Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Kreuznach HRB 2029
Eingetragen
25.1.1983
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugHerstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen MetallenHerstellung von nicht elektrischen Haushaltsartikeln aus Metall
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Metallwaren, insbesondere von Metallprofilen sowie der Handel mit ähnlichen und branchenverwandten Artikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniela Paulus
seit 28.3.2019
Prokura
Wolfgang Dick
seit 20.10.2005
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stephan Dick Profile GmbH

Dommershausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Als eigentümergeführtes mittelständisches Unternehmen ist die Stephan Dick Profile GmbH seit mehreren Jahrzenten im nationalen sowie internationalen Stahlbereich tätig. Anfang der 50er Jahre wurde das Unternehmen als kleiner Familienbetrieb gegründet und hat sich zwischenzeitlich europaweit als Lieferant von hochwertigen Metallwaren einen festen Platz im Markt erarbeitet. Insbesondere der europaweite Vertrieb von selbsthergestellten Metallprofilen bildet das Herzstück des Geschäftsmodells.

Die Lieferung passgenauer Stahlprofile kann durch hochmoderne SPS-gesteuerte Maschinen sowie automatischen Abläng- und Abpackanlagen ermöglicht werden, sodass das Angebotsportfolio sowohl Konstruktions- als auch Produktionsleistungen umfasst.

Durch die modernen CAD-Arbeitsplätze und den hausinternen Maschinenbau können Kundenwünschen, nach individuellen Werkzeugen für passgenaue Profile, jederzeit entsprochen werden.

Folgende Stahlprofile werden hierbei u. a. angeboten:

- Verstärkungsprofile für Kunststofffenster

- Rollladen- und Markisenwellen

- Luftkanalprofile für Heizen, Ventilation und Klimatisierung

- Sonderprofile, beispielsweise für die Sanitärindustrie, Tankbau

- Bearbeitete Profile

- Weinbergpfähle

- Zaunpfähle.

Das im Betrieb befindliche Logistik-Team sowie die Unterstützung von externen Speditionen stellt sicher, dass neben der individuellen Planung, Konstruktion und Produktion ebenfalls die Lagerung, Kommissionierung, Verladung und die Lieferung der gefertigten Profile just-in-time erfolgen kann.

Der Hauptsitz der Stephan Dick Profile GmbH befindet sich in Dommershausen, eine weitere Niederlassung befindet sich in Dörth. Insbesondere durch die sehr gute Verkehrsanbindung des Standortes in Dörth kann eine schnelle und problemlose Lieferung weltweit erfolgen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Insbesondere die Energiekriese und die Corona-Pandemie haben in ganz Europa, aber insbesondere in Deutschland, nennenswerte Spuren hinterlassen. Daher liegt die deutsche Wirtschaftsleistung derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie. Hiernach verzeichnet Deutschland damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 daher sogar um 0,3 % niedriger als im Vorjahr.

Angesichts der im vergangenen Jahr stark gestiegenen Energiepreise und des hohen Anteils der energieintensiven Industriezweige an der deutschen Bruttowertschöpfung, ist die aktuelle Entwicklung in Deutschland nicht überraschend. Durch umfangreiche wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Umstellung der Energieversorgung und damit zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiekrise, ist es immerhin gelungen, einen noch tieferen Einbruch zu verhindern.

Gleichwohl sind die Preise auf allen Wirtschaftsstufen nahezu unverändert hoch. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Wie bereits im Vorjahr, verlief die Entwicklung der Bruttowertschöpfung auch im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen wieder höchst unterschiedlich.

Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt mit 2,0 % deutlich zurück.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten demgegenüber ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützen die Wirtschaft im Jahr 2023.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen - der Stahlmarkt in Deutschland

Deutschland hat 2023 so wenig Stahl hergestellt, wie seit über einem Jahrzehnt nicht mehr. Die Rohstahlproduktion in Deutschland verringerte sich gegenüber 2022 um vier Prozent auf nunmehr 35,4 Mio. Tonnen. Niedriger war das Produktionsvolumen zuletzt während der Finanzmarktkrise in 2009. Damals kam es nach einem rezessionsbedingt scharfen Einbruch jedoch schnell wieder zu einer deutlichen Erholung - wonach es derzeit nicht aussieht.

Die strukturellen Herausforderungen in der Stahlindustrie sind so groß wie selten. Im internationalen Vergleich leidet Deutschland unter deutlich zu hohen Strompreisen, hinzu kommt ein drängender Importdruck aus Asien.

Erschwerend hinzu kommt die Verunsicherung beim Jahrhundertprojekt "klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft". Durch die Verdoppelung der Übertragungsnetzentgelte haben sich die Strombezugskosten für die Branche weiter erhöht und es gibt weiterhin keinen langfristig und verlässlichen Finanzierungsrahmen für die notwendige Transformation.

Die Branche versucht mit Nachdruck ihre gesetzten Ziele für ihren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten und ist sich hierbei ihrer zentralen Rolle, Deutschland zu einem klimaneutralen Industriestandort zu verhelfen, sehr bewusst. Eine zentrale Voraussetzung für das Gelingen ist daher der passende energiewirtschaftliche Rahmen, wobei ausreichend vorhandener und bezahlbarer grüner Strom und Wasserstoff hierbei im Mittelpunkt stehen.

Belastend kommen eine schwache Konjunktur, eine stagnierende Wirtschaft und geopolitische Unsicherheiten noch hinzu.

Zusammenfassend kann daher an dieser Stelle festgestellt werden, dass die Stahlindustrie auch in 2023 von der Energiekrise, der Zinswende und der Transformation im Zusammenhang mit dem Klimawandel bedeutend geprägt war.

Die Lage der Stahlindustrie ist daher durchaus ernst. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, würde Deutschland als Industriestaat in den Grundfesten getroffen und Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Wohlstand gefährden.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung als Stahlprofilhersteller und - entwickler, insbesondere für Stahlprofile für das Baugewerbe, ist die Stephan Dick Profile GmbH europaweit tätig.

Im Jahr 2023 ist die Geschäftsentwicklung als solches im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig, gleichwohl befindet sich das Ergebnis nach Steuern mit T€ 1.246 auf einem deutlich höheren Niveau als im Vorjahr. Hierfür ist jedoch insbesondere ein nennenswerter Buchgewinn in Höhe von rund T€ 417 ursächlich. Der Buchgewinn ist auf die Auflösung einer Pensionsrückstellung zurückzuführen, die aufgrund des Todes der begünstigten Person, notwendig wurde.

Im Geschäftsjahr entwickelte sich insbesondere der Umsatz wegen stark gefallener Stahlpreise und die Gesamtleistung deutlich rückläufig. Gleichwohl konnte eine signifikant verbesserte Wareneinsatzquote erzielt werden, die daher sogar zu einer leichten Erhöhung des Rohgewinns geführt hat.

Die Gesamtaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Der Anstieg der Gesamtkosten ist hierbei überwiegend auf die angestiegenen Personalkosten zurückzuführen. Alle weiteren Kostenpositionen konnten auf einem verhältnismäßig konstanten Niveau gehalten werden.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Rohergebnis 7.131,5 6.617,5 + 514,0 + 7,8
Betriebsergebnis 1.674,6 1.363,9 + 310,7 + 22,8
Zinsergebnis 2,2 -30,7 + 32,9
Steuerergebnis -430,9 -442,1 + 11,2 ./. 2,5
Jahresergebnis 1.245,8 891,1 + 354,7 + 45,1

Das Rohergebnis der Stephan Dick Profile GmbH erhöht sich um 7,8 % im Verhältnis zum Vorjahr und hat sich daher um T€ 514 verbessert. Dies ist im Wesentlichen auf eine nennenswerte Auflösung einer Pensionsrückstellung zurückzuführen, wodurch es zu einem Buchgewinn in Höhe von T€ 417 gekommen ist.

Ein weiterer Grund für die Erhöhung des Rohergebnisses, liegt in einer deutlichen Verbesserung der Wareneinsatzquote.

Ursächlich hierfür ist insbesondere die Entwicklung des Stahlpreises. Der Preis pro Tonne für verzinkten Bandstahl (lt. MEPS Steel News) befand sich im ersten Halbjahr 2022 noch auf einem relativ hohen Niveau und fiel erst in der zweiten Jahreshälfte spürbar, wohingegen er sich in 2023 auf relativ konstantem Niveau befand.

Im Durchschnitt belief sich der Stahlpreis hierdurch mit 1.066 €/Tonne in 2022 deutlich über dem Durchschnittspreis im Berichtsjahr mit 831 €/Tonne. Final lag der Stahlpreis jedoch im Dezember 2023 mit 780 €/Tonne wiederum leicht über dem Wert für den Dezember 2022 mit 770 €/Tonne (Quelle: MEPS Steel News).

Für die Minderung der Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr sind nicht nur gesunkene Stahlpreise verantwortlich, sondern auch der Rückgang der produzierten Meter.

Insgesamt konnte die Verminderung der Gesamtleistung daher durch eine deutliche Reduzierung der Wareneinsatzquote kompensiert werden.

Erschwerend kam jedoch hinzu, dass sich die Gesamtkosten im Vergleich zum Vorjahr spürbar erhöht haben.

Die Personalkosten erhöhten sich hierbei um T€ 216, was auf die Zahlung von Inflationsausgleichsprämien und einem allgemeinen Anstieg der Lohnkosten zurückzuführen ist.

Darüber hinaus ist es zu einer Anpassung der zu leistenden Pacht gekommen, die u. a. zu einer Erhöhung der Raumkosten um insgesamt T€ 56 geführt hat.

Folgerichtig hat die Minderung der Umsatzerlöse im Berichtsjahr auch zu einer Reduzierung der Kosten für die Warenabgabe geführt, die in Höhe von T€ 50 eingetreten ist.

Gleichwohl waren die getätigten Investitionen im Zusammenhang mit notwendigen Reparaturen am vorhandenen Maschinenpark mit einer weiteren Erhöhung um T€ 23 auf unverändert hohem Niveau.

b) Finanzlage

Die Finanzlage wird weiterhin als sehr gut eingeschätzt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit lag im Berichtsjahr mit T€ 2.028 nochmals deutlich über dem des Vorjahres. Die Gründe hierfür liegen unter anderem in einem Abbau des Vorratswertes, einer Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen am Bilanzstichtag und einer nennenswerten Änderung in den Verpflichtungen gegenüber den Steuerbehörden.

Wie bereits in der Vergangenheit konnten mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit der benötigte Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von T€ 43 bedient werden und Zahlungen an Eigen- und Fremdkapitalgeber geleistet werden ohne Fremdkapital in Anspruch nehmen zu müssen.

Die Finanzlage wird daher im Berichtsjahr als ausgezeichnet bewertet.

c) Vermögenslage
wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 1.650,1 2.075,3 - 425,2 - 20,5
Mittelfristige Forderungen 1,2 4,2 - 3,0 - 71,4
Vorräte 1.389,5 1.721,6 - 332,1 - 19,3
Kurzfristige Forderungen 471,8 545,1 - 73,3 - 13,4
liquide Mittel 2.966,3 1.803,2 1.163,1 + 64,5
Passiva
Eigenkapital 5.245,5 4.699,5 546,0 + 11,6
langfristige verfügbares Kapital 256,7 716,7 - 460,0 - 64,2
Kurzfristig verfügbares Kapital 986,2 754,0 232,2 - 11,0
Bilanzsumme 6.488,3 6.170,2 318,1 + 5,2

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 425 gesunken. Dabei stehen den Investitionen in Höhe von T€ 66 andererseits keine Abgänge aber sehr wohl Abschreibungen in Höhe von T€ 491 gegenüber. Die Investitionen wurden ausschließlich im Bereich des Sachanlagevermögens getätigt und sind im Jahr 2023 als ausreichend einzustufen.

Die Vorräte wurden insgesamt um T€ 332 gegenüber dem Vorjahr abgebaut.

Der Barmittelbestand hat sich um T€ 1.163 erhöht. Hierbei ist die Erhöhung auf die Veränderung des o.g. Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit zum Bilanzstichtag zurückzuführen.

Die kurzfristigen Forderungen sind insgesamt um T€ 73 gesunken. Hierbei ist der Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 37 lediglich leicht gesunken. Die notwendigen Wertberichtigungen konnten auch in diesem Jahr aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements sehr niedrig gehalten werden. Die Zahlungsbereitschaft der Debitoren wird als unverändert positiv eingestuft.

Die sonstigen kurzfristigen Forderungen reduzieren sich hierbei um T€ 36. Hier kam es zum einen zur Vereinnahmung wesentlicher Steuerforderungen aus dem Vorjahr die aber wieder durch eine Erhöhung kurzfristiger Kapitalüberlassungen teilweise kompensiert wurden.

Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 5.245. Die Eigenkapitalquote liegt bei 80,8 % und somit weit über den Größenordnungen vergleichbarer Unternehmen der Branche.

Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden im Geschäftsjahr nicht beansprucht.

Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr im Saldo um T€ 121 vermindert. Eine Darlehensaufnahme war im Geschäftsjahr nicht notwendig, so dass der vorgenannte Betrag die planmäßige Tilgung des Berichtsjahres widerspiegelt.

In den langfristigen Verbindlichkeiten sind unverändert Rückstellungen für Pensionen enthalten, die sich jedoch um T€ 414 vermindert haben. Die deutliche Reduzierung ist hierbei auf den Tod eines Vorsorgeberechtigten zurückzuführen, der zu einer Auflösung der Rückstellung in Höhe von T€ 417 geführt hat.

Die zu erwartenden Steuernachzahlungen für das Berichtsjahr i. H. v. T€ 77 wurden unter den Steuerrückstellungen ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich um weitere T€ 5 erhöht, wobei die Erhöhung im Bereich des Personals notwendig wurde.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um T€ 156 erhöht, weil Zahlungsziele ausgenutzt wurden. Gleichwohl wurden die entstandenen Verbindlichkeiten im Geschäftsjahr grundsätzlich, aufgrund der Liquiditätslage, immer möglichst frühzeitig beglichen um auch die Möglichkeit der Skontoziehung zu gewährleisten.

Die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten ist mit einem Betrag von insgesamt T€ 68 im Wesentlichen auf die Erhöhung der Umsatzsteuerzahllast des Berichtsjahres zurückzuführen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt ein Fokus auf der Maschinenlaufleistung, welche anhand der produzierten Meter im Jahr gemessen wird.

Weiterhin ziehen wir für unsere interne Unternehmenssteuerung die Umsatzrendite und den Cashflow aus Laufender Geschäftstätigkeit heran.

Im Geschäftsjahr haben sich die produzierten Meter im Vergleich zum Vorjahr um rund 5,74 % nochmals nennenswert vermindert. Die Umsatzrendite 2023 befand sich hierbei erfreulicherweise mit 9,3 % jedoch deutlich über den Werten der Vorjahre. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich im Jahr 2023 nochmals bedeutsam verbessert und befindet sich mit T€ 2.027,8 deutlich über Vorjahresniveau.

4. Gesamtaussage

Unsere Gesellschaft hat im Geschäftsjahr eine weiterhin stabile Entwicklung genommen.

Die Umsatzrendite hat sich, entgegen den Erwartungen jedoch nicht geringfügig verschlechtert, sondern vielmehr nennenswert positiv entwickelt. Hierbei ist die Entwicklung im Wesentlichen auf eine, entgegen den Erwartungen, eingetretene Erhöhung des Rohergebnisses zurückzuführen, welche unter anderem durch die Erzielung eines signifikanten bzw. einmaligen Buchgewinns erreicht werden konnte.

Die produzierten Meter haben sich, wie erwartet, deutlich unterhalb des Vorjahresniveaus bewegt. Diese Entwicklung war nicht überraschend, sondern hat sich entsprechend frühzeitig abgezeichnet, ein Gegensteuern war nur in einem eingeschränkten Umfang möglich.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich hingegen abermals, deutlich positiver dargestellt als erwartet, was insbesondere an der geminderten Kapitalbindung im Vorratsvermögen, einer nennenswerten Änderung in den Verpflichtungen gegenüber den Steuerbehörden und einer kurzfristigen Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten begründet liegt. Er liegt daher nennenswert über den ursprünglichen Erwartungen.

Zusammenfassend kann an dieser Stelle daher konstatiert werden, dass der erwartete Einbruch der Investitionen im Baugewerbe auch eingetreten ist, deren Folgen jedoch, aufgrund der nennenswerten Reduzierung der Materialaufwandsquote und eines außerordentlichen Buchgewinns, teilweise wieder kompensiert werden konnten und daher die Prognose im Bereich der Umsatzrendite zu pessimistisch erfolgt war. Der Rückgang der produzierten Meter ist jedoch in dem Maße eingetreten wie erwartet. Gleichwohl liegt der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit deutlich über den Erwartungen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen und Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Wir konnten im Berichtsjahr bei den Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen weiterhin Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind unverändert durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte voll gedeckt.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Dommershausen unverändert über eine inländische Niederlassung in Dörth.

Insgesamt beschäftigen wir am Standort Dörth 21 Mitarbeiter (Vj. 20 Mitarbeiter).

IV. Prognosebericht

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist weiterhin mehr als angespannt, sie wirkt nahezu gelähmt. Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt Deutschland spürbar ab.

Die Industrie stagniert nach Ihrer Erholung vom Corona-Einbruch seit nunmehr drei Jahren.

Insbesondere die Bauwirtschaft wurde im Jahr 2021 durch Materialengpässe stark getroffen. Eine Erholung im Jahr 2024 ist hierbei keinesfalls in Sicht.

Zumindest ist die Inflation in Deutschland gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex im Verlauf des Jahres 2023 deutlich zurückgegangen und wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach auch in 2024 stabilisieren.

Die schwache Auslandsnachfrage belastet auch aktuell immer noch die gesamte Industrie, so dass das außenwirtschaftliche Umfeld Deutschlands weiterhin als stark eingetrübt zu bezeichnen ist. Hierzu haben die weltweite geldpolitische Straffung und die nur als schleppend zu bezeichnende Entwicklung in China deutlich beigetragen. Es bestehen aber erste Anzeichen der Hoffnung im Hinblick auf die Weltwirtschaft in Gänze.

Die Umstellung auf klimafreundliche Produktionsverfahren und Energieträger ist weiterhin nicht nur eine ökologische, sondern auch ökonomische Notwendigkeit. So können sich deutsche und europäische Stahlhersteller als Vorreiter positionieren und ein industrielles Kernprodukt anbieten, das für die nachgelagerten Wertschöpfungsketten eine strategisch zentrale Rolle einnimmt. Die sich hieraus ergebenden Kosten und Kraftanstrengungen sind jedoch noch nicht genau absehbar.

Die deutsche Rohstahlproduktion befindet sich ungeachtet der vorstehenden Ausführungen auf einem leichten positiven Trend. Wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl mitteilt, wurden in Deutschland im ersten Quartal 2024 rund sechs Prozent mehr Rohstahl erzeugt als im Vorjahreszeitraum. Hier wird aber vermutet, dass lagerzyklische Effekte zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben.

Der Weltstahlverband erwartet für die Jahre 2024 und 2025 sogar wieder ein leichtes Wachstum der globalen Stahlnachfrage. Diese Prognose basiert jedoch auf einer stabilen Entwicklung in China, einer deutlichen Belebung der Stahlkonjunktur in den Schwellenländern, insbesondere in Indien, sowie einer robusten Entwicklung der Stahlnachfrage in den fortgeschrittenen Ländern.

Die Stahlnachfrage in der EU erholt sich zwar, allerdings ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau. Für Deutschland sieht der Weltstahlverband in 2024 lediglich eine technische Erholung, die vor allem lagerzyklisch bedingt ist und erst ab 2025 an Fahrt gewinnen wird. Aber auch dann dürfte die Stahlnachfrage in Deutschland das niedrige Niveau des Corona-Krisenjahres 2020 nicht wesentlich überschreiten.

Im Jahr 2024 wird daher erwartet, dass der Absatzmarkt weiterhin ein nennenswertes Problem darstellen wird. Die bestehende Inflation und die damit einhergehenden EZB-Zinspolitik wird die Nachfrage in der Baubranche noch stärker trüben als bisher.

Gleichwohl sind wir für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin verhalten optimistisch, auch künftig die Chancen des Marktes nutzen zu können. Die Kontinuität des Geschäftsmodells wird hierbei, wie bereits in der Vergangenheit, die Basis für eine stetige Optimierung und Anpassung an die aktuellen Gegebenheiten bilden.

Aufgrund der vorgenannten Herausforderungen gehen wir derzeit davon aus, dass sich die Umsatzrendite 2024 gegenüber 2023 leicht reduzieren wird.

Die produzierten Meter 2024 werden sich aufgrund des erwarteten Nachfragerückgangs auf dem Absatzmarkt aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich unterhalb des Niveaus von 2023 bewegen.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2024 wird sich ebenfalls deutlich unterhalb des Jahres 2023 belaufen.

Gleichwohl sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die Abgabe einer fundierten Prognose aufgrund der derzeitigen Unsicherheiten auf der Absatzseite aufgrund der Inflation, der hiermit einhergehenden EZB-Zinspolitik und des weiterhin unklaren Verlaufs des in Europa herrschenden Krieges äußerst erschwert ist.

V. Chancen- und Risikobericht

I. Chancenbericht

Die derzeitige konjunkturelle Lage sowie das, im Vergleich zu den Vorjahren, immer noch hohe Zinsniveau führen zu einem weiteren Nachfragerückgang. Das Ausmaß und die Tragweite der Problematik können hierbei immer noch nicht abschließend eingeschätzt werden.

Die Unsicherheiten hinsichtlich der Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Kernmarkt bestehen daher unverändert fort. Auf Grund dessen, sollten sich ergebende Chancen in Bezug auf neue Märkte, neue Produkte und Kunden weiterhin fokussiert und sich bietende Gelegenheiten genutzt werden. Insbesondere durch die Entwicklung neuer Profile und der weiteren Optimierung des vorhandenen Angebotsportfolios sollen neue Kunden gewonnen und Märkte eröffnet werden. Um neue Chancen auf dem Markt erkennen zu können, beobachten wir hierbei intensiv die Märkte und den Wettbewerb.

Das Personalmanagement ist darauf ausgerichteten, die vorhandenen Mitarbeiter sukzessiv fortzubilden und das Team mit qualitativem Nachwuchs zu verstärken, um sich auch in der Zukunft den Herausforderungen des täglichen Geschäftsbetriebs sowie der wandelnden Strukturen erfolgreich stellen zu können.

Das bestehende ERP-System für die Metallverarbeitung wird weiterhin optimiert und immer besser auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt um eine höchstmögliche Effizienzsteigerung zu erzielen. Der hierdurch bereits deutlich verbesserte Automatisierungsgrad in der Fertigung und im Lager wirdhierdurch noch weiter ausgebaut werden können. Die in der Vergangenheit bereits eingetretene Effizienzsteigerung wird daher noch weiter forciert werden können. Die spürbaren Folgen des Fachkräftemangels können hierdurch zumindest abgemildert werden, so dass wir auch immer noch auf kurzfristige Kapazitätsauslastung flexibel reagieren können.

Aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung wird der bestehende Personalstamm nochmal zu einer Steigerung der Produktivität beitragen können. Die Strategie der Vergangenheit hat sich bewährt und wird so auch in Zukunft fortgeführt. Hierdurch kann gewährleistet werden, dass die Erfahrungswerte der vorhandenen Mitarbeiter und das frische Engagement von neuen jungen Mitarbeitern gebündelt wird um hierdurch einen möglichst großen Mehrwert für die Stephan Dick Profile GmbH heben zu können.

Aufgrund der positiven Erfahrungen der Vergangenheit werden auch in diesem Jahr 2024 wieder laufende Investitionen und umfassende Instandhaltungsarbeiten im Maschinenpark durchgeführt werden. Das kalkulierte Investitionsvolumen beläuft sich hierbei auf ca. T€ 300, was dem Niveau der zurückliegenden Jahre entspricht.

Der Beschaffungsmarkt hat sich in der Vergangenheit wieder spürbar erholt und hat sich in den letzten Monaten stabilisieren können. Insbesondere der Krieg in der Ukraine hat den Stahlpreis entgegen der Erwartung nicht nachhaltig beeinflusst. Die Stephan Dick Profile GmbH geht daher weiterhin von einer nachhaltigen Stabilisierung der Beschaffungsseite aus.

Die Beschaffung von ausreichend qualitativ hochwertigem Vormaterial ist daher auch wieder kurzfristig möglich, so dass insoweit kein Risiko für das Jahr 2024 gesehen werden muss. Wie bereits im zurückliegenden Jahr, kann daher die Just-in-time-Bestellung weiter forciert werden ohne hierbei Gefahr zu laufen, Terminzusagen nicht halten zu können.

II. Risikobericht

Um ein nachhaltiges Wachstum und eine nachhaltige Festigung des Unternehmenswertes zu gewährleisten ist es unumgänglich notwendige Risiken einzugehen um Chancen am Markt nutzen zu können. Hierbei werden die Risiken jedoch gewissenhaft mit den sich ergebenden Chancen abgewogen. Die Risikosituation des Unternehmens wird daher fortwährend optimiert, in der Gewissheit, dass es unumgänglich ist, angemessene Risiken einzugehen um die gesetzten Ziele erreichen zu können.

Ein weiterer Einbruch am Absatzmarkt wird für 2024 als hohes Risiko eingestuft. So gehen erste Schätzungen davon aus, dass die Bauindustrie in 2024 weiter rückläufig sein wird. Wie bereits im zurückliegenden Jahr, werden die höheren Energiepreise den Preisdruck in den Lieferketten weiter verstärken und die Bauaktivitäten signifikant belasten.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass keine nachhaltige Senkung des Zinsniveaus absehbar zu sein scheint, so dass die nachhaltig gestiegenen Finanzierungskosten den negativen Trend weiterhin deutlich verstärken werden.

Die konjunkturelle Entwicklung wird daher als Risiko eingestuft.

Weiterhin wird der andauernde russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und eine mögliche Eskalation der Situation als Risiko gesehen, die eine hohe Inflation und eine weitere Eintrübung des Geschäftsklimas zur Folge haben könnten. Weitere Unsicherheit besteht global betrachtet insbesondere im Hinblick auf China, hier fällt das Wachstum deutlich geringer aus als erwartet.

Als primäres Risiko wird daher unverändert das bestehende Marktrisiko auf der Absatzseite gesehen. Die weit gefächerte Kundenstruktur sorgt jedoch bei der Stephan Dick Profile GmbH für eine möglichst breite Risikostreuung.

Darüber hinaus, wollen und müssen, die Stahlunternehmen in der EU einen essenziellen Beitrag zur Erreichung der klimapolitischen Ziele, insbesondere durch die Einführung von neuen CO 2 -armen Verfahren in der Stahlproduktion, leisten. Hierbei sieht sich die Branche jedoch mit wachsenden Belastungen aus der Energie- und Klimapolitik konfrontiert. Dieser Effekt wird eine Senkung des Stahlpreises behindern.

Langfristig ist jedoch anzunehmen, dass sich die Stahlpreise auf dem derzeitigen Niveau festigen werden. Hier bleibt aber der Weltmarkt und hier im Vordergrund die Rolle Chinas als Unwägbarkeit vorhanden.

Die ungebrochen intensiven Kontakte zu den Stahl-Servicecentern und die jeweiligen tagesaktuelle Informationen über die Entwicklung des Rohstoffpreise können auch in Zukunft einen möglichst strategischen Einkauf gewährleistet.

Als nachhaltiges Risiko wird weiterhin der Fachkräftemangel gesehen. Die Stephan Dick Profile GmbH vertritt aber weiterhin die Auffassung, dass diesem Risiko nur durch eigene Aus- und Fortbildung im Unternehmen entgegengewirkt werden kann. Gleichwohl führt der in jedem Wirtschaftsbereich vorherrschende demografische Wandel zu der Herausforderung, genügend geeignete Bewerber, zu finden.

Daher hat das Personalmanagement das Ziel, die vorhandenen Mitarbeiter kontinuierlich fortzubilden, eine Fluktuation möglichst zu minimieren und das Team mit qualitativem Nachwuchs zu verstärken. Hierdurch wird sichergestellt, sich auch in der Zukunft den Herausforderungen des täglichen Geschäftsbetriebs sowie der wandelnden Strukturen erfolgreich stellen zu können.

Die Leistungsträger der Zukunft werden daher durch den bestehenden Focus auf die Aus- und Fortbildung der vorhandenen Mitarbeiter und dem Vorhandensein eines genau auf unsere Bedürfnisse ausgerichtetes Leistungsprofil aus eigener Kraft generiert.

Aufgrund des bestehenden Maschinenparks werden eigene Anlagenausfälle derzeit nicht als vordringliches Risiko eingestuft, da hier genügend Ausweichmöglichkeiten bestehen und in der Zwischenzeit notfalls ein Abverkauf des vorgehaltenen Lagerbestandes durchgeführt werden kann. Gleichwohl werden durch stetige Instandhaltungen und laufende Kontrollen dem Risiko von ungeplanten Anlagenstillständen im Vorfeld Rechnung getragen. Für mögliche Schäden und damit verbundenen Produktionsausfall und für andere Schadens- und Haftpflichtfälle sind entsprechende Versicherungen abgeschlossen.

Mehrere Instrumente für ein Risikomanagementsystem sind bereits etabliert und werden stetig ausgebaut. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf die stetig gute Qualität der gefertigten Erzeugnisse gelegt. Die Einhaltung der hierfür erstellten produktspezifischen Prüfungsanweisungen wird stetig kontrolliert und weiterentwickelt.

Gerade im Hinblick auf die schwieriger werdende Absatzseite ist es wichtiger denn je, die angestrebte Kundenzufriedenheit zu gewährleisten, daher wird ein besonderes Augenmerk auf die gute Qualität der gefertigten Erzeugnisse gelegt. Die Einhaltung der hierfür erstellten produktspezifischen Prüfungsanweisungen wird stetig kontrolliert und einer fortwährenden Revision unterzogen.

Die sich weiterhin auf hohem Niveau befindlichen Energiekosten werden als Risiko eingestuft. Die bisher bestehenden Rahmenverträge sind ausgelaufen, so dass mit einem Anstieg der Energiekosten um rund 35 Prozent gerechnet werden muss.

Die jährliche Überprüfung der Risikosituation hat ergeben, dass ernstliche Risiken im Absatzmarkt vorhanden sind, der Fortbestand des Unternehmens jedoch keinesfalls gefährdet ist. Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen.

 

Dommershausen, den 8. Juli 2024

gez. Wolfgang Dick

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.650.074,00 2.075.287,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 70.206,00 83.794,00
II. Sachanlagen 1.527.868,00 1.939.493,80
1. technische Anlagen und Maschinen 961.814,00 1.169.594,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 566.054,00 745.424,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 24.475,80
III. Finanzanlagen 52.000,00 52.000,00
B. Umlaufvermögen 4.828.890,91 4.074.142,51
I. Vorräte 1.389.501,76 1.721.563,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 473.058,05 549.290,04
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.154,52 4.154,13
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.966.331,10 1.803.288,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.374,15 20.789,51
Summe Aktiva 6.488.339,06 6.170.219,82

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.245.406,38 4.699.530,83
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Bilanzgewinn 4.945.406,38 4.399.530,83
davon Gewinnvortrag 4.399.530,83 4.003.393,75
B. Rückstellungen 570.822,85 902.063,00
C. Verbindlichkeiten 672.109,83 568.625,99
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 124.927,68 245.589,59
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 46.306,85 120.661,91
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 78.620,83 124.927,68
2. sonstige Verbindlichkeiten 547.182,15 323.036,40
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 547.182,15 323.036,40
Summe Passiva 6.488.339,06 6.170.219,82

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.131.508,42 6.617.512,41
2. Personalaufwand 3.503.567,98 3.287.596,98
a) Löhne und Gehälter 2.908.011,83 2.671.841,63
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 595.556,15 615.755,35
davon für Altersversorgung 41.867,57 42.201,67
3. Abschreibungen 491.367,56 524.860,85
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 491.367,56 524.860,85
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.458.691,40 1.437.862,38
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 910,00 502,49
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.102,92 1.300,62
davon Erträge aus Abzinsung 1.140,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16.820,51 32.507,25
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 10.534,00 27.485,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 430.954,34 442.106,98
9. Ergebnis nach Steuern 1.249.119,55 894.381,08
10. sonstige Steuern 3.244,00 3.244,00
11. Jahresüberschuss 1.245.875,55 891.137,08
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.399.530,83 4.003.393,75
13. Ausschüttung 700.000,00 495.000,00
14. Bilanzgewinn 4.945.406,38 4.399.530,83

Anhang

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 140.141,05 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 140.141,05 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 4.899.219,97 57.110,20 12.300,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.534.859,11 9.044,56 0,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.475,80 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 7.458.554,88 66.154,76 12.300,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 52.000,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 52.000,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 7.650.695,93 66.154,76 12.300,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 140.141,05
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 140.141,05
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 24.475,80 4.968.505,97
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.543.903,67
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -24.475,80 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 7.512.409,64
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 52.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 52.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 7.704.550,69
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 56.347,05 13.588,00 0,00 0,00 69.935,05
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 56.347,05 13.588,00 0,00 0,00 69.935,05
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 3.729.625,97 289.365,00 12.299,00 0,00 4.006.691,97
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.789.435,11 188.414,56 0,00 0,00 1.977.849,67
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.519.061,08 477.779,56 12.299,00 0,00 5.984.541,64
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.575.408,13 491.367,56 12.299,00 0,00 6.054.476,69
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 70.206,00 83.794,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 70.206,00 83.794,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 961.814,00 1.169.594,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 566.054,00 745.424,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 24.475,80
Summe Sachanlagen 0,00 1.527.868,00 1.939.493,80
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 52.000,00 52.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 52.000,00 52.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.650.074,00 2.075.287,80

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Stephan Dick Profile GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuch aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Beim Anhang wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der § 288 HGB Gebrauch gemacht.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Stephan Dick Profile GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Waldstr. 12
56290 Dommershausen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Bad Kreuznach
Register-Nr.: HRB 2029

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßige Abschreibung berücksichtigt eine Nutzungsdauer von 3 und 8 Jahren.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibung vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die technischen Anlagen und Maschinen wurden mit einer Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahre abgeschrieben. Bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen wurde eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 20 Jahren zu Grunde gelegt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem Aktivwert bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigerem Zeitwert. Unter Berücksichtigung des § 240 (3) HGB wurde für Teilbereiche das Festwertverfahren verwendet.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Anschaffungskosten zzgl. eines Fertigungsgemeinkostenzuschlags angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nominalwert bewertet.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird zum Nominalwert bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Bewertung erfolgte nach dem ratierlichen Anwartschaftsbarwertverfahren i. S. v. IAS 19. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Die Bewertung der Rückdeckungsversicherungen wurde analog dem Vorjahr, unter Annahme des Passivprimats, auf Basis des o. g. Anwartschaftsbarwertverfahrens fortgeführt

Es werden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

Rechnungszins: 1,82 % für ein 10-Jahres-Durchschnitt

Anwartschaftstrend: 0,00 % p. a.

Anpassung der laufenden Renten:

- bei Zusagen gegenüber für eine Rückdeckungsversicherung

Gesellschafter-Geschäftsführern 2,00 % p. a.

Fluktuationsrate 0,00 % p. a.

Sterbetafel Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurden die Ansprüche aus der verpfändeten Rückdeckungsversicherung in Höhe von 548.223,00 Euro mit den Pensionsverpflichtungen in Höhe von 726.291 Euro verrechnet und auf der Passivseite ausgewiesen.

Der Gesamtbetrag der gem. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt grundsätzlich 11.254,00 Euro (Vorjahr: 56.704,00 Euro). Die Ausschüttungssperre unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 reduziert sich insgesamt um 8.970,00 Euro (Vorjahr: 37.699,00 Euro), sodass sich die Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB insgesamt auf 2.284 Euro (Vorjahr: 19.005,00 Euro) beläuft.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt; dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

AKTIVA

Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen, ebenso kann hieraus die Abschreibung je Posten entnommen werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich i. H. v. 471.903,53 Euro (Vorjahr: 545.135,91 Euro) um Posten mit einer Laufzeit von unter einem Jahr und i. H. v. 1.154,52 Euro (Vorjahr: 4.154,13 Euro) um eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

PASSIVA

Eigenkapital

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung die folgende Ergebnisverwendung vor:

Vom zu erwartenden Bilanzgewinn wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 10.08.2023 ein Teilbetrag in Höhe von 300.000 Euro vorab ausgeschüttet und mit Gesellschafterbeschluss vom 14.11.2023 weitere 400.000 Euro.

Der verbleibende Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von 4.945.406,38 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Pensionsrückstellungen

Eine Pensionsverpflichtung wird mit der zugehörigen Rückdeckungsversicherung verrechnet:

Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände 548.223,00 Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden ./. 726.291,00 Euro
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände 548.223,00 Euro

Der Aktivwert der Versicherung wird anhand des Zeitwertes am Bilanzstichtag bewertet. Die Versicherung dient ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtung und ist dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen.

Sonstige Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Änderung ggü. d. Vorjahr
Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2022
TEuro
Stand zum 31.12.2023
TEuro

in TEuro
%
Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 591,83 178,07 -413,76 -69,9
Steuerrückstellungen 0,00 77,19 77,19 -
Gewerbesteuer 0,00 37,31 37,31 -
Körperschaftsteuer 0,00 39,88 39,88 -
Gewährleistungsrückstellung 30,70 28,50 -2,20 -7,2
Sonstige Rückstellungen 279,54 287,07 7,53 2,7
Personalkosten 193,60 204,20 10,60 5,5
Abschluss- und Prüfungskosten 44,60 46,40 1,80 4,0
sonstige Rückstellungen 41,34 36,47 -4,87 -11,6
Rückstellungen gesamt 902,07 570,83 -331,24 -36,7

Betrag der Verbindlichkeiten

Laufzeit bis 1 Jahr Laufzeit 1 bis 5 Jahre Laufzeit über 5 Jahre
Vb ggn. Kreditinstituten 46.306,85 € 78.620,83 € 0,00 €
Vorjahr 120.661,91 € 124.927,68 € 0,00 €
Vb aus Lieferungen und Leistungen 217.509,38 €
Vorjahr 61.448,11 €
Sonstige Vb 329.672,77 €
Vorjahr 261.588,29 €

Neben dem üblichen Eigentumsvorbehalt bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurde mit einem Kreditinstitut für bestimmte Sachanlagen Sicherheitsübereignungen vereinbart.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Miet- und Pachtverträge
Art Laufzeit Laufzeitverpflichtung
Pachtzahlung Betriebsgelände Grundmietzeit bis 31.12.2029; danach jeweils ein Jahr, wenn nicht mit einer Frist von 12 Monaten auf das Ende des Wj. gekündigt wird 2.420 TEUR
Leasing, BGA bis 30.06.2025 4 TEUR

Sonstige Angaben

Vergütung des Geschäftsführers

Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge werden die Befreiungsregelungen gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 66. Davon sind 12 Angestellte, wovon 2 als leitende Angestellte tätig sind und 54 als gewerbliche Arbeitnehmer.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Wolfgang Dick ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Dommershausen, den 08. Juli 2024

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Stephan Dick Profile GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stephan Dick Profile GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stephan Dick Profile GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Solingen, 19. Juli 2024

WSSK GmbH Wirtschaftprüfungsgesellschaft

Willm Feldmann, Wirtschaftsprüfer

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