Colep Zülpich GmbHLiquidiert

93055 Regensburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 17041
Vorher
Czewo Full Filling Service GmbHColepCCL Zülpich GmbH
Eingetragen
28.2.1972
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenAbfüllen und VerpackenHerstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Das Abfüllen und Verpacken, insbesondere die Kontract-Abfüllung und Verpackung vorwiegend von flüssigen und pastösen Gütern für die pharmazeutische, kosmetische, chemisch-technische und Nahrungsmittelindustrie, sowie die Kontract-Herstellung derartiger Güter sowie die Vornahme aller Geschäfte, die hiermit in einem wirtschaftlichem Zusammenhang stehen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vitor Neves
seit 30.8.2021
Geschäftsführer
Ingo Freyaldenhoven
seit 28.8.2020
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Colep Zülpich GmbH

Regensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

1. Allgemeine Unternehmensgrundlagen

Die Colep Zülpich GmbH (kurz: Colep ZP) war bis 2018 als Kontraktabfüller in der Herstellung, Abfüllung und Verpackung von Liquidprodukten in den Bereichen Körperpflege sowie Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel tätig gewesen. In diesen Geschäftsfeldern bot das Unternehmen das gesamte Spektrum der Dienstleistung von der reinen Lohnabfüllung bis zum Full Filling Service an. Die Colep ZP war als Kontraktabfüller nicht mit eigenen Produkten im Einzelhandel vertreten.

Zum 31. Dezember 2018 wurde der Geschäftsbetrieb der Colep ZP an einen Großkunden veräußert. In diesem Zusammenhang mit dieser Maßnahme wurden Teile der Produktion an die Schwesterwerke in Polen und Bad Schmiedeberg verlagert. Seit 1. Januar 2019 betreibt das Unternehmen keine aktive Produktion mehr.

Der Sitz des Unternehmens wurde im Geschäftsjahr von Zülpich nach Regensburg verlegt.

2. Entwicklung im Geschäftsjahr

2.1 Geschäftsverlauf und Auftragsentwicklung

Der im Jahr 2019 erzielte Umsatz bezog sich hauptsächlich auf weiterberechnete Kosten an den neuen Eigentümer des Geschäftsbetriebs, da einige Lieferanten fälschlicherweise im Berichtsjahr noch an die ursprüngliche Colep Gesellschaft fakturierten. Zudem wurden noch Zinsrechnungen auf Grund verspäteter Zahlungen eines Debitors in Rechnung gestellt, die im Bereich der sonstigen Erlöse ausgewiesen sind.

2.2 Personal- und Sozialbereich

Das Unternehmen beschäftigt seit Beginn des Berichtsjahres keine aktiven Mitarbeiter mehr. Innerhalb der Personalabrechnung werden lediglich nur noch ehemalige Mitarbeiter abgerechnet, die aus der Vergangenheit Anspruch auf eine Betriebsrente besitzen.

Mit Wirkung zum 21. Dezember 2019 hat Herr Thomas Hirsch sein Amt als Geschäftsführer niedergelegt.

3. Wirtschaftsbericht

3.1 Vermögenslage

Bei einer um EUR 7,4 Mio. gesunkenen Bilanzsumme ergibt sich zum 31. Dezember 2019 eine rechnerische Eigenkapitalquote von 57,8 % (i. Vj. 36,4 %).

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2019 0 % (i. Vj. 0 %).

Aufgrund des Betriebsübergangs beträgt der Wert des Vorratsvermögen per 31. Dezember 2019 EUR 0 Mio.

3.2 Finanzlage und Liquiditätssituation

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele erfüllt.

Zur Sicherstellung der Finanzierung verfügt das Unternehmen seit November 2010 über kurzfristige Mittel aus einem Kreditvertrag mit der Deutschen Bank AG. Diese können zusammen mit den anderen deutschen Gesellschaften als gemischte Linie genutzt werden.

Durch die Einnahmen aus dem Verkauf konnte das Unternehmen im Berichtszeitraum seine Bankverbindlichkeiten Anfang des Jahres erheblich reduzieren und dann unterjährig auf niedrigem Niveau stabilisieren.

3.3 Ertragslage

Das negative Jahresergebnis wurde im Wesentlichen durch die Abschreibung einer Forderung gegenüber einer Schwestergesellschaft i.H.v. TEUR°2.050 beeinflusst. Diese Forderung resultiert aus einem in 2018 abgeschlossenen Kaufvertrag (Sale and Purchase Agreement) über die Übertragung des Liquid- und Creams-Business von Colep ZP nach Colep Bad Schmiedeberg. Aufgrund des Wegfalls aller Liquid Kunden bei der Colep Bad Schmiedeberg zum spätesten Zeitpunkt 30. Juni 2020 musste konsequenterweise die Forderung bei der Colep ZP wertberichtigt werden. Der zum 31. Dezember 2019 noch verbleibende Restbetrag dieser Forderung spiegelt den noch anhand der im Vertrag festgelegten Berechnungsmethode verbleibenden Umsatz der Liquids in Bad Schmiedeberg für das Jahr 2020 wider.

In der nachfolgenden Darstellung sind die wichtigsten Kennzahlen der Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr:

2018 2019 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Betriebsleistung 33.326 281 -33.045 -99,2
Materialaufwand -18.996 0 +18.996 +100
Wertschöpfung 14.330 281 -14.049 -98,0
Personalaufwand -5.946 -62 +5.884 +98,4
Abschreibung -629 0 +629 +100
Aufwand zur Betriebsleistung -7.044 -2.336 +4.708 +66,8
Betriebsergebnis 711 -2.117 -2.828 -397

3.4 Investitionen

Im Geschäftsjahr 2019 wurden keine Investitionen getätigt.

4. Hinweise auf Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

4.1 Risiken

Das Unternehmen verfügt über entsprechende Versicherungen zur Abdeckung von operativen Risiken, wie z. B. Sach- und Haftpflichtrisiken, welche für die Geschäftstätigkeit üblicherweise notwendig sind. Des Weiteren bestanden Versicherungen gegenüber Zahlungsausfällen von Kunden.

Es werden keine wesentlichen Risiken in der künftigen Entwicklung gesehen aufgrund der Einstellung des operativen Geschäftsbetriebs Ende 2018.

4.2 Chancen

Ohne aktiven Geschäftsbetrieb bestehen derzeit keine Chancen für die Gesellschaft.

5. Prognosebericht

Seit dem Betriebsübergang findet in der Berichtsgesellschaft keine weitere nennenswerte Geschäftstätigkeit mehr statt. Abgesehen von den Pensionsverpflichtungen und der Restabwicklung der Forderung gegen verbundene Unternehmen aus dem Sale Purchase Agreement ist mit keinen wesentlichen Geschäftsvorgängen mehr zu rechnen. Aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung wird ein negatives Ergebnis (= Jahresfehlbetrag) für das Geschäftsjahr 2020 in Höhe von TEUR 100 erwartet.

Für die in die Schwestergesellschaft Bad Schmiedeberg verlagerten Produktionen wurde aufgrund des Sale Purchase Agreements eine Forderung eingebucht, die sich im Folgejahr noch liquiditätswirksam abwickelt.

 

Regensburg, den 30. April 2020

Colep Zülpich GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Dr. Jens-Peter Wulf

gez. Helmut Altmann

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Umlaufvermögen 2.771.416,47 10.149.532,97
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.771.416,47 10.145.944,54
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.643.424,38 6.016.678,43
2. sonstige Vermögensgegenstände 127.992,09 4.129.266,11
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 0,00 3.588,43
B. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 28.180,78
Bilanzsumme, Summe Aktiva 2.771.416,47 10.177.713,75

Passiva

   
31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 1.602.217,05 3.705.234,80
I. gezeichnetes Kapital 800.000,00 800.000,00
II. Kapitalrücklage 3.033.062,18 3.033.062,18
III. Gewinnrücklagen 511.291,88 511.291,88
IV. Verlustvortrag 639.119,26 1.010.832,67
V. Jahresfehlbetrag 2.103.017,75 -371.713,41
B. Rückstellungen 581.167,00 745.109,67
C. Verbindlichkeiten 588.032,42 5.727.369,28
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 530.400,43 1.237.872,17
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 530.400,43 1.237.872,17
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 37.548,32 1.929.584,52
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 37.548,32 1.929.584,52
3. sonstige Verbindlichkeiten 20.083,67 2.559.912,59
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 20.083,67 2.559.912,59
Bilanzsumme, Summe Passiva 2.771.416,47 10.177.713,75

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 281.273,67 14.329.478,58
2. Personalaufwand 61.958,98 5.945.914,46
a) Löhne und Gehälter 0,00 4.947.546,90
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 61.958,98 998.367,56
davon für Altersversorgung 50.443,06 23.195,94
3. Abschreibungen 0,00 629.504,27
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,00 629.504,27
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.336.043,73 7.043.958,63
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 90,11 0,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 47.031,68 11.497,85
davon aus verbundenen Unternehmen 47.031,68 11.497,85
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 33.679,09 324.560,42
davon an verbundene Unternehmen 1.280,80 0,00
davon aus Abzinsung 15.243,00 29.293,00
7. Ergebnis nach Steuern -2.103.376,45 397.038,65
8. sonstige Steuern -358,70 25.325,24
9. Jahresfehlbetrag 2.103.017,75 -371.713,41

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

Allgemeines

Die Gesellschaft ist unter der Firma Colep Zülpich GmbH mit Sitz in Regensburg im Handelsregister des Amtsgerichts Regensburg unter der Nummer HRB 17041 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 bis 256a und §§ 264 bis 288 HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes in EUR aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Bewertungs- und Bilanzierungsgrundsätze

Die Bewertung der einzelnen Vermögens- und Schuldposten wurde entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften vorgenommen. Die angewandten Bewertungs- und Bilanzierungsgrundsätze entsprechen im Wesentlichen den in den Vorjahren angewandten Grundsätzen. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter Abkehr von der Going-Concern-Prämisse (Ende 2018 erfolgte die Beendigung der operativen Geschäftstätigkeit).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem maßgeblichen Kurs zum Zeitpunkt der Einbuchung oder dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens zum 31. Dezember 2019 nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde die Altersversorgungsverpflichtung pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins abgezinst der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Rechnungszins wurde mit dem von der Deutschen Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung für Dezember 2019 ermittelten Wert (10-jähriger Durchschnittszins) von 2,71 % (Vj. 3,21 %) angesetzt. Es wurde ein Rententrend von 2,0 % (Vj. 2,0 %) p. a. zugrunde gelegt. Es erfolgte keine Berücksichtigung von erwarteten Gehaltssteigerungen, da die Versorgungszusage des Unternehmers vorsieht, dass Festbeträge ausgezahlt werden. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind zeitanteilig abgegrenzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, so wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. TEUR 143 (Vj. TEUR 3.517) und Forderungen aus Darlehen i. H. v. TEUR 2.500 (Vj. TEUR 2.500). Die langfristigen Forderungen betrugen im Vorjahr TEUR 3.039.

Pensionsrückstellungen

Zum 31. Dezember 2019 unterliegt nach § 253 Abs. 6 HGB ein Betrag von EUR 70.971,00 der Ausschüttungs- bzw. Abführungssperre. Der Betrag betrifft den Unterschied der bei der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 10 Geschäftsjahre anstelle mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre entsteht.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen, Aufbewahrungsverpflichtungen (Archivierung) sowie Abschluss- und Prüfungskosten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 800) kurzfristige Darlehen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 38 (Vj. TEUR 1.130).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen aperiodische Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 19 (Vj. TEUR 79), außerordentliche Erträge aus Anlagenverkäufen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 3.684) und außerordentliche Erträge aus dem Verkauf des Liquids- und Creams Business TEUR 0 (Vj. TEUR 2.804). Die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen TEUR 0 (Vj. TEUR 7). Die sonstigen Erträge i. H. v. TEUR 130 (Vj. TEUR 0) sind im Wesentlichen periodenfremd und betreffen erhaltene Zuschüsse sowie Versicherungsentschädigungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten außerordentliche Aufwendungen aus Forderungsverlusten in Höhe von TEUR 2.050 (Ausfall des Liquids- und Creams Business).

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres beträgt die Anzahl der Mitarbeiter (bei Umrechnung von Teilzeitbeschäftigten auf Vollzeitarbeitskräfte):

2019 2018
Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 0 123
Angestellte 0 21
  0 144

Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da keiner der Geschäftsführer in 2019 Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat.

Geschäftsführer sind:

Herr Helmut Altmann, Lappersdorf

Herr Thomas Hirsch, Osthofen (bis 21. Dezember 2019)

Herr Dr. Jens-Peter Wulf, Schöneck

Mit Wirkung zum 21. Dezember 2019 hat Herr Thomas Hirsch das Amt des Geschäftsführers niedergelegt.

Konzernverhältnisse

Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Colep Zülpich GmbH, Regensburg, einbezogen ist, stellt die Colep Portugal S.A., Vale de Cambra, Portugal, auf.

Das Mutterunternehmen der Gesellschaft für den kleinsten Kreis von Unternehmen ist die Colep Laupheim GmbH & Co. KG, Laupheim. Diese nimmt für die Erstellung des Konzernabschlusses die Befreiung nach § 291 HGB in Anspruch.

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019, der Konzernlagebericht und Bestätigungsvermerk für das Jahr 2019 der Colep Portugal S.A., Vale de Cambra, Portugal, wird im Bundesanzeiger in deutscher Sprache offengelegt.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Regensburg, den 30. April 2020

Colep Zülpich GmbH, Regensburg

Die Geschäftsführung:

gez. Helmut Altmann

gez. Dr. Jens-Peter Wulf

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2020 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Colep Zülpich GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Colep Zülpich GmbH, Regensburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Colep Zülpich GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hervorhebung eines Sachverhalts

Wir verweisen auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter in Abschnitt "Bilanzierung und Bewertungsmethoden" im Anhang und Abschnitt "1. Allgemeine Unternehmensgrundlagen" im Lagebericht, in denen die gesetzlichen Vertreter darlegen, dass Ende 2018 die operative Geschäftstätigkeit beendet wurde und dementsprechend die Bilanzierung unter Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit erfolgte.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Beendigung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der geordneten Beendigung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern der Fortführung der Unternehmenstätigkeit tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen darüber, ob die Aufstellung des Jahresabschlusses durch die gesetzlichen Vertreter unter Abkehr von der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit angemessen ist, sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Beendigung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft die geordnete Beendigung ihrer Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches vermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. ·

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 30. April 2020

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Jungblut, Wirtschaftsprüfer

gez. Lehmann, Wirtschaftsprüferin

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