Vollack Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
M***** H**** seit 5.12.2006 | Prokura |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vollack Gruppe GmbH & Co.KGKarlsruheAmtsgericht Mannheim HR A 103884Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernbilanz zum 31.12.2022AKTIVA
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für 2022
Konzernanhang 2022Allgemeine Hinweise Die Vollack Gruppe GmbH & Co. KG (Mutterunternehmen; das Unternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich auch den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt) mit Sitz in Karlsruhe ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HR A 103884 eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Alle Beträge einschließlich des Vorjahres werden in € angegeben. Konsolidierungskreis und Stichtag In den Konzernabschluss sind neben der Muttergesellschaft alle direkt und indirekt gehaltenen Tochterunternehmen einbezogen, sofern nicht besondere Ausschlussgründe vorliegen. Tochterunternehmen, an denen die Muttergesellschaft mehr als 50 % der Anteile hält oder bei denen die Vollack Gruppe GmbH & Co. KG, Karlsruhe, einen beherrschenden Einfluss ausübt, werden nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen. Hält die Gesellschaft mehr als 20 %, aber nicht mehr als 50 % der Anteile, wird zur Ermittlung des Beteiligungsbuchwertes im Konzernabschluss die Equity-Methode angewendet. Hält die Gesellschaft weniger oder gleich 20 % der Anteile, wird der Beteiligungsbuchwert im Konzernabschluss zu Anschaffungskosten angesetzt (nicht einbezogene Unternehmen von untergeordneter Bedeutung). Im Einzelnen sind folgende Unternehmen im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 berücksichtigt worden: a) Nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung 23 Unternehmen zum 31.12.2022 b) Nach den Grundsätzen der Equity-Methode 3 Unternehmen zum 31.12.2022 c) Nicht einbezogene Unternehmen 1 Unternehmen zum 31.12.2022 (nicht einbezogen, da von untergeordneter Bedeutung) Bilanzstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist grundsätzlich der 31. Dezember. Im Geschäftsjahr 2022 wurden die Anteile an der Vollack bauInvest Siebte GmbH & Co. KG veräußert. Weitere wesentliche konsolidierungskreisbedingte Veränderungen ergaben sich nicht. Es besteht ein Teilgewinnabführungsvertrag zugunsten einer stillen Gesellschaft. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Werte der Anteile mit dem auf den Konzern entfallenden Eigenkapital der einbezogenen Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Übersteigt der Wert das anteilige Eigenkapital, so werden die im Unterschiedsbetrag enthaltenen stillen Reserven den einzelnen Bilanzpositionen zugeordnet und über die Nutzungsdauer ergebniswirksam abgeschrieben. Verbleibende Unterschiedsbeträge werden als Firmenwert ausgewiesen und abgeschrieben. Bei der Erstkonsolidierung hat sich die Gesellschaft an der Konsolidierung der ehemaligen Konzernmuttergesellschaft orientiert. Demzufolge wurden bei in der Vergangenheit erworbenen Tochtergesellschaften, bei denen im Beteiligungsansatz Mehrwerte vorhanden waren, diese ergebnisneutral mit dem Konzernverlustvortrag insoweit verrechnet, soweit diese Mehrwerte bereits in Vorjahren zu Abschreibungen geführt haben. Abschreibungen auf Beteiligungsunternehmen in den Einzelabschlüssen der Konzernunternehmen wurden hierbei ebenfalls berücksichtigt. Die Anteile anderer Gesellschafter wurden im Rahmen der Neubewertungsmethode entsprechend ihrer Kapitalbeteiligung verrechnet. In Einzelfällen hat die Muttergesellschaft auf den Ansatz von Anteilen anderer Gesellschafter an den stillen Reserven verzichtet, wenn vertragliche Vereinbarungen vorsehen, dass die stillen Reserven nur der Muttergesellschaft zustehen. Die für die assoziierten Unternehmen ermittelten Equity-Werte basieren auf der Neubewertungsmethode. Anteilige Ergebnisse aus diesen Gesellschaften sind berücksichtigt. Forderungen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet. Eventualverbindlichkeiten sind im erforderlichen Umfang konsolidiert worden. Konzerninterne Umsatzerlöse wie auch andere konzerninterne Erträge wurden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Ebenso wurden Beteiligungserträge aus einbezogenen Unternehmen eliminiert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze bleiben, soweit nachfolgend nicht gesondert erläutert, gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung und der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über längstens fünf Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden bei Gebäuden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren, beim beweglichen Anlagevermögen linear von maximal 13 vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden Beteiligungen an assoziierten Unternehmen mit dem anteiligen Reinvermögen (Equity-Methode) nach der Neubewertungsmethode ausgewiesen. Anteile an Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sowie sonstige Ausleihungen sind zum Nominalwert angesetzt. Die Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren beizulegenden Tageswerten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet. Auf die Einzelkosten erfolgt ein pauschaler Gemeinkostenzuschlag, soweit nicht der zu erwartende Abrechnungsbetrag niedriger ist. Zuschläge für Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten erfolgen nicht. Den Bestandsrisiken wird durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Das Realisations- und Imparitätsprinzip wurde beachtet; Vermögensgegenstände werden höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Auf der Aktivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Kommanditkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Jahresabschlüsse in fremden Währungen liegen nicht vor. Geringfügige auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind nach § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Auf der Passivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern werden auf temporäre Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie auf steuerliche Verlustvorträge gebildet. Die sich danach ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern werden verrechnet und angesetzt, soweit sich ein Passivüberhang ergibt. Der Berechnung der latenten Steuern liegen Steuersätze von durchschnittlich 14,0 % zugrunde, die sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben werden. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 3/16) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 0), die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter mit T€ 0 (Vj. T€ 0) enthalten. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewerbesteuer des laufenden Geschäftsjahres und der Vorjahre in Höhe von T€ 898 (Vj. T€ 599) sowie Rückstellungen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag des laufenden Geschäftsjahres und der Vorjahre in Höhe von T€ 7 (Vj. T€ 3). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt: Verbindlichkeitenspiegel in T€ zum 31.12.2022
Verbindlichkeitenspiegel in T€ zum 31.12.2021
Passive latente Steuern Der in der Bilanz saldiert und gesondert ausgewiesene Posten "Passive latente Steuern" beruht auf folgenden temporären Differenzen:
Die ermittelten aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Differenzen von im Konzernabschluss verbuchten gebildeten Zwischengewinneliminierungen auf Konzernvorgänge sowie steuerlichen Verlustvorträgen. Zum Stichtag 31.12.2022 bestanden steuerliche Verlustvorträge für Körperschaftsteuer in Höhe von T€ 718 und für Gewerbesteuer in Höhe von T€ 2.855. Hiervon sind innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren voraussichtlich T€ 2.855 Gewerbesteuerverluste nutzbar; die hierauf entfallenden aktiven latenten Steuern betragen T€ 400 (Vj. T€ 361). Der Ausweis der passiven latenten Steuern betrifft die zukünftige Gewerbesteuerbelastung auf die ergebnisneutral gebildeten Zuschreibungen im Anlagevermögen sowie einen abweichenden Wertansatz von Grundstücken und Gebäuden sowie im Konzernabschluss verbuchte gebildete Zwischengewinneliminierungen auf Konzernvorgänge, die sich im überschaubaren, kurzfristigen Verlauf wieder auflösen. Die latenten Steuern werden auf Basis eines durchschnittlichen Gewerbesteuersatzes in Höhe von 14,0 % ermittelt. Die sich ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern werden miteinander verrechnet. Der danach verbleibende Aktivüberhang des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 170 wird in der Bilanz nicht ausgewiesen. Haftungsverhältnisse Es bestehen Haftungsverhältnisse in Höhe von 5,6 Mio. € (Vj. 3,4 Mio. €) aus dem gemeinsamen Obligo für Anzahlungs- und Gewährleistungsbürgschaften mit verbundenen Unternehmen. Als Sicherheit dienen Guthabenverpfändungen. Das Tagesgeldkonto mit einem Saldo von € 1.432.726,15 ist in Höhe von T€ 81 verpfändet. Die Gesellschaft hat gegenüber dem Vermieter, der an eine ihrer Tochtergesellschaften Gewerbeflächen in Ratingen vermietet hat, eine Mietbürgschaft über € 7.500,00 übernommen. Für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten aufgrund vergangener Erfahrungen voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht zu rechnen ist. Im Geschäftsjahr 2012 hat die Gesellschaft sämtliche Geschäftsanteile an der Komplementärin Vollack Verwaltungs-GmbH, Karlsruhe, entgeltlich übernommen und damit eine sogenannte Einheits-Kommanditgesellschaft geschaffen. Durch diesen Erwerb bestehen nicht geleistete Haftungseinlagen in Höhe von € 25.564,50. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von jährlich T€ 1.834 (Vj. T€ 1.792) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Zweck der Geschäfte war die Nutzung der betreffenden Vermögensgegenstände bei Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung. Das Risiko aus diesen Geschäften resultiert aus der Restlaufzeit der Verträge, die eine kurzfristige Veränderung sowie eine Reduzierung oder einen Austausch nicht ohne Weiteres ermöglicht. Die Vorteile liegen in der größeren finanziellen Flexibilität in Folge geringerer Kapitalbindung. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte In der Bauindustrie ist die Ausstellung von verschiedenen Bürgschaften zur Absicherung der bauvertraglichen Verpflichtungen üblich und notwendig. Diese Bürgschaften werden üblicherweise von Banken bzw. Kreditversicherungsunternehmen (= Bürgen) ausgestellt und umfassen im Wesentlichen Angebots-, Vertragserfüllungs-, Vorauszahlungs- und Gewährleistungsbürgschaften. Im Fall der Bürgschaftsziehung bestehen vertragliche Regressansprüche der Bürgen gegenüber dem Konzern. Ein Risiko einer Bürgschaftsinanspruchnahme besteht nur dann, wenn den zugrunde liegenden vertraglichen Verpflichtungen nicht ordnungsgemäß nachgekommen wird. Verpflichtungen bzw. wahrscheinliche Risiken aus solchen Bürgschaften sind in der Bilanz als Verbindlichkeiten oder Rückstellungen berücksichtigt. Diverse Geldinstitute haben Bürgschaften an Kunden in Höhe von T€ 26.961 (Vj. T€ 21.300) erteilt. Die Bürgschaften waren überwiegend für Vertragserfüllungen und Gewährleistungsverpflichtungen gegeben, welche das Geschäftsrisiko abdecken. Hintergrund ist die Absicherung der Kundenanzahlungen. Die Tochtergesellschaften haben hierfür Guthabenkonten verpfändet in Höhe von T€ 400 (Vj. T€ 0) sowie Gleichbehandlungserklärungen bezüglich Sicherheitenbestellungen abgegeben. Bei Versicherungsgesellschaften bestehen Bürgschaften zugunsten unserer Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter in Höhe von T€ 17.600 (Vj. T€ 12.234). Für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten aufgrund vergangener Erfahrungen voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht zu rechnen ist. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Unsere Umsätze erbringen wir seit 2013 ausschließlich in unserem Heimatmarkt Deutschland. Nach Geschäftsbereichen teilen sich die Umsatzerlöse wie folgt auf:
Periodenfremde Erträge sind im Posten sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 2.384 (Vj. T€ 1.502) enthalten. Diese resultieren aus Versicherungsentschädigungen sowie sonstigem Schadensersatz, Auflösungen von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen und der Veränderung der Rückstellungen. Ferner sind im Posten sonstige betriebliche Erträge außergewöhnliche Erträge aus Überbrückungshilfen in Höhe von T€ 1.800 sowie aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von T€ 342 (Vj. T€ 718), davon aus dem Abgang aus dem Konsolidierungskreis (Vollack bauInvest Siebte GmbH & Co. KG) T€ 204 (Vj. T€ 206), enthalten. Im Posten Personalaufwand sind in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 39) Erträge aus erhaltenem Kurzarbeitergeld in den Löhnen und Gehältern enthalten. Im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 1.662 (Vj. T€ 5) enthalten. Diese resultieren aus Forderungsausfällen in Höhe von T€ 123 (Vj. T€ 0), der Einstellung in die Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von T€ 92 (Vj. T€ 5), Schadensersatz in Höhe von T€ 197 (Vj. T€ 0) sowie der Veränderung der Rückstellungen in Höhe von T€ 1.250 (Vj. T€ 0). Im Berichtsjahr wurden im Posten Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von T€ 525 (Vj. T€ 0) wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung sowie auf Finanzanlagen in Höhe von insgesamt T€ 329 (Vj. T€ 40) wegen vorübergehender Wertminderung vorgenommen. Die Position "Steuern vom Einkommen und Ertrag" enthält Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer der einbezogenen Konzernunternehmen, sowie latente Steuern mit pauschal 14% auf die ergebniswirksamen Konzernbuchungen. Sonstige Angaben Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Geschäftsführung und Angaben zur persönlich haftenden Gesellschafterin (Komplementärin) Name: Vollack Verwaltungs-GmbH Sitz: Karlsruhe Gezeichnetes Kapital: € 25.564,60 Geschäftsführer: Herr Dipl.-Kfm. techn. Reinhard Blaurock, Kaufmann, Karlsruhe, Herr Dipl.-Ing. Klaus Teizer, Ingenieur, Karlsruhe (seit 01.07.2023, Eintragung Handelsregister 27.07.2023), Herr Dipl.-Bw. (FH) Armin Koch, Kaufmann, Baden-Baden (seit 01.07.2023, Eintragung Handelsregister 27.07.2023) Gesamtbezüge der Geschäftsführung/Beirat Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen Sofern solche Geschäfte getätigt werden sind diese zu marktüblichen Konditionen und Preisen abgeschlossen. Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar unserer Abschlussprüfer ergibt sich wie folgt:
Vorschlag für die ErgebnisverwendungDer Jahresabschluss der Vollack Gruppe GmbH & Co. KG zum 31. Dezember 2022 schließt ab mit einem Jahresüberschuss von T€ 4.135. Gemäß Gesellschafterbeschluss wird der Jahresüberschuss von T€ 4.135 den Darlehenskonten der Kommanditisten gutgeschrieben. Nachtragsbericht Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine am 24.02.2022 und die in diesem Zusammenhang verhängten Sanktionen gegen Russland haben für Deutschland und auch die Weltwirtschaft erhebliche Konsequenzen. Folgen für die Zukunft können aufgrund der momentanen ungewissen Lage nicht abgeschätzt werden, jedoch muss davon ausgegangen werden, dass sich daraus auch Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für die Vollack Gruppe GmbH & Co. KG ergeben werden. Darüber hinaus sind nach Schluss des Geschäftsjahres keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, über die zu berichten gewesen wäre.
Karlsruhe, den 14.12.2023 gez. Dipl.-Kaufmann techn. Reinhard Blaurock, Geschäftsführer Konzernanlagespiegel
Anteilsbesitz zum 31.12.20221. In den Konzernabschluss voll einbezogene Unternehmen
*) Hinweis auf § 264 b HGB **) persönlich haftende Gesellschafterin der darüber angeführten GmbH & Co. KG(s) ***) in 2022 entkonsolidiert aufgrund Verkauf (Auswirkung: Veräußerungsgewinn T€ 204, Abgänge Vermögensgegenstände T€ 4.145, Abgänge Schulden T€ 3.975) 2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen
*) Erstkonsolidierung in 2022 3. Sonstige Beteiligungen Beteiligungen ≤ 20 % Kapitalanteil
Konzernkapitalflussrechnung 2022Die Veränderung des Finanzmittelbestandes sowie die dafür ursächlichen Mittelbewegungen werden anhand der nachfolgenden Kapitalflussrechnung aufgezeigt:
Konzerneigenkapitalspiegel 2022
Konzernlagebericht 20221. Wirtschaftliche Grundlagen Die Vollack Gruppe konzentriert sich auf die methodische Planung, den Bau sowie die Revitalisierung nachhaltiger, energieeffizienter Gebäude im Bereich Büro, Industrie, Gesundheit. Je nach Kundenwunsch übernimmt Vollack die Generalplanung und Projektsteuerung, die komplett schlüsselfertige Ausführung oder realisiert als Projektentwickler individuelle Mietflächen für Unternehmen, die nicht selbst investieren möchten. Unsere Zielkunden sind Unternehmen, die Marktnischen besetzt haben bzw. über Alleinstellungsmerkmale verfügen und damit erfolgreich sind und wachsen. Hierbei handelt es sich häufig um inhaber- oder familiengeführte Unternehmen mit Marktgeltung und zum Beispiel auch um Deutschlandzentralen europaweit bzw. weltweit aktiver Konzerngesellschaften. Die Geschäftsbereiche von Vollack sind: • Unternehmerbau:Dienstleister und Gebäudestratege, der kundenindividuelle Lösungen im Bereich Büro, Industrie und Gesundheit konzipiert, plant, baut oder revitalisiert, und dies mit hoher Expertise im Bereich Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • archiTec:Generalplaner, Arbeitsplatzplaner und Projektsteuerer in architektonisch anspruchsvollen und nachhaltigkeitsorientierten Großprojekten • bauInvest: Projektentwickler und Investor, wenn Unternehmen individuelle Flächen suchen und langfristig mieten, aber nicht investieren wollen • Hallen- und Stahlbau:Stahlbau-Experte als Partner von Architekturbüros und in technisch anspruchsvollen Projekten Vollack steht für den strategischen Entwicklungs-, Planungs- und Bauprozess in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden, für "Design + Build" und einen alleinstellenden integrativen Ansatz, der Planen mit Bauen verbindet und dadurch höheren Mehrwert schafft. Mit einem eigenen Methodenansatz, der Projekte mit der Vollack eigenen Phase NULL® beginnt, sowie hochqualifizierten, langjährigen Mitarbeitenden und jungen Talenten ist es erklärtes Ziel, über kundenindividuelle, nachhaltige Gebäudelösungen den Kundenerfolg und die Nutzungsqualität zu stärken. Die Forschung und Entwicklung investiert stark in die eigene Methode, die sich permanent verfeinert und aus den Erkenntnissen langjähriger Projektarbeit schöpft sowie in die weitere Digitalisierung und Prozessoptimierung im Rahmen von BIM (Building Information Modeling) und LEAN (Lean Construction) . Die Auszeichnung durch buildingSMART als "BIM Champion 2022" hat Vollack auf diesem Weg bestätigt und weiter profiliert. Inzwischen zeigt sich auch am Markt verstärkt ein Bewusstsein für die Bedeutung einer Projektvorbereitungs- und Konzeptionsphase. Diese wird von Vollack unter dem Namen Phase NULL® bereits jahrelang, seit Einführung der eigenen 4-Phasen-Methode, die 2019 in "Design + Build" überführt wurde, praktiziert. Die Vollack Phase NULL® ist auch gesetzlich geschützt. Dies dokumentiert unsere Kompetenz und ist ein Image-Mehrwert am Markt. 2. Geschäftsverlauf 2022 waren die Rahmenbedingungen in der deutschen Wirtschaft nicht mehr so stark von der weltweiten Corona Pandemie geprägt. Damit befand sich die deutsche Wirtschaft trotz des Krieges in der Ukraine und der damit zusammenhängenden Energiepreiskrise auf Wachstumskurs. Gründe für den vergleichsweise positiven Verlauf waren vor allem Nachholeffekte beim privaten Konsum und der Produktion nach dem Corona-Einbruch sowie im Jahresverlauf nachlassende Lieferengpässe. Für das Gesamtjahr 2022 ergibt sich für alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt 5,1 Prozent. Die verhaltene Umsatzprognose hat sich bestätigt. Die nominalen Zuwächse wurden 2022 durch die starken Materialpreissteigerungen mehr als aufgezehrt. Für 2023 ist man, laut Verband des Bauhauptgewerbes, sogar noch pessimistischer und erwarte einen preisbereinigten Umsatzrückgang von 6 Prozent. Neue Aufträge bleiben zunehmend aus: Für das Gesamtjahr 2022 wurde ein realer Orderrückgang von 9,6 Prozent gemeldet. [1] Die Anpassungsfähigkeit der Unternehmensgruppe ist weiterhin hoch und eine Stärke von Vollack. Der Fachkräftemangel bleibt eine dauerhafte Herausforderung und wird uns in den nächsten Jahren weiterbeschäftigen. Die inzwischen manifestierte Veränderung der Arbeitswelt mit flexibleren, mobilen Anteilen hat sich auch bei Vollack und in unseren Kundenprojekten als Praxis etabliert, die es gerade im Rahmen der Konzeption und Umsetzung von Arbeitswelten im Zusammenspiel mit der jeweiligen Unternehmenskultur abzugleichen gilt. Wie im Vorjahr angekündigt, ist die Betriebsleistung und einhergehend der Rohertrag nach der Corona Pandemie wieder deutlich angestiegen. Konkret stieg die Betriebsleistung von 80,9 Mio. € auf 154,6 Mio. € und der Rohertrag von 23,5 Mio. € auf 32,7 Mio. €.Der Fachkräftemangel bleibt Engpassfaktor und erhöht die Personalkosten. Das Qualitätsniveau und der Einkauf von Nachunternehmerleistungen bleiben weiterhin herausfordernd. Langjährige Partnerschaften mit Auftragnehmern und die Professionalisierung der Zusammenarbeit durch BIM und Lean Construction sind Antworten, mit denen Vollack Weitsicht zeigt und zugleich Solidität beweist und Vertrauen bei Kundinnen, Kunden und im Bereich der Nachunternehmer. Die kontroversen Meinungen über mobiles Arbeiten werden weiterhin in den Unternehmen diskutiert. Dabei ist allerdings zu beachten, dass ein großer Teil der Bevölkerung aufgrund der Art seiner Tätigkeit seine Leistung zum Beispiel in der Produktion, im Labor oder auch im Krankenhaus erbringt und somit an einen adäquaten Arbeitsplatz gebunden ist. Die maßgebliche operative Kenngröße zur Steuerung des Unternehmens ist der Rohertrag und nicht der Umsatz. Der Unternehmerbau mit den Standorten Karlsruhe, Eisenach, Leipzig, Berlin / Brandenburg, Köln / Wesseling, Düsseldorf / Ratingen und Hamburg bei gleichzeitiger ständiger Weiterentwicklung der Vollack Methode stellt unverändert das Kerngeschäft dar. Diese Vorgehensweise, Projekte zu entwickeln, zu realisieren und dabei den Nutzenvorteil für unseren Kunden herauszuarbeiten, ist unser Antrieb. Die Phase NULL® innerhalb der Vollack Methode bleibt damit ein besonderes Alleinstellungsmerkmal. Seit 2018 haben wir auch die Geschäftsprozesse im Hinblick auf die partnerschaftliche und transparente Zusammenarbeit mit unseren Kunden kontinuierlich weiterentwickelt und zudem noch stärker digitalisiert. Die langjährigen Investitionen in das Zusammenspiel der Planung nach BIM und Lean Construction bzw. Lean Planning wirken sich positiv aus. Sicher ist: Die Prozesse im Planen und Bauen werden sich auch zukünftig fortschreitend verändern. Der digitale Austausch mit Fachingenieuren wie auch die Synchronisierung mit den ausführenden Unternehmen auf den Baustellen nimmt kontinuierlich an Notwendigkeit zu. Dies überführt das Bauen in eine neue, noch größere Verlässlichkeit. Zudem bewirkt diese Zukunftsorientierung und Modernität, dass Vollack als Arbeitgeber attraktiver für junge Fachkräfte wie für erfahrene Mitarbeitende ist und auch als Auftraggeber für Nachunternehmer einen hohen Mehrwert darstellt. Seit 2016 haben wir als Teil unserer Zukunftsstrategie eine Kooperation mit der Hochschule in Karlsruhe geschlossen und ein gemeinsames BIM-Zertifikatsstudium entwickelt. Haltung und Verantwortung übernehmen wir im Bereich der energetischen Entwicklung unserer Gebäude. Die Kooperation mit Hochschulen vertiefen wir generell an verschiedenen Standorten. In den letzten Jahren haben wir hier die technische Expertise kontinuierlich ausgebaut. Die realisierten Projekte haben sich vom Standard des zertifizierten Passivhauses bis hin zu energieautarken Gebäuden weiterentwickelt, die völlig klimaneutral betrieben werden können. Um dies in einem wirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Verhältnis für unsere Kunden umzusetzen, ist ein besonderes Zusammenspiel von Planung und Realisierung notwendig, was unserer Vollack Methode geradezu entgegenkommt und uns damit im Wettbewerb weiter qualifiziert und profiliert. Der Geschäftsbereich archiTec, in der Unternehmensgruppe das Team aus Spezialisten für die Generalplanung, Arbeitsplatzplanung und Projektsteuerung bei Groß- und Sonderprojekten sowie bei öffentlichen Projekten, trägt kontinuierlich positiv zum Gruppenergebnis bei. Bei architektonisch und energetisch anspruchsvollen Projekten können wir somit auch als Planer, wenn wir nicht selbst die Bauausführung ausüben, sehr gute Ergebnisse sowohl im Neubau als auch in der Revitalisierung von Gebäuden und Arbeitswelten ausweisen. Unsere männlichen und weiblichen Architekten und Ingenieure unterschiedlicher Fachrichtungen erzeugen so Alleinstellung hinsichtlich Architektur, Technik - insbesondere Energieeffizienz - und kundenindividuellen Prozessen. Projektentwicklungen werden durch unsere Einheit Vollack bauInvest realisiert. 2022 haben wir mit der Planung eines Gebäudeensembles an der Messe in Leipzig begonnen: CLL CityLab Leipzig. Hier werden wir ein besonders nachhaltiges, bilanziell klimaneutrales Projekt für die Büro- und Labornutzung realisieren. Der Geschäftsbereich Hallen- und Stahlbau hat über Jahre hinweg eine hohe Stahlbaukompetenz entwickelt. Auch hier realisieren wir zunehmend technisch anspruchsvolle, individuelle Projekte. Der Bereich trägt kontinuierlich zu einem positiven Ergebnis bei. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Kapital beinhaltet 13 Mio. € Kommanditkapital und wird mit einer langfristigen Partnerbeteiligung der Führungskräfte in Höhe von 2,325 Mio. € in Form einer stillen Gesellschaft verstärkt. Stichtagsbezogen schwankt die Liquidität, sie ist weiterhin und beständig auf einem guten Niveau. Zusammenfassend beläuft sich der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit auf 13,7 Mio. €, aus dem Investitionsbereich auf -4,4 Mio. € und aus dem Finanzierungsbereich auf -1,6 Mio. €. Aufgrund der Kosten für Verwahrentgelte bei den Banken haben wir darüber hinaus seit 2017 ein Wertpapierdepot in Höhe von ca. 5 Mio. € über eine externe Vermögensverwaltung konservativ angelegt. Aufgrund des langfristigen Charakters wurde dies 2018 dem Anlagevermögen und die Cash-Positionen dem Bankguthaben zugeordnet. Wir waren und sind in der Lage, unsere kurz- und mittelfristigen Zahlungsziele jederzeit termingerecht zu erfüllen. Unsere Finanzlage ist weiterhin stabil und solide. Die wesentlichen Investitionen betrafen andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung insbesondere Ersatzinvestitionen in Arbeitsplätze und in Hardware in Höhe von insgesamt T€ 485, geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau für ein Bauvorhaben der Vollack bauInvest Achte GmbH & Co. KG in Höhe von T€ 581 sowie Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von T€ 2.000. Der Anstieg der Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus dem stichtagsbedingten Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 10.182 im Vorjahr um T€ 9.083 auf T€ 19.265 sowie dem nachfolgend dargestellten Anstieg des Kassenbestands und Guthaben bei Kreditinstituten. Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage in T€
2022 zeigt eine Wiederbelebung nach der Corona-Krise, was sich zum einen in einer deutlich gestiegenen Betriebsleistung vor allem gegenüber 2021 zeigt. Ebenso hat sich der Rohertrag positiv entwickelt und einhergehend ist die Anzahl der Beschäftigten wieder aufgebaut worden, in diesem Zusammenhang sind die Personalkosten inklusive der variablen Vergütungsbestandteile absolut deutlich gestiegen. Da die Vollack Gruppe sowohl Planungsleistungen wie auch Bauleistungen erbringt, schwankt unabhängig von konjunkturellen Einflüssen die Betriebsleistung wie auch der absolute und relative Rohertrag. Kennzahlen zur Ertragslage in T€
4. Mitarbeitende Die stichtagsbezogene Beschäftigtenzahl zum 31.12.2022 entwickelte sich wie folgt:
5. Hinweis auf Risiken Das Risikomanagement der Vollack Gruppe ist ein kontinuierlicher Prozess, der auf verschiedenen Ebenen stattfindet. Er beginnt bei der strategischen Fokussierung von Projektaufgaben und den jeweiligen Projektvolumina. Wir suchen mentalitätsverwandte Kunden mit möglichst vergleichbarer Unternehmenskultur. Seit vielen Jahren verwenden wir Checklisten zur Bewertung von Risiken in Großprojekten und zum Vermeiden sogenannter "roter" Projekte. Das globale Marktrisiko ist untergeordnet, da allein der deutsche Markt noch ausreichend Wachstumspotential für Vollack bietet. Als Exportnation sind häufig unsere Kunden international aufgestellt und wir sind damit auch von globalen Entwicklungen beeinflusst. Hohe Anforderungen an nachhaltigen Lösungen auf dem deutschen Markt bieten für uns und unserer Kunden sowohl Risiken wie auch Chancen. Technologisch führende, nachhaltige Lösungen wollen wir für unsere Kunden entwickeln und gleichzeitig müssen auch unsere Kunden sich häufig über technologische Mehrwerte und Innovationen im globalen Wettbewerb differenzieren. Diesen Vorsprung zu erhalten und bestmöglich auszubauen kann über technologische Innovationen und hochqualifizierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gelingen. Dies bleibt anspruchsvoll und herausfordernd. Aufgrund langjährig aufgebauter Kompetenz im Projektgeschäft ist das Planungs- und Umsetzungsrisiko kontinuierlich gesunken, dazu ergänzen neue Methoden wie Lean Management und BIM (Building Information Modeling). Mit Unterstützung von externen Dienstleistern managen wir den Datenschutz und die IT-Risiken. Zusätzlich unterstützt die dezentrale Struktur von Vollack sowie eine separate Datenspeicherung in einem externen Rechenzentrum die Reduzierung von IT-Risiken. Modernste IT-Systeme und -Ausstattung sind konsequenterweise Bestandteil der Strategie von Vollack. Das Risiko aus schwankenden Material- und Rohstoffpreisen, gerade im Bereich des Hallen- und Stahlbaus, ist nicht gänzlich zu vermeiden und im Einzelfall mit dem Kunden vertraglich zu regeln. Aufgrund der langjährigen, partnerschaftlichen Beziehungen haben wir einen ausreichend großen Stamm an leistungsfähigen Nachunternehmern, was sich für uns positiv auswirkt, sowohl bei schwankenden Material- und Rohstoffpreisen, als auch bei Lieferengpässen. Währungsrisiken bestehen derzeit nicht. Besondere, über das allgemeine Unternehmerrisiko hinausgehende Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden, sind nicht erkennbar. Ein zunehmendes Risiko, neben dem schon immer bestehenden konjunkturellen Risiko, wird der Fachkräftemangel werden. Der Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen kommt daher eine wichtige Bedeutung zu. Die im Moment sehr starke Diskussion um KI-Lösungen (Künstliche Intelligenz) ist sicherlich eine mögliche Antwort. 6. Ausblick und Chancen Für Vollack bietet die strategische Positionierung, individuelle und nachhaltige Lösungen mit unseren Kunden gemeinsam zu entwickeln, weiterhin viele Chancen. Unsere Strategie besteht darin, für Kunden und ihr Geschäft Mehrwert zu schaffen und das beste Nutzen-/Preisverhältnis zu bieten. Unsere Haltung und Überzeugung ist es, dass Gebäudeinvestitionen - nicht zuletzt mit Blick auf ihre Nachhaltigkeit - aktiv zur Zukunftsausrichtung von Unternehmen beitragen können. Geeignete Fach- und Führungskräfte zu finden und zu binden, bleibt weiterhin eine Herausforderung für alle Unternehmen und wird zunehmend zum Engpassfaktor bzw. Wachstumsbremse Die Digitalisierung und Optimierung der Prozess über BIM und Lean kann hier entgegenwirken und ist essenziell. Die Unternehmenskultur, die sich auch in der Arbeitswelt ausdrückt, wird zu einem Entscheidungskriterium im Wettbewerb um junge und erfahrene Mitarbeitende. Die Optimierung der Produktionsprozesse, ob in Industrie, Medizintechnik, Laboren oder anderen Segmenten bleibt im Fokus von Unternehmerinnen und Unternehmern. Nicht nur das Fraunhofer Institut prognostiziert die Zukunft der Arbeitswelt als hybrid[2], was von Unternehmen weiterhin Veränderungen ihrer Geschäftsmodelle, Gebäudefunktionalitäten und Flächen-Layouts erfordert und Räumen eine neue Bedeutung verleiht. Oftmals wurde die Effizienz der Arbeitsumgebung und der Abläufe vernachlässigt. Das holt Unternehmen inzwischen ein. Leistungsfreudige Mitarbeitende und der Einfluss der Arbeitsumgebung auf die Unternehmensergebnisse sind ein Schlüssel für Innovationen und Alleinstellung im globalen und bundesweiten Wettbewerb. Das Zukunftsinstitut beleuchtet den Megatrend New Work holistisch: "Die klassische Karriere hat ausgedient, die Sinnfrage rückt in den Vordergrund. Die Grenzen zwischen Leben und Arbeiten verschwimmen im Alltag auf produktive Weise."[3] Mit unseren Kunden entwickeln wir gemeinsam Masterpläne für die Standortentwicklung und Gebäudelösungen, die sie in ihrer Strategie unterstützen. Auch im globalen Wettbewerb benötigen die Unternehmen mit deutschen Standorten gleichermaßen keine standardisierten, sondern genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Gebäudelösungen. Es beweist sich auch in Rückmeldungen unserer Zielgruppe, dass Gebäude, die zum Teil noch als unterschätztes bzw. noch ungenutztes Potential der Verbesserung und Steigerung ihrer Attraktivität harren, nun zunehmend mehr in den Fokus rücken. Hierfür qualifizieren wir uns ständig weiter, und gerade im Bereich der Revitalisierung von Bestandsgebäuden bietet unsere Methode weitere Wachstumschancen. Allein die auch aufgrund gesetzlicher Erfordernisse zunehmend nötig werdenden energetischen Optimierungen zahlreicher Immobilien bieten und erhebliche Auftragsmöglichkeiten. Unsere Kunden erkennen den gesamten Mehrwert der Vollack Methode, wenn wir mit ihnen Projekte entwickeln und umsetzen. Unsere schon in frühen Jahren angelegte Kompetenz, Planen und Bauen intelligent zu verknüpfen, erweist sich inzwischen unter dem Stichwort Design + Build als klares Asset. Sehr positiv ist, dass der größte Teil der Neuaufträge unverändert aus Weiterempfehlungen bestehender Kunden und Geschäftspartner entsteht. Dadurch werden wir klar und profiliert am Markt wahrgenommen, zumal wir hier ein Segment (Design + Build) besetzen, dessen Mehrwert in seiner fruchtbaren Wechselwirkung mehr und mehr gesehen wird. Ganz besonders im Rahmen der Nachhaltigkeitsanforderungen gewinnt die integrative Kompetenz der Verknüpfung von Generalplanung und Bauausführung verstärkt an Bedeutung. Unsere Kommunikation verfolgen wir zielgruppenorientiert und in allen maßgeblichen Kanälen. Dazu haben wir ganz besonders unsere Online-Kommunikation noch weiter intensiviert und unter anderem 2022 einen Corporate Blog auf der Homepage eingeführt, der unsere Expertise unterstreicht. Wir transportieren unser Know-how in die Öffentlichkeit durch Vorträge und Messe- oder Konferenzbeteiligungen, inzwischen auch verstärkt digital. Den Bekanntheitsgrad weiter in unserer Zielgruppe zu erhöhen, bleibt stetige Aufgabe, um so auch vermehrt Neukontakte zu initiieren. Die letztjährige Erwartung einer deutlich steigenden Betriebsleistung wie auch des Auftragseingangs ist eingetreten. Im Jahr 2023 gehen wir, im Vergleich zum Jahr 2022, von einer gleichbleibend stabilen Ergebnisentwicklung und einer leicht sinkenden Betriebsleistung aus. Der internationale Handel und die Lieferketten sind in auch in unserem Sektor aus dem Tritt geraten, sodass Lieferengpässe verbunden mit erheblichen Preissteigerungen eintreten können. Die Fertigstellung einzelner größerer Projekte kann außerdem zu einer Volatilität der Umsätze führen. Die langjährigen Projektentwicklungen des Geschäftsbereichs bauInvest führen erst im Jahr des Verkaufs zu positiven Ergebnissen. In den Jahren davor belasten sie das Konzernergebnis zunächst. Alle Geschäftsbereiche und Standorte sind jedoch so aufgestellt, dass sie eine positive Rendite erreichen können. Die Steuerung des Rohertrags und nicht Umsatzwachstum auf Kosten der Rendite bleiben Maß und Ziel unseres Handelns. Der relative und absolute Rohertrag wird deshalb steigen, sowohl im Planungs - wie auch im Baubereich. Wir machen hier in den letzten 2 Jahren vor allem aufgrund der Lean Methodik in Kombination mit BIM kontinuierliche Fortschritte. Der zunehmende Fachkräftemangel bleibt dabei auf Jahre hinaus bestimmend und wird die Personalkosten eher zunehmend steigen lassen. Wir sehen es weiterhin als wichtige unternehmerische Aufgabe an, die Mitarbeitenden auf dem Weg sich verändernder Anforderungen mitzunehmen und weiter zu qualifizieren bzw. junge, vielversprechende Talente und langjährig erfahrene Fachleute für uns zu begeistern. Die Kapazitäten am Nachunternehmermarkt bleiben eine Herausforderung, einhergehend mit der Verknappung und Verteuerung einzelner Materialien. Der Weg einer transparenten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Nachunternehmern bewährt sich gerade in dieser Marktsituation ganz besonders, denn wir finden gemeinsam mit ihnen Lösungen damit umzugehen. Gebäude sind in unserer Überzeugung herausragende Aktivposten, dieses Verständnis setzt sich mehr denn je durch. In einem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld, das immer weniger vorhersehbar ist, und in Organisationen, sie sich dynamisch wandeln, müssen Gebäude höchste Flexibilität beweisen. Nachhaltigkeit zeigt sich in vielen Facetten. Die Unternehmensimmobilie ist dabei ein sichtbares Bekenntnis gegenüber der Öffentlichkeit und für die Mitarbeitenden. 7. Unternehmenskultur Die inzwischen massive Umweltdiskussion in weiten Teilen der Gesellschaft, gerade auch bei Jugendlichen, also den Fachkräften von morgen, zeigt auf, dass nicht nur die ökonomische, sondern gerade auch die soziale und ökologische Dimension der Arbeitswelt weitere Wirkung gewinnen. Für Unternehmen steigen damit auch die Anforderungen sinnstiftend, wertebasiert und nachhaltig zu handeln. Vollack ist hierbei seit Jahren vorangegangen und hat bereits früh Zukunftsfähigkeit bewiesen. Unser erfolgreiches Miteinander zeigt sich in gelebten Werten. Ideenreich, respektvoll, umsetzungsstark, verlässlich sind die vier zentralen Werte, die im täglichen Umgang innerhalb der Vollack Familie, mit unseren Kunden und unseren Nachunternehmern die Grundlage dafür schaffen. Diese weiter mit Leben zu füllen, ist unser Anspruch. Unsere gewachsene Unternehmenskultur kommt uns dabei zugute.
gez. Reinhard Blaurock, Geschäftsführer
Karlsruhe, den 14.12.2023 [1] Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. www.bauindustrie.de/pm/bauindustrie-meldet-schwaches-baujahr-2022 [2] Quelle: Jahresbericht Fraunhofer IAO 2020, URL: https://www.iao.fraunhofer.de/de/ueber-uns/fraunhofer-iao/jahresbericht/jahresbericht-2020/die-zukunft-der-arbeit-ist-hybrid.html [3] Quelle: Zukunftsinstitut, URL: https://www.zukunftsinstitut.de/dossier/megatrend-new-work/ Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersZu dem Konzernabschluss der Gesellschaft und dem Konzernlagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Vollack Gruppe GmbH & Co. KG, Karlsruhe Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Vollack Gruppe GmbH & Co. KG, Karlsruhe, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2022, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Vollack Gruppe GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. - holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. - beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 14.12.2023 REILING
Partnerschaft mbB
gez. Prof. Dr. Ingo Storz, Wirtschaftsprüfer |
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