A.M.T. Besitzunternehmen Geschäftsführungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mario Michel seit 5.8.2020 | Geschäftsführer |
Georg Renk seit 5.8.2020 | Prokura |
Volker Gerner seit 5.8.2020 | Prokura |
Matthias Rudolf seit 21.6.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 42.50% | |
| 32.50% | |
| 15.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
A.M.T. Autohaus GmbHTauberbischofsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Der Gegenstand des Unternehmens der Berichtsgesellschaft besteht im Betrieb von Autohäusern an einem oder mehreren Standorten zum Handel (einschließlich Verkauf) von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugzubehör, zum Betrieb von Kraftfahrzeugreparaturwerkstätten und zur Durchführung von Vermittlungs-, Leasing- und Finanzierungsgeschäften in Bezug auf Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugzubehör, ferner im Abschleppen und der Vermietung von Kraftfahrzeugen (zur Mobilität unserer Kunden). Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Tauberbischofsheim, es werden daneben Betriebsstätten in Bad Mergentheim, in Lauda-Königshofen und seit 01.06.2022 in Erlenbach bei Marktheidenfeld, unterhalten. Durch den zum 01.06.2022 erfolgten Erwerb des Geschäftsbetriebs des Autohauses Partes in Erlenbach hat sich das Einzugsgebiet und auch der Kundenstamm der Berichtsgesellschaft deutlich vergrößert. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 um 0,2 % niedriger als im Jahr 2022. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", so die Feststellungen von Dr. Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin im Januar 2024. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Zusammen mit ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland unterbrachen die Erholung der Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020, so das Fazit von Dr. Ruth Brandt. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7% höher. Im Kraftfahrzeuggewerbe wurde im Jahr 2023 erstmals die Umsatzgrenze von 200 Milliarden Euro überschritten. Der Zuwachs beim Gesamtumsatz 2023 im Kfz-Gewerbe betrug nach Mitteilung des ZDK vom Februar 2024 plus 11,9%. Im Neuwagengeschäft bei den markengebundenen Autohäusern wurde ein nur moderates Umsatzwachstum von 2,6% erreicht, während im Gebrauchtwagenverkauf durch den Markenhandel ein Umsatz- plus von 15,2% erzielt wurde, was auch auf den bisherigen Höchststand des durchschnittlichen Fahrzeugpreises zurückzuführen ist. Es wurden höhere Stückzahlen aufgrund der besseren Verfügbarkeit abgesetzt. In den Werkstätten war die Auslastung hoch, hier wurde ein Umsatzzuwachs von 17,7% auf 33,8 Mrd. Euro erreicht. Aufgrund des gestiegenen Fahrzeugbestandes, dem weiter zunehmendem Durchschnittsalter der Fahrzeuge sowie höherer Fahrleistungen ergibt sich ein weiter zunehmender Bedarf an Wartung, Reparaturen und auch Unfallreparaturen. Die Umsatzrendite im deutschen Autohandel ist im Jahr 2023 auf 2,2% gefallen, gegenüber 3,3 % im Vorjahr. Sie liegt damit wieder unter über der vom ZDK bezifferten Mindestrendite von 3 %. 2. Geschäftsverlauf Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Firma A.M.T. Autohaus GmbH (kurz: A.M.T.) war im Geschäftsjahr 2023 ganzjährig an vier Standorten vertreten. Die Betriebsstätte in Erlenbach bei Marktheidenfeld (ehemals Autohaus Erwin Partes) gehört seit 1. Juni 2022 als vierter Standort zum Unternehmen. A.M.T. ist seit 2023 Hyundai-Exklusiv Händler für die Regionen Main-Tauber und Main-Spessart. Diese Veränderungen sind beim Vergleich mit den Vorjahreszahlen entsprechend zu berücksichtigen. Einhergehend mit der Erweiterung des Geschäftsbetriebs und der erzielten Umsätze sind die Aufwendungen im Berichtszeitraum überproportional gestiegen. Hiervon entfällt ein nicht unerheblicher Teil auf die Zusammenführung und Integration der Betriebsstätte Erlenbach in das bestehende Unternehmen, auch der Schritt zum Mehrmarken Betrieb im Pkw-Bereich mit der Aufnahme der Marke Hyundai, hat entsprechende Vorkosten im Bereich Marketing und einen entsprechenden Schulungs- und Einrichtungsaufwand verursacht. Bezogen auf die einzelnen Geschäftsbereiche ist folgende Entwicklung eingetreten: Verkauf Die im Vorjahr noch vorherrschenden Beschaffungsprobleme und verlängerten Lieferzeiten im Neuwagenbereich haben sich in 2023 normalisiert. Sowohl die Neufahrzeugvermittlungen als auch die Neuwagenverkäufe haben sich positiv entwickelt. Die noch verminderte Verfügbarkeit an hochwertigen Gebrauchtfahrzeugen (junge Sterne) konnte durch Steigerungen im Jahreswagensegment zumindest teilweise ausgeglichen werden. Service (Werkstatt, Ersatzteile und Zubehör) Das Werkstattgeschäft nimmt mit weiter zunehmendem Alter des Fahrzeugsbestands eine immer zentralere Position im Unternehmen ein. Es ist und bleibt eine ganz wichtige Umsatz- und Ertragssäule, die nur mit Qualität und überzeugendem Service aufrechterhalten werden kann. Es wurden in den vorangegangenen Geschäftsjahren in allen Betriebsstätten die erforderlichen Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich vorgenommen, so dass die erforderlichen Standards insgesamt erfüllt werden. Bei einer insgesamt sehr guten Werkstattauslastung konnten die Umsätze des Vorjahres entsprechend gesteigert werden. Insgesamt ist Folgendes festzustellen: Umsatz- und Ertragslage Die Gesamtleistung des Jahres 2023 konnte im Berichtszeitraum um 16,8% im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Das Rohergebnis des Jahres 2023 beträgt 14.088,0 T€, es liegt mit 2.736,0 T€ über dem Vorjahreswert von 11.352,0 T€ (+ 24,1 %). Trotz einem deutlichen Anstiegs des Rohergebnisses liegt der im Berichtsjahr erreichte Jahresüberschuss in etwa auf Vorjahresniveau. Ein überproportionaler Kostenanstieg ist in den Bereichen Personalkosten zu verzeichnen, was temporär auch auf Doppelbesetzungen aufgrund einer zukunftsgerichteten Personalplanung zurückzuführen ist. Weiterhin sind Kostensteigerungen u.a. beim Pachtaufwand, Fahrzeugkosten, EDV-Kosten, Werbung, bei Kleinanschaffungen und Kleinmaterial zu verzeichnen, die auf die vorgenannten Erweiterungen des Geschäftsbetriebs zurückzuführen sind und künftig voraussichtlich in dieser Höhe nicht mehr anfallen werden. Aufgrund der Ausweitung des Geschäftsbetriebs, der Erhöhung der Vorräte und des gestiegenen Zinsniveaus haben sich die Zinsen und ähnliche Aufwendungen von 152,9 T€ um 273,3 T€ auf 426.2 T€ erhöht Die von der Gesellschaft erreichte Umsatzrentabilität vor Steuern [Jahresüberschuss zuzgl. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag : Gesamtleistung] hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr von 0,5 % auf 0,3 % vermindert (-0,2%-Punkte). Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von 2.486,3 T€ getätigt. Hier entfallen 292,3 T€ auf die Herstellung einer Fahrzeugausstellungsfläche auf dem Betriebsgelände in Bad Mergentheim. Im Übrigen handelt es sich um regelmäßig anfallenden Investitionen im Fahrzeugbereich, in allen Betrieben erforderliche lfd. Erneuerungen und Ergänzungen in den Bereichen technische Anlagen und Maschinen sowie bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Personal Da ohne qualifizierte Nachwuchskräfte der Fortbestand an Fachkräften dauerhaft nicht gewährleistet werden kann und somit kein erfolgreiches Agieren am Markt möglich ist, hat die Zurverfügungstellung von Berufsausbildungsplätzen sowohl im technischen als auch im kaufmännischen Bereich auch weiterhin höchste Priorität. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist in 2023 durch eine Bilanzsumme von 17,8 Mio. € gekennzeichnet (Vorjahr 13,9 Mio. €), wovon 2,3 Mio. € auf das Eigenkapital entfallen (Vorjahr 2,3 Mio. €). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 13,0 % gegenüber 16,2 % im Vorjahr. Das Eigenkapital hat sich um 55,0 T€ gegenüber dem Vorjahr erhöht, die Eigenkapitalquote hat sich um 3,2 Prozentpunkte vermindert. Die Vorräte haben sich um 3,2 Mio. € erhöht, die liquiden Mittel sind um 0,2 Mio. angestiegen, demgegenüber haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 3,3 Mio. € erhöht. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind um 0,4 Mio. gestiegen, während sich die Positionen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten um 0,5 Mio. erhöht haben. Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. Die bestehenden Kreditlinien genügten ihrer Funktion als "Liquiditätspuffer". Insgesamt ist die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft geordnet. Im Sinne einer substanzerhaltenden Geschäftspolitik werden bis auf weiteres keine Gewinnausschüttungen vorgenommen. 3. Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung und Entwicklung der Geschäftslage stellen die Umsatzerlöse sowie der Jahresüberschuss die zentralen finanziellen Leistungsindikatoren dar. Deren Entwicklung wurde bereits oben erläutert. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei der Gesellschaft werden die Arbeitnehmerbelange durch eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Geschäftsführung und Arbeitnehmern berücksichtigt. Zur fortlaufenden, bedarfsorientierten Qualifizierung der Mitarbeiter werden Erst- und Weiterbildungsprogramme angeboten und permanent aktualisiert. Bei der Gesellschaft besteht ein Qualitätsmanagementsystem, welches die Qualität im Produktionsprozess sicherstellt und kontinuierlich verbessert. Die Einbringung von Verbesserungsvorschlägen durch Mitarbeiter trägt ebenfalls zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung bei. Durch die Umsetzung interner Umweltziele erfüllt die Gesellschaft die öffentlichen Anforderungen an den Umweltschutz. Diese nicht-finanziellen Indikatoren haben zwar einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft, werden jedoch nicht primär zur Leistungssteuerung und -messung verwendet. Daher werden hier auch keine Zielerreichungsgrade festgelegt, die sich in Zahlen messen lassen könnten oder prognosefähig sind. Folglich liegt der Fokus auf den oben aufgeführten finanziellen Leistungsindikatoren. III. Voraussichtliche Entwicklung mit den wesentlichen Chancen und Risiken Nach den bis zum Tage der Bilanzaufstellung vorliegenden Daten zeichnet sich für das laufende Geschäftsjahr 2024 folgende Situation ab: Allgemeine Branchenentwicklung in 2024 Der Autoverband (VDA) stellt in der Pressemitteilung vom 4.10.2024 folgendes fest: "PKW - Neuzulassungen, nach drei Quartalen im Minus - Elektro Neuzulassungen im Jahresverlauf deutlich unter Druck". Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Produktion nach neun Monaten des aktuellen Jahres um 13 % unter dem damaligen Wert. Der deutsche Markt für Elektro - PKW entwickelt sich im Jahresverlauf weiterhin unterdurchschnittlich und kann auch trotz der insgesamt schwachen Performance des Gesamtmarktes nicht mithalten (Rückgang 20 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Die Branche fordert für eine Marktbelebung möglichst schnell bezahlbare Elektrofahrzeuge in allen Segmenten und verlässliche Rahmenbedingungen durch den Gesetzgeber. Unsicherheiten in der Wahl der Antriebstechnologie, die Preisentwicklung im Bereich fossiler Kraftstoffe, aber auch die Stromkosten mindern die Kauflust. Da PKW-Neuanschaffungen insbesondere für Privatkunden somit weiterhin in den Hintergrund treten, ist davon auszugehen, dass die Kfz-Werkstätten auch in 2024 und 2025 eine gute Auslastung haben werden, so die Feststellungen des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes in seinem Jahresbericht 2023/2024 zur wirtschaftlichen Gesamtlage. Bei den Besitzumschreibungen rechnet die DAT mit insgesamt 6,6 Millionen Einheiten für das Jahr 2024 gegenüber 6,0 Millionen Einheiten im Vorjahr. Die Nachfrage nach bezahlbarer Mobilität ist anhaltend hoch und wird vor allem durch den Gebrauchtwagen gedeckt werden (DAT Pressemitteilung vom 02.12.2024). Geschäftsentwicklung der Gesellschaft in 2024 Nach den bis zur Aufstellung dieses Lageberichts vorliegenden Zahlen ergibt sich folgende Situation: Die Verkaufsabteilung hat sich im Geschäftsjahr 2024 bisher in den einzelnen Abteilungen unterschiedlich entwickelt. Das Provisionsaufkommen im Vermittlungsgeschäft ist aufgrund der Umstellung des Vergütungssystems deutlich zurückgegangen, während der Handel im Segment Jahreswagen aufgrund eines größeren Angebots im unteren zweistelligen Bereich zulegen konnte. Demgegenüber konnten im Segment der hochwertigen Gebrauchtfahrzeuge (junge Sterne) die Vorjahresumsätze nicht wieder erreicht werden. Der Verkauf von Hyundai-Fahrzeugen (Neuwagen und Vorführwagen) hat sich mit zunehmendem Bekanntheitsgrad und einem interessanten Angebot an kurzfristig verfügbaren Fahrzeugen im Jahr 2024 erwartungsgemäß positiv entwickelt. Hier ist mit einer weiter steigenden Nachfrage zu rechnen. Im Servicebereich ist in allen Betriebsstätten bei einer weiterhin sehr guten Auslastung eine positive Umsatzentwicklung zu verzeichnen. Damit einhergehend sind auch die Umsätze bei den Ersatzteilen und dem Zubehör gestiegen. Im laufenden Geschäftsjahr werden neben den regelmäßig anfallenden Investitionen im Fahrzeugbereich die erforderlichen Ersatzinvestitionen an Maschinen, technischen Anlagen und Gegenständen der Betriebs- und Geschäftsausstattung vorgenommen, um den von uns erwarteten hohen Qualitätsstandard sicherzustellen. Der zunehmende Anteil der intelligent vernetzten Produkte und Prozesse gewährleisten eine verstärkte Kundenbindung und ermöglichen Effizienz und Profitabilität. Digitale Plattformen und virtuelle Assistenten haben mittlerweile in alle Fahrzeugklassen Einzug gehalten. Die für die Wartung und Pflege dieser neuen Systeme erforderlichen Investitionen und Schulungen wurden vorgenommen, sodass wir hier unsere Leistungen uneingeschränkt anbieten können. Wir sind überzeugt, dass wir mit den von uns vertriebenen Premiumprodukten so aufgestellt sind, dass wir nicht nur unsere bestehende Kundschaft bestens bedienen, sondern auch zusätzliche Kundengruppen ansprechen und erreichen und so erfolgreich am Markt agieren und unsere Marktposition weiter ausbauen können. Die seit 1.6.2022 von uns in Erlenbach bei Marktheidenfeld geführte weitere Betriebsstätte hat unser Einzugsgebiet und unseren Kundenstamm deutlich vergrößert und ist sehr gut am Markt angenommen worden. Die Geschäftsführung geht, vorbehaltlich des Nichteintritts von weiteren negativen gesundheitlichen und/oder politischen Ereignissen davon aus, dass das Geschäftsjahr 2024 ähnlich dem des vorangegangenen Geschäftsjahres, abgeschlossen werden wird und die in den letzten Jahren eingeleiteten und durchgeführten Maßnahmen eine Investition für die Zukunft sind und auf allen Arbeitsfeldern gute Lösungen für unsere Betriebe darstellen. IV. Chancen- und Risikobericht Weitere digitale Angebote und intelligent vernetzte Produkte in Verbindung mit der weiteren Einführung von elektrischen Antriebssystemen in allen Fahrzeugklassen mit zunehmenden Reichweiten, sowie der weiter zunehmende Einzug von Assistenzsystemen in alle Fahrzeugklassen werden die Mobilität, das Fahrerlebnis und damit die Lebens- und Arbeitswelt weiter verändern. Die Chancen dadurch neue Geschäftsfelder und neue Zielgruppen erreichen zu können, werden wir gezielt weiter umsetzen und nutzen. V. Risikomanagement und Risikokategorien der Finanzinstrumente Das Risikomanagement und Risikofrüherkennungssystem erfolgt im Wesentlichen anhand folgender Systeme: Monatliche Erfolgsrechnungen für den Gesamtbetrieb und für die Sparten mit Abweichungsanalysen, Planungsrechnungen, Forderungs- und Liquiditätsmanagement sowie Bonitätsprüfungen. Zur Sicherung des Unternehmenserfolgs wird eine konservative Risikopolitik verfolgt. Forderungen werden innerhalb der Zahlungsfristen vereinnahmt, Forderungsausfälle sind von absolut untergeordneter Bedeutung. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. Skontierungsmöglichkeiten werden ausgenutzt. Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. VI. Bereich Forschung und Entwicklung Über den Bereich Forschung und Entwicklung ist nicht zu berichten. VII. Zweigniederlassungen Seit 01.06.2022 wird eine Zweigniederlassung in 97837 Erlenbach unter der Firma A.M.T. Autohaus GmbH, Zweigniederlassung Erlenbach, unterhalten.
Tauberbischofsheim, den 20. Dezember 2024 gezeichnet: Matthias Rudolf, Geschäftsführer Mario Michel, Geschäftsführer BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023(offenzulegende Fassung gem. § 327 Nr. 2 HGB)Allgemeine Angaben Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
weitere allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Im Vorjahr wurde mit Wirkung zum 1.6.2022 der Geschäftsbetrieb des Autohauses Partes in Erlenbach b. Marktheidenfeld im Rahmen eines Asset-Deals erworben. Durch die im Vorjahr erfolgte unterjährige Übernahme des Geschäftsbetriebs sind die Zahlen zum 31.12.2023 nur eingeschränkt mit den Vorjahreswerten vergleichbar. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Als Nutzungsdauer wurde bei Software drei Jahre angesetzt, der aktivierte entgeltlich erworbene Firmenwert für die Betriebsstätte Bad Mergentheim war über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben worden und ist seit 2014 voll abgeschrieben. Der Ausweis erfolgt zum Erinnerungswert von 0,50 €. Der im Jahr 2022 entgeltlich erworbene Firmenwert für die Betriebsstätte in Erlenbach wurde aktiviert und wird planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Der Geschäftsjahreszugang an Wirtschaftsgütern mit einem Anschaffungswert von jeweils bis zu 800,00 € wurde im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Es wurde ein fiktiver Abgang unterstellt. Die Finanzanlagen wurden zum Nennwert angesetzt und bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt (§ 253 Abs. 4 HGB strenges Niederstwertprinzip). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Steuerrückstellungen waren für das Berichtsjahr nicht zu bilden. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023
Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Die entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte wurden aktiviert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wurden unter Berücksichtigung der erworbenen Vorteile (langfristige Standortvorteile) auf 15 Jahre festgelegt. Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Pensionsrückstellung Die Gesellschaft hat zum 31.12.2023 ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach der sogen. projected unit credit Methode erstellen lassen. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Aus der Bewertung der laufenden Pensionen zum 31.12.2023 war eine Auflösung der Pensionsrückstellung in Höhe von Euro 30.091,00 € vorzunehmen. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 6.926,00. Dieser Betrag ist gem. § 253 Abs. 6 HGB grundsätzlich ausschüttungsgesperrt. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
übrige Rückstellungen Die übrigen Rückstellungen wurden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Verbindlichkeiten Die vom Gesetz geforderten Angaben zu den Verbindlichkeiten lassen sich aus dem nachstehenden Verbindlichkeitsspiegel entnehmen:
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 6.174,3 T€. €. Es handelt sich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (für Fahrzeugfinanzierungen) und um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die mit Ausnahme der nicht im Einzelnen ermittelten Verbindlichkeiten aus Dienstleistungen, durch Eigentumsvorbehalte gesichert sind.
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 2.040,5 T€. Es handelt sich um die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die mit Ausnahme der nicht im Einzelnen ermittelten Verbindlichkeiten aus Dienstleistungen durch Eigentumsvorbehalte gesichert sind. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungs- posten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aufgrund der bestehenden Differenzen bei den Pensionsrückstellungen ergeben sich ausschließlich aktive latente Steuern. Vom Walrecht des § 274 HGB wird Gebrauch gemacht und auf die Aktivierung aktiver latenter Steuern verzichtet. Finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Zum Bilanzstichtag bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB:
Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Angaben nach § 285 Nr. 9a/b HGB über die Gesamtbezüge der aktiven und ehemaligen Geschäftsführungsorgane unterbleiben unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB aus datenschutzrechtlichen Gründen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Vorgänge von besondere Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 55.015,14 Euro . Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags von 1.386.052,96 Euro ergibt sich ein Betrag von 1.441.068,10 Euro, davon ist ausschüttungsgesperrt 6.926,00 Euro. Zur Verwendung steht zur Verfügung: 1.434.142,10 Euro. In die Rücklagen werden Euro 0,00 eingestellt. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 Euro vorgesehen. Auf neue Rechnung sollen 1.441.068,10 Euro vorgetragen werden. Unterschrift der Geschäftsleitung
Tauberbischofsheim, den 10. Dezember 2024 gezeichnet durch die Geschäftsführer: Matthias Rudolf und Mario Michel Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 von den Gesellschaftern festgestellt und die Ergebnisverwendung entsprechend dem Vorschlag der Geschäftsführung beschlossen. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersFür den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der A.M.T. Autohaus GmbH mit einer Bilanzsumme von 17.785.556,46 EUR und einem Jahresüberschuss von 55.015,14 EUR den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die A.M.T. Autohaus GmbH, Tauberbischofsheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der A.M.T. Autohaus GmbH, Tauberbischofsheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der A.M.T. Autohaus GmbH, Tauberbischofsheim für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 20. Dezember 2024 UTG
Treuhand GmbH
gezeichnet: Martin Denz, Wirtschaftsprüfer Marco Uhler, Wirtschaftsprüfer |
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