La Piazza Gastro Service GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 5224 BHV
Eingetragen
6.12.2007
Branche
Betrieb von HäfenGroßhandel mit Fisch und FischerzeugnissenVermittlungstätigkeiten für gastronomische Dienstleistungen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb des Restaurants "Wasserturm" An der Mühle 33/Konrad-Adenauer-Platz in 27570 Bremerhaven, sowie eines Gastroservices und alle damit zusammenhängenden Betätigungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Richard van der Laar
seit 18.8.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Richard van der Laar
100.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Bremerhaven
8.500 €
33.33%
Bremerhaven
8.500 €
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fairway GmbH

Aachen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2019 bis zum 30.04.2020

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019/2020 zum 30. April 2020

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Schwerpunkt der Unternehmensgruppe ist seit mehr als 60 Jahren der Handel mit Endverbrauchern. Ausgehend von einem stationären Einzelhandelsgeschäft in Aachen wurden schon in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts die Weichen in Richtung Versandhandel gestellt. Der Distanzhandel ist bis zum heutigen Tage der wichtigste Vertriebsweg der im Einzelhandel tätigen Unternehmen.

Die Junghans Wollversand GmbH & Co. KG zählt zu den führenden Anbietern im Handarbeitsmarkt in Deutschland.

Die Pro-Idee GmbH & Co. KG handelt seit 1985 mit ausgesuchten und besonders empfehlenswerten Qualitätsprodukten und bedient anspruchsvolle Kundschaft schwerpunktmäßig in den Ländern Deutschland, Großbritannien, Frankreich und in den Niederlanden.

Die Pro-Idee Catalog GmbH, ein Beteiligungsunternehmen der Pro-Idee GmbH & Co. KG ist seit 2003 mit Pro-Idee Produkten und seit 2008 mit Junghans Produkten schwerpunktmäßig in den Ländern Schweiz und Österreich tätig.

Die weiteren Unternehmen des Konsolidierungskreises sind in den Geschäftsfeldern Vermietung und Verpachtung sowie in der Unternehmensfinanzierung und Unternehmensführung tätig.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der interaktive Handelsumsatz Deutschland konnte seinen Anteil am Einzelhandelsumsatz in den letzten Jahren kontinuierlich weiter ausbauen und erreicht in 2019 14,8 % (Vorjahr: 13,7 %). Betrachtet man den interaktiven Handelsumsatz Deutschland ohne Dienstleistungen, so wächst dieser in 2019 um 9,3 % gegenüber dem Vorjahr und erreicht 74 Mrd. €. Das absolute Wachstum im interaktiven Handel mit Waren bleibt mit einem Zuwachs von 6,3 Mrd. € konstant auf einem hohen Niveau 1 .

Der E-Commerce trägt einen Anteil von 97,6 % am gesamten interaktiven Handel (Vorjahr: 95,6 %). Betrachtet man den Versendertyp, ist das Wachstum bei den Multichannel-Versendern mit 13,3 % im Vergleich zum Vorjahr am größten. Aber auch Online-Marktplätze und Internet-Pure- Player verzeichnen ein Wachstum von 10,8 % bzw. 10,7 % 2 .

Auch in 2019 ist der Anteil der Onlineshopper im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 % gestiegen. 66 % der Verbraucher ab 14 Jahren sowie 86 % der mittleren Altersgruppe kaufen regelmäßig online ein. Währenddessen sind es bei der Generation 60+ gerade einmal 36 % (Vorjahr 34%), sodass in dieser Altersgruppe das größte Potential zur Steigerung der Anzahl der Onlineshopper liegt. Auch die durchschnittlichen Ausgaben je Onlineshopper nehmen stetig zu und sind seit 2015 bis 2019 um fast 30 % gestiegen 3 .

Aufgrund der Corona-Pandemie stagniert das Wachstum des Onlinehandels im ersten Quartal 2020 mit einem sehr niedrigen Plus von 1,5 % jedoch nahezu (Vorjahr: 11,2 %). Im März brach der Umsatz über alle Kategorien um 18,1% ein und somit wurden fast alle Zuwächse, die der Onlinehandel im Januar und Februar erzielt hatte, vernichtet. Besonders das Bekleidungssegment verzeichnet einen Umsatzverlust von mehr als 35 %. Lediglich auch im Einzelhandel stark nachgefragte Kategorien wie Lebensmittel, Drogeriewaren, Medikamente und Do-it-yourself bzw. Baumarkt-Sortimente konnten teilweise Zuwächse verzeichnen. 4 Der im März verzeichnete Umsatzverlust konnte von deutschen Onlinehändlern im April wieder deutlich aufgeholt werden. So konnte der schwache März durch den April mit einem kumulierten Plus von 2,3 % überkompensiert werden. Auch dies ist auf die Steigerungen bei den Gütern des täglichen Bedarfs zurückzuführen. 5

1 bevh Jahresgespräch 2020, S.4f.
2 bevh Jahresgespräch 2020, S.15
3 HDE Online-Monitor Januar 2020, S. 2f.
4 bevh Pressemitteilung vom 06.04.2020, S.1
5 bevh Pressemitteilung vom 12.05.2020, S.1

Die größten Auswirkungen der Pandemie auf die Unternehmen zeigen sich in aktuell wirksamen bzw. angekündigten Lieferverzögerungen oder -ausfällen, Verzögerungen in der Sortimentsplanung wegen Reisebeschränkungen/Messeausfall, sowie einem höheren Krankenstand. 6

Der für die Junghans Wollversand GmbH & Co. KG relevante deutsche Markt für Handarbeitsbedarf wird in 2019 mit 1,17 Mrd. € beziffert, gemessen an Endverbraucherpreisen. Das Marktvolumen steigt somit seit 2013 das erste Mal wieder leicht um 1,2 % zum Vorjahr (2018: 1,16 Mrd. €).

Die Aufteilung des Gesamtmarktes nach Segmenten bleibt in 2019 gegenüber dem Vorjahr fast unverändert. Das größte Segment der Stoffe verzeichnet mit einem Umsatz von 0,44 Mrd. € nach einem einmaligen Rückgang im letzten Jahr wieder ein Wachstum im Vergleich zum Vorjahr von 4 % (2018: 0,42 Mrd. €). Daneben machen die Handstrickgarne mit noch 28 % Marktanteil den zweitgrößten Anteil aus, verlieren aber in den letzten Jahren kontinuierlich Marktanteile (2018: 29 %) 7 .

2.2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsvolumen der Gruppe ist nach einem Umsatzverlust im Vorjahr im Geschäftsjahr 2019/2020 um 2,5 % gestiegen. Die Erhöhung des Geschäftsjahresumsatzes wird getragen durch die Hartwaren-Sortimente, welche auch während der Corona-Pandemie gute Umsätze erzielten. Die Einzelhandelsgeschäfte der Unternehmung verzeichnen aufgrund der vorübergehenden Schließung im Zuge der Pandemie Umsatzeinbußen.

Auch im Handarbeitsgeschäft konnten die Umsätze gesteigert werden.

2.3. Lage

Die Unternehmensgruppe weist unverändert eine solide Vermögens- und sichere Finanzlage auf. Die Ertragslage hat sich bedingt durch einen Sondereffekt bei der Wertpapieranlage leicht rückläufig entwickelt. Das operative Geschäft konnte auf gutem Niveau stabilisiert werden. Um eine anhaltend negative Zinssituation am Finanzmarkt zu umgehen, bleibt ein Teil der freien Liquidität in Wertpapieren investiert.

2.3.1. Ertragslage

Im operativen Handelsgeschäft befindet sich die Ertragslage auf dem Vorjahres-Niveau. Der Jahresüberschuss ist insbesondere durch gestiegene Zinsaufwendungen und eine Abschreibung auf die Wertpapieranlage auf 5,7 Mio. € gesunken (Vorjahr: 6,6 Mio. €)

6 bevh Umfrage zu den Auswirkungen der Corona-Epidemie im E-Commerce, S. 3
7 Presseinformation, Initiative Handarbeit e.V., S.1f., März 2020

2.3.2. Finanzlage

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr 4,6 Mio. € und der Cash Flow aus Investitionstätigkeiten beträgt -1,0 Mio. €.

2.3.3. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft wächst um 8,2 Mio. €. Zur Risikodiversifizierung ist weiter in Finanzanlagen investiert worden.

Die Eigenkapitalquote ist um -0,4 Prozentpunkte leicht rückläufig auf 5,8 % gesunken.

3. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

4. Prognosebericht

Die im letzten Lagebericht 2018/2019 prognostizierte leichte Umsatzsteigerung ist mit 2,5 % eingetreten. Die schnelle Reaktion auf erkennbare Marktrisiken, das Ausrichten des Geschäftserfolges auf langfristige, profitable Marktchancen bleiben weiterhin der Grundstein unseres Handelns.

Um mittelfristig gegen die großen Player bestehen zu können, gilt weiterhin das Zusammenspiel einer profilierten Sortimentsgestaltung in Verbindung mit einer herausragenden Angebotspräsentation und einem kundenfreundlichen Service als Voraussetzung.

Wie sich im Geschäftsjahr 2019/2020 gezeigt hat, konnte der Versandhandelsumsatz trotz der Corona-Pandemie gesteigert werden. Die Planung im Geschäftsjahr 2020/2021 ist im Hinblick auf die zukünftigen Entwicklungen unsicher. Auf Grundlage der ersten positiven Umsatzwochen in der Corona-Pandemie wird insbesondere auch für das Weihnachtsgeschäft mit einer Umsatzsteigerung für das Geschäftsjahr 2020/21 gerechnet.

Eine besondere Berücksichtigung in der Planung müssen vor dem Hintergrund der Corona- Pandemie die Einzelhandelsgeschäfte erfahren. Neben einer allgemein rückläufigen Entwicklung ist eine längerfristige Schließung des Geschäftes am Airport durch die deutlich eingeschränkte Reisetätigkeit von Business- und auch Privatkunden nicht auszuschließen.

Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

5. Chancen- und Risikobericht

5.1. Risikobericht

5.1.1. Branchenspezifische Risiken

Die branchenspezifischen Studien zeigen, dass der Wettbewerb immer mehr Online stattfindet. Der Customer Journey der Verbraucher führt dabei vermehrt über Marktplätze und branchenfremde Plattformanbieter. Dieses veränderte Informations- und Kaufverhalten führt zu strukturellen Veränderungen, auf die sich die Onlinehändler einstellen müssen 8 .

Das Konsumklima dient als wichtiger Indikator für die zukünftige Entwicklung im Einzelhandel. Für den Mai 2020 fällt die Prognose des Konsumklimaindex aufgrund der Corona-Krise mit - 23,4 Punkten historisch schlecht aus. Laut GfK wird sich der Wert dieses Mal nicht so schnell erholen wie nach der Finanzkrise. Auch die Arbeitslosenquote wird deutlicher und länger ansteigen. Die Anzahl der Betriebe, die Kurzarbeit anmeldeten, betrug im März 2020 schließlich fast eine halbe Million 9 .

Händler und Hersteller müssen sich auf ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld und knappere Verbraucherbudgets einstellen. 33 Prozent der befragten Deutschen glauben laut der GfK- Studie zur Konsumentenstimmung in der Corona-Pandemie, dass sich ihre finanzielle Situation in den nächsten zwölf Monaten verschlechtern wird. Aus diesem Grund werden die Verbraucher zukünftig sehr bedarfsorientiert einkaufen. 10

5.1.2. Ertragsorientierte Risiken

Die Corona-Pandemie wirkt als Beschleuniger einer schon länger zu beobachtenden Entwicklung. Die Schließung der Einzelhandelsläden bewegte eine Vielzahl von Verbrauchern erstmalig sich intensiver mit den Onlineshops zu beschäftigen. Durch gestiegene Markttransparenz bei einem wachsenden Angebot wird der Kunde preissensibler. Während einige Onlineshops durch die Corona-Krise Umsatzeinbußen verzeichnen, profitieren insbesondere die reichweitenstarken Marktplatzgeneralisten von der Krise und stärken dadurch ihre Marktmacht. Dazu trägt auch bei, dass viele stationäre Einzelhändler in das Marktplatzgeschäft einsteigen, um die Umsatzverluste zu begrenzen. Die Bereitschaft der Kunden den Anbieter zu wechseln steigt. Hierdurch wird es zunehmend schwieriger Kunden nachhaltig zu binden.

8 bevh Jahresgespräch 2020, S. 15
9 GfK Consumer Index 03/2020, S. 1
10 GfK Pressemitteilung vom 25.05.2020

Die Etablierung höherer Standards ist auch im Servicebereich zu beobachten. Führende Versandhändler bieten ihren Kunden ein kostenloses Rückgaberecht an, verzichten teilweise auf die Berechnung von Versandkosten und beliefern die Kunden sogar tagesgleich. Diese Standards ziehen steigende Aufwendungen u.a. in der Logistik und eine sinkende Rohertragsquote nach sich.

Bedingt durch die Corona-Pandemie sind Lieferausfälle oder Unterbrechungen der Lieferketten zu befürchten. Ein Ersatz oder auch die verspätete Anlieferungen von Waren wird zu erhöhten Aufwendungen auf der Einkaufsseite bis hin zu kurzfristigen Änderungen von Werbebotschaften oder auch in der Warenbelieferung der Kunden führen.

5.1.3. Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Unternehmensgruppe sind keine besonderen Risiken erkennbar.

Da ein Teil der Waren aus dem transatlantischen und asiatischen Raum bezogen wird, stellt ein sinkender Eurokurs ein begrenztes Währungsrisiko dar, das die Rohertragsquote negativ beeinflussen kann. Die Ausweitungen der getätigten Finanzanlagen sind kurzfristigen Ertragsschwankungen unterlegen. Da aber eine langfristige Ausrichtung auch bei den Finanzanlagen die Basis bildet, sind keine Risiken, die die Unternehmung nachhaltig gefährden, zu erkennen.

5.2. Chancenbericht

Neukundenpotentiale werden weiter in einer verbesserten kennzahlenbasierten Steuerung von Onlineaktivitäten gesehen. Um zukünftig qualitativ bessere Kaufimpulse an den Kunden senden zu können, wurde im Geschäftsjahr 2018/2019 ein sogenanntes Customer Relationship Management (CRM) Tool implementiert, welches allerdings erst im Geschäftsjahr 2020/2021 vollständig genutzt werden kann. Das CRM Tool soll neue und individuellere Möglichkeiten In der Kundenansprache ermöglichen. Hierdurch eröffnen sich nicht nur neue Nachfragepotenziale, sondern es eröffnen sich auch Kosteneinsparungspotenziale durch gezieltere Werbemaßnahmen.

Die Unternehmung konnte im Zeitraum des Corona-Lockdowns bereits viele Neukunden gewinnen, von denen sie auch im kommenden Geschäftsjahr profitieren wird. Studien belegen, dass die Corona-Pandemie dazu führt, dass Kunden verstärkt online einkaufen und dass Online-Erstkäufer meist auch Folgeeinkäufe tätigen. 11

11 Versandhausberater - Nachrichten aus dem Versandhandel, 12.06.2020

Einspar- und Verbesserungspotentiale ergeben sich mittelfristig auch in der Optimierung logistischer Prozessketten. Die Bearbeitungsgeschwindigkeit von Kundenaufträgen dient bei der Evaluierung von Prozessoptimierungen als wichtiger Beurteilungsfaktor.

5.3. Gesamtaussage

Systematisch und zielgerichtet werden auch zukünftig Entwicklungschancen und wirtschaftliche Optimierungspotenziale und die sich hieraus ergebenden Risiken gegeneinander abgewogen und individuell evaluiert. Über Werbeinvestitionen wird, soweit sie gemessen und quantitativ bewertet werden, nach dem Kriterium des positiven Deckungsbeitrages während der Gesamtdauer eines Kundenlebens entschieden.

Die sich im Rahmen der Corona-Pandemie im Jahr 2020/21 für den Versandhandel ergebenen Chancen liegen auch in der Gewinnung von Neukunden. Die Unternehmung hat sich frühzeitig darauf eingestellt und seine serviceorientierte Ausrichtung bietet eine gute Grundlage für eine längerfristige Kundenbindung.

Chancen und Risiken der Geschäftsentwicklung sollen immer in einem ausgewogenen Verhältnis gestaltet werden. Potenzielle Geschäftschancen, die unternehmensgefährdende Risiken erkennen lassen, werden nicht in Betracht gezogen.

Im Geschäftsbereich der Vermietung und Verpachtung ist durch langfristig abgeschlossene Verträge die Ertragslage auch in der Zukunft gesichert.

Notwendige, getätigte und noch zu tätigende Investitionen in die Werterhaltung/-erhöhung der Immobilien, Neu- oder Ersatzinvestitionen - insbesondere in die Logistik und die IT - werden bei einem nachhaltig starken Wettbewerbsdruck, der die weitere positive Umsatzentwicklung abmildern kann, die Ergebnissituation kurzfristig nicht verbessern, bilden aber mittelfristig eine nachhaltige, gewinnbringende Positionierung im Versandhandelsmarkt.

 

Aachen, 01.06.2020

Dieter Junghans

Ulf Bergjohann

KONZERNBILANZ ZUM 30. APRIL 2020

Fairway GmbH

AACHEN

AKTIVA

30.04.2020 Vorjahr
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 395.468,81 569.078,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.156.799,31 7.929.596,44
2. technische Anlagen und Maschinen 740.439,76 779.650,41
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 582.049,93 679.944,71
4. Filialein- und -umbauten 472.966,37 607.040,05
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 153.520,06 139.836,57
9.105.775,43 10.136.068,18
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 400,00 400,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 7.322.386,33 6.683.306,06
3. sonstige Ausleihungen 13.036.924,75 13.026.362,62
20.359.711,08 19.710.068,68
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 448.998,47 527.199,27
2. fertige Erzeugnisse und Waren 26.554.292,32 26.766.521,09
3. geleistete Anzahlungen 687.920,15 581.076,48
27.691.210,94 27.874.796,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.491.867,06 1.628.963,40
2. sonstige Vermögensgegenstände 86.721.871,62 76.645.218,61
89.213.738,68 78.274.182,01
III. Kassenbestand, Guthaben bei bei Kreditinstituten 6.116.132,36 8.068.104,65
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 170.143,16 220.094,77
153.052.180,46 144.852.393,46

PASSIVA

30.04.2020 Vorjahr
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
II. Konzernbilanzgewinn 1.487.544,61 1.385.214,08
III. Ausgleichsposten für Anteile konzernfremder Dritter 7.390.659,74 7.548.258,61
8.938.204,35 8.993.472,69
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 13.627.234,00 13.088.768,00
2. Steuerrückstellungen 1.673.672,63 1.576.987,87
3. sonstige Rückstellungen 4.668.119,45 4.137.001,04
19.969.026,08 18.802.756,91
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 153,13 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.869.573,56 4.014.616,83
3. sonstige Verbindlichkeiten 117.085.726,00 112.843.454,55
- davon aus Steuern: € 1.603.616,07 (Vorjahr: € 1.087.614,26) 123.955.452,69 116.858.071,38
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 7.255,50 (Vorjahr: € 10.024,76).
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 189.497,34 198.092,48
153.052.180,46 144.852.393,46

KONZERN-GEWINN- UND -VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01. MAI 2019 BIS 30. APRIL 2020

Fairway GmbH

AACHEN

2019/2020 2018/2019
1. Umsatzerlöse 139.829.284,76 136.364.294,02
2. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 54.922,92
3. sonstige betriebliche Erträge 1.223.189,06 1.063.544,62
4. Materialaufwand -62.961.717,48 -61.213.511,35
Rohergebnis 78.090.756,34 76.269.250,21
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -17.739.203,18 -17.403.837,32
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -4.320.931,00 -4.478.201,05
- davon für Altersversorgung: € 1.059.521,48 (Vorjahr: € 1.249.046,80) -22.060.134,18 -21.882.038,37
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.727.540,97 -1.640.362,90
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -41.875.633,28 -40.038.296,10
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 196.323,16 232.618,58
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 480.119,52 394.512,95
- davon aus der Aufzinsung von Forderungen € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
10. Abschreibung auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -913.145,81 -303.798,77
- davon außerplanmäßige Abschreibung nach § 253 (3) Satz 6 HGB € 913.145,81 (Vorjahr: € 303.798,77)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.910.889,63 -3.804.260,34
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 355.457,00 (Vorjahr: € 402.746,00)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.460.614,45 -2.518.251,45
13. Ergebnis nach Steuern 5.819.241,00 6.709.373,81
14. sonstige Steuern -150.783,32 -150.765,04
15. Konzernjahresüberschuss 5.668.457,68 6.558.608,77
16. Auf konzernfremde Dritte entfallender Gewinn 5.566.127,15 6.456.187,31
102.330,53 102.421,46
17. Konzerngewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.385.214,08 1.282.792,62
18. Konzernbilanzgewinn 1.487.544,61 1.385.214,08

KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01. MAI 2019 BIS 30. APRIL 2020

I. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gem. der §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Konzernstichtag ist der 30. April 2020. Sämtliche Einzelabschlüsse der in dem Konsolidierungskreis einbezogenen Tochterunternehmen wurden auf diesen Stichtag aufgestellt.

II. Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis umfasst folgende Unternehmen:

1. Fairway GmbH

2. Delivery GmbH & Co. KG

3. Delivery Management GmbH

4. Junghans Wollversand GmbH & Co. Kommanditgesellschaft

5. Junghans Wollversand Geschäftsführungs-GmbH

6. Pro-Idee GmbH & Co. KG

7. Pro-Idee Geschäftsführungs GmbH

8. Junghans Anlagen GmbH & Co. KG

9. Junghans Anlagen Geschäftsführungs-GmbH

10. JK International GbR

11. Pro-Idee Catalog GmbH

12, LC Anlagen GmbH & Co. KG

13. Junghans 2004 GmbH & Co. Kommanditgesellschaft

14. Pro-Idee Management GmbH

Alle Gesellschaften haben ihren Sitz In Aachen und sind im Handelsregister beim Amtsgericht Aachen eingetragen. Die Fairway GmbH ist unter HR B 5224 am 04. August 1992 eingetragen worden.

Die Fairway GmbH ist persönlich haftende Gesellschafterin der nachfolgend aufgeführten Kommanditgesellschaften:

Delivery GmbH & Co. KG

Junghans Wollversand GmbH & Co. Kommanditgesellschaft

Pro-Idee GmbH & Co. KG

Junghans Anlagen GmbH & Co. KG

LC Anlagen GmbH & Co. KG

Junghans 2004 GmbH & Co. Kommanditgesellschaft

Diese Kommanditgesellschaften haben von der Befreiungsmöglichkeit gem. § 264b HGB, den Jahresabschluss und Lagebericht offen zu legen, Gebrauch gemacht.

Die Fairway GmbH ist nicht am Vermögen der Kommanditgesellschaften beteiligt, jedoch ist sie auf Grund ihrer Komplementärstellung in der Lage unmittelbar einen beherrschenden Einfluss auszuüben.

Die jeweiligen Geschäftsführungs-GmbH's der Kommanditgesellschaften wurden in den Konsolidierungskreis einbezogen. Es handelt sich um folgende Unternehmen:

Delivery Management GmbH

Junghans Wollversand Geschäftsführungs-GmbH

Pro-Idee Geschäftsführungs GmbH

Junghans Anlagen Geschäftsführungs-GmbH

Diese GmbH's sind nicht am Vermögen der Kommanditgesellschaften beteiligt. Auch diese Geschäftsführungs-GmbH's haben von der Befreiungsmöglichkeit gem. § 264 Abs. 3 Nr. 1 HGB, den Jahresabschluss und Lagebericht offen zu legen, Gebrauch gemacht

Die vorstehend aufgeführte Befreiungsmöglichkeit gem. § 264 Abs. 3 Nr. 1 HGB haben auch die Pro-Idee Catalog GmbH und die Pro-Idee Management GmbH in Anspruch genommen.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Die in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen sind untereinander nicht am Vermögen beteiligt. Insoweit entfällt eine Kapitalkonsolidierung.

Die auf konzernfremde Dritte entfallenden Anteile am Eigenkapital der konsolidierten Unternehmen sind im Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter erfasst. Entsprechend wird auch das auf konzernfremde Dritte entfallende Jahresergebnis in der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung gesondert ausgewiesen.

Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten sind eliminiert.

Umsatzerlöse und andere Erträge aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr werden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet.

Ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen haben nicht vorgelegen.

IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (einschließlich Fremdwährungsumrechnung)

Für die Erstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen auf die Zugänge erfolgten zeitanteilig.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare bzw. degressive Abschreibungen, entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, aktiviert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Zugangsjahr 2019/2020, mit Anschaffungskosten bis € 800,00, werden gem. § 6 (2) EStG voll abgeschrieben.

Die sonstigen Ausleihungen wurden zum Nennwert bilanziert.

Die Entwicklung des Anlagevermögens Ist aus der Anlagenbuchführung, die durch die Berichtsgesellschaft erstellt wird, ersichtlich. Als Anlage ist im Bericht ein Anlagenspiegel (Blatt 5 zu Anlage III) beigefügt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie des Warenbestandes erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Skonti und Rabatten. Wertkorrekturen wurden bei älteren Beständen durch Bewertungsabschläge vorgenommen und listenmäßig dokumentiert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennwert abzüglich einer das allgemeine Kreditrisiko abdeckenden Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % bilanziert. Zweifelhafte Forderungen wurden unter Berücksichtigung der Ausfallwahrscheinlichkeit länderspezifisch mit max. 75 % einzelwertberichtigt; uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben.

Die Abschlüsse aller Konzernunternehmen wurden in Euro aufgestellt. Soweit überhaupt vorhanden, erfolgte die Umrechnung zum Tageskurs zum 30. April 2020.

Die folgenden Positionen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert bilanziert:

sonstige Vermögensgegenstände mit Ausnahme der Körperschaftsteuerguthaben, die mit ihrem Barwert bilanziert wurden

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Rechnungsabgrenzungsposten

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt Euro 60.000,00.

Den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen liegen versicherungsmathematische Gutachten der Gesellschaft Prof. Dr. E. Neuburger & Partner, München, vom 30. März 2020 zu Grunde. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das modifizierte Teilwertverfahren nach Engbroks angewandt. Im Rahmen der Gutachten wurde die Neuregelung der Art. 75 EGHGB in Verbindung mit § 253 Abs. 2 HGB berücksichtigt. Die hieraus resultierende Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 1.215.079,00.

Für die Berechnung wurden folgende Trendannahmen getroffen:

Zinsfuß 2,62 %
Gehaltstrend 2,00 %
Rententrend 10,41 % alle 5 Jahre

Die Steuerrückstellungen wurden für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer nach entsprechenden Berechnungen gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen setzten sich wie folgt zusammen:

a) Personal 1.951.782,29
b) Kunden 1.850.852,00
c) Sonstige 865.485,16

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten wurden mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Ein Verbindlichkeitenspiegel ist als Anlage (Blatt 6 zu Anlage III) beigefügt.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 114.305.984,69 enthalten.

ANLAGENSPIEGEL ZUM 30. APRIL 2020

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand
01.05.2019
Zugänge Zugänge
lt. Betriebs-prüfung
Zuschrei-bung Abgänge Umbuchungen Stand
30.04.2020
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Kundenadressen 14.457.767,43 79.070,73 0,00 0,00 0,00 0,00 14.536.838,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 32.541.591,12 60.572,11 0,00 0,00 0,00 45.700,00 32.647.863,23
2. technische Anlagen und Maschinen 7.608.178,92 79.343,68 0,00 0,00 0,00 0,00 7.687.520,56
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.531.143,92 272.259,54 0,00 0,00 165.751,87 0,00 3.697.651,59
4. Filialein- und -umbauten 1.340.249,71 1.035,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.341.284,71
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 139.836,57 69.383,49 0,00 0,00 000 -45.700,00 153.520,06
45.220.998,24 472.593,880 0,00 0,00 165.751,87 0,00 45.527.840,17
II. Finanzanlagen 20.294.766,07 5.028.685,52 0,00 0,00 3.516.072,42 0,00 21.607.299,17
78.973.551,74 5.580.250,05 0,00 0,00 3.681.624,29 0,00 81.871,977,50
Abschreibungen
Stand
01.05.2019
Zugänge Zuschreibung
lt. Betriebs-
prüfung
Abgänge Stand
30.04.2020
Zuschrei-
bungen
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Kundenadressen 13.888.689,10 252.680,25 0,00 0,00 14.141.389,35 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 24.611.964,68 679.069,24 0,00 0,00 25.491.083,82 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 5.828.526,51 118.554,31 0,00 0,00 6.947.080,82 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.911.189,21 342.128,49 0,00 137.726,04 3.116.601,66 0,00
4. Filialein- und -umbauten 733.209,86 135.108,68 0,00 0,00 668.318,34 0,00
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
35.064.930,06 1.474.860,72 0,00 137.725,04 36.472.064,74 0,00
II. Finanzanlagen 584.717,39 913.849,15 0,00 0,00 1.498.566,54 50.978,45
49.558.336,56 2.641.390,12 0,00 137.726,04 52.062.000,63 50.978,45
Buchwerte
Stand
30.04.2020
Stand
30.04.2019
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Kundenadressen 395.468,81 569.078,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 7.156.799,31 7.929.596,44
2. technische Anlagen und Maschinen 740.439,78 779.650,41
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 582.049,93 679.944,71
4. Filialein- und -umbauten 472.966,37 607.040,06
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 153.520,08 139.838,57
9.105.775,43 10.138.068,18
II. Finanzanlagen 20.359.711,08 19.710.068,66
29.860.955,32 30.415.215,10

VERBINDLICHKEITENSPIEGEL ZUM 30.04.2020

insgesamt davon mit einer Restlaufzeit
Verbindlichkeiten Vorjahr aktuell bis 1 Jahr 2-5 Jahre über 5 Jahre
1. gegenüber Kreditinstituten 0,00 153,13 153,13 0,00 0,00
2. aus Lieferungen und Leistungen 4.014.616,83 6.869.573,56 6.869.573,56 0,00 0,00
3. Sonstige 112.843.454,55 117.085.726,00 117.085.726,00 0,00 0,00
(davon aus Steuern) (1.087.614.26) (1.603.616,07)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (10.024,76) (7.255,50)
116.858.071,38 123.955.452,69 123.955.452,69 0,00 0,00
Verbindlichkeiten davon gesichert gesichert durch
1. gegenüber Kreditinstituten 0,00
2. aus Lieferungen und Leistungen 0,00
3. Sonstige 0,00
(davon aus Steuern)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit)
0,00

V. Angaben zur Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung

Für die Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

Mio. €
Bundesrepublik Deutschland 106
Europa (ohne Bundesrepublik Deutschland) 34
140

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar setzt sich wie folgt zusammen:

- Abschlussprüfung €. 66.500,00

VI. Sonstige Angaben

Die Geschäftsführer der Fairway GmbH sind:

 

Herr Dieter Junghans, Aachen

 

Herr Ulf Bergjohann, Aachen

Auf die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen beschäftigten im Jahresdurchschnitt 496 Arbeitnehmer (Vorjahr = 512).

Vorgänge von besonderer Bedeutung:

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) hat sich ab Januar 2020, ausgehend von China, in vielen Ländern ausgebreitet. Diese Entwicklung hat Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft. Es bestehen Unsicherheiten, wie die negativen Auswirkungen im Jahresverlauf anfallen werden. Inwieweit sich die Effekte der Corona-Pandemie zukünftig auf unser Unternehmen auswirken werden, ist im Moment ungewiss.

 

Aachen, 01.06.2020

Dieter Junghans

Ulf Bergjohann

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG

30.04.2020 30.04.2019 Veränderungen
T€ T€ T€
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss-/-fehlbetrag) 5.668 6.559 -891
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.590 1.748 842
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 714 489 225
4. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus LuL sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -10.706 -4.482 -6.224
5. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus LuL sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.406 -330 3.736
6. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -576 -582 6
7. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 3.431 3.409 22
8. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 2.461 2.518 -57
9. -/+ Ertragsteuerzahlungen -2.364 -2.994 630
10. Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 4.624 6.335 -1.711
11. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 0 0
12. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -79 -576 497
13. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 21 1 20
14. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -473 -628 155
15. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 4.101 5.902 -1.801
16. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -5.029 -4.869 -160
17. + Erhaltene Zinsen 480 395 85
18. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -979 225 -1.204
19. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzung an Gesellschafter des Mutterunternehmens -2.041 -835 -1.206
20. - Gezahlte Zinsen -3.556 -3.401 -155
21. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -5.597 -4.236 -1.361
22. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -1.952 2.324 -4.276
23. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 8.068 5.744 2.324
24. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 6.116 8.068 -1.952

KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL

Stand 01.05.2019 Umgliederungen im Eigenkapital Ausschüttungen an Gesellschafter
EUR EUR EUR
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00
II. Kapitalrücklage 0,00
III. Gewinnrücklagen 0,00
IV. Konzern-Bilanzgewinn/-verlust 1.385.214,08
V. Anteile anderer Gesellschafter 7.548.258,61
Eigenkapital 8.993.472,69
Jahresergebnis 2019/2020 Konsolidierung/ Sonstiges (Währungs-) Differenzen Stand 30.04.2020
EUR EUR EUR EUR
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00
II. Kapitalrücklage 0,00
III. Gewinnrücklagen 0,00
IV. Konzern-Bilanzgewinn/-verlust 102.330,53 1.487.544,61
V. Anteile anderer Gesellschafter -157.598,87 7.390.659,74
Eigenkapital -55.268,34 8.938.204,35

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Falrway GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernjahresabschluss - bestehend aus Konzernbilanz zum 30. April 2020, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzernanhang, Konzernkapitalflussrechnung sowie Konzerneigenkapitalspiegel der Fairway GmbH, Aachen, für das Geschäftsjahr vom 01. Mai 2019 bis 30. April 2020, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft, Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Fairway GmbH für das Geschäftsjahr 2019/2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30. April 2020 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Mai 2019 bis zum 30. April 2020 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichte

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Baesweiler, 23. März 2021

Gatzweiler • Thouet • Ehlen
Partnerschaftsgesellschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Hermann Gatzweiler, Wirtschaftsprüfer

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