Follmann GmbH & Co. KG

32423 Minden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRA 8665
Vorher
Follman GmbH & Co. KG
Eingetragen
12.8.2014

Finanzübersicht

Historie

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Gesellschafter

2 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Persönlich haftender Gesellschafter
Germany
Kommanditist
Germany
1.100.000 €

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Follmann Chemie GmbH

Minden

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzern - Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Grundlagen des Konzerns

Die international tätige Follmann Chemie Gruppe mit den Geschäftsbereichen Follmann und Triflex wird von der Follmann Chemie GmbH als Muttergesellschaft geführt. Diese nimmt für beide Geschäftsbereiche die betrieblichen Funktionen Produktion und Logistik sowie diverse Servicefunktionen wahr.

Die gleichfalls in Minden ansässigen Tochtergesellschaften Follmann GmbH & Co. KG und Triflex GmbH & Co. KG verantworten die Funktionen Vertrieb und Marketing im Inland und in Staaten ohne eigene Vertriebsgesellschaft. Zudem betreuen sie die Entwicklung für ihren Geschäftsbereich. Follmann wendet sich mit Druckfarben und Klebstoffen an Industriekunden in diversen Branchen. Follmann fokussiert sich auf innovative und nachhaltige Produkte wie wasserbasierte Druckfarben und emissionsarme Klebstoffe. Triflex beliefert in den Marktsegmenten Abdichtung, Straßenmarkierung sowie Infrastruktur überwiegend geschulte Verarbeiter des Handwerks im Direktvertrieb. Triflex geht konsequent seinen Weg voran als Partner der Bauwirtschaft mit hochwertigen Systemlösungen und einem breiten, intensiven Serviceangebot.

Die Follmann Chemie Gruppe ist mit Gesellschaften in Belgien, China, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Russland, der Schweiz und Singapur vertreten.

2. Wirtschaftsbericht

Im Berichtsjahr wurde die wirtschaftliche Entwicklung der Follmann Chemie Gruppe maßgeblich durch den Ukraine-Konflikt beeinträchtigt. Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine am 24. Februar 2022 hat sich in erster Linie durch deutlich steigende Energie- sowie Einkaufspreise und eine weitere Verschärfung von Lieferengpässen bemerkbar gemacht. Infolgedessen stieg die Inflation stark an und die Kaufkraft der privaten Haushalte wurde erheblich geschmälert. Die EZB hat durch die Erhöhung des Refinanzierungszinssatzes auf mittlerweile 3 % versucht, diesem entgegenzuwirken. Die erhöhten Finanzierungskosten für investive Maßnahmen führten im Baubereich, der für unseren Geschäftsbereich Triflex von besonderer Bedeutung ist, dazu, dass Projekte verschoben oder eventuell sogar gestoppt wurden, da eine Realisierung wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll war.

Diese Rahmenbedingungen behinderten auch den Geschäftsbereich Follmann in seiner auf neue Marktsegmente und neue Produktsysteme ausgerichteten Strategie.

Die Europäische Kommission errechnet für die Länder der Europäischen Union eine Zunahme des BIP im Jahr 2022 um 3,2 %. Für Deutschland rechnet sie mit einem Wachstum von 1,6 %. Für die deutsche chemische Industrie ohne Pharma berichtet der Verband der Chemischen Industrie für 2022 einen Rückgang der Produktion um 8,5 % und einen Anstieg der Erzeugerpreise um 23,7 %.

Die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren verdeutlichen den Verlauf des Geschäftsjahres, wobei Umsatzerlöse und Ergebnis die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren darstellen. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren wurden zur Steuerung nicht verwendet.

Insgesamt konnte der Konzern den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 14,4 % auf M€ 257,6 steigern. Das geplante Wachstum wurde damit leicht überschritten. Beide Geschäftsbereiche konnten ihr Absatzvolumen in 2022 deutlich erhöhen. Die gestiegenen Rohstoffstoffpreise konnten sie zumindest teilweise an ihre Kunden weiterreichen. 44 % des Umsatzes entfielen auf Druckfarben, Beschichtungen und Klebstoffe, 55 % auf bauchemische Produkte sowie 1 % auf Dienstleistungen. In Deutschland wurden 40 % des Umsatzes erzielt. Der Auslandsanteil betrug 60 %, wobei 28 % auf die Europäische Union (ohne Deutschland) und 32 % auf Länder außerhalb der EU entfielen.

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen) stieg um 13,5 % auf M€ 258,7. Die Produktionsmenge nahm um 8,5 % auf 60.666 TME (Tausend Mengeneinheiten) ab.

Die Materialaufwandsquote spiegelt mit einem deutlichen Anstieg um 2,3 %-Punkte auf 48,3 % die unerfreuliche Entwicklung der Rohstoffpreise wider.

Im Jahresdurchschnitt wurden 881 Mitarbeiter beschäftigt. Das sind 29 Mitarbeiter mehr als im Vorjahr. Die Personalaufwandsquote ging um 1,8 %-Punkte auf 22,6 % der Gesamtleistung zurück.

Der Aufwand für Forschung und Entwicklung wurde im Geschäftsjahr 2022 um 10,0 % auf M€ 5,1 reduziert.

Die Ergebniszahlen erreichten trotz des Umsatzwachstums nicht die Erwartungen und damit auch nicht das sehr gute Vorjahresniveau. Wie geplant stockten wir das Personal deutlich auf, so dass der Personalaufwand um 5,0 % auf M€ 58,5 erhöht wurde. Die Abschreibungen stiegen investitionsbedingt um 13,7 % auf M€ 10,9. Das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) von M€ 23,9 (9,2 % der Gesamtleistung) lag um 6,4 % unter dem des Vorjahres. Der Jahresüberschuss M€ 14,5 erreichte nicht ganz das Vorjahresniveau und fiel damit schlechter als erwartet aus. Der Cash-Flow (Konzernjahresergebnis zzgl. Abschreibungen und Veränderung der langfristigen Rückstellungen) betrug M€ 25,4. Der Finanzmittelbestand des Konzerns sank gegenüber dem Vorjahr aufgrund der hohen Investitionen und der Zunahme von Vorräten und Forderungen von M€ 54,9 auf M€ 47,2.

Aus Investitionstätigkeit flossen M€ 17,5 ab. Der überwiegende Teil floss in ein neues Technologie- und Wissenszentrum sowie in Produktionsanlagen für neue Produkte. Aus Finanzierungstätigkeit flossen für Tilgung von Bankkrediten und Ausschüttungen an Gesellschafter M€ 7,8 ab.

Die Bilanzsumme stieg um 1,5 % auf M€ 203,6. Die hohen Investitionen führten zu einer Erhöhung des Anlagevermögens um 7,9 % auf M€ 96,6. Die Vorräte haben sich hauptsächlich aufgrund der erhöhten Preise um 21,0 % auf M€ 37,1 erhöht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich um 11,6 % auf M€ 20,0 zu. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich zum Jahresende auf M€ 8,7. Die Tilgung bestehender Bankdarlehn erfolgte vereinbarungsgemäß.

Das Eigenkapital des Konzerns erhöhte sich auf M€ 174,9 von M€ 164,9 im Vorjahr. Die sehr gute Eigenkapitalquote von 85,9 % übertraf sowohl die Erwartungen als auch den Vorjahreswert.

Insgesamt hat der Follmann-Konzern das Geschäftsjahr 2021 erfolgreich abgeschlossen und ist finanziell sehr solide aufgestellt.

3. Chancen- und Risikobericht

Grundsätzlich streben wir ein ausgewogenes Verhältnis von Chancen und Risiken an. In Strategie und Planung sind die mit unserem Geschäft verbundenen Chancen und Risiken angemessen berücksichtigt.

Chancen, soweit sie nicht in unseren Planungen abgebildet sind, sehen wir vor allem darin, dass es unseren Vertriebsgesellschaften schneller als erwartet gelingt, ihren Kunden durch Produkt- und Systeminnovationen zusätzlichen Mehrwert in ihrem Geschäft zu bieten.

Sollten unsere Vertriebsgesellschaften ihren Einstieg in neue Marksegmente und die Ausweitung ihrer Aktivitäten in den Auslandsmärkten erfolgreicher bewältigen als bislang erwartet, so würde sich dies positiv auf Umsatz und Ergebnis auswirken.

Im Folgenden werden die Risiken absteigend nach ihrer Bedeutung für die Follmann Chemie GmbH beschrieben.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Konflikts auf unsere Geschäftspartner und auf unser eigenes Geschäft lassen sich nur schwer absehen und quantifizieren. Im Jahr 2022 konnten wir den finanziellen Schaden aufgrund der breit diversifizierten Zielmärkte unserer Vertriebsgesellschaften begrenzen.

Besonderes Augenmerk legen wir auf Risiken, die aus der Geschäftsentwicklung der Zielmärkte und Kunden unserer Unternehmensgruppe entstehen könnten. Unser Berichtswesen und bewährte Controlling Systeme sorgen für die notwendige Transparenz unserer Aktivitäten. Damit ist sichergestellt, dass Abweichungen zeitnah erkannt werden und schnell gegengesteuert werden kann. Negativen Entwicklungen in Zielmärkten versuchen wir durch Innovationen und Erschließung neuer Anwendungsfelder für unsere Produkte zu begegnen.

Im Bereich der Beschaffung (Verfügbarkeit, Qualität, Preis) liegt ein wesentliches Risiko. Dem begegnen wir zwar mit gut ausgebildeten Mitarbeitern im strategischen Einkauf, einer klaren Einkaufspolitik, Rahmenverträgen und Lieferantenbewertungen sowie der langfristigen Bindung unserer Lieferanten. Jedoch hat auch das Jahr 2022 deutlich gezeigt, dass eine Abwehr von auf breiter Front massiv steigenden Rohstoffpreisen kaum möglich ist.

Der Motor unseres Erfolgs sind unsere Mitarbeiter. Angesichts des demographischen Wandels sehen wir Schwierigkeiten für die mittelfristige Personalentwicklung auf uns zukommen. Darin liegt ein Risiko für die Erreichung unserer Ziele.

Die Funktionsfähigkeit unserer Geschäftsprozesse basiert auf der ständigen Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur. Daher betreiben wir unsere wichtigsten IT-Systeme in der Cloud. Dort werden sie als Hochverfügbarkeitssystem in zwei verschiedenen Rechenzentren innerhalb der EU gespiegelt gehostet. In allen in- und ausländischen Gesellschaften mit Ausnahme in China, Italien, Russland und Singapur verwenden wir eine einheitliche ERP-Software in Form von SAP S/4. Die zunehmende Digitalisierung sehen wir eher als Chance denn als Risiko. Wir stellen uns den Anforderungen durch intensive Arbeiten an den internen Prozessen auf Basis einer modernen IT-Infrastruktur.

Die Chemie-Branche hat mit großen politischen und regulatorischen Entwicklungen zu kämpfen, die die Gesellschaft mit ihrem Produktionsstandort Deutschland in besonderem Maße treffen:

Die politisch verursachten Steigerungen der Energiepreise belasten den Produktionsstandort Deutschland erheblich.

Die Verlagerung von chemischen Produktionsstätten aus Deutschland und Europa heraus beeinträchtigt die Verfügbarkeit von Rohstoffen.

Der bisher schon hohe bürokratische Aufwand für die Einhaltung von EU- und länderspezifischen Vorschriften wie z.B. REACH, SEVESO-III, CLP und IED ist unverändert hoch und dürfte durch die Chemicals Strategy for Sustainability der EU weiter zunehmen. Dies belastetet uns als mittelständisches Unternehmen überproportional.

Der weltweit zunehmende Protektionismus erschwert die Planbarkeit eines nachhaltigen Wachstums.

Die konkreten Risiken aus dem gesetzlichen und politischen Umfeld sind nur schwer vorhersehbar. Sie können kurzfristig die Kosten erhöhen und die Geschäftsentwicklung signifikant beeinflussen. Um dem zu begegnen, beschäftigen wir entsprechend qualifizierte Mitarbeiter und arbeiten mit professionellen externen Beratern zusammen.

Zur Absicherung gegen Währungsrisiken werden bei Erwartung zunehmender Risiken Absicherungsgeschäfte in Verbindung mit den Grundgeschäften geschlossen.

Schwierigkeiten in unserer Liquiditätssituation erwarten wir nicht. Wir verfügen mit einem Finanzmittelbestand von M€ 47,2 über hohe finanzielle Reserven. Wir verfolgen eine konservative Finanzierungsstrategie. Wir informieren unsere Bankpartner kontinuierlich über die aktuelle Geschäftsentwicklung.

Für alle wesentlichen versicherbaren Risiken besteht ausreichender Versicherungsschutz. Dieser wird regelmäßig gemeinsam mit einem unabhängigen Versicherungsmakler überprüft.

Unsere Bewertung aller Risiken führt zu dem Ergebnis, dass derzeit keine außergewöhnlichen Risiken erkennbar sind, die zu einer dauerhaften und wesentlichen Beeinträchtigung unserer Gesellschaft führen könnten.

4. Prognosebericht

In ihrer Winterprognose 2023 prognostiziert die Europäische Kommission für das Jahr 2023 für die Länder der Europäischen Union einen Anstieg des BIP um 0,9 %. Der VCI erwartet für die deutsche chemische Industrie einen weiteren Rückgang der Produktion in 2023.

Angesichts der negativen Prognosen für die chemische Industrie in Deutschland und Europa erwartet die Geschäftsführung für 2023 sinkende Umsätze im Geschäftsbereich Follmann, jedoch weiterhin steigende Umsätze im Geschäftsbereich Triflex. Für die Follmann Chemie GmbH ergibt sich daraus ein Umsatzrückgang. Unter der Annahme, dass die Rahmenbedingungen des Jahres 2022 weiter bestehen, erwarten wir für den Jahresüberschuss 2023 einen leichten Rückgang, wobei die Eigenkapitalquote ihr hohes Niveau halten dürfte.

Mit unserer auf Nachhaltigkeit und ertragreiches Wachstum angelegten Strategie und unserem erfahrenen Mitarbeiterstamm sind wir auch bei volatileren Märkten für die Zukunft gut aufgestellt. Unsere finanzielle Stärke ermöglicht es uns, auch eine eventuelle umsatz- und ertragsschwache Phase ohne Beschädigung zu überstehen.

 

Minden, den 6.April 2023

Dr. Henrik Follmann

Dr. Thomas Damerau

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022
31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.649.118,60 1.963.783,13
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.976.189,24 4.887.938,83
3. Geleistete Anzahlungen 39.604,50 197.077,99
6.664.912,34 7.048.799,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 50.220.841,54 32.247.621,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.043.344,49 20.235.885,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.594.361,59 4.004.649,57
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.528.297,13 21.294.495,83
84.386.844,75 77.782.652,34
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,13 1,19
2. Beteiligungen 256.000,00 256.000,00
3. Sonstige Ausleihungen 5.265.760,75 4.391.924,91
5.521.761,88 4.647.926,10
96.573.518,97 89.479.378,39
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 16.409.962,09 13.475.447,06
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.415.367,93 1.378.799,23
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 17.991.184,71 14.957.154,32
4. Geleistete Anzahlungen 1.300.781,83 855.310,72
37.117.296,56 30.666.711,33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.611.427,04 19.052.543,32
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00; Vorjahr € 1.923,64)
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.373.488,90 3.565.791,29
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00; Vorjahr € 10.193,23)
19.984.915,94 22.618.334,61
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 4.913.527,27 4.982.691,56
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 42.236.853,62 51.221.420,35
104.252.593,39 109.489.157,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.810.184,14 922.034,08
D. Aktive latente Steuern 981.867,52 785.239,93
203.618.164,02 200.675.810,25

Passiva

31.12.2022
31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 6.000.000,00 6.000.000,00
II. Kapitalrücklage 5.939.251,12 5.939.251,12
III. Gewinnrücklagen
1. Gesellschaftsvertragliche Rücklagen 16.873.582,69 16.873.582,69
2. Andere Gewinnrücklagen 391.841,38 391.841,38
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 923.878,17 -231.294,74
V. Konzernbilanzgewinn 144.803.121,76 135.249.581,27
VI. Nicht beherrschende Anteile 0,00 666.524,28
174.931.675,12 164.889.486,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.811.043,49 3.060.750,54
2. Sonstige Rückstellungen 9.051.612,00 8.284.425,06
10.862.655,49 11.345.175,60
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.717.520,00 12.285.332,58
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 389.412,76 397.188,93
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.538.244,85 7.979.886,71
4. Sonstige Verbindlichkeiten 3.178.096,87 3.778.086,55
(davon aus Steuern € 1.776.920,28; Vorjahr € 2.595.454,32)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 419.075,03; Vorjahr € 325.520,57)
17.823.274,48 24.440.494,77
D. Rechnungsabgrenzungsposten 558,93 653,88
203.618.164,02 200.675.810,25

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022
2021
1. Umsatzerlöse 257.556.838,06 225.040.044,80
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.161.705,68 2.948.499,36
3. Sonstige betriebliche Erträge 4.728.420,29 2.278.249,41
(davon aus Währungsumrechnung € 2.831.552,94; Vorjahr € 1.073.504,98)
4. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 125.014.351,36 104.868.470,47
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 48.699.516,65 46.537.014,59
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 9.825.554,13 9.188.904,29
(davon für Altersversorgung € 371.798,03; Vorjahr € 368.174,47)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 10.948.507,56 9.626.937,52
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 45.083.434,06 34.542.583,81
(davon aus Währungsumrechnung € 3.626.101,20; Vorjahr € 1.058.584,78)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 632.291,33 131.215,29
9. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 79.006,64 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 365.053,26 310.436,12
(davon Aufwendungen aus Aufzinsung € 3.466,68; Vorjahr € 4.253,99)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 8.947.520,80 9.069.118,96
(davon latente Steuern € -196.627,59; Vorjahr € 184.352,86)
12. Ergebnis nach Steuern 15.116.310,90 16.254.543,10
13. Sonstige Steuern 272.931,90 236.738,55
14. Aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrags
abgeführte Gewinne 373.355,00 0,00
15. Konzernjahresüberschuss 14.470.024,00 16.017.804,55
16. Gewinnvortrag 130.749.581,28 119.810.603,53
17. Nicht beherrschende Anteile 416.483,52 578.826,81
18. Konzernbilanzgewinn 144.803.121,76 135.249.581,27

Konzernanhang 2022

1. Allgemeine Angaben und Konsolidierungskreis

Der vorliegende Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 der Follmann Chemie GmbH, Minden, eingetragen beim Registergericht Bad Oeynhausen unter der Handelsregisternummer HRB 11053, wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Für die Gewinn und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Die in den Konsolidierungskreis der Follmann Chemie GmbH, Minden, zum 31. Dezember 2022 im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogenen Unternehmen sind in der Aufstellung des Anteilsbesitzes (Anlage zum Konzernanhang) aufgeführt.

2. Konsolidierungsmethoden

Die Konsolidierungsmethoden des Vorjahres werden unverändert beibehalten.

2.1 Stichtag des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss wird in Anwendung des § 299 Abs. 1 HGB zum 31. Dezember 2022, dem Stichtag des Jahresabschlusses der Follmann Chemie GmbH, aufgestellt. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochtergesellschaften werden ebenfalls zum 31. Dezember 2022 aufgestellt.

2.2 Kapitalkonsolidierung

Die Tochterunternehmen werden im Rahmen der Vollkonsolidierung gemäß §§ 300 ff. HGB in den Konzernabschluss einbezogen.

Die Kapitalkonsolidierung wird unter Anwendung der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB) durchgeführt. Dabei werden zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung die Anschaffungskosten für die Beteiligungen mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaften, ermittelt auf der Grundlage der zum Erwerbszeitpunkt geltenden beizulegenden Zeitwerte, verrechnet. Die sich nach Aufdeckung von stillen Reserven ergebenden aktiven Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwerte unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Aufgrund des stabilen Geschäftsmodells und der langfristig angelegten Beteiligungen werden sie über eine Nutzungsdauer von 5 bis 15 Jahren linear abgeschrieben. Soweit das Geschäft einer Beteiligung stark personengebunden ist, wird regelmäßig eine Nutzungsdauer von 5 Jahren angesetzt. Die Entwicklung der Geschäfts- oder Firmenwerte im Geschäftsjahr ist dem Anlagenspiegel in der Anlage zum Konzernanhang zu entnehmen.

Für nicht der Follmann Chemie GmbH gehörende Anteile an den einbezogenen Gesellschaften wird ein Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile in Höhe ihres Anteils am Eigenkapital gebildet. Dieser wird unter der Bezeichnung "Nicht beherrschende Anteile" in der Bilanz innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2022 wurden alle nicht beherrschten Anteile zurückgekauft.

Anteile an Beteiligungsunternehmen werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt, sofern ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik nicht gegeben ist.

2.3 Schuldenkonsolidierung

Die Schuldenkonsolidierung entspricht § 303 HGB. Etwaige im Geschäftsjahr in den Einzelabschlüssen vorgenommene Abschreibungen bzw. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden eliminiert.

Forderungen und Verbindlichkeiten gleichen sich im Geschäftsjahr bis auf zeitliche Buchungsunterschiede und Währungsdifferenzen aus. Diese werden ergebniswirksam eliminiert, Forderungen und Verbindlichkeiten werden konsolidiert.

2.4 Aufwands- und Ertragseliminierung

Sämtliche Aufwendungen und Erträge zwischen in den Konzern einbezogenen Unternehmen werden eliminiert.

2.5 Zwischenerfolgseliminierung

Vermögensgegenstände, die ganz oder teilweise auf Lieferungen und Leistungen zwischen einbezogenen Unternehmen beruhen, werden in der Konzernbilanz mit dem Wert angesetzt, zu dem sie zum Bilanzstichtag von diesen Unternehmen angesetzt werden könnten, wenn die in den Konzern einbezogenen Unternehmen rechtlich ein einziges Unternehmen bildeten.

2.6 Latente Steuern

Auf ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen werden Steuerabgrenzungen vorgenommen, soweit sich der abweichende Steueraufwand in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleicht.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach einheitlichen Bilanzierungs und Bewertungsmethoden aufgestellt, die unverändert zum Vorjahr angewandt wurden. Die nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten ausländischen Einzelabschlüsse wurden an die deutschen handelsrechtlichen Gliederungs, Ansatz und Bewertungsvorschriften angepasst.

3.1. Aktiva

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibung erfolgt gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge des beweglichen Sachanlagevermögens werden nach der linearen Methode abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Rahmen der steuerlichen Möglichkeiten im Monat der Anschaffung als Aufwand gebucht oder im Jahr des Zugangs aktiviert und voll abgeschrieben.

Finanzanlagen werden mit Anschaffungskosten einschließlich der angefallenen Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Abschreibungen erfolgen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB, soweit am Abschlussstichtag eine voraussichtliche dauernde Wertminderung vorliegt. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für eine dauernde Wertminderung entfallen sind.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten zum gleitenden Durchschnitt der Einkaufspreise bewertet.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten sind in die Berechnung der Herstellungskosten einbezogen.

Handelswaren werden zu Anschaffungskosten zum gleitenden Durchschnitt der Einkaufspreise bewertet.

Auf überalterte und schwer verwertbare Bestände des Vorratsvermögens werden Abschläge vorgenommen. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wird durch Abwertungen Rechnung getragen.

Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden gesondert mit dem Nennbetrag unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel werden zum Nennwert bewertet. Nicht vollständig werthaltige Forderungen werden angemessen abgewertet; uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht.

Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden bei Bedarf vorgenommen.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 HGB gebildet.

Latente Steuern gem. § 274 HGB werden auf Basis der individuellen Steuersätze der Einzelgesellschaften ermittelt. Sie bewegen sich in einer Bandbreite von 19 % - 25 %. Die Berechnung der latenten Steuern nach § 306 HGB basiert auf einem zum Vorjahr unveränderten konzerneinheitlichen Steuersatz von 30 %.

3.2 Passiva

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt.

Unter dem Eigenkapital wird der Bilanzgewinn ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Posten "Konzernjahresüberschuss" entsprechend fortgeführt. Die Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung wird offen unter den Rücklagen ausgewiesen.

Die nicht beherrschenden Anteile berücksichtigen die Anteile fremder Gesellschafter am Eigenkapital der Tochterunternehmen.

Steuer- und sonstige Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden voraussichtliche Preis- bzw. Kostensteigerungen von 1,5 bis 3,5 % p.a. zugrunde gelegt. Diese Rückstellungen wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Buchung dieser Rückstellung erfolgt nach der sogenannten Nettomethode. Aufwendungen aus der Aufzinsung werden gesondert im Zinsergebnis ausgewiesen.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 HGB gebildet.

3.3 Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten der inländischen Unternehmen in fremder Währung werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet.

Im Konzernabschluss werden Bilanzposten ausländischer Tochterunternehmen - mit Ausnahme des Eigenkapitals - zum Devisenkassamittelkurs in EURO am Bilanzstichtag umgerechnet. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie das Jahresergebnis werden mit Jahresdurchschnittskursen bewertet. Sich daraus ergebende bilanzielle Umrechnungsdifferenzen werden im Eigenkapital erfolgsneutral unter der Position "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" erfasst.

Das Eigenkapital der ausländischen Gesellschaften wird insgesamt zum Stichtagskurs umgerechnet. Differenzen aus der Umrechnung des gezeichneten Kapitals, der Rücklagen und der Ergebnisvorträge zu historischen Kursen werden innerhalb des Konzerneigenkapitals unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

4. Angaben zu Posten der Bilanz

4.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Konzernhang dargestellt.

Die sonstigen Ausleihungen enthalten Darlehensforderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 5.117.

4.2 Sonstige Vermögensgegenstände

Die Position enthält Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 60.

4.3 Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die Position enthält Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 6.436, welche seitdem in Kraft treten der EU-Verordnung 2023/426 ff vom 25. Februar 2023 Verfügungsbeschränkungen unterliegen.

4.4 Latente Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuern gemäß §§ 274 und 306 HGB werden saldiert und der Aktivüberhang als aktive latente Steuern ausgewiesen.

Die aktiven latenten Steuern gemäß § 274 HGB beruhen im Wesentlichen auf steuerlichen Verlustvorträgen. Die passiven latenten Steuern stammen vor allem aus abweichenden Bilanzansätzen von Anteilen an einer Personengesellschaft sowie aus abweichenden Abschreibungen auf Sachanlagen.

Die latenten Steuern gemäß § 306 HGB werden für Differenzen aus der Zwischengewinneliminierung bei immateriellen Vermögensgegenständen und Vorräten sowie für Anpassungen an die Bewertungsrichtlinien des Konzerns gebildet.

31.12.2021
T€
Veränderung
T€
31.12.2022
T€
Aktive latente Steuern 1.382 870 2.252
Passive latente Steuern -597 -673 -1.270
785 197 982

Durch die Fortschreibung der latenten Steuern hat sich das Konzernergebnis insgesamt um T€ 197 erhöht.

4.5 Eigenkapital

Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals entsprechend DRS 22 ist im Eigenkapitalspiegel dargestellt.

4.6 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwand, Gewährleistungen, Kundenboni und drohende Verluste aus Vorratsbewertung und schwebenden Geschäften.

4.7 Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar (Vorjahreswerte in Klammern):

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt bis zu einem Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegen- 8.717.520,00 2.051.360,00 6.666.160,00 0,00
über Kreditinstituten (12.285.332,58) (3.567.812,58) (8.717.520,00) (512.080,00)
2. Erhaltene Anzahlungen 389.412,76 389.412,76 0,00 0,00
auf Bestellungen (397.188,93) (397.188,93) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten aus 5.538.244,85 5.538.244,85 0,00 0,00
Lieferungen und Leistungen (7.979.886,71) (7.979.886,71) (0,00) (0,00)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 3.178.096,87 3.156.932,99 21.163,88 0,00
(3.778.086,55) (3.696.222,88) (81.863,67) (0,00)
17.823.274,48 11.135.950,60 6.687.323,88 0,00
(24.440.494,77) (15.641.111,10) (8.799.383,67) (512.080,00)

4.8 Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen wie im Vorjahr keine Haftungsverhältnisse.

4.9 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.d. § 314 Abs. 1. Nr. 2a HGB bestehen in Höhe von T€ 15.679 (Vorjahr: T€ 17.792).

5. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

5.1 Umsatzerlöse

Die folgende Übersicht stellt die Umsatzerlöse nach geographischen Märkten dar:

2022
T€
2021
T€
Deutschland 102.357 92.640
Europäische Union ohne Deutschland 72.218 91.490
übriges Ausland 82.982 40.910
257.557 225.040

Dargestellt nach Tätigkeitsbereichen ergibt sich folgendes Bild:

2022
T€
2021
T€
Druckfarben und Beschichtungen 114.202 93.746
Bauchemische Produkte 140.849 128.932
Dienstleistungen 2.506 2.362
257.557 225.040

5.2 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Vor allem zur Reduzierung des Verwaltungsaufwands nutzt die Gruppe Leasingverträge für Firmen-PKW und Software. Der Leasingaufwand betrug im Berichtsjahr T€ 3.082 inkl. Finanzierungsaufwand.

5.3 Forschung und Entwicklung

Für Forschung und Entwicklung wurden im Geschäftsjahr T€ 5.126 aufgewendet.

5.4 Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

Die Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens auf den niedrigeren beizulegenden Wert wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung betragen T€ 79 (Vorjahr: T€ 0).

6. Sonstige Angaben

6.1 Gesellschaftsorgane

Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren tätig:

 

Dr. Henrik Follmann, Diplom-Kaufmann, Minden

 

Dr. Thomas Damerau, Diplom-Chemiker, Minden

Auf die Angabe der Bezüge des Organs (§ 314 Abs. 1 Nr. 6a HGB) wird gemäß § 314 Abs. 3 S. 2 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gegenüber Mitgliedern der Geschäftsleitung bestehen fremdüblich verzinste Darlehensforderungen inkl. Zinsen in Höhe von T€ 5.177.

6.2 Arbeitnehmer

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben durchschnittlich folgende Arbeitnehmer beschäftigt:

2022 2021
Angestellte 642 619
Gewerbliche 177 178
andere 62 55
881 852

6.3 Honorare des Abschlussprüfers

Für die erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses, PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, sind Honorare in Höhe von insgesamt T€ 308 als Aufwand erfasst worden. Diese betreffen Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von T€ 110 und Steuerberatungsleistungen in Höhe von T€ 198.

6.5 Derivative Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente werden nur im Zusammenhang mit einem Grundgeschäft eingesetzt (Mikro-Hedge). Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen werden Grundgeschäft und Finanzinstrument gem. § 254 HGB als Bewertungseinheit zusammengefasst. Die dem Grundgeschäft zugeordneten Derivate werden bilanziell nicht erfasst. Zum Abschlussstichtag wurde folgendes derivatives Finanzinstrument genutzt:

Nominalwert Marktwert
in Tsd. in Tsd.
Devisentermingeschäfte 1.363 CHF 16 EUR

Zum Bilanzstichtag bestehen ein Devisentermingeschäfte zur Absicherung des Währungsrisikos aus Fremdwährungsforderungen. Die Bewertung erfolgte auf Basis des Vergleichs des aktuellen Marktterminkurses am Abschlussstichtag mit dem vereinbarten Terminkurs. Von einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit des Grundgeschäfts gehen wir aus, da an der fristgerechten Zahlung keine Zweifel bestehen.

6.6 Konzernabschluss

Der Konzernabschluss gilt als befreiender Konzernabschluss i. S. d. § 264b HGB für die in der Aufstellung des Anteilsbesitzes (Anlage 1 zum Anhang) gekennzeichneten Einzelabschlüsse.

 

Minden, den 6. April 2023

Follmann Chemie GmbH, Minden

Dr. Henrik Follmann

Dr. Thomas Damerau

Aufstellung des Anteilsbesitzes des Konzerns

Die Follmann Chemie GmbH, Minden, ist an folgenden Unternehmen unmittelbar oder mittelbar beteiligt:

Beteiligungsquote
in %
OOO Follmann, Noginsk, Russische Föderation 100,0
FC International GmbH, Minden 100,0
Follmann GmbH & Co. KG, Minden * 100,0
Follmann Inc, Smyrna, Georgia USA 100,0
Follmann Verwaltung GmbH, Minden 100,0
Follmann (Shanghai) Trading Co., Ltd., Shanghai, China 100,0
Follmann Chemia Polska Sp. z o.o., Warschau, Polen 100,0
Triflex GmbH & Co. KG, Minden * 100,0
Triflex Verwaltung GmbH, Minden 100,0
Triflex B.V., Zwolle, Niederlande 100,0
Triflex FR GmbH, Minden 100,0
Triflex (UK) Ltd., Stone, Großbritannien 100,0
Triflex Ltd., Stone, Großbritannien 100,0
Triflex GmbH, Dagmersellen, Schweiz 100,0
Triflex GesmbH, Oberwang, Österreich 100,0
Triflex BV, Herentals, Belgien 100,0
Triflex Asia Pte.Ltd., Singapur 100,0
Triflex Italia S.r.l., Bruneck, Italien 100,0
Triflex SAS, Massy, Frankreich 100,0
IAS Oy Ab, Helsinki, Finnland 100,0
Sealock Ltd., Andover, Großbritannien 100,0
OOO Chemical Alliance, Moskau, Russische Föderation 100,0
Kinderbetreuungsinitiative Minden gGmbH, Minden 10,9

Die mit einem * gekennzeichneten Personenhandelsgesellschaften in der Rechtsform der Kommanditgesellschaft sind gemäß § 264b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen.

Die Triflex Verwaltung GmbH ist die persönlich haftende Gesellschafterin der Triflex GmbH & Co. KG. Die Follmann Verwaltung GmbH ist die persönlich haftende Gesellschafterin der Follmann GmbH & Co. KG.

Die Triflex Ltd., Stone/Großbritannien, deren Geschäftsbetrieb ruht, wurde unter Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift des § 296 Abs. 2 HGB wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2022

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2022
Zugänge/ Umbuchungen
Währungsdifferenz
Umbuchungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.103.093,94 563.938,81 2.847,30 222.097,12
2. Geschäfts- oder Firmenwert 13.115.793,41 2.460.278,87 -6.856,12 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 197.077,99 32.000,00 0,00 -189.473,49
19.415.965,34 3.056.217,68 -4.008,82 32.623,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 52.589.971,11 3.813.943,63 78.212,14 16.056.306,94
2. Technische Anlagen und Maschinen 54.279.581,89 3.986.642,47 90.033,38 3.163.060,76
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.911.929,71 2.695.332,37 51.062,31 923.375,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 21.294.495,83 3.432.914,92 19.553,22 -20.175.366,55
146.075.978,54 13.928.833,39 238.861,05 -32.623,63
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,19 0,00 -0,06
2. Beteiligungen 256.000,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 4.391.924,91 889.614,95 1.820,89
4.647.926,10 889.614,95 1.820,83 0,00
170.139.869,98 17.874.666,02 236.673,06 0,00
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Abgänge
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 232.138,72 6.659.838,45
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 15.569.216,16
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 39.604,50
232.138,72 22.268.659,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 474.673,73 72.063.760,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 148.296,00 61.371.022,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.595.256,21 19.986.443,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 43.300,29 4.528.297,13
2.261.526,23 157.949.523,12
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1,13
2. Beteiligungen 0,00 256.000,00
3. Sonstige Ausleihungen 17.600,00 5.265.760,75
17.600,00 5.521.761,88
2.511.264,95 185.739.944,11
Abschreibungen
01.01.2022
Zugänge/ Umbuchungen
Währungsdifferenz
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.139.310,82 1.103.435,23 112,52 0,00 232.138,72 5.010.719,85
2. Geschäfts- oder Firmenwert 8.227.854,58 2.372.028,42 -6.856,08 0,00 0,00 10.593.026,92
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
12.367.165,40 3.475.463,65 -6.743,56 0,00 232.138,72 15.603.746,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.342.349,79 1.978.016,91 -24.014,87 0,00 453.433,28 21.842.918,55
2. Technische Anlagen und Maschinen 34.043.696,27 3.473.398,49 -47.025,62 -163,13 142.228,00 37.327.678,01
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.907.280,14 2.021.628,51 -6.413,71 163,13 1.530.576,26 14.392.081,81
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
68.293.326,20 7.473.043,91 -77.454,20 0,00 2.126.237,54 73.562.678,37
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
80.660.491,60 10.948.507,56 -84.197,76 0,00 2.358.376,26 89.166.425,14
Restbuchwerte
31.12.2022
30.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.649.118,60 1.963.783,12
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.976.189,24 4.887.938,83
3. Geleistete Anzahlungen 39.604,50 197.077,99
6.664.912,34 7.048.799,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 50.220.841,54 32.247.621,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.043.344,49 20.235.885,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.594.361,59 4.004.649,57
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.528.297,13 21.294.495,83
84.386.844,75 77.782.652,34
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,13 1,19
2. Beteiligungen 256.000,00 256.000,00
3. Sonstige Ausleihungen 5.265.760,75 4.391.924,91
5.521.761,88 4.647.926,10
96.573.518,97 89.479.378,38

Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022
2021
1. Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 14.470.024,00 16.017.804,55
2. Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 10.948.507,56 9.626.937,52
3. Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 763.720,26 1.561.623,58
4. Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -4.901.944,21 -15.063.348,79
5. Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -3.049.502,66 4.250.628,57
6. Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -71.731,05 165.927,69
7. Zinsaufwendungen/Zinserträge -267.238,07 179.220,83
8. Ertragsteueraufwand 8.947.520,80 9.069.118,96
9. Ertragsteuerzahlungen -10.197.227,85 -7.948.312,20
10. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 16.642.128,78 17.859.600,71
11. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0,00 0,00
12. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle
Anlagevermögen -595.938,81 -530.004,17
13. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 207.019,74 43.984,68
14. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -13.928.833,39 -22.737.747,62
15. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögen 17.600,00 2.787.050,94
16. Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -889.614,95 -233,62
17. Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -2.934.937,09 -1.781.879,73
18. Erhaltene Zinsen 632.291,33 131.215,29
19. Cashflow aus der Investitionstätigkeit -17.492.413,17 -22.087.614,23
20. Auszahlungen aus der Netto-Tilgung von Krediten -2.299.428,33 -3.086.718,48
21. Gezahlte Zinsen -361.586,58 -306.182,13
22. Auszahlungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens -4.500.000,00 -4.000.000,00
23. Auszahlungen an andere Gesellschafter -608.349,56 -573.007,09
24. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Minderheitsgesellschaftern 0,00 50.000,00
25. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -7.769.364,47 -7.915.907,70
26. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -8.619.648,86 -12.143.921,22
27. Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 834.302,09 496.031,01
28. Konsolidierungskreisbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 0,00 0,00
29. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 54.935.727,66 66.583.617,87
30. Finanzmittelfonds am Ende der Periode 47.150.380,89 54.935.727,66
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Sonstige Wertpapiere 4.913.527,27 4.982.691,56
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 42.236.853,62 51.221.420,35
Kurzfristige Kreditaufnahmen 0,00 1.268.384,25
47.150.380,89 54.935.727,66

Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Rücklagen
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen
Satzungsmäßige Rücklagen
Andere Gewinnrücklagen
Stand 31.12.2020 6.000.000,00 5.939.251,12 16.873.582,69 391.841,38
Einstellung in den Gewinnvortrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesellschaftsrechtliche Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2021 6.000.000,00 5.939.251,12 16.873.582,69 391.841,38
Einstellung in den Gewinnvortrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesellschaftsrechtliche Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2022 6.000.000,00 5.939.251,12 16.873.582,69 391.841,38
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Gewinnrücklagen Summe
Summe
Stand 31.12.2020 17.265.424,07 23.204.675,19
Einstellung in den Gewinnvortrag 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00
Gesellschaftsrechtliche Veränderungen 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00
Stand 31.12.2021 17.265.424,07 23.204.675,19
Einstellung in den Gewinnvortrag 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00
Gesellschaftsrechtliche Veränderungen 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00
Stand 31.12.2022 17.265.424,07 23.204.675,19
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung
Gewinnvortrag andere neutrale Transaktionen
Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
Summe
Stand 31.12.2020 -1.017.761,23 108.649.002,83 15.161.600,69 151.997.517,48
Einstellung in den Gewinnvortrag 0,00 15.161.600,69 -15.161.600,69 0,00
Ausschüttung 0,00 -4.000.000,00 0,00 -4.000.000,00
Währungsumrechnung 786.466,49 0,00 0,00 786.466,49
Gesellschaftsrechtliche Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,01 0,00 0,01
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 15.438.977,74 15.438.977,74
Stand 31.12.2021 -231.294,74 119.810.603,53 15.438.977,74 164.222.961,72
Einstellung in den Gewinnvortrag 0,00 15.438.977,74 -15.438.977,74 0,00
Ausschüttung 0,00 -4.500.000,00 0,00 -4.500.000,00
Währungsumrechnung 1.155.172,91 0,00 0,00 1.155.172,91
Gesellschaftsrechtliche Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,01 0,00 0,01
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 14.053.540,48 14.053.540,48
Stand 31.12.2022 923.878,17 130.749.581,28 14.053.540,48 174.931.675,12
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne
Summe
Stand 31.12.2020 -185.352,94 860.797,60 675.444,66 152.672.962,14
Einstellung in den Gewinnvortrag 860.797,60 -860.797,60 0,00 0,00
Ausschüttung -573.007,10 0,00 -573.007,10 -4.573.007,10
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 786.466,49
Gesellschaftsrechtliche Veränderungen -14.740,09 0,00 -14.740,09 -14.740,09
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,01
Konzernjahresüberschuss 0,00 578.826,81 578.826,81 16.017.804,55
Stand 31.12.2021 87.697,47 578.826,81 666.524,28 164.889.486,00
Einstellung in den Gewinnvortrag 578.826,81 -578.826,81 0,00 0,00
Ausschüttung -608.349,58 0,00 -608.349,58 -5.108.349,58
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 1.155.172,91
Gesellschaftsrechtliche Veränderungen -474.658,22 0,00 -474.658,22 -474.658,22
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,01
Konzernjahresüberschuss 0,00 416.483,52 416.483,52 14.470.024,00
Stand 31.12.2022 -416.483,52 416.483,52 0,00 174.931.675,12

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Follmann Chemie GmbH, Minden

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Follmann Chemie GmbH, Minden, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Follmann Chemie GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Osnabrück, den 6. April 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Gregor Solfrian, Wirtschaftsprüfer

ppa. Malte Diekmann, Wirtschaftsprüfer

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 02.01.2023 wird aus dem Jahresüberschuss des Mutterunternehmens ein Betrag in Höhe von 3.500.000 € an die Gesellschafter ausgeschüttet. Der verbleibende Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 25. Mai 2023 gebilligt.

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