Verbriefungszweckgesellschaften a. n. g.
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Machulla seit 22.7.2025 | Prokura |
Christian-Ralph Dietrich-Steul seit 4.6.2025 | Geschäftsführer |
Dirk Remmert seit 3.8.2012 | Geschäftsführer |
Benjamin Scheffler seit 6.9.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Frankfurt am Main | 51.00% |
| 49.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FFR GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum 31. Dezember 2014 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014Lagebericht1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen1.1 Unternehmensgegenstand Die Gesellschaft ist eine 100 %-Tochter der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES). Sie ist Marktführerin im Rhein-Main-Gebiet für private Flächenreinigung und gewerblichen Winterdienst. Darüber hinaus bietet die Gesellschaft Dienstleistungen in den Bereichen Verkehrssicherung, Veranstaltungsservice, Grünpflege, Innen und - Industriereinigung sowie Abfallbehälterstandplatzbewirtschaftung an. 1.2 Wettbewerbssituation Für all diese Marktsegmente bietet das Rhein-Main-Gebiet nach wie vor großes Potential. Dabei ist die Wettbewerbssituation in Abhängigkeit von der jeweiligen Marktentwicklung und der Anzahl der Mitbewerber unterschiedlich. Im Reinigungsgewerbe, das seit Jahren stagniert und von einem Trend zur Konzentration auf große Unternehmen geprägt wird, herrscht ein ausgeprägter Preiskampf. In den übrigen Tätigkeitsfeldern, die zum Teil noch Marktwachstum bieten, trifft die Gesellschaft dagegen auf wenige und überwiegend kleine Wettbewerber. 1.3. Lage und Entwicklung der Gesellschaft Der wichtigste Vertriebserfolg im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Erteilung des Zuschlags für die Abfallentsorgung und Reinigung rund um den 54. Hessentag, der vom 06. - 15.06.2014 in Bensheim stattfand. Die Auftragsdurchführung, die in Kooperation mit Remondis, dem 49 %-Gesellschafter von FES, erfolgte, wurde von Auftraggeber, Medien und Öffentlichkeit durchweg sehr positiv bewertet. Die Gesellschaft konnte sich auf diese Weise für Folgeaufträge empfehlen. Die Mitte 2010 gegründete Niederlassung Mainz/Wiesbaden hat sich im Geschäftsjahr deutlich besser als geplant entwickelt und dabei zum ersten Mal die Gewinnschwelle überschritten. Zu den wichtigen neuen Aufträgen zählen Grünpflegearbeiten für die Schott AG, Winterdienst, Reinigung und Grünpflege für die Heico-Group und Verkehrssicherungsleistungen für die Mainzer Verkehrsgesellschaft beim Bau der Mainzelbahn. Im Juli 2014 wurde eine weitere Niederlassung außerhalb von Frankfurt am Main gegründet: Die Gesellschaft nutzt seitdem Teilflächen einer Liegenschaft in Darmstadt, die Remondis zu Beginn des Geschäftsjahrs erworben hatte. Bis zum Ende des Geschäftsjahrs konnten bereits mehrere größere Aufträge in und um Darmstadt akquiriert werden, zum Teil von Zweigstellen Frankfurter Großkunden der FFR. Die Gesellschaft hat zum Ende des Geschäftsjahrs eine weitere Liegenschaft im Frankfurter Osthafen, die bisher bereits von Gesellschaften der FES-Gruppe genutzt wurde, mit Wirkung ab April 2015 langfristig angemietet. Diese Maßnahme war notwendig, da im Zuge der anhaltenden Expansion dringend zusätzliche Sozialräume, Büros und Abstellflächen benötigt werden. 1.4 Geschäftsverlauf Insgesamt hat sich die Gesellschaft im Berichtsjahr etwas schlechter als geplant entwickelt. Alleinige Ursache war das Ausbleiben winterlicher Witterungsverhältnisse, das einen Umsatz- und Ertragseinbruch im Geschäftsbereich Winterdienst bewirkt hat. Die wirtschaftlichen Aussichten beurteilen wir hingegen als stabil. 1.5. Mitarbeiter Die Gesellschaft verfügte zum Jahresende über insgesamt 186 eigene Mitarbeiter (Vj. 169 Mitarbeiter), davon 41 Angestellte (Vj. 35 Angestellte) und 145 Arbeiter (Vj. 134 Arbeiter). Zusätzlich wurden 3 Auszubildende (Vj. 2 Auszubildende) beschäftigt. Darüber hinaus wurden in Abhängigkeit vom jeweiligen Auftragsbestand sowohl von FES überlassene Mitarbeiter als auch Aushilfen und Subunternehmer mit eigenem Personal eingesetzt. Der Anstieg der Anzahl der Beschäftigten steht im Zusammenhang mit der Ausweitung der Geschäftstätigkeit. 1.6 Umweltschutz Die Gesellschaft ist zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb. Der letzte Überwachungsaudit durch die Entsorgergemeinschaft der Deutschen Entsorgungswirtschaft e. V. fand im Oktober 2014 statt und endete ohne Beanstandungen. Das aktuelle Zertifikat ist bis April 2016 gültig. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Ergebnis, Eigenkapital Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von TEUR 1.099 (Vj. TEUR 1.343) erzielt. Das erzielte Ergebnis liegt zwar unter dem für 2014 geplanten Jahresüberschuss von TEUR 1.289, jedoch ist diese Entwicklung einzig auf das Ausbleiben von winterlichen Witterungsbedingungen im Geschäftsjahr zurückzuführen, die einen spürbaren Ertragseinbruch im Geschäftsfeld Winterdienst bewirkt haben. Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag TEUR 5.149 (Vj. TEUR 4.050). Darin enthalten ist eine Gewinnrücklage von TEUR 25 (Vj. TEUR 25) aus dem erstmalig zum 01.01.2010 erfolgten Ausweis von aktiven latenten Steuern. Die Eigenkapitalquote beträgt 56,3 % (Vj. 44,8 %). 2.2 Umsatz erlöse Die Umsätze stiegen um 3,5 % auf TEUR 16.849 (Vj. TEUR 16.286) und liegen damit über der Planvorgabe von TEUR 15.824. Ein deutlicher Umsatzeinbruch im Winterdienstgeschäft konnte durch die stärker als erwarteten Erfolge bei der Ausweitung der übrigen Geschäftsfelder kompensiert werden. Das umsatzstärkste Geschäftsfeld war wiederum Reinigung/Grünpflege (44 %, Vj. 45 %) gefolgt von Winterdienst (25 %, Vj. 32 %), Verkehrssicherung (18 %, Vj. 13 %) und der Niederlassung Mainz/Wiesbaden (13 %, Vj. 10 %). 2.3 Investitionen, Anlagevermögen Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr insgesamt TEUR 1.621 (Vj. TEUR 3.320) investiert. Der überwiegende Teil dieser Investitionen entfällt auf die Ausweitung des Fuhrparks. Der Wertansatz des Anlagevermögens ging geringfügig auf TEUR 4.744 (Vj. TEUR 4.877) zurück. 2.4 Cashflow, Fremdkapital Der Cashflow (= Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt TEUR 2.791 (Vj. TEUR 2.670) und hat dazu beigetragen, dass die Gesellschaft neben der laufenden Geschäftstätigkeit auch alle Investitionen mit eigenen Mitteln finanzieren konnte. Die Gesellschaft nahm zum Bilanzstichtag keine Bankkredite in Anspruch. Das Zinsergebnis der Gesellschaft mit ./. 10 TEUR (Vj. TEUR 0) geringfügig negativ. Die Gesellschaft ist in das Cashpooling-System der FES-Gruppe eingebunden. Sie konnte im Berichtsjahr jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. 2.5 Fuhrpark Der Fuhrpark bestand zum Bilanzstichtag aus 303 Fahrzeugen (Vj. 332 Fahrzeuge) und 9 Kehrmaschinen (Vj. 10 Kehrmaschinen). Der Rückgang des Fahrzeugbestandes ist darauf zurückzuführen, dass die Reservequote durch den modernisierten Fuhrpark reduziert wurde und ausgesonderte Winterdienst-Kraftfahrzeuge teilweise nicht durch Neuanschaffungen ersetzt wurden, sondern durch lediglich saisonal angemietete Fahrzeuge. 3. Chancen- und RisikoberichtDie Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem von FES eingebunden. Die FES-Gruppe nutzt ein formalisiertes Risikomanagementsystem zur systematischen Erfassung von Risiken und Chancen. Zu diesem Zweck werden regelmäßige Risikoinventuren durchgeführt. Die Ergebnisse werden zu Risikoberichten zusammengefasst. Eine wichtige Rolle bei der Früherkennung von Risiken und Chancen nimmt das monatliche Berichtswesen der FES-Gruppe ein, in das die Gesellschaft eingebunden ist. Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf die Fortführung der Gesellschaft haben könnten, sind nicht bekannt. Die Gesellschaft setzt im Rahmen der Finanzierung ihrer Geschäftstätigkeit keinerlei Finanzinstrumente, z. B. zur Absicherung gegen Zinssatz- und andere Marktschwankungen, ein. Sie unterliegt damit nur üblichen Finanzierungsrisiken. Umsatzrisiken: Der wesentliche Teil der Kundenaufträge der Gesellschaft ist zeitlich befristet. Die zukünftige Entwicklung des Auftragungsumfanges der Gesellschaft hängt daher von ihrer Fähigkeit ab, wettbewerbsfähige Angebote legen zu können. Die Umsatzerlöse, die im Geschäftsfeld Winterdienst erzielt werden, hängen wesentlich von den Wetterverhältnissen ab. Ausfallrisiken: Die Werthaltigkeit der Forderungen ist grundsätzlich gegeben. Das Ausfallrisiko ist durch die Bildung von Pauschal- und Einzelwertberichtigungen ausreichend abgedeckt. Preisänderungsrisiken: Der wesentliche Teil der Kundenaufträge der Gesellschaft beinhaltet fest vereinbarte Preise. Durch die Einbindung in das Cashpooling-System von FES unterliegt die Gesellschaft der Entwicklung der Marktzinssätze. Zahlungsstromrisiken: Saisonale Schwankungen der Zahlungsströme ergeben sich vor allem aus dem Geschäftsfeld Winterdienst. In anderen Geschäftsfeldern, z. B. Grünpflege und Verkehrssicherung, betreffen etliche Kundenaufträge Dienstleistungen, die einmaliger Natur bzw. zeitlich begrenzt sind und die jeweils nach der Leistungserbringung abgerechnet werden. Von Schwankungen der sonstigen Zahlungsströme gehen keine besonderen Risiken aus. Liquiditätsrisiken: Liquiditätsrisiken liegen insbesondere auf Grund der Einbindung der Gesellschaft in das konzernweite Cashpooling-System von FES nicht vor. Die Finanzlage der FES-Gruppe ist geordnet. Sonstige Risiken und Chancen: Das Ergebnis der Gesellschaft hängt nach wie vor stark vom Verlauf der Winterdienstsaison ab. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass es im Rhein-Main-Gebiet neben milden Wintern auch ungewöhnlich strenge Wintereinbrüche geben kann. Die Abrechnungsnuancen im Winterdienst berücksichtigen die jeweils zu betreuende Fläche und die Anzahl, nicht aber die Dauer der Einsätze, die von der Intensität des jeweiligen Witterungsereignisses abhängt. Die Gesellschaft hat auch im abgelaufenen Geschäftsjahr Fortschritte bei der Verbesserung der Organisation und der Betriebsabläufe erzielen können. Gleichwohl gibt es immer noch Potenzial zur Erhöhung der Produktivität. Diese sollen, zum Teil mit Hilfe von IT-Lösungen, gehoben werden. Die Gesellschaft wird weiterhin nach Möglichkeiten suchen, durch regionale Expansion innerhalb des Rhein-Main-Gebiets zusätzliches Wachstum zu generieren. Mittlerweile steht der deutsche Arbeitsmarkt auch für Arbeitnehmer aus den osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten ohne Einschränkungen offen. Eine massive Zuwanderung von gering qualifizierten Arbeitskräften hat bisher nicht stattgefunden. Gleichwohl hält der Preiswettbewerb bei personalintensiven Geschäftsfeldern, z. B. Reinigung und Grünpflege, unvermindert an. Sonstige wirtschaftliche oder rechtliche Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind zurzeit nicht absehbar. 4. PrognoseberichtDie Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2015 einen Jahresüberschuss von TEUR 1.205 und Umsätze von TEUR 17.978. Für Investitionen sind Mittel in Höhe von TEUR 2.829 vorgesehen, überwiegend für Nutzfahrzeuge. 5. NachtragsberichtNach dem Abschlussstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage unserer Gesellschaft eingetreten. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses 2014 gab es keine Anhaltspunkte dafür, dass sich die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft im Verlauf des Geschäftsjahrs 2015 schlechter entwickeln wird als geplant.
Frankfurt am Main, den 27. Februar 2015 Die Geschäftsführung Dirk Remmert Benjamin Scheffler Rolf Niermann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. GRUNDLAGENDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften sowie der Vorschriften im Gesellschaftsvertrag aufgestellt. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEISMETHODENDas Gliederungsschema entspricht § 266 HGB und § 42 GmbHG. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben. Aktiva Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde als Differenz zwischen Anschaffungskosten sowie Vermögensgegenständen und Schulden einer durch das Anwachsungsverfahren integrierten Tochtergesellschaft zu Zeitwerten angesetzt. Er wird - entsprechend seiner voraussichtlichen Nutzungsdauer - linear (beginnend ab dem 1. Juli 2006) über zehn Jahre abgeschrieben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Bei vor dem 1.1.2010 angeschafften Sachanlagen werden die planmäßigen Abschreibungen - soweit steuerlich zulässig - degressiv vorgenommen. Sofern die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen als die degressive Abschreibung führt, wird ein Wechsel von der degressiven zu der linearen Abschreibung vorgenommen. Bei Anlagegütern, die nach dem 1.1.2010 angeschafft wurden, erfolgt die Abschreibung gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt weitestgehend die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Degressive Abschreibung erfolgt nur, wenn die Methode dem tatsächlichen Entwertungsverlauf entspricht. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:
Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht. Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 150 EUR werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Seit 2010 werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 150 EUR und 410 EUR aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach Ablauf von 5 Jahren unterstellt. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand der sogenannten LIFO-Methode. Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt zu Nennwerten. Alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung (1 %) des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Passiva Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Das gezeichnete Kapital ( Stammkapital ) war zum Bilanzstichtag voll erbracht. Steuerrückstellungen enthalten Steuerverpflichtungen aus laufenden Ertragssteuern. Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung eventueller zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor. Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Sie sind neben den üblichen Eigentumsvorbehalten frei von Rechten Dritter. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebende passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen Das Anlagengitter gemäß § 268 Abs. 2 HGB ist dem Anhang beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Forderungen gegen die Gesellschafterin bestehen mit TEUR 92 (Vorjahr TEUR 0) aus Cashpooling-Guthaben und betreffen im Übrigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen gegen verbundene und assoziierte Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen mit TEUR 15 (Vorjahr TEUR 32) Steuererstattungsansprüche. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25 (Vorjahr TEUR 25). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen TEUR 294 (Vorjahr TEUR 131), den Personalbereich TEUR 268 (Vorjahr TEUR 264), Reklamationsrisiken TEUR 26 (Vorjahr TEUR 0), Prozesskosten TEUR 0 (Vorjahr TEUR 23), Ausgleichsabgaben TEUR 20 (Vorjahr TEUR 15), Erlösschmälerung TEUR 6 (Vorjahr TEUR 0), VGF Unterhaltsreinigung TEUR 20 (Vorjahr TEUR 0) sowie Jahresabschlusskosten und Beratung TEUR 6 (Vorjahr TEUR 9). Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten geht aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel hervor.
Von den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin entfallen TEUR 0 (Vorjahr TEUR 1.877) auf Cashpooling-Verbindlichkeiten und TEUR 232 (Vorjahr TEUR 98) auf die Umsatzsteuer. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin und verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Latente Steuern Der in der Bilanz gem. § 274 Abs. 2 S. 2 HGB gesondert ausgewiesene passive Abgrenzungsposten für latente Steuern setzt sich wie folgt zusammen:
Im Vorjahr wurden passive latente Steuern in Höhe von 30.347,00 EUR bei Differenzen im Posten immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 95.043,00 EUR ausgewiesen. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für KSt, SolZ und GewSt von 31,93 %. Weitere Angaben zur Bilanz Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.099 (Vorjahr TEUR 1.343) soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 52 (Vorjahr TEUR 41), Erträge aus der Veränderung der Einzelwertberichtigung TEUR 51 (Vorjahr TEUR 0), Erträge aus Anlagenabgängen TEUR 6 (Vorjahr TEUR 44), periodenfremde Erträge TEUR 2 (Vorjahr TEUR 0) sowie sonstige Erträge TEUR 31 (Vorjahr TEUR 6). Materialaufwand Der Materialaufwand beinhaltet im Wesentlichen Aufwendungen für Subunternehmerleistungen im Rahmen des Winterdienstes sowie Aufwendungen für Verbrauchsmaterial in Höhe von TEUR 3.031 (Vorjahr TEUR 3.845). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Kfz-Kosten in Höhe von TEUR 919 (Vorjahr TEUR 1.418), Kosten für Fremdpersonal in Höhe von TEUR 104 (Vorjahr TEUR 100), Fortbildungskosten in Höhe von TEUR 96 (Vorjahr TEUR 56), sonstige allgemeine Kosten in Höhe von TEUR 48 (Vorjahr TEUR 44), Mieten in Höhe von TEUR 620 (Vorjahr TEUR 508), Versicherungen in Höhe von TEUR 112 (Vorjahr TEUR 69), Beratungskosten in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr TEUR 70), Geschäftsbesorgungskosten in Höhe von TEUR 655 (Vorjahr TEUR 560), Telefonkosten in Höhe von TEUR 88 (Vorjahr TEUR 68), Reinigungskosten in Höhe von TEUR 45 (Vorjahr 41), Zuführung zu Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 277 (Vorjahr TEUR 115), Reparaturen und Instandhaltungen in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr TEUR 58) sowie Reise- und Werbekosten in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr TEUR 8). Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen/ Erträge Das Zinsergebnis enthält Zinsaufwendungen an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 0,4 (Vorjahr TEUR 0,0). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen in vollem Umfang das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind latente Körperschaftsteuererträge in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 10) und latente Gewerbesteuererträge in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 10) enthalten. Steueraufwendungen für Vorjahre betrugen TEUR 11 (Vorjahr TEUR 0). V. ERGÄNZENDE ANGABENArbeitnehmerzahlen Im Jahr 2014 waren durchschnittlich beschäftigt:
Darüber hinaus waren im Berichtsjahr zwei Auszubildende beschäftigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden im Geschäftsjahr keine wesentlichen Geschäfte zu marktunüblichen Bedingungen getätigt. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf:
VI. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMENMitgliedschaft im Konzern Die Gesellschaft ist persönlich haftende Gesellschafterin ohne Kapitaleinlage der FFR GmbH & Co. Objekt Ferdinand-Knettenbrech-Weg 7/Wiesbaden KG mit Sitz in Frankfurt am Main. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH, Frankfurt am Main, einbezogen. Der Konzernabschluss der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH ist beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch einzureichen und im Bundesanzeiger bekanntmachen zu lassen. Die FES wird als Tochterunternehmen der Stadt Frankfurt am Main aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen des § 112 HGO der Hessischen Gemeindeordnung in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Gesellschafter REMONDIS bezieht die FES nicht als Tochterunternehmen in deren Konzernabschluss ein. VII. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANENGeschäftsführung Im Berichtsjahr waren Herr Benjamin Scheffler, Diplom-Kaufmann, Geschäftsführer der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH, Herr Dirk Remmert, Diplom-Betriebswirt, Geschäftsführer der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH und Herr Rolf Niermann, Verkehrsfachwirt, als Geschäftsführer bestellt. Im Geschäftsjahr wurden weder Kredite oder Vorschüsse an die Geschäftsführer gewährt, noch Haftungsverhältnisse eingegangen. Die Geschäftsführung durch Herrn Remmert und Herrn Scheffler erfolgt im Rahmen der kaufmännischen Geschäftsbesorgung durch die FES. Auf die Angabe der Bezüge für Herrn Niermann wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Frankfurt am Main, den 27. Februar 2015 Die Geschäftsführung Dirk Remmert Benjamin Scheffler Rolf Niermann Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die FFR GmbH Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FFR GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 27. Februar 2015 PricewaterhouseCoopers
Dirk Fischer, Wirtschaftsprüfer ppa. Claudia Burck, Wirtschaftsprüferin Schriftliche Beschlussfassung der GesellschafterversammlungDie Stadt Frankfurt am Main und die REMONDIS GmbH & Co. KG, Sitz München, sind alleinige Gesellschafter der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES). Die schriftliche Beschlussfassung ist gemäß § 11 Absatz 1 des Gesellschaftsvertrages zulässig. 1. Beschlussgegenstand:Die Gesellschafter sind mit der schriftlichen Abgabe der Stimmen einverstanden und weisen die Geschäftsführer an, das Ergebnis der schriftlichen Abstimmung zur Gewissheit aller Beteiligten festzustellen und in Verbindung mit der Zustellung einer Kopie der schriftlichen Abstimmung allen Gesellschaftern mitzuteilen.
2. Beschlussgegenstand:Gemäß § 9 Abs. 1 ( f ) des Gesellschaftsvertrages bedürfen Beschlussfassungen der Geschäftsführung der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH in Form von Gesellschafterbeschlüssen der Tochtergesellschaften und der Beteiligungen zu Feststellungen der Jahresabschlüsse und Verwendung der Ergebnisse sowie zu Entlastungen der Geschäftsführung der Zustimmung der Gesellschafter der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH. Der von der Geschäftsführung der FFR GmbH aufgestellte Jahresabschluss zum 31.12.2014 ist vom beauftragten Jahresabschlussprüfer PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, geprüft und unter dem 27.02.2015 mit einem uneingeschränkten Testat bestätigt worden. Zu den einzelnen Beschlussgegenständen stimmen die Gesellschafter wie folgt: 2.1 Der Feststellung des Jahresabschlusses der FFR GmbH zum 31.12.2014 mit einer Bilanzsumme von EUR 9.147.955,35 und einem Jahresüberschuss von EUR 1.098.614,06 wird zugestimmt.
2.2 Dem Vortrag des Jahresüberschusses von EUR 1.098.614,06 auf neue Rechnung wird zugestimmt.
2.3 Der Entlastung der Geschäftsführung der FFR GmbH für das Geschäftsjahr 2014 wird zugestimmt.
Frankfurt am Main Stadt Frankfurt am Main Der Magistrat
München REMONDIS GmbH & Co. KG Der Jahresabschluss zum 31.12.2014 wurde am 08.06.2015 festgestellt. |
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