Corialis German Bidco GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Evi Desmet seit 26.3.2025 | Geschäftsführer |
Hubert De Bock seit 26.3.2025 | Geschäftsführer |
Arnd Brinkmann seit 26.3.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ALIPLAST NV | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GUTMANN GmbH (vormals: GUTMANN AG)Weißenburg i. Bay.Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die Gesellschaft ist ein erfolgreicher Hersteller von hochwertigen industriellen Aluminiumprofilen. Diese finden Einsatz in einer Vielzahl von Branchen und Produkten. Einen Schwerpunkt haben wir in der Baubranche. Die GUTMANN AG wurde durch formwechselnden Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 13.12.2023 in eine GmbH umgewandelt. Die Eintragung des Formwechsels beim Handelsregister ist am 29.01.2024 erfolgt. Unsere Gesellschaft verfügt mit den verbunden Unternehmen GARTNER Extrusion GmbH, der GUTMANN Bausysteme GmbH sowie der NordAlu GmbH über eine breite Expertise in der Be- und Verarbeitung von Metall in der Form von Aluminiumprodukten. Die grundlegende Aufbaustruktur unserer Gesellschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht verändert. Das Unternehmen beschäftigt im Jahresdurchschnitt 345 Mitarbeiter sowie 21 Auszubildende. "Aluminium shaped by GUTMANN" ist für uns Anspruch und Selbstverständnis zugleich, an jedem Tag und zu jeder Zeit. II. Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Deutschland befand sich 2023 in der Rezession und hat mit einem Bruttoinlandsprodukt von -0,3% den letzten Platz in der Europäischen Union belegt. Die Wirtschaft leidet unter einer ganzen Reihe von Belastungsfaktoren, die in Ihrer Masse zum Problem geworden ist. Die Schlagworte dieser Rezession lauten teure Energiepreise, hohe Zinsen, weltweiter Auftragsmangel in der Industrie, ausufernde Bürokratie, hohe Steuerbelastung und fehlende Arbeitskräfte. Dies alles wird noch gesteigert durch eine massive Verunsicherung über den politischen Kurs in Deutschland. Im Jahr 2023 folgten einem minimalen Wachstum von 0,2% im ersten Quartal drei Quartale mit einem deutlichen Minus im Vergleich zu den Vorjahresperioden, im 3. Quartal mit einem negativen Höhepunkt von -0,8%. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung in der Industrie, so hat das produzierende Gewerbe ein Minus von -1,8% zu verzeichnen und das Baugewerbe ist nach dem katastrophalen Jahr 2022 mit -3,3% noch einmal um -0,2 % gesunken. Die Unternehmen klagen vor allem über einen Mangel an Aufträgen. Besonders betroffen waren in 2023 die Unternehmen der energieintensiven Branchen aus der Chemie-, Stahl- und auch Aluminiumindustrie. Hier ist eine Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich nicht mehr gegeben und die Unternehmen waren sogar in einem zweistelligen %-Bereich im Minus. Der Rückgang der Energiepreise wurde vor allem beim Strom durch die gestiegenen Netznutzungsgebühren wieder stark belastet, da durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts die Bezuschussung der großen Netzbetreiber gestrichen und auf den Verbraucher umgelegt wurde. Dieses Urteil hatte Einsparungen in Höhe von 12 Mrd. Euro im Bundeshaushalt zur Folge. Unternehmen und auch Haushalte werden nun mehr belastet oder weniger entlastet, und die Staatsausgaben werden gekürzt. Dies alles führt nun zu einer Doppelrezession und auch im Jahr 2024 kann man von einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung ausgehen, vor allem da die Wachstumserwartungen der Regierung bereits im Februar von 1,3% auf 0,2% gesenkt wurden. Die deutschen Unternehmen sind gelähmt, die Stimmung ist schlecht und die Verunsicherung groß. Wirtschaft ist Stimmung und nachdem dem Zehnpunkte-Plan der großen Wirtschaftsverbände nur ein lapidares "Seien sie zuversichtlich" des Kanzlers entgegengesetzt wurde, stellt sich für viele Unternehmen immer mehr die Standortfrage. Einziger Lichtblick auf eine gesamtwirtschaftliche Erholung im Jahresverlauf könnte durch die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft entstehen, da diese dynamischer verlaufen könnte, als bisher gedacht. Die Prognose des globalen Bruttoinlandprodukts wurde zuletzt vom ifo um 0,3% auf 2,3% angehoben, wovon die deutsche Exportwirtschaft profitieren könnte. Auch die geldpolitische Wende mit weiteren Zinssenkungen würde sich vorteilhaft auswirken, ebenso die gesunkenen Energiepreise und eine steigende Konsumneigung. Auch hier liegt die Hoffnung auf eine Erholung aber frühestens auf der zweiten Jahreshälfte bzw. auf dem Jahr 2025 mit einer Prognose des IWF von +1,6% in Deutschland und +3,2% in der Welt. (Quellen: www.bmwk.de, ifo-Institut, IWF) III. Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr Die deutsche Aluminiumindustrie hat mit 2023 ein regelrechtes "annus horribilis" hinter sich. Im Jahr 2022 konnten die Ablieferung nur aufgrund des extrem hohen Auftragsbestands noch das Niveau des hervorragenden Vorjahres erreichen, während der Auftragseingang bereits um -24% eingebrochen war. Dieser Rückgang wurde in 2023 noch einmal um weitere -10% gesteigert und hatte nun natürlich auch seine Auswirkungen auf den Umsatz mit einem Rückgang um -17%. In Zahlen bedeutet dies im Auftragseingang nach dem Verlust von -158 kto (-24%) in 2022 einen weiteren Rückgang um 50 kto bzw. um weitere 10% auf 455 kto in 2023. Bei der Liefermenge entsprach der Rückgang mit -94 kto und -17% auf 449 kto logischerweise einem deutlich höheren Niveau. Die Transportindustrie als größter Branchenabnehmer mit ungefähr 40% Anteil war dabei sogar sehr stabil sowohl bei den Lieferungen (+1,6%) als auch im Auftragseingang (+0,5%). Dies bedeutet natürlich massive Rückgänge in den anderen Branchen. In der Bauindustrie mit einem Anteil von 20% sind die Absätze um -34,2% und die Auftragseingänge um -24,7% eingebrochen. Im Maschinenbau mit 15% Anteil lagen die Rückgänge bei -22,7% und -11,1% und bei allen anderen Branchen mit dem restlichen Anteil von 25% bei -23,0% und -12,3%. Nach dem bereits schwachen ersten Halbjahr hat sich die Krise im Jahresverlauf noch einmal verschärft und im zweiten Halbjahr 2023 wurden kumuliert noch einmal 21% weniger geliefert. Auch die Auftragseingänge waren noch einmal um 13% schwächer als im ersten Halbjahr. Der deutsche Heimmarkt war dabei deutlich schwächer unterwegs als die Exporte ins Ausland. Das Minus in Deutschland lag bei den Ablieferungen bei -21,7% und im Export bei -7,8%. Bei den Auftragseingängen war der Rückgang in Deutschland bei -15,2%, während die Exporte mit -0,1% sich sogar wieder stabilisiert hatten. Die Exportquote betrug in 2023 26,5%. Die energieintensive Aluminiumbranche ist damit deutlich stärker durch die Rezession belastet als andere Branchen im verarbeitenden Gewerbe. Die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen ist durch die Energiepolitik der deutschen Regierung mit hohen Energiepreisen international nicht mehr gegeben und neben Arbeitsplatzsicherungsmaßnahmen und Entlassungen rücken Verlagerungen der Produktion ins Ausland oder sogar Werksschließungen immer mehr in den Fokus. Dies spiegelt sich natürlich auch in den Produktionszahlen der deutschen Betriebe der Aluminiumindustrie wieder. Die Produktionsmenge von 2022 mit 590.000 Tonnen wurde um -15,2 % verfehlt und ging auf nur noch 500.000 Tonnen zurück. Der deutsche Markt gleichbedeutend mit der deutschen Nachfrage nach Aluminiumprofilen ist nach dem Rekordwert 2022 von 1.199 kto um -218 kto bzw. -18% auf nur noch 981 kto gesunken. Zu Beginn des Jahres 2023 war ein Rückgang von -2,4% auf 1.154 kto prognostiziert worden und man sieht an dieser Abweichung, wie extrem das Jahr tatsächlich verlaufen ist. Der europäische Aluminiumprofilbedarf ist mit ähnlichen -16% von 3.770 kto auf 3.165 kto gesunken. Auch hier war maximal mit einem leichten Rückgang für 2023 gerechnet worden, da im Dezember 2022 nur eine milde Rezession für 2023 prognostiziert wurde. Bei den Marktanteilen hat es in 2023 keine großen Veränderungen gegeben. Deutschland hat einen Marktanteil von 34% (-1,0%). Auf Platz 2 mit 9,9% liegen unverändert die großen Gewinner des Ukraine-Krieges mit den türkischen Presswerken, welche weiterhin mit in erster Linie billigem russischen Gas und Aluminium den Spitzenplatz der Importnationen einnehmen. Auf Platz 3 folgt knapp dahinter der österreichische Nachbar mit einem Anteil von 7,3%. Beide Länder haben zwar ihre Plätze verteidigen können, mussten aber auch Mengenverluste entsprechend des Marktrückganges hinnehmen. Der Start ins Jahr 2024 sowie der weitere Ausblick ist wenig hoffnungsvoll und der deutsche Aluminiumverband prognostiziert sogar einen weiteren Bedarfsrückgang um -2,3%, der in 2025 mit einem Wachstum um 2,4% wieder kompensiert werden sollte. Dies würde drei Jahre in Folge auf extrem niedrigen Niveau bedeuten. Es bleibt nur die Hoffnung, dass diese Prognose genauso falsch ist wie die für das Jahr 2023, aber hoffentlich in die andere, sprich positive Richtung. (Quellen: AD - Aluminium Deutschland) IV. Geschäftsverlauf der Gesellschaft Allgemein GUTMANN hat im Jahr 2023 vor dem Hintergrund der allgemeinen Branchenentwicklung, den politischen Rahmenbedingungen und den makroökonomischen Herausforderungen ein besseres Ergebnis erzielt als letztlich erwartet. Wir sind mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. Der für das Jahr 2023 erwartete Rückgang des Umsatzes sowie der Absatzmenge ist eingetreten, allerdings ist der Rückgang weit stärker ausgefallen als geplant. Sowohl der Absatz als auch der Auftragseingang waren im letzten Jahr durchgängig unter den von uns getroffenen Annahmen. Der Auftragseingang hat sich seit August 2023 stabilisiert und die weitere Entwicklung wird von uns als positiv eingeschätzt. Die Einsatzfaktoren Aluminium und Energie waren, wie erwartet von einer nachlassenden Dynamik der Preisnotierung geprägt. Trotz eines für die Umstände insgesamt erfreulichen Betriebsergebnisses haben wir unsere Planziele zu Absatz, Umsatz und Ergebnis verfehlt. Der Aluminium Barreneinkaufspreis hat sich von Januar bis Juli stetig reduziert. Erst gegen Ende des Jahres war wieder ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Die Höchststände des Vorjahres von über 5 €/kg im März wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht erreicht. Gegen Ende des Jahres wurde ein Niveau von knapp unter 3 €/kg erreicht. Dies führte zu einer gesunkenen Materialaufwandsquote. Für unsere Kunden bedeutete das niedrigere Einkaufspreise und für uns einen signifikanten Rückgang im Umsatz. Auch unsere übrigen Annahmen zur Kostenstruktur und den Rahmenbedingungen sind weitgehend eingetreten. An unserem Standort in Weißenburg können wir neben der Extrusion mit insgesamt drei Strangpressen unterschiedlicher Dimensionen auch eine Vielzahl an Weiterverarbeitung und Veredelung anbieten. Hervorzuheben ist unsere Kompetenz rund um die Veredelung von Oberflächen durch Pulverbeschichtung und Eloxieren. Wir führen regelmäßig Auditierungen durch um den ständig wachsenden Qualitätsansprüchen unserer Kunden zu entsprechen. Die Fertigungskapazitäten konnten im Jahr 2023 nicht voll ausgelastet werden. Aufträge mit hoher Wertschöpfung und insbesondere Weiterverarbeitung waren dabei nur unterproportional vom Rückgang betroffen. Umsatz Die Umsatzerlöse der GUTMANN AG lagen mit 114,3 Mio. € (Plan 158,8 Mio. €) um 28,0 % unter dem Planwert und auch unter dem Niveau des Vorjahres (-39,3 %). Die Absatzmenge lag um 31,4 % unter dem Niveau des Vorjahrs. Freie Presskapazitäten konnten nicht ausgelastet werden. Der im Gesamtumsatz enthaltene Exportumsatz beträgt 21,3 Mio. € (Vj. 33,4 Mio. €). Der Exportanteil am Gesamtumsatz beträgt nunmehr 18,6% (Vj. 17,7%). Produktion Die Nettoproduktionsleistung des Presswerkes betrug 16.518 to (Vj. 24.402 to) und lag damit um 32 % unter der Produktion des Vorjahres. Unsere mechanische Bearbeitung konnte eine befriedigende Leistung erzielen. Für unsere Kunden bieten wir das Sägen, Stanzen, Biegen, Entgraten und CNC gesteuerte Arbeitsschritte wie Bohren, Fräsen und Schweißen, an. Die Produktionsleistung des Eloxalwerkes betrug 1.340 tm 2 (Vj. 1.820 tm 2 ). Pulverbeschichtung am Standort in Weißenburg wird seit dem Jahr 2019 vollständig über eine Schwestergesellschaft betrieben. Auch im Geschäftsjahr 2023 wurden die Aktivitäten zur Implementierung des Lean Managements weiter fortgeführt. Dies führte in vielen Bereichen zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Produktivität. Für das gesamte Jahr 2023 konnten wir die Kostenstrukturen gut geordnet halten. Die im Vorjahr deutlich verbesserte Reklamationskostenquote bleibt weiterhin auf einem akzeptablen Niveau (0,24% vom Umsatz, Vj. 0,10%). Auch die stetige Entwicklung zur Verbesserung unserer Liefertreue wurde fortgesetzt. Insgesamt konnten durch den Einbezug der Mitarbeiter und eine gute Unternehmensführung ein noch zufriedenstellendes Jahr 2023 gestaltet werden. Die Leistung all unserer Mitarbeiter, die ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit und Agilität gezeigt haben, verdient höchste Anerkennung und Dank. Investitionen Mit Ablauf des Geschäftsjahres ist das Vermögen der GUTMANN Immobilien GbR im Wege der Anwachsung auf unsere Gesellschaft übergegangen. In Folge dessen erfolgt der Zugang von Grundstücken und Gebäuden in Höhe von 13,1 Mio. €. Außerdem haben wir in die Erweiterung unseres werksinterne Transportlogistik Systems investiert (1,1 Mio. €). Die Investitionstätigkeit des Jahres 2023 bestand darüber hinaus im Wesentlichen aus Investitionen in Presswerkzeuge (3,2 Mio. €) und Investitionen in die Modernisierung unseres Werks. Das Investitionsvolumen in den Sachanlagen (ohne Grundstücke) betrug insgesamt 4,8 Mio. € (Vj. 6,4 Mio. €). Personal Die Anzahl der Mitarbeiter inklusive der Auszubildenden liegt bei 366 im Jahresdurchschnitt. Besonderen Schwerpunkt legen wir auf die Ausbildung junger Menschen. Die Entscheidung für uns als Arbeitgeber ist wegweisend für die Zukunft. Dieser Verantwortung sind wir uns besonderes bewusst und bieten daher eine vielfältige Tätigkeit mit abwechslungsreichen Aufgaben und ein ideales Umfeld für die berufliche und persönliche Entwicklung. Unsere Auszubildenden erlangen regelmäßig Top Noten und werden mit Staatspreisen für ihre besonderen Leistungen geehrt. V. Lage der Gesellschaft Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 ist die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um 21% auf 77,4 Mio. € gesunken (2022: 97,8 Mio. €). Dies ist im Wesentlichen auf Abschreibungen auf Finanzanlagen und einen niedrigeren Bestand an Vorräten sowie einem geringeren Finanzmittelbestand zurückzuführen. Durch die Anwachsung der GUTMANN Immobilien GbR auf unsere Gesellschaft sind zudem in den Sachanlagen die Grundstücke deutlich um 195% auf 19,4 Mio. € gestiegen. Die entsprechende Veränderung auf der Passivseite der Bilanz zeigt sich insbesondere in einem Anstieg der Rückstellungen (+2,1 Mio. €) sowie niedrigeren Verbindlichkeiten (-16,0 Mio. €) und einer geringeren Eigenkapitalposition (-6,5 Mio. €). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen tragen nunmehr mit einem Anteil von 8,7 % (Vj. 5,3 %) der Bilanzsumme zur Finanzierung bei. Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig getilgt und sind bis zum Jahresende vollständig zurückgeführt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht (Vj, 5,5 Mio. €). Finanzlage Das Eigenkapital beträgt 50,9 Mio. € (Vj. 57,4 Mio. €). Die Eigenkapitalquote verbessert sich aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme auf 65,7% (Vj. 58,7%). Ausschüttungen erfolgten in Höhe von 3,1 Mio. € an die Anteilseigner. Der Cash-Flow, errechnet aus dem Jahresergebnis zuzüglich der Abschreibungen, betrug im Geschäftsjahr 2023 1,5 Mio. € (Vj. 8,0 Mio. €). Ertragslage Der Jahresfehlbetrag beträgt 3,5 Mio. € (Vj. +3,1 Mio. €). Erträge aus Beteiligungen wurden im Geschäftsjahr wiederum nicht vereinnahmt. Der Umsatz zeigte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich rückläufig (-39%). Dies ist zum einen auf die gesunkenen Aluminiumpreise zurückzuführen als auch auf den gesunkenen Absatz (-7.700 to). Die Materialaufwandsquote beträgt 61,0 % (Vj. 72,8 %), auch hier zeigen sich deutlich die gesunkenen Bezugspreise für Aluminium. Die Energiekosten zeigen sich auf dem Weg der Normalisierung (-24,2% oder -1.881 T€ im Vergleich zum Vorjahr). Unsere Kostenstrukturen zeigen sich geordnet und in allen betrieblichen Funktionsbereichen konnten Einsparungen erzielt werden. Allein die Verwaltungskosten zeigen sich durch Einmaleffekte deutlich erhöht (+447 T€) nachdem externe Beratungsleistungen insb. für Auditierungen, Rechtsberatung und Umweltbelange in Anspruch genommen worden sind. Das Ergebnis unseres Handelns im abgelaufenen Geschäftsjahr resultiert in einem Betriebsergebnis vor Sondereffekten, ausgedrückt in einem EBIT von 2,1 Mio. € (Vj. 6,1 Mio.€). Sondereffekte beeinflussen das Jahresergebnis in Höhe von +23,3 Mio. € durch die Anwachsung der GUTMANN Immobilien GbR sowie in Höhe von -21,3 Mio. € durch Abschreibungen auf Finanzanlagen. Zinsaufwendungen fallen mit 0,5 Mio. € (Vj. 0,8 Mio. €) an, Zinserträge betragen 0,2 Mio. € (Vj. 0,3 Mio. €). Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten das Ergebnis in Höhe von 5,0 Mio. € (Vj. 2,2 Mio. €) und wurden insbesondere aus Vorsichtsgesichtspunkten für die laufende Betriebsprüfung der Vorjahre gebildet. VI. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Prognosebericht Der Erfolg unseres Unternehmens basiert auf der konsequenten Umsetzung unserer Unternehmensstrategie: "Erfolg durch Service und Qualität." Die Unternehmensziele sind in unserem Managementsystem für alle Beteiligten verbindlich und schriftlich fixiert und durch die Definition von Teilzielen leichter greifbar. Die wesentlichen Teile bestehen aus dem Streben der Verbesserungen bei den Beziehungen und Leistungen zu den Kunden, den Mitarbeitern, der Umwelt, der Energieeffizienz und den Kapitaleignern. Wir erreichen dies durch adäquate Standards für die Qualitätsprozesse und Energie sowie durch Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz. Wir haben in den Vorjahren unsere Investitionen am Standort weiter fortgeführt, deutliche Verbesserungen in Sachen Energieeffizienz erreicht und haben im abgelaufenen Jahr die Stelle des Nachhaltigkeitsmanagements geschaffen. Ziel des Nachhaltigkeitsmanagements ist es die Zukunftsfähigkeit unseres Geschäftsmodells vor dem Hintergrund sich verändernder Rahmenbedingungen unter Einbezug unserer wesentlichen Stakeholder sicher zu stellen. Außerdem werden die Vorgaben der EU CSRD Richtlinie sowie die Taxonomie umgesetzt. Wir gehen hier von einem deutlichen Transparenzgewinn in den Punkten Ressourceneinsatz und Produktlebenszyklus aus. Neben der permanenten Investition in die Produktionsanlagen zahlt sich nun auch die Einführung und konsequente Umsetzung des Lean Managements aus. So konnten wir auch in 2023 in nahezu allen Produktionsbereichen die Kenn- und Leistungszahlen steigern bzw. auf einem hohen Niveau halten. Aufgrund der gegebenen Auslastung ergeben sich allerdings Veränderungen in unseren Kennziffern hin zu einer Situationsadäquaten Optimierung. Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 basiert auf einem stabilen Niveau bis Mai 2024 und einem Anstieg der Auslastung ab Juni 2024. Wir haben durch den Schichtbetrieb in unserer Produktion die Möglichkeit diese flexibel zu Nutzen. Unser Schichtmodell sieht hierfür Bausteine vor, die Zeitkonten unserer Mitarbeiter sind ein weiterer Bestandteil flexibel auf Auslastungsschwankungen reagieren zu können. Wir gehen für 2024 von einer Steigerung unserer Produktions- und Absatzmengen aus. Der Auftragseingang unserer Gesellschaft war im Jahr 2023 geringer als im Vorjahr. Für das Jahr 2024 gehen wir von einem deutlich höheren Auftragseingang als noch im Vorjahr aus. Erste Hochrechnungen stimmen uns zuversichtlich. Gleichwohl ist der Auftragseingang noch nicht auf einem befriedigenden Niveau, Flexibilisierung der Arbeit bleibt daher erforderlich. Wir passen uns Schichtmodell entsprechend der Auftragslage an. Für das kommende Jahr gehen wir davon aus, auf Kurzarbeit verzichten zu können. Die Ausrichtung unserer Gesellschaft auf Märkte und Produkte mit höchsten Anforderungen sowie einer hohen Wertschöpfungstiefe sind Grundlage einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung. Für das Jahr 2024 rechnet die GUTMANN GmbH mit einem Umsatz leicht über dem des Vorjahres. Der Absatz wird dabei wieder auf etwas über 20.000 to steigen. Wobei diese Planung von einer steigenden Nachfrage im 2. Halbjahr ausgeht. In den Beschaffungsmärkten für unsere Rohstoffe insbesondere für Aluminium und Energie erwarten wir im Jahr 2024 keine signifikante Preisbewegung. Diese Annahme ist hinsichtlich der Wechselkursentwicklung EUR/USD sowie der Energiepreise mit einer hohen Unsicherheit behaftet. Durch den Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie werden wir ab Mai 2024 höhere Löhne bezahlen müssen, was vor dem Hintergrund der aktuellen Lage nur schwierig auszugleichen ist. Eine Planabweichung kann nicht ausgeschlossen werden. Wir sind allerdings positiv optimistisch und überzeugt auch auf diese Entwicklungen ausreichend gut vorbereitet zu sein. Risiken Die Beurteilung der Risiken erfolgt im April 2024 auf Basis der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Nachfolgende Punkte werden für uns als besonders bedeutsam eingeschätzt: - Entwicklung unserer Absatzmärkte geprägt von einer Rezession in Deutschland - Wirtschaftliche und politische Herausforderungen für die Baubranche - Entwicklung der Energiepreise. Deutschland ist in der Rezession. Wir befinden uns im 3. Kriegsjahr in der Ukraine und mit dem Überfall der Hamas auf Israel ist ein weiterer Kriegsherd dazugekommen. Mit der Wahl in den USA und einer möglichen Rückkehr eines Präsidenten Trump könnte die Lage noch fragiler und instabiler werden. Als größtes Risiko müssen aber die Standortfaktoren in Deutschland selbst betrachtet werden. Bedenkenswert ist der politische Umgang damit, der den Eindruck einer gewollten Deindustrialisierung mit sich bringt. Aber selbst, wenn man nicht so weit gehen will, ist keinerlei Wille zu notwendigen Reformen oder einer neuen Agenda 2030 zu erkennen. Neben teuren Energiepreisen und Belastungen durch zu ambitionierte Klimaziele, hohen Zinsen, einer überbordenden Bürokratie, den höchsten Steuerbelastungen in der EU bzw. den großen Industrieländern zählt das weiterhin knappe Arbeitskräfteangebot zu den Faktoren, welche den Standort Deutschland immer mehr in Frage stellen. Es ist eine große Herausforderung, neben dem Ersatz der Renteneintritte bzw. der normalen Fluktuation hinausgehend den Mitarbeiterstamm auszubauen. Es ist daher Grundvoraussetzung, dass die Politik nun den Willen aufbringt, die Probleme anzugehen und die Stagnation zu überwinden. Bezüglich der Rohmetallpreisentwicklung für Aluminium erwarten wir im Jahr 2024 eine Seitwärtsbewegung. Daher haben wir auf den Einsatz derivativer Finanzinstrumente zur Kursabsicherung bewusst verzichtet. Vorhersagen zu treffen bleibt schwierig, da insbesondere eine Abhängigkeit von politischen Entwicklungen besteht. Zu den weltweit größten Produzenten von Aluminium gehören insbesondere chinesische und russische Firmen. Auch wenn von diesen Firmen kein Aluminium von uns bezogen wird, so besteht für uns indirekt ein Risikopotential. Das gilt auch für die Energiepreise. Beiden Risiken begegnen wir mit einer entsprechenden Beschaffungsstrategie um Auswirkungen für unser Unternehmen möglichst beherrschbar zu halten. Chancen Die GUTMANN AG im engen Verbund mit den Tochtergesellschaften ist im deutschen Aluminiummarkt gut aufgestellt. Die Chancen zeigen sich im Vergleich zu den Vorjahren nur wenig verändert. Unsere Stellung im Markt bietet für uns viele Möglichkeiten weiter und erfolgreich zu wachsen. Die GUTMANN AG ist am Standort Weißenburg stark verwurzelt und in der Welt zu Hause. Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind im Fokus unserer Kunden und der Gesellschaft. Als deutscher Qualitätshersteller sehen wir diese Entwicklung für uns sehr positiv. Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Materialien und Prozessen könnte uns stark begünstigen, da Aluminium leicht recycelbar ist und eine gute Alternative zu weniger nachhaltigen Materialien bietet. Technologisch steigern wir unsere Effizienz durch den Einsatz neuer Maschinen und intelligenter Prozesse, insbesondere durch eines fortschrittliches und zertifiziertes Energiemanagementsystem. Die Wettbewerbssituation in der Aluminiumbranche hat sich im Moment wieder deutlich intensiviert, nachdem die Baubranche insgesamt durch die steigenden Finanzierungskosten, Energiepreise und Materialkosten belastet ist. Wir sehen hier kurzfristig Rückgänge in der mengenmäßigen Auslastung auf die wir flexibel reagieren können. Wir haben durch den Einsatz von Leiharbeitern und die Flexibilisierung der Arbeit einen bedeutenden Vorteil. Gleichzeitig wird an der energetischen Sanierung von Gebäuden kein Weg vorbeführen. Das ist für uns eine Chance entgegen dem allgemeinen Markttrend weiter in unserem Stammgeschäft zu wachsen. Unsere Produkte finden zu einem großen Teil Eingang in den Fenster- und Fassadenmarkt. Unsere Marktchancen ergeben sich auch dadurch, dass wir durch unsere breite Kundenstruktur in der Lage sind gezielt auch wachstumsstarke Branchen zu beliefern. Durch die tiefe Wertschöpfung, welche wir am Standort Weißenburg gewährleiten können, gibt es Möglichkeiten unsere Marge zu entwickeln. Aufgrund der schlagkräftigen Vertriebsorganisation der Gutmann Gruppe sehen wir neben den starken Produktmanagementkunden vor allem in den Vertriebsgebieten noch großes zusätzliches Wachstumspotential, welches wir zunehmend erschließen. "Aluminium # shape your future" das ist unser Motto auch für die kommenden Jahre. Die Schwerpunkte unseres Handelns der letzten Jahre werden wir auch in den kommenden Jahren weiter entwickeln und die Transformation unseres Geschäftsmodells in Richtung Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Optimierung der Prozesse weiterführen.
Weißenburg, im April 2024 Theodoros Tzortzis Rigas Tzortzis Bruno Fijten BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Gesellschafterversammlung vom 13.12.2023 hat die formwechselnde Umwandlung der Gesellschaft von der GUTMANN AG zur GUTMANN GmbH beschlossen. Die Eintragung im Handelsregister ist am 29.01.2024 erfolgt. Sitz der Gesellschaft ist Weißenburg. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 3621 im Register des Amtsgerichts Ansbach eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Für die Aufstellung der Bilanz wird die Gliederung gemäß § 266 Abs. 1 Satz 2 HGB zugrunde gelegt. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 275 Abs. 2 HGB in der Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen soweit nicht anderweitig vermerkt den im Vorjahr angewandten Methoden. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig vier Jahre zugrunde gelegt. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen angesetzt. Folgende Nutzungsdauern werden angewandt:
Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter werden in Übereinstimmung mit den steuerrechtlichen Vorschriften im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. bei Vorliegen von voraussichtlich dauernden Wertminderungen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten abzüglich entsprechender Reichweitenabschläge angesetzt. Für die Bewertung der Rohstoffbestände an Aluminium wird ein Durchschnittswert angesetzt. Zur Beachtung des Niederstwertprinzips erfolgt der Vergleich mit dem Börsen- und Marktpreis (LME-Beschaffungspreis) bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten, ermittelt auf der Grundlage einer Vollkostenkalkulation für die einzelnen Produkte. In den Herstellungskosten sind anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung mit 3 % auf die Netto-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausreichend Rechnung getragen. Zu den aktiven latenten Steuern lagen entsprechende Berechnungen vor. Soweit aktive und passive latente Steuern bestehen wird eine Saldierung vorgenommen und der Überhang aus der Saldierung der aktiven mit den passiven latenten Steuern ausgewiesen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der Projected Unit Credit Method (PUC) errechnet. Die Auswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB ist im Personalaufwand erfasst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Der Ansatz erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB. Künftige Preis- und Kostensteigerungen zum Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung werden angemessen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind unter Beachtung des § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Gewinne und Verluste, die aus der Erfüllung solcher Transaktionen und aus der Umrechnung von monetären Vermögenswerten und Verbindlichkeiten in Fremdwährung zu Stichtagskursen resultieren, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. III. Angaben zur Bilanz zum 31.12.2023 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 11.292.925,50 € (Vj.: 16.020.180,46 €). Aktive latente Steuern
Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaft- und Gewerbesteuer mit 28,1 % (Vj. 28,1 %). Ausschüttungssperre Zum 31.12.2023 unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB ein Betrag von 325.793,33 € den Regelungen der Ausschüttungssperre. Der Betrag betrifft in voller Höhe die aktiven latenten Steuern. Eigenkapital Das Grundkapital in Höhe von 24.285.000,00 € ist eingeteilt in 24.285.000 nennbetragslose Stückaktien. Die Aktien lauten auf den Namen des Inhabers. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 beträgt -3.473.554,24 € und wird zusammen mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres (0,00 €) wie folgt verwendet: Vortrag auf neue Rechnung -3.473.554,24 €. Der Gesellschafterversammlung steht damit kein Bilanzgewinn zur Beschlussfassung zur Verfügung. Pensionsrückstellungen Die Bewertung der Versorgungsverpflichtungen erfolgt nach der Projected Unit Credit Method (PUC). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Heubeckschen 'Richttafeln 2018 G' verwendet. Im Berichtsjahr wird der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzinssatz von 1,82 % (Vj. 1,78 %) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Rentenanpassungen sind mit 1,75 % eingerechnet. Lohn- und Gehaltstrends sind in angemessener Höhe berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahres beträgt 12.638,00 €. Da die frei verfügbaren Rücklagen mindestens dem Unterschiedsbetrag entsprechen, kann der Gewinn ausgeschüttet werden. Sonstige Rückstellungen Zusammensetzung:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten, Art und Form der Sicherheiten der Verbindlichkeiten sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. Haftungsverhältnisse Bürgschaften: Selbstschuldnerische Bürgschaften für Ansprüche aus Leasingverträgen mit
übrige Haftungsverhältnisse:
Die unter den Haftungsverhältnissen ausgewiesenen Beträge entfallen vollständig auf verbundene Unternehmen. Aus der Mithaftung bzw. gesamtschuldnerischen Haftung im Sinne einer Liquiditätsgarantie wird das Unternehmen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht in Anspruch genommen werden. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Derivative Finanzinstrumente Zum Stichtag bestanden keine derivativen Finanzinstrumente. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geografisch bestimmten Märkten zeigt die folgende Tabelle:
Im Geschäftsjahr wurde der Wertansatz unserer Beteiligung an der NordAlu GmbH aufgrund voraussichtlich dauerhafter Wertminderung um 21.257.375 € gemindert (Angabe gem. §§ 277 Abs. 3 und 253 Abs. 3 S. 5 HGB). Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind 23.340.428,71 € aus einem Vorgang von außergewöhnlicher Bedeutung (vgl. unter V. Vorgang von außergewöhnlicher Bedeutung) enthalten. V. Sonstige Angaben Mitarbeiter
Im Jahresdurchschnitt sind zusätzlich 21 Auszubildende beschäftigt. Mitglieder des Vorstands Theodoros Tzortzis, Diplom-Volkswirt - Vorsitzender des Vorstands - Rigas Tzortzis, Diplom-Betriebswirt, MBA - Vorstand - Bruno W.J. Fijten, Diplom-Kaufmann - Vorstand - Auf die Angabe der im Geschäftsjahr an den Vorstand gewährten Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für die Pensionsverpflichtung gegenüber ehemaligen Organmitgliedern bzw. ihren Hinterbliebenen hat die Gesellschaft eine Rückstellung mit 1.194.167,00 € gebildet. Die Gesamtbezüge dieser Personengruppe haben im Geschäftsjahr 99.884,00 € betragen. Mitglieder des Aufsichtsrats Athanasios Labropoulos - Vorsitzender des Aufsichtsrats - Panagiotis Tzortzis Geschäftsführer bei der GUTMANN Bausysteme GmbH Dr. Harald Westheide Geschäftsführer i. R. Vorgang von außergewöhnlicher Bedeutung Im Geschäftsjahr erfolgte die Anwachsung der Beteiligung an der GUTMANN Immobilien GbR auf die GUTMANN AG. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden durch Erlöschen des Gesellschaftsanteils an der Gesellschaft vollständig vom verbleibenden Gesellschafter, der GUTMANN AG, übernommen. Der Vorgang erfolgte im Wesentlichen (94%) zu Buchwerten. Für die vom bisherigen Minderheitsgesellschafter übernommenen Anteile wurde eine Abfindung gezahlt, insoweit liegt ein Anschaffungsvorgang vor. Aufgrund des Vorgangs wurden Vermögensgegenstände in Höhe von 23.560.394,74 € übernommen, betroffen sind ganz wesentlich die Bilanzpositionen Grundstücke und Gebäude sowie durch Konfusion die sonstigen Verbindlichkeiten. Erfolgswirksam wurden thesaurierte Gewinne der Vorjahre in Höhe von 23.340.428,71 € unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Anteilsbesitz Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die GUTMANN AG Anteile von mehr als 20 % hält:
Mutterunternehmen Oberstes Mutterunternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 290 HGB ist die GSI German Service International AG, mit Sitz in Weißenburg. Der Konzernabschluss wird beim elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht werden. Honorar des Abschlussprüfers Die Angabe erfolgt im Konzernabschluss. Nachtragsbericht Seit Beginn des Geschäftsjahres 2024 sind keine wesentlichen Änderungen der Unternehmenssituation oder des Branchenumfelds eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage unserer Gesellschaft haben. VI. Vorschlag zur Verwendung des ErgebnissesDer Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor den Jahresfehlbetrag in Höhe von - 3.473.554,24 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Weißenburg, den 29. April 2024 GUTMANN GmbH Die Geschäftsführung Theodoros Tzortzis Rigas Tzortzis Bruno Fijten Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Anlage zum Anhang Verbindlichkeitenspiegel 2023
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 386.244,53 € (Vj.: 615.211,69 €) und sonstige Verbindlichkeiten mit 1.460.000,00 € (Vj.: 10.460.000,00 €). sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.08.2024 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die GUTMANN AG, Weißenburg Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der GUTMANN AG, Weißenburg - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der GUTMANN AG, Weißenburg für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Kronach, den 18. Mai 2024 Wolfgang Bijok, Wirtschaftsprüfer |
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