Intec Energy Solutions GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Schulze seit 3.8.2020 | Prokura |
Tim Greve seit 8.10.2019 | Prokura |
Frank Dr. Liebe seit 26.6.2019 | Prokura |
Diana Dr. Nakunst seit 26.6.2019 | Prokura |
Karl Carsten Kiebert seit 2.8.2017 | Prokura |
Scott Boothey seit 3.5.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Mitsui & Co., Ltd. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cosaco GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024Die Cosaco GmbH (hiernach auch als Cosaco bezeichnet) ist ein Unternehmen, das sich auf den Vertrieb und das Marketing sowie die Herstellung von Kupfersalzprodukten für weltweite Agrar- und Industriemärkte spezialisiert hat. Einziger Gesellschafter der Cosaco ist die Mitsui & Co., Ltd., Tokio/Japan. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Hamburg, mit einer Hauptverwaltung in der HafenCity in der Singapurstraße 1 und einer Produktionsstätte im Süden der Stadt auf dem Gelände der Aurubis AG in der Hovestraße 50. Die Cosaco arbeitet strategisch eng mit der Cosaco LLC (ansässig in Houston/USA; frühere Firmierung Kocide LLC) zusammen. Diese produziert ebenfalls Kupfersalzprodukte für agrarwirtschaftliche Märkte und ist auch eine Tochter der Mitsui & Co., Ltd. Der Geschäftsführer der Cosaco, Herr Scott Boothey, ist dabei auch gleichzeitig der Chief Executive Officer der Cosaco LLC (hiernach als CoUS bezeichnet). Im letzten Geschäftsjahr änderte Cosaco die Unternehmensstruktur seiner Allianz mit CoUS, indem Cosaco die immateriellen Vermögenswerte von CoUS erwarb und die direkte Verantwortung für alle Vertriebs- und Entwicklungsaktivitäten für das globale Geschäft übernahm, mit Ausnahme des USamerikanischen Marktes (wo CoUS die primäre Position behielt). Das ist immer noch so, Cosaco wurde zum Hauptlieferanten und zur Schnittstelle zum globalen Markt und zu den Kunden. Von Bedeutung in diesem Geschäftsjahr war auch ein Brand auf dem Produktionsgelände von CoUS im März 2023, der sämtliche Produktionsaktivitäten in Houston bis Ende August 2023 stoppte. Als exklusiver Warenlieferant von CoUS-Ware hatte der sechsmonatige Produktionsausfall und die daraus resultierenden Umsatzeinbußen signifikante Auswirkungen auf das diesjährige Ergebnis. Wirtschaftliches Umfeld Die von dem Unternehmen vertriebenen Produkte sind in erster Linie für agrarwirtschaftliche Bereiche (Pflanzenschutz, Pflanzen- und Tiernahrung), das Baugewerbe (Holzschutz) und die Schifffahrt (Mittel gegen Antifouling) bestimmt. Darüber hinaus gibt es auch kleinere Geschäftstätigkeiten in Branchen, die andere spezialisierte Industriesegmente bedienen. Dadurch ergibt sich eine gewisse Risikostreuung über diese unabhängigen Marktsegmente und ihre unterschiedlichen Geschäftszyklen. Die Nachfrage nach Industrieprodukten blieb stabil (Holzschutz und Antifouling), abgesehen von einer gewissen Abschwächung in der europäischen Region im zweiten Halbjahr. Während sich der Agrarmarkt zu Beginn des Jahres in einem deutlichen zyklischen Konjunkturtief befand (abgesehen von Tierfutter), waren die Lieferketten überlastet und es kam zu einem deutlichen Rückgang der weltweiten Verkaufsnachfrage in diesem für das Unternehmen wichtigen, profitableren Marktsegment. Die anhaltenden Engpässe von Lieferketten und der Anstieg der Inflation, die teilweise durch den militärischen Konflikt in der Ukraine verschärft wurden, ließen im Laufe des Geschäftsjahres etwas nach, wobei die Energiekosten sanken und die inflationären Auswirkungen auf Lieferungen und Rohstoffe nachließen. Diese sind jedoch nicht auf das Vorkriegsniveau zurückgekehrt und dürften auch im nächsten Geschäftsjahr nicht wieder erreicht werden. Die Zinssätze sind weiterhin auf einem hohen Niveau, da die Zentralbanken versuchen, die Inflation unter Kontrolle zu bringen. Dies hat wiederum Auswirkungen auf die Betriebskapitalstrategien vieler Unternehmen und übt vor allem Druck auf die Zahlungsbedingungen aus. Hieraus resultierend verzögern auch Kunden Bestellungen, bis das Produkt dringend benötigt wird. Dennoch behielt Cosaco seine eigenen Kontrollen des Betriebskapitals bei, reduzierte die Lagerbestände und sorgte gleichzeitig dafür, dass die ausstehenden Forderungen nicht nachteilig anstiegen. Obwohl der Inflationsdruck und die höheren Zinssätze das Unternehmen zusätzlich belasten und Auswirkungen auf die Margen und die Gesamtrentabilität haben, werden sie nicht als Risiko für die Rentabilität oder die laufenden Aktivitäten des Unternehmens angesehen. Kupfer, der größte Kostenfaktor des Geschäfts, verzeichnete in diesem Jahr eine größere Marktstabilität, nachdem es in den Vorjahren aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-Pandemie zu erheblicher Volatilität gekommen war. Der an der London Metall Exchange (LME) beobachtete Kupferpreis bewegte sich von einem Höchststand von USD 9.080 pro metrische Tonne (MT) im April 2023 auf einen Tiefststand von USD 7.910 pro MT im Juli 2023. Im Laufe des Jahres jedoch überwiegend gehandelt in einer Spanne zwischen 8.000,00 und 8.750,00 EUR/MT. Kupfer bleibt immer noch auf einem historisch hohen Preisniveau, wobei die Preise vor der Covid-Pandemie in der jüngeren Vergangenheit meist bei etwa USD 6.000 +/- USD 1.000 pro MT gehandelt wurden. Der Kupferpreis folgte das ganze Jahr über den anderen Metallmärkten und der allgemeinen Stimmung in der Weltwirtschaft, wobei Kupfer zusätzlich speziell mit einem erhöhten Nachfrageaufschwung aufgrund von Initiativen zur Umstellung auf elektrische und grüne Energie in Verbindung gebracht wird. Ertragslage Der Rohgewinn (Umsatzerlöse einschließlich der Veränderung des Bestands an unfertigen und fertigen Erzeugnissen sowie der sonstigen betrieblichen Erträge abzüglich des Materialaufwands) und der Gewinn vor Steuern sind die wichtigsten Finanzindikatoren für Cosaco. Die Umsatzerlöse sanken auf TEUR 106.670 (VJ TEUR 113.959), was teilweise auf ein geringeres Absatzvolumen an Fertigerzeugnissen zurückzuführen ist, und durch den feuerbedingten Produktionsstopp von März bis August 2023 bei der Co US in Houston. Es wurde ein Rohgewinn von TEUR 28.994 (VJ TEUR 31.465) erzielt. Die Rohgewinnquote im Verhältnis zum Umsatz liegt stabil bei 28 Prozent und damit auf dem Niveau des Vorjahres. Der Anstieg bei Agrarhandelsgütern mit einem Umsatzplus von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wirkte sich positiv auf die Rohgewinnmarge aus und konnte den insgesamt rückläufigen Absatz ausgleichen. Dennoch ist aus den beschriebenen Gründen die Vorjahresprognose eines erwarteten sinkenden Rohgewinns in Höhe von drei Prozent mit minus acht Prozent zum Vorjahr höher als erwartet. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge auf TEUR 3.156 (VJ TEUR 1.954) ergibt sich aus den realisierten Erträgen für Agrarstudien für die Kupfer-Task Force und den Versicherungserträgen aus der Betriebsunterbrechung, die eine Folge des Brandes in der CoUS-Fabrik in Houston und des daraus erfolgten vollständigen Lieferstopps sind. Gegenläufig haben sich die Währungskursgewinne reduziert. Der Personalaufwand belief sich auf TEUR 9.197 (VJ TEUR 8.830) und blieb aufgrund der in den Vorjahren eingeleiteten Restrukturierungsprogramme relativ konstant. Die Betriebskosten gingen zurück, was insbesondere auf reduzierte Währungskursverluste sowie sinkende Energiepreise zurückzuführen ist. Die höheren Abschreibungen resultieren aus den im Vorjahr aktivierten IP-Rechten. Die Zuführung zu den Pensionsrückstellungen ist im Personal- und Zinsaufwand enthalten und die Höhe der Pensionsrückstellungen orientiert sich an den Vorgaben des HGB. Der Gewinn vor Steuern betrug TEUR 3.420 (VJ TEUR 7.001) und auch der Jahresgewinn nach Steuern war in diesem Jahr mit TEUR 2.134 (VJ TEUR 4.409) niedriger als im Vorjahr und auch niedriger als im Vorjahr prognostiziert, was auf einen nicht erwarteten Mengenrückgang bei den verkauften Produkten zurückzuführen ist, der neben den Kosten für die Bedienung des neuen langfristigen Darlehens, das für den Erwerb der neuen immateriellen Vermögenswerte erforderlich war, Druck auf die Gewinnspanne ausübt. Dies führte zu einem geringeren Gesamtgewinn des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr. Der Beirat hat festgelegt, keine Dividende für das Geschäftsjahr 2023/24 auszuzahlen. Dies wurde auf der Beiratssitzung im Juni 2024 bestätigt. Finanzlage Zum 31. März 2024 beliefen sich die Cashpool-Verbindlichkeiten auf TEUR 463 (VJ TEUR 4.433) und die Forderungen aus dem in US-Dollar ausgewiesenen Cashpoolkonto beliefen sich auf TEUR 5.223 (VJ TEUR 6.261). Das langfristige Darlehen beläuft sich nach planmäßiger Tilgung auf TEUR 40.000 (VJ TEUR 49.000). Cosaco finanziert sich ausschließlich über den Konzernverbund der Mitsui & Co., Ltd., Tokio/Japan. Vermögenslage Zum 31. März 2024 belief sich die Bilanzsumme auf TEUR 105.187 (VJ TEUR 115.099). Das Anlagevermögen belief sich auf TEUR 59.100 (VJ TEUR 61.982). Die Investitionen in Sachanlagen in Höhe von TEUR 681 (VJ TEUR 622) beziehen sich hauptsächlich auf Verbesserungen im Werk in Hamburg, um die Produktionskapazität zu erhalten und zu verbessern. Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte in Höhe von TEUR 835 (VJ TEUR 52.079) sind im Wesentlichen auf Kapitalaufwendungen für regulatorische Investitionen zurückzuführen. Die Vorräte zum Jahresende sind verhältnismäßig niedrig im Vergleich zum Vorjahr und beliefen sich auf insgesamt TEUR 9.519 (VJ TEUR 14.440), wobei der geringere Bestand an Kupfer mit einer Menge von 428 Tonnen (VJ 579 Tonnen) und Fertigwaren mit einer Menge von 1.034 Tonnen (VJ 1,423 Tonnen) sowie ein gesunkener Kupferpreis von EUR 8.117 pro Tonne auf EUR 7.576 pro Tonne erhebliche Auswirkungen auf den Wert des Vorratsbestands hatten. Aufgrund geringerer Umsätze kam es zu einem Rückgang der Forderungen. Das Unternehmen hatte das ganze Jahr über keine wesentlichen Bedenken hinsichtlich der Forderungen gegenüber seinen Kunden. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 588 ist auf die Erhöhung von Steuerforderungen zurückzuführen. Die Gesamtverbindlichkeiten beliefen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 48.546 (VJ TEUR 59.969). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf TEUR 1.734 (VJ TEUR 2.385), die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf TEUR 46.376 (VJ TEUR 57.017), darin ist ein langfristiges Intercompanydarlehen nach planmäßiger Tilgung in Höhe von TEUR 40.000 (VJ TEUR 49.000) enthalten, dass ausschließlich zur Finanzierung der IP-Rechte-Übertragung von CoUS im Vorjahr aufgenommen wurde. Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich auf TEUR 436 (VJ TEUR 568), was im Wesentlichen auf eine einmalig abgegrenzte Personalzahlung aus dem Vorjahr zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote betrug zum Stichtag 43,5% (VJ 37,9%), was im Wesentlichen auf das gesunkene langfristige Gesellschafterdarlehen zurückzuführen ist. Mitarbeiter Der Personalbestand belief sich zum Geschäftsjahresende auf 75 Mitarbeiter (VJ 75), mit einem Vollzeitäquivalent von 73,31 (VJ 73,05). Darin enthalten:
Forschung und Entwicklung Das Unternehmen ist kontinuierlich bestrebt, seine Prozesse zur Kupfersalzproduktion zu optimieren und seine bestehenden Produkte und Formulierungen zu verbessern, während es gleichzeitig neue Produktmöglichkeiten und Formulierungen prüft. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich auf TEUR 835 (VJ TEUR 711), und das F&E-Team bestand aus sieben Mitarbeitern. Die Abteilung für Forschung und Entwicklung prüft und nutzt Veränderungen auf den Märkten und technologische Entwicklungen, um sich proaktiv an Branchentrends und Kundenbedürfnisse anzupassen. Dies geschieht intern, aber auch, wann immer erforderlich, in Zusammenarbeit mit externen Beratern, Auftragnehmern, Kunden, staatlichen Instituten sowie mit Industriepartnern und anderen Interessengruppen. Geschäftsentwicklung und Chancen Die Investitionen beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 835 (VJ TEUR 52.701). Die Differenz ist wiederum größtenteils auf den Erwerb der immateriellen Vermögenswerte von CoUS im Vorjahr zurückzuführen, wodurch das gesamte globale geistige Eigentum unter die Kontrolle und Verantwortung des Unternehmens gelangte. Cosaco wird weiterhin in die Aufrechterhaltung bestehender Zulassungen und in die Erlangung neuer oder erweiterter Zulassungen investieren, wo dies sinnvoll ist, sowie in die Entwicklung neuer Produktformulierungen und anderer Produktverbesserungen. Die Optimierung der Kupfersalzproduktionsprozesse in der Fabrik ist ebenfalls eine laufende Aktivität. Im Agrarsegment haben Pflanzenschutzmittel auf Kupferbasis eine starke Basis und werden im wachsenden Segment der ökologischen Landwirtschaft weiterhin eine zunehmende Rolle spielen. Darüber hinaus verlieren in der konventionellen Landwirtschaft viele synthetische Fungizide ihre Zulassung, und an ihrer Stelle haben Fungizide auf Kupferbasis die Möglichkeit, an Bedeutung zu gewinnen. Produkte auf Kupferbasis gehören zu den wenigen verbleibenden zugelassenen Fungiziden mit mehreren Wirkungen, die eine geringere Tendenz zur Resistenzbildung bei Krankheiten aufweisen, was ihnen einen wichtigen Platz im Rahmen nachhaltiger Schädlingsbekämpfungsprogramme einräumt. Auf der anderen Seite unterliegen kupferbasierte Pflanzenschutzmittel vor allem in der EU zunehmend den Anforderungen der Anwendungsminimierung, was zu steigenden Entwicklungs- und Zulassungskosten führt, um die sichere Anwendung von Kupferfungiziden zu gewährleisten und zu beweisen. Kurzfristig wird der historisch hohe Kupferpreis weiterhin Druck auf landwirtschaftliche Produkte auf Kupferbasis ausüben, und zwar in Bezug auf ihre Marktposition gegenüber alternativen Behandlungen mit Nicht-Kupferprodukten und damit auch auf die potenzielle Gewinnspanne für Cosaco und die Vertreiber der Produkte des Unternehmens. Obwohl ein gewisses Risiko bleibt, haben die Märkte und Kunden in den letzten Jahren diese höheren Preise im Allgemeinen akzeptiert. Zukünftige Risiken Cosaco ist eine diversifizierte Vertriebs- und Marketingorganisation, die weitgehend auf eigene Produktion setzt und typischen Geschäftsrisiken ausgesetzt ist, die erhebliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Hierzu zählen insbesondere Nachfragerückgänge, Schwankungen der Rohstoffpreise, Länderrisiken und Marktrisiken, wie z. B. die Entwicklung neuer Pflanzenschutzmittel und Wirkstoffe durch Wettbewerber für die Segmente Holzschutz und Antifouling. Der Brand in der CoUS-Fabrik in Houston führte zwar in der ersten Jahreshälfte zu einem vollständigen Produktionsstopp an diesem Standort, was sich vor allem auf die Lieferung von Agrarprodukten auswirkte, doch fiel dies mit dem derzeitigen weltweiten zyklischen Konjunkturtal für den Agrarmarkt zusammen, in dem die Nachfrage das ganze Jahr über deutlich zurückging. Infolgedessen wurden nur minimale Verluste von Marktanteilen oder Kunden beobachtet, so dass kaum langfristige Auswirkungen zu erwarten sind. Besonders hervorzuheben ist der schnelle Anstieg des Kupferpreises in den letzten 3 bis 4 Jahren und die daraus resultierende historisch hohe aktuelle Preisposition, mit zusätzlicher anhaltender Marktunsicherheit über die zukünftige Preisrichtung und -stabilität, was zu einem gewissen Maß an Unsicherheit führt und mittelfristig ein Risiko darstellt für das Unternehmen. Ebenso hat der rasche Anstieg der Zinssätze in den letzten 24 Monaten zu zusätzlichen Kosten für das Unternehmen geführt. Es wird jedoch erwartet, dass diese im Laufe des kommenden Jahres etwas zurückgehen, da die Zinssätze im Rahmen des aktuellen Zinszyklus sinken. Der andauernde Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie in jüngerer Zeit der Konflikt zwischen Israel und Palästina stellen beide mehrere potenzielle Risiken für das Unternehmen und seine Geschäftstätigkeit dar, indem sie den Druck in der globalen Lieferkette erhöhen und Risiken für die Öl- und Energiepreise mit sich bringen, was möglicherweise zu einer Erhöhung beider Faktoren führt, globale Inflationseffekte sowie Marktinstabilität. Darüber hinaus bestehen aufgrund einer gewissen Unsicherheit bei der laufenden Registrierung und Zulassung der Produkte von Cosaco, insbesondere auf den Agrarmärkten, Risiken, die sich auf das zukünftige Umsatz- und Ertragspotenzial von Cosaco auswirken können. Dennoch findet ein nicht unerheblicher Grad an Risikostreuung über die weitgehend unabhängigen Marktsegmente von Cosaco statt: Pflanzenschutz und Ernährung, Holzschutz, Antifouling, Tierernährung und Spezialindustriesegmente. Zum Ende des Geschäftsjahres waren keine Risiken für den Fortbestand des Unternehmens bekannt. Risikomanagement Cosaco verfügt über ein etabliertes Risikomanagementsystem, das in allen Bereichen des Unternehmens eingesetzt wird. Die damit verbundenen Maßnahmen und Prozesse werden ständig überprüft, bewertet und aktualisiert. Als direkte Tochtergesellschaft von Mitsui & Co, Ltd. unterliegt Cosaco den Anforderungen der japanischen Finanzinstrumente und Börsengesetze (J-SOX). Die Implementierung von Kontrollen und Prozessen, die zur Einhaltung dieser Vorschriften erforderlich sind, verbessert die Effizienz unseres Risikomanagements weiter. Risikomanagementmaßnahmen werden proaktiv ergriffen, um die sämtlichen Bereiche der Geschäftstätigkeit zu kontrollieren, die ein erhebliches Risiko darstellen. Die frühzeitige Erkennung, Aufdeckung und Steuerung potenzieller Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schafft Spielraum für Maßnahmen, die den nachhaltigen Fortbestand der Cosaco sichern. Für den Kauf von physischem Kupfer werden keine Terminkontrakte verwendet. Allerdings werden Kupfertermingeschäfte zur Verringerung des Margenrisikos bei Verkaufspreisverpflichtungen gegenüber Kunden für Produkte, die in künftigen Monaten geliefert werden sollen, für die großen industriellen Geschäftssegmente eingesetzt. Diese Hedging-Aktivitäten werden über eine Tochtergesellschaft von Mitsui & Co, Ltd, Mitsui Bussan Commodities, Paris/Frankreich, abgewickelt. Somit bestehen Verfahren und Kontrollen zur Überwachung und Reduzierung des Geschäftsrisikos. Des Weiteren besteht ein Kreditversicherungsvertrag mit der Coface Kreditversicherung, der 90,0 % der Schuldnerausfälle bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abdeckt. Die Limits im Rahmen dieser Police werden aktiv überwacht und aktualisiert. Für Kunden und Länder, deren Risiken nicht durch Coface gedeckt sind, wird eine Exportversicherung abgeschlossen. Unter bestimmten Umständen übernimmt das Unternehmen auch eigenes Risiko. Finanzieller Ausblick Im laufenden Jahr 2023/24 blieb die Verkaufsnachfrage im Industriesegment solide, ging jedoch im Agrarsegment, das einen zyklischen globalen Konjunkturtiefpunkt erlebte, deutlich zurück. Für das kommende Geschäftsjahr 2024/25 geht die Prognose von einem Anstieg des Absatzvolumens aus, einerseits durch eine ganzjährige Produktversorgung von CoUS, aber auch durch eine Erholung im Agrarsektor, die voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte einsetzen wird. Der prognostizierte Rohgewinn wird auf TEUR 29.336 steigen, was auf die zusätzlichen Gesamtjahresumsätze mit von CoUS gelieferten Produkten sowie auf die Erholung im Agrarmarkt mit höheren Gewinnen zurückzuführen ist. Aufgrund allgemeiner inflationärer Auswirkungen auf Rohstoffe, Waren, Dienstleistungen und Personalkosten sowie der mit höheren Verkaufsmengen verbundenen Kosten wird auch mit einem Anstieg der Betriebskosten im mittleren einstelligen %-Bereich gerechnet. Für das nächste Geschäftsjahr 2024/2025 wird für Cosaco Deutschland ein Gewinn vor Steuern in etwa auf dem Niveau des Vorjahres von rund TEUR 3.500 prognostiziert. Die Aussicht auf weitere Kupferpreiserhöhungen und die Volatilität bleiben ein Risiko für das Unternehmen, wenn es darum geht, kurzfristig die erwarteten Geschäftsgewinne zu erzielen.
Hamburg, 24. Juli 2024 Cosaco GmbH Scott Boothey Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024
(HRB-Nr.: 2617, Amtsgericht Hamburg)Anhang1) Grundlagen der Bilanzierung Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt. 2) Währungsumrechnung Fremdwährungsvermögensgegenstände und -verbindlichkeiten werden bei ihrer Entstehung zum Transaktionskurs und am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr erfolgt die Bewertung zu den Anschaffungskosten, soweit diese zu einem ungünstigeren Ansatz führen. 3) Derivate Finanzinstrumente/Bildung von Bewertungseinheiten Im Geschäftsjahr wurden derivative Finanzinstrumente (Devisentermingeschäfte) zur Absicherung künftiger Zahlungsströme in Fremdwährung (Währungskursrisiken) abgeschlossen. Den Devisentermingeschäften liegen Grundgeschäfte mit vergleichbaren, gegenläufigen Risiken (Mikro-Hedge) zugrunde. Das mit der aus den Grundgeschäften und den Sicherungsgeschäften gebildeten Bewertungseinheiten nach § 254 HGB gesicherte Forderungsvolumen beträgt zum Bilanzstichtag T€ 5.223 (im Vorjahr T€ 2.924). Die Bildung von Bewertungseinheiten erfolgte nach der sogenannten Einfrierungsmethode. Mit den zum Abschlussstichtag gebildeten Bewertungseinheiten werden Risiken in Höhe von T€ 57 abgesichert (im Vorjahr T€ 5). Die Regelungen zur Bildung einer Bewertungseinheit zur kompensatorischen Bewertung der Sicherungsbeziehung werden angewandt. Aufgrund der Betragsidentitäten und der Kongruenzen der Laufzeiten gleichen sich die gegenläufigen Wertänderungen bzw. Zahlungsströme während der Laufzeit von Grund- und Sicherungsgeschäft aus. Der Designationszeitraum läuft von April 2024 bis August 2024. Des Weiteren wurden im Geschäftsjahr finanzielle Kupfertermingeschäfte zur Absicherung künftiger Zahlungsströme (Rohstoffpreisrisiken) für das hochwertige Produktionsmaterial Kupfer abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag lagen Termingeschäfte für 335 Tonnen (im Vorjahr 594 Tonnen) Kupfer vor. Der positive nicht bilanzierte Wiederbeschaffungswert beträgt zum Bilanzstichtag T€ 132 (im Vorjahr Drohverlust T€ 57). 4) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Der aktivierte Wert wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Unsere Schätzung basiert auf der voraussichtlichen Länge des Lebenszyklus der auf Basis des darin enthaltenen geistigen Eigentums erstellten Produkte. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Fremdkapitalzinsen werden grundsätzlich nicht aktiviert. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig abgeschrieben. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen für Zugänge ab dem 1. April 2010 nach der linearen Methode. Hierbei wird der der voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechende Abschreibungssatz zugrunde gelegt. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich pro rata temporis. Folgende Nutzungsdauern werden dabei zugrunde gelegt:
Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von über € 150,00 bis einschließlich € 1.000,00 (ab dem 1. Januar 2018 von über € 250,00 bis einschließlich € 1.000,00), werden in einem Pool zusammengefasst und über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Im Zugangsjahr wird eine volle Jahresrate angesetzt. Abgänge innerhalb der Fünfjahresfrist bleiben außer Betracht. Die Finanzanlagen sind zum Nominalwert angesetzt worden. Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen ist im Einzelnen im als Anlage zu diesem Anhang beigefügten Anlagespiegel dargestellt. 5) Vorräte In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, werden Abschreibungen für Verwertungsrisiken vorgenommen. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bewertet, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten und Sonderkosten der Fertigung auch die Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, die durch den Produktionsprozess veranlasst sind, sowie fertigungsbedingte Abschreibungen enthalten. Fremdkapitalzinsen werden grundsätzlich nicht aktiviert. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös niedriger, wird dieser Wert angesetzt. Handelswaren sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. 6) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt worden. Bei den Forderungen sind die erkennbaren Risiken durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtig worden, dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalabschreibungen Rechnung getragen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen mit T€ 7.042 (im Vorjahr: T€ 5.532) aus Lieferungen und Leistungen und mit T€ 5.223 (im Vorjahr: T€ 6.261) aus sonstigen Forderungen (Cash-Pool). 7) Aktive Abgrenzungsposten Als aktive Abgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag erfasst, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 8) Latente Steuern Latente Steuern werden auf sich in Folgejahren wieder ausgleichende Differenzen in den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ermittelt, sofern sich daraus zukünftige Steuerbe- oder -entlastungen ergeben. Dabei werden auch die quasipermanenten Differenzen berücksichtigt. Aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem Steuersatz (zurzeit 32,28 %), der zum Zeitpunkt der voraussichtlichen Umkehrung der Differenzen anzuwenden ist. Es bestehen steuerlich abweichende Wertansätze bei den Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen. Aus der Gegenüberstellung der temporären Bewertungsunterschiede ergibt sich eine aktive latente Steuer. Die Gesellschaft macht vom ihr zustehenden Aktivierungswahlrecht keinen Gebrauch, so dass in der Bilanz keine latenten Steuern bilanziert werden. 9) Gezeichnetes Kapital Das Gezeichnete Kapital der Cosaco GmbH beträgt unverändert T€ 8.667. Die Anteile wurden wie folgt gehalten:
10) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsverpflichtungen sind in voller Höhe bilanziert. Die Berechnungen werden nach dem versicherungsmathematischen modifizierten Teilwertverfahren durchgeführt. Als Rechnungsgrundlagen wurden die "Heubeck-Richttafeln 2018 G" verwendet. Für Zusagen werden ein Rechnungszins von 1,83 % p.a. (im Vorjahr 1,80 % p.a.), eine jährliche Gehaltssteigerung von einmalig 3,50 % für 2024 und 2 % p.a. (im Vorjahr 2 % p.a.) und eine jährliche Rentenanpassung von 6 % für Anpassungsstau und 2 % p.a. (im Vorjahr 2 % p.a.) angesetzt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Erfüllungsbetrag auf Basis des 10-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes und dem auf Basis des 7-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes beträgt T€ 32 (im Vorjahr T€ 311). Für diesen Betrag besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB. Der Zinsaufwand aus der Pensionsverpflichtung beträgt T€ 108 (im Vorjahr T€ 96); er wird in der Gewinn- und Verlustrechnung im Zinsaufwand ausgewiesen. Darüber hinaus wird der reguläre Zuführungsbetrag zu den Personalrückstellungen im Personalaufwand ausgewiesen. 11) Ausschüttungssperre Es ist zu beachten, dass Teile des grundsätzlich frei verfügbaren Eigenkapitals unter der Ausschüttungssperre des § 253 Abs. 6 HGB stehen. Das grundsätzlich frei verfügbare Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag T€ 37.114. Es setzt sich aus den Kapitalrücklagen von T€ 624, Gewinnrücklagen von T€ 20.998, einem Gewinnvortrag von T€ 13.357 und einem Jahresüberschuss von T€ 2.134 zusammen. Nach Abzug der ausschüttungsgesperrten Beträge nach § 253 Abs. 6 HGB von T€ 32 verbleibt ein frei verfügbares Eigenkapital von T€ 37.082. 12) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Sonstige Rückstellungen werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Folgende Sachverhalte sind in den sonstigen Rückstellungen berücksichtigt:
In den personalbezogenen Rückstellungen werden vor allem Verpflichtungen aus Jubiläumszuwendungen, Überbrückungsgelder, Boni und Sonderzahlungen erfasst. Die Rückstellungen für Prüfungs- und Beratungskosten bestehen aus Kosten der Jahresabschlussprüfung, Steuerberatung und Rechtsberatung. 13) Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zu den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gehören langfristige Darlehensverbindlichkeiten von T€ 40.000 (im Vorjahr T€ 49.000), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 5.914 (im Vorjahr T€ 3.584), sowie sonstige Verbindlichkeiten von T€ 462 (im Vorjahr T€ 4.433). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
14) Sonstige finanzielle Verpflichtungen An Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen, die das verbleibende Kupfergeschäft der Cosaco GmbH betreffen, werden in den folgenden Geschäftsjahren T€ 4.664 (im Vorjahr T€ 4.636) fällig. Die Verpflichtungen verteilen sich wie folgt:
15) Umsatz
16) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Versicherungsentschädigungen von T€ 1.000 (im Vorjahr T€ 0) und periodenfremde Erträge von T€ 1.432 (im Vorjahr T€ 459). Darin sind T€ 1.260 aus Task Force Erstattungen für Vorjahre und T€ 165 (im Vorjahr T€ 433) aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. 17) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen von T€ 72 (im Vorjahr T€ 18). 18) Honorar des Abschlussprüfers Das berechnete Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt insgesamt T€ 53 (im Vorjahr T€ 50). 19) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten den Zinsanteil der Zuführung zu Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von T€ 108 (im Vorjahr T€ 101). 20) Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind realisierte Kursverluste in Höhe von T€ 971 (im Vorjahr T€ 1.467) enthalten. Die nicht realisierten Aufwendungen aus der Bewertung betragen T€ 62 (im Vorjahr T€ 874). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind realisierte Kursgewinne in Höhe von T€ 487 (im Vorjahr T€ 1.446) enthalten. Die nicht realisierten Erträge aus der Bewertung betragen T€ 212 (im Vorjahr T€ 16). 21) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden die Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie der Solidaritätszuschlag ausgewiesen. 22) Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter
23) Konzernverhältnisse Muttergesellschaft ist die Mitsui & Co., Ltd., Tokio/Japan. In den Konzernabschluss dieser Gesellschaft, die den Konzernabschluss für den kleinsten und für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, wird die Cosaco GmbH einbezogen. Der Konzernabschluss wird auf der Homepage der Muttergesellschaft veröffentlicht (https://www.mit-sui.com/jp/en/ir/library/meeting/2024/index.html). 24) Geschäftsführung und Beirat Geschäftsführer ist Herr Scott Boothey, Kaufmann, Hamburg. Hinsichtlich der Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB wird von den Möglichkeiten des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Der Beirat setzt sich wie folgt zusammen: Hitoshi Kudo, Tokio Hidetoshi Nakamura, Brüssel Hiroshi Okura, Tokio Takashi Matsumoto, Brüssel Die Beiräte haben im Geschäftsjahr keine Bezüge erhalten. 25) Nachtragsbericht Es sind keine weiteren Ereignisse von besonderer Bedeutung nach Ablauf des Geschäftsjahres eingetreten.
Hamburg, den 24. Juli 2024 Cosaco GmbH Scott Boothey Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. März 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Cosaco GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Cosaco GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der der Cosaco GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 24. Juli 2024 Deloitte
GmbH
Michael Kritzer, Wirtschaftsprüfer Frank Hübner, Wirtschaftsprüfer |
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