MWH Wirtschaftsberatung GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mark Thompson seit 17.4.2013 | Geschäftsführer |
Eric Oliver Herrmann seit 17.4.2013 | Geschäftsführer |
Peter Dixen seit 2.7.2012 | Prokura |
Josef Werner Körner seit 13.2.2012 | Prokura |
Uwe Dr. Schmid seit 28.7.2011 | Geschäftsführer |
Thomas Dr. Häuser seit 26.4.2011 | Prokura |
Klaus-Jürgen Beckmann seit 24.3.2011 | Prokura |
Klaus Dr. Mühlhans seit 28.9.2010 | Prokura |
George Petrus Antonius Evers seit 28.9.2010 | Geschäftsführer |
Ralf Kurpjuhn seit 28.9.2010 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Albat + Wirsam Software GmbHLindenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Lagebericht für das Geschäftsjahr 20111. EinleitungDie Albat + Wirsam Software GmbH entwickelt und vertreibt komplexe Softwarelösungen für die Glasindustrie sowie für Fenster-, Fassaden- und Haustürhersteller. Das Leistungsspektrum umfasst ganzheitliche Lösungen zur Rentabilitätssteigerung in diesem Industriezweig. Neben aufeinander abgestimmten, innovativen Produkten besitzt die Dienstleistungskomponente einen besonderen Stellenwert, die z. B. die enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit Maschinen- und Systemanbietern einschließt. Alle Albat + Wirsam-Softwarekonzepte sind maßgeschneiderte Lösungen, die in intensiver partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit unseren Kunden erarbeitet werden. Das ganzheitliche Auftreten am Markt als - Glaston Software Solutions - zeigt die Zugehörigkeit zum finnischen Glaston Mutterkonzern und die hieraus gegenüber Kunden resultierenden Vorteile der Kombination von Maschinen-, Service- und Softwarebusiness. Die Albat + Wirsam Software GmbH ist ein Unternehmen der weltweit tätigen Glaston-Unternehmensgruppe mit Stammsitz in Helsinki/Finnland. 2. Geschäft und RahmenbedingungenDie Albat + Wirsam Software GmbH ist ein international tätiges Unternehmen (über 55 % des Geschäfts findet im Ausland statt) und ist damit stark abhängig von der internationalen Konjunktur. Der größte Teil der Kunden sind Zulieferer von Glasprodukten an die Bauindustrie. Aufgrund der Finanzkrise in 2008 und der Schuldenkrise von 2011 ist die Investitionsbereitschaft stark gesunken, und es werden gegenüber den Jahren vor der Finanzkrise viel weniger Bauprojekte geplant und ausgeführt. Diese Entwicklung ist jetzt auch in Zentraleuropa zu beobachten, was sich auch auf die eher zurückhaltende Bereitschaft der Kunden der Albat + Wirsam Software GmbH, in Großprojekte zu investieren, auswirkt. In 2011 hat bei Kunden und ihren Zulieferern in der Branche eine Konsolidierung begonnen, die sich nach unserer Meinung in 2012 weiter fortsetzen wird. Durch die derzeit sehr geringen Margen in der Glasindustrie ist eine Konsolidierung aus unserer Sicht allerdings unvermeidbar, wenn Unternehmen ihre Position in einem eingeschränkten Markt wie dem Glasmarkt behaupten möchten. Die vor einigen Jahren vorgesehenen Entwicklungen in der Gesetzgebung und im Bereich von staatlichen Subventionen zur Reduzierung von CO2 -Emissionen sind durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht mehr aktuell und werden derzeit nicht mehr umgesetzt. Dennoch sollte die Industrie weiter neue Produkte entwickeln, und besonders die Albat + Wirsam Software GmbH muss, um ihre internationale Position zu halten, hohe Investitionen in die Entwicklung ihrer Produkte vornehmen. 3. Darstellung der Lage des Unternehmens3.1. Allgemeines Die Albat + Wirsam Software AG wurde gemäß Umwandlungsbeschluss formwechselnd, mit dem Tag der Eintragung ins Handelsregister, zum 28. September 2010, in die Albat + Wirsam Software GmbH umgewandelt. In 2011 fanden Änderungen in der Geschäftsleitung der Albat + Wirsam Software GmbH statt. Derzeit setzt sich diese wie folgt zusammen:
3.2. Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich wie folgt entwickelt:
Die Umsatzerlöse sind insgesamt um 4,4 % auf EUR 21,9 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR 22,9 Mio.) gesunken. Trotz Änderung der Abrechnungsprozedur im Geschäftsjahr 2010 gegenüber verbundenen Unternehmen, die seit Mitte des Geschäftsjahres 2010 zu Mehrumsatz führte konnte der Vorjahresumsatz nicht ganz erreicht werden. Die Änderung der Abrechnungsprozesse erfolgte ab Mitte 2010, in dem europäische verbundene Unternehmen des Glaston Konzerns der Business Area Software Solutions bis Mitte 2010 ihre vor Ort selbständig erbrachten Leistungen an den Endkunden direkt berechnet hatten. Auch wurden im Rahmen der Verrechnungspreisgestaltung beispielsweise Lizenzen rabattiert, die von der Albat + Wirsam Software GmbH an diese Gesellschaften berechnet wurden. Ab Mitte 2010 änderte sich die Abrechnungsprozedur in der Hinsicht, dass die Fakturierung für die oben beschriebenen Gesellschaften nun direkt von der Albat + Wirsam Software GmbH vorgenommen wurde. Der sich hieraus ergebende Effekt zeigte sich mit dem Ausweis höherer Umsatzerlöse bei der Albat + Wirsam Software GmbH von 2009 nach 2010. Der Umsatztrend konnte aber nicht gehalten werden. Der Planumsatz der Albat + Wirsam Software GmbH in Höhe von EUR 23,7 Mio. wurde aufgrund der Auswirkungen der Finanzkrise in 2011 um EUR 1,8 Mio. unterschritten. Die Umsatzerlöse in Deutschland in Höhe von EUR 9,3 Mio. (i. Vj. EUR 11,1 Mio.) zeigen einen Umsatzrückgang von EUR 1,8 Mio. Die Umsatzerlöse im restlichen Europa in Höhe von EUR 10,1 Mio. (i. Vj. EUR 8,0 Mio.) sind um EUR 2,1 Mio. gestiegen. Die Umsatzerlöse in der restlichen Welt in Höhe von EUR 2,5 Mio. (i. Vj. EUR 3,8 Mio.) sind um EUR 1,3 Mio. gesunken. 3.3. Forschung und Entwicklung Für alle Produkte (ALFAK, ALCIB, ALCIM, CANTOR, sowie die Optimierungs- und CAD-Systeme) wurde auch in 2011 die Politik der ständigen Systemerneuerung fortgesetzt. In den Enterprise Resource Planning (ERP)-Produktlinien wurde der Schwerpunkt auf ergonomische Produktivitätssteigerungen der Auftragserfassung gelegt, in den Produktionsplanungs- und Steuerungssystemen (PPS) sowie Manufacturing Execution System (MES) wurde die prozessübergreifende Automatisierung forciert. Gleichzeitig wurde die Interoperabilität zwischen den ERP- und PPS-Produktlinien weiter gestärkt und damit die Integration der Gesamtlösungen erhöht. Dies eröffnet unseren Kunden neue Möglichkeiten zur Automatisierung und Produktivitätssteigerung und zur erheblichen Reduktion des CO2 -Fussabdruckes ihrer Flachglas- und Fensterproduktionen. Auch mit den in 2011 geleisteten Entwicklungen trägt die Albat + Wirsam Software GmbH erneut zur Produktivitätssteigerung in der Glas- und Fensterfertigung bei. Durchschnittlich waren im Jahr 2011 insgesamt 65 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigt (i. Vj. 65 Mitarbeiter). 3.4. Investitionen Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände lagen mit TEUR 161 um ca. 45 % über dem Vorjahresniveau (TEUR 111). Sie umfassten den Bezug von Software sowie im Wesentlichen EDV-Ausstattung. Desinvestitionen in Finanzanlagen erfolgten im Berichtsjahr im Beteiligungsportfolio durch Veränderungen von selbständigen Beteiligungsgesellschaften in Betriebsstätten. Dabei wurde die belgische Vertriebsgesellschaft als selbstständige rechtliche Einheit mit Wirkung zum Bilanzstichtag aufgelöst. Die Wirtschaftsgüter und der Geschäftsbetrieb wurden ab 01.01.2011 in einer unselbstständigen Betriebstätte fortgeführt. Aus der Auflösung ergab sich eine vollständige Rückzahlung der aufgewendeten Anschaffungskosten sowie aus der Abrechnung vorhandener Gewinnvorträge ein Beteiligungsertrag in Höhe von TEUR 90. 3.5. Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2011 auf TEUR 7.054 erhöht (31. Dezember 2010 TEUR 6.704). Dieses entspricht einer Zunahme von 5,2 %. Auf der Aktivseite der Bilanz ist das Umlaufvermögen mit 13 % gestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um rd. TEUR 343 von TEUR 780 auf TEUR 1.123. Im Verlauf des Geschäftsjahres wurden dabei im Wesentlichen die Forderungen gegen die Glaston Germany GmbH um rd. TEUR 396 erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Kunden von TEUR 4.231 blieben dagegen nahezu unverändert. Des Weiteren erhöhten sich die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 419 von TEUR 519 auf TEUR 937, im Wesentlichen aufgrund von Erstattungsforderungen für geleistete Steuervorauszahlungen der Jahre 2010 und 2011. Die Passivseite der Bilanz zeigt im Wesentlichen eine Erhöhung des Eigenkapitals um TEUR 458 auf Grund der Thesaurierung des Jahresergebnisses. Im Vorjahr ergaben sich noch erhebliche Gewinnausschüttungen an die Muttergesellschaft. Im Bereich der sonstigen Rückstellungen ergaben sich keine wesentlichen Veränderungen zum Vorjahr. Hier sind allerdings gegenläufige Effekte durch die zusätzliche Berücksichtigung von noch nicht abgerechneten Leistungsverpflichtungen bei einem gleichzeitigen Rückgang der personalbezogenen Rückstellungen zu verzeichnen. Letztere machen rd. 58 % der Position aus. Erwartete Kosten von laufenden Gewährleistungen sind mit TEUR 702 (i. Vj. TEUR 675) berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten weisen in nahezu allen Posten Rückgänge auf, die sich insgesamt auf TEUR 121 belaufen. Die Solvenz der Albat + Wirsam Software GmbH ist weiterhin gut. Die Eigenkapitalquote beträgt 53 % (Vj. 49 %). Der Bestand liquider Mittel bleibt stichtagsbezogen mit TEUR 216 relativ unverändert. Die Gesamtliquidität war zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres gesichert und ist ebenso im Rahmen der zukünftigen Planungen gesichert. 3.6. Ertragslage
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag mit TEUR 858 um ca. 54 % unter dem Vorjahreswert (TEUR 1.876). Die Personalaufwandsquote erhöhte sich auf 56 % (i. Vj. 53 %). Wesentlicher Grund ist die Änderung der Abrechnungsprozedur im Geschäftsjahr 2010 gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die Einrichtung ausländischer Betriebsstätten, deren Personalkosten nun unmittelbar bei der Gesellschaft erfasst werden. Dieses betrifft die Erhöhung der Umsatzerlöse, welche als Grundlage der Berechnung der Personalaufwandsquote dienen. Im Zuge von Umstrukturierungen und Umsatzrückgang verminderten sich aber gleichzeitig auch die Materialaufwendungen sowohl in absoluten Beträgen als auch bezogen auf den Umsatzerlös. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 818 verminderten sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 1.010) um TEUR 192. Dies beruht im Wesentlichen auf geringeren Erträgen aus der Weiterbelastung von konzerninternen Kosten aufgrund der geänderten Beteiligungsstrukturen im Zusammenhang mit den nun neu dazugekommenen Betriebsstätten, sowie auf einem reduzierten Volumen weiter zu belastender Tätigkeiten. Diesen gesunkenen Erträgen standen zum Teil höhere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen im Personalkostenbereich und bei anderen Positionen gegenüber. Die wesentlichen Positionen im Bereich der sonstigen betrieblichen Erträge betreffen die Abrechnung geldwerter Vorteile mit TEUR 250 (i.Vj. TEUR 256), Kostenweiterbelastungen mit TEUR 43 (i.Vj. TEUR 230), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit TEUR 316 (i.Vj. TEUR 171), Erträge aus Kursdifferenzen mit TEUR 48 (i.Vj. TEUR 108) sowie Erträge aus abgeschriebenen Forderungen und Versicherungserstattungen mit TEUR 75 (i.Vj. TEUR 5). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 5.499 erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 992 deutlich. Die wesentlichen Aufwendungen betrafen Aufwendungen aus Werbe- und Reisekosten TEUR 1.052 (i.Vj. TEUR 1.155), Raumkosten inkl. Instandhaltungen TEUR 979 (i.Vj. TEUR 803), Versicherungen und Beiträge TEUR 263 (i.Vj. TEUR 247), Kursdifferenzen TEUR 53 (i.Vj. TEUR 61), Mieten für betriebliche Einrichtungen einschließlich KfZ-Leasingaufwendungen TEUR 525 (i.Vj. TEUR 363), laufende Betriebskosten Fuhrpark TEUR 283 (i.Vj. TEUR 259), Rechts- und Beratungskosten TEUR 166 (i.Vj. TEUR 185), Aufwendungen aus Dokumentation/Übersetzung TEUR 130 (i.Vj. TEUR 155), Fortbildungskosten TEUR 91 (i.Vj. TEUR 125) Kosten aus Weiterbelastungen für bezogene Managementleistungen TEUR 596 (i.Vj. TEUR 496) und Kosten der Kommunikation TEUR 175 (i.Vj. TEUR 210). Wesentliche Veränderungen ergaben sich durch zusätzlichen Aufwand im Bereich von Leistungs- und Garantiezusagen mit TEUR 303 sowie Forderungsverluste und Wertberichtigungen einschließlich konzerninterner Forderungen mit TEUR 714. Der Jahresüberschuss betrug im Geschäftsjahr 2011 TEUR 458 (i. Vj. TEUR 1.249). Der Rückgang ist im Wesentlichen begründet durch den Umsatzrückgang sowie zusätzliche Kosten aufgrund konzerninterner Umstrukturierungen, für die aber zukünftige Ertragssteigerungen erwartet werden. Da nicht sämtliche Umstrukturierungsaufwendungen steuerlich wirksam sind, ist die Ertragsteuerquote allerdings nicht entsprechend gesunken. Insgesamt schlagen natürlich auch die Finanzkrise und die damit verbundene Investitionszurückhaltung der Kunden zur Ergebnisverminderung bei. Der Auftragsbestand betrug für das Lizenzgeschäft EUR 2,9 Mio. zum 31. Dezember 2011 (i.Vj. EUR 3,5 Mio.), wobei ein Auftragseingang für 2012 von EUR 4,8 Mio. zu verzeichnen war. 3.7. Personalentwicklung Zum Bilanzstichtag waren bei der Albat + Wirsam Software GmbH 169 Mitarbeiter beschäftigt (i.Vj. 170). Die Anzahl der Auszubildenden/Studenten betrug 7. Durch die stetige Veränderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ergeben sich vom Unternehmen zu ergreifende Maßnahmen, um im Wettbewerb bestehen zu können. Glas- und fensterverarbeitende Unternehmen müssen ihre Effizienz durch die Optimierung von Produktionsabläufen steigern, was nur durch den Einsatz innovativer Softwarelösungen möglich ist. Dem Management der Albat + Wirsam Software GmbH ist dieses sehr bewusst. Deshalb sind insbesondere weitere Investitionen im Bereich Entwicklung und Know-how sowie ein allgemeiner Kompetenzaufbau des Personals für die Zukunft von Bedeutung. In 2011 wurde das Unternehmen unter dem neuen Geschäftsführer Dr. Uwe Schmid von einer Business Unit Struktur in eine funktionale Struktur umgewandelt. Während des gesamten Geschäftsjahrs fand eine gute und professionelle Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat statt, wofür die Geschäftsleitung sich bedankt. Nach einem sehr schwachen dritten Quartal 2011 hat sich das Ergebnis zum Jahresende durch gezielte Maßnahmen wie Kurzarbeit und Urlaubsabbau verbessert. Diese Maßnahmen waren notwendig, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen, was für die betroffenen Mitarbeiter sicherlich schwierig und unangenehm war. Die Geschäftsleitung möchte den Mitarbeitern an dieser Stelle für ihre Loyalität zum Unternehmen danken. 4. Risiken und ChancenDie Risiken aus unternehmerischer Tätigkeit werden von der Geschäftsführung laufend definiert, bewertet und, soweit möglich und unternehmerisch sinnvoll, minimiert oder auf Dritte verlagert. Eine monatliche interne Berichterstattung gewährleistet Transparenz und ermöglicht die frühzeitige Aufdeckung möglicher Risiken im laufenden Geschäftsbetrieb. Abhängigkeit von wichtigen Abnehmern Die Albat + Wirsam Software GmbH erwirtschaftet ca. 40 % ihres Umsatzes mit Großkonzernen wie z. B. NSG/Pilkington, Saint Gobain und Asahi-Glaverbel. In 2011 ist der Anteil von einzelnen Konzernkunden am Jahresumsatz nicht mehr als 14 %. Langfristig kann bisher nicht von einer Abhängigkeit von einem einzelnen Konzernkunden gesprochen werden. Sollten die Forderungen gegen Konzernkunden in einem Jahr ausfallen, so hätte dieses jedoch erhebliche negative Auswirkungen auf die Ertragslage. Bisher gab es keine wesentlichen Zahlungsprobleme von Konzernkunden. Kreditversicherungen bestehen nur in Einzelfällen. Risiken aus Pilotprojekten Um den technischen Anforderungen unserer Zeit zu genügen werden innovative Entwicklungen und die Auslieferung dieser neuen technischen Softwareprodukte unumgänglich. Die Implementierung dieser neuen technischen Softwarelösungen wird zunächst im Rahmen von Pilotprojekten realisiert. Diese erstmalige Implementierung birgt mögliche Risiken, wie beispielsweise die Verzögerung anderer Projekte oder ein nicht vorhersehbarer Mehraufwand für die Implementierungszeit dieser Projekte. Risiken aufgrund der Exportabhängigkeit Im Geschäftsjahr 2011 wurden ca. 11 % des Umsatzes der Albat + Wirsam Software GmbH außerhalb Europas erwirtschaftet. Aufgrund der Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise müssen neue Märkte, neue Länder und Geschäftsbeziehungen erschlossen werden, welche die Auftragsrückgänge in UK, Spanien und Osteuropa kompensieren. Für die Zukunft plant die Gesellschaft deshalb einen weiteren Ausbau des Auslandsgeschäfts insbesondere in Japan, China, Russland, Brasilien, Mexico, Ägypten, Südafrika und im Mittleren Osten. Ein erheblicher Teil des Umsatzes unterliegt daher unter anderem den folgenden Risiken:
Risiken aufgrund von Wechselkursschwankungen Als international tätiges Unternehmen ist die Albat + Wirsam Software GmbH in mehrfacher Hinsicht Wechselkursschwankungen ausgesetzt, insbesondere in Bezug auf den Euro/US-Dollar-Kurs. Im Falle der Abwertung einer ausländischen Währung werden unsere Produkte in diesem Land teurer. Gleichzeitig können schwierige Wirtschaftsbedingungen die Investitionen und das Bestellverhalten von Kunden in diesen Ländern negativ beeinflussen. Diese Umstände könnten dazu führen, dass die Kunden möglicherweise ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, Bestellungen kündigen oder Liefertermine verlegen und weniger neue Produkte bestellen. Ein erheblicher Teil der Umsätze wird in US-Dollar fakturiert, während der überwiegende Teil der Vertriebs- und Produktionskosten in Euro anfallen. Wechselkursschwankungen zwischen dem Euro und dem US-Dollar können das Betriebsergebnis der Gesellschaft beeinflussen. Eine Abwertung des US-Dollars kann dazu führen, dass die Gewinnspanne für Albat + Wirsam-Produkte geringer oder ihr Preis höher ist im Vergleich zu Produkten von US-amerikanischen Herstellern, bei denen Kosten und Umsätze nur in US-Dollar anfallen. Die Kursentwicklung im Jahr 2011 Euro/US-Dollar war sehr volatil. Der Euro gewann gegenüber dem US-Dollar bis zum Höchststand im April ca. 12 %, wobei sich dieser Wert bis zum Jahresende 2011 auf das Niveau des Kurses zum Jahresanfang einpendelte. Die Entwicklung in den ersten 2 Monaten im Jahr 2012 zeigt einen gegenüber dem Dollar stabil bleibenden Euro. Hohe technische Komplexität Die hohe technische Komplexität der Produkte und der schnelle technologische Fortschritt beinhalten Risiken im Hinblick auf den Bereich Forschung und Entwicklung. Der mittel- und langfristige Erfolg hängt entscheidend davon ab, dass innerhalb angemessener Zeitspannen marktfähige Produkte entwickelt werden, die zeitnah ausreichende Umsätze generieren, so dass der Cash Flow die Innenfinanzierung sichert. Die Optimierungssoftware hat einen besseren Verschnitt bei kleinerem Volumen im Vergleich mit dem Wettbewerb. Um die Chancen im Markt weiter zu verbessern, soll diese weiter entwickelt und vermarktet werden. IT-Risiken Das Ausfallrisiko von EDV-Anlagen und die Bedrohung durch Softwareviren werden durch regelmäßige und angemessene Datensicherung, durch geeignete Schutzmaßnahmen gegen externe Einflüsse (z. B. aktueller Virenschutz, Firewall) und durch geeignete Zugangskontrollen reduziert. Wirtschaftliche Entwicklung der Tochtergesellschaften Teile des Vermögens der Albat + Wirsam Software GmbH bestehen in Beteiligungen an Tochterunternehmen. Anhaltend negative wirtschaftliche Verhältnisse in den Tochtergesellschaften haben negative Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage der Albat + Wirsam Software GmbH. Durch eine enge Einbindung dieser Gesellschaften in den Controllingprozess der Albat + Wirsam Software GmbH sowie eine ständige Kommunikation mit den Tochtergesellschaften wird dieses Risiko erkannt und vermindert. Die Risiken werden permanent durch die Geschäftsführung beobachtet und verfolgt. Wobei eine permanente Überwachung über den Umfang und Chancen der Risiken erfolgt. Die Konjunkturkrise hat einen großen Einfluss auf unsere Kunden, wobei auch der Glaston Konzern davon betroffen ist. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar. Chancen Die von der Klimakonferenz beschlossenen Maßnahmen zum Klimaschutz werden positive Auswirkungen in Deutschland sowie international auf die Flachglas-, Fenster- und Türenbranche zeigen. Die Gebäudehülle bei Altbauten ist noch immer eine der größten CO2 Verursacher. Die Flachglas- sowie Fenster- und Türenbranche ist hier gerüstet und kann effiziente Lösungen zur Reduzierung des CO2 Ausstoßes anbieten. Flachglas, Fenster- und Türenhersteller werden jedoch nur wettbewerbsfähig bleiben, wenn diese ihre Fertigungsverfahren und Prozesse weiterentwickeln. Hier bietet die Albat + Wirsam Software GmbH mit ihren innovativen Softwarelösungen die notwendige Unterstützung. 5. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind im Folgenden beschrieben. Es ist geplant die 2011 erworbene Beteiligungsgesellschaft Glaston Germany GmbH in 2012 mit der Albat + Wirsam Software GmbH zu verschmelzen, um einheitlich am inländischen Markt aufzutreten. Alle Mitarbeiter der Glaston Germany GmbH werden von der Albat + Wirsam Software GmbH übernommen. 6. PrognoseberichtDie Bauindustrie hat sich in den letzten Jahren in Europa, dem Hauptmarkt der Albat + Wirsam Software GmbH, negativ entwickelt. Als Lieferant von komplexen Softwarelösungen an Glashersteller sind dadurch die Investitionsmöglichkeiten für 2012 relativ gering. Für das laufende Geschäftsjahr sowie für das Geschäftsjahr 2012 wird ein niedriges Neu-Projektgeschäft erwartet. Erst in 2014 ist eine Verbesserung des Auftragseingangs zu erwartet . Die hohe Zufriedenheit der Kunden mit den Albat + Wirsam Softwarelösungen hat zu einem sehr stabilen Bestand an Wartungs- und Supportverträgen geführt, die ein sehr stabiles Einkommen garantieren. Um ihre Geschäftsprozesse zu verbessern, führen viele Kunden kleinere Projekte im Bereich der technischen Optimierung mit der Albat + Wirsam Software GmbH durch. Dadurch ist die Auslastung im Servicebereich im ersten Quartal 2012 relativ gut. Durch die positiven Entwicklungen der Konjunktur in Nordamerika und Mexiko wird die Albat + Wirsam Software GmbH in 2012 in diesen Regionen investieren und dort die Strukturen neu aufbauen, um einen Teil dieses Wachstums in Commercial Values umsetzen zu können. Die Beziehungen mit unseren Großkunden wurden in 2011 weiter intensiviert und es wurden neue Wartungsverträge und Pläne für einen weiteren Ausbau der Geschäftsbeziehungen vereinbart. Dies führt ebenfalls zu einer positiven Einschätzung der Entwicklungen in den Regionen Nordamerika und Japan. In 2012 wird die Albat + Wirsam Software GmbH eine neue Partnerstruktur aufbauen. Schwerpunkt werden dabei die Länder sein, in denen die Albat + Wirsam Software GmbH bisher nur einen relativ geringen Marktanteil vorzuweisen hat, dazu zählen Südamerika, Lateinamerika, Asien und Australien. Mit der neuen Partnerstruktur ist es möglich, Kunden in diesen Regionen zu bedienen und gleichzeitig die Investitionen in die Kernkompetenzen von Albat + Wirsam Software GmbH in Linden zu steigern. Die neue Strategie der Geschäftsleitung wird auch im Jahr 2012 zu erheblichen Investitionen in Produkt-Neuentwicklungen führen. Diese belaufen sich derzeit auf über 50 % des Jahresumsatzes der Albat + Wirsam Software GmbH. Die politisch monetäre Entwicklung in der Europäischen Gemeinschaft sehen wir kritisch und hoffen, dass es schnell Klarheit und Lösungen für die Probleme in diesem Gebiet geben wird. Eine stabile Währung ist besonders für Exportunternehmen im Softwarebereich wie Albat + Wirsam Software GmbH sehr wichtig. Die derzeitigen Entwicklungen können das Vertrauen in den Euro vermindern und zu einer instabilen Kursentwicklung führen. Langfristig sehen wir die Entwicklungen für die Glasbranche noch immer sehr positiv. Die Neuentwicklungen in der Glasproduktion in den letzten Jahren führten zu großen Einsparungen beim Energiekonsum für Heizungen und Kühlungen von Gebäuden. Durch die immer weiter steigenden Energiekosten werden Investitionen in dieses technologisch hochwertige Glas immer interessanter. Die Reduzierung von CO2 -Emissionen, die hiermit ermöglicht wird, sollte von allen Staaten, die das Kyoto-Protokoll unterschrieben haben, ernster genommen werden (Verzicht auf den Kauf von Emissionsrechten). Auch im Zusammenhang mit der Renovierung von alten Gebäuden, in denen oft noch Einfach- oder einfaches Doppelglas verbaut ist, kann langfristig eine positive Entwicklung gesehen werden. Hier gibt es noch wesentliches Einsparungspotenzial in Europa, Nordamerika und Japan. Für das Fenster- und Türengeschäft (Cantor) sind die Aussichten ähnlich wie im Glasgeschäft. Cantor ist ein hochwertiges Glasprodukt für Spitzenkunden, die einen wichtigen Anteil am Wartung- und Supportgeschäft der Albat + Wirsam Software GmbH haben. Es werden auch in diesem Bereich Investitionen vorgenommen werden, um das Unternehmen regional breiter aufzustellen.
Linden, 2. März 2012 Dr. Uwe Schmid, Geschäftsführer, CEO, Vorsitzender George Evers, Geschäftsführer, CFO Tapio Engström, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2011Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011
Anhang für das Geschäftsjahr 2011A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Albat + Wirsam Software GmbH wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff. HGB) aufgestellt. Insbesondere waren die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) zu beachten. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 (2) HGB Anwendung. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt (§ 275 (2) HGB). Die vormalige Albat + Wirsam Software AG war gemäß Umwandlungsbeschluß formwechselnd, mit dem Tag der Eintragung im Handelsregister, zum 28. September 2010 in die Albat + Wirsam Software GmbH umgewandelt worden. Im Zuge dieser Umwandlung wurde der bislang als gesetzliche Rücklage ausgewiesene Betrag in Höhe von TEUR 150 als freiwillige Rücklage fortgeführt. Der Gesellschaftsvertrag der GmbH sieht keine weiteren Vorschriften zur Bildung statutarischer Rücklagen vor. Im Zuge der Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2010 und der Verwendung des Bilanzgewinnes vom 19. Mai 2011 durch die Gesellschafterversammlung wurde beschlossen, den ausgewiesenen Bilanzgewinn in voller Höhe ebenfalls in die "anderen Gewinnrücklagen" einzustellen. Die Gesellschaft wird im Handelsregister des Amtsgerichtes Gießen unter HRB 7339 geführt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten, vermindert um linear ermittelte planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände und der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt drei bis zehn Jahre. Bewegliche Vermögensgegenstände werden im Zugangsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände werden entsprechend den steuerlichen Regelungen aktiviert und abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung wurde der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Vorräte sind zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert nach § 253 (3) HGB geboten ist. Der Wertansatz der fertigen und unfertigen Erzeugnisse/Leistungen beinhaltet den Materialaufwand zu Anschaffungskosten, die angefallenen Fertigungslöhne, angemessene Teile der Gemeinkosten sowie Sondereinzelkosten der Fertigung. Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt. Forderungen, flüssige Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nominalbetrag angesetzt. Mögliche Ausfallrisiken bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Übereinstimmung mit § 253 (1) HGB in Höhe derjenigen Erfüllungsbeträge gebildet worden, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig waren. Die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen betrifft zwei Pensionszusagen an ein ehemaliges Organmitglied. Diese wurde, wie im Vorjahr, auf Grund einer versicherungsmathematischen Berechnung unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Zur Ermittlung der Rückstellung wurde ferner die sogenannte "Projected Unit Credit Method" (PUC) als Bewertungsmethode gewählt. Bei beiden Pensionszusagen wurde ein Rechnungszins von 5,14 % (i. Vj 5,15 %) gewählt; die RückAbzinsVO wurde beachtet. Eine Fluktuation wurde nicht berücksichtigt, der Anwartschaftstrend beträgt 0,0 % p.a. Der Rententrend liegt zwischen 0,0 % und 2,0 % p.a. Zur Absicherung der Pensionszusagen unterhält die Gesellschaft ein Investmentfondsdepot bzw. hat Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Diese Vermögenswerte sind an die Versorgungsberechtigten verpfändet. Dabei handelt es sich um saldierungsfähige Vermögensgegenstände im Sinne von § 246 Abs. 2 HGB. Der Wertansatz dieses zu verrechnenden Deckungsvermögens gemäß § 246 Abs. 2 HGB zum 31. Dezember 2011 beträgt Euro 113.210,68. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt zum Bilanzstichtag gemäß § 253 HGB Euro 173.077,00. Aufgrund der Änderung der Bewertung der laufenden Pensionen ab dem 1. Januar 2010 durch BilMoG waren Zuführungen zu den Rückstellungen in Höhe von 21.858,00 Euro nötig, die im Vorjahr gemäß Artikel 67 Abs. 7 EGHGB bereits als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen wurden. Von dem Wahlrecht einer ratierlichen Ansammlung der Unterdeckung gemäß Artikel 67 Abs. 1 EGHGB wurde damit kein Gebrauch gemacht. Eine Überdeckung im Sinne dieser Vorschrift liegt ebenfalls nicht vor. Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern wurde verzichtet. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages bewertet worden. Während des Geschäftsjahres erfolgte die Einbuchung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung zum jeweiligen amtlichen Mittelkurs des Tages des Geschäftsvorfalls. Die Gesellschaft verfügt im Berichtsjahr über Betriebsstätten in Belgien, Österreich und Spanien. In den Betriebsstätten werden eigene Buchungskreise geführt, die mit ihren Werten in das Rechnungswesen der Gesellschaft unter Berücksichtigung der deutschen Rechnungslegungsgrundsätze integriert wurden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Übrigen gegenüber dem Vorjahr unverändert. B. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (vgl. Anlage zum Anhang) dargestellt. Finanzanlagen Die folgenden Anteile sind als Anteile an verbundenen Unternehmen zum Bilanzstichtag ausgewiesen:
1) Der Jahresabschluss zum 31.12.2011 liegt noch
nicht vor, daher sind die Werte aus dem Jahresabschluss vom
31.12.2010 angegeben
Die Beteiligung an der Glaston Germany GmbH wurde im Berichtsjahr erworben. Die im Vorjahr noch als Beteiligung ausgewiesene Position an der Glaston Belgium Sprl schied zum Bilanzstichtag aufgrund eines Auflösungsbeschlusses mit anschließender Fortführung als Betriebsstätte aus dem Beteiligungsportfolio aus. Umlaufvermögen In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 407 (i. Vj. TEUR 269) enthalten. Die Restlaufzeiten der übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen wie im Vorjahr jeweils weniger als ein Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.123 (i.Vj. TEUR 780) resultieren im Wesentlichen aus kurzfristigen Finanzforderungen. Diese bestehen in Höhe von TEUR 400 (i. Vj. TEUR . 400) gegenüber dem Gesellschafter. Die restlichen Beträge verteilen sich auf zahlreiche Konzerngesellschaften und beruhen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie kurzfristigen Ausleihungen. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt TEUR 1.500 und ist voll eingezahlt. Nach dem im Vorjahr erfolgten Formwechsel von einer AG in eine GmbH wird dieses Kapital mit einem Geschäftsanteil repräsentiert. Mit Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2010 durch die Gesellschafterversammlung am 19. Mai des Berichtsjahres wurde beschlossen, den per 31. Dezember 2010 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.249.215,51 in voller Höhe den anderen Gewinnrücklagen zuzuweisen. Gewinnausschüttungen erfolgten im Berichtsjahr nicht. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten wie im Vorjahr im Wesentlichen solche für Boni, Gewährleistung, Altersteilzeit, Restrukturierung, rückständigen Urlaub, Gewinnbeteiligung und Weihnachtsgeld sowie ausstehende Rechnungen. Bezüglich der Pensionsrückstellung verweisen wir auf die Ausführungen unter Abschnitt A.2. dieses Anhanges. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind - mit Ausnahme der branchenüblichen Eigentumsvorbehalte bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - nicht besichert. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Glaston Corporation, Tampere (Finnland) bestehen in Höhe von TEUR 183 (i.VJ. TEUR 202). Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung enthielt im Vorjahr außerordentliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 22. Diese ergaben sich im Rahmen der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des BilMoG. Wegen Einzelheiten verweisen wir auf die Erläuterungen zu Abschnitt A.2. dieses Anhanges. Die Bestandsveränderung ergibt sich in Höhe von TEUR -5 (i.Vj. TEUR 7) Die Steueraufwendungen entfallen vollständig auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Aufgrund nicht abzugsfähiger Aufwendungen ist die Ertragssteuerquote relativ hoch. Periodenfremde Erträge resultierten aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 316 (i. Vj. TEUR 106) sowie aus Erträgen aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von TEUR 53 (i. Vj. TEUR 0) und aus Erträgen aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 56). C. Ergänzende Angaben1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, außerbilanzielle Geschäfte und Haftungsverhältnisse Sonstige finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft aus Miet- oder Leasingverträgen sowie längerfristigen Vereinbarungen in der Beschaffung gliedern sich bezüglich ihrer Restlaufzeit wie folgt:
Für fremde Verbindlichkeiten wurden Sicherheiten in Höhe von TCAD 50 bestellt. Es handelt sich hierbei um ein Pfandrecht zu Gunsten der Royal Bank of Canada, Kanada, die dem verbundenen Unternehmen Albat + Wirsam North America Inc., Toronto, Kanada in gleicher Höhe einen Avalkredit gewährt hat. Weitere Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden nicht. 2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer ergibt sich wie folgt:
3. Gesellschaftsorgane Während des Geschäftsjahres waren zu Geschäftsführern der Albat + Wirsam Softwarte GmbH bestellt:
Ein Aufsichtsrat existiert seit Umwandlung der Rechtsform von einer AG in eine GmbH vom 28. September 2010 nicht mehr. 4. Bezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 (4) HGB verzichtet. 5. Konzernabschluss Die Albat + Wirsam Software GmbH wird in den nach IFRS erstellten Konzernabschluss der Glaston Corporation, Tampere, Finnland, einbezogen. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses erfolgte am 9. Februar 2012 an der NASDAQ OMX Helsinki Small Cap List.
Linden, 2. März 2012 Dr. Uwe Schmid, Geschäftsführer, CEO, Vorsitzender George Evers, Geschäftsführer, CFO Tapio Engström, Geschäftsführer BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Albat + Wirsam Software GmbH, Linden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Eschborn/Frankfurt am Main, 2. März 2012 Ernst
& Young GmbH
Enzenhofer, Wirtschaftsprüfer Sprengard, Wirtschaftsprüfer |
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