dailylead GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Harry Nazario Lopez seit 2.3.2023 | Prokura |
Mikhail Voloskov seit 9.8.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VOL-Stahl GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2021Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens VOL-Stahl versorgt unterschiedliche Industriezweige mit qualitativ hochwertigen Spezialprofilen, die über komplexe Querschnitte verfügen. Die Profile werden im Werk VOL-Stahl France SAS, dem führenden Produzenten für warmgewalzte Spezialprofile in Frankreich, gefertigt. Die VOL-Stahl GmbH betreut ihre Kunden weltweit aus der Zentrale in Dresden und der Niederlassung in Hanau. Wir sind in der Lage, umgehend auf individuelle Kundenwünsche und unterschiedliche Bedarfssituationen einzugehen sowie nach exakten Vorgaben zu fertigen, um zur besseren Wertschöpfung unserer Kunden beizutragen. Ziele und Strategien Unser Ziel ist, sich mit der Unterstützung der Hersteller zu dem weltweit führenden Lieferanten von Spezialprofilen zu entwickeln. Dank umfangreichen Produktionsmöglichkeiten unserer Lieferanten sind wir in der Lage, verschiedenste Industrien zu beliefern und somit die Kräfte und Mittel auf den Marktsegmenten zu fokussieren, die langfristige Perspektive bieten und wirtschaftlich attraktiv sind. Unsere Strategie ist es, unabhängig von Produkt und Branche unsere Kunden bei der Verbesserung ihrer Produkte zu unterstützen. Unser gesammeltes Know-How in der Herstellung von Stahlprofilen und der Werkstoffkunde soll in Erweiterung der Wertschöpfung durch zusätzliche Bearbeitung oder Dienstleistungen umgesetzt werden. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Für VOL-Stahl sind insbesondere die Entwicklungen in den Branchen der wesentlichen Abnehmer relevant. Hierbei handelt es sich um Unternehmen aus den Bereichen Automobilindustrie, Linear- und Antriebstechnik sowie Flurfördertechnik. Die gesamte weltwirtschaftliche Lage hat sich im Jahr 2021 deutlich erholt, wovon wir als global aufgestelltes Unternehmen in unseren Zielbranchen und weltweit ansässigen Kunden, ebenso profitiert haben. Einzig die im Jahresverlauf auftretende Welle mit der Deltavariante des Corona-Virus, hat zwar nicht wieder in einem Lockdown geendet, aber vor allem die weltweite Logistik und die Versorgungslage der Unternehmen, z.B. mit Microchips oder anderen Bauteilen und Vorprodukten, stark beeinflusst. Dies führte in der Automobilindustrie, im Maschinen- und Anlagenbau, sowie im Bereich der Flurfördertechnik zu Versorgungsengpässen und somit zu Störungen in der Produktion. Trotzdem konnten im Bereich Automotive stabile Umsätze und im Bereich Flurfördertechnik deutlich höhere Zuwächse erzielt werden. Bei der Automobilindustrie profitieren wir mit unseren Produkten von der Umstellung bzw. Ausweitung im Bereich der E-Mobilität, durch neue Fahrzeugmodelle und Varianten. Ebenso die Flurfördertechnik konnte trotz Logistikproblemen von steigendem Wachstum profitieren, da z.B. der Containerhandel, trotz der Engpässe und Schwierigkeiten im internationalen Warenverkehr, um 2,5% zulegen konnte. Die Umsätze im Bereich der Lineartechnik konnten wir sogar verdoppeln, da die Auftragslage im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus nach wie vor sehr gut und die Investitionsbereitschaft der Unternehmen weiterhin hoch ist. Wirtschaftliche Lage Ertragslage Unsere Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2021 eine den Planansätzen entsprechende stabile Entwicklung genommen. Die Ertragslage im Geschäftsjahr 2021 war für unser Unternehmen weiterhin positiv. Der Umsatz inklusive sonstiger betrieblicher Erträge ist um ca. 78 % auf TEUR 59.498 (Vorjahr: TEUR 33.421) deutlich gestiegen. Es wurden sowohl neue Kunden gewonnen als auch das Geschäft mit strategischen Bestandskunden ausgebaut und Qualifizierungen neuer Profile zur Serienreife vorangetrieben. Der Entwicklung der Umsatzerlöse folgend sind im Geschäftsjahr 2021 auch die Materialaufwendungen deutlich um ca. 73 % auf TEUR 51.888 (Vorjahr: TEUR 29.980) gestiegen. Vermögens- und Finanzlage Das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 2.709 (Vorjahr: TEUR 2.251) setzt sich im Wesentlichen aus den im Geschäftsjahr 2017 angeschafften Lagersystem- und Krananlagen und einer im Geschäftsjahr 2021 angeschafften Sägeanlage am Standort Hanau zusammen. Die Bestände an fertigen Erzeugnissen und Waren sind durch eine größere strategische Bevorratung mit Waren zum Ende des Geschäftsjahres 2021 deutlich von TEUR 4.600 auf TEUR 9.237 angestiegen. Infolge der beschriebenen Umsatzentwicklung ist eine Steigerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 411 auf TEUR 6.556 zu verzeichnen. Die unternehmensinterne durchschnittliche Debitorenlaufzeit von 30 Tagen liegt deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Der Bestand an liquiden Mitteln beläuft sich auf TEUR 1.253. Auf die Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien konnte im Geschäftsjahr 2021 verzichtet werden. Das Eigenkapital beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 7.083 (Vorjahr: TEUR 4.829). Die Eigenkapitalquote liegt somit bei 27 % (Vorjahr: 40 %). Die Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 6.870 auf TEUR 18.228 erhöht. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die Zunahme der Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten im Unternehmensverbund zurückzuführen. Prognosebericht Das Jahr 2022 war für VOL-Stahl GmbH ebenfalls sehr erfolgreich und durch das Wachstum getrieben. Der Jahresumsatz betrug TEUR 61.370 und es wurde ein vorläufiges Ergebnis wie im Berichtsjahr erzielt. Die gesetzten Ziele wurden erreicht durch die Erweiterung der Produktionskapazitäten für kaltgezogene Profile im Bereich der Linearführungen. Auch die Automatisierung der Produktion und Bearbeitung wurde weiter vorangetrieben, um die Kapazitäten weiter zu erhöhen und unsere Effizienz weiter zu steigern. Im Jahr 2023 waren die Umsätze durch die Folgen des Ukrainekonflikts betroffen. Die VOL-Stahl GmbH hat die Versorgungskette umgestellt und aufgehört, die Stahlprofile aus Russland zu importieren. Die Umsätze sind in Folge der grundlegenden Änderung des Geschäftsmodells im zweistelligen Prozentbereich gefallen. Trotz der gesunkenen Umsatzerlöse konnte ein Jahresergebnis im deutlich positiven Bereich erzielt werden. VOL-Stahl hat in 2023 den Transformationsprozess begonnen und die Produktion von warmgewalzten Profilen im leichten und mittleren Gewichtssegment für Automobilindustrie wurden in die Schwesterfirma VOL-Stahl France SAS verlagert. Die schweren warmgewalzten Profile werden von dem Partnerwerk in China bezogen. Für die Aufzugsführungsschienen hat VOL-Stahl GmbH den Produktionsstandort in der Türkei neugegründet. Mit der Umsetzung dieser Strategie wird VOL-Stahl sich vom Distributor zum Hersteller transformieren und ihre Kunden weiterhin mit den Profilen aus eigener Produktion beliefern. Chancenbericht Wir sehen für uns viele Chancen mit unseren speziellen Profilen in anspruchsvollen Anwendungsbereichen mit stabilen Margen strategisch weiter zu wachsen. Durch die Investitionen in effizienzsteigernde Produktionslinien und Digitalisierung unserer internen Prozesse erweitern wir unsere Kapazitäten und können unsere Stückkosten senken. Durch eine Erhöhung der eigenen Wertschöpfung können wir zukünftig in der Lage sein, unseren Kunden ein breiteres Spektrum an Produkten zu liefern und so weiteres Wachstum mit steigenden Erträgen zu generieren. Wir können aber weiterhin nicht ausschließen, dass nicht zuletzt aufgrund des Verhaltens des Wettbewerbs die Auftragssituation in einigen Bereichen stagniert. Im Auslandsgeschäft und einem geografischen Wachstum sehen wir weitere Möglichkeiten, uns für die Zukunft diversifiziert in unterschiedlichen Märkten zu positionieren und durch neue Kunden unser Geschäft breiter aufzustellen. Durch unsere Veränderung von einem Handelshaus hin zu einem Produktionsunternehmen, mit zusätzlichen Weiterverarbeitungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten, sehen wir große Chancen, weitere Produkte mit höherer Wertschöpfung anbieten zu können. Damit können wir auch neue Märkte, neue Kunden, neue Regionen und Branchen erschließen und unser Geschäft diversifizieren. Durch die eigenen Produktionsmöglichkeiten können in einigen Bereichen höhere Margen erzielt werden. Zudem werden wir eine größere Wertschöpfungskette unter unserer eigenen Kontrolle haben, wodurch wir uns technisch und qualitativ weiter entwickeln können. Risikobericht Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Das Geschäftsjahr 2022 ist geprägt von politischen Risiken, welche insbesondere durch die Sanktionen gegen Russland im Zusammenhang mit dem Ukrainekonflikt, das Geschäft der VOL-Stahl Gruppe nachhaltig beeinflussen. Durch die Sanktionen erfolgte schrittweise der Stopp bei der Einfuhr von russischen Stahlerzeugnissen. Die VOL-Stahl Gruppe hat daher einen Transformationsprozess begonnen und entwickelt sich zum Produktionsunternehmen mit neuen Standorten in der Türkei und USA und einem modernen Maschinenpark zur Produktion, Weiterverarbeitung und Bearbeitung von Spezialprofilen aus Stahl in warmgewalzter, kaltgewalzter und kaltgezogener Ausführung. Wir können dadurch nicht nur unsere weltweiten Umsätze sichern, sondern nach Abschluss der Transformation auch unsere Wachstumsstrategie fortsetzen. Allerdings wird dadurch im Folgejahr das Umsatzwachstum eine geplante Pause einlegen. Zur Gewährleistung unserer Lieferfähigkeit werden beispielsweise die Lagerkapazitäten und -bestände in Deutschland erhöht. Des Weiteren wird der Anteil der Lieferungen aus unserem Walzwerk VOL-Stahl France SAS in Frankreich zunehmen, die Kapazitäten dort erhöht und in neue Produktionsmöglichkeiten investiert Die Corona-Pandemie sehen wir für das kommende Jahr nicht weiter als besonderes Risiko, sofern sich die Bedingungen nicht ändern. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen nicht gegeben. Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir darüber hinaus in allgemeinen konjunkturellen Einflüssen sowie in einer sich danach ausrichtenden Preis- und Mengenpolitik des Wettbewerbs. Angesichts dessen lässt sich eine künftige Beeinträchtigung der operativen Ergebnissituation, insbesondere in unserer Sparte Automobilzulieferung, nicht ausschließen. Im Auslandsgeschäft können weiterhin latente Risiken durch Währungsrisiken, Unterschlagungsrisiken, erhöhte Bonitätsrisiken bei ausländischen Kunden usw. entstehen. Durch entsprechende kaufvertragliche Regelungen werden diese Risiken minimiert. Aufgrund unserer mittel- und langfristigen Finanzierung sehen wir derzeit keine Zinsänderungsrisiken. Wesentliche Währungsrisiken aus Forderungen an Auftraggeber und Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und Subunternehmern in fremder Währung sind derzeit nicht vorhanden. Andere Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten sowie rein spekulative Geschäfte gehen wir nicht ein.
Dresden, den 18. April 2024 gez. Mikhail Voloskov, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2021
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2021Vorbemerkung Von den Offenlegungserleichterungen gemäß § 327 HGB wurde Gebrauch gemacht. I. Allgemeine Angaben Die VOL-Stahl GmbH mit Sitz in Dresden wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter der Nummer HRB 26109 geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 der VOL-Stahl GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Auf die Rechnungslegung finden die Vorschriften für eine mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften §§ 268-274a, 277 HGB und unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252-256 HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Inanspruchnahme von Erleichterungsvorschriften. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch angemessene Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt worden. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Stichtag darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist diesem Anhang als Anlage beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 9.318 Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 2.718 (Vorjahr: TEUR 1.549) den Liefer- und Leistungsverkehr sowie Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 1.155 (Vorjahr: TEUR 901). Die Darlehensforderungen haben in Höhe von TEUR 240 Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr sowie in Höhe von TEUR 915 Restlaufzeiten von über einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen in voller Höhe den Liefer- und Leistungsverkehr mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen vollständig Darlehen einschließlich Zinsen. Als Sicherheiten für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dient eine Buchgrundschuld auf dem Betriebsgrundstück in Höhe von TEUR 800 sowie die Sicherungsübereignung des Material- und Warenlagers und der Vorräte nebst Abtretung aller Ansprüche aus zugehörigen Versicherungen. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten resultiert ein Teilbetrag in Höhe von TEUR 722 aus der Finanzierung eines Mietkaufobjekts. Das zivilrechtliche Eigentum an dem Mietkaufobjekt geht erst am Ende der Mietzeit auf die VOL-Stahl über. IV. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 24. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte gem. § 285 Abs. 3 HGB Zur Verbesserung der Liquidität werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an eine Factoring-Gesellschaft übertragen, welche das Delkredere-Risiko übernimmt. Dementsprechend sind diese Forderungen nicht in der Bilanz ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag beträgt der Betrag der an die Factoring-Gesellschaft übertragenen und noch nicht bezahlten Forderungen TEUR 11.265. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen wie folgt:
Davon bestehen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.704 gegen verbundene Unternehmen. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer im Berichtsjahr war bestellt: Mikhail Voloskov, Kaufmann/Geschäftsführer Forderungen an Geschäftsführer Gegen den Geschäftsführer bestehen zum Bilanzstichtag Forderungen aus Verauslagungen in Höhe von TEUR 69. Anteilsbesitz an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Die VOL-Stahl GmbH hält Beteiligungen an:
Nachtragsbericht In Bezug auf die potenziellen Auswirkungen des Ukrainekonfliktes wird auf die Ausführungen im Lagebericht (Abschnitt "Risikobericht") verwiesen. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.254.271,61 auf neue Rechnung vorzutragen.
Dresden, den 18. April 2024 gez. Mikhail Voloskov, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die VOL-Stahl GmbH, Dresden: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VOL-Stahl GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VOL-Stahl GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, den 18. April 2024 Rödl
& Partner GmbH
gez. Fischl, Wirtschaftsprüfer gez. Hofmann, Wirtschaftsprüfer Auszug aus der Niederschrift der Gesellschafterversammlung vom 20. April 2024: Beschlussvorschlag: Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 mit einer Bilanzsumme von EUR 26.669.343,81 und einem Jahresüberschuss von EUR 2.254.271,61 wird von den Gesellschaftern genehmigt und festgestellt. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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