XIAO Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
Managementdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Erich Oppermann GmbH & Co. KGLeverkusenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen der Gesellschaft Die Gesellschaft ist tätig im Transportwesen für Schütt- und Gefahrgut, handelt mit Heizöl und Diesel vornehmlich für Endverbraucher sowie mit schüttbaren Baustoffen und übernimmt als Dienstleister die Entsorgung von belastetem Bodenaushub und Abbruchmaterial. II. Wirtschaftsbericht a) Gesamt- und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft hat sich nur moderat verändert. Das Bruttoinlandsprodukt (preisbereinigt) stieg im Jahresdurchschnitt 2023 um 0,3 %. Der private Konsum ist im Jahresverlauf gegenüber dem Vorjahr um 0,6 % (preisbereinigt) gesunken, die staatlichen Konsumausgaben sind gegenüber dem Vorjahr um 2,5 % (preisbereinigt) gestiegen. In Deutschland werden derzeit knapp 30,0 % des Primärenergieverbrauchs durch Mineralöl gedeckt. Leichtes Heizöl hat im Wärmemarkt einen Anteil von ca. 22,7 % und ist somit ein wichtiges Standbein der Energieversorgung der Bundesrepublik. Heizöl ist eine preisgünstige Möglichkeit der Beheizung von Gebäuden und der Warmwasserbereitung. Die Preisbildung von Heizöl unterliegt marktwirtschaftlichen Prinzipien, aber auch weitere wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen haben einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Preises. Da dieser Brennstoff bei entsprechenden Lagerkapazitäten bevorratet werden kann, ist es möglich, auch weit unter dem Durchschnittspreis den Rohstoff einzukaufen. Insgesamt lag der Absatz von leichtem Heizöl im Jahr 2023 bei 11,9 Mio. Tonnen, und ist somit leicht gesunken gegenüber dem Vorjahr. Ursache vermehrt ein Umstieg auf andere Heiztechnologien stattfindet. Der langfristige Trend der verminderten Nachfrage wird somit fortgesetzt, da die Verbrennung von Heizöl durch den Einsatz von Brennwerttechnik und Einkopplung in intelligente Heizungssysteme immer effizienter wird. Auch wird oftmals auf andere Energieträger zurückgegriffen. Das erklärte Ziel der Bundesregierung der Energieeinsparung z.B. durch Gebäudesanierung wird den Verbrauch langfristig weiter verringern. b) Geschäftsverlauf Die erzielten Umsatzerlöse von 15.468 TEuro minderte sich in 2023 gegenüber 2022 um insgesamt 3.377 TEuro. Der Wareneinsatz minderte sich um 3.123 TEuro. Die Erlöse werden zu 80% mit dem Transport von Schüttgütern realisiert. Der Rest entfällt insbesondere auf den Verkauf von Heizöl. Nur ein kleiner Teil entfällt auf Vermietung und Verpachtung Die Beschaffung der Schüttgüter erfolgt im Wesentlichen über Tochtergesellschaften oder langjährige Lieferanten. Hier gibt es keine Beschaffungsprobleme oder Preisrisiken. Die Personalkosten sind um 245 TEuro gestiegen und belaufen sich nunmehr auf 2.318 TEuro. Die Steigerung beträgt gegenüber dem Vorjahr 11,84 %. Im Wirtschaftsjahr wurden insgesamt 613 TEuro in den Fuhrpark investiert. Die Abschreibungen in 2023 liegen bei 494 TEuro. Riskante Finanzgeschäfte wurden nicht getätigt. c) Ertragslage Der Jahresüberschuss in Höhe von 864.564,28 Euro hat sich gegenüber 2022 um 283.614 TEuro verringert. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung der Auftragslage im Transportbereich sowie im Rückgang der Ölpreise. d) Finanz-und Vermögenslage Die Bilanzsumme in Höhe von 9.237 TEuro liegt unter dem Vorjahreswert von 9.635 TEuro. Die Anlageintensität liegt bei 48 % und hat sich somit gegenüber dem Vorjahr um 3 % erhöht. Das Eigenkapital blieb unverändert bei 210 TEuro. Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 411,70 %. Die Finanzstruktur ist sowohl im langfristigen als auch im kurzfristigen Bereich als gut zu bezeichnen. Das Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus liquiden Mitteln. Die Kapitalflussrechnung weist für 2023 einen Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.398 TEuro aus. e) Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: - Umsatzentwicklung und Betriebsergebnisse (ohne Beteiligungserträge) - Liquidität Wir gehen auch für die Zukunft von einer stabilen Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus. Die Ergebnisse werden im Wesentlichen im Unternehmen investiert. Die Liquidität ist weiter gesichert Bei einem Vergleich des kurzfristigen Fremdkapitals mit den kurzfristig gebundenen Vermögenswerten ermittelt sich eine jederzeit sichergestellte Zahlungsbereitschaft. III. Prognose, Chancen und Risikobericht Außer dem allgemeinen wirtschaftlichen Unternehmerrisiko sind keine Risiken bekannt, welche die zukünftige Entwicklung, die Fortführung des Unternehmens oder der Vermögens-, Finanz- und/oder Ertragslage gefährden. Die Chancen sieht die Erich Oppermann GmbH & Co. KG in der bereits begonnenen Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeit, die Transportleistungen mit der Entsorgungsleistung der transportierten Schüttgüter zu kombinieren. Die Ausrichtung der Energiepolitik der Bundesregierung wird das Handelsgeschäft mit Mineralölen langfristig weiter eindämmen, jedoch nicht abschaffen, so dass der Geschäftsbereich weiter bestehen bleiben kann. Aufgrund der betriebs- und finanzwirtschaftlichen Stärke sieht das Unternehmen dem bestehenden Wettbewerbsdruck mit Zuversicht entgegen. Für das Geschäftsjahr 2024 liegt das operative Ergebnis in einem 6-stelligen Bereich. Durch das von der Bundesregierung beschlossene Heizungsgesetz wird der Einsatz von Ölheizungen in der Zukunft nicht mehr möglich sein. Insofern ist die seit Jahren bereits vorgenommene Strategie der Firma Oppermann, andere Geschäftsfelder weiter zu entwickeln, richtig gewesen.
Leverkusen, 20. November 2024 Erich Oppermann Verwaltungs GmbH gez. Carsten Kierspel gez. Jürgen Butz Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 20231. Allgemeines Der Jahresabschluss der Erich Oppermann GmbH & Co. KG mit Sitz in Leverkusen (Amtsgericht Köln, HR A 20263) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des BilRUG sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die größenabhängigen Erleichterungen (§§ 276 und 288 HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften genutzt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften aufgestellt worden. Die Ausweis- und Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB wurden nach den Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung bewertet. Das nicht abnutzbare Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Das abnutzbare Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und/oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wurde grundsätzlich von den allgemeinen Abschreibungstabellen ausgegangen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet. Latente Ausfallwagnisse und Zinsverluste im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch ausreichend bemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt. In den aktiven Rechnungsabgrenzungen wurden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach Bilanzstichtag darstellen. Die Kapitalanteile der Gesellschafter sind gemäß § 264c (2) HGB ausgewiesen. Eine Bildung von latenten Steuern gemäß § 249 HGB war nicht vorzunehmen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel (Anlage I/4) zu entnehmen. Ausleihungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:
Vorräte:
Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:
Sonstige Rückstellungen
Die Rückstellungen für Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen wurden abgezinst. Hierbei ist eine Kostensteigerung von 1,2 % bei einer zehnjährigen Laufzeit berücksichtigt. Die übrigen sonstigen Rückstellungen sind aus Unwesentlichkeitsgründen nicht abgezinst. Verbindlichkeitenspiegel
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Personalkosten
Sonstige ordentliche Erträge
Sonstige betriebliche Aufwendungen
5. Haftungsverhältnisse und nicht bilanzierte Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB. Auf den Ausweis der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 (3a) HGB wurde verzichtet, da diese Angaben für die Beurteilung der Finanzanlagen von untergeordneter Bedeutung sind. 6. Leitungsorgane / sonstige Angaben Im Jahre 2023 wurden durchschnittlich 41 Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführende Komplementärin ist die Erich Oppermann Verwaltungs GmbH mit Sitz in Leverkusen. Die persönlich haftende Gesellschafterin hat ein gezeichnetes Kapital von 25.000 Euro. Geschäftsführer der Komplementärin sind: Herr Jürgen Butz, Kaufmann, Burscheid Herr Carsten Kierspel, Kaufmann, Leverkusen 7. Anteilsbesitz
8. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. Das Jahresergebnis wird auf die Kapitalkonten der Gesellschafter verteilt.
Leverkusen, 20. November 2024 Erich Oppermann Verwaltungs GmbH gez. Carsten Kierspel gez. Jürgen Butz Geschäftsführung sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Erich Oppermann GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Erich Oppermann GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Erich Oppermann GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für [Kapitalgesellschaften und] Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für [Kapitalgesellschaften und] Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gelsenkirchen, 13. Januar 2025 HR Herz GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Diplom-Betriebswirt Markus Herz, Wirtschaftsprüfer |
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