Stammdaten

Register
Amtsgericht Passau HRB 3201
Eingetragen
21.2.1995
Branche
Einzelhandel mit TextilienEinzelhandel mit BekleidungGroßhandel mit Textilien
Gegenstand
Einzelhandel mit Textilien aller Art im Rahmen eines Einzelhandelsfachgeschäftes.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Alexander Grindinger
seit 17.8.2007
Prokura
Christoph Huber
seit 18.2.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Johann Garhammer OHG
Germany
500.000 DM
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Modehaus Garhammer GmbH

Waldkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Modehaus Garhammer GmbH hat ihren Sitz in Waldkirchen und ist beim Amtsgericht Passau (HRB 3201) in das Handelsregister eingetragen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB einzustufen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Einzelne Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Gegenstände nach der linearen und der degressiven Methode vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet.

Vorräte sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung der retrograden Bewertung bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Für bestehende Ausfallrisiken werden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt.

Der Ausweis der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Die aktive Rechnungsabgrenzung betrifft Ausgaben des Geschäftsjahres, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Pensionsrückstellungen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) mit einem Rechnungszinsfuß von 1,82 % (Vj. 1,78 %) p.a. ermittelt. Die Errechnung erfolgt auf Grundlage der Heubeck-Richttafeln 2018 G. Der in der Versorgungszusage vertraglich vereinbarte Rententrend in Höhe von jährlich 2,00 % wurde ebenfalls berücksichtigt. Weitere Trendannahmen wurden nicht berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

III. Bilanzerläuterungen

1. Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage 3 / 9 wiedergegeben.

2. Finanzanlagevermögen

Der Anteilsbesitz zum 31.12.2023 umfasst die im Folgenden aufgeführten unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital Eigenkapital zum 31.12.2022 Jahresergebnis 2022
Unmittelbare Beteiligungen:
Mode.de GmbH, Frechen 49 % 958,83 EUR -8.976,66 EUR (1)

(1) Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 lag zum Bilanzerstellungszeitpunkt noch nicht vor.

3. Forderungen

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 70 enthalten.

Alle übrigen Forderungen weisen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr aus.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge in Höhe von TEUR 1.410, die rechtlich nach dem Bilanzstichtag entstanden sind.

4. Eigenkapital

Das Eigenkapital beträgt EUR 36.215.816,11. Hierin ist ein voll einbezahltes Stammkapital der Gesellschaft mit EUR 255.645,94 enthalten.

5. Sonderposten

Der Sonderposten wurde für Investitionszuschüsse nach § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB gebildet. Der Sonderposten wird entsprechend der Abschreibungen auf das bezuschusste Anlagevermögen ergebniserhöhend aufgelöst.

6. Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz ermittelt, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt. Hierbei wurde entsprechend § 253 Abs. 2 S 2 HGB eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen.

Aus der Berechnung der Pensionsrückstellungen mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen zehn bzw. sieben Jahren ergibt, ergibt sich der folgende Unterschiedsbetrag:

TEUR
Pensionsrückstellung 10-Jahreszins 487
Pensionsrückstellung 7-Jahreszins 497
Unterschiedsbetrag 10

Der sich ergebende Entlastungsbetrag in Höhe von TEUR 10 unterliegt der Ausschüttungssperre.

Zur Sicherung der Pensionsrückstellungen wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Die Bewertung erfolgt nach dem von der Versicherung gemeldeten Aktivwert.

7. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen im Personalbereich in Höhe von TEUR 229, Tantiemen in Höhe von TEUR 92 sowie Jahresabschlusskosten in Höhe von TEUR 32.

8. Sonstige Verbindlichkeiten

Restlaufzeit Gesamtbetrag
< 1 Jahr > 1 Jahr davon > 5 Jahre 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 777.487,64 0,00 0,00 777.487,64
(Vorjahr) 718.335,65 0,00 0,00 718.335,65
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 393.350,28 0,00 0,00 393.350,28
(Vorjahr) 474.495,07 0,00 0,00 474.495,07
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.077.506,79 0,00 0,00 2.077.506,79
(Vorjahr) 2.710.929,30 0,00 0,00 2.710.929,30
3.248.344,71 0,00 0,00 3.248.344,71
3.903.760,02 0,00 0,00 3.903.760,02

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte gesichert.

9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrag vom 01.03.1995 mit der Johann Garhammer OHG (Gesellschafterin). Die Pacht beträgt im Berichtszeitraum TEUR 2.671 (Vorjahr TEUR 2.678).

Weiterhin bestehen finanzielle Verpflichtungen aus dem Vertrag mit der KATAG. Die Umlage beträgt im Berichtszeitraum TEUR 75 (Vorjahr TEUR 75).

Es bestehen zusätzliche finanzielle Verpflichtungen aus Mietverhältnissen, die sich jährlich auf TEUR 97 (Vorjahr TEUR 90) belaufen.

Nach Ablauf bestehender Verträge werden häufig Verlängerungen vereinbart oder vergleichbare Verträge abgeschlossen. Daher sind vorstehend nicht die Gesamtverpflichtungen für die Restlaufzeit der bestehenden Verträge angegeben, sondern die derzeit absehbaren jährlichen Verpflichtungen.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Der Tätigkeitsschwerpunkt der Gesellschaft liegt im Verkauf von Bekleidung.

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Unternehmensbereichen wie folgt:

2023 2022
TEUR TEUR
Modehaus Garhammer 36.564 35.133
P+M Waldkirchen 567 594
Gastronomiebereich 1.371 1.137
38.502 36.864

2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind aufgrund der Betriebsprüfung für den Zeitraum 2018-2021 periodenfremde Erträge i.H.v. TEUR 173 enthalten.

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden periodenfremde Aufwendungen i.H.v. TEUR 53 ausgewiesen. Diese betreffen ebenfalls Anpassungen im Rahmen der Betriebsprüfung des Zeitraums 2018-2021.

3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 3 enthalten.

V. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 408 Angestellte.

2. Geschäftsführer

Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:

Herr Christoph Huber, Dipl.-Kulturwirt, Waldkirchen

Herr Johannes Huber, Betriebswirt, Waldkirchen

Hinsichtlich weiterer Angaben wird von der Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

3. Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar setzt sich wie folgt zusammen:

a) Abschlussprüfungsleistungen TEUR 21
b) Steuerberatungsleistungen TEUR 3

4. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.833.264,45 und der Gewinnvortrag in Höhe von EUR 33.206.580,33 werden auf neue Rechnung vorgetragen.

5. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Auch das Jahr 2024 ist noch von den Auswirkungen des Ukraine Krieges betroffen. Deren Auswirkungen auf die Gesellschaft sind im Lagebericht dargestellt.

 

Waldkirchen, 08. Oktober 2024

Christoph Huber, Geschäftsführer

Johannes Huber, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

historische Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 135.552,19 18.934,68 0,00 0,00 154.486,87
135.552,19 18.934,68 0,00 0,00 154.486,87
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.619.216,45 293.173,25 602.533,13 0,00 6.309.856,57
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.995,54 826.266,42 7.995,54 0,00 826.266,42
6.627.211,99 1.119.439,67 610.528,67 0,00 7.136.122,99
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 44.034,27 0,00 0,00 0,00 44.034,27
2. Anteile an Genossenschaften 1.600,00 0,00 0,00 0,00 1.600,00
45.634,27 0,00 0,00 0,00 45.634,27
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 117.715,19 30.103,68 0,00 0,00 147.818,87
117.715,19 30.103,68 0,00 0,00 147.818,87
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.918.473,45 366.771,25 602.500,13 0,00 4.682.744,57
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.918.473,45 366.771,25 602.500,13 0,00 4.682.744,57
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 21.628,99 0,00 0,00 0,00 21.628,99
2. Anteile an Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
21.628,99 0,00 0,00 0,00 21.628,99
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.668,00 17.837,00
6.668,00 17.837,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.627.112,00 1.700.743,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 826.266,42 7.995,54
2.453.378,42 1.708.738,54
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 22.405,28 22.405,28
2. Anteile an Genossenschaften 1.600,00 1.600,00
24.005,28 24.005,28

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Modehaus Garhammer GmbH, Waldkirchen:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Modehaus Garhammer GmbH, Waldkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Modehaus Garhammer GmbH, Waldkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023, und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW-Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW-Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Passau, 10. Oktober 2024

Consilia GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Roßmayer, Wirtschaftsprüfer

Schneider, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.668,00 17.837,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.627.112,00 1.700.743,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 826.266,42 7.995,54
2.453.378,42 1.708.738,54
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 22.405,28 22.405,28
2. Anteile an Genossenschaften 1.600,00 1.600,00
24.005,28 24.005,28
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Waren 5.001.796,37 4.411.326,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 789.656,95 729.584,73
2. Forderungen gegen Gesellschafter 12.915.309,08 13.130.829,78
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.449.682,22 2.156.965,00
16.154.648,25 16.017.379,51
III. Wertpapiere
sonstige Wertpapiere 2.773.024,30 2.746.218,05
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 13.597.782,78 14.513.773,41
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 6.437,16 10.001,29
40.017.740,56 39.449.279,26

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 255.645,94 255.645,94
II. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 920.325,39 920.325,39
III. Gewinnvortrag 33.206.580,33 32.141.989,01
IV. Jahresüberschuss 1.833.264,45 1.064.591,32
36.215.816,11 34.382.551,66
B. SONDERPOSTEN AUS ZUSCHÜSSEN UND ZUWEISUNGEN ZUR FINANZIERUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
Sonderposten aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen 10.718,74 16.114,58
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 35.463,00 389,00
2. Steuerrückstellungen 154.598,00 778.164,00
3. sonstige Rückstellungen 352.800,00 368.300,00
542.861,00 1.146.853,00
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 777.487,64 718.335,65
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 393.350,28 474.495,07
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.077.506,79 2.710.929,30
- davon aus Steuern: TEUR 76 (Vj. TEUR 528)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 60 (Vj. TEUR 65)
3.248.344,71 3.903.760,02
40.017.740,56 39.449.279,26

Feststellungen

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 17. Oktober 2024 festgestellt worden.

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 38.501.580,16 36.863.722,53
2. sonstige betriebliche Erträge 491.508,95 436.702,77
38.993.089,11 37.300.425,30
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -18.629.106,67 -18.652.416,39
-18.629.106,67 -18.652.416,39
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -9.061.273,75 -8.786.075,08
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.822.054,81 -1.588.336,45
- davon für Altersversorgung TEUR 41 (Vj. TEUR -28)
-10.883.328,56 -10.374.411,53
5. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 5.395,84 2.135,42
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -396.874,93 -213.511,37
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -6.795.113,12 -6.631.683,35
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 281.852,86 140.515,36
- davon Gesellschafter TEUR 130 (Vj. TEUR 122)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.067,00 -19.109,00
278.785,86 121.406,36
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -739.583,08 -487.353,12
11. Ergebnis nach Steuern 1.833.264,45 1.064.591,32
12. sonstige Steuern 0,00 0,00
13. Jahresüberschuss 1.833.264,45 1.064.591,32

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Das Modehaus Garhammer begeistert seit dem Jahr 1896 seine Gäste durch sein Serviceangebot. Mode- und Stilberatung auf höchstem Niveau - alles mit dem Anspruch, den Kunden "schöner und glücklicher" zu machen.

Garhammer bietet auf über 9.000 m 2 ausgesucht hochwertige Mode für Damen, Herren, Kinder sowie Young Fashion an. Zusätzlich wird in unmittelbarer Nähe in Waldkirchen unter dem Namen "P&M" ein kleinerer Modestore betrieben.

Mit über 400 Mitarbeitern ist Garhammer einer der größten Arbeitgeber der Region.

Das Serviceangebot von Garhammer ist vielfältig. Kostenloses Parken im angeschlossenen, eigenen Parkhaus, Kinderbetreuung, kostenloser Getränkeservice, Personal Shopping sowie ein eigenes Änderungsatelier sind nur einige Beispiele des gelebten Servicegedanken.

Auch gastronomisch wird dem Kunden vieles geboten. Von der Sterneküche im Restaurant Johanns über den schnellen Snack im Bistro Mocca bis hin zum floristischen Ambiente im Blumencafe, wird den kulinarischen Ansprüchen der Kunden Rechnung getragen.

Da die Beratungsqualität die Stärke des Modehauses ist, betreibt Garhammer keinen klassischen Onlineshop.

Es wird ein Online-Shop angeboten, dessen Kundenservice sich von herkömmlichen durch eine individuelle und persönliche Beratung unterscheidet.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Weltwirtschaft

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz beschreibt die Lage der Weltwirtschaft zum Ende des Jahres 2023 folgendermaßen:

Die Weltwirtschaft verliert an Schwung. Die an der Gemeinschaftsdiagnose (GD) beteiligten Forschungsinstitute bescheinigen der Weltkonjunktur nach kräftigem Start in das Jahr 2023 eine deutliche Verlangsamung über den Sommer. Diese resultierte im Wesentlichen aus einer schwachen Industrieproduktion und den in den meisten Weltregionen stark gestiegenen Zinsen. Als weiterer dämpfender Faktor wird die verhaltene Entwicklung in China, die wesentlich aus der Verschuldung im dortigen Immobiliensektor resultiert, ausgemacht. Sind kurzfristig geldpolitische Straffungen, Haushaltskonsolidierungen und Basiseffekte aus der Erholung nach der Pandemie die wesentlichen Faktoren, so dürften auf mittlere Sicht die schwache Produktivitätsentwicklung, geringes Tempo bei Strukturreformen und die Gefahr einer geoökonomischen Fragmentierung wachstumshemmend wirken. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften dürften zudem die demografischen Herausforderungen zu einer verringerten Erwerbsbeteiligung beitragen.

Die Inflation sinkt nur langsam von sehr hohem Niveau. Die in fast allen Weltregionen sehr hohe Inflation sehen die Institute der GD mittelfristig wieder sinken und den durch sie erzeugten Kaufkraftentzug zunehmend durch Lohnzuwächse kompensiert. In Europa wird die Erreichbarkeit der 2 %-Inflationsmarke gegen Ende 2024 erwartet. Über die Wintermonate wird noch nicht mit einer Erholung der Industrieproduktion gerechnet, aber die Realeinkommenszuwächse im Zuge der Lohnanpassungen sollten allmählich zur Belebung des Konsums beitragen.

Die Aussichten bleiben bescheiden, die Unterschiede nehmen zu. Der IWF geht davon aus, dass sich das globale Wachstum auf 3,0 % in diesem und 2,9 % im nächsten Jahr (von 3,5 % im Jahr 2022) abschwächen wird. Dies wird vor allem auf die nachlassende Erholung nach der Pandemie, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die strafferen geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen zurückgeführt. Die OECD erwartet für dieses Jahr 2,9 % und für nächstes Jahr 2,7 %. Hinter den Gesamtzahlen - die allesamt vor dem jüngsten Nahost-Konflikt veröffentlicht wurden - verbergen sich wachsende Unterschiede zwischen den Regionen. Besonders ausgeprägt ist die Verlangsamung in der Eurozone, wo das Wachstum von 3,6 % im Jahr 2022 auf 0,7 % (IWF) bzw. 0,6 % (OECD) in diesem Jahr zurückgehen dürfte.

Deutschland

Im Jahreswirtschaftsbericht vom 21.02.2024 erläutert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die Entwicklung der Deutschen Wirtschaft im Jahr 2023 wie folgt:

Die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland war im vergangenen Jahr noch deutlich von den Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen geprägt. Der massive Energiepreisanstieg, der sich mit Verzögerung auch in nachgelagerten Wertschöpfungsstufen niederschlug, mündete in einem starken Verbraucherpreisanstieg auf breiter Front. Insbesondere die dadurch auftretenden erheblichen Kaufkraftverluste dämpften die binnenwirtschaftliche Nachfrage spürbar. Die geldpolitischen Reaktionen der Zentralbanken auf die hohe Inflation schwächten die wirtschaftliche Dynamik auch bei wichtigen Handelspartnern, was die außenwirtschaftliche Nachfrage spürbar belastete. Hinzu kam ein außergewöhnlich hoher Krankenstand der Erwerbstätigen im vergangenen Jahr, der sich über ein verringertes Arbeitsvolumen auch negativ auf die Wertschöpfung ausgewirkt haben dürfte. Nachdem die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Jahresverlauf 2023 nahezu stagnierte, war sie zum Jahresende nach vorliegendem Datenstand rückläufig. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit im Vorjahresvergleich ein Rückgang des preisbereinigten BIP um 0,3 Prozent.

Entwicklung Einzelhandel und Textileinzelhandel

Der Einzelhandel in Deutschland hat nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 real (preisbereinigt) 3,3 % weniger Umsatz und nominal (nicht preisbereinigt) 2,3 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2022. Das erste vorliegende reale Jahresergebnis liegt damit leicht unter der am 5. Januar 2024 veröffentlichten Schätzung. Im Vergleich zu 2021, als der bisher höchste Umsatz seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994 erzielt wurde, sank der reale Jahresumsatz 2023 um 3,9 %. Während der Corona-Pandemie im Jahr 2020 hatte der deutsche Einzelhandel, unter anderem getragen durch den Internet- und Versandhandel, einen hohen realen Umsatzzuwachs von 4,8 % erzielt, 2021 war der Umsatz nochmals um real 0,6 % gestiegen. Dagegen war die reale Umsatzentwicklung 2022 (-0,7 %) und 2023 (-3,3 %) rückläufig. Damit lag der reale Jahresumsatz im Einzelhandel 2023 noch 1,3 % über dem Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019.

Der reale Umsatz im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln sank im Jahr 2023 um 3,1 % gegenüber 2022, womit die reale Umsatzentwicklung erstmals seit 2013 rückläufig war. Dennoch war der reale Umsatz 2023 um 5,3 % höher als im Jahr 2019.

Im Internet- und Versandhandel ging der Umsatz im Jahr 2023 real um 3,9 % und nominal um 0,4 % gegenüber 2022 zurück. Die Branche konnte insbesondere in den von der Corona-Pandemie geprägten Jahren 2020 und 2021 sehr hohe Zuwächse verbuchen (+25,1 % bzw. 11,5 %), wohingegen die realen Umsätze in den folgenden zwei Jahren ebenfalls sanken. Infolgedessen waren die Umsätze 2023 real 12,0 % niedriger als im Jahr 2021, jedoch noch immer 22,8 % höher als im Jahr 2019.

Der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren setzte auch 2023 seine Erholung von den Folgen der Corona-Pandemie fort und erwirtschaftete real 2,6 % und nominal 3,7 % mehr Umsatz als im Vorjahr. Dennoch lag der Umsatz real noch 4,6 % unter dem Niveau des Jahres 2019, wohingegen der nominale Umsatz 0,1 % höher war.

b) Geschäftsverlauf und Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Modehaus Garhammer GmbH Netto-Umsatzerlöse in Höhe von T€ 38.502 gegenüber T€ 36.864 im Vorjahr.

Dies entspricht einem Zuwachs von T€ 1.638 (+4,4 %) gegenüber dem Vorjahr.

Während der Anfang des Geschäftsjahr 2022 negativ durch die geltenden 2G-Regeln der Corona-Beschränkungen beeinflusst war, konnte in den ersten 3 Monaten 2023, frei von Einschränkungen, ein deutliches Umsatzplus zum Vorjahreszeitraum erzielt werden. Dieses Umsatzplus zum Vorjahr verringerte sich im Monat Mai, da im Mai 2022 das 125-jährigen Firmenjubiläum, mit großzügigen Rabatten und Events, gefeiert wurde. Dieser Kicker fehlte im Jahr 2023. Dennoch sind wir mit dem erzielten Umsatzergebnis in der Jahressumme sehr zufrieden.

Die Personalaufwendungen steigen im Geschäftsjahr von T€ 10.374 im Vorjahr auf nun T€ 10.883. Dies liegt vor allem an der Steigerung der Mitarbeiterzahlen.

Der Wareneinsatz im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf T€ 18.629 (VJ 18.652 T€), dies entspricht einer Abnahme um T€ 23 (0,12%).

Der Jahresüberschuss stieg gegenüber dem Vorjahr von T€ 1.065 auf T€ 1.833, also um T€ 768.

c) Finanzlage

Der Finanzmittelbedarf des laufenden Geschäftsjahres konnte aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt.

Der Finanzmittelbestand beträgt zum Jahresende T€ 13.598 (Vj.: T€ 14.514).

Kapitalstruktur

Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 90,5 % im Berichtsjahr. Absolut ist das Eigenkapital um T€ 1.828 auf T€ 36.227 gestiegen.

Investitionstätigkeit

Im Geschäftsjahr 2023 wurde unsere Herren- und Damenabteilung in Teilen umgebaut und an die hohen Ansprüche des Gesamthauses angepasst. Insbesondere den Lichtverhältnisse galt unser Augenmerk.

Liquidität

Die Liquidität war im Jahr 2023 uneingeschränkt gegeben. Der Finanzmittelbestand beträgt zum 31.12.2023 T€ 13.598 (Vj.: T€ 14.514). Die liquiden Mittel überstiegen das Fremdkapital um T€ 9.807.

d) Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 569 auf T€ 40.018.

Das Vermögen der Gesellschaft ist zu 93,8 % (Vj. 95,6 %) überwiegend kurzfristig gebunden. Der Anstieg der Bilanzsumme resultierte vermögensseitig insbesondere aus der Erhöhung Sachanlagevermögens um T€ 744 auf T€ 2.453. Gegenläufig wirkte sich insbesondere der Rückgang der flüssigen Mittel um T€ 916 auf T€ 13.598 aus.

Auf der Passivseite resultiert der Anstieg der Bilanzsumme vor allem aus der ergebnisbedingten Erhöhung des Eigenkapitals um T€ 1.828 auf T€ 36.227. Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr um 3,4% auf 90,5% gestiegen.

Bankverbindlichkeiten bestehen nicht.

e) Finanzielle und Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Kennzahlensystem

Ein detailliertes Kennzahlensystem hat einen wesentlichen Beitrag zur Steuerung des Unternehmens geleistet. Mit diesem Instrument können die angesetzten Unternehmensziele ständig überwacht sowie Abweichungen zeitnah erkannt und korrigiert werden. Dazu erfolgt eine tägliche Auswertung der Finanzzahlen wie Kontostände, Umsätze, Debitoren- und Kreditorenposten. Außerdem geben die täglichen Auswertungen der Verkaufszahlen Aufschluss über notwendige Reaktionen der Geschäftsleitung.

Dieses Instrumentarium wird kontinuierlich weiterentwickelt, damit in Zukunft noch zielgerichteter und schneller reagiert werden kann.

Mitarbeiter

Der Erfolg eines jeden Unternehmens hängt maßgeblich von den Mitarbeitern ab.

Unsere ausgeprägte Serviceorientierung in Verbindung mit einem außerordentlichen Warensortiment fordert von unseren Mitarbeitern höchste Fachkompetenz, sowohl an der Ware als auch am Menschen. Es wird daher ein hoher Fokus auf die Aus- und Fortbildung gelegt, um das Niveau zu halten und zu verbessern. Unsere Anstrengungen neue Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden, werden wir nochmalig deutlich erhöhen. Ebenso sind wir verstärkt bemüht unsere Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern und den Fokus noch mehr auf die Mitarbeiterzufriedenheit auszurichten.

In der Corona-Pandemie war eine erhöhte Fluktuation in unserem Haus zu verzeichnen. Diese hat sich weitestgehend im Jahr 2023 weiter normalisiert. Die in 2022 neu geschaffene Stelle für das Mitarbeiter-Recruiting hat sich bezahlt gemacht. Derzeit sind alle Stellen in ausreichender Zahl und Qualifikation besetzt.

Marketing

Unsere Marketingaktivitäten waren auch im Jahre 2023 stark auf eine positive Außenwirkung ausgelegt. Hierbei wurde, wie schon in den Vorjahren, insbesondere auf die Wertigkeit und Attraktivität unserer Aktivitäten geachtet. Mit professioneller externer Unterstützung werden wir unsere Marketingmaßnahmen auch 2024 noch effizienter, direkter, professioneller und somit erfolgreicher gestalten.

Nachhaltig handeln

Unser soziales Umfeld liegt uns am Herzen. Glückliche Mitarbeiter sind uns genauso wichtig wie die Unterstützung von Vereinen, Clubs und Einrichtungen unserer Region.

Wir treffen nachhaltige Entscheidungen, beispielsweise durch den Ausbau eines nachhaltigen Sortiments mit Blick auf Qualität, Ressourcenschonung und den Einsatz erneuerbarer Energien.

Das Modehaus Garhammer hat seine Treibhausemissionen für die Jahre 2023 durch den Erwerb von Klimazertifikaten ausgeglichen und gilt somit für diesen Zeitraum als Klimaneutrales Unternehmen.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a) Risikobericht

Gesamtwirtschaftliches Risiko und Branchenrisiko: Wie jedes Unternehmen, ist auch das Modehaus Garhammer den allgemeinen Risiken der globalen wirtschaftlichen Entwicklung unterworfen.

Die Geschäftsentwicklung des Modehauses Garhammer ist insbesondere von der Entwicklung der privaten Nachfrage im Modeeinzelhandel abhängig.

Der größte Teil unseres Umsatzes wird durch deutsche Kunden erzielt. Dementsprechend stark wirkt sich eine Veränderung in der Konsumneigung in Deutschland auf unsere Geschäftsentwicklung aus.

Aber auch die Nachfrageentwicklung in Österreich und Tschechien hat Einfluss auf unseren wirtschaftlichen Erfolg. In diesen Ländern gelingt es uns von Jahr zu Jahr mehr, bedingt durch unsere geografische Lage und überregionalen Ruf, Neukunden für uns zu begeistern.

Insbesondere hohe Energiepreise, sowie Einschränkungen bei den Lieferketten stellen die Unternehmen vor Herausforderungen. Die Lieferkettenproblematik ist für Garhammer, anders als in der Corona-Pandemie, derzeit nicht spürbar. Ein Grund hierfür ist sicherlich unsere breitgestreute, lebendige Lieferantenstruktur. Abhängigkeiten zu einzelnen Lieferanten sind nicht existent.

Auch die gestiegenen Energiekosten belasten unser Ergebnis. Garhammer nutzt als Energieträger Erdgas und Strom.

Die Kosten für Erdgas haben wir durch günstige Lieferverträge bis 2025 gesichert.

Anders stellt es sich beim Strombezug dar. Dieser wird von uns über den Spot-Markt zum jeweiligen Tagespreis bezogen. Wir sind somit komplett vom Markt abhängig.

Diesem Risiko werden wir im Jahr 2024 mit der Inbetriebnahme unseres Solarparks begegnen. Die Leistung des Solarparks wird dem unseres Verbrauchs entsprechen. Den Stromüberschuss im Sommer werden wir zu Spot-Markt-Preisen einspeisen und den Strombedarf im Winter zu diesen Preisen beziehen. Unser Risiko beschränkt sich somit auf den saisonalen Preisunterschied.

b) Chancenbericht

Das Jahr 2024 hat uns wieder bestätigt, dass wenn wir weiterhin die Qualität unseres Service, unseres Sortiments und des Ambientes hoch halten, wir mehr denn je es schaffen werden weiter Kunden zu gewinnen und zu begeistern.

Durch abwechslungsreiche Events und Aktionen, ständige Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter und unseres Servicegedankens werden wir unsere Kunden weiterhin begeistern und unsere Marketingaktivitäten dahingehend verstärken um Neukunden zu gewinnen.

c) Gesamtaussage

Das wirtschaftliche Umfeld ist kein leichtes. Dennoch ist es uns auch 2023 gelungen ein ansprechendes Ergebnis in einer leichten Rezession zu erzielen.

Insgesamt sehen wir die vergangene als auch die künftige Entwicklung positiv.

Die Modehaus Garhammer GmbH geht zum heutigen Zeitpunkt davon aus, dass kein dem Fortbestand des Unternehmens gefährdendes Risiko besteht.

Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Die Modehaus Garhammer GmbH übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in diesem Lagebericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

d) Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2024 entwickelte sich bis zum jetzigen Zeitpunkt über unseren Erwartungen.

Aufgrund der Unsicherheiten insbesondere bei den Energiepreisen ist dennoch Vorsicht geboten. Hierfür ist ein gut funktionierendes Controlling notwendig und unumgänglich.

Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut unter Beweis gestellt, auftretende Risiken gut bewältigen zu können. Sämtliche Bereiche des Unternehmens werden laufend weiter optimiert und darauf ausgerichtet, sich flexibel an Veränderungen des wirtschaftlichen Umfelds anpassen zu können. Wir werden im Geschäftsjahr 2024 alle möglichen Maßnahmen ergreifen, damit sich die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Unternehmens weiterhin positiv entwickelt. Wir rechnen für 2024 mit einem Ergebnis und mit Umsatzerlösen auf Vorjahresniveau.

Unsere Liquiditätslage ist als sehr gut zu bezeichnen und gewährleistet, dass auch künftig keine finanziellen Engpässe zu erwarten sind.

Der Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf den aktuellen Erwartungen der Gesellschaft und auf bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, die außerhalb des Einflussbereichs der Gesellschaft stehen, können die Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen.

Die Prognose aus dem Lagebericht des Vorjahres ist durch das vorausschauende und umsichtige Handeln erwartungsgemäß eingetreten. Ein gut funktionierendes Controlling war die Grundlage dafür.

4. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

a) Risikomanagementziele und -methoden

Im Rahmen der geschäftlichen Aktivitäten sind wir Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Ein Risikomanagementsystem zur Überwachung der Risiken aus der operativen Geschäftstätigkeit ist im Unternehmen implementiert. Es existiert ein umfassendes Berichtswesen, welches sich auf sämtliche Bereiche des Unternehmens erstreckt, aus denen Gefahren für den Fortbestand erwachsen könnten.

Das Risikomanagementsystem des Modehaus Garhammer sichert den wirtschaftlichen Erfolg und somit den Fortbestand des Unternehmens.

Wir beobachten fortlaufend die gesamtwirtschaftliche, politische und regulatorische Lage in allen unseren Märkten, um so bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und mit geeigneten Maßnahmen gegenzusteuern.

Unser Risikomanagement beinhaltet eine Fülle an Instrumenten. Beispielhaft seien hierbei die Jahresplanung sämtlicher Ertrags- und Kostenpositionen, sowie einer monatlichen Abweichungsanalyse, die monatliche Deckungsbeitragsrechnung, die tägliche Liquiditätsplanung, die tägliche Umsatz- und Warenbestandskontrolle, usw., genannt.

Budgetierungen werden bei allen relevanten Kostenpositionen durchgeführt und deren Einhaltung überprüft.

Unser Risikomanagement versetzt uns in die Lage, Risiken frühzeitig zu erkennen und aufgrund der Auswertungstiefe gezielt gegensteuern zu können.

b) Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Liquiditätsrisiko: Die Liquidität der Gesellschaft ist jederzeit ausreichend, um den bestehenden Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen zu können. Mit nennenswerten Zahlungsausfällen muss aufgrund der Kundenstruktur nicht gerechnet werden. Die Liquiditätskennziffern zeigen aktuell sehr gute Werte. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Aufgrund der guten Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Ausfallrisiko: Der Verkauf erfolgt überwiegend direkt per Bezahlung vor Ort. Im kleineren Umfang auch auf Rechnung. Dabei handelt es sich weitgehend um Kleinbetragsumsätze. Insofern sind Ausfallrisiken kaum vorhanden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Währungsrisiko: Das Modehaus Garhammer ist nur im Euroraum geschäftlich aktiv. Ausgangsrechnungen werden ausschließlich in EUR fakturiert, so dass Währungsrisiken nicht bestehen.

 

Waldkirchen, im Oktober 2024

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