Allgemeine Gebäudereinigung
Autohaus Schorr GmbH
Wilhelm-Rinkens-Straße 1, 99817 Eisenach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sascha Christof Schorr seit 24.11.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% | |
| 49.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Schorr GmbHEisenachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Wirtschaftsbericht 1.1. Geschäftstätigkeit Die Autohaus Schorr GmbH gehört zu den volumenstärksten Opelhändlern mit Hauptsitz am Opel Produktionsstandort Eisenach. Unter dem Dach der Eisenacher Zentrale wurde per 31.12.2023 die Marke Opel an den folgenden Standorten vertrieben:
1.2. Branchenentwicklung Geschäftstätigkeit 241.883 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im letzten Monat des alten Jahres neu zugelassen, -23,0 Prozent weniger als im Dezember 2022. In der Jahresbilanz stehen somit insgesamt 2,84 Millionen Neuwagen, das sind +7,3 Prozent mehr als 2022. 67,1 Prozent (+12,4 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 32,8 Prozent (-1,9 %) privat zugelassen. Die bevorzugten Farben beim Neuwagenkauf waren weiterhin Grau (31,6 %) und Schwarz (26,5 %). Der Anteil der weißen Pkw lag ebenfalls auf Vorjahresniveau (20,7 %). Die deutschen Marken verzeichneten im Jahr 2023 überwiegend gestiegene Neuzulassungszahlen. Smart verzeichnete mit +42,9 Prozent das stärkste Plus und einen Anteil von 0,6 Prozent. Ebenfalls zweistellig waren die Zugewinne bei MAN (+26,1 %/0,1 %), Audi (+15,7 %/8,7 %), Mini (+14,4 %/1,6 %), Mercedes (+13,7 %/9,8 %), Porsche (+12,0 %/ 1,2 %) und BMW (+11,2 %/8,2 %). VW (+7,9 %/18,2 %) und Opel (+0,2 %/5,1 %) erreichten einstellige Zulassungssteigerungen. Bei Ford (-11,2 %/4,1 %) zeigte sich das Jahr 2023 hingegen rückläufig. Mit einem Anteil von 18,2 Prozent war VW in 2023 weiterhin anteilsstärkste deutsche Marke. Bei den Importmarken fielen die Jahresergebnisse verschieden aus. Während GWM (+19.316,7 %/0,2 %), Lotus (+161,0/0,0 %) und Nio (+153,6 %/0,0 %) deutliche Zuwächse aufwiesen, zeigten sich bei LEVC (-94,2 %/0,0 %), Lada (-80,3 %/0,0 %), Lynk & Co (-65,4 %/0,1 %), Mitsubishi (-44,8 %/0,7 %), und DS (-39,6 %/0,1 %) Rückgänge von mehr als 30 Prozent. Die Importmarken wurden in der Jahresbilanz von Skoda (+17,1 %) mit einem Anteil von 5,9 Prozent angeführt, gefolgt von Seat (+18,8 %) mit 4,7 Prozent. Mit einem Neuzulassungsanteil von 30,1 Prozent bildeten die SUVs (+10,0 %) das stärkste Segment in der Jahresbilanz, gefolgt von der Kompaktklasse (16,3 %/+10,0 %), den Kleinwagen (11,9 %/+2,6 %), den Geländewagen (11,4 %/+8,3 %) und der Mittelklasse (10,5 %/+11,1 %). Die Oberklasse verzeichnete mit einem Zuwachs von +12,9 Prozent den größten Zulassungsanstieg, ihr Anteil betrug in der Jahresbilanz 1,0 Prozent, dicht gefolgt von den Sportwagen mit +12,7 Prozent und einem Anteil von 1,0 Prozent. Rückläufig waren die Segmente Mini-Vans (-18,1 %/0,7 %) und Minis (-2,5 %/5,0 %). Der Anteil benzinbetriebener Pkw (978.660/+13,3 %) lag mit 34,4 Prozent über dem Vorjahresniveau (32,6 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw (486.581/+3,0 %) wies in der Jahresbilanz 17,1 Prozent (Vorjahr: 17,8 %) aus. Bei den alternativen Antriebsarten vielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. 840.304 hybridangetriebene Fahrzeuge (+1,6 %) erreichten einen Anteil von 29,5 Prozent, darunter befanden sich 175.724 Plug-in-Hybride (-51,5 %) mit einem Anteil von 6,2 Prozent. 524.219 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 18,4 Prozent eine Steigerung von +11,4 Prozent auf. Flüssiggasbetriebene Pkw (13.147/-12,4 %) waren mit einem Anteil von 0,5 Prozent und erdgasangetriebene Pkw (1.327/ -28,1 %) mit 0,0 Prozent im Jahr 2023 vertreten. Die CO 2 -Emission der Pkw stieg 2023 um +4,9 Prozent, im Durchschnitt auf 114,9 g/km (Vorjahr: 109,6 g/km). Die Nutzfahrzeuge schlossen das Jahr 2023 ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. Die Neuzulassungsstatistik wies für die Zugmaschinen insgesamt einen Zuwachs von +8,4 Prozent, darunter Sattelzugmaschinen mit +30,1 Prozent, gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus. Die Lastkraftwagen (Lkw) stiegen um +14,5 Prozent, die Kraftomnibusse um +12,5 Prozent und die Sonstigen Kraftfahrzeuge (Kfz) legten um +0,3 Prozent zu. Der Kraftradmarkt hatte im Jahr 2023 mit 222.046 Neuzulassungen ein Minus von 0,8 Prozent eingefahren. Insgesamt bescherten 3.476.546 neu zugelassene Kfz der Neuzulassungsbilanz des Jahres 2023 ein Plus von 7,3 Prozent. Aus 272.401 neu zugelassenen Kfz-Anhängern resultierte ein Minus von 12,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Jahresbilanz des Gebrauchtfahrzeugmarktes schloss mit 7.024.629 (+5,7 %) umgeschriebenen Kfz und 414.785 Kfz-Anhängern (-1,2 %). Mehr als 6,03 Millionen Pkw (+6,9 %) wechselten im Laufe des Jahres den Halter beziehungsweise die Halterin. Kontakt: Stephan Immen, Telefon: +49 461 316-1293 Quelle: kba.de Opel hat im abgelaufenen Jahr 144.901 Fahrzeuge zugelassen und liegt damit um 313 Fahrzeuge (0,22%) über dem Vorjahresniveau. Das entspricht einem Marktanteil von 5,1 %. Peugeot hat im abgelaufenen Jahr 46.836 Fahrzeuge zugelassen und liegt damit um 1.616 Fahrzeuge (3,57%) über dem Vorjahresniveau. Das entspricht einem Marktanteil von 1,6 %. Citroen hat im abgelaufenen Jahr 39.894 Fahrzeuge zugelassen und liegt damit um 3.207 Fahrzeuge (8,74%) unter dem Vorjahresniveau. Das entspricht einem Marktanteil von 1,4 %. Fiat hat im abgelaufenen Jahr 76.535 Fahrzeuge zugelassen und liegt damit um 1.236 Fahrzeuge (-1,59%) unter dem Vorjahresniveau. Das entspricht einem Marktanteil von 2,7 %. Hyundai hat im abgelaufenen Jahr 106.381 Fahrzeuge zugelassen und liegt damit um 1.307 Fahrzeuge (1,24%) über dem Vorjahresniveau. Das entspricht einem Marktanteil von 3,7 %. Land Rover hat im abgelaufenen Jahr 13.779 Fahrzeuge zugelassen und liegt damit um 1.631 Fahrzeuge (1,24%) über dem Vorjahresniveau. Das entspricht einem Marktanteil von 0,5 %. 1.3. Auftrags-/ Umsatzentwicklung Die Betriebe der Autohaus Schorr GmbH haben im zurückliegenden Wirtschaftsjahr insgesamt 1.765 (Vj.: 1.589) Fahrzeuge, davon 1.071 (Vj.: 878) Neu- und Vorführfahrzeuge und 694 (Vj.: 711) Gebrauchtwagen, abgesetzt. 1.4. Investitionen Im laufenden Geschäftsjahr sind Investitionen vor allem im Bereich der Werkstatt, Verkauf und Außendarstellung vorgenommen worden. Die größten Einzelposten ergeben sich mit der nachfolgenden Aufstellung: • EDV: Software und Hardware im Rahmen der Digitalisierung * • Opel CI - Digitalisierung im Handel (Informations- und Fahrzeugkonfigurationsdisplays) * • Umstellung von Beleuchtungskomponenten auf LED • Dachsanierungen nach energetischen Gesichtspunkten an den Standorten Mühlhausen und Eisenach in Summe 174 TE • Hebebühnen • Werkzeuge zur Fahrzeuginstandsetzung und -wartung Für die nach § 7 Absatz 1 EStG anzusetzende Nutzungsdauer kann für die materiellen Wirtschaftsgüter "Computerhardware" sowie immateriellen Wirtschaftsgüter "Betriebs- und Anwendersoftware" eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von einem Jahr zugrunde gelegt werden. Dies ist für die mit einem * gekennzeichneten Aufzählungen erfolgt. Es handelt sich um einen Betrag in Höhe von 81 TE. Für eine weitere Dachfläche in Eisenach wurde eine Rückstellung in Höhe von 74 TE eingestellt. 1.5. Finanzierung Im Betriebsmittelbereich setzt sich die Finanzierung im Wesentlichen aus zwei Bausteinen zusammen: Der volumenmäßig größte Teil ist die Finanzierung der Lagerfahrzeuge über die Herstellerbanken,die Stellantis Bank SA., Jaguar Bank | Land Rover Bank (Jaguar Financial Services & Land Rover Financial Services - ein Service der Consors Finanz), Hyundai Finance (ein Geschäftsbereich der Hyundai Capital Bank Europe GmbH) und die Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe GmbH. Der restliche Teil der Betriebsmittelfinanzierung wird über unsere langjährigen Geschäftsverbindungen abgedeckt. 1.6. Personal- und Sozialbereich Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich wie folgt entwickelt: 3 Jahresübersicht Anzahl Mitarbeiter:
An jedem Standort ist ein verantwortlicher Betriebsleiter vor Ort eingesetzt, der für das Tagesgeschäft verantwortlich zeichnet. 1.7. Analyse der Lage 1.7.1. Spartenentwicklung Im Jahr 2023 hat sich der Umsatz um 11,90 % erhöht und wurde um 5.102.114 Euro überschritten. Die Umsatzsteigerung im Vorjahr resultierte überwiegend aus den Bereichen Fahrzeugverkauf, Teile und Service. Der Umsatz im Neu- und Vorführwagenbereich ist um 20,5 %, also um 4.922 TEuro auf 28.927 TEuro gestiegen. Das Gebrauchtwagengeschäft liegt leicht unter dem Vorjahresniveau. Wir verzeichnen einen leichten Umsatzrückgang von 3,95 % um 407 TEuro auf 9.905 TEuro. Im Servicebereich verzeichnen wir einen Umsatzrückgang in Höhe von 2,48 %, also um 78 TEuro auf 3.243 TEuro. In der Sparte Teile, Zubehör und Sonstige Erlöse verzeichnen wir einen Umsatzzuwachs in Höhe von 2,99 %, also um 159 TEuro auf 5.485 TEuro. Der Umsatz im Mietwagen-Bereich konnte um 20,0 %, also um 69 TEuro auf 414 TEuro gesteigert werden. 1.7.2. Umsatzrendite Die nachfolgende Übersicht zeigt den Jahresüberschuss der vergangenen drei Jahre. Wir haben das letzte Wirtschaftsjahr mit einem Ergebnis in Höhe von 10.819,43 Euro abgeschlossen.
1.7.3. Eigenkapitalrentabilität Das Eigenkapital der Gesellschaft ist im Wirtschaftsjahr um 11 TEuro auf 892 TEuro gestiegen. Die Steigerung ergibt sich aus dem Gewinn des Wirtschaftsjahres. Eine Gegenüberstellung zeigt die Entwicklung der letzten drei Wirtschaftsjahre.
1.7.4. EBIT/EBITDA Die operative Ertragskraft der Autohaus Schorr GmbH ist aus den folgenden Kennzahlen zu ersehen:
1.7.5. Rohergebnis Das Rohergebnis (Umsatzerlöse + sonstige betriebliche Erträge - Materialaufwand) der Autohaus Schorr GmbH betrug in dem letzten Wirtschaftsjahr 9.777 TEuro (Vj.: 8.841 TEuro). 1.7.6. Kostenentwicklung Aufgrund der Gegenüberstellung der Gewinn- und Verlustrechnung der Wirtschaftsjahre 2022 und 2023 ergibt sich eine Erhöhung der Kosten um 991 TEuro. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der Steigerung der Personalkosten um TEuro 392, der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEuro 361, der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen um TEuro 394. Dem gegenüber stehen die Minderung der Abschreibungen um 158 TEuro. 1.7.7. Finanzergebnis Das Finanzergebnis der Autohaus Schorr GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 390 TEuro auf -688 TEuro verschlechtert. 1.7.8. Finanzlage 1.7.8.1. Cashflow Der von dem Unternehmen erwirtschafte Cash-Flow (Jahresüberschuss + Abschreibungen) betrug im letzten Wirtschaftsjahr 1.309 TEuro. Das Unternehmen ist seinen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachgekommen. 1.7.8.2. Verschuldungsgrad Der Verschuldungsgrad (Verbindlichkeiten und Rückstellungen / Eigenkapital) der Autohaus Schorr GmbH hat sich im Zuge des Erhöhung der Bilanzsumme im letzten Wirtschaftsjahr erhöht. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine stille Beteiligung mit 1 Mio.€ enthalten, die im Insolvenzfall nachrangig wäre. 1.8. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im letzten Geschäftsjahr um 19.583.769,67 Euro erhöht und liegt jetzt bei 37.926.213,96 Euro. 1.8.1 Eigenkapitalquote Das Eigenkapital setzt sich zusammen aus:
Das entspricht einer Eigenkapitalquote von 2,35 % zum Bilanzstichtag. 1.8.2. Anlagenintensität Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.475 TEuro auf 7.211 TEuro erhöht. 1.8.3. Vorratsintensität Das Vorratsvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 15.322 TEuro auf 24.831 TEuro erhöht. Die Position Neuwagen erhöhte sich um 8.753 TEuro auf 11.589 TEuro, die Position Gebrauchtwagen erhöhte sich um 596 TEuro auf 2.467 TEuro. Die Vorführfahrzeuge/Tageszulassungen erhöhte sich ebenfalls um 4.662 TEuro auf 8.650 TEuro. Der Bestand von Teilen, Zubehör und Sonstigem verringerte sich um 1.311 TEuro auf 2.125 TEuro. 1.8.4. Bewertungschancen und -risiken Der Fahrzeugbestand wurde zum Bilanzstichtag bewertet und folgende Abschreibungen wurden in die Bilanz eingestellt:
Zusätzliche Rückstellungen wurden ebenfalls vorgenommen:
2. Risikobericht 2.1. Unternehmensplanung und -steuerung Als wesentliches Mittel zur Risikoreduzierung dient dem Unternehmen die zentrale Finanzbuchhaltung in Eisenach und die damit verbundenen Controlling Möglichkeiten. Durch das damit verbundene detaillierte Berichtswesen gelingt es, potentielle Risiken frühzeitig zu erkennen und entgegenzusteuern. Darüber hinaus sehen wir keine bestandsgefährdenden oder entwicklungsbeeinträchtigenden Tatsachen. 2.2. Revision Überprüfungen seitens der Hersteller (Audits) finden markenspezifisch statt. Bisher gab es keine nennenswerten Beanstandungen. Seit dem 01.07.2019 findet die Auditierung der Neuwagensparte über die europäische Dokumentenkontrolle statt. Hier werden Vorgänge zeitnah nach Fahrzeugauslieferung geprüft. In 2023 kam es hier zu keinen Beanstandungen. 2.3. Preisänderungsrisiken Preisänderungsrisiken bestehen nicht, da der Hersteller im Falle von Produktaufwertungen einen sog. Lagerausgleich für Bestandsfahrzeuge vergütet. Preiserhöhungen werden versucht durch das Unternehmen zeitnah an den Kunden weiterzugeben. Für bereits vorliegende Aufträge gewährt der Hersteller Preisschutz. 2.4. Fremdwährungsrisiken Fremdwährungsrisiken bestehen für das Unternehmen nicht, da alle Geschäfte in Euro abgewickelt werden. 2.5. Ausfallrisiken Ausfallrisiken beschränken sich im Einzelfall auf Werkstattleistungen die unterjährig bereits berichtigt werden. Darüber hinaus ist eine Pauschalwertberichtigung von 16 TEuro in die Bilanz eingestellt. Weitere Risiken sind nicht zu erwarten. 2.6. Risiken aus Finanzinstrumenten Die Kreditinanspruchnahme bei den Geschäftsbanken ist im Geschäftsjahresverlauf ebenfalls relativ starken Schwankungen unterworfen. Diese Finanzierungen unterliegen einem Zinsänderungsrisiko. Aufgrund der Äußerungen der EZB halten wir das Risiko von Zinserhöhungen für gegeben. 3. Prognosebericht Für unser operatives Geschäft haben wir uns für das kommende Wirtschaftsjahr 2024 folgende Ziele gesetzt: • Abbau von Beständen die uns die Hersteller nach einer Bestelldauer von über 2 Jahren in einem Zeitraum von 2 Monaten geliefert haben. • Im After-Sales-Bereich gilt unverändert das Umsatzniveau des abgelaufenen Geschäftsjahres als Benchmark, um uns im rauer werdenden Umfeld zu behaupten. Durch gezielte Schulungsmaßnahmen soll die Professionalität der verantwortlichen Mitarbeiter in diesem Bereich erhöht werden. • Im Verkauf setzen wir weiterhin verstärkt auf das Firmenkundengeschäft, da im Privatkundensegment mit sinkenden Absatzzahlen zu rechnen ist. Für Kunden mit einem Fuhrpark bis 10 Einheiten implementieren wir in allen Bereichen kompetente Firmenkundenbetreuer als Ansprechpartner. Kunden mit einem Fuhrpark über 10 Einheiten werden durch unser Flottenzentrum betreut. Gleichzeitig zielen wir auf das Servicepotential im Segment der kleinen und mittelständischen Unternehmen ab. • Ausbau des Telefonmarketings und Optimierung der Abläufe in Punkto der CRM Software. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sind für das Unternehmen deshalb von so entscheidender Bedeutung, weil wir ein klassischer Retailer sind. Das heißt, die von uns vertriebenen Marken sind in der Regel nicht in den Firmenwagenkatalogen gelistet und werden in erster Linie direkt vom Endverbraucher gekauft und auch bezahlt. Im Allgemeinen sind wir den Risiken und Chancen einer Automobilhandelsgruppe ausgesetzt, die sich nur im modell- und absatzpolitischen Rahmen der Hersteller und Importeure bewegen kann. 4. Forschungsbericht Das Unternehmen betreibt keine Forschung und keine Entwicklung. 5. Zweigniederlassungsbericht Hauptbetrieb: 99817 Eisenach - Wilhelm-Rinkens-Strasse 1 Niederlassungen: 99974 Mühlhausen - Ammersche Landstrasse 140 99085 Erfurt - An der Henne 22 99310 Arnstadt - Ichtershäuser Str.76
Eisenach, den 15. April 2024 gez. Sascha Schorr BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangDie Autohaus Schorr hat ihren Sitz in Eisenach, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Jena unter HRB 403162. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss auf den 31. Dezemeber 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264ff. HGB) sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der erworbene Firmenwert wird analog der steuerrechtlichen Regelung über 15 Jahre Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu 250,00 Euro werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 Euro aber nicht mehr als 1.000,00 Euro wird ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Forderungen
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Angabe zu Verbindlichkeiten
Art und Form der dinglichen Sicherheit Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Sicherungsübereignungen des Kfz-Bestandes, eine Raumsicherungsübereignung des Warenbestandes und Forderungsabtretungen. Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen Euro 3.589.495,22 (Vorjahr: Euro 2.880.751,87). Davon entfallen auf Steuern Euro 33.711,20 (Vorjahr: Euro 221.885,87) und im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 2.436,17 (Vorjahr: Euro 0,00). Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 10.819,43. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von Euro 636.632,79, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden Euro 636.632,79 vorgetragen. Sonstige Pflichtangaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen beträgt Euro 499.434 p.a.. Die Mietverträge sind befristet, haben unterschiedliche Laufzeiten und können mit einer Kündigungsfrist von 3 bzw. 6 Monaten vor Ablauf gekündigt werden. Die Betriebsgrundstücke der Autohaus Schorr GmbH wurden im Rahmen einer Betriebsaufspaltung komplett angepachtet. Der jährliche Mietzins beträgt Euro 499.434,00. Die Gesellschaft hat weiterhin finanzielle Verpflichtungen aus der Rückübernahme von Leasingfahrzeugen gegenüber der Stellantis Bank SA. Durch Übergabe von der Opel Bank S.A. an die Stellantis Bank SA kann keine Saldenbestätigung erstellt werden. Der Vorjahreswert betrug Euro 11.753.064,57. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Diplombetriebswirt (BA) Sascha Schorr, Eisenach, einzelvertretungsberechtigt. Vergütungen der Geschäftsführer Von der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird abgesehen. Auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird entsprechend verwiesen. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Geschäftsjahresende Lieferkettenprobleme der Hersteller sind zum Teil noch vorhanden, können aber von uns nicht beeinflusst werden. Zum Teil kommt es dadurch zu Verzögerungen im Neuwagengeschäft. Unterschrift der Geschäftsleitung
Eisenach, den 15. April 2024 gez. Sascha Schorr Anlagespiegel
Die Zugänge der Abschreibungen 2) ergeben sich aus der stattgefundenen Betriebsprüfung für Jahre 2016 - 2020. Die Zugänge sind mit den Bruttoanschaffungskosten enthalten. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autohaus Schorr GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Autohaus Schorr GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Autohaus Schorr GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipuationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellunge nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Eschwege, den 11. Oktober 2024 gez. Prof. Dr. Volkmar Rode, Wirtschaftsprüfer " |
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