Großhandel mit Getränken
DAVASO GmbH
Sommerfelder Straße 120, 04316 Leipzig, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Rolf Stephan Dusberger seit 8.12.2025 | Prokura |
Martin Vaßen seit 8.12.2025 | Prokura |
Felix Dominik Lorenz Schaffelhofer seit 13.8.2025 | Prokura |
Fabian Wolfgang Marx seit 17.1.2025 | Geschäftsführer |
Sebastian Daniel Wiegand seit 23.7.2024 | Prokura |
Stefan Utermark seit 13.5.2024 | Prokura |
Katrin Sigmund seit 27.7.2023 | Prokura |
Jörg Kranepuhl seit 15.5.2023 | Prokura |
Phillipp Fründ seit 15.5.2023 | Prokura |
Jens Olaf Schöpke seit 30.11.2021 | Prokura |
Frank Wartenberg seit 30.11.2021 | Geschäftsführer |
Jörg Dautz seit 30.11.2021 | Prokura |
Karsten Immel seit 30.11.2021 | Prokura |
Ulrich Christian Alfons Schmitt seit 27.1.2021 | Geschäftsführer |
Anja Huth seit 17.7.2020 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
INTER-FORUM GmbH (vormals: INTER-FORUM AG)LeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 20151 Organisationsstruktur und Geschäftsfelder1.1 Organisationsstruktur Die INTER-FORUM GmbH als einer der führenden Dienstleister und Technologieanbieter für gesetzliche Krankenversicherungen in Prüf- und Abrechnungsprozessen für Arzneimittel und Sonstige Leistungserbringer sowie für strukturierte Krankheitsmanagementprozesse im deutschen Gesundheitswesen erbringt alle Leistungen am Firmensitz in Leipzig sowie in den unselbstständigen Betriebsstätten Taucha und Mockau. Die Gesellschaft hat im Berichtszeitraum, im Zuge eines erfolgten Gesellschafterwechsels, die Rechtsform von einer Aktiengesellschaft zu einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung geändert (Formwechsel). Die formwechselnde Umwandlung ist im Handelsregister (Amtsgericht Leipzig, HRB 32082) am 22. Dezember 2015 bekannt gemacht worden. Das gezeichnete Kapital blieb unverändert. Mit der Gesellschafterin wurde ein Geschäftsbesorgungsvertrag zur Entlastung von nichtoperativen Aufgaben geschlossen. Das Überwachungsaudit zur Bestätigung des QM-Zertifikates nach DIN ISO 9001 wurde erfolgreich absolviert. Alle Unternehmensstandorte sowie die wesentlichen Geschäftsaktivitäten der INTER-FORUM GmbH sind nach ISO 9001 zertifiziert. Die INTER-FORUM GmbH folgt im Aufbau unverändert dem Grundsatz eines Einliniensystems mit fünf disziplinarischen Hierarchiestufen, ergänzt um Stabsstellen und Referate. Der operative Geschäftsprozess wird durch eine, ggfs. auch temporäre, Ablaufstruktur ergänzt, welche interdisziplinär und kundenorientiert eine Organisationsstruktur zur Sicherstellung der Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit gewährleistet. Die INTER-FORUM GmbH beschäftigt aktuell 1.020 Beschäftigte 1 und zählt damit zu den 15 beschäftigungsgrößten Arbeitgebern der IHK-Region Leipzig 2. 1.2 Geschäftsfelder Das aktuell ausschließlich auf die gesetzlichen Krankenversicherungen fokussierte Dienstleistungsangebot der INTER-FORUM GmbH ist eng an den jeweiligen gesetzlichen Vorgaben und kundenindividuellen Erfordernissen ausgerichtet. Das Dienstleistungs- und Produktportfolio der INTER-FORUM GmbH erstreckt sich auf folgende Schwerpunktbereiche:
Im Weiteren wird Unterstützung im technischen Service, bei der Softwareinstallation sowie Beratung bei Netz-, Datenbank- und Sicherheitskonzepten angeboten. 2 Wettbewerbssituation und Marktstellung2.1 Wettbewerbssituation Die sich degressiv entwickelnde Anzahl der gesetzlichen Krankenversicherungen ist ein stetiger Begleiter der erfolgreichen Firmenhistorie. Die Konzentration auf mehrheitlich mitgliederstarke Krankenkassen hat sich zum Wettbewerbsvorteil für die INTER-FORUM GmbH entwickelt. Die INTER-FORUM GmbH unterhält unter anderem Vertragsbeziehungen zu vier der zehn größten 3 gesetzlichen Krankenversicherungen im Bereich der Abrechnungsprüfung. Die Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung selbst ist durch zugesagte Zuweisungen aus dem Gesundheitsfond gesichert. Zusätzlichen Finanzierungsbedarf können die gesetzlichen Krankenkassen durch wirtschaftliches Verhalten und durch die Erhebung von Zusatzbeiträgen ihrer Mitglieder decken. Die INTER-FORUM GmbH fakturiert Dienstleistungsentgelte und Software-pauschalen jeweils auf Basis volumen- und qualitätsbasierter Merkmale. Die Leistungsbereiche der Abrechnungsprüfung Sonstiger Leistungserbringer, insbesondere Hebammen, Häusliche Krankenpflege, Heil- und Hilfsmittel, haben sich quantitativ positiv entwickelt, durch ausschreibungsbedingte Auftragsänderungen sind die verarbeiteten Belegmengen insgesamt stabil. Der Leistungsbereich Apothekenabrechnungsprüfung weist eine im Volumen leichte Steigerung auf. 2.2 Marktstellung Im Vergleich zu Marktteilnehmern 4 mit ähnlichem Dienstleistungsangebot konnte die INTER-FORUM GmbH ihre Wettbewerbsposition, trotz einer weiter preissensitiven Leistungsbewertung, behaupten. Dabei erlauben sowohl singuläre dienstleistungsbezogene, produkttypische und produkttechnologische Alleinstellungsmerkmale, insbesondere die Fähigkeit der datenschutzkonformen Massendatenverarbeitung für mitgliedsstarke Großkassen, als auch vor allem die Gesamtheit und die Vielfalt des Dienstleistungs- und Produktportfolios der INTER-FORUM GmbH eine positive Abgrenzung gegenüber anderen Marktteilnehmern. Detaillierte Prüfprozesskenntnisse der gesetzlichen Krankenversicherungen werden durch die jeweiligen Unternehmenseinheiten der INTER-FORUM GmbH professionell mit den Dienstleistungen und Produktlösungen verknüpft und stetig weiterentwickelt. Maßgeblicher Vorteil ist der sichere und datenschutzkonforme Umgang in der Massendatenverarbeitung. Den gesetzlichen Krankenversicherungen kann somit ein regelmäßiger Wettbewerbsvorteil schaffender Mehrwert angeboten werden. Zur Optimierung der Geschäftsprozesse erarbeitet die INTER-FORUM GmbH individuelle Lösungen für die angebotenen Dienstleistungen, Software und Beratungen rund um das Leistungsspektrum der Gesetzlichen Krankenversicherung. 3 Geschäftsverlauf3.1 Rohertrags- und Auftragsentwicklung Die finanziellen Leistungsindikatoren der INTER-FORUM GmbH sind Umsatzerlöse, EBITDA, EBIT und operativer Cashflow. Die für das Geschäftsjahr 2015 geplanten Umsatzerlöse wurden in der operativen Geschäftstätigkeit leicht übererfüllt. Der Umsatz (ohne Berücksichtigung periodenfremder Erlöse) konnte auf EUR 45,5 Mio. zu EUR 43,2 Mio. im Vorjahr gesteigert werden, begründet durch operatives Wachstum im Bereich der Abrechnungsprüfung. Entgegen der Prognose konnte das EBITDA durch eine Steigerung der Erlöse um 0,7 % verbessert werden. Das EBIT verschlechterte sich um 4,0 % aufgrund höherer Abschreibungen auf das gestiegene Investitionsvolumen. Gegenüber dem Plan hat sich der operative Cashflow 5 um 39,2 % erhöht. Der Umsatz je 1 EUR Personalaufwand blieb mit 1,62 EUR im Berichtszeitraum auf dem Vorjahresniveau. 3.2 Entwicklung des Personalbestandes Zum 31. Dezember 2015 waren 1.020 Mitarbeiter in der INTER-FORUM GmbH beschäftigt. Die Zahl der Beschäftigten betrug zum Stichtag des Vorjahres 998 Mitarbeiter. Die Personalziele zur Mitarbeiterfluktuation sowie zur Integration von Menschen mit Behinderungen wurden plangemäß erreicht. Im Berichtszeitraum wurde allen Beschäftigen eine einmalige Sonderprämie zum 25-jährigen Firmenjubiläum gewährt. 4 Darstellung der Lage4.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2015 lagen mit EUR 45,5 Mio. moderat über dem Vorjahresniveau und damit im Rahmen der Erwartungen. Die Umsätze übertrafen den operativen Vorjahreswert um 5,1 %. Dieser Anstieg ergab sich vorwiegend aus der positiven Auftrags-entwicklung im Bereich Abrechnungsprüfung in direkter Abhängigkeit zur positiven Mitglieder-entwicklung bei den vertraglich gebundenen Kostenträgern sowie der gesellschaftlich bedingten progressiven morbiden Entwicklung. Darüber hinaus wirkten Umsatzerlöse aufgrund der Erweiterung der Auftragslage im Geschäftsfeld der Dokumentenarchivierung positiv. Der Personalaufwand als größte Aufwandsposition betrug EUR 28,0 Mio. gegenüber EUR 26,8 Mio. im Vorjahr. Der sich hieraus ergebende Anstieg von 4,5 % resultierte mehrheitlich aus der Erweiterung des Geschäftsbetriebes im Bereich Prüfung Sonstige Leistungserbringer. Im Verhältnis zu den Umsatzerlösen beträgt der Personalaufwand - wie im Vorjahr - 62 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen befinden sich mit 6,6 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahres. Die Abschreibungen stiegen auf EUR 1,2 Mio. gegenüber EUR 0,8 Mio. gegenüber dem Vorjahr, Ergebnis der erfolgten Investitionen, wie unter 4.2.2 beschrieben. Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahreswert um EUR 0,9 Mio. auf EUR 0,6 Mio. in 2015; im Vorjahr waren Einmaleffekte aus der Auflösung von Rückstellungen (EUR 1,1 Mio.) enthalten. Die wesentlichen zuvor beschriebenen Einflussfaktoren, insbesondere periodenfremde Einmaleffekte sowie die Auflösung von Rückstellungen im Jahr 2015 führten zu einem leicht gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 9,3 Mio. 4.2 Finanzlage 4.2.1 Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote betrug 53,5 % und ist im Vergleich zum Vorjahr (48,7 %) gestiegen. Das kurzfristige Fremdkapital betrug EUR 7,3 Mio. Die langfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2,4 Mio. setzen sich ausschließlich aus langfristigen Rückstellungen zusammen. Die langfristigen Rückstellungen beinhalten dabei im Wesentlichen die Rückstellungen für Archivierungskosten. Bankverbindlichkeiten sind im Berichtszeitraum nicht begründet worden. 4.2.2 Investitionen Die Investitionen im abgelaufenen Geschäftsjahr beliefen sich auf EUR 2,0 Mio. Überwiegend resultieren diese aus dem Aufbau von Arbeitsplätzen entsprechend der Auftragslage, der Modernisierung von Arbeitsmitteln und der laufenden Anpassung der IT-Infrastruktur an die Anforderungen der Kunden und der Datensicherheit. Die Investitionen wurden aus dem laufenden Cash Flow finanziert. 4.2.3 Liquidität Zum Bilanzstichtag verfügte die INTER-FORUM GmbH über eine Liquidität in Höhe von EUR 9,2 Mio. nach EUR 8,1 Mio. im Vorjahr. Die Liquidität war überwiegend kurzfristig angelegt. Darüber hinaus standen der INTER-FORUM GmbH frei verfügbare Kontokorrentkreditlinien zur Verfügung, auf deren Inanspruchnahme vollständig verzichtet werden konnte. Bei diversen Kreditinstituten bestehen zudem Avalkreditlinien für Kontrakterfüllungs- und Mietbürgschaften. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets, in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen, durch fristgerechte Zahlung erfüllt. 4.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg im Vorjahresvergleich um EUR 2,8 Mio. auf EUR 20,9 Mio. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme (Anlagenintensität) lag, bedingt durch die Investitionstätigkeit, mit 15,2 % über dem Vorjahreswert. Der Bestand des Umlaufvermögens und Rechnungsabgrenzungspostens betrug zum Stichtag EUR 17,7 Mio. und erhöhte sich damit um EUR 2,1 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Maßgeblich für diesen Anstieg war die Zunahme der Sonstigen Vermögensgenstände durch Rückerstattung von Steuern sowie eine Erhöhung der liquiden Mittel. 5 Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungFür das Erkennen wesentlicher Risiken wurde ein Kontroll- und Risikomanagement konzipiert und soll nach geprüfter Konsolidierung operationalisiert werden. Die INTER-FORUM GmbH unterliegt in Bezug auf planbare Umsatzerlöse marktüblichen Risiken. Insbesondere zählen dazu:
Bei angemessener Beurteilung der aktuellen Informationslage ist für das Geschäftsjahr 2016 keine erhebliche Risikozunahme zu erwarten. Die risikoerhöhenden Auswirkungen der vollständigen Umsetzung der Schuldrechtsnovelle des § 288 BGB 6 im Abrechnungsmanagement für Massendatenverarbeitungsdienstleistungsunternehmen sind noch nicht vollumfänglich quantifizierbar, werden risikominimierend durch operative Prozessanpassungen sowie durch Versicherungslösungen ausgeglichen. Die zur Leistungserbringung nötigen personellen und infrastrukturellen Ressourcen wurden durch zahlreiche stabilisierende Maßnahmen, insbesondere Verfügbarkeitsmaßnahmen, mittelfristig gesichert. Andere Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko der unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind derzeit nicht erkennbar. Chancen der Geschäftstätigkeit ergeben sich zum einen aus der operativen Ausweitung der Bestandsaktivitäten durch die demographisch vorteilhafte Entwicklung der Mitglieder- bzw. Versichertenstruktur in den Gesetzlichen Krankenkassen sowie in der strukturellen Degression bzw. Mitgliederverschiebung innerhalb der Gesetzlichen Krankenkassen. In der Ausweitung der unternehmerischen Aktivitäten auf geschäftsnahe Tätigkeitsfelder über öffentliche Ausschreibungen oder Direktaufträge werden zusätzliche Potentiale für eine positive Umsatz- und Ertragsentwicklung gesehen. Die INTER-FORUM GmbH hat mit Vertrag vom 18. Januar 2016 mit ihrer Gesellschafterin einen Gewinnabführungsvertrag geschlossen; die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 19. Januar 2016 zugestimmt. Die Bekanntmachung im Handelsregister ist am 22. Januar 2016 erfolgt. Die Ergebnisabführung gilt erstmals für das am 31. Dezember 2016 endende Geschäftsjahr. Weitere Vorgänge von besonderer geschäftlicher Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben. 6 Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB6.1 Frauen in Führungspositionen Die INTER-FORUM GmbH hat sich die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen als Ziel gesetzt. Im Aufsichtsrat der Gesellschaft waren bis zum Rechtsformwechsel 1/3 der Mitglieder Frauen. Im Beirat der Gesellschaft (ab 23.12.2015) sind keine Mitglieder Frauen. Aufgrund der unbefristeten Bestellungen der Geschäftsführer der INTER-FORUM GmbH gehören der Geschäftsführung der INTER-FORUM GmbH derzeit keine Frauen an. Der Frauenanteil der ersten und zweiten Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung der INTER-FORUM GmbH beträgt über 30 Prozent. Die weitergehenden Führungsebenen weisen einen noch höheren Anteil aus. 7 Sonstige Angaben, insbesondere über die voraussichtliche EntwicklungDie aktuelle Geschäftspolitik der INTER-FORUM GmbH hat die Sicherung des organischen Wachstums einzelner gesetzlicher Krankenversicherungen unter Beibehaltung des hohen Qualitätsniveaus und die Anpassung an die technologische Entwicklung bei erhöhter Investitionstätigkeit zum Ziel. Darüber hinausgehende aktive Wachstumsimpulse der Geschäftstätigkeit werden selektiv und nur aus dem Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen und umgesetzt. Bei gleichbleibendem Umsatzniveau für das kommende Geschäftsjahr wird eine Reduktion des Ertrages aufgrund geplanter Auftragsverschiebungen innerhalb der Abrechnungsprüfung sowie der Etablierung von geschäftsnahen Tätigkeitsfeldern erwartet. Die prognostizierte Umsatzsteigerung beträgt 0,8 %, dagegen wird ein um 11,7 % / 25,2 % schlechteres EBIDTA / EBIT erwartet. Der geplante operative Cashflow wird im kommenden Jahr bei unverändertem Niveau verbleiben. Nicht direkt umsatzkompensierbare Kostensteigerungen werden insbesondere im Bereich der Personalkosten, durch eine leicht erhöhte Investitionstätigkeit sowie im Bereich Material- und Wareneinkauf erwartet. Die erreichte Marktposition in der Abrechnungsprüfung soll behauptet werden. Bei unveränderter Marktlage und unveränderten Rahmenbedingungen wird eine Fortsetzung der positiven Entwicklung im neuen Geschäftsjahr erwartet.
Leipzig, 31. März 2016 Jan Schaller, Geschäftsführer Dr. Jörg Härtwig, Geschäftsführer
1 Stichtag: 31.12.2015
Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015
Anhang1 Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der Firma INTER-FORUM GmbH wurde nach den Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die INTER-FORUM AG wurde gemäß §§ 190 ff., 226 ff., 238 ff. UmwG (notarielle Urkunde vom 11. Dezember 2015) im Wege eines Formwechsels in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt. Die Eintragung der Umfirmierung im Handelsregister ist am 22. Dezember 2015 erfolgt; die Firma lautet nunmehr INTER-FORUM GmbH. 2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden2.1 Bilanzierungsmethoden Die INTER-FORUM GmbH gilt gemäß § 267 Abs. 3 HGB i. V. m. § 267 Abs. 4 Satz 1 HGB als große Kapitalgesellschaft. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungs-abgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. 2.2 Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschluss-Stichtag entstanden waren, sind berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschluss-Stichtag und Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschluss-Stichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres 2015 sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: 2.2.1 Anlagevermögen Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen, bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte. Die Zugänge des Geschäftsjahres 2015 werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. 2.2.2 Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Anwendung der Lifo-Methode bewertet; das Niederstwertprinzip wird beachtet. Unfertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten aktiviert. Diese umfassen neben den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Fertigungsgemeinkosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. 2.2.3 Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten wurden für im Voraus bezahlte Beträge gebildet, die Aufwand der folgenden Geschäftsjahre sind. 2.2.4 Aktivischer Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der Posten beinhaltet die Altersversorgungsverpflichtungen, verrechnet mit dem entsprechenden Betrag des zum Zeitwert bewerteten Deckungsvermögens im Sinne von § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB. 2.2.4.1 Pensionsverpflichtungen Zum 31. Dezember 2015 wurde durch die Firma SLPM Schweizer Leben PensionsManagement GmbH ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach HGB geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach der so genannten "projected-unit-credit-method" erstellt. Folgende Annahmen liegen der Bewertung zu Grunde:
Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Zur Abdeckung des Risikos wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die an die jeweiligen Pensionsberechtigten verpfändet wurden. Der Zeitwert der Versicherungen zum 31. Dezember 2015 beträgt TEUR 150,1. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB ergibt sich folgender saldierter Ausweis in der Bilanz und GuV:
Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherung zum 31.12.2015 beliefen sich auf TEUR 146,2. In Höhe von TEUR 51,6 besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 285 Nr. 28 HGB. 2.2.4.2 Zeitwertkonten Verpflichtungen aus Zeitwertkonten sind durch Vermögensgegenstände gesichert, die beim Swiss Life Pension Trust e. V., München, im Rahmen eines Contractual Trust Arrangements treuhänderisch angelegt sind. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen aus Zeitwertkonten und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach den BilMoG-Bestimmungen im Geschäftsjahr 2015 mit den zu Grunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Die dem Swiss Life Pension Trust e. V. anvertrauten Gelder sind in Rückdeckungsversicherungen angelegt. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ergibt sich ein zu Null saldierter Ausweis in der Bilanz und GuV:
2.2.5 Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nominalwert bewertet. 2.2.6 Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen enthalten vorwiegend die noch nicht veranlagten Steuern der Geschäftsjahre 2014 und 2015. 2.2.7 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.2.8 Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungspostenwurden für im Voraus gezahlte Beträge gebildet, die Ertrag der folgenden Geschäftsjahre sind. 2.2.9 Latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf den temporären Unterschieden zwischen den Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Abzugsfähige temporäre Differenzen ergeben sich im Wesentlichen aus handels- und steuerrechtlich abweichenden Wertansätzen bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten, dem aktivischen Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung und den sonstigen Rückstellungen. Darüber hinaus ergeben sich aktive latente Steuern aus der in 2013 und 2014 erfolgten Auslagerung von Pensionsrückstellungen. Bei der Ermittlung wurde ein Steuersatz von 31,694 % zu Grunde gelegt. In Anwendung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde auf den Ansatz des sogenannten Aktivüberhangs von latenten Steuern verzichtet. 3 Angaben zur Bilanz3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Brutto-Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2015 für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus der Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage zum Anhang). 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind bis auf TEUR 147,0 innerhalb eines Jahres fällig. 3.3 Eigenkapital Die Gesellschaft erwarb am 18. August 2014 auf Beschluss der Hauptversammlung 1.490 eigene Stückaktien (9,33% vom Grundkapital) zu einem Betrag von EUR 74.500,00 des Grundkapitals. Die Hauptversammlung vom 17. Dezember 2014 hat die Satzung der INTER-FORUM AG im Punkt Grundkapital neu gefasst. Nach Anmeldung der Änderung der Aktienform, nunmehr lautend auf Stückaktien, im Handelsregister (Eintragung vom 22. Dezember 2014, aufschiebende Bedingung), wurde die Einziehung der 1.490 eigenen Aktien der Gesellschaft durch Vorstandsbeschluss vom 17. Dezember 2014 im vereinfachten Verfahren am 29. Januar 2015 im Handelsregister bekannt gemacht. Die Hauptversammlung vom 11. Dezember 2015 hat die formwechselnde Umwandlung der Gesellschaft in die INTER-FORUM GmbH mit dem Sitz in Leipzig (Amtsgericht Leipzig, HRB 32082) beschlossen. Die Umwandlung ist wirksam geworden mit der gleichzeitigen Eintragung des Rechtsträgers neuer Rechtsform in das Handelsregister am 22. Dezember 2015. Das bisherige Grundkapital der formwechselnden AG ist zum Stammkapital der GmbH geworden. Die zum 31.12.2014 ausgewiesene gesetzliche Rücklage (§ 150 Abs. 1 AktG) wurde in die anderen Gewinnrücklagen nach § 272 Abs. 3 Satz 2 HGB umgegliedert. Der Bilanzgewinn setzte sich zum 31. Dezember 2014 wie folgt zusammen:
3.4 Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten in Höhe von TEUR 2.990,5 aus dem Dienstleistungsbereich ausgewiesen. Diese Rückstellung wird auf der Basis einzelvertraglich-rechtlicher Verpflichtungen gebildet und auf der Basis von Kostenschätzungen bewertet. Weitere wesentliche Rückstellungen wurden für Verpflichtungen aus dem Personal- und Sozialbereich in Höhe von TEUR 1.514,9, für Nachlaufkosten bereits realisierter Umsätze in Höhe von TEUR 229,9, für Gewährleistungsansprüche in Höhe von TEUR 229,5 sowie für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 173,4 gebildet. 3.5 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und es bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. 4 Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 4.1 Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erbracht. 4.2 Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 210,8 enthalten und betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Investitionszulage 2010 und 2011 (TEUR 127,2), aus der Nebenkostenabrechnung eines Vermieters (TEUR 31,9) sowie aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 20,9). 4.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 230,1 enthalten, davon entfällt ein wesentlicher Anteil auf die Zuführung zur Gewährleistungsrückstellung für verursachte Schäden der Jahre 2013 und 2014 (TEUR 66,2) sowie für Steuernachzahlungen aus dem Vorsteuerabzug für Vorjahre (TEUR 123,1). 4.4 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Steueraufwand sind Steuernachzahlungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 46,1 enthalten. 5 Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von EUR 9,2 Mio. Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet-, Bewachungs-, Wartungs- und Leasingverträgen sowie um Beratungskosten. Bestellobligo für Investitionen in das Anlagevermögen bestehen zum Stichtag in Höhe von TEUR 161,9. 6 Sonstige Pflichtangaben6.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahr 2015 beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen (ohne Geschäftsführung / Vorstand) waren während des Geschäftsjahres 2015 im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 993. Des Weiteren waren durchschnittlich 10 Auszubildende beschäftigt. 6.2 Mitglieder der Geschäftsführung / des Vorstandes Während des abgelaufenen Geschäftsjahres führten die Geschäfte des Unternehmens:
Alle Mitglieder der Geschäftsführung sind einzelvertretungsberechtigt. Alle Mitglieder des Vorstandes waren einzelvertretungsberechtigt. Die Angaben zu den Gesamtbezügen der aktiven Organmitglieder unterbleiben unter Hinweis auf die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB. 6.3 Mitglieder des Aufsichtsrats /Beirates Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren Mitglieder des Aufsichtsrates der INTER-FORUM AG:
Der Aufsichtsrat erhielt für seine Tätigkeit eine Vergütung in Höhe von TEUR 12. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren Mitglieder des Beirates der INTER-FORUM GmbH:
Der Beirat erhielt für seine Tätigkeit keine Vergütung. 6.4 Konzernabschluss Als verbundene Unternehmen werden neben der INTER-FORUM GmbH, Leipzig, alle Unternehmen angesehen, an denen die Tabularius Holding GmbH, München (HR B 221571 beim Amtsgericht München), direkt oder indirekt mehrheitlich beteiligt ist. Die Tabularius Verwaltungs GmbH (HR B-Nr. 32088 beim Amtsgericht Leipzig) stellt einen Konzernabschluss auf (kleinster Konsolidierungskreis), der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Tabularius Holding GmbH stellt keinen Konzernabschluss auf. 6.5 Abschlussprüferhonorar Der Abschlussprüfer hat für das abgelaufene Geschäftsjahr Abschlussprüfungsleistungen von TEUR 28,0 erbracht. 6.6 Vorschlag Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von TEUR 6.356,4 auf neue Rechnung vorzutragen.
Leipzig, 31.03.2016 Jan Schaller, Geschäftsführer Dr. Jörg Härtwig, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der INTER-FORUM GmbH (vormals: INTER-FORUM AG), Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Leipzig, den 25. Mai 2016 PricewaterhouseCoopers
Rainer Altvater, Wirtschaftsprüfer ppa. Kati Höfer, Wirtschaftsprüferin Gesellschafterbeschluss vom 1. Juli 2016Nach Vorlage des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2015 und des Lageberichtes 2015 sowie des Prüfungsberichtes wird folgende Ergebnisverwendung festgelegt:
- bestehend aus -
wird wie folgt verwendet:
Der Jahresabschluss ist noch nicht festgestellt. |
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