M3 Der sichere LKW-Stellplatz GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Danny Christian Schulz seit 19.1.2011 | Geschäftsführer |
Paul Koch seit 25.7.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Koch GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Die Koch GmbH ist ein zukunftsorientiertes Transportunternehmen, das deutschlandweit agiert. Das Geschäftsmodell beinhaltet den Transport von Waren sowie damit in Verbindung stehende Dienstleistungen. Nennenswerte Veränderungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht ergeben. Das Unternehmen hat sich als oberstes Ziel gesetzt, die Bedürfnisse der Kunden, insbesondere hinsichtlich Verlässlichkeit, zu erfüllen und als starker Partner für Transportleistungen aufzutreten. Hierbei erhält jeder Kunde eine individuelle Betreuung seiner speziellen Bedürfnisse. Die Kerntätigkeiten umfassen Verteilerverkehr, Kurierservice, Textiltransporte und nationalen Linienverkehr. Die Personalstrategie des Unternehmens ist dahingehend ausgerichtet, dass alle Mitarbeiter mindestens einmal jährlich gesetzlich erforderliche sowie darüber hinaus weitere im Hinblick auf die Weiterqualifizierung der Mitarbeiter ausgerichtete Schulungen und Fortbildungen erhalten. Das Personalrecruiting erfolgt mittels der üblichen Print- und Digital-Kanäle. Die Koch GmbH hat ihren Sitz in Nürnberg, von wo aus sämtliche Unternehmenstätigkeiten ausgeführt werden. B. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Weltwirtschaftliche Lage Im Jahr 2023 verzeichnete die Weltwirtschaft ein Wachstum von 1,6 Prozent in den Industrieländern (Vorjahr: 2,6 Prozent) und von 4,2 Prozent in den Emerging Markets (Vorjahr: 3,5 Prozent) laut OECD. Die wirtschaftliche Entwicklung der USA lag mit einem starken Wachstum von 2,4 Prozent (Vorjahr: 1,8 Prozent) hinter dem weltweiten Durchschnitt, während der Euroraum mit 0,5 Prozent (Vorjahr: 3,4 Prozent) deutlich eingebrochen ist. Der wirtschaftliche Wachstumseinbruch im Euroraum ist durch den andauernden Ukrainekrieg zu verzeichnen. China verzeichnete im Jahr 2023 ein starkes Wachstum von 5,4 Prozent. Die wirtschaftliche Lage in den USA hat sich durch einen Anstieg der Fiskalpolitik erholt, jedoch bleibt die Lage weiterhin von Unsicherheiten geprägt, darunter die Auswirkungen der geopolitischen Lage und die anhaltenden Lieferengpässe. Die Nationalbank hat ihren Kurs der Zinserhöhungen fortgesetzt, um der Inflation entgegenzuwirken und hat wohl 2023 ihren Höhepunkt erreicht. Dabei wird erst im Jahr 2024 mit einer Lockerung des Zinsanstieges gerechnet. Die weitere weltwirtschaftliche Entwicklung ist weiterhin abhängig von der geopolitischen Lage, sowie den steigenden Zinsen und der hohen Inflation. Wirtschaftliche Lage in Deutschland Die deutsche Wirtschaft war im Jahr 2023 mit - (Minus) 0,2 Prozent leicht rückläufig. Dies lässt sich durch die Inflation, durch höhere Energie- und Rohstoffpreise und durch den Ukrainekrieg erklären. Für die Logistikbranche haben diese Unsicherheiten für eine gesunkene Nachfrage nach Transportkapazitäten gesorgt. Die Aussichten für das Jahr 2024 sind abhängig von der Erholung nach der Pandemie und anderer Faktoren wie den Folgen der Energiekrise und der geopolitischen Lage. Wirtschaftliche Lage im Raum Bayern Die Region Bayern, insbesondere der Standort Nürnberg, bleibt für die Koch GmbH von großer Bedeutung. Die konjunkturellen Kennzahlen der Region sind weiterhin überdurchschnittlich und der Logistikstandort Nürnberg gewinnt weiter an Bedeutung. Die Koch GmbH sieht sich trotz der hohen Anzahl an Konkurrenten als finanziell und operativ solides Unternehmen, das langfristig in der Region erfolgreich sein wird. b) Geschäftsverlauf und Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Die nachfolgende Analyse der Ertragsentwicklung bezieht sich auf die zum 31. Dezember 2023 fortgeführten Aktivitäten. Das Geschäftsergebnis ist um +55,1 Prozent auf TEUR 1.053,6 (TEUR 679,2) gestiegen. Obwohl die Umsatzerlöse (+5,9 Prozent) in ähnlichem Verhältnis, wie die Kostenpositionen gestiegen sind, hat sich absolut eine überproportionale Veränderung zugunsten der Umsatzerlöse (TEUR +998,5) ergeben. Die Personalaufwendungen sind um 4,8 Prozent (TEUR +275,7) gestiegen, während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1,0 Prozent (TEUR 88,2) leicht gestiegen sind. Die Auftragslage im Jahr 2023 hat sich positiv entwickelt und konnte das hohe Niveau aus dem Vorjahr halten. Die Umsatzerlöse und die Gewinnentwicklung haben unsere Erwartungen übertroffen. Nach Abzug von Ertragsteuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEUR 1.053,6 (TEUR 679,2) und somit ein deutlicher Anstieg um +55,1 Prozent. Dies bestätigt den positiven Aufwärtstrend des letzten Jahres und übertrifft diesen sehr deutlich. Die Operative Rendite ist um +2,7 Prozentpunkte auf 8,5 Prozent gestiegen. Finanz- und Vermögenslage Investitionen Die Investitionen beruhen auf Anschaffungen von Lastkraftwagen sowie von damit im Zusammenhang stehenden Wirtschaftsgütern, insbesondere Anhänger für Lastkraftwagen. Dabei werden die Anlagegüter über Darlehen angeschafft. Der Bestand an Lastkraftwagen wurde auch im Jahr 2023 weiter ausgebaut. Bilanz Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 14.350,0 (TEUR 12.491,3) und ist somit um +14,9 Prozent gestiegen. Dabei haben die liquiden Mittel um +48,2 Prozent abgenommen und betragen TEUR 984,2 (TEUR 1.901,5). Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und Wertpapiere sind deutlich um +44,5 Prozent auf TEUR 3.930,0 (TEUR 2.719,2) gestiegen. Darüber hinaus ist der Forderungsbestand zum 31.12.2023 um +15,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Die Verbindlichkeiten und der Passive Rechnungsabgrenzungsposten haben sich um +7,2 Prozent von TEUR 6.609,0 auf TEUR 7.088,0 erhöht. Das Eigenkapital ist um +18,9 Prozent auf TEUR 6.633,4 (TEUR 5.579,7) gestiegen. Der Finanzmittelfonds sowie die Mittelherkunft- und -verwendung haben sich wie folgt entwickelt:
Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Chancen und Risiken Die Koch GmbH ist als Transportunternehmen von der allgemeinen konjunkturellen weltwirtschaftlichen Lage abhängig. Dabei spielen Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen eine untergeordnete Rolle, da keine langfristigen Verträge bestehen und somit kurzfristig reagiert werden kann, falls es bei einem Kunden zu Zahlungsausfällen kommen sollte. Von größerer Bedeutung sind Preisschwankungen auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten sowie Währungsschwankungen. In diesem Zusammenhang entstehen Risiken, die das Handeln der Gesellschaft beeinflussen. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, betreibt die Koch GmbH ein internes Risikomanagementsystem, das durch die Geschäftsführer überwacht wird und im Folgenden beschrieben wird. Auch im Jahr 2023 ist der hohe Kostendruck bei Personal (bis zu +15 Prozent Nettolohnerhöhung) und Material (Preissteigerungen von LKW-Anhängern und LKW) nicht zu vernachlässigen und erfordert ein aktives und risikogesteuertes Management. Darüber hinaus gibt es auch einen vermehrten Preisdruck auf dem Markt seit September 2023, aufgrund der allgemein abschwächenden Wirtschaft. Dies führt zu einem Preisverfall von bis zu 20 Prozent auf dem Spotmarkt und macht es schwierig, einige Aufträge kostendeckend zu fahren, sodass diese nicht angenommen werden können. Zudem können Preissteigerungen an Kunden natürlich nicht im vollen Umfang weitergegeben werden. Zusätzliche Kostensteigerungen, wie die Mauterhöhung im Dezember 2023 erhöhen den Kostendruck weiter. Risiken in Verbindung mit der CO 2 -Steuer sind im Wesentlichen durch die vorliegenden Dieselklauseln abgedeckt. Weitere Ereignisse, die sich wesentlich auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Koch GmbH auswirken könnten, lagen nicht vor. Das Risikomanagement der Koch GmbH ist auf zwei Säulen aufgebaut. Zum einen die Kunden- und Auftraggeberstruktur und zum anderen der Dieselpreis. Kunden-/Auftraggeberstruktur Die Kundenstruktur ist primär darauf ausgelegt, dass insbesondere die Zusammenarbeit mit sog. großen Unternehmen / Kunden angestrebt wird. Bei der Auswahl dieser Kunden ist deren Zahlungsfähigkeit das entscheidende Kriterium. Sollte es zu einem Wegfall eines Großkunden kommen, ist die Koch GmbH in der Lage diesen Ausfall zu kompensieren. Hierfür wurde ein Kapitalpolster geschaffen um kurzfristig reaktionsfähig zu sein, damit Mitarbeiter gehalten werden können und Fahrzeuge nicht verkauft werden müssen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit Fahrzeuge sowie Mitarbeiter im freien Verkehr mit täglicher Ladungssuche zu beschäftigen und somit zumindest kostendeckend wirtschaften zu können. Um einen langfristigen Wegfall eines Großkunden zu kompensieren wurde der Fuhrpark so angelegt, dass zeitlich versetzt nacheinander Finanzierungsverträge auslaufen und somit die Möglichkeit besteht den Fuhrpark abbauen zu können. Dieselpreis Bei allen Kunden wurde eine Dieselklausel vereinbart, welche etwas zeitversetzt - zwischen ein bis zwei Monaten - das Risiko von schwankenden Preise abfedert. Um eine konstant hohe Auslastung zu erreichen, werden langfristige Pläne erstellt, die eine solide Planungssicherheit geben. Aufgrund der saisonalen Schwankungen im Sommer, insbesondere bedingt durch Betriebsurlaube in Großbetrieben und Konzernen, wird auch die Mitarbeiterplanung entsprechend ausgerichtet, so dass Urlaub, Auslastung und Auftragsbearbeitung in Einklang gebracht werden, um weiterführende Risiken hinsichtlich Mitarbeiterplanung zu vermeiden. Sollten darüber hinaus Kapazitäten verbleiben, wird die Möglichkeit genutzt in den freien Fernverkehr zu wechseln, um kurzfristig reagieren zu können. Um keine kurzfristigen außerordentlichen Schwankungen zu verzeichnen, die zum Beispiel durch einen Rohstoffmangel herbeigeführt werden können, werden mit Partnern Festpreise sowie Klauseln, die solch einem Effekt entgegenwirken, abgeschlossen. Zur Vermeidung von Risiken im Zusammenhang mit der Belegschaft werden durch die Geschäftsleitung regelmäßig Schulungen, die den aktuellen Standards entsprechen, durchgeführt. Die installierten Prozesse und Systeme ermöglichen dem Management den kontrollierten Umgang mit Chancen und Risiken. Hierdurch wird das Management in die Lage versetzt, einerseits die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage abzusichern und andererseits Erfolgspotenziale konsequent zu nutzen. Rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem (IKS) Das Interne Kontrollsystem (IKS) dient der Identifikation und Beschreibung der steuerrelevanten Prozesse, der Installation von Instrumenten zur Einhaltung der steuerlichen Gesetzmäßigkeit auf dem gesamten Prozess und der regelmäßigen Kontrolle und deren Dokumentation, ob der beschriebene Prozess noch die tatsächlichen Gegebenheiten widerspiegelt und die Instrumente ordnungsgemäß ihren Dienst verrichten. Das dabei definierte Verfahren wird von den eingewiesenen und autorisierten Mitarbeitern regelmäßig, unverändert und ohne Unterbrechung durchgeführt. Dabei wird auf IT-Unterstützung zurückgegriffen, um Übertragungsfehler zu vermeiden. Um die Einhaltung der vorgegebenen Verfahren zu gewährleisten, werden regelmäßige Kontrollen durchgeführt. Diese orientieren sich an den tatsächlich aufgrund der organisatorischen Rahmenbedingungen zweckmäßigen und etablierten Aufgaben- und Funktionstrennungen, wobei von einzelnen funktionalen Verfahrensschritten ausgegangen wird. Kommt es bei den Kontrollen zu auffälligen Ergebnissen, insbesondere zu Abweichungen zwischen dem beschriebenen und tatsächlich durchgeführten Verfahren, werden die laufenden Prozesse sofort angehalten und die Geschäftsleitung entscheidet über das weitere Vorgehen. Die Kontrollen orientieren sich unter Ordnungsmäßigkeitsgesichtspunkten insbesondere an folgenden Zielen, so dass sie mit einer hinreichenden Sicherheit gewährleisten, dass • die gesetzlichen Bestimmungen im erforderlichen Umfang beachtet werden, • die Kompetenz- und Zuständigkeitsregelungen innerhalb der Organisation eingehalten werden, • die Dokumente nicht unbefugt, unbemerkt oder versehentlich vernichtet, verändert oder gelöscht werden (Integrität der Dokumente), • die Funktionen und Parameter der für die Archivierung relevanten Verfahren und Programme nicht unbefugt, unbemerkt oder versehentlich verändert werden (Integrität der Verfahren und Programme), • die verwendeten IT-Systeme und Anwendungen für den Betrieb zur Verfügung stehen und dass die archivierten Dokumente bei Bedarf unverzüglich lesbar sind. Prognose Aufgrund der seit September 2023 vorherrschenden Marktabschwächung und der im Dezember gestiegen Maut, ist im ersten Halbjahr 2024 mit ca. 20 Prozent weniger Frachtausgängen bzw. einem Rückgang der Auslastung von bis zu ca. 20 Prozent zu rechnen. Durch die erneuten gesetzlichen Kostensteigerungen in den verschiedenen Bereichen, wie Personal, Material und Abgaben, entsteht somit ein enormer Kostendruck auf beiden Seiten, was für die Koch GmbH sowie für die Auftraggeber die Preisgestaltungen erheblich erschwert. Aufgrund der allgemein rückläufigen europäischen Wirtschaftslage ist festzustellen, dass immer mehr ausländische Unternehmen auf den deutschen Markt drängen und die Preise zusätzlich destabilisieren. Die Koch GmbH wird weiterhin versuchen mit der Qualität und Zuverlässigkeit gegenüber den Kunden zu agieren und ist zuversichtlich sich damit gegenüber der Konkurrenz zu behaupten. Für das Jahr 2024 wird mit einem leichten Umsatzwachstum aufgrund Preissteigerungen und einem spürbaren Gewinnrückgang, aufgrund der Kosten- und Abgabensteigerungen, gerechnet. Die angestrebte Investition in neue Elektro- und Wasserstofffahrzeuge wurde aufgrund der hohen Kosten und teilweise der nicht umsetzbaren Infrastruktur aktuell nach hinten gestellt. Es wird für das Jahr 2024 geplant einen Teil der Flotte in Absprache mit den Kunden auf Alternative, CO 2 -reduzierte Kraftstoffe umzustellen, da dieses mit der bestehenden Fahrzeugflotte technisch möglich ist. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben
Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte vor Ergebnisverwendung. 2. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden 2.1 Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sind im Wesentlichen gegenüber dem Vorjahr beibehalten und unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit angewendet worden. Hinsichtlich der Warenbewertung wurde das Festwertverfahren gem. § 240 Abs. 3 HGB angewendet und aufgrund einer Inventur festgestellt. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Das gemilderte Niederstwertprinzip wird beachtet. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Sofern die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen als die degressive Abschreibung führt, wird ein Wechsel von der degressiven zu der linearen Abschreibung vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Das gemilderte Niederstwertprinzip wird beachtet. Zuschüsse und Zulagen für den Erwerb von Sachanlagevermögen wurden zum Nennwert als Ertrag angesetzt. Für Vermögensgegenstände, die regelmäßig ersetzt werden und für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung sind, wurde ein Festwert gem. § 240 Abs. 3 HGB angesetzt. Die Bewertung erfolgt im Dreijahres-Turnus. Geringwertige Wirtschaftsgüter sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800 nicht übersteigen. Ausleihungen sind mit den Anschaffungskosten bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Konkrete Ausfallrisiken werden mit Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Pauschalwertberichtigungen für das Ausfall- und Zinsrisiko wurden mit 1% vorgenommen. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren Zeitwerten angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 2.2 Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.3 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungs- und Ausweismethoden Die bisher üblichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Es haben sich keine Änderungen ergeben. 2.4 Erläuterungen zu Bilanzposten Aktiva Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt. Passiva Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich um Rückstellungen für Urlaub, für Tantieme und Sonderzahlungen sowie für den Berufsgenossenschaftsbeitrag, die Jahresabschlusserstellung und -prüfung und die Erfüllung der Aufbewahrungspflichten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten Darlehen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 1.509.218,52 (Vj.: EUR 1.303.625,72) und zwischen einem und fünf Jahren in Höhe von EUR 4.491.579,55 (Vj.: EUR 4.392.286,14). Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich um Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 295.114,02 (Vj.: EUR 232.763,66) enthalten. Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 2.590.814,74 (Vj.: EUR 2.200.932,64). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren beträgt EUR 4.491.579,55 (Vj.: EUR 4.392.286,14). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Pfandrechte sowie Sicherungsübereignung der Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe EUR 5.998.140,67 gesichert. Darüber hinaus bestehen für die andere Verbindlichkeiten im üblichen Umfang bzw. Kraft Gesetzes entstehenden Sicherheiten. 2.5 Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 128 (Vj.: 133) Mitarbeiter beschäftigt. Alle Beschäftigten erhalten ein Festgehalt. Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Angabe zu Erträgen und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung (§ 285 Nr. 31 HGB) Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung ergeben sich aus der Bewertung von Wertpapieren des Umlaufvermögens in Höhe von EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00). Erträge/Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (§ 277 Abs. 5 S. 2 HGB) Erträge aus Währungsumrechnungen betragen EUR 919,14 (Vj.: EUR 255,49) vor. Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen EUR 183,69 (Vj.: EUR 0,00). Angabe über Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen (§ 285 Nr. 21 HGB) Es wurden Darlehen an nahestehende Personen in Höhe von EUR 1.450.000,00 vergeben, welches mit 0,5% p.a. verzinst wird. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind (§ 285 Nr. 33 HGB) Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind. Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses (§ 285 Nr. 34 HGB)Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 die Herren Paul Koch, Speditionskaufmann, Zirndorf Danny Schulz, Speditionskaufmann, Nürnberg Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird aufgrund der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse im Sinne eines Avals in Höhe von EUR 293.00000 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt: Aus Miet- und Leasingverpflichtungen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgendem Umfang:
sonstige Berichtsbestandteile
Nürnberg, den 09. April 2024 gez. Paul Koch, Speditionskaufmann, Zirndorf gez. Danny Schulz, Speditionskaufmann, Nürnberg Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 09.04.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Koch GmbH, Nürnberg Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Koch GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Koch GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultierenund werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oderinsgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Straubing, den 04.04.02024 Prof. Dr. Hanns R. Skopp, Wirtschaftsprüfer |
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