Barmer Wohnungsbau Grundbesitz II GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sören Kauer seit 29.4.2024 | Prokura |
Fabian Joachim Lander seit 21.12.2023 | Prokura |
Frank Reifenrath seit 21.12.2023 | Prokura |
Philip Grosse seit 1.8.2023 | Geschäftsführer |
Sebastian Lott seit 2.8.2022 | Geschäftsführer |
Arndt Fittkau seit 12.11.2019 | Geschäftsführer |
Olaf Weber seit 13.7.2017 | Prokura |
Torsten Akelbein seit 13.7.2017 | Prokura |
Jörg Erasmus Schindler seit 13.7.2017 | Prokura |
Ralf Zieren seit 13.7.2017 | Prokura |
Stefan Bode seit 13.7.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
7 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 7 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Barmer Wohnungsbau GmbHWuppertalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Amtsgericht Wuppertal/ HRB 27556Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Anhangfür das Geschäftsjahr 2023 der Barmer Wohnungsbau GmbH, Wuppertal A. Allgemeine AngabenDie Barmer Wohnungsbau GmbH ist ein verbundenes Unternehmen der Vonovia SE, Bochum. Für die Verwaltung ihres Grundbesitzes sowie für zentralisierte administrative Aufgaben greift die Barmer Wohnungsbau GmbH auf die Serviceleistungen des Vonovia-Konzerns zurück. Es besteht eine Cash-Pooling-Vereinbarung zwischen der Gesellschaft und der Vonovia SE, als Hauptkonteninhaberin. Die Barmer Wohnungsbau GmbH hat im Berichtsjahr Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 25.110 durch das konzerninterne Cash Pooling refinanziert. Infolgedessen haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringert und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöht. Für die Erstellung des Jahresabschlusses gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Der Jahresabschluss der Barmer Wohnungsbau GmbH wird in den nach IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellten Konzernabschluss der Vonovia SE (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Letzterer wird im elektronischen Unternehmensregister offengelegt. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in Euro aufgestellt. Die betragsmäßigen Angaben im Anhang erfolgen in Euro (EUR) oder in Tausend Euro (TEUR). Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht der Verordnung über die Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen in der Fassung vom 14. Juni 2023. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Grundsteuern werden unter den Aufwendungen für Bewirtschaftungstätigkeit ausgewiesen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und -soweit abnutzbar -unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung auf Bauten erfolgt im Wesentlichen planmäßig linear über 40 oder 50 Jahre. Die Immobilienbestände werden mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten oder - bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung - dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Soweit der Grund für die Wertminderung entfallen ist, wird das Werthaufholungsgebot gemäß § 253 Abs. 5 HGB beachtet. Die beizulegenden Werte werden aus dem Ertragswert mittels der Discounted Cashflow (DCF)-Methodik abgeleitet. In der DCF-Methodik werden die erwarteten künftigen Jahresreinerträge über einen Zeitraum von zehn Jahren prognostiziert und auf einer jährlichen Basis diskontiert. Darüber hinaus wird der Endwert der Immobilie am Ende des jeweiligen zehnjährigen Betrachtungszeitraums über den zu erwartenden stabilisierten Jahresreinertrag und einen angemessenen Kapitalisierungszinssatz ermittelt. Der Endwert wird zum Bewertungsstichtag als Barwert diskontiert. Bei der Bestimmung von voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen wird auf einen Betrachtungszeitraum von fünf Jahren abgestellt. Dabei werden die auf diesen Zeitraum entfallenden planmäßigen Abschreibungen bei der Ermittlung der Höhe der außerplanmäßigen Abschreibungen mindernd berücksichtigt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen des Finanzanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten oder - im Fall einer dauernden Wertminderung - dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Soweit der Grund für die Wertminderung entfallen ist, wird das Wertaufholungsgebot gemäß § 253 Abs. 5 HGB beachtet. Falls Anzeichen für eine Wertminderung vorliegen, wird der beizulegende Wert aus dem höheren Liquidationswert oder Ertragswert mit Hilfe der DCF-Methodik auf Basis der Unternehmensplanung bestimmt. Die Bilanzierung der unfertigen Leistungen (noch abzurechnende Betriebskosten) erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten. Allen erkennbaren Risiken wird durch vorsichtigen Wertansatz Rechnung getragen. Grundsätzlich wurde dabei auf der Basis der vorliegenden Abrechnungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe der nicht umlegbaren Betriebskosten, insbesondere aufgrund von temporärem Leerstand und für Mietverträge mit vereinbarten Inklusivmieten bzw. pauschalen Betriebskosten, gebildet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Allen erkennbaren Einzelrisiken wird durch vorsichtigen Wertansatz Rechnung getragen. Auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen aus Vermietung ist zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 95 % auf Forderungen inaktiver Mieter gebildet worden. Darüber hinaus werden Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen aktiver Mieter gebildet, die zwischen 18 % und 95 % liegen, entsprechend der Forderungsfälligkeit und der Zahlungsfähigkeit der Mieter. Der sich aus der unterschiedlichen Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen auf Basis eines Sieben- bzw. Zehn-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergebende ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 9 (i. Vj. TEUR 42). Änderung der Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDurch die Anpassung der Verordnung über die Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen vom 14. Juni 2023 wurden eine neue Aufwandsposition "Aufwendungen aus der Betreuungstätigkeit" sowie zwei neue Bilanzpositionen "Forderungen aus Betreuungstätigkeit" und "Verbindlichkeiten aus Betreuungstätigkeit" eingeführt. Darüber hinaus wurden die Bezeichnungen der "Umsatzerlöse aus Hausbewirtschaftung" in "Umsatzerlöse aus Bewirtschaftungstätigkeit" sowie "Aufwendungen für Hausbewirtschaftung" in "Aufwendungen für Bewirtschaftungstätigkeit" geändert. C. Erläuterungen zur Bilanz(1) Forderungen gegen verbundene UnternehmenDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren, wie im Vorjahr, ausschließlich aus Ergebnisabführungsverträgen. (2) EigenkapitalGemäß Gesellschafterbeschluss vom 2. Juni 2023 haben die Gesellschafter eine Ausschüttung aus dem Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 2.000 beschlossen. (3) VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch gewährte Grundpfandrechte in Höhe von TEUR 8.337 (i. Vj. TEUR 33.748) besichert. (4) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen UnternehmenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Geschäftsjahr aus dem Finanzverkehr in Höhe von TEUR 24.610 (i. Vj. TEUR 353), aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von TEUR 16 (i. Vj. TEUR 15) sowie aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 2 (i. Vj. TEUR 56). (5) Treuhandvermögen / -verbindlichkeitenBei dem Treuhandvermögen und den Treuhandverbindlichkeiten handelt es sich ausschließlich um Mietkautionen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(6) Sonstige betriebliche ErträgeIm Posten sonstige betriebliche Erträge sind außergewöhnliche Erträge enthalten. Diese betreffen vorrangig Erträge aus Zuschreibung zum Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 112 und Erträge aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 68. E. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisseDie Barmer Wohnungsbau GmbH haftet mit einem Teil ihres Immobilienbesitzes für Verbindlichkeiten eines verbundenen Unternehmens in Höhe von TEUR 124.978. Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen jährliche Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen mit Gesellschaften des Vonovia-Konzerns. Die Abrechnung erfolgt auf Basis der der Gesellschaft zuzurechnenden Kosten für konzerninterne Dienstleistungen. Der Aufwand im Geschäftsjahr 2023 betrug TEUR 1.397. Weitere finanzielle Verpflichtungen können sich aus den bestehenden Ergebnisabführungsverträgen ergeben.
Wuppertal, den 28. März 2024 Barmer Wohnungsbau GmbH Die Geschäftsführung Arnd Fittkau Philip Grosse Sebastian Lott II. Zu TOP 2Besprechung und Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023Im Anschluss an die Berichterstattung der Geschäftsführung berichtete Herr Bode anhand der Anlage 2 beigefügten Präsentation über den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023. Dabei erläuterte Herr Bode insbesondere die Refinanzierung der Berlin Hyp. Darüber hinaus ging Herr Bode auf den Pro-Forma-Teilkonzernabschluss nach IFRS zum 31. Dezember 2023 ein und erläuterte diesen. Dieser Niederschrift sind die Jahresabschlüsse der Barmer Wohnungsbau Grundbesitz I GmbH, Barmer Wohnungsbau Grundbesitz IV GmbH und Barmer Wohnungsbau Grundbesitz V GmbH als Anlage 3 beigefügt. Alle Fragen der Gesellschafter wurden beantwortet. Die Versammlungsleiterin stellte sodann fest, dass sämtliche Gesellschafter, die das Wort gewünscht hatten, Gelegenheit hatten, Stellung zu nehmen und Fragen zu stellen. Die Präsentation zum Jahresabschluss wurde billigend zur Kenntnis genommen. Die Versammlungsleiterin verlas sodann den Beschlussvorschlag, den als Anlage versandten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festzustellen. Die Gesellschafterversammlung beschloss einstimmig zu TOP 2, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festzustellen. Damit, so gab die Versammlungsleisterin bekannt, sei der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. |
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