INTEGRAL Handelsgesellschaft GmbH

Chenover Straße 5, 67117 Limburgerhof, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ludwigshafen a.Rhein (Ludwigshafen) HRB 3661
Eingetragen
30.6.1993
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von elektrischen HaushaltsgerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Planung und Vertrieb lichttechnischer Anlagen. Die Durchführung von Handelsvertretertätigkeiten und der Handel mit Haushalts- und elektrotechnischen Produkten. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten und andere Unternehmen zu erwerben, zu pachten oder sich an solchen Unternehmen zu beteiligen. Sie ist auch berechtigt, sich an Unternehmenszusammenschlüssen -Arbeits- und Interessengemeinschaften - zu beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Steegmüller
seit 24.1.2020
Geschäftsführer
Alexander Mik
seit 24.1.2020
Prokura
Charles Richard Klein
seit 16.11.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
KIC Kalmit Investment Company GmbH
Germany
25.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

INTEGRAL Handelsgesellschaft GmbH

Limburgerhof

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Integral Handelsgesellschaft GmbH hat sich nachhaltig und positiv entwickelt und auf dem deutschen sowie dem europäischen Markt etabliert.

Schwerpunkt der Tätigkeiten ist die Lieferung von elektrischen Haushaltsgeräten und Einbauküchen an den Einzelhandel. Die gesamte Logistik der Gesellschaft wird über Spediteure von Lagerstandorten in Duisburg bzw. vom Koblenz und Dreieich abgewickelt. Ab 01.01.2023 wurde ein zusätzliches Lager im Speyer in Betrieb benommen. Das Lager in Dreieich wurde zum 31.03.2023 aufgelöst.

Weitere Änderungen in der Geschäftsstruktur (Produktpalette, Lieferanten, Logistik, Mitarbeiter) und Verfahrensabläufe sind im Geschäftsjahr nicht vorgenommen worden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat sich trotz Energiekrise und Lieferkettenproblemen gut behauptet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wuchs im Jahr 2022 um 1,9 Prozent. Die wichtigsten Hilfen waren steigender Privatkonsum und die Entlastungsmaßnahme der Bundesregierung. Die Menschen holten nach, was in der Zeit der Pandemie nicht möglich war. Damit konnte die Wirtschaft trotz Ukraine-Krieg und Energiepreiskrise wachsen. Erst in der zweiten Hälfte des Jahres, aufgrund andauernder und stetig steigender Inflation, ging die Konsumnachfrage zurück und es kam zur Kaufzurückhaltung. Für das Jahr 2023 hat die Bundesregierung ihre Konjunkturprognose gesenkt (-0,1%). Die hohen Inflationsraten belasten derzeit weiterhin die Konsum- und Baukonjunktur. Die Finanzierungskosten haben sich massiv erhöht. Die Inflationsrate wird im Jahr 2023 mit durchschnittlich 6,2% nur wenig niedriger liegen als im Vorjahr.

Der deutsche Markt für Haushalt - und Großgeräte zeigte sich 2022 sehr robust. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich der Branchenumsatz um 2%. Die Absatzmengen pendelten sich 2022 nach Corona-bedingten Zuwächsen der Vorjahre wieder auf ein Normalmaß ein. Insgesamt verkaufte die Branche 17,4 Millionen Geräte in Deutschland. Der Trend zu höherwertigen Hausgeräten hielt an. Das Branchensegment der Küchenmöbelindustrie kam im vergangenen Jahr auf ein Plus von 9,47% im Vergleich zum Vorjahr. Zu berücksichtigen sind dabei auch die Preissteigerungen durch die Inflation.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Zu unserem Kundenkreis zählen die großen Baumarkt-Gruppen in Deutschland und Europa. Dementsprechend liegen unsere Sortimentsschwerpunkte bei Einbaugeräten, Dunstabzugshauben und Heißwassergeräten, die wir bei europäischen und fernöstlichen Produzenten exklusiv herstellen lassen.

Durch neue Küchenkonzepte und die kontinuierliche Entwicklung weiterer Modelle und Produktsegmente konnten wir in diesem Bereich weitere Marktanteile gewinnen und unsere Marktposition ausbauen.

Der Absatz über Onlinekunden konnte die Rekordjahre aus der Pandemie Zeit nicht wiederholen. Trotzdem sehen wir diesen Absatzkanal als besonders zukunftsträchtig. Durch die Akquirierung neuer E-Commerce Kunden wird dieser Vertriebsweg nachhaltig ausgebaut.

Der Einkauf erfolgte 2022 ausschließlich auf Euro-Basis.

Intergral GmbH führt keine Lagerbestände. Die Ware wird direkt vom Lieferantenlager an die Kunden ausgeliefert.

Das Unternehmen konnte, die bisher schon vorhandenen stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen trotz der Pandemie, Krieg und Inflation weiter festigen. Dies ermöglichte den weiteren Ausbau des erreichten Niveaus. Für die nächsten Jahre liegen die Schwerpunkte weiterhin in der Intensivierung bestehender Kundenbeziehungen, Gewinnung neuer Kunden in Deutschland, in Europa und einer sinnvollen Erweiterung des Sortiments. Durch die Produktdiversifikation gewinnen wir weiterhin Marktanteile in allen Preissegmenten.

a) Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr mussten wir eine Umsatzreduzierung in Höhe von ca. 4,457 Mio. Euro hinnehmen. Die Ursachen dafür sind insbesondere Pandemiefolgen und die Kaufzurückhaltung der Konsumenten aufgrund der hohen Inflation. Der Jahresüberschuss hat sich auf TEUR 431 verringert (VJ TEUR 4.855).

Trotz des unerwarteten Umsatzrückgangs sowie massiver Preissteigerungen im Frachtkostenbereich konnte das Ergebnisziel für 2022 im positiven Bereich erreicht werden. Der Rohertrag liegt bei ca. 1.174 TEUR. Die Vergleichbarkeit des Rohertrages mit dem Vorjahr ist eingeschränkt. Dies liegt an den unangemessen niedrigen Bezugspreisen in den Vorjahren. Dieser Missstand wurde im Jahr 2022 bereinigt. Sonstige betrieblichen Aufwendungen konnten gegenüber dem vergangenen Jahr um ca. 261 TEUR reduziert werden. Die Rückstellungen sind um 111 TEUR gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen.

b) Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin stabil. Bei einer Bilanzsumme zum 31.12.2022 von 10.288 TEUR, wird ein Eigenkapital von 4.881 TEUR ausgewiesen. Da keine verzinslichen Verbindlichkeiten vorhanden sind, fallen keine Zinsaufwendungen an.

III. Prognosebericht

Vor dem Hintergrund der makroökonomischen und geopolitischen Gegebenheiten wird die Prognose für das Geschäftsjahr 2023 einer hohen Unsicherheit und Volatilität unterliegen.

Wir gehen weiterhin von einem erhöhten Inflationsniveau aus. Die erwarteten negativen Effekte und weiterhin herrschenden Kaufzurückhaltung werden wir soweit möglich mit Gegenmaßnahmen abmildern.

Für das Geschäftsjahr 2023 gehen wir von einem moderaten organischen Wachstum der Umsatzerlöse aus. Wesentliche Beträge hierzu erwarten wir durch die Gewinnung neuen Kunden im europäischen Ausland sowie Aufnahmen neuer Sortimente in unser Programm. Für unseren etablierten Kundenstamm erwarten wir eine stabile organische Entwicklung.

Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir eine stabile Nachfrage der Küchen. Der Bedarf unserer Kunden an qualitativ hochwertigen Produkten und Dienstleistungen ist unverändert hoch. Das Ziel für das Jahr 2023 ist das Umsatzniveau aus 2022 bei verbesserten Rohergebnis und Cashflow zu erreichen, vielleicht moderat zu steigern. Das Rohergebnis sollte aus diesem Grund um 2-3 Prozentpunkte gesteigert werden.

Bei den Absatzkanälen verzeichnet der Onlinebereich weiterhin steigende Wachstumsraten. Beim Verkauf legen wir großen Wert auf die persönliche Betreuung und Beratung. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die persönliche und zuverlässige Betreuung in der Branche sehr geschätzt wird.

Kundenforderungen bleiben umfänglich über Delkredere oder Kreditversicherer abgedeckt. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Die Gewährleistungsgarantien wurden meistens auf unsere Lieferanten verlagert.

IV) Chancen- und Risikobericht

Wesentliche Risiken werden in erster Linie in einer negativen konjunkturellen Entwicklung durch die fortdauernden negativen Auswirkungen des Konsumklimas gesehen. Wir gehen davon aus, dass für unsere Kunden die durch die Ukraine-Krise ausgelösten Preissteigerungen insbesondere auf den Energiemärkten deutlich bemerkbar werden. Diese werden sich unmittelbar auf das Kaufverhalten aAuswirken. Wir erwarten weiterhin ein hohes Preisniveau bei den Rohstoffen und Dienstleistungen. Steigende Zinsen und Inflation führen weiterhin zu einer erhöhten Volatilität auf Eigen- und Fremdkapitalmärkten und beeinflussen das Konsumverhalten der Kunden.

Der verantwortungsbewusste Umgang mit Risiken ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für unser Unternehmen. Daher nimmt das Risikomanagement in der Geschäftspolitik unserer Gesellschaft einen entsprechenden Stellenwert ein. Die Überwachung und Steuerung der Risikotragfähigkeit zielt auf den "Going Concern" (Grundsatz der Unternehmensfortführung) ab. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sind derzeit nicht erkennbar.

Potenzielle Risiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten, bestanden zum Bilanzierungszeitpunkt nicht.

Im Bereich der Beschaffung ist im Wesentlichen ein Risiko des Preisanstiegs bei Rohstoffen und Energiepreisen zu nennen.

Die betriebliche Tätigkeit birgt Risiken von begrenzten technischen Ausfällen (Energieversorgung, EDV-Störung, etc.). Deren Eintrittswahrscheinlichkeit wird jedoch als gering eingestuft.

Um die Weiterentwicklung der Gesellschaft besser überwachen zu können und Risiken frühzeitig zu erkennen, werden neben den üblichen Kontrollmechanismen u.a. folgende Instrumentarien zur Früherkennung und Vermeidung künftiger Risiken eingesetzt:

Permanente Liquiditäts- und Finanzplanung sowie Kontrolle.

Forderungen und Verbindlichkeiten werden laufend überwacht und kontrolliert.

Der Kostenverlauf und die Rohertragsentwicklung werden monatlich überprüft und mit Planwerten sowie den Vorjahreswerten verglichen.

Das Bestellwesen verfügt über geeignete Früherkennungsinstrumente, um die Lieferfähigkeit zu sichern.

Absatz und Ausfallrisiken werden über Delkredere oder Factoring mit Haftungsübernahme ausgelagert.

Die bisher zur Risikosteuerung eingeleiteten Maßnahmen waren grundsätzlich geeignet, den negativen Markteinflüssen auf das Unternehmen entgegenzuwirken. In dem vergangenen Jahr haben wir unsere Aktivitäten in Richtung Factoring verstärkt. Durch den Forderungsabbau in Richtung Factoring erreichen wir noch mehr Liquiditätsflexibilität und minimieren punktuell das Ausfallrisiko. Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist konstant. Die Gesellschaft ist finanziell und unternehmerisch gut aufgestellt. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft nachhaltig gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Sonstige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Limburgerhof, im April 2023

gez. Philipp Steegmüller

und

Charles Klein

beides Geschäftsführer der Integral Handelsgesellschaft mbH

Bilanz zum 31.12.2022

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR TEUR
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.927.871,41 6.963
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 360.723,20 645
10.288.594,61 (7.607)
10.288.594,61 7.607

PASSIVA

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 26
II. Gewinnvortrag 4.855.404,58 4.855
III. Jahresüberschuss 0,00 0
4.881.004,58 (4.881)
B. Rückstellungen 413.515,00 524
C. Verbindlichkeiten 4.994.075,03 2.202
10.288.594,61 7.607

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2022 bis 31.12.2022

Vorjahr
EUR TEUR
1. Rohertrag 1.174.426,97 5.738
2. Sonstige betriebliche Aufwendungen 743.201,01 1.005
3. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführte Gewinne 431.225,96 4.733
4. Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der "Integral Handelsgesellschaft GmbH" wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB aufgeführten Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss hat in den Vorjahren nicht vollständig ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertragslage insoweit wiedergegeben, als dass der Materialaufwand zu niedrig war. Die vom Lieferanten NEG Novex GmbH (verbundenes Unternehmen) berechneten Preise für sämtliche Warenlieferungen beinhalteten nicht die Vollkosten. Dadurch hat sich in Vorjahren ein um ca. 65% überhöhter Rohertrag ergeben.

Der Ausweis der Forderungen aus Factoring in Höhe von TEUR 95 wurden im Berichtsjahr unter die sonstigen Vermögensgegenstände umgegliedert. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: INTEGRAL Handelsgesellschaft GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Limburgerhof
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ludwigshafen am Rhein
Register-Nr.: HRB 3661

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 9.248.458,54 sind Forderungen gegen die Gesellschafterin, KIC GmbH, in Höhe von EUR 774.948,39 sowie Darlehensforderungen gegen die NEG Novex GmbH (verbundenes Unternehmen) von insgesamt TEUR 7.500 enthalten.

Sonstige Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen umfassen

Sonstige Rückstellungen Euro
Rückstellung für Bonus /WKZ 411.514
Rückstellung Abschlusskosten 2.000

Aufgliederung der Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Im Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 4.795.601,22 enthalten. Davon entfallen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.235.237,82 auf die Gesellschafterin, KIC GmbH.

Sonstige Angaben

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Die Gesellschaft hat zum 31.12.2022 einen Teil ihrer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines Factoring-Vertrages an Zweckgesellschaften abgetreten. Das Factoring dient der Verbesserung der Kapitalstruktur und Liquidität des Unternehmens. Der Gesamtbetrag beläuft sich auf 888.245,26 Euro. Beim Factoring handelt es sich um echtes Factoring. Der Factor trägt das Ausfallrisiko. Der in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Sperrbetrag beläuft sich zum Stichtag auf EUR 95.222,10.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten betrug: 0

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Philipp Steegmüller ausgeübter Beruf: Kaufmann
alleinvertretungsberechtigt von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit
Geschäftsführer: Charles Klein ausgeübter Beruf: Kaufmann
gemeinschaftlich vertretungsberechtigt mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans wird unter Inanspruchnahme der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Limburgerhof, 30. April 2023

gez.

Philipp Steegmüller

und

Charles Klein

beides Geschäftsführer der Integral Handelsgesellschaft mbH

Bescheinigung

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss der Integral Handelsgesellschaft mbH, Limburgerhof, entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht der Integral Handelsgesellschaft mbH, Limburgerhof, haben wir unter dem Datum vom 20.03.2025 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Integral Handelsgesellschaft mbH, Limburgerhof

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Integral Handelsgesellschaft mbH, Limburgerhof, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Integral Handelsgesellschaft mbH, Limburgerhof, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Lahr/Schw., den 20.03.2025

B T G
Badische Treuhand Gesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Jens Rhode, Wirtschaftsprüfer

gez. Patrick Schilli, Wirtschaftsprüfer

Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses

Die Gesellschafterversammlung der Integral Handelsgesellschaft GmbH, Limburgerhof, hat am 20.03.2025 den Jahresabschluss zum 31.12.2022 festgestellt. Ferner wurde beschlossen, den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.855.404,58 auf neue Rechnung vorzutragen.

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