Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marina Hamann seit 4.7.2019 | Geschäftsführer |
Mirjam Knobloch seit 3.8.2018 | Geschäftsführer |
Lars Knobloch seit 19.3.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TINEMA GmbH (vormals: KRONE GMBH)Steinbach (Taunus)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Bilanz zum 30. Juni 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.7.2022 bis 30.6.2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der TINEMA GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Die Einzelpositionen des veröffentlichten Jahresabschlusses sind auf volle Euro auf- bzw. abgerundet. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Finanzanlagen (Wertpapiere) wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Forderungen Die Forderungen haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Es bestehen keine Forderungen gegen Gesellschafter. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Angabe zu Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind sämtlich unbesichert und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind, die aber für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, sind nachfolgend gesondert erläutert. Am Bilanzstichtag bestanden Zahlungsverpflichtungen aus Immobilienmiete von jährlich T€ 203 (Vorjahr: T€ 203). In Höhe von T€ 180 beträgt die Laufzeit der Verpflichtungen bis 2024, in Höhe von T€ 23 ist die Laufzeit unbestimmt und gesetzliche Kündigungsfristen sind anwendbar. Die Summe der künftigen Zahlungsverpflichtungen aus Leasingverträgen erstreckt sich auf einen Zeitraum von 2023 bis 2026 und beträgt T€ 167 (Vorjahr: T€ 263). Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt € 4.003.450,22. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages von € 867.217,21 ergibt sich ein Betrag von € 4.870.667,43, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden € 4.870.667,43 vorgetragen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 4.706,20 enthalten. Die Erträge wurden im Posten "sonstige betriebliche Erträge" erfasst. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 37.130,59 enthalten. Die Aufwendungen wurden im Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. Im Einzelnen ergaben sich folgende Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind:
Erläuterung der Steuern von Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. IV. Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von € 1.141.538,51 (Vorjahr T€ 840). Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert. Sie werden mit 5 % bzw. 2,5 % jährlich verzinst. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer § 285 Nr. 7 HGB, durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung, Auszubildende und Aushilfskräfte): Arbeitnehmergruppen
Davon arbeiteten sieben Mitarbeiter in Teilzeit. § 285 Nr. 9a HGB, Gesamtbezüge Geschäftsführerorgan Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. § 285 Nr. 17 HGB Das Gesamthonorar des Wirtschaftsprüfers für 2022/2023 betrifft ausschließlich die Jahresabschlussprüfung und beträgt netto € 19.500,00 zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Unterschrift der Geschäftsleitung
Steinbach/Taunus, den 12.06.2024 Lars Knobloch, Geschäftsführer Mirjam Knobloch, Geschäftsführerin Marina Hamann, Geschäftsführerin ANLAGENGITTER FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind im Bereich Großhandel mit Fisch und Marinaden, insbesondere mit Räucherlachs, tätig. Seit dem 1. Juli 2023 treten wir unter dem neuen Firmenamen TINEMA GmbH auf. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt keine Produktentwicklungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2022 verzeichnete die deutsche Wirtschaft ein Wirtschaftswachstum in Höhe von 1,9 % nach einem Wachstum in 2021 von 2,7 %. Im Jahr 2022 haben sich durch den russischen Überfall auf die Ukraine nicht nur die Energiekosten erhöht, sondern eine allgemeine Inflation, von in der Spitze nahe 10 %, hat sich dämpfend auf das Wirtschaftswachstum ausgewirkt (Alle Angaben statista und BMWI). Für 2024 prognostiziert die Bundesregierung ein Wirtschaftswachstum von 1,8 %, (BReg. Jahreswirtschaftsbericht 2023). Nominal stiegen die Umsätze der Ernährungsindustrie um 18,1 % gegenüber dem Vorjahr. Bei steigenden Verkaufspreisen sank jedoch preisbereinigt die verkaufte Menge um 0,8 % gegenüber 2022. Besonders die Umsätze im Auslandsgeschäft sanken 3,6 % (preisbereinigter Absatz). Im Inland konnte die deutsche Ernährungsindustrie ein preisbereinigtes Umsatzwachstum von 0,8 % erreichen. (Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie - BVE - Jahresbericht 2023). Im weiteren Verlauf des Jahres 2023 wird durch die Industrie keine Verbesserung der schwierigen Situation erwartet. Gestörte Lieferketten, Materialknappheit und deutlich gestiegene Preise bei Rohstoffen und Energie belasten die Unternehmen stark. Die Konzentration im deutschen Lebensmitteleinzelhandel ist weiterhin hoch. Mehr als drei Viertel des Umsatzes entfallen auf vier Großunternehmen. Dadurch ist die Verhandlungsposition des Lebensmitteleinzelhandels sehr stark, insbesondere aufgrund der begrenzten Listungen bei den Unternehmen. Preisanpassungen aufgrund steigender Rohwarenpreise sind unter diesen Voraussetzungen nur sehr schwierig möglich und eine der großen Herausforderungen für Produzenten und Großhändler. Nach einem starken Anstieg der der Absatzmenge in den Pandemiejahren 2020 und 2021 hat sich der Absatz von Fisch und Meeresfrüchten in Deutschland in 2022/2023 schwächer entwickelt, liegt aber immer noch um 6,2 % über dem Ausgangsniveau des Jahres 2019. Fisch und Meeresfrüchte gehören in Deutschland zu einer Lebensmittelkategorie, die im Rahmen einer gesunden, ausgewogenen und nachhaltigen Ernährung weiterhin sehr geschätzt wird (Fisch-Informationszentrum e.V., Daten und Fakten 2023). 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Kapazitäten unserer Gesellschaft waren während des gesamten Geschäftsjahres 2022/2023 gut ausgelastet, die Auftragslage stabil. Die Umsatzerlöse sind daher leicht angestiegen auf T€ 105.166 (Vj: T€ 100.804). Dies entspricht einem Anstieg von T€ 4.362 bzw. 4,3 %. Ursächlich hierfür ist die Stärkung des Markengeschäfts (Krone und die "Mein-Lieblings-Reihe"), wodurch eine erneute Verbesserung der Marge erreicht wurde. a. Vermögenslage
Die Bilanzsumme ist mit T€ 24.636 gegenüber dem Vorjahr um T€ 5.272 gestiegen (Vj.: T€ 19.364). Das Eigenkapital ist um den Jahresgewinn 2022/2023 gestiegen und um die im Geschäftsjahr vorgenommenen Gewinnausschüttungen auf T€ 6.121 gesunken. Die Eigenkapitalquote beträgt 24,8 % gegenüber 21,2 % im Vorjahr. b. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr von T€ 100.804 um T€ 4.362 auf T€ 105.166 leicht gestiegen. Die Materialaufwendungen inkl. der materialbezogenen Fremdleistungen sind prozentual zu den Umsätzen geringer gestiegen und zwar um T€ 1.783 auf T€ 86.219. Der Rohertrag ist daher absolut gesehen von T€ 16.368 im Vorjahr auf T€ 18.947 im Berichtsjahr gestiegen, was einer Rohertragsquote von 18,0 % entspricht (Vj.: 16,2 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund getätigter Marketingmaßnahmen gegenüber dem Vorjahr gestiegen und zwar um T€ 446 auf T€ 9.477 (Vj.: T€ 9.031). Das Ergebnis vor Steuern ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.976 gestiegen und beträgt nunmehr T€ 6.143 (Vj.: T€ 4.167). Der Aufwand für Steuern beträgt T€ 2.141, davon T€ 2.140 für Steuern vom Einkommen und Ertrag und T€ 1 für sonstige Steuern. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf T€ 4.003 (Vj.: T€ 2.521). c. Finanzlage Die flüssigen Mittel betragen zum Bilanzstichtag T€ 7.447 (Vj.: T€ 4.997). Die Gesellschaft nimmt derzeit keine Bankdarlehen in Anspruch. Der Cash-Flow aus Jahresüberschuss und Abschreibungen beträgt T€ 4.146 (Vj.: T€ 2.658) und ist damit deutlich gestiegen. Die Investitionen konnten aus dem Cash-Flow bestritten werden. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite, Wareneinsatzquote und den Cash Flow heran. Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr parallel zu den Umsatzerlösen gestiegen auf T€ 86.219 von T€ 84.436. Im Verhältnis zum Umsatz hat sich die Materialaufwandsquote im Berichtsjahr auf 82,0 % gegenüber 83,8 % im Vorjahr verbessert. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Entwicklung unserer Umsatzrendite sowie die Ergebnisentwicklung sind im Rahmen unserer Erwartungen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr durch kurzfristige Zahlungen, soweit möglich, Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Forderungen gedeckt. III. Prognosebericht Branchenspezifische Risiken 2022 wurden in Deutschland 13,7 kg Fisch und Meeresfrüchte im pro-Kopf-Verbrauch verzehrt, was deutlich unter dem Weltdurchschnitt von 19,1 kg liegt. Lachs liegt mit einem Verbrauchsanteil von 18,8 % an zweiter Stelle der Beliebtheitsskala der Fischereiprodukte nach den Daten des Fischinformationszentrums. Diese Entwicklung spiegelt weiterhin ein schwieriges Marktumfeld wider. Vor diesem Hintergrund sehen wir unsere Umsatzentwicklung auch als Folge des schwierigen Geschäftsumfelds in Deutschland an. Wir gehen für die nächsten drei Geschäftsjahre trotzdem von einer positiven Ergebnissituation aus. Wir erwarten stabile Betriebsergebnisse sowie stabile Umsätze. Aufgrund des erhöhten Anteils der Markenprodukte an unserem Umsatz gehen wir für das Geschäftsjahr 2023/2024 von einem Gewinn aus, der jedoch unter dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres liegen wird. Die Umsatzrendite prognostizieren wir bei etwas oberhalb von 2 % und erwarten weiterhin einen stabilen Cashflow von etwas mehr als T€ 1.000. Der Ukraine Krieg und die damit einhergehende Inflation in Europa haben unser Geschäft negativ beeinflusst. Steigende Lebenshaltungskosten, haben sich auf Luxusprodukte wie Lachs neben der reinen Preissteigerung auch durch Einsparungen bei den Konsumenten ausgewirkt. Die Lieferketten sind, entgegen unserer Erwartungen, stabil geblieben. Ob dies, insbesondere wegen der Abhängigkeit der Produzenten von ukrainischen Arbeitskräften, doch noch Störungen in der Lieferkette und steigenden Einkaufspreisen führt, können wir derzeit noch nicht einschätzen. IV. Chancen und Risikobericht Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir nach wie vor in der Konzentration im deutschen Lebensmitteleinzelhandel, die nur wenige potenzielle große Kunden bietet. Diesem Risiko wirken wir weiterhin mit einer kleinen, kostengünstigen und effizienten Struktur entgegen. Leider sehen wir die oligopolistischen Tendenzen auch auf der Rohwarenseite, hier insbesondere im Herings-, Garnelen- und Lachsmarkt. Insbesondere die Bemühungen großer Produzenten von Lachs aus Aquakulturen die Lieferketten komplett unter eigener Regie bis in den Einzelhandel zu führen, stellt uns vor große Herausforderungen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. Unser QM-System ist 2013 erstmalig zertifiziert und im laufenden Geschäftsjahr durch ein Überwachungsaudit bestätigt worden. Dem Wettbewerb im Markt werden wir weiterhin mit Erfahrung, Zuverlässigkeit und einem hohen Maß an Qualität begegnen. Daneben stärken wir weiterhin unser margenstärkeres Markengeschäft. Die bereits eingeführten und konsequent ausgebauten Maßnahmen beispielsweise mit der "Mein-Lieblings" Serie haben zu einer deutlichen Verbesserung der Marge geführt. Insoweit haben wir Umsatz im Handelsmarkengeschäft verloren, während das Markengeschäft weiter ausgebaut wurde. Ende 2022 ist es uns gelungen, die Markenrechte an der Marke "Friedrichs Lachs" zu erwerben. Die Marke besteht bereits seit 1889 und wird im Produktportfolio unserer Gesellschaft das Premiumsegment darstellen. Wie bereits in den vergangenen Jahren berichtet weiten wir das Markengeschäft konsequent aus. Der Kauf der Marke Friedrichs ist dazu ein bedeutender strategischer Schritt. Die wirtschaftliche Situation im Beschaffungsmarkt bleibt aufgrund der erwähnten oligopolistischen Strukturen weiterhin schwierig. Unsere hochkompetente Supply-Chain trägt trotz dieser Situation zu einer stabilen Lage unseres Unternehmens bei. Inwieweit sich der Ukraine Krieg weiterhin auch auf Litauen und Polen und damit auf die Produktionsstandorte unserer Lieferanten ausweitet, kann von uns derzeit nicht beurteilt werden. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem bestehen Ausfallgarantien. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele bedient. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft ausschließlich aus Eigenmitteln und durch Lieferantenkredite. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen führt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine wesentlichen Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden oder ihre Entwicklung wesentlich negativ beeinträchtigen könnten.
Steinbach/Taunus, den 12.06.2024 Lars Knobloch, Geschäftsführer Mirjam Knobloch, Geschäftsführerin Marina Hamann, Geschäftsführerin BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TINEMA GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TINEMA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TINEMA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 13.06.2024 KWP
GMBH & CO. KG
Michael Kleber, Wirtschaftsprüfer Dr. Alexander Jacobi, Wirtschaftsprüfer FeststellungDer Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 17.06.2024 festgestellt worden. |
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