bzw. um rd. 17 %.

Der Rohertrag betrug rd. 6,3 Mio. € gegenüber 5,6 Mio. € im Vorjahr.

Bei um T€ 396 höheren Personalaufwendungen, um T€ 132 höheren sonstigen Aufwendungen und um T€ 93 gestiegenen Abschreibungen ergab sich ein positives Ergebnis von T€ 942 auf Vorjahresniveau (Vj. T€ 932).

4. Lage

Die Lage des Unternehmens ist geprägt von unserem operativen Geschäft.

a) Ertragslage

Bei einer um T€ 2.297 gestiegenen Gesamtleistung, einer Materialquote von 60,0 % (Vj. 60,2 %), einer Personalquote von 21,9 % (Vj. 22,6 %) und sonstigen Aufwendungen von 5,7 % (Vj. 5,7 %) betrug der EBIT 2.026 T€ (Vj. T€ 1.824).

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten vor allem Erträge aus Sachbezügen, Erlöse aus Anlagenverkäufen und periodenfremde Erträge.

Die planmäßigen Abschreibungen betrugen T€ 677.

Der EBITDA belief sich auf T€ 1.349 (Vj. T€ 1.240).

Der Cash Flow betrug T€ 1.622.

b) Finanzlage

Der Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 2023 betrug TEUR 5 (Vorjahr TEUR 4).

Basierend auf den vorliegenden Planungen werden wir auch in Zukunft sämtliche Zahlungsverpflichtungen unter Ausnutzung der Skontierungsmöglichkeiten erfüllen können.

Die Investitionen in das materielle Anlagevermögen einschließlich geleisteter Anzahlungen auf Maschinen lagen im Berichtsjahr bei 861 TEUR. Die Finanzierung der Investitionen wurde nur in geringem Umfang mit Fremdmitteln durchgeführt. Es stehen in ausreichendem Maße Linien für die Kredite zur Verfügung.

Der Cash-Flow des Geschäftsjahres betrug T€ 1.622. Den Abschreibungen von T€ 677 stehen Investitionen von T€ 861 gegenüber.

Zusammengefasste Cash-Flow-Rechnung:

2023
in T€
2022
in T€
2018
Mittel Zu-/Abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 1.405 768
Mittel Zu-/ Abfluss aus Investitionstätigkeit -834 -1.012
Mittel Zu-/ Abfluss aus Finanzierungstätigkeit -570 -216
Veränderung der Liquidität 1 -460

Unsere Finanzlage ist als zufriedenstellend zu bezeichnen. Wir achten darauf, Verbindlichkeiten zu skontieren bzw. innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen fristgerecht zu vereinnahmen. Dieser Prozess wird durch ein systemgesteuertes Mahnwesen unterstützt.

c) Vermögenslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 betrug die Eigenkapitalquote bei einer um T€ 1.866 gestiegenen Bilanzsumme 31,2 % (Vj. 32,1 %).

Der Buchwert des Anlagevermögens hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 186 erhöht.

Die Vorräte erhöhten sich von T€ 8.364 auf T€ 9.411.

Die Zunahme des Eigenkapitals ist auf den Jahresüberschuss zurückzuführen. In 2023 wurden T€ 485 ausgeschüttet.

Das langfristig gebundene Vermögen lag bei 27,9 % (Vj. 30,1 %), das kurzfristig gebundene Vermögen bei 72,1 % (Vj. 69,9 %) des Gesamtvermögens. Das Anlagevermögen ist durch Eigenkapital gedeckt.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Kunde und operatives Ergebnis sowie Cashflow basierend auf dem unserem Berichtswesen heran.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden.

Die Anzahl der Mitarbeiter war gegenüber dem Vorjahr auf einem ähnlichen Niveau. Einen hohen Stellenwert nimmt die interne und externe Weiterbildung ein, um ihre weiteren beruflichen und fachlichen Qualifikationen zu fördern.

Der Unternehmenswert wird neben den finanziellen Kennzahlen maßgeblich durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren beeinflusst. Wir versuchen diese nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, die Beziehungen des Unternehmens zu Kunden und Mitarbeitern sowie die Technologieposition und Umweltbelange, zu erfassen und bestmöglich zu entwickeln. Letztendlich ziehen wir aus diesen Indikatoren Rückschlüsse, inwiefern das Unternehmen:

- als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber langfristig engagierte Mitarbeiter an sich bindet,

- das Leistungs- und Serviceangebot so gestaltet, dass der Kunde einen optimalen Nutzen erzielen kann,

- sowie Arbeitsprozesse so regelt, dass Ressourcen geschont und Emissionen so weit wie möglich vermieden werden.


C. Prognosebericht

Das Jahr 2024 wird voraussichtlich herausfordernd bleiben, da kurzfristig keine Erholung der Marktgegebenheiten in Sicht ist. Der starke Rückgang der Baugenehmigungen dürfte abermalige Volumenrückgänge zur Folge haben. Wir haben daher bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen, um potenzielle Rückgänge zu kompensieren.

Wir gehen in unserer Planung von einer stabilen Gesamtleistung bei einem Jahresergebnis unter Vorjahresniveau aus. Angesichts des vergleichsweise guten Auftragsbestands und -eingangs zu Beginn des Jahres ist die Erreichung dieses Ziels als realistisch einzuschätzen.

Notwendige Investitionsvorhaben werden in 2024 unter Berücksichtigung der Liquidität des Unternehmens im laufenden Jahr vorangetrieben.

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir in Zukunft weiterhin unsere Qualitätsstandards einhalten sowie den Fokus auf eine hohe Kundenzufriedenheit und damit Kundenbindung legen.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv.

D. Chancen- und Risikobericht

a) Risikobericht

Für finanzielle Risiken sind Rückstellungen in, nach unserer Meinung ausreichender Höhe berücksichtigt.

Daneben gibt es aus heutiger Sicht keine Hinweise, dass eine wirtschaftliche oder rechtliche Bestandsgefährdung für das Unternehmen vorliegt. Die Entwicklung der Umsatz- und Ertragslage im laufenden Geschäftsjahr und im kommenden Jahr dürfte aufgrund der anziehenden Nachfrage zu einer weiteren positiven Umsatz- und Ertragsentwicklung führen. Weder beim Beton, bei Ziegeln noch bei den übrigen Baustoffen ist jedoch mit einer Entspannung der Kostensituation zu rechnen. Wir arbeiten daher an einer laufenden Optimierung der Fertigungsabläufe, Prozesse und an der Verbesserung der Einkaufsbedingungen.

Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten, insbesondere durch die militärischen Konflikte weiter verstärken und sollte sich dadurch die Konjunktur über einen längeren Zeitraum abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnten für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der Überkapazitäten in der Branche zugenommen. Unser Ziel ist es, durch die Fokussierung auf Produktlinien mit Alleinstellungsmerkmalen diesem Druck zu begegnen. Aufgrund unserer hohen Qualität und unser Bestreben individuell auf Kundenwünsche eingehen zu können glauben wir, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten, solange ein - wie im gegenwärtigen Zeitpunkt - außerordentlich großes Angebot an Liquidität am Markt vorhanden ist.

Durch unsere kurzen Zahlungsziele im gesamten Forderungsbestand ist das Forderungsausfallrisiko reduziert.

Durch die Umsetzung der vorhergehend beschriebenen Investitionsvorhaben werden sich natürlich weitere Auswirkungen auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage ergeben.

b) Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten als auch in unserem Haus durch.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

c) Gesamtaussage

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Dabei verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Preisänderungen, Markt- und Umsatzrisiken werden durch ein detailliertes Berichts- im Informationssystem überwacht und frühzeitig erkannt. Das interne Berichtswesen beinhaltet neben der Planung und Kostenrechnung ein durchgängiges Informationssystem von der Angebotserstellung, Auftragserfassung, Fertigung bis zur Fakturierung.

Forderungsausfälle werden durch zeitnahe Überwachung der Finanz- bzw. Debitorenbuchhaltung minimiert.

Es sind keine derivativen Finanzinstrumente zur Absicherung von Risiken eingesetzt.

Die Sicherung der Qualität wird durch ein Qualitätsmanagementsystem gewährleistet.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoff- und stagnierenden Verkaufspreisen, Störungen bei Lieferketten und der Materialversorgung und in den nicht absehbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges. Vor dem Hintergrund unserer familiären Tradition und einer konsequenten Fokussierung auf die kontinuierliche Entwicklung neuer Produkte sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

F. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Niederneuching, den 30.09.2024

Martin Schwarzenbeck

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.544.163,68 4.357.914,68
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26.727,00 29.787,00
II. Sachanlagen 4.517.436,68 4.328.127,68
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.382.511,68 1.407.512,68
2. technische Anlagen und Maschinen 300.466,00 386.121,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.759.459,00 2.534.494,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 75.000,00
B. Umlaufvermögen 11.802.603,46 10.120.466,21
I. Vorräte 9.411.066,99 8.363.980,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.386.416,41 1.751.887,22
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 400.600,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.985.816,41 1.751.887,22
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.120,06 4.598,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.487,24 10.647,13
Summe Aktiva 16.355.254,38 14.489.028,02

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.105.239,23 4.647.968,21
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 4.137.079,07 3.689.920,66
III. Jahresüberschuss 942.160,16 932.047,55
B. Rückstellungen 206.884,77 171.516,56
C. Verbindlichkeiten 11.043.130,38 9.669.543,25
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 115.725,13 156.933,66
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 68.222,13 24.415,62
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 47.503,00 132.518,04
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 65.740,00 64.400,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 65.740,00 64.400,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 10.861.665,25 9.448.209,59
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10.861.665,25 9.448.209,59
Summe Passiva 16.355.254,38 14.489.028,02

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.333.688,96 5.603.494,93
2. Personalaufwand 3.418.447,31 3.022.069,27
a) Löhne und Gehälter 2.357.418,51 2.071.969,49
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.061.028,80 950.099,78
davon für Altersversorgung 425.407,66 383.858,54
3. Abschreibungen 676.528,98 584.217,65
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 676.528,98 584.217,65
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 888.890,19 757.364,86
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 641,94 806,60
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.365,82 5.034,62
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 383.144,84 293.674,03
8. Ergebnis nach Steuern 954.953,76 941.941,10
9. sonstige Steuern 12.793,60 9.893,55
10. Jahresüberschuss 942.160,16 932.047,55

ANHANG FüR DAS GESCHäFTSJAHR 2023

Hasn-Bau GmbH, Niederneuching

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Firma Hasn-Bau GmbH - Bauunternehmen
Sitz Neuching
Registergericht Amtsgericht München
Handelsregisterbuchnummer HRB 155864

B. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB einzustufen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Regelungen der §§ 242 ff. Handelsgesetzbuch und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen.

C. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss sind die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen beibehalten worden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde kein Gebrauch gemacht.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei der Folgebewertung wurden die Anschaffungskosten des abnutzbaren Sachanlagevermögens vermindert um planmäßige lineare oder degressive Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt zu dem Zeitpunkt, zu dem dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bewegliche, abnutzbare und selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungswert von 800,00 EUR ohne Umsatzsteuer (GWG) werden aktiviert und im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelsware und Vorräte erfolgte zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Herstellungskosten setzen sich dabei zusammen aus den Materialkosten, Fertigungskosten, sowie dem angemessenen Teil der Materialgemeinkosten und der Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt.

Die Forderungen wurden zum Nominalwert angesetzt. Bei der Bewertung der Forderungen wurden sämtliche erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in Höhe des zugrundeliegenden Zahlungsbetrags bilanziert.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt.

Soweit die Restlaufzeit von Rückstellungen am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten restlaufzeitkongruenten Zinssätze verwendet.

Die Steuerrückstellungen betreffen die Steuern für das laufende Geschäftsjahr.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Das Wahlrecht zur Aktivierung gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB der aktiven latenten Steuern wird nicht in Anspruch genommen.

D. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagenspiegel

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung der geringwertigen Wirtschaftsgüter wird als Abschreibung ausgewiesen. Sie ist somit in der Geschäftsjahresabschreibung enthalten.

Angaben zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr lagen, ebenso wie im Vorjahr, nicht vor.

Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Es bestand im Geschäftsjahr eine Forderung gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 2.027,33 EUR (VJ: 1.538,63 EUR).

Kapital

Das gezeichnete Kapital von 26.000 EUR wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist voll einbezahlt.

31.12.2023 31.12.2022
Gezeichnetes Kapital 26.000,00 EUR 26.000,00 EUR

Rückstellungen

Die Zusammensetzung der Sonstigen Rückstellungen ergibt sich aus der nachfolgenden Aufstellung:

31.12.2023 31.12.2022
Sonstige Rückstellungen 10.141,68 EUR 3.584,56 EUR
Rückstellung für Personalkosten 30.450,00 EUR 21.110,00 EUR
Rückstellung für Abschluss u. Prüfung 48.600,00 EUR 34.800,00 EUR
Rückstellung für Gewährleistung 0,00 EUR 0,00 EUR
Rückstellung für Aufbewahrungspflichten 28.270,00 EUR 28.270,00 EUR

Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der PUC-Methode unter Zugrundelegung individueller Rechnungszinssätze zwischen 1,74 % und 1,82 % und unter Anwendung der Sterbetafel Heubeck Richttafeln 2018 G.

Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 2.022 EUR.

Vermögensgegenstände gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 88.972 EUR wurden mit Pensionsverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag in Höhe von 175.849 EUR verrechnet.

Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen.

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 bis 1 J.
TEUR (VJ) TEUR (VJ)
gegenüber Kreditinstituten 115 (157) 68 (24)
aus erhaltenen Anzahlungen 9.367 (8.326) 9.367 (8.326)
aus Lieferungen und Leistungen 781 (424) 781 (424)
gegenüber GmbH Gesellschafter 66 (64) 66 (64)
sonstige Verbindlichkeiten 714 (699) 714 (699)
Summe 11.043 (9.670) 10.996 (9.537)
Art der Verbindlichkeit zum davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 1 bis 5 J. größer 5 J.
TEUR (VJ) TEUR
gegenüber Kreditinstituten 47 (133) 0 (0)
aus erhaltenen Anzahlungen 0 (0) 0 (0)
aus Lieferungen und Leistungen 0 (0) 0 (0)
gegenüber GmbH Gesellschafter 0 (0) 0 (0)
sonstige Verbindlichkeiten 0 (0) 0 (0)
Summe 47 (133) 0 (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, eine Bürgschaft und durch Globalzession und in Höhe von 47.503,00 EUR durch Sicherungsübereignungen gesichert (VJ: 132.518,04 EUR).

Die erhaltenen Anzahlungen beinhalten Anzahlungen von nahestehenden Unternehmen in Höhe von 200.000,00 EUR (VJ: 1.675.000,00 EUR).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 65.740,00 EUR (VJ: 64.400,00 EUR).

Sonstige finanziellen Verpflichtungen

Es bestehen nicht zu passivierende sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 66.289,20 EUR (VJ: 72.694,17 EUR).

E. Sonstige Angaben

Umsatzerlöse

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wird unter Bezugnahme auf §288 Abs.2 HGB unterlassen.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Martin Schwarzenbeck, Geschäftsführer und Maurermeister, Niederneuching

Einzelvertretungsberechtigt.

Gesamtbezüge

Die Angabe zu den Gesamtbezügen wird nach §284 Abs.4 HGB unterlassen.

Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahrs durchschnittlich 55 Arbeitnehmer.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen nicht.

Ausschüttungssperre

Ein Gesamtbetrag, der gem. §268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, besteht in Höhe von 2.022 EUR.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen und aus dem Bilanzgewinn von T€ 5.079 eine Ausschüttung von T€ 831 vorzunehmen.

 

Neuching, den 30.09.2024

gez. Martin Schwarzenbeck

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. der Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hasn-Bau GmbH, Niederneuching

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der Hasn-Bau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hasn-Bau GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von T€ 9.411 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heidenheim, den 18.10.2024

RHK Russ Haible Kubina PartG mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Kubina, Wirtschaftsprüfer

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