Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 175268
Eingetragen
4.9.2008
Branche
Großhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnGroßhandel mit Blumen und PflanzenGroßhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Gegenstand
Großhandel mit Lebensmitteln und Blumen; Erbringung von Dienstleistungen aller Art, die mit den vorgenannten Tätigkeiten im Zusammenhang stehen oder geeignet sind, diese zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Moritz Kieslinger
seit 7.3.2025
Prokura
Geschäftsführer
Syle Qekaj
seit 7.3.2025
Prokura
Thomas Andorfer
seit 14.8.2020
Prokura
Clark Feldbrach
seit 4.9.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
24.99%
24.50%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Gemüsering STUTTGART GmbH
Germany
51.000 €
51.00%
J**** F********
24.500 €
24.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Früchte Feldbrach GmbH

Taufkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Früchte Feldbrach GmbH, Taufkirchen

I. Grundlagen des Unternehmens

Der Unternehmensgegenstand der Früchte Feldbrach GmbH ist der Großhandel mit Lebensmitteln; die Erbringung von Dienstleistungen aller Art, die mit den vorgenannten Tätigkeiten im Zusammenhang stehen oder geeignet sind, diese zu fördern.

Das Unternehmen tätigt hauptsächlich seine Umsätze im Bereich der Belieferung großer Catering-Unternehmen, Altenheimen, Restaurants, Kliniken und Kantinen. Vereinzelt werden auch Hofläden beliefert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Rahmenbedingungen

Die Wirtschaftsleistung Deutschlands verzeichnete im Jahr 2023 einen leichten Rückgang. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3 %. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf die weiterhin hohen Preise und ungünstigen Finanzierungsbedingungen zurückzuführen. Von Januar bis November 2023 fielen die Energiepreise auf Erzeugerebene im Durchschnitt um 11,5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, nachdem sie im Sommer 2022 ihren Höchststand erreicht hatten. Dennoch stabilisierten sich die Energiepreise auf einem hohen Niveau. Das Arbeitnehmerentgelt nahm im Jahr 2023 deutlich um 6,7 % zu. Die Unternehmens- und Vermögenseinkommen stiegen nach vorläufigen Berechnungen mit +6,5 % fast genauso stark und damit deutlich kräftiger als im Jahr 2022 (+1,9 %). Die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Inland sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % im Vergleich zum Vorjahr und lagen damit weiterhin unter dem Niveau vom Jahr 2019 (-1,5 %). Die Inflationsrate - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahr - lag im Jahresdurchschnitt 2023 voraussichtlich bei 5,9 % und damit unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022 (+6,9 %).1

Die privaten Haushalte kauften 2023 insgesamt in Deutschland rund 86,72 kg2 an frischem Gemüse. Dies entspricht einer Mengensteigerung von knapp 2 % gegenüber 2022 mit 85 kg.3 Für Frischgemüse bezahlten die Verbraucher 3,03 EUR/kg4 und somit knapp 5% mehr als im Vorjahr mit 2,90 EUR/kg5. Unter anderem führten ungünstige Witterungsbedingungen zu einer knappen Warenverfügbarkeit bei einigen Gemüsearten und damit zu deren Preisanstieg. Davon betroffen waren vor allem Möhren, Zwiebeln und Eissalat, deren europaweit knappe Angebotsmengen die Preise zu Jahresbeginn nach oben klettern ließ.6

Die privaten Haushalte in Deutschland kauften in 2023 wieder etwas mehr frisches Obst ein. Zuvor sank die Einkaufsmenge im Jahr 2022 nach den einkaufsstarken, pandemiegeprägten Jahren 2020 und 2021. Umgerechnet kaufte ein Haushalt zuletzt im Schnitt 93,1 kg frisches Obst ein und damit 500 Gramm mehr als im Vorjahr. In der Gesamtschau steigerte sich die Einkaufsmenge im Vergleich zum Vorjahr um 1 %. Mit durchschnittlich 2,64 EUR/kg gaben die Haushalte 6 % mehr für frisches Obst aus als im Vorjahr. Damit einhergehend legten die Ausgaben hierfür auf 245,99 EUR/Haushalt zu. 7 Die meistverkauften Obstarten in 2023 waren Äpfel mit 18,3kg je Haushalt und Bananen mit 18,2kg je Haushalt.8

In der Gastronomie stieg der nominale Umsatz insgesamt um 7,2 % im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr. Dagegen konnten die Caterer und sonstigen Verpflegungsdienstleister einen nominalen Umsatzzuwachs von 12,1 % in 2023 gegenüber 2022 erwirtschaften.9

Der Absatz von frischem Obst erfolgt zunehmend im organisierten Lebensmitteleinzelhandel dessen Anteil sich auf 93,5% beläuft. Lediglich 5,6 % der Obstkäufe werden in Fachgeschäften, auf Wochenmärkten oder bei Direktvermarktern mit Hofläden getätigt. Sowohl hinsichtlich der Einkaufsmenge als auch der Ausgaben liegen die Discounter vorne. So wurde 52,5 % des Frischobstes bei diesen Einkaufsstätten gekauft, der Ausgabenanteil stieg um 0,9 Prozentpunkte auf 47,1 %.10 Diese Verteilung verhält sich bei dem frischen Gemüse ähnlich. Hier liegt 2023 der Marktanteil der Discounter bei 51,9 % und somit 0,8 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Der steigende Marktanteil geht dabei zu Lasten der Vollsortimentler, Fachgeschäfte und Wochenmärkte.11

2. Geschäftsverlauf

Nach dem Umzug in die neuen Geschäftsräume in Taufkirchen im März 2022 war das Geschäftsjahr 2023 das erste komplette Geschäftsjahr, in dem unser Unternehmen in den neuen Geschäftsräumen tätig war. Hinzu kommt, dass das Geschäftsjahr 2023 nicht mehr durch Auswirkungen der Corona-Pandemie tangiert war. Aus diesem Grund und durch die besseren und effizienteren Arbeitsbedingungen in den neuen Geschäftsräumen konnten wir im Geschäftsjahr 2023 den Umsatz von TEUR 53.895 auf nun TEUR 64.728 steigern. Der Gesamtumsatz von TEUR 64.728 (i.Vj. TEUR 53.895) ergibt sich aus den erzielten Umsätzen im Ausland von TEUR 83 (i.Vj. TEUR 145) und Inland TEUR 64.645 (i. Vj. TEUR 53.750).

Der Jahresüberschuss der Gesellschaft beträgt TEUR 1.921 nach einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 835 im Vorjahr.

Die Prognose des Vorjahres mit einem moderaten Anstieg des Umsatzes und des Ergebnisses konnte insbesondere aufgrund der Umsatzzuwächse im Bereich der Gastronomie in erheblichem Maße übertroffen werden.

Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 135 getätigt. Den Schwerpunkt unserer Investitionstätigkeit 2023 bildeten Neuanschaffungen von Fahrzeugen.

Darüber hinaus sind wir zum 31. Dezember 2023 keine wesentlichen Investitionsverbindlichkeiten eingegangen.

3. Lage

a) Ertragslage

Neben dem Anstieg der Umsatzerlöse sind die sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 177 auf nun TEUR 545 Euro gestiegen. Ursächlich für diese Steigerung sind im Wesentlichen die in diesem Abschlussposten enthaltenen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus Weiterberechnungen. Der Materialaufwand hat sich mit insgesamt TEUR 44.955 um 22,77% gegenüber dem Vorjahr erhöht. Er ist somit etwas stärker angestiegen als der Umsatz mit einem prozentualen Anstieg von 20,10%, da nicht alle Kostensteigerungen an die Kunden weitergegeben wurden. Im Personalaufwand war ein Anstieg von TEUR 621 auf nun TEUR 7.469 zu verzeichnen. Im Durchschnitt waren dabei 120 Mitarbeiter beschäftigt, nach 115 im Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 679 erhöht auf nun TEUR 9.643. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Kfz-Kosten, des Anstiegs der Werbekosten, der Steigerung der Kosten der Warenabgabe sowie der Erhöhung der Transportkosten. Das Finanzergebnis hat sich von TEUR -9 im Vorjahr auf nun TEUR -18 vermindert.

b) Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 10.922. Sie ist um TEUR 567 gegenüber TEUR 10.355 vom Vorjahr gestiegen. Im Wesentlichen zeichnen sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Guthaben bei Kreditinstituten dafür verantwortlich. Die Vermögensstruktur enthält einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 24,90 % (i. Vj. 29,86%). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 66,62 % nach 63,70 % im Vorjahr.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 48,18% gekennzeichnet. Die Rückstellungen liegen mit TEUR 711 über dem Niveau von 2022 mit TEUR 695.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten betragen TEUR 529 (i. Vj. TEUR 305). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten im Berichtsjahr vollständig getilgt werden (i. Vj. TEUR 1.780). Zahlungsverpflichtungen konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit erfüllt werden. Es bestehen zugesagte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinien in ausreichender Höhe. Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme weiterer Fremdmittel finanziert werden. Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung in Höhe von TEUR 4.110 haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

c) Gesamtaussage

Zusammenfassend erachten wir die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage als gut.

III. Prognosebericht

2023 war das erste Geschäftsjahr nach den vergangenen Jahren, das nicht mehr durch die Auswirkungen der Coronapandemie tangiert war. Ferner war es auch das erste Wirtschaftsjahr, in dem der Geschäftsbetrieb komplett in den neuen Geschäftsräumen in Taufkirchen abgewickelt wurde. Die Nutzung der neuen, größeren Geschäftsräume eröffnete die Möglichkeit, effizienter zu werden und größere Umsätze tätigen zu können. Deshalb konnten wir den Umsatz 2023 im Vergleich zu 2022 noch einmal deutlich steigern. Wir gehen davon aus, dass für 2024 grundsätzlich mit einem weiteren Anstieg zu rechnen ist.

Dem steht aber, wie bereits im Vorjahr, weiterhin eine große Unsicherheit der Entwicklung durch die nach wie vor hohen Energiepreise und der noch immer hohen Inflation infolge des Ukrainekonflikts entgegen. Aus diesem Grunde ist jedoch die Prognosefähigkeit noch immer eingeschränkt. Wir erwarten für 2024 einen moderaten Anstieg des Umsatzes und des Ergebnisses.

Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können und mit einer geordneten Vermögenslage erfolgreich wirtschaften können. Die obenstehende Prognose treffen wir auf Basis der Annahme, dass wir zwar, wie aus dem im Folgenden unter IV. erläuterten Risikobericht ersichtlich, von einem weiterhin verschärften Wettbewerbsdruck ausgehen, diesen allerdings aufgrund unserer langjährigen Kundenbeziehungen und unserer Zusammenarbeit mit der CF-Gastro teilweise auffangen können.

IV. Risiken und Chancen der voraussichtlichen Entwicklung

Risiken im Umfeld

Nach stark angestiegenen Rohstoff- und Energiepreisen in den vergangenen Jahren rechnen wir mit einer Stabilisierung der Preise auf dem aktuellen Niveau. Sollten die Preise dennoch erneut signifikant steigen, werden wir dies über Preissteigerungen an unsere Kunden weitergeben. Gleiches gilt für die Personal- und Logistikkosten, für die wir von einer weiteren Steigerung ausgehen. Soweit wir Kostensteigerungen nicht zeitnah und in vollem Umfang an unsere Kunden weitergeben können, wird sich dies auf unsere Rentabilität negativ auswirken.

Branchenrisiken und -chancen

Im Bereich Foodservice besteht ein weiterhin zunehmender Konzentrationsprozess, sowohl auf Anbieter- als auch auf Abnehmerseite, welcher den Wettbewerbsdruck erhöht, gleichzeitig aber auch Chancen bietet durch den Wegfall oder die Schwächung von Wettbewerbern. Diesem Risiko stellen wir uns durch intensiven Austausch in der Gemüsering-Gruppe und durch das Schaffen von Synergien in unserer Zusammenarbeit. Die Chancen versuchen wir durch verstärkte Vertriebsaktivitäten zu nutzen.

Frische und Nachhaltigkeit sind Themen, die in unserer Gesellschaft weiter an Bedeutung gewinnen. Fleischkonsum wird aus gesundheitlichen Gründen und aus Gründen des Klimaschutzes zunehmend kritisch gesehen, zudem wird die Diskussion rund um das Tierwohl breit geführt. Vegane und vegetarische Lebensweisen nehmen zu. Davon sollte der Bereich Obst & Gemüse profitieren.

Nachhaltige, regionale aber auch conveniente Lösungen sind gefragt, gleichzeitig spielen Flexibilität und Schnelligkeit für unsere Kunden aufgrund der personellen Herausforderungen in diesem Bereich eine zunehmende Rolle. Deshalb sehen wir aufgrund unserer regionalen Verankerung große Chancen, weitere Kunden zu gewinnen und das Geschäft mit den bestehenden Kunden, um zusätzliche Sortimente zu erweitern und so unseren Marktanteil auszubauen.

Regionale Produkte spielen auch bei den Kunden des Lebensmitteleinzelhandels sowie bei den Wochenmarktbeschickern eine große Rolle. Hier sehen wir gute Chancen, unsere Marktposition weiter auszubauen.

Mit unserer eigenen Logistik sehen wir bei regionalen Kunden weiter viel Potential. Mittlere Chancen liegen in der gegenüber dem Wettbewerb höheren Lieferfrequenz und dem Ausbau der Sortimente zur Erzielung höherer Umsätze je Belieferung.

Leistungswirtschaftliche Risiken und Chancen

Kostensteigerungen im Einkauf sowie den nachgelagerten Prozessen sind offensichtliche Herausforderungen, der wir uns durch die permanente Erarbeitung von Effizienzen aus der Zusammenarbeit innerhalb der Gemüsering-Gruppe stellen. Durch unsere gute Vernetzung in der Produktion sowie unsere breite Aufstellung in der Beschaffung sind wir überwiegend in der Lage, diesen Schwankungen in der Beschaffung entgegenzuwirken. Gleichzeitig bemühen wir uns bei längerlaufenden Lieferverträgen Risiken steigender Preise mit einzupreisen.

Die Streichung der reduzierten Mehrwertsteuersätze für den Außer-Haus-Verzehr hat die Bundesregierung für das Jahr 2024 umgesetzt. Rückläufige Umsätze durch daraus resultierende höhere Preise für die Konsumenten oder alternativ geringere Margen stellen unsere Kunden vor eine Herausforderung. Dem Risiko daraus resultierender rückläufiger Umsätze für uns versuchen wir durch die Erweiterung unserer Sortimente sowie der Gewinnung von neuen Kunden zu begegnen. Insgesamt halten wir das daraus resultierende Risiko für überschaubar.

Die für Mitte 2024 beschlossene Erhöhung der Mautgebühren versuchen wir über Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben.

Mit beleglosem Warenfluss, digitalem Informationsfluss sowie der Möglichkeit der Bestellannahme und Kommunikation mit unseren Kunden über EDI, App, Webshop und weitere Anbindungen sehen wir uns im Bereich Digitalisierung gut für die Anforderungen der Zukunft aufgestellt. Kleinere Wettbewerber werden sich hier erheblich schwerer tun.

Mitarbeiter sind für unsere Dienstleistung ein entscheidender Faktor. Der Wettbewerb um qualifizierte und motivierte Mitarbeiter ist auch in unserer Branche ausgeprägt. Gleichzeitig nimmt die Bereitschaft in Bereichen zu arbeiten, in denen Sonntags- und Nachtarbeit üblich sind, in der jüngeren Generation ab. Dies kann zu einem leistungswirtschaftlichen Risiko für unser Geschäft werden. Wir sehen es weiterhin als unsere Aufgabe, durch Ausbildung und Qualifikation aber auch durch ein gutes Miteinander und angemessene Entlohnung sowie zusätzliche Leistungen unsere Mitarbeiter zu binden und neue Mitarbeiter für uns zu gewinnen.

Durch den Umzug in die neuen Geschäftsräume im Geschäftsjahr 2022 und den damit verbundenen besseren Arbeitsbedingungen soll die Effizienz des Unternehmens weiterhin kontinuierlich verbessert werden und die Mitarbeiter an das Unternehmen gebunden werden.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Es bestehen zugesagte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinien mit überwiegend mittelfristigen Laufzeiten. Daneben managen wir aktiv unser operatives Nettoumlaufvermögen und damit unseren Liquiditätsbedarf. Wir sehen unsere Zahlungsfähigkeit auf Basis unserer Finanzplanung auch für die Zukunft als gesichert an.

Liquiditätsrisiken sehen wir dem Grunde nach vorrangig im Falle eines geänderten Zahlungsverhalten von Kunden oder durch etwaige Forderungsausfälle. Unser Debitorenmanagement führt daher wertmäßig abgestufte Bonitätsprüfungen durch und sieht standardisierte Zahlungsbedingungen sowie abgestufte Zustimmungserfordernisse für Abweichungen hiervon vor. Wir überwachen fortlaufend unsere Forderungsbestände und analysieren das Zahlungsverhalten. Überfällige Forderungen werden regelmäßig gemahnt.

Sonstige Risiken und Chancen

Betriebliche Risiken wie Brand könnten sich wesentlich auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. Daher haben wir diese Risiken ausreichend über von uns abgeschlossenen Versicherungen abgedeckt.

Beurteilung der Risikosituation

Unter Berücksichtigung aller uns bekannten Faktoren und unserer eingeleiteten Maßnahmen sehen wir keine Risiken, die einzeln oder in Summe den Fortbestand des Unternehmens aktuell gefährden oder die zukünftige wirtschaftliche Lage wesentlich beeinträchtigen können.

 

Taufkirchen, den 25. April 2024

Früchte Feldbrach GmbH

Clark Feldbrach

1 DESTATIS, Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" am 15. Januar 2024 in Berlin
2 AMI, Markt Woche Obst & Gemüse, Ausgabe Nr. 07/2024 Seite 5
3 AMI, Markt Woche Obst & Gemüse, Ausgabe Nr. 01/2023 Seite 11
4 AMI, Markt Woche Obst & Gemüse, Ausgabe Nr. 01/2024 Seite 5
5 AMI, Markt Woche Obst & Gemüse, Ausgabe Nr. 04/2023 Seite 4
6 AMI, Markt Woche Obst & Gemüse, Ausgabe Nr. 07/2024 Seite 5
7 AMI, Markt Woche Obst & Gemüse, Ausgabe Nr. 05/2024 Seite 2
8 AMI, Markt Woche Obst & Gemüse, Ausgabe Nr. 05/2024 Seite 4
9 DESTATIS, Pressemitteilung Nr. 64 vom 20.02.2024
10 AMI, Markt Woche Obst & Gemüse, Ausgabe Nr. 05/2024 Seite 7
11 AMI, Schaubild: Discounter wieder auf Niveau vor Corona

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.719.592,00 3.092.049,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.230.893,00 1.511.564,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1.229.878,00 1.509.858,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.015,00 1.706,00
II. Sachanlagen 1.487.099,00 1.578.885,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 29.032,00 31.252,00
2. technische Anlagen und Maschinen 998.372,00 1.058.027,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 459.695,00 489.606,00
III. Finanzanlagen 1.600,00 1.600,00
B. Umlaufvermögen 8.148.968,16 7.234.177,09
I. Vorräte 342.585,38 333.278,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.276.911,00 6.596.314,59
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 529.471,78 304.584,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 53.242,51 29.117,86
Aktiva 10.921.802,67 10.355.343,95

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.262.907,46 3.342.403,91
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Gewinnvortrag 2.242.403,91 1.406.915,25
IV. Jahresüberschuss 1.920.503,55 835.488,66
B. Rückstellungen 711.030,54 694.902,84
C. Verbindlichkeiten 4.937.871,81 6.311.237,20
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 1.779.970,26
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.937.871,81 4.531.266,94
D. Rechnungsabgrenzungsposten 9.992,86 6.800,00
Passiva 10.921.802,67 10.355.343,95

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 20.318.210,64 17.628.879,85
2. Personalaufwand 7.469.064,67 6.848.278,20
a) Löhne und Gehälter 6.416.433,10 5.855.457,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.052.631,57 992.820,51
davon für Altersversorgung 19.662,34 19.531,66
3. Abschreibungen 480.813,51 563.462,37
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 480.813,51 563.462,37
davon außerplanmäßige Abschreibungen 4.055,34
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.643.154,55 8.964.352,33
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24.620,26 22.044,86
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 42.647,93 30.560,22
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 773.775,69 397.169,93
8. Ergebnis nach Steuern 1.933.374,55 847.101,66
9. sonstige Steuern 12.871,00 11.613,00
10. Jahresüberschuss 1.920.503,55 835.488,66

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Früchte Feldbrach GmbH hat ihren Sitz in Taufkirchen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (Reg.Nr. HRB 175268).

Die Gesellschaft erfüllt die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB.

Im Anhang wurden die größenabhängigen Erleichterungen gem. §§ 286 Abs. 4 und 288 Abs. 2 HGB für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft in Anspruch genommen.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Gemüsering STUTTGART GmbH, Stuttgart, einbezogen. Die Gemüsering STUTTGART GmbH stellt sowohl den Konzernabschluss für den größten als auch den kleinsten Kreis an Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss der Gemüsering STUTTGART GmbH wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. Das Mutterunternehmen der Gemüsering STUTTGART GmbH ist die Jochen Schloemer Beteiligungs GmbH, Stuttgart.

Als verbundene Unternehmen (§ 271 Abs. 2 HGB) werden diejenigen Gesellschaften behandelt, die im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss nach §§ 290 ff. HGB der Gemüsering STUTTGART GmbH, Stuttgart, einzubeziehen sind.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um Abschreibungen aktiviert.

Die Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt linear über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 2 bis 20 Jahren. Anlagenzugänge werden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung pro rata temporis linear abgeschrieben.

Für die abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden Zugänge von abnutzbaren beweglichen geringwertigen Wirtschaftsgütern, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht mehr als EUR 800,00 betragen, im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden ohne Erfassung im Anlageverzeichnis sofort im Aufwand verbucht.

Die Nutzungsdauer für den entgeltlich erworbenen Firmenwert wurde auf 10 Jahre geschätzt. Die Lebensmittelbranche ist seit Jahren stabil und aufgrund der Zusammensetzung des Kundenstammes ist die Fluktuation der Kunden längerfristig betrachtet gering.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Waren erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Allen erkennbaren Einzelrisiken wird durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel enthalten den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten und wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet und umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Alle EUR-Angaben werden im Folgenden in TEUR angegeben.

C. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 1) und Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 2.393 (i. Vj. TEUR 2.536) enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.516 (i. Vj. TEUR 1.443) enthalten.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von EUR 45.094,76 (i. Vj. EUR 36.987,93) enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Es handelt sich dabei um Vorsteuer, die erst im Folgejahr abziehbar ist.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen zum Bilanzstichtag betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten TEUR 402 (i. Vj. TEUR 510), Boni TEUR 116 (i. Vj. TEUR 103), Mietnebenkosten TEUR 48 (i. Vj. TEUR 0) und Jahresabschlusskosten mit TEUR 42 (i. Vj. TEUR 23).

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vorjahr hatten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Diese beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 144 (i. Vj. TEUR 189) und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 183 (i. Vj. TEUR 187).

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben mit TEUR 827 (i. Vj. TEUR 452) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr sowie mit TEUR 0 (i. Vj. TEUR 125) eine Restlaufzeit von über einem Jahr bis zu fünf Jahren. Sie beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 403 (i. Vj. TEUR 115), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 18 (i. Vj. TEUR 0) sowie übrige sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 406 (i. Vj. TEUR 462).

D. Sonstige Angaben

1. Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 7.293 (i. Vj. TEUR 7.626) mit folgenden Fälligkeiten:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
1. Jahr 741 677
2. Jahr bis Ende der Laufzeit 6.552 6.949
7.293 7.626

2. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer der Gesellschaft ist:

Herr Clark Feldbrach, Kaufmann.

3. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Verrechnungskonten zu Gunsten der Gesellschaft TEUR
01.01.2023 83
31.12.2023 gesamt 76
Laufzeit unbestimmt
Verzinsung 3,5%

4. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss (TEUR 1.921) und den Gewinnvortrag (TEUR 2.242) in Höhe von insgesamt TEUR 4.163 auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt:

2023 2022
Angestellte 33 50
Gewerbliche Arbeitnehmer 87 65
120 115

 

Taufkirchen, den 25. April 2024

Früchte Feldbrach GmbH

Geschäftsführung

Clark Feldbrach

Anlagenspiegel zum 31.12.2022

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 133.580,81
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.799.798,97
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.933.379,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 33.287,88
2. technische Anlagen und Maschinen 1.113.086,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.253.524,75 134.866,51 126.514,71
Summe Sachanlagen 2.399.899,13 134.866,51 126.514,71
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.600,00
Summe Finanzanlagen 1.600,00
Summe Anlagevermögen 5.334.878,91 134.866,51 126.514,71
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 133.580,81 131.874,81
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.799.798,97 1.289.940,97
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.933.379,78 1.421.815,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 33.287,88 2.035,88
2. technische Anlagen und Maschinen 1.113.086,50 55.059,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.261.876,55 763.918,75
Summe Sachanlagen 2.408.250,93 821.014,13
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.600,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.600,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.343.230,71 2.242.829,91
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 691,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 279.980,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 280.671,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.220,00
2. technische Anlagen und Maschinen 59.655,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 138.267,51 100.004,71
Summe Sachanlagen 200.142,51 100.004,71
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens
Summe Finanzanlagen
Summe Anlagevermögen 480.813,51 100.004,71
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 132.565,81 1.015,00 1.706,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.569.920,97 1.229.878,00 1.509.858,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.702.486,78 1.230.893,00 1.511.564,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.255,88 29.032,00 31.252,00
2. technische Anlagen und Maschinen 114.714,50 998.372,00 1.058.027,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 802.181,55 459.695,00 489.606,00
Summe Sachanlagen 921.151,93 1.487.099,00 1.578.885,00
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 1.600,00 1.600,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.600,00 1.600,00
Summe Anlagevermögen 2.623.638,71 2.719.592,00 3.092.049,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Früchte Feldbrach GmbH, Taufkirchen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Früchte Feldbrach GmbH, Taufkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Früchte Feldbrach GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 25. April 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Katja Schickle, Wirtschaftsprüferin

Christian Lackner, Wirtschaftsprüfer

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