Drescher Full-Service Versand GmbHLiquidiert

Alois-Senefelder-Straße 1, 71277 Rutesheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 471992
Eingetragen
12.7.1999
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
1. die Abwicklung des Versandes von Werbematerial und Waren aller Art. 2. Die Gesellschaft darf alle Geschäfte eingeehen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Die Gesellschaft kann andere Unternehmen übernehmen oder sich an anderen Unternehmen beteiligen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Drescher Full-Service Versand GmbH

Offenburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Aktiva

31.12.2010 31.12.2009
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 64.591,06 55.867,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.565,00 4.225,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 434.404,00 437,156,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.433,00 70.368,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 140.210,01 644.612,01 0,00 511.769,00
709.203,01 567.636,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 619.038,60 528.119,00
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 128.496,00 106.650,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 14.410,00 761.944,60 343,00 635.112,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.044.327,36 1.782.466,54
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 16.908,51 2.694,83
3. Sonstige Vermögensgegenstände 439.246,43 2.500.482,30 109.189,10 1.894.350,47
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 107.491,23 205.056,51
3.369.918,13 2.734.518,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 133.957,82 67.732,35
4.213.078,96 3.369.887,33

Passiva

31.12.2010 31.12.2009
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapitel 102.500,00 102.500,00
II. Kapitalrücklage 204.516,75 204.516,75
III. Verlustvortrag -4.360,64 4.360,64
IV. Jahresüberschuss 4.360,64 0,00
307.016,75 302.656,11
8. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 669.061,49 508.474,13
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 65,50 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 225.937,58 56.628,30
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 559.314,92 401.723,82
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 35.901,69 9.031,29
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.193.645,11 1.885.222,42
6. Sonstige Verbindlichkeiten 222.135,92 206.151,26
- davon aus Steuern EUR 44.171,91 (i. Vj. EUR 33.437,97) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 10.001,36 (i. Vj. EUR 8.222,421 -
3.237.000,72 2.558.757,09
4.213.078,96 3.369.887,33

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

2010 2009
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 17.902.309,48 16.846.742,90
2. Erhöhung (i. Vj. Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 21.846,00 -32.461,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 85.437,27 37.568,28
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.796.378,96 5.677.971,48
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 621.917,46 6.418.296,42 554.915,43
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.205.095,43 3.744.982,09 6.232.886,91
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 834.563,61 5.039.659,04 754.744,70 4.499.726,79
- davon für Altersversorgung EUR 4.966,57 (i. Vj, EUR 352,28) -
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 164.163,86 207.618,71
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.023.576,09 5.975.589,27
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.080,40 1.792,04
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 32.260,15 46.968,68
10. Sonstige Steuern 1.450,38 0,00
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 331.267,21 -109.148,14
12. Auf Grund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn (i. Vj. ausgeglichener Verlust) -326.906,57 109.148,14
13. Jahresüberschuss 4.360,64 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2010 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuchs unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 2 HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Zum Zwecke der erhöhten Klarheit von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung wurden Vermerke und Erläuterungen weitgehend im Anhang dargestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften wurden im Vergleich zum Vorjahr mit Ausnahme der Änderungen durch das Bilanzrechtsmodemisierungsgesetz (BilMoG) unverändert angewendet. Die erstmalige Anwendung von BilMoG führte zu keinen wesentlichen Änderungen im Jahresabschluss, die Umstellungseffekte wurden deshalb nicht separat im außerordentlichen Ergebnis oder in den Gewinnrücklagen ausgewiesen.

Zwischen der Gesellschaft und der Eppe-Drescher Beteiligungsverwaltung GmbH, Rutesheim, (EDBV) besteht ein Ergebnisabführungsvertrag und folglich eine körperschaftsteuerliche, gewerbesteuerliche und umsatzsteuerliche Organschaft.

B. Annahme der Unternehmensfortführung

Die Liquiditätssteuerung und Zinsoptimierung innerhalb der Drescher-Gruppe erfolgt durch ein zentrales Cash-Pooling zwischen der Gesellschafterin EDBV und ihren inländischen Tochtergesellschaften. Diese finanziert sich wiederum zu einem ganz überwiegenden Teil aus Mitteln der französischen Muttergesellschaft Etablissement E. Eppe S.A. im Rahmen eines Kontokorrentdarlehens. Die Fälligkeit dieses Darlehens erfolgt frühestens 18 Monate nach Kündigung. Wir gehen davon aus, dass die französische Muttergesellschaft die Mittel auch weiterhin faktisch langfristig zur Verfügung stellt und uns damit eine solide Grundlage für die Finanzierung der laufenden Gesellschaftstätigkeit gegeben ist.

Auf Ebene der Drescher-Gruppe erstellen wir laufende Liquiditätsplanungen. Das Ergebnis dieser Liquiditätsplanung für das restliche Geschäftsjahr 2011 sowie bis zum 3. Quartal 2012 zeigt auf, dass die Liquidität für die Abwicklung des operativen Geschäfts ausreichend sein wird.

In der Liquiditätsplanung nicht berücksichtigt sind jedoch die Auswirkungen der steuerlichen Betriebsprüfung für die Jahre 2004 bis 2007. Diese ist inzwischen abgeschlossen, die endgültigen Steuerbescheide liegen jedoch noch nicht vollständig vor.

Ertragssteuerlich ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen. Umsatzsteuerlich besteht eine Steuernachforderung i. H. v. rd. EUR 2 Mio. inkl. Zinsen. Gemäß § 73 AO ergibt sich ein gesetzliches Haftungsverhältnis unserer Gesellschaft als Organtochter für diese Steuerschuld. Der Eintritt einer sofortigen Zahlungsverpflichtung in dieser Höhe würde in der derzeitigen Situation zur Zahlungsunfähigkeit des gesamten Organkreises führen.

Allerdings hat die Muttergesellschaft bzgl. des Großteils dieser Steuernachzahlung einen Billigkeitserlass beim Finanzamt beantragt. Vor dem Hintergrund der Gesamtumstände gehen wir davon aus, dass es uns mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gelingen wird, einen wesentlichen kurzfristigen Finanzmittelabfluss zunächst zu vermeiden. Das Risiko unserer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis sehen wir somit als gering an.

Vor diesem Hintergrund gehen wir für das Jahr 2011 und darüber hinaus von der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft bzw. der Unternehmensgruppe aus. Die Bilanzierung erfolgt somit unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Allerdings ist der Fortbestand der Gesellschaft durch die drohenden Steuernachzahlungen auf Grund der im Berichtsjahr abgeschlossenen Betriebsprüfung, welche zur Zahlungsunfähigkeit aller Gesellschaften des Organkreises führen kann, bedroht.

C. Rechnungslegungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagenvermögen sind mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen. Die Abschreibung auf Zugänge erfolgt zeitanteilig.

Geringwertige Wirtschaftsgüter unter 150 Euro werden sofort abgeschrieben. Für Geringwertige Wirtschaftsgüter über 150 Euro bis 1.000 Euro wird analog zu § 6 Abs. 2 a EStG pro Jahr ein Sammelposten gebildet und über 5 Jahre abgeschrieben (Poolabschreibung).

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden grundsätzlich zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten zum Bilanzstichtag, unter Berücksichtung des strengen Niederstwertprinzips, angesetzt.

Unfertige Erzeugnisse/Leistungen sind zu Herstellungskosten, höchstens jedoch zu ihren voraussichtlichen. Veräußerungserlösen abzüglich noch anfallender Kosten, unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Abwertungen wegen mangelnder Gängigkeit bzw. unzureichender Verwertbarkeit wurden im notwendigen und angemessenen Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist für das allgemeine Kreditrisiko mit 1% und für Skonto mit 2% gebildet.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

D. Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind gemäß § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

E. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagenvermögens ist in dem folgenden Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) gesondert dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die gesamten Forderungen und sonstigen. Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 3).

3. Flüssige Mittel

Die Position enthält den Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sowie den Bestand der Frankiermaschinen.

4. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 102.500,00 und wird in voller Höhe von der Eppe-Drescher Beteiligungsverwaltung GmbH, Rutesheim, gehalten.

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten TEUR 160 (Vorjahr: TEUR 114), Kundenboni TEUR 137 (Vorjahr: TEUR 92), Gewährleistungen TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 29) sowie für ausstehende Rechnungen TEUR 251 (Vorjahr: TEUR 220).

6. Verbindlichkeiten

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 36 (Vorjahr: TEUR 9).

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2010 31.12.2009
EUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt 153 130
Sonstige Verbindlichkeiten 15 34
Verbindlichkeiten aus Steuern 44 33
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 10 9
222 206

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Stand 31.12.2010 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: Stand 31.12.2009 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
TEUR TEUR TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 226 226 56 56
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 559 559 402 402
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 36 36 9 9
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafterin 2.194 2.194 -1.885 -1.885
sonstige Verbindlichkeiten 222 222 206 206
3.237 3.237 2.558 2.558

7. Umsätze

2010 2009
TEUR TEUR
a) Kundenerlöse
Inland 16.984 16.321
Ausland 205 132
Sonstige 274 6
Erlösschmälerungen -370 -323
17.093 16.136
b) Erlöse verbundene Unternehmen
Inland 75 102
Ausland 734 608
809 710
Gesamt 17.902 16.846

8. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 11).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen aus nicht ausreichenden Rückstellungen von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 16).

9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 47) enthalten.

F. Sonstige Angaben

1. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

2010 2009
Angestellte 39 32
Gewerbliche Arbeitnehmer 115 103
154 135

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Bezüglich der Angabe der Haftungsverhältnisse gem. § 268 Abs. 7 HGB verweisen wir auf die Ausführungen unter Abschnitt B. dieses Anhangs.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in folgender Höhe:

2011 2012 2013-2014
TEUR TEUR TEUR
Mietverpflichtungen, Verwaltungsgebäude Standort Offenburg 340 340 -
Leasingverpflichtungen für Fahrzeuge 50 17 0
Leasingverpflichtungen für IT und Maschinen 2.329 1.967 3.546
Gesamt 2.719 2.324 3.546

Angaben gem. § 285 Nr. 3 HGB n.F.

Bei den Leasingverträgen für IT und Maschinen handelt es sich hauptsächlich um Produktionsmaschinen, die von uns nur begrenzte Zeit genutzt werden, um den Maschinenpark ständig an den Stand der Technik anzupassen. Bei einem Kauf der Maschinen wäre die monatliche Ergebnisbelastung zunächst geringer. Wir würden jedoch das Verwertungsrisiko tragen.

3. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer sind:

 

Herr Hans Schulz, Offenburg,

 

Herr Gaston Pirih, Rosbruck / Frankreich.

Die Berufsbezeichnung der Geschäftsführer ist mit der Organstellung identisch. Auf die Angaben der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält.

4. Angabe zu dem Mutterunternehmen

Alleinige Gesellschafterin ist die Eppe-Drescher Beteiligungsverwaltung GmbH, Rutesheim. Deren Konzernabschluss wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und kann unter www.ebundesanzeiger.de eingesehen werden. Das Mutterunternehmen der Eppe-Drescher Beteiligungsverwaltung GmbH ist die Etablissement E. Eppe S.A., Sainte Savine, Frankreich. Das Unternehmen wird in den Konzemabschluss der Etablissement E. Eppe S.A., Sainte Savine, Frankreich einbezogen. Der Konzernabschluss der Etablissement E. Eppe S.A., Sainte Savine, Frankreich ist am Sitz der Etablissement E. Eppe S.A. in Sainte Savine einsehbar.

 

Offenburg, den 27. Juli 2011

Drescher Full-Service Versand GmbH

Geschäftsführung

Hans Schulz

Gaston Pirih

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2010 Zugänge Abgänge 31,12.2010
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 337.896,71 57.219,75 0,00 395.116,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.596,43 0,00 0,00 6.596,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.436.850,78 80.412,48 0,00 2.517.263,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 414.232,61 36.706,63 15.117,64 435.821,60
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 140.210,01 0,00 140.210,01
2.857.679,82 257.329,12 15.117,64 3.099.891,30
3.195.576,53 314.548,87 15.117,64 3.495.007,76
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2010 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2010
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 282.029,71 48.495,75 0,00 330.525,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.371,43 660,00 0,00 3.031,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.999.694,78 83.164,48 0,00 2.082.859,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 343.844,61 31.843,63 6.299,64 369.388,60
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.345.910,82 115.668,11 6.299,64 2.455.279,29
2.627.940,53 164.163,86 6.299,64 2.785.804,75
Buchwerte
31.12.2010 31.12.2009
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 64.591,00 55.867,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.565,00 4.225,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 434.404,00 437.156,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.433,00 70.388,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 140.210,01 0,00
644.612,01 511.769,00
709.203,01 567.636,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der Drescher Full-Service Versand GmbH, Offenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass die Einhaltung der formalen Voraussetzungen aus § 264 Abs. 3 Nr. 3 und 4 HGB von uns im Zeitpunkt der Beendigung der Jahresabschlussprüfung nicht beurteilt werden konnte, da diese Voraussetzungen ihrer Art nach erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllbar sind.

Ferner weisen wir auf die Ausführungen im Anhang der Gesellschaft hin. Dort ist in Abschnitt B. unter der Überschrift "Annahme der Unternehmensfortführung" ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft durch drohende Steuernachzahlungen auf Grund der im Berichtsjahr abgeschlossenen Betriebsprüfung, welche zur Zahlungsunfähigkeit aller Gesellschaften des Organkreises führen kann, bedroht ist.

 

Stuttgart, den 23. August 2011

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Peisger, Wirtschaftsprüferin

Serrano, Wirtschaftsprüferin

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