Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
RWE Energy AktiengesellschaftLiquidiert
44139 Dortmund, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ulrich Dr. Rust seit 5.5.2009 | Prokura |
Michael Semrau seit 6.2.2009 | Prokura |
Thorsten Bomm seit 28.11.2008 | Prokura |
Gerald Schomburg seit 28.11.2008 | Prokura |
Ulf Dr. Schwane seit 10.9.2008 | Prokura |
Joachim Gerhard Schneider seit 11.7.2008 | Vorstandsmitglied |
Arndt Dr. Brandenberg seit 11.7.2008 | Prokura |
Arndt Dr. Neuhaus seit 4.6.2008 | Vorstandsmitglied |
Knut Dr. Zschiedrich seit 4.6.2008 | Vorstandsmitglied |
Axel Gerhardy seit 21.1.2008 | Prokura |
Ludger Budde seit 31.8.2007 | Prokura |
Ludger Meier seit 31.8.2007 | Prokura |
Jan-Peter Schwartz seit 27.2.2007 | Prokura |
Roland Pitton seit 2.12.2005 | Prokura |
Ralf Zimmermann seit 31.1.2005 | Vorstandsmitglied |
Otger Wewers seit 31.10.2003 | Prokura |
Peter Dr. jur. Gentges seit 31.10.2003 | Prokura |
Harald Nolte seit 31.10.2003 | Prokura |
Andreas Assessor jur. Böwing seit 31.10.2003 | Prokura |
Frank F. Grone seit 31.10.2003 | Prokura |
Marion Prinz seit 31.10.2003 | Prokura |
Friedrich Dipl.-Sozialwirt Werner seit 31.10.2003 | Prokura |
Markus Enke seit 31.10.2003 | Prokura |
Joachim Dr. Nissen seit 15.10.2003 | Prokura |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
eprimo GmbHAufgelöst | 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RWE Energy AGDortmundJahresabschluss zum 31. Dezember 2007BilanzAktiva
1) Betrag geringer Höhe Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007
AnhangEntwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007
1) Betrag geringer Höhe 2) Hierin enthalten sind 1.740 Mio. € aus Einbringungs-, Abspaltungs- und Verschmelzungsvorgängen 3) Hierin enthalten sind 490 Mio. € aus Einbringungs-, Abspaltungs- und Verschmelzungsvorgängen Allgemeine GrundlagenDie RWE Energy Aktiengesellschaft hat die Leitung einer Gruppe von Unternehmen, die im Wesentlichen auf dem Gebiet der Energieversorgung und der Bereitstellung von Netzanlagen auf der Transport- und Verteilungsebene im Strom- und Gasbereich tätig sind. Über die Aufgaben als Führungsgesellschaft hinaus übernimmt RWE Energy das Portfoliomanagement für Strom und Gas, d.h. die koordinierte Energiebeschaffung, für ihre regionalen Energiegesellschaften. Nach dem unternehmerischen Konzept "Gas Midstream" wurden im Geschäftsjahr 2007 sämtliche nichtregulierten Aktivitäten des RWE-Konzerns im Bereich des Großhandels, Transports und der Speicherung von Gas sowie zugehöriger Projekte in der Konzerngesellschaft RWE Gas Midstream GmbH, Essen, gebündelt. Im Rahmen dieses Neuordnungskonzeptes hat RWE Energy auf Grund des Abspaltungs- und Übernahmevertrages vom 16. Mai 2007 den Teilbetrieb Gas Midstream, der die vorgenannten Aktivitäten umfasst, auf die RWE Gas Midstream übertragen. Die Abspaltung erfolgte unter Fortführung der Buchwerte mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2007. Auf Grund dieses Umwandlungsvorganges sind die Zahlen des Berichtsjahres in einigen Posten mit denen des vorhergehenden Geschäftsjahres nicht vergleichbar. Alleinige Gesellschafterin der RWE Energy ist die RWE AG, Essen. Unsere Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der RWE AG einbezogen, der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt wird; dieser ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich. Damit sind wir gemäß § 291 HGB von der Verpflichtung befreit, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen. Zwischen der RWE AG und RWE Energy besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs, des Aktiengesetzes und des Energiewirtschaftsgesetzes aufgestellt. Da von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht wird, erfolgen die Aufstellung und Offenlegung des Lageberichtes nicht. Zur Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Beträge im Jahresabschluss werden in Millionen Euro (Mio. €) angegeben. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAktiva Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden linear entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und gegebenenfalls außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und notwendige Gemeinkosten. Die planmäßigen Abschreibungen basieren auf den steuerrechtlich maßgebenden Nutzungsdauern. Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen werdensoweit steuerlich zulässigdegressiv vorgenommen; der Wechsel zur linearen Abschreibungsmethode erfolgt, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Geringwertige Vermögensgegenstände werden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben und in Abgang gestellt. Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Ausleihungen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. zum Nominalwert, in Einzelfällen zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Vorräte werden mit Anschaffungskosten nach Maßgabe der Durchschnittsmethode, gegebenenfalls zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Passiva Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeckdie eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigennach der Teilwertmethode bei einem Zinssatz von 5 % gebildet. Bei der Bemessung der übrigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften Rechnung getragen. Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Der Wertansatz der Eventualverbindlichkeiten entspricht dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang. Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung oder dem Kurs von Sicherungsgeschäften bewertet. Bei Forderungen, Verbindlichkeiten und Devisenbeständen werden Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag ergebniswirksam berücksichtigt. Energiesteuer In der Gewinn- und Verlustrechnung ist in einem gesonderten Posten nach den Umsatzerlösen die geschuldete Stromsteuer sowie die unmittelbar geschuldete Erdgassteuer ausgewiesen. Durch das Inkrafttreten des neuen Energiesteuergesetzes zum 1. August 2006 wurde die Besteuerungsgrundlage von Gasbezug auf Gasabsatz an Endverbraucher umgestellt. Seit diesem Zeitpunkt beziehen sich die in den Gaserlösen enthaltene Erdgassteuer und die selbst geschuldete Erdgassteuer lediglich auf die Werksangehörigenbelieferung. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und deren Entwicklung im Geschäftsjahr 2007 sind auf der Seite 3 dargestellt. Bei den Veränderungen im Anteilsbesitz handelt es sich im Wesentlichen um: ⁃ den Erwerb der eprimo GmbH, Groß-Gerau, und deren anschließende Verschmelzung mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2007 zu Buchwerten auf die RWE Powerline GmbH, Essen, deren sämtliche Anteile sich im Eigentum unserer Tochtergesellschaft RWE Energy Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund, befinden. Dieser Vorgang hat zu einem Abgang des Beteiligungsbuchwertes der eprimo und zu einer Erhöhung unseres Beteiligungsbuchwertes der RWE Energy Beteiligungsgesellschaft geführt. Zwischenzeitlich hat eine Umfirmierung der RWE Powerline in eprimo GmbH, Neu-Isenburg, stattgefunden ⁃ die Abspaltung von Vermögen unserer Beteiligungsgesellschaft Überlandwerk Groß-Gerau Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Groß-Gerau, auf unsere Tochtergesellschaft RWE Energy Beteiligungsgesellschaft mit entsprechenden Reduzierungen und Erhöhungen der Beteiligungsbuchwerte sowie die anschließende Veräußerung sämtlicher Anteile an der Überlandwerk Groß-Gerau ⁃ die Einbringung von 84,25 % der Aktien an der RWE Rhein-Ruhr Aktiengesellschaft, Essen, zu einem über dem Buchwert, aber unter dem Verkehrswert liegenden Zwischenwert in die RWE Energy Beteiligungsgesellschaft gegen Gewährung eines neuen Geschäftsanteils und Einstellung des die Stammeinlage übersteigenden Betrages in die Kapitalrücklage ⁃ eine Kapitalrückzahlung der RWE Gas International B.V., Hoofddorp / Niederlande. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB als wesentlicher Bestandteil des Anhangs befindet sich in der Anlage 1. Die Zugänge bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen vornehmlich die RWE Aqua GmbH, Mülheim an der Ruhr, die im Rahmen der Neuorganisation des Wassergeschäftes im RWE-Konzern in den Unternehmensbereich RWE Energy eingegliedert wurde. (2) Vorräte Im Rahmen der Abspaltung des Teilbetriebs Gas Midstream wurden die im Vorjahr als Waren ausgewiesenen Gasvorräte auf die RWE Gas Midstream übertragen. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1) Betrag geringer Höhe * RLZ = Restlaufzeit Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten verzinsliche Ansprüche sowie Forderungen aus Ergebnisabführungen und Steuerumlagen. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen 935 Mio. € (Vorjahr 936 Mio. €) auf Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten überwiegend Ansprüche gegenüber verbundenen Unternehmen auf Grund gezahlter Optionsprämien in Höhe von 5 Mio. € (Vorjahr 2 Mio. €) sowie Forderungen aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionszusagen aus Entgeltumwandlung in Höhe von 4 Mio. € (Vorjahr 3 Mio. €). Die im Vorjahr enthaltenen Darlehensforderungen sind im Berichtsjahr im Wesentlichen getilgt worden. (4) Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel betreffen Guthaben bei Kreditinstituten. (5) Eigenkapital
Der Vermögensabgang durch die Abspaltung des Teilbetriebs Gas Midstream in Höhe von 5 Mio. € auf die RWE Gas Midstream wurde der Kapitalrücklage entnommen. Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 467.000.000 Stückaktien (Vorjahr 467.000.000 Stückaktien). Die Aktien lauten auf den Inhaber und gehören zu 100% der RWE AG. (6) Sonderposten
Steuerrechtliche Sonderabschreibungen erfolgten gemäß §§ 6b und 7b EStG. (7) Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen betreffen Grunderwerbsteuer, die im Zusammenhang mit gesellschaftsrechtlichen Umwandlungsvorgängen entstanden ist. Die sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend Zins- und Kaufpreisnachzahlungsverpflichtungen aus Beteiligungserwerben, Verpflichtungen aus dem Personalbereich, Risiken im Beteiligungsbereich sowie Verpflichtungen aus Energieeffizienzprogrammen. (8) Verbindlichkeiten
1) Betrag geringer Höhe * RLZ = Restlaufzeit Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Finanzschulden gegenüber der RWE AG sowie gegenüber verbundenen Unternehmen aus der Überlassung von Finanzmitteln. Darüber hinaus enthalten sie Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsverträgen und Steuerumlagen mit RWE AG und Tochterunternehmen. Auf Lieferungen und Leistungen entfallen 990 Mio. € (Vorjahr 448 Mio. €), deren Anstieg auf die Abspaltung des Teilbetriebs Gas Midstream und den daraus folgenden Gasbezug von RWE Gas Midstream zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Frühpensionierung. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind von verbundenen Unternehmen erhaltene Optionsprämien in Höhe von 5 Mio. € (Vorjahr 2 Mio. €) enthalten. (9) Rechnungsabgrenzungsposten Es handelt sich im Wesentlichen um eine Einmalzahlung als Nachteilsausgleich für die Umstellung von Gasbezugsverträgen; die ertragswirksame Auflösung erfolgt in den beiden Folgejahren. Die im Vorjahr unter diesem Posten bilanzierte Einmalzahlung eines Gaslieferanten für den Verzicht auf eine garantierte Lieferbereitschaft wurde im Rahmen der Abspaltung des Teilbetriebs Gas Midstream auf die RWE Gas Midstream übertragen. (10) Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus bei der RWE AG bilanzierten Pensionsverpflichtungen, deren wirtschaftliche Be- und Entlastungen die RWE Energy trägt, besteht eine Gewährleistungsverpflichtung in Höhe von 84 Mio. €. Darüber hinaus bestehen gesamtschuldnerische Haftungen aus der Übertragung von Pensionsverpflichtungen an fünf verbundene Unternehmen in Höhe von 21Mio. €. Des Weiteren handelt es sich bei den Gewährleistungsverträgen im Wesentlichen um Haftungserklärungen gegenüber Dritten zu Gunsten verbundener Unternehmen in Höhe von 832 Mio. € sowie um Haftungserklärungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 2 Mio. €. Die Bürgschaftsverpflichtungen beinhalten Anzahlungsbürgschaften gegenüber Dritten zu Gunsten verbundener Unternehmen. Im Zusammenhang mit Ausgliederungen sowie der Auf- und Abspaltung von Teilbetrieben haften wir gemäß § 133 UmwG als Gesamtschuldner für die Verbindlichkeiten der übertragenden Rechtsträger, die vor dem Wirksamwerden der Spaltungen begründet worden sind. Aufgrund der im Geschäftsjahr erfolgten Übertragung von bestimmten Altersversorgungsverpflichtungen auf die RWE Pensionsfonds AG, Essen, besteht für den Fall einer möglichen zukünftigen Unterdeckung des Pensionsfonds eine gesetzliche Nachschussverpflichtung in der Eigenschaft als Arbeitgeber. Mit Aktionärsvereinbarung vom 22. Dezember 2003 wurde vereinbart, die außenstehenden Aktien der RWE Westfalen-Weser-Ems Aktiengesellschaft, Dortmund, die den bisherigen Aktionären der RWE Gas Aktiengesellschaft, Dortmund, im Zusammenhang mit der Aufspaltung der RWE Gas gewährt werden, zum 31. Dezember 2008 zum Kaufpreis von 800 Mio. € zu erwerben. Die kommunalen Aktionäre der envia Mitteldeutsche Energie AG, Chemnitz, verfügen über das Recht zur Andienung ihrer Anteile an dieser Gesellschaft. Die vollständige Ausübung dieses Andienungsrechtes kann zu einer finanziellen Verpflichtung in Höhe von 1.040 Mio. € führen. Den außenstehenden Aktionären der Süwag Energie AG, Frankfurt/Höchst, haben wir ein Andienungsrecht ihrer Anteile an der Süwag Energie eingeräumt. Hieraus können sich bei vollständiger Ausübung der Optionen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 241 Mio. € ergeben. Im Zusammenhang mit dem Erwerb unserer Beteiligung an der RWE Stoen S.A., Warschau / Polen, haben die außenstehenden Aktionäre ein Recht zur Andienung ihrer Anteile erhalten. Die vollständige Ausübung der noch bestehenden Rechte kann zu einer finanziellen Verpflichtung in Höhe von 1 Mio. € führen. Aus der Erteilung eines Andienungsrechtes gegenüber dem Mitgesellschafter einer weiteren ausländischen Beteiligung kann sich eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von 127 Mio. € ergeben. Im Zusammenhang mit der Veräußerung von Beteiligungen einer Tochtergesellschaft hat der Erwerber das Recht erhalten, diese Beteiligungen der RWE Energy anzudienen. Hieraus kann eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von 50 Mio. € resultieren. Einzahlungsverpflichtungen auf Finanzanlagen bestehen in Höhe von 57 Mio. € gegenüber einem verbundenen Unternehmen sowie in Höhe von 2 Mio. € gegenüber einem Beteiligungsunternehmen. Künftige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus überwiegend langfristigen Miet-, Leasing- und Nutzungsverhältnissen sowie aus langfristigen IT-Dienstleistungsverträgen betragen jährlich 102 Mio. €. Sie bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen. Aus der Mitgliedschaft in verschiedenen Gesamthandschaften, die im Zusammenhang mit Ergebnisabführungsverträgen bestehen, obliegt uns die gesetzliche bzw. vertragliche Haftung. Im Mai und Dezember 2006 hat die EU-Kommission europaweit bei mehreren Energieversorgern Nachprüfungen durchgeführt. Hiervon waren auch Unternehmen des RWE-Konzerns in Deutschland betroffen. Nachfolgend hat die EU-Kommission Auskunftsersuche zu einzelnen energiemarktbezogenen Fragestellungen unter anderem an RWE gerichtet, die sie weiter bearbeiten wird. Die EU-Kommission hat Anfang Mai 2007 ein Missbrauchsverfahren gegen RWE eingeleitet. Sie vermutet, dass wir den Zugang zum Erdgastransportsystem in Deutschland behindert haben, um eine angeblich marktbeherrschende Stellung bei Erdgaslieferungen abzusichern. Dieser Vorwurf betrifft insbesondere die RWE Transportnetz Gas GmbH, Dortmund, eine Tochtergesellschaft der RWE Energy. Die Kommission weist aber auch ausdrücklich darauf hin, dass die Einleitung des Verfahrens nicht bedeutet, dass sie über abschließende Beweise für ein Fehlverhalten von RWE verfügt. (11) Finanzinstrumente Bei RWE Energy werden derivative Finanzinstrumente zur Absicherung von eigenen und den bei Tochtergesellschaften vorhandenen Commodityrisiken sowie von Währungsrisiken aus Finanzierungs- und Beteiligungsvorgängen eingesetzt. Verträge über den Erwerb oder die Veräußerung von Waren, die einen für den Erwerb, die Veräußerung oder den eigenen Gebrauch erwarteten Bedarf absichern, stellen i.d.R. keine Commodity-Derivate im Sinne des § 285 HGB dar. Zum 31. Dezember 2007 handelt es sich bei den eingesetzten Derivaten um Commodity-Optionen, Commodity-Swaps sowie Devisentermingeschäfte, deren Werte in der folgenden Übersicht dargestellt sind:
1) Betrag geringer Höhe Den beizulegenden Zeitwerten aus Commodity-Derivaten stehen Verträge mit entsprechend gegenläufigen Zeitwerten gegenüber. Der negative beizulegende Zeitwert der Devisentermingeschäfte wurde als Rückstellung bilanziert. Der beizulegende Zeitwert entspricht grundsätzlich dem Marktwert der derivativen Finanzinstrumente, soweit dieser verlässlich feststellbar ist. Liegt ein verlässlich feststellbarer Marktwert nicht vor, wird der beizulegende Zeitwert aus dem Marktwert gleichartiger Finanzinstrumente abgeleitet oder mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden (Discounted Cash Flow-Methode, Optionspreismodelle) bestimmt. Bei der Anwendung der Bewertungsmethoden werden insbesondere die Zinsstrukturkurve, Terminkurse, Marktpreise für Commodities sowie Volatilitäten der Vergangenheit und ähnliche Parameter berücksichtigt. Grundsätzlich hängt die Verlässlichkeit von Marktwerten von der Liquidität der entsprechenden Märkte ab; diese nimmt im Commodity-Bereich entsprechend der Laufzeit der Derivate tendenziell ab. Die Buchwerte betreffen die unter den sonstigen Vermögensgegenständen bzw. den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Optionsprämien für Commodity-Optionen sowie den als Rückstellung bilanzierten negativen beizulegenden Zeitwert der Devisentermingeschäfte. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(12) Umsatzerlöse
(13) Erdgas-/Stromsteuer Der Anteil der unmittelbar geschuldeten Erdgassteuer (Vorjahr 128 Mio. €) sowie der Stromsteuer (Vorjahr Betrag geringer Höhe) umfasst einen Betrag geringer Höhe. Die Verringerung der Erdgassteuer im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus dem im Energiesteuergesetz neu geregelten Besteuerungsverfahren. (14) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen in Höhe von 1.251 Mio. € (Vorjahr 4 Mio. €), die vornehmlich aus der zum Zwischenwert erfolgten Einbringung von Anteilen an der RWE Rhein-Ruhr in die RWE Energy Beteiligungsgesellschaft resultieren. Darüber hinaus enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge insbesondere Erträge aus Steuerumlagen verbundener Unternehmen in Höhe von 248 Mio. € (Vorjahr 248Mio.€), aus verschiedenen Kostenerstattungen in Höhe von 30Mio.€ (Vorjahr 49 Mio. €), aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 5Mio.€ (Vorjahr 54 Mio. €) sowie aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil in Höhe von 0,1 Mio.€ (Vorjahr 0,3Mio. €). Außerdem sind hierunter die von der RWE AG erhaltenen Erträge für die Anlage der Finanzmittel aus den bei der RWE AG bilanzierten Pensionsrückstellungen sowie für den Ausgleich von Aufwendungen aus Verlustübernahmen ausgewiesen. (15) Materialaufwand
Im Materialaufwand sind im Wesentlichen Belastungen aus Strom- und Gasbezügen sowie aus Netznutzungsentgelten enthalten. Infolge der Abspaltung des Teilbetriebs Gas Midstream sind die bisher von Netzbetreibern direkt berechneten und in den Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesenen Netznutzungsentgelte im Geschäftsjahr als Gasbezugsaufwand in den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren enthalten. (16) Personalaufwand
Die Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung beinhalten die uns von der RWE AG belasteten Pensionszahlungen in Höhe von 12 Mio. € (Vorjahr 12 Mio. €) sowie die Zuführung zu den bei der RWE AG bilanzierten Pensionsrückstellungen in Höhe von 12 Mio. € (Vorjahr 48 Mio. €). Mit Wirkung zum 1. November 2007 hat RWE Energy bestimmte im Rahmen einer Schuldbeitrittsvereinbarung bei der RWE AG bilanzierte Altersversorgungsverpflichtungen auf die RWE Pensionsfonds AG entgeltlich gegen einen Einlösungsbeitrag übertragen. Die Durchführung von Leistungen der betrieblichen Altersversorgung für diesen Kreis von Versorgungsberechtigten erfolgt zukünftig durch einen nicht versicherungsförmigen Pensionsfonds. Die Aufwendungen für Altersversorgung sind im Geschäftsjahr im Wesentlichen durch den geleisteten Einlösungsbeitrag beeinflusst. In den zukünftigen Geschäftsjahren fallen demgegenüber für die übertragenen Altersversorgungsverpflichtungen keine weiteren Pensionsaufwendungen an. Im Jahresdurchschnitt waren bei RWE Energy 488 Angestellte (Vorjahr 509 Angestellte) beschäftigt. Die Angabe der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt erfolgt in Mitarbeiteräquivalenten. Dabei werden die teilzeitbeschäftigten Mitarbeiter nach ihrem Beschäftigungsgrad bewertet. (17) Abschreibungen Außerplanmäßige Abschreibungen auf Grundstücke und Bauten auf fremden Grundstücken wurden in Höhe von 1Mio.€ (Vorjahr 0,5 Mio. €) vorgenommen. (18) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten weitgehend Aufwendungen für Informationsverarbeitung, Beratungsleistungen, Mieten und Pachten, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, Energieeffizienzprogramme sowie verschiedene konzerninterne Verrechnungen. Daneben werden auch sonstige Steuern ausgewiesen. (19) Ergebnis Finanzanlagen
(20) Zinsergebnis
(21) Abschreibungen auf Finanzanlagen Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Beteiligungen nicht vorgenommen (Vorjahr 0,4 Mio. €). (22) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Dem Organträger wurden Steuern in Höhe von 28 Mio. € erstattet. (23) Sonstige AngabenRWE Energy unterliegt als Energieversorgungsunternehmen den Vorschriften des § 10 Abs. 2 EnWG. Als angabepflichtiges Geschäft erfolgte im Berichtsjahr die in den Erläuterungen zum Anlagevermögen und zu den sonstigen betrieblichen Erträgen dargestellte Einbringung von 84,25% der Aktien der RWE Rhein-Ruhr zu einem über dem Buchwert, aber unter dem Verkehrswert liegenden Zwischenwert in die RWE Energy Beteiligungsgesellschaft. Im Rahmen der Konzernumstrukturierung innerhalb der Bereiche Vertrieb, Netze und Gas ist mit der RWE AG vereinbart worden, dass sämtliche Verpflichtungen gegenüber ehemaligen Vorständen dieser Bereiche auf die RWE Energy übergehen. Somit beziehen sich die Angaben zu den Bezügen passiver Vorstände und deren Hinterbliebenen auch auf ehemalige Vorstände der früheren RWE Gas, RWE Net Aktiengesellschaft, Dortmund, und RWE Plus Aktiengesellschaft, Essen, sowie deren Nachfolgegesellschaften. Die Bezüge des Vorstands für das Geschäftsjahr 2007 betragen 4.352.683,89 €; im Rahmen des Long Term Incentive Plan (Beat) der RWE AG wurden dem Vorstand 37.772 Stück Performance-Shares mit einem Ausgabezeitwert in Höhe von 943.922,28 € gewährt. Darüber hinaus hält der Vorstand am Bilanzstichtag 58.650 Stück Performance-Shares aus der Tranche 2005 sowie 63.500 Stück Performance-Shares aus der Tranche 2006. Die Vergütung des Aufsichtsrats beträgt 423.707,99 €, die des Beirats 373.589,33 €. Das einem Vorstandsmitglied gewährte unverzinsliche Darlehen wurde im Berichtsjahr vollständig in Höhe von 3.399,24 € getilgt. Frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene erhielten 3.661.772,27 €. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands sind 32.530.670,00 € zurückgestellt. Vorgenannte Beträge sind durch die mit Wirkung zum 1. November 2007 erfolgte Übertragung von bestimmten Altersversorgungsverpflichtungen auf die RWE Pensionsfonds AG beeinflusst. Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind in der Anlage 2 aufgeführt. Im Zusammenhang mit betrieblichen Pensionszusagen aus Entgeltumwandlungen wurden Forderungen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 4Mio.€ verpfändet. Die ergebniswirksame Veränderung des Sonderpostens mit Rücklageanteil in Höhe von 0,1Mio. € führte zu einem verbesserten Jahresergebnis in Höhe von weniger als 0,1 Mio. €.
Dortmund, 28. Januar 2008 Der Vorstand AUFSTELLUNG DES ANTEILSBESITZES STAND AM 31. DEZEMBER 2007Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungeneinschl. Gruppenzusammenfassung Stand: 31.12.2007
Aufsichtsrat
Vorstand
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der RWE Energy Aktiengesellschaft, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Nach § 10 Abs. 4 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften, die Inanspruchnahme der Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB (Verzicht auf Lagebericht) sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie über die interne Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss sowie in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Im Zeitpunkt der Beendigung unserer Prüfung konnte nicht abschließend beurteilt werden, ob die Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB (Verzicht auf Lagebericht) zu Recht in Anspruch genommen worden ist, weil die Voraussetzungen der Nr. 3 (Einbeziehung in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens) und Nr. 4 (Angabe der Befreiung im Anhang des vom Mutterunternehmen aufgestellten und offengelegten Konzernabschlusses sowie Mitteilung der Befreiung im elektronischen Bundesanzeiger) ihrer Art nach erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllt werden können. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG hat zu keinen Einwendungen geführt.
Essen, den 28. Januar 2008 PricewaterhouseCoopers
Manfred Wiegand, Wirtschaftsprüfer Rolf-Peter Ebbing, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat im Berichtszeitraum die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung durch den Vorstand überwacht. Er hat sich vom Vorstand regelmäßig schriftlich und mündlich über den Gang der Geschäfte, über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft sowie über grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik unterrichten lassen. Mit dem Vorstand wurden bedeutsame Geschäftsvorfälle umfassend beraten und die erforderlichen Entscheidungen getroffen. Wichtige Einzelvorgänge und Fragen der Unternehmensstrategie hat der Aufsichtsratsvorsitzende darüber hinaus auch außerhalb der Sitzungen des Aufsichtsrates in Gesprächen mit dem Vorstand erörtert. Im Geschäftsjahr 2007 haben drei ordentliche Sitzungen des Aufsichtsrates stattgefunden. Darüber hinaus wurden zwei Beschlüsse im Umlaufverfahren gefasst. Regelmäßiger Bestandteil der Beratungen war die fortlaufende, detaillierte Berichterstattung über die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Unternehmens einschließlich der jeweils aktuellen Risikosituation. In der Sitzung am 5. Dezember 2007 hat sich der Aufsichtsrat außerdem intensiv mit der vorgelegten Unternehmensplanung für das Jahr 2008 und dem Ausblick auf die Folgejahre befasst. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat intensiv mit den Auswirkungen des steigenden Wettbewerbsdrucks und den damit verbundenen Kundenwechselraten, mit den sich verschärfenden politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen sowie der Beschaffungssituation auseinander gesetzt. Neben diesen Themen befasste sich der Aufsichtsrat mit Beteiligungsprojekten. Gegenstand der Erörterungen und Beschlussgegenstände dazu waren insbesondere die Veräußerung der niederländischen Gasnetzgesellschaften Obragas Net N. V. und B.V. Netbeheer Haarlemmermeer, die Veräußerung der RWE Key Account Contracting GmbH an die RWE Innogy GmbH und die RWE AG sowie Beteiligungsprojekte innerhalb der RWE Rhein-Ruhr-Gruppe. Der Personalausschuss wurde im Berichtszeitraum zu einer Sitzung einberufen und hat die ihm übertragenen Entscheidungen über personelle Angelegenheiten des Vorstandes getroffen. Weitere Beschlüsse wurden im Umlaufverfahren gefasst. Der nach § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz gebildete Vermittlungsausschuss musste nicht einberufen werden. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007 ist unter Einbeziehung der Buchführung von dem durch die Hauptversammlung am 22. Februar 2007 gewählten und vom Aufsichtsrat beauftragten Abschlussprüfer, der PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, Zweigniederlassung Essen, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Mit Zustimmung der Hauptversammlung hat die Gesellschaft auf die Erstellung eines Lageberichtes für das Geschäftsjahr 2007 verzichtet. Der Bericht des Abschlussprüfers, der Jahresabschluss und der Bericht des Aufsichtsrates sind den Mitgliedern des Aufsichtsrates rechtzeitig vor der Bilanzsitzung am 21. Februar 2008 ausgehändigt worden. Die Vorlagen wurden in der Sitzung eingehend erörtert. Der Abschlussprüfer hat an diesen Beratungen teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet sowie für weitere Auskünfte zur Verfügung gestanden. Der Aufsichtsrat hat dem Ergebnis der Prüfung zugestimmt und den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss seinerseits geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 gebilligt; er ist damit festgestellt. Im Berichtszeitraum haben sich folgende personelle Veränderungen ergeben: In der ordentlichen Hauptversammlung am 22. Februar 2007 wurden Herr Dr. Rolf Pohlig und Herr Dr. Ulrich Jobs als Nachfolger für Herrn Dr. Klaus Sturany und Herrn Jan Zilius, die ihre Mandate zu dieser Hauptversammlung niedergelegt hatten, zu Mitgliedern des Aufsichtsrates gewählt. Herr Harry Roels hat sein Mandat als Mitglied des Aufsichtsrates mit Wirkung zum Ablauf des 19. November 2007 niedergelegt. Zu seinem Nachfolger wurde Herr Dr. Jürgen Großmann in einer außerordentlichen Hauptversammlung am 20. November 2007 bestellt. In der Aufsichtsratssitzung am 5. Dezember 2007 wurde Herr Dr. Großmann zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Herr Dr. Großmann hat sein Mandat als Mitglied des Aufsichtsrates mit Wirkung zum Ablauf des 19. Februar 2008 niedergelegt. Zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates wurde Herr Dr.Jobs in der Aufsichtsratssitzung am 21. Februar 2008 gewählt. Als Nachfolger von Herrn Dr.Großmann im Aufsichtsrat wurde Herr Berthold Bonekamp am 21. Februar 2008 zum Mitglied des Aufsichtsrats gewählt. Herr Berthold Bonekamp hat sein Amt als Mitglied und Vorsitzender des Vorstandes zum 20. Februar 2008 niedergelegt. Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 21. Februar 2008 Herrn Heinz-Werner Ufer zum Vorsitzenden des Vorstandes der RWE Energy AG bestellt. Der Aufsichtsrat dankt allen aus dem Aufsichtsrat und dem Vorstand ausgeschiedenen Herren für ihr engagiertes und erfolgreiches Wirken zum Wohle der Gesellschaft. Der Aufsichtsrat spricht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Mitgliedern des Vorstandes der RWE Energy AG für ihre im Geschäftsjahr 2007 geleistete Arbeit Dank und Anerkennung aus.
Dortmund, 21. Februar 2008 Der Aufsichtsrat Dr. Jobs, Vorsitzender |
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