Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Metallverwertungsgesellschaft mbH
Buchheimer Straße 9, 79288 Gottenheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Kuny seit 4.3.2025 | Prokura |
Bernhard Armin Josef Hunn seit 17.3.2006 | Geschäftsführer |
Manfred Klaus Georg Leber seit 17.3.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Bernhard Hunn | 26.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
A. Leber Rohstoff Handels GmbH | 74.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 74.00% | |
| 60.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Metallverwertungsgesellschaft mbHGottenheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Das Unternehmen beschäftigt sich mit dem Ankauf von vorwiegend metallischen Abfällen aus Industrie und Handel und der Erzeugung und dem Verkauf dieser aufbereiteten metallischen Abfälle an die metallschmelzende europäische Industrie. Forschung und Entwicklung Die Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung beziehen sich auf den Bereich der sortenreinen Aufbereitung von Abfällen. Da diese Aktivitäten sehr kapitalintensiv sind, werden diese Fragestellungen vorwiegend in Zusammenarbeit mit den klassischen bekannten Herstellern der Recyclingtechnik bearbeitet. Es wurden im Berichtsjahr wiederholt die sich weiterentwickelnden Trenn- und Aufbereitungstechniken geprüft, besondere Projekte wurden im Berichtsjahr nicht durchgeführt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands betrug 2023 rund 4,19 Billionen Euro. Somit ist es zwar kräftig von 3,96 Billionen Euro in 2022 um 0,23 Billionen Euro gestiegen; dieser Anstieg liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Die BIP-Prognosen lagen im Laufe des vergangenen Jahres je nach Quelle zwischen einer leichten Rezession und einem sehr geringen Wachstum von etwa 0,2 bis 0,5 %. Der Hauptgrund für diese stagnierende Entwicklung war eine schwache Inlandsnachfrage und ein Rückgang der Industrieproduktion. Die Inflationsrate blieb im Jahr 2023 hoch, was vor allem auf die anhaltenden Auswirkungen der Energiekrise und gestiegene Preise für Lebensmittel und andere Konsumgüter zurückzuführen ist. Die Inflation lag über weite Strecken des Jahres bei etwa 6 bis 7 %, was den Konsum belastete und zu einer geringeren Kaufkraft der Haushalte führte. Der Arbeitsmarkt blieb stabil, auch wenn es erste Anzeichen für eine Abkühlung gab. Die Arbeitslosenquote bewegte sich um die 5,5 %, wobei insbesondere energieintensive Branchen und der Einzelhandel mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatten. Gleichzeitig gab es weiterhin einen Fachkräftemangel, insbesondere in der IT-Branche, im Gesundheitswesen sowie im Handwerk, aber auch im gewerblichen Bereich. Die Europäische Zentralbank (EZB) erhöhte die Leitzinsen mehrmals im Jahr 2023, um der Inflation entgegenzuwirken. Dies führte zu einer Verteuerung von Krediten, was die Investitionen und den Immobilienmarkt beeinträchtigte. Der anhaltende Krieg in der Ukraine war nach wie vor bestimmend für die Verunsicherung der wirtschaftlich Handelnden. Trotz der tendenziell sinkenden Strompreise wurde die Industrieproduktion weiterhin in Ihrer Wettbewerbsfähigkeit reduziert. Die schwache konjunkturelle Entwicklung in Deutschland, gepaart mit hoher Inflation und steigenden Energiepreisen, beeinflusste auch die Metallverwertungsbranche. Besonders die Nachfrage nach recyceltem Metall war rückläufig, da die Industrien, die diese Rohstoffe üblicherweise abnehmen, wie die Automobil- und Maschinenbauindustrie, Produktionskürzungen aufgrund der hohen Kosten und schwächeren Nachfrage hinnehmen mussten. 2. Geschäftsverlauf Das Unternehmen konnte auch 2023 ein erfolgreiches Geschäftsjahr verzeichnen, wenngleich mit Rückgängen sowohl im Umsatz als auch im Ertrag. Trotz des herausfordernden Umfelds konnte die Metallverwertungsgesellschaft m.b.H. Gottenheim ihre Position am Markt behaupten. Der Umsatz blieb hinter den Erwartungen zurück und sank um 15 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders betroffen war der Bereich der Eisen- und Stahlschrottverwertung, wo die Nachfrage erheblich nachließ. Der Bereich der Nicht-Eisen-Metalle (NE-Metalle) zeigte sich hingegen stabil, was vor allem auf die anhaltende Nachfrage aus der Elektronikindustrie zurückzuführen ist. Die Ertragslage war im Jahr 2023 durch den geringeren Rohertrag sowie die in einigen Bereichen gestiegenen Betriebskosten belastet. Insbesondere die Frachtkosten stiegen um TEUR 165 gegenüber dem Vorjahr, was sich negativ auf die Profitabilität auswirkte. Der Gewinn vor Steuern vom Einkommen und Ertrag sank um 14,6 % im Vergleich zu 2022. Um dem entgegenzuwirken, wurden Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion eingeleitet, darunter eine Optimierung der Logistikprozesse und eine Reduzierung der Verwaltungskosten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war während des gesamten Jahres eine konstante Liquiditätsverfügbarkeit im Unternehmen vorhanden. So erhöhten sich die liquiden Mittel am 31.12.2023 mit TEUR 21.570 gegenüber den Ständen des Vorjahres am 31.12.2022 von TEUR 13.197 um TEUR 8.373. Die noch guten Verkaufsmöglichkeiten im Jahr 2022 fanden in einigen Sorten ein jähes Ende in den ersten Monaten 2023, während andere Sorten weiterhin problemlos zu auskömmlichen Preisen verkauft werden konnten. Im Verlauf des Jahres konnte man den Absatz der Metallschrotte als branchenüblich bezeichnen, gegen Ende des Jahres 2023 erfolgten drastische Produktionseinschränkungen bis hin zu einem Produktionsstopp. Erst nach dem 1. Quartal 2024 entspannte sich die Situation wieder. Der Personalbestand blieb 2023 weitgehend stabil. Es wurden jedoch verstärkt Maßnahmen zur Weiterbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter ergriffen, um den Anforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden. Der Fachkräftemangel stellt weiterhin eine Herausforderung dar, insbesondere im Bereich der technischen Berufe. Das Unternehmen hat daher seine Ausbildungsprogramme ausgeweitet und verstärkt in die Nachwuchsförderung investiert. Der Status der laufenden Insolvenzverfahren ist ebenfalls unverändert zum Vorjahr. Eine Prognose zur weiteren Preisentwicklung ist nach wie vor nicht möglich. Obwohl man im Vorjahr Preiskorrekturen auf Grund der schwachen konjunkturellen Nachfrage erwartet hat, ist insbesondere im 2. Halbjahr 2023 genau das Gegenteil eingetreten. Insofern unterlässt es das Unternehmen mangels geeigneter Mittel und Methoden, Preisprognosen abzugeben. a. Umsatz- und Auftragsabwicklung Im abgelaufenen Berichtsjahr konnten in den meisten Sorten der NE Metalle sämtliche Aufträge problemlos abgewickelt werden; in einigen Sorten zog sich der Absatz allerdings über mehrere Monate hin. b. Investitionen Die geplante Erweiterungsmaßnahme hat sich wiederholt verzögert. Hintergrund sind sowohl die knappen Kapazitäten im Planungs- und Engineering Bereich als auch die weiterhin zunehmende Dynamik der Gesetzgebung. Wesentliche Investitionen waren im Berichtszeitraum im Logistikbereich zu verzeichnen. Im Bereich der Finanzanlagen hat man auf Grund der gestiegenen Zinsen entschieden, die verfügbaren, nicht betriebsnotwendigen Mittel, kurzfristig am Geldmarkt zu platzieren. Die daraus resultierenden Zinserträge waren nicht unerheblich für das Ergebnis des Unternehmens. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen und weiteren Beteiligungsgesellschaften wurden zwar einerseits durch planmäßige Tilgungen reduziert und führten zu einem erhöhen Liquiditätsbestand des Unternehmens. Andererseits wurden auch neue Darlehen an die Tochtergesellschaften ausgegeben, so dass sich der Bereich der Finanzanlagen zum Bilanzstichtag 31.12.2023 von TEUR 9.313 auf TEUR 10.099 erhöhte. Zins- und Tilgungsleistungen wurden von den Tochtergesellschaften im abgelaufenen Geschäftsjahr planmäßig und außerplanmäßig geleistet. Der gesamte Investitionsbedarf im Sachanlagevermögen lag bei TEUR 2.535. Die Investitionen im Sachanlagevermögen liegen somit in etwa auf dem gleichen Niveau des Vorjahres mit TEUR 2.545. c. Finanzierungsmaßnahmen Die Inanspruchnahme von weiteren Finanzmitteln war im Berichtsjahr weiterhin nicht notwendig. Der Finanzierungsrahmen wurde nicht genutzt. Der Liquiditätsbestand war stets hoch. Das zu finanzierende Umsatzvolumen reduzierte sich auf Grund von Bestandsabbau. Das Unternehmen finanziert sich nahezu vollständig aus Eigenmitteln. d. Personal Der Personalbestand war im Jahr 2023 nahezu unverändert. Zum 31. Dezember 2023 waren 96 (Vorjahr: 95) Mitarbeiter beschäftigt. Es werden Weiterbildungsmaßnahmen als wesentlicher Bestandteil der Personalpolitik angeboten. Hierüber existiert ein individueller Schulungsplan. e. Umweltschutz Die Anlagen im Umweltschutzbereich sind alle auf dem neuesten technischen Stand und werden ständig überwacht. Behördenauflagen bestehen nicht. f. Wichtige Vorgänge Wichtige Vorgänge waren keine zu verzeichnen. Auch wiederholt gute Beteiligungsergebnisse von TEUR 1.337, die um TEUR 277 höher gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 1.060 ausfielen, trugen zum Gesamterfolg im Berichtsjahr des Unternehmens ebenso wie auch Gewinne aus Verkäufen von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens sowie Kursgewinne aus Wechselkursschwankungen bei. Personalausfälle waren nur geringfügig zu verzeichnen. Diese konnten aber über die hoch motivierten Mitarbeiter kompensiert werden. 3. Lage Zur Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens halten wir es für sinnvoll, dies durch die folgenden allgemein üblichen Bilanzkennzahlen darzustellen.
Im Berichtsjahr ist das Eigenkapital von TEUR 86.595 auf TEUR 91.747 um TEUR 5.152 gestiegen. Trotz der höheren Bilanzsumme konnte aufgrund des hohen Jahresüberschusses von TEUR 8.152, der hierzu im Verhältnis stehenden geringen Gewinnausschüttung mit TEUR 3.000, die Eigenkapitalquote von 76,7 % um 3,8 % auf 80,5 % gesteigert werden. Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern ist im Vergleich zum Vorjahr von 14,8 % um 2,8 % auf 12,0 % aufgrund des niedrigeren Jahresüberschusses gesunken. Die Vorräte sanken im Berichtsjahr kräftig um TEUR 40.659 von TEUR 9.165 auf TEUR 31.494. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31.12.2023 sind gegenüber den Ständen des Vorjahres von TEUR 34.591 um TEUR 543 auf TEUR 34.048 gesunken, ebenso waren die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 12.067 um TEUR 3.119 gegenüber dem Vorjahr niedriger auszuweisen. Im Vergleich überwiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 21.981. Die Finanzierung dieses Überhangs war für die Gesellschaft wie in den Vorjahren auch problemlos möglich. Der Überhang fiel im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 19.406) um TEUR 2.575 höher aus, da insbesondere in den letzten Monaten des Berichtsjahres im Verhältnis zum Vorjahr nicht so starke Preiserhöhungen zu verzeichnen waren. Unter anderem aufgrund der gesunkenen Vorräte, der geringen Investitionen im Sachanlagevermögen sowie des unverändert hohen Jahresüberschusses ist der Free Cashflow in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 14.120 höher. Er ist als Saldo aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit mit TEUR 13.991 und dem aus Investitionstätigkeit TEUR -2.618 mit TEUR 11.373 positiv. Die Finanzierung aller Investitionen im Berichtsjahr erfolgte problemlos über den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie über die Verwendung liquider Mittel hierfür. Den Zahlungsverpflichtungen konnte zu jedem Zeitpunkt nachgekommen werden. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Als Handelsunternehmen mit stark schwankenden Handelsvolumina auf Grund Börsenschwankungen der Nichteisenmetalle erscheinen uns nach wie vor die üblichen Finanzindikatoren wie bspw. Umsatz/Mitarbeiter als nicht aussagekräftig. Wesentlich wichtiger erscheint uns sicherzustellen, dass liquide Mittel im Verhältnis zu den Preisschwankungen und Mengenverfügbarkeiten an den Metallmärkten jederzeit verfügbar sind. Auch das Halten von Bestandsmengen bedarf einer soliden finanziellen Basis. Dies ist der Fall, da das Umlaufvermögen unserer Gesellschaft mit TEUR 92.030 die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen mit TEUR 20.726 um TEUR 71.304 weit übersteigt und die Liquidität unseres Unternehmens nach wie vor als sehr solide zu betrachten ist. Mit der Ertragsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr ist die Geschäftsführung insbesondere auch aufgrund der schwierigen Begleitumstände durch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sehr zufrieden. III. Prognosebericht Entscheidend für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Metallverwertungsgesellschaft mbH sind neben dem eigenen wirtschaftlichen Erfolg die wirtschaftliche Entwicklung und der Erfolg ihrer operativen Tochterunternehmen, an deren Entwicklung sie über Ausschüttungen partizipiert. Der Höhepunkt der Inflationswelle dürfte mittlerweile überschritten sein, insofern auch die durch die EZB eingeleiteten Maßnahmen wie die Erhöhung der Leitzinsen. Im Bereich der Energiepreise sehen wir ein stabiles, aber nach wie vor ein zu hohes Niveau. Die Beschaffungspreise für Strom und Gas sind seit Monaten stabil mit leicht sinkender Tendenz. Die Weichen für die deutsche Konjunktur sind tendenziell auf Erholung gestellt, so das ifo-Institut in seiner Sommer Prognose im Juni 2024. Den ifo Konjunkturumfragen zufolge wird zwar die Lage von den meisten Unternehmen nach wie vor schlecht bewertet. Allerdings konnten in allen Wirtschaftsbereichen die Erwartungen im Hinblick auf die Entwicklung in den kommenden Monaten zulegen. Dazu dürften zum einen die allmähliche Verbesserung des Klimas auf den deutschen Absatzmärkten und die damit verbundene Hoffnung auf steigende Neuaufträge im verarbeitenden Gewerbe beigetragen haben. Zum anderen haben die Energiekosten für Industrieunternehmen ihren Abwärtstrend fortgesetzt und mittlerweile den Stand des Jahres 2020 erreicht. Dadurch wird die Produktion in Deutschland wieder profitabler, so dass Unternehmen vermehrt ihre nach wie vor hohen Auftragsbestände abarbeiten und energieintensive Industrien ihre Produkte wieder ausweiten können. Allerdings wird die Bauwirtschaft ihren Abwärtstrend wohl leider fortsetzen. Wir gehen derzeit von einem positiven Ergebnis 2024 aus. IV. Chancen und Risikobericht 1. Risikobericht Allgemeine sowie branchenspezifische Risiken Ziel ist es, erkannte und drohende Risiken abzuwenden oder zu vermeiden. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen ein Qualitätsmanagement eingeführt, das in allen relevanten Bereichen über die Chancen und Risiken und deren Veränderung informiert. Insbesondere liegt der Fokus auf dem Forderungsmanagement und der Bewertung der Absatzstrukturen. Die Geschäftsführung bewertet drohende Risiken nach Eintrittswahrscheinlichkeiten und reagiert entsprechend dieser Bewertung. Die Nachverfolgung der Risiken und der eingeleiteten Maßnahme erfolgt laufend. Der Versicherungsumfang wird in regelmäßigen Abständen geprüft und bei Bedarf auf die neuen Erfordernisse angepasst. Zur weiteren Risikoabsicherung verweisen wir auf V. Die Berichtspflichten für den internationalen Rohstoffhandel nehmen seit Jahren zu. Neben der EU-Konfliktmineralienverordnung gibt es seit Anfang dieses Jahres auch ein deutsches Sorgfaltspflichtengesetz. Hinzutreten werden das EU-Lieferkettengesetz, die Corporate Sustainability Due Diligence Directive, die Corporate Sustainability Reporting Directive und die EU-Taxonomie-Verordnung. Ertragsorientierte Risiken Die rückläufige Industrieproduktion wird dazu führen, dass am Markt geringere Mengen an Abfällen vorhanden sein werden. Diese Mengen treffen auf bestehende Kapazitäten in der schmelzenden Industrie. Geringere Mengendurchsätze werden zu einer Reduktion der Deckungsbeiträge führen. Insofern ist ein frühzeitiges Kostenmanagement und die Unabhängigkeit von Finanzmitteln anzustreben. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der weiterhin stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht zu befürchten. Die Versorgung mit Liquidität im Bedarfsfall wird auf Grund der stabilen Ertragslage und der Bonität des Unternehmens als unproblematisch eingestuft. 2. Chancenbericht Auf Grund der Materialknappheit am Markt zu Beginn des Jahres 2024 konnte man erkennen, welche Auswirkungen ein reduzierter Materialeingang hat. Die Schaffung einer erhöhten Flexibilität im Personaleinsatz scheint notwendig. 3. Gesamtaussage Im Berichtszeitraum sank das Betriebsergebnis aufgrund rückläufiger Umsätze von TEUR 10.889, um TEUR 2.025 auf TEUR 8.864 im Vergleich zum Vorjahr. Da andererseits das Beteiligungsergebnis um TEUR 277 stieg und das Zinsergebnis sich ebenfalls um TEUR 464 von TEUR 11 auf TEUR 475 verbesserte, verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang des Jahresüberschusses von TEUR 9.418 auf TEUR 8.152 um TEUR 1.266. Mit dem Jahresüberschuss von TEUR 8.152 wurde dennoch ein sehr gutes Ergebnis im Verlauf der Firmengeschichte erzielt. Der Geschäftsbetrieb war jederzeit aufrecht zu erhalten und steuerbar, Prozesse wurden optimiert, Abläufe umstrukturiert und verschlankt. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Auf Grund des erfolgreichen Jahres 2023 konnte das Unternehmen seine finanzielle Stabilität weiter festigen. Die Darlehenstilgungen von Tochtergesellschaften wurden planmäßig durchgeführt, für Investitionen derselben konnten bei Bedarf Darlehen zur Verfügung gestellt werden. Ausschüttungen der Beteiligungsgesellschaften erfolgten in einem verträglichen Umfang, sodass die Liquiditätsversorgung der Beteiligungsgesellschaften nicht gefährdet wurde. Die Kontokorrentrahmen wurde im Berichtszeitraum zu keiner Zeit in Anspruch genommen. Freie verfügbare Mittel wurden am Kapitalmarkt verzinst. Nach wie vor werden zur Absicherung möglicher Rohstoffpreisschwankungen Sicherungsgeschäfte über die London Metall Exchange (LME) abgeschlossen. Die Sicherungsgeschäfte sind auf Barausgleich und nicht auf physische Lieferung abgeschlossen. Es handelt sich um nicht bilanzierungspflichtige Sachverhalte, da den Sicherungsgeschäften entsprechende Grundgeschäfte zugeordnet werden können. Im Berichtszeitraum wurden keine weiteren Geldmittel aufgenommen. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft aktuell nicht unterhalten. Eine Zweigniederlassung befindet sich nach wir vor noch in der Planungsphase.
Gottenheim, den 26. August 2024 Metallverwertungsgesellschaft mbH Geschäftsführung Manfred Leber Bernhard Hunn BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen GmbH gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB gegliedert. Die Vorjahresbeträge in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung waren nicht anzupassen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und vierzehn Jahren) angesetzt. In Einzelfällen sind auch kürzere bzw. längere Nutzungszeiträume angesetzt (gebr. Gegenstände / Betriebsvorrichtungen). Die Abschreibungssätze entsprechen den betrieblichen Erfahrungen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei den Vorräten wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebstoffe zu Anschaffungskosten bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. In 2023 wurde wie im Vorjahr von dem Wahlrecht des sogenannten Verbrauchsfolgeverfahrens entsprechend der Empfehlung des Verbandes deutscher Metallhändler e.V. nach § 256 HGB bei der Warenbewertung Gebrauch gemacht. Es wurde grundsätzlich das Perioden-Lifo-Verfahren für die Waren (Metallbestände) angewendet. Das Lifo-Verfahren ist angewendet worden, da eine Zuordnung der Anschaffungskosten zu dem am Bilanzstichtag vorhandenen Warenbestand nicht exakt möglich ist. Auch hier wurde das Niederstwertprinzip beachtet. Der Unterschiedsbetrag der Waren (Metallbestände) zwischen den Börsen- oder Marktpreisen und der von uns vorgenommenen Bewertung nach dem Perioden-Lifo-Verfahren beträgt zum Bilanzstichtag rd. EUR 5.259.307 (Vj. EUR 5.923.728) Die Forderungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5% auf die Forderungen berücksichtigt. Einzelwertberichtigungen wurden mit EUR 29.700 (Vj. EUR 29.700) berücksichtigt. Unter den Bankguthaben wurden Fremdwährungen mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden für Pensionszusagen, die zum 2. November 2005 erteilt wurden, gebildet. Die Bewertung im Geschäftsjahr erfolgte nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Steuerrückstellungen waren für das laufende Geschäftsjahr und für Vorjahre nach einer bei der Gesellschaft durchgeführten Betriebsprüfung für die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und für die Gewerbesteuer zu passivieren. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Zur Absicherung möglicher Preisschwankungen bei den Metallen wurden im Berichtsjahr Sicherungsgeschäfte mit Brokern an der London Metal Exchange (LME) abgeschlossen. Diese Geschäfte sind nicht auf physische Lieferung, sondern auf Barausgleich ausgerichtet und wurden im Rahmen von Bewertungseinheiten aus Grund- und Sicherungsgeschäft als schwebende Geschäfte behandelt. Die beizulegenden Zeitwerte der Positionen zum Bilanzstichtag entsprechen dem Marktwert an der LME. Der Marktwert aller Geschäfte war zum Bilanzstichtag mit TEUR 115 negativ. Aufgrund des Vorliegens einer Bewertungseinheit aus Grund- und Sicherungsgeschäft ergibt sich für diese Hedginggeschäfte kein Verlust und somit sind keine Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu passivieren. Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember ist im Anlagespiegel am Ende des Anhangs dargestellt. Für Mulden und Container (innerhalb der Position Betriebs- und Geschäftsausstattung) wurde wie in den Vorjahren ein Festwert gebildet. Die Finanzanlagen wurden zu den Anschaffungskosten bewertet. Auf eine Beteiligungsgesellschaft wurde eine Zuschreibung von insgesamt EUR 272.611,51 (Vj. EUR 335.109,46) vorgenommen.
Für eine Beteiligung unterbleiben die Angaben, da die Schutzklausel nach § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen wurde. * Jahresabschlüsse zum 31.12.2023 lagen noch nicht vor. Vom Betrag der Forderungen und den sonstigen Vermögensgegenständen entfallen EUR 720.757,00 (Vj. EUR 695.500,00) auf sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen mit diesen Unternehmen. Das gezeichnete Kapital im abgelaufenen Geschäftsjahr beträgt unverändert EUR 700.000,00. Die ausgewiesenen Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Für die Berechnung wurde das Teilwertverfahren und die Sterbetafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der Zeitraum für die Durchschnittsbildung des Rechnungszinses wurde von 7 auf 10 Jahre ausgedehnt. Der Differenzbetrag zwischen dem Barwert bei einem Sieben- und Zehnjahreszins ist ausschüttungsgesperrt über alle zukünftigen Perioden. Diese ausschüttungsgesperrte Differenz beträgt EUR 21.123,00. Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:
Steuerrückstellungen für die Steuern vom Einkommen und Ertrag waren im Geschäftsjahr und für Vorjahre für die Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer zu passivieren. Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen folgende Positionen:
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurde die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt.
Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen betreffen die Verbindlichkeiten:
IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Die Umsatzerlöse gliedern sich nach § 285 Abs.1 Nr. 4 HGB wie folgt:
Auf das Finanzanlagevermögen mussten im Berichtsjahr keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen werden. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen weisen wir Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 548.407,15 (Vj. EUR 922.635,06) aus. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen weisen wir Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 653.617,37 (Vj. EUR 284.248,20) aus. Der Aufwand aus Steuern vom Einkommen und Ertrag beträgt insgesamt EUR 3.393.414,71 (Vj. EUR 3.442.555,74) und betrifft das Geschäftsjahr mit EUR 2.783.262,32 (Vj. EUR 3.393.414,31) sowie Steuernachzahlungen/Steuererstattungen für Vorjahre in Höhe von EUR -0,48 (Vj. EUR 0,40). V. Sonstige Angaben Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
Unternehmensorgane Geschäftsführer sind
Beide Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung verweisen wir auf die Befreiung des § 286 Abs. 4 HGB. Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt EUR 23.500,00 und für sonstige Leistungen EUR 950,00. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Abschlußstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse: Zum Abschlußstichtag bestanden folgende sonstige
Nachtragsbericht Seit Beginn des Geschäftsjahres 2024 haben sich keine wesentlichen Änderungen der Unternehmenssituation oder des Branchenumfeldes ergeben. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der August Leber Rohstoffe GmbH mit Sitz in Offenburg einbezogen, welcher im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von EUR 8.152.085,55 mit dem Gewinnvortrag von EUR 82.894.831,53 als neuen Gewinnvortrag mit EUR 91.046.917,08 auf neue Rechnung in das neue Geschäftsjahr vorzutragen.
Gottenheim, den 26. August 2024 Metallverwertungsgesellschaft mbH Geschäftsführer Manfred Leber Bernhard Hunn Entwicklung des Anlagevermögens:
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Metallverwertungsgesellschaft mbH, Gottenheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Metallverwertungsgesellschaft mbH, Gottenheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metallverwertungsgesellschaft mbH, Gottenheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschäden) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wachenheim, den 05. September 2024 anton
Treuhand GmbH
Jürgen Anton, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 06. September 2024 festgestellt. |
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