Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 53368
Eingetragen
22.2.2021
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörBeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Repräsentanz der Interessen der American Axle & Manufacturing, Inc. in Europa. Die Gesellschaft kann alle damit zusammenhängenden Geschäfte tätigen und sich an anderen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Eduardo Antonio Jonas
seit 10.3.2025
Geschäftsführer
Matthew John Kuta
seit 14.7.2023
Geschäftsführer
Manuel Held
seit 14.7.2023
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AAM Germany GmbH

Langen (Hessen)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022

AAM Germany GmbH, Langen (vorher: Bad Homburg v.d.H.)

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die AAM Germany GmbH ist spezialisiert auf die Entwicklung und Vermarktung neuer Komponenten im Bereich der Antriebstechnik für die Automobilbranche. Dies erfolgt in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der AAM Konzernzentrale in Detroit/USA sowie den sechs europäischen Produktionsstandorten (Polen, Schottland, Deutschland, Frankreich, Spanien und England) sowie dem Entwicklungszentrum für elektrische Antriebssysteme in Trollhättan/Schweden, das Ende 2020 geschlossen und nach Langen verlegt wurde.

Wesentliche Aufgabe der AAM Germany GmbH ist die Pflege sowie die Erweiterung des Kundenstamms und der Angebotspalette. Die Gesellschaft ist auf europäische Kunden und auf Produkte für Antriebssysteme wie z.B. Vorder- und Hinterradachsgetriebe für Fahrzeuge mit konventionellen Verbrennungsmotoren sowie für elektrifizierte Fahrzeuge fokussiert.

Die AAM Germany GmbH hat einen Vertrag mit der American Axle & Manufacturing, Inc., Detroit, Michigan, USA, abgeschlossen, wonach alle angefallenen Aufwendungen mit einem definierten Kostenaufschlag an diese weiterbelastet werden. Somit besteht für die Gesellschaft ein begrenztes Ergebnisrisiko und die laufende Liquidität ist jederzeit gewährleistet.

Die Anzahl der Mitarbeiter ist bei der AAM Germany GmbH bis zum Geschäftsjahresende auf 115 Mitarbeiter erhöht. Im Jahresverlauf waren durchschnittlich 114 Mitarbeiter (Vorjahr 99) beschäftigt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Umsatz der deutschen Automobilindustrie lag in 2022 kalender- und preisbereinigt um 30,4% über dem Vorjahresniveau und lag damit um 21,3% über dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 23. März 2023).

Der Umsatz der AAM Driveline Business Unit in Europa weist im Vergleich zu 2021 ein begrenztes Wachstum auf, was vor allem auf die Einführung neuer Programme zurückzuführen ist, die den allgemeinen Mengenrückgang bei laufenden Programmen ausgleicht. Die Volumina im Jahr 2022 wurden immer noch erheblich durch einen Rückgang der Gesamtnachfrage nach Neuwagen und ein begrenztes Angebot an Mikroprozessoren beeinträchtigt, was Kunden daran hinderte, die Produktion abzuschließen. Die Rentabilität der Region wurde durch Preiserhöhungen (Metall, Fracht, allgemeine Wirtschaft) beeinträchtigt.

Für 2022 ist das Geschäftsergebnis trotz eines Umsatzanstiegs im Vergleich zu 2021 aufgrund der Konjunktur auf der Angebotsseite (Strom, Löhne, Metall) geschmälert.

2. Geschäftsverlauf

Ein weiteres Projekt in Form eines elektrifizierten Hinterradantriebes für einen europäischen Premium-OEM-Automobilhersteller ist in 2020 gestartet. Die erfolgreiche Entwicklung dieses neuen Projektes ist eine der größten Herausforderungen für die kommenden Geschäftsjahre.

3. Ertragslage

Der Umsatz des Unternehmens betrug TEUR 27.935 (VJ: TEUR 23.714). Die Erhöhung resultiert in erster Linie aus gestiegenen Weiterbelastungen von Aufwendungen des Unternehmens aufgrund der Cost Plus Vereinbarung mit der Muttergesellschaft.

Das Rohergebnis liegt mit TEUR 28.499 über dem Vorjahr (TEUR 24.267).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 403 höher als im Vergleichszeitraum, was vor allem auf den Aufwendungen aus der Miete von Gebäude in Höhe von TEUR 3.041 (Vorjahr: TEUR 2.628) beruht.

Insgesamt hat die gestiegene Kostenstruktur gegenläufig zu höheren Weiterbelastungen aus dem Cost Plus Vertrag mit der Muttergesellschaft geführt.

4. Finanzlage

An der positiven Finanzlage hat sich auch im Jahr 2022 nichts geändert. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, die Verbindlichkeiten innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Finanzierung der AAM Germany GmbH erfolgt zu einem wesentlichen Teil über Forderungen aus dem Dienstleistungsvertrag an die American Axle & Manufacturing, Inc., Detroit, Michigan, USA. Im Jahr 2020 wurde mit der Gesellschafterin eine langfristige Rahmenfinanzierungsvereinbarung über 25 Mio USD getroffen, von der im Berichtsjahr Mittel in Höhe von EUR 2,0 Mio zur Finanzierung der Ausstattung im neuen Bürogebäude in Langen abgerufen wurden.

Weiterhin ist die Finanzierung der Gesellschaft durch Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 4.673 und Forderungen aus kurzfristiger Finanzierungstätigkeit von TEUR 2.082 gegen die American Axle & Manufacturing, Inc., Detroit, Michigan, USA sichergestellt.

Unsere Kapitalstruktur hat sich leicht verschlechtert. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 1 %-Punkt auf nunmehr 54% gesunken.

Den kurzfristigen Verbindlichkeiten und kurzfristigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 9.082 stehen kurzfristige Vermögenswerte und liquide Mittel in Höhe von TEUR 8.378 gegenüber. Insofern besteht stichtagsbezogen eine Unterdeckung im kurzfristigen Bereich.

5. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2022 um TEUR 2.770 auf TEUR 19.192 erhöht, vor allem aufgrund des Anstieges der Kassenbestand auf TEUR 4.673.

6. Finanzielle Leistungsindikatoren

Nachfolgende Übersicht zeigt die für unsere Gesellschaft wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren im Zeitvergleich der letzten zwei Jahre.

31.12.2022 31.12.2021
Eigenkapitalquote 52,7% 55,3%
Rohergebnis (in TEUR) 28.499 24.267
EBITDA (in TEUR) 2.981 1.416
EK-Rendite (auf EBITDA) 29,5% 15,6%

7. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die zukünftige Entwicklung der Automobilindustrie ist u.a. von den steigenden Abgasanforderungen und der Weiterentwicklung alternativer Antriebsformen geprägt.

AAM reagiert auf diese Entwicklung mit der Investition in elektrifizierte Antriebseinheiten, welche von den Automobilherstellern zunehmend eingesetzt werden.

III. Prognose-, Chancen und Risikobericht

1. Prognosen

Durch weitere neue Projekte will die AAM Germany GmbH trotz einer allgemein schwächelnden Automobilindustrie auch in den nachfolgenden Geschäftsjahren weiterwachsen.

Für 2023 ergibt sich trotz eines rückläufigen Umsatzes aufgrund geringerer Weiterbelastungen ein verbessertes Geschäftsergebnis.

2. Chancen

Mit der konsequenten Weiterführung der Produktentwicklung werden wir die Voraussetzungen schaffen, um auch zukünftig flexibel und erfolgreich am Markt agieren zu können.

3. Risiken

Da die AAM Germany GmbH kein produzierendes Unternehmen ist, hat sie keine Risiken bezüglich Forderungsausfall.

Aufgrund der Vereinbarung mit der American Axle & Manufacturing, Inc., Detroit, Michigan, USA, angefallene Aufwendungen mit einem definierten Kostenaufschlag zu übernehmen, hält die Gesellschaft die operativen Risiken für überschaubar.

Das übliche konjunkturelle Risiko wird mit einer regelmäßigen Überprüfung und falls erforderlich Anpassung der Kostenstrukturen und Ressourcen begegnet.

4. Gesamtbeurteilung zur voraussichtlichen Entwicklung

Durch neue Projekte und die Zusammenlegung von Geschäftsbereichen sowie den Ausbau von Zentralfunktionen wird die Mitarbeiterzahl der AAM Germany GmbH aller Voraussicht nachsteigen, abgemildert durch Synergien und Kosteneinsparungen

IV. Gesamtaussage zur Risikosituation des Unternehmens

Risiken, die über das oben genannte allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sehen wir nicht. Bestandsgefährdende Risiken mit Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit keine erkennbar.

 

Langen, den 28. Aug. 2023

AAM Germany GmbH

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 10.516.060,60 11.291.994,89
I. Sachanlagen 10.516.060,60 11.291.994,89
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.854.286,18 3.969.834,62
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.588.380,28 6.075.133,13
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 73.394,14 1.247.027,14
B. Umlaufvermögen 8.378.382,21 4.863.265,11
I. Vorräte 178.497,44 356.092,27
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.526.606,71 4.152.341,72
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.081.559,93 1.876.318,54
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.445.046,78 2.276.023,18
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.673.278,06 354.831,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 297.936,98 266.858,68
Bilanzsumme, Summe Aktiva 19.192.379,79 16.422.118,68

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 10.110.560,71 9.082.128,90
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 4.468.012,64 4.468.012,64
III. Gewinnvortrag 4.589.116,26 4.719.329,35
IV. Jahresüberschuss 1.028.431,81 -130.213,09
B. Rückstellungen 3.066.199,06 2.824.497,34
C. Verbindlichkeiten 6.015.620,02 4.515.492,44
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.159.571,89 3.647.141,34
2. sonstige Verbindlichkeiten 60.980,83 602.735,72
Bilanzsumme, Summe Passiva 19.192.379,79 16.422.118,68

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 28.498.730,28 24.266.566,11
2. Personalaufwand 15.231.207,01 12.967.079,50
a) Löhne und Gehälter 13.306.804,43 11.365.553,07
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.924.402,58 1.601.526,43
3. Abschreibungen 1.322.795,68 1.090.922,78
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.322.795,68 1.090.922,78
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.286.206,03 9.883.188,79
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 179,00 7,55
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 80.446,52 53.704,18
davon an verbundene Unternehmen 57.969,23 47.994,60
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 549.822,23 401.891,50
8. Ergebnis nach Steuern 1.028.431,81 -130.213,09
Jahresüberschuss 1.028.431,81 -130.213,09

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

AAM Germany GmbH, Langen (Hessen)

Allgemeine Hinweise

Die AAM Germany GmbH hat im November 2020 ihren Sitz von Bad Homburg v.d.H., Siemensstraße 27, nach Langen, Paul-Ehrlich-Straße 10, verlegt. Sie wird seitdem beim Amtsgericht Offenbach am Main unter der Registernummer HRB 53368 geführt (vorher: Amtsgericht Bad Homburg v.d.H. unter Registernummer HRB 10390).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften des § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Soweit möglich werden "davon"- Angaben aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang und nicht in der Bilanz gezeigt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Geschäftsführung geht aufgrund der positiven Finanz- und Ertragslage von einer unveränderten Fähigkeit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit im Sinne von § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aus.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr ebenfalls unverändert.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer grundsätzlich nach der linearen Methode. Betriebs- und Geschäftsausstattung wird bis zu vierzehn Jahre abgeschrieben.

Die Zugänge bei den geringwertigen Anlagegütern bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Es wurde kein allgemeines Kreditrisiko für Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Zuge einer Pauschalwertberichtigung angenommen.

Bank- und Kassenguthaben sind zu Nominalwerten angesetzt.

In Fremdwährung bestehende kurzfristige Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Konzernstichtagskurs, der sich am amtlichen Devisenkassamittelkurs orientiert, umbewertet. Hierbei wurden § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB (Realisationsprinzip) und § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB (Anschaffungskostenprinzip) gemäß § 256a S. 2 HGB nicht angewendet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Bewertung des Stammkapitals erfolgt zum Nennwert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht vorhanden.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem als Anlage IIIa beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

(3) Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 2.082 aus den Serviceleistungen, die im Rahmen des bestehenden Dienstleistungsvertrages an die American Axle & Manufacturing, Inc., Detroit, Michigan, USA, erbracht wurden (Vorjahr: TEUR 1.876).

(4) Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital beträgt unverändert EUR 25.000,00 und ist voll eingezahlt. Alleinige Anteilseignerin der AAM Germany GmbH ist die AAM International Holdings Inc., Detroit, Michigan, USA.

(5) Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält eine Zuzahlung der Gesellschafterin gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von TEUR 4.468.

(6) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Löhne und Gehälter, sonstige Personalkosten, bezogene Dienstleistungen, Reisekosten und Beiträge zur Berufsgenossenschaft gebildet.

(7) Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus der Cash-Pool-Finanzierung.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(8) Umsatzerlöse

Die Umsätze der Gesellschaft beruhen im Wesentlichen auf Leistungen, die gemäß dem Dienstleistungsvertrag vom 1. Januar 2006 an die American Axle & Manufacturing, Inc., Detroit, Michigan, USA erbracht werden. Andere Umsätze resultieren aus dem Verkauf von Prototypenteilen an verschiedene Kunden in Deutschland sowie in der EU und den USA.

(9) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen insbesondere Betriebsaufwand sowie Verwaltungs- und Vertriebsaufwand. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Miete von Gebäude in Höhe von TEUR 3.041 (Vorjahr: TEUR 2.628) und Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.322 (Vorjahr: TEUR 1.090)

(10) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen TEUR 58 an verbundene Unternehmen enthalten (Cash Pooling).

(11) Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB.

(12) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in Höhe von TEUR 5.000 sonstige finanzielle Verpflichtungen resultierend aus jährlichen Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2023 und 2041.

Sonstige Angaben

(1) Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 114 Mitarbeiter (Vorjahr 99) beschäftigt. Es handelt sich hierbei um Angestellte, die in folgenden Funktionen tätig waren:

2022 2021
Engineering 58 55
Vertrieb 7 7
Verwaltung und andere Dienste 49 37

(2) Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzte sich wie folgt zusammen:

• Eduardo Antonio Jonas, Frankfurt am Main (bis 24. Mai 2023)

• Matthew J. Kuta, Bad Soden Taunus (ab 24. Mai 2023)

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft einzeln und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

(3) Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft, die den Konzernabschluss für den kleinsten als auch für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die American Axle & Manufacturing, Inc., Detroit, Michigan, USA. Der Konzernabschluss ist in den Geschäftsräumen der Muttergesellschaft einsehbar.

(4) Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 1.028.431,81 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Langen, 28. August 2023

Geschäftsführung

Anlagespiegel

Anschaffungs, Herstellungskosten
Stand am 01.01.2022
EUR
Zugänge und Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00
II. Grundstücke und Bauten
Bauten auf fremden Grundstücken 4.203.187,08 166.993,10 0,00 4.370.180,18
III. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.100.092,73 1.553.501,29 1.300,00 10.652.294,02
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.247.027,14 -1.173.633,00 73.394,14
Gesamt 14.550.306,95 546.861,39 1.300,00 15.095.868,34
Abschreibungen Buchwerte
Stand am 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Grundstücke und Bauten
Bauten auf fremden Grundstücken 233.352,46 282.541,54 0,00 515.894,00 3.854.286,18 3.969.834,62
III. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.024.959,60 1.040.254,14 1.300,00 4.063.913,74 6.588.380,28 6.075.133,13
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 73.394,14 1.247.027,14
Gesamt 3.258.312,06 1.322.795,68 1.300,00 4.579.807,74 10.516.060,60 11.291.994,89

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.09.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die AAM Germany GmbH, Langen (Hessen)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AAM Germany GmbH, Langen (Hessen), - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AAM Germany GmbH, Langen (Hessen), für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Groß-Gerau, den 29. August 2023

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