AFYON Investment GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nicco Marcel Griesinger seit 6.3.2019 | Geschäftsführer |
Walter Griesinger seit 6.11.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Griesinger GmbHEggenstein-LeopoldshafenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LageberichtGrundlagen Die Firma Griesinger GmbH ist ein unternehmergeführtes, mittelständisches Familienunternehmen Die Gesellschaft betreibt eine Großbäckerei und beschäftigt sich mit der Herstellung und dem Vertrieb von Backerzeugnissen aller Art und beliefert überwiegend Discount-Märkte mit selbst produzierten Backwaren. Wirtschaftliches Umfeld (Gesamtwirtschaft, Branche) Die weltwirtschaftliche Entwicklung hat sich gegenüber dem Vorjahr abgeschwächt. Gemäß den Verlautbarungen des IWF konnte ein Wachstum von 2,9 Prozent verzeichnet werden, wogegen in 2018 die Wachstumsrate noch bei 3,6 Prozent lag. Es wird prognostiziert, dass sich das weltweite BIP im Jahr 2020 um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr reduzieren wird. Die deutsche Wirtschaft ist auch das zehnte Jahr in Folge gewachsen. Dies ist die längste Wachstumphase im vereinten Deutschland. Nach Angaben des statistischen Bundesamts stieg das Bruttoinlandsprodukt aber nur noch um 0,6 % und lag damit deutlich unter dem Vorjahreswachstum von 1,5 %. Nach Angaben des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks sind Brot und Backwaren weiterhin sehr gefragt. Es ergab sich ein Umsatzplus von 3,7 % gegenüber 2018. Der Konkurrenzdruck ist in unserer Branche weiterhin hoch und verstärkt sich durch die sich ändernden Konzepte bei den Discountern. Der Konzentrationsprozess hält unvermindert an. Insgesamt bleibt das Marktumfeld aufgrund der starken Wettbewerbssituation und des Strukturwandels schwierig. 1. Geschäftsverlauf Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist der Umsatz um 29,2 % gestiegen. Die Entwicklung lag damit deutlich über der Planung für 2019. Die Umsatzausweitung resultiert im Wesentlichen aus höheren Volumen. Trotz der inflationären Tendenzen auf dem Beschaffungsmarkt konnte auch der Rohertrag um 21,8 % gesteigert werden. Infolge der erforderlichen Anpassungen der Produktpaletten an die Anforderungen unserer Kunden und die damit verbundene Entwicklung zur Produktion von Waren mit geringerem Auslieferungsvolumen ergaben sich mit einer Steigerung von 17,6 % erhebliche Mehraufwendungen im Personalbereich. Verbunden mit der gestiegenen Ineffizienz bei der Warenauslieferung, welche zu einer im Verhältnis zur Unsatzentwicklung überproportionalen Zunahme von 56,0 % führte, haben sich diese Komponenten negativ auf das Ergebnis ausgewirkt. Die Gesamtkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um 17,9 % gestiegen. Als Folge dieser Entwicklungen musste ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 608 ausgewiesen werden. 2. Forschung und Entwicklung Durch den Strukturwandel in unserem Geschäftsbereich und der zunehmenden Ausrüstung der Discounter mit Backstationen sind wir bemüht ständig neue Produkte zu entwickeln und zur Marktreife zu führen. Hierbei werden auch neue Rohstoffe labortechnisch erprobt. Neue Rezepturen und neuentwickelte Backformen werden in Probebackabläufen getestet. Bestehende Rezepturen werden ständig verbessert. Insbesondere auf dem Biosektor werden zukunftsorientierte Lösungen gesucht und dieser Sektor verstärkt weiter ausgebaut. Diese Bemühungen werden in Teamarbeit und unter Einbeziehung externer Institute durchgeführt. 3. Investitionen Nachdem die Investitionsphase mit dem Neubau eines Produktions- und Verwaltungsgebäudes und der entsprechenden Ausstattung von Anlagen abgeschlossen ist, waren in 2019 keine größeren Investitionen erforderlich. Die im Berichtsjahr durchgeführten Investitionen betrafen überwiegend den Fuhrpark mit T€ 36, sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung mit T€ 55. 4. Personal Im Geschäftsjahr 2019 haben wir durchschnittlich 147 Mitarbeiter beschäftigt. Die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird durch laufende Schulungen verbessert. Alle externen Zertifizierungen und Audits wurden erfolgreich abgeschlossen. 5. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Der Erfolg, als Ergebnis der GuV zuzüglich Ertragsteuern und Zinsaufwand (EBIT), weist zum 31.12.2019 mit -516 Euro einen negativen Betrag aus. Der EBITDA ist ebenfalls negativ und beträgt -T€ 163 (Vj. - T€ 260). Infolge des negativen Ergebnisses sind keine Aussagen zur Gesamtkapitalrendite und zur Umsatzrendite zu treffen. Finanz- und Vermögenslage Das bilanzielle Eigenkapital hat sich gegenüber dem 31.12.2018 von T€ 1.049 auf T€ 440 vermindert. Bei einer gleichzeitigen Verminderung der Bilanzsumme von T€ 7.947 auf T€ 7.500, ist die bilanzielle Eigenkapitalquote gegenüber dem 31.12.2018 von 13,2 % auf 5,9 % gefallen. Im Rahmen der Minderung des Gesamtvermögens um 5,6 % auf T€ 7.500 ist das buchmäßige Anlagevermögen um 5,3 % von T€ 6.290 auf T€ 5.958 gefallen. Die Anlagenintensität liegt bei 79,4 % (Vj. 79,2 %). Der Hauptteil des Kapitals ist buchwertmäßig nach wie vor langfristig im Anlagevermögen investiert. Das Umlaufvermögen ist von T€ 1.610 um 6,7 % auf T€ 1.502 gefallen. 6. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Im Frühjahr 2019 wurde wieder an allen Ausschreibungen teilgenommen, und es wurden auch vermehrt Aufträge erteilt. Weiterhin wurde in Zusammenarbeit mit einem großen Kunden ein völlig neues Konzept erarbeitet. Neue Produkte wurden zur Marktreife entwickelt und eingeführt, sowie das Verpackungskonzept neu betrachtet. Das neue Konzept wurde im laufenden Jahr kundenseitig sukzessive ausgeweitet, sodass es flächendeckend für den Endkunden verfügbar war. Sämtliche Investitionen konnten in dem geplanten Investition- und Finanzierungsrahmen abgewickelt werden. 7. Chancen und Risiken Die Grundlagen und die Ausrichtung unseres Risikomanagements orientierten sich unverändert an den für die Gesellschaft maßgeblichen Risiken im Beschaffungs-, Produktions-, Vertriebs- und Finanzierungsbereich und ist wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung. Durch permanenten Abgleich der Daten des Finanz- und Rechnungswesens mit separat geführten Plandaten und Statistiken sowie dem von der Geschäftsleitung durchgeführten cash-management kann diese umgehend auf Abweichungen und Besonderheiten reagieren und entsprechende Maßnahmen in die Wege leiten. Risiken für unsere Absatz- und Ertragslage könnten sich durch den weltweit wachsenden Rohstoffbedarf und der damit einhergehenden Verknappung des Angebots bei gleichzeitig steigenden Preisen ergeben. Gleichwohl sind die aktuellen Beschaffungsrisiken aufgrund langjähriger Lieferbeziehungen überschaubar. Weitere Risiken resultieren aus der Belieferung von Großkunden im Zusammenhang mit deren Änderungen in ihren Einkaufsstrategien. Aufgrund der gegebenen Marktsituation lässt sich die derzeitige unbefriedigende Lage durch Umsatzsteigerungen nicht verbessern. Währungskursrisiken sind für unser Unternehmen von untergeordneter Bedeutung, da wir ausschließlich in Euro fakturieren und auch der Einkauf sich im Inland vollzieht. Risiken aus schwebenden Rechtsgeschäften sind keine bekannt. Unsere Produkte verstehen sich als Grundnahrungsmittel. Die Nachfrage ist insofern nicht so stark von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängig, so dass hiervon keine großen wirtschaftlichen Risiken zu befürchten sind. Die Chancen unseres Unternehmens bestehen in der Produktinnovation, der flexiblen Anpassung auf Kundenbedürfnisse und einer konstanten Erhaltung hoher Produktqualität. Die Abwicklung unseres Geschäftsbetriebs in unserem neuen Produktions- und Verwaltungsgebäudes und die Erneuerungen und Verbesserungen im Bereich unserer technischen Anlagen sind hierbei zukunftsweisend. Diese Komponenten sind auch Voraussetzung für unsere Behauptung auf einem zunehmend schwierigen Markt und der Generierung neuer Umsatzpotentiale. Eine schnelle und individuelle Lieferbereitschaft zu marktfähigen Preisen sind weitere Eigenschaften, die unsere künftige Wettbewerbssituation stärken. Die bestehenden Risiken begründen, im Berichtsjahr, keine akute Bestandsgefährdung, wir gehen deshalb von der Fortführung des Unternehmens aus. 8. Prognosebericht Langfristig sehen wir gute Umsatzentwicklungschancen, da wir an allen Ausschreibungen teilnehmen können und sehr vielversprechende neue Konzepte entwickelt wurden, um sich breiter im Markt aufzustellen. Die Entwicklung neuer, innovativer Produkte werden wir weiterhin verstärkt vorantreiben. Durch langfristige Planungen im Personal- und Auslieferungsbereich sind wir bestrebt die Kosten deutlich zu senken. Wir haben eine Steigerung unserer Umsatzerlöse in einer Größenordnung von 2-3 % geplant. Infolge der aktuellen Entwicklung und bedingt durch die Corona-Pandemie erwarten wir für 2020 keine Umsatzsteigerung, sondern einen Rückgang, einhergehend mit keiner wesentlichen Verbesserung des Betriebsergebnisses. Eine eventuell entstehende Überschuldungssituation soll durch die Zuführung von Eigenkapital bzw. nachrangigem Fremdkapital durch die Gesellschafter vermieden werden. Wir haben ein Beratungsunternehmen beauftragt, um die strukturellen, vom Markt her gegebenen, Schwierigkeiten zu analysieren und Verbesserungsvorschläge, sowie geänderte Strategien und Konzepte zu erarbeiten. In diesem Zusammenhang ist auch der Auftrag erteilt, einen Liquiditätsplan zu erstellen, der die laufende Zahlungsfähigkeit des Unternehmens verifiziert. Die Beratungsgesellschaft ist weiterhin beauftragt im Rahmen der Erstellung des Gutachtens nach IDW S6 die Ergebnisse und Vorgaben langfristig zu begleiten.
Eggenstein-Leopoldshafen, den 23. Dezember 2020 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Griesinger GmbH hat Ihren Sitz in Eggenstein-Leopoldshafen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim unter der Registernummer 105867. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinien - Umsetzungsgesetzes (BILRUG) sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel) und den Lagebericht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft befindet sich in einer angespannten Ertrags- und Liquiditätssituation. Die Geschäftsführung hat deswegen Maßnahmen ergriffen um durch Strukturierungsmaßnahmen wieder eine positive Ertragsfähigkeit des Unternehmens zu erreichen. Kurzfristig soll die Zuführung von Eigenkapital bzw. nachrangigem Fremdkapital seitens der Gesellschafter eine mögliche Überschuldungssituation beseitigen und auch die Liquidität erhalten. Die Geschäftsführung geht weiterhin von der Fortführung des Unternehmens aus. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 692.736,00 Euro. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang, Abschreibung und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit auch diese Beträge.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 2.850,00 Euro (Vorjahr: 2.850,00 Euro). Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 61.307,00 Euro. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 61.307,00 Euro. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 3.070.480,00 Euro (Vorjahr: 3.220.260,00 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 5.136.472,10 Euro, Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.193.550,15 (Vorjahr: 1.897.326,90 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 4.381.220,00 Euro (Vorjahr: 4.568.500,00 Euro). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von 99.826,68 Euro (Vorjahr 0,00 Euro). Dieser Betrag beinhaltet auch die Verbindlichkeiten gegenüber Geschäftsführer. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 308 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Zum Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen aus noch zu erfüllenden Leasingverträgen in Höhe von 80 TEUR. Ferner bestehen Mietverträge. Das Gesamtvolumen der jährlichen Verpflichtungen hieraus beträgt 228 TEUR. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 147 Mitarbeiter beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Walter Griesinger (Kaufmännischer Betriebsleiter, CEO) Herr Nicco Marcel Griesinger (Technischer Betriebsleiter, CEO) Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Forderungen gegenüber Geschäftsführer bestehen in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr: 3.889,32 Euro) Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Auf neue Rechnung werden 330.076,72 Euro vorgetragen. Vergütungen der Geschäftsführer Auf eine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Unterschrift der Geschäftsführung
Eggenstein-Leopoldshafen, den 23. Dezember 2020 Walter Griesinger sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.12.2020 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Griesinger GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Griesinger GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Griesinger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die allgemeinen Angaben im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt 7 und 8 des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass sich die Gesellschaft in einer angespannten Ertrags- und Liquiditätssituation befindet. Wie im Anhang und Lagebericht dargelegt, deuten die Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieser Sachverhalte nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 28. Dezember 2020 D&P
- DR. DAUM TREUHAND - KG
Dr. Edmund J. Daum, Wirtschaftsprüfer Werner Seitz, Wirtschaftsprüfer |
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