Betrieb von Kläranlagen
Keim-Additec-Surface GmbHLiquidiert
Hugo-Wagener-Straße 9, 55481 Kirchberg (Hunsrück), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eva Baumann seit 19.2.2025 | Geschäftsführer |
Christian Dr. Rink seit 11.11.2024 | Geschäftsführer |
Uwe Buchholzer seit 8.5.2024 | Geschäftsführer |
Elmar Merten seit 8.5.2024 | Prokura |
Patrick Severin seit 8.5.2024 | Prokura |
Wilma Erika Kemmer seit 15.2.2024 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Keim-Additec-Surface GmbHKirchbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Das Geschäftsmodell Die Keim-Additec-Surface GmbH, Kirchberg, ist ein Spezialist für Oberflächenchemie. Das Unternehmen entwickelt Technologien für alle wichtigen Substrate, von Papier und Leder bis hin zu mineralischen und textilen Oberflächen. Hauptsächliche Aktivitäten sind die Entwicklung und Produktion umweltfreundlicher wasserbasierter Wachsadditive vorwiegend für den Einsatz in Lacken, Druckfarben und Anstrichstoffen. Abnehmer der Keim-Additec-Surface GmbH sind weltweit tätige Druckfarbenhersteller. Daneben zählen Farben- und Lackhersteller sowie Unternehmen der Bauchemie zu den Kunden. Ein weiteres Anwendungsgebiet sind umweltfreundliche und ölfreie Umformschmierstoffe auf Wasserbasis. 1.2 Forschung und Entwicklung - Angaben nach § 289 II HGB Die Keim-Additec-Surface GmbH, Kirchberg, hat sich auf die Entwicklung und Produktion wasserbasierter Wachsadditive spezialisiert. Die Produkte werden unter der Brand ULTRALUBE® vermarktet und häufig in langfristig bestehenden Rezepturen für unterschiedliche Beschichtungssysteme eingesetzt. Die oftmals maßgeschneiderten Technologien verändern und verbessern Oberflächeneigenschaften von Druckfarben, Lacken, Lasuren, Klebstoffen, Anstrichstoffe oder Pflegemittel. Im Technologiezentrum in Kirchberg stellen Chemiker, Ingenieure und Anwendungstechniker mit langjähriger Erfahrung eine kontinuierliche Weiter- und Neuentwicklung des Produktportfolios sicher. Kundenspezifische Anforderungen werden zeitnah umgesetzt werden. Es bestehen langjährige Kundenbindungen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland hat sich im Jahr 2019 eingetrübt, das BIP belief sich auf 0,4%. Trotz eines leichten Anstiegs der Chemieproduktion im vierten Quartal 2019, sanken sowohl Produktion als auch Branchenumsatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich. In Folge des Abschwungs reduzierte sich auch die Produktion von Lacken und Anstrichstoffen. 2.2 Umsatz- und Geschäftsentwicklung Trotz der sich verschlechternden Rahmenbedingungen erwirtschaftete die Gesellschaft unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung eine Gesamtleistung von MEUR 38,7. Dies bedeutet einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr (2018: MEUR 38,9; 2017: MEUR 35,7). Trotz leicht rückläufiger Umsätze in Deutschland verliefen die Geschäfte in Europa positiv und liegen mit knapp 1MEUR über dem Vorjahrsniveau. Rückläufig hingegen waren die Umsätze in den restlichen internationalen Märkten. Der Personalbestand ist etwas über dem Vorjahresstand und beläuft sich auf durchschnittlich ca. 88 Mitarbeiter (Vorjahr: 85 Mitarbeiter). 3. Lage 3.1 Vermögenslage Die RB Beitlich Industriebeteiligung GmbH, Tübingen, hat zum 26. November 2019 sämtliche Geschäftsanteile an der Keim-Additec-Surface-GmbH, Kirchberg, übernommen. Die Vermögenslage sowie die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten sind zufriedenstellend. Der Eigenkapitalanteil zum Gesamtkapital beträgt 38,0 % (Vorjahr: 45,0 %). 3.2 Ertragslage Mit ihrer langjährigen Erfahrung konnte sich die Gesellschaft auch im Geschäftsjahr 2019 weiter am Markt behaupten. Das Jahresergebnis 2019 beträgt MEUR 1,4 (Vorjahr: MEUR 1,1). Die entsprechende Rentabilität (Jahresergebnis/Gesamtleistung) beträgt 3,7 % (Vorjahr: 2,8 %). Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresergebnis/Eigenkapital) liegt bei 14,1 % (Vorjahr: 12,5 %). Die Auftragslage im Geschäftsjahr hat sich kaum gegenüber dem Vorjahr verändert. 3. Finanzlage Die Finanzlage wird abschließend als stabil eingeschätzt. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Lieferantenverbindlichkeiten machen 6,1 % der Bilanzsumme aus (Vorjahr: 10,2 %). Für die interne Unternehmenssteuerung liegt der Fokus vor allem auf den Kennzahlen Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung. Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Umsatzrendite und Cashflow herangezogen. Sie sind insgesamt im positiven Bereich und als gut zu bezeichnen. Die finanzielle Lage ist damit stabil. 3.4 Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als gut eingeschätzt. Auch die Umsatz- und Ergebnisentwicklung sind zufriedenstellend. 4. Prognosebericht Durch intensive Zusammenarbeit mit der CHT Germany GmbH erwarten wir 2020 positive synergistische Effekte in der Entwicklung und Vermarktung von neuen Produkten. Weitere Impulse erwarten wir durch die Nutzung von Produkten und Rezepturen der Silcona GmbH und Co. KG. Die für uns wichtigen Wachstumstreiber bleiben weiterhin intakt: Ressourcenschonung, Verlängerung des Lebenszyklus von Bauteilen oder die Entwicklung von neuen ökologischen Anwendungen. Die Gesellschaft wird daher auch im Jahr 2020 weiter in die Entwicklung und Produktion umweltfreundlicher, wasserbasierter Wachs- und zunehmend Silikonadditive investieren und Marktsegmente ausbauen. Wachse aber auch Silikone bieten zunehmend einen Mehrwert in Bezug auf Oberflächenschutz und Oberflächenfunktionalisierung. Für das Jahr 2020 erwartet die Gesellschaft daher wieder eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die konsequente Verbesserung aller betrieblichen Abläufe, die Akquisition von neuen Kunden, die konsequente Auftragsbearbeitung und deren Verfolgung tragen neben der Weiterentwicklung der Mitarbeiter insgesamt zu einer weiteren Leistungs- und Qualitätsverbesserung bei. 5. Chancen- und Risikobericht Durch die enge Kooperation mit EuroCeras Sp. z.o.o. und CHT Germany GmbH festigt die Gesellschaft die Möglichkeit unabhängiger vom Rohstoffmarkt zu agieren. Der Anteil an Produkten, die für den speziellen Bedarf bei Keim-Additec-Surface zugeschnitten sind, wird sich im Geschäftsjahr 2020 weiter erhöhen und sich in den Folgejahren weiter fortsetzen. In der Vermarktung ergeben sich positive Synergiepotentiale durch mögliche Zusammenarbeit mit 25 internationalen CHT Tochtergesellschaften. Ferner investiert die Gesellschaft in moderne Produktionstechnologie. Die führende Rolle wird auch in Zukunft durch Neuentwicklungen abgesichert. Risiken der künftigen Entwicklung sieht die Gesellschaft insbesondere in internationalen Handelskonflikten, dem Brexit und der aufkommenden Covid-19-Pandemie. Obwohl die wirtschaftlichen Konsequenzen der Ausbreitung des Coronavirus bisher noch nicht abschätzbar sind, muss mit spürbaren Auswirkungen gerechnet werden. Änderungen von Regularien oder behördliche Auflagen können zur Stilllegung von Produktionsanlagen oder zu nicht mehr verkaufsfähigen Produkten führen. Risiken der künftigen Entwicklung werden ferner in der Rohstoffversorgung und steigenden Rohstoffpreisen gesehen. Umfangreiche Bonitätsbeurteilungen im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting der Stammkunden führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität werden keine negativen Folgen gesehen, die die Entwicklung beeinträchtigen oder den Bestand gefährden.
Kirchberg, den 25. März 2020 Keim-Additec-Surface GmbH, Kirchberg Gez. Herr Dr. Bernd Schenzle Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Keim-Additec-Surface GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Ein grundlegender Bewertungswechsel gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Bilanzierung der Beteiligung erfolgte zu Anschaffungskosten. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wurde entsprechend seiner geschätzten Nutzungsdauer von 7 Jahren abgeschrieben. Diese Nutzungsdauerschätzung ist durch den Produktlebenszyklus bzw. die durchschnittliche Kundenbindung des erworbenen Unternehmens begründet. Die Beteiligung an Unternehmen - Keim-Additec-Surface, USA, - wurde mit den Anschaffungskosten aktiviert. Im Berichtsjahr erfolgte eine außerplanmäßige Abschreibung. Die neue Gesellschafterin der Keim-Additec-Surface GmbH, Kirchberg, die RB Beitlich Industriebeteiligung GmbH, Tübingen, führt die Geschäfte mit der Keim-Additec-Surface, USA, nicht weiter fort. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Als Herstellungskosten wurden Fertigungs- und Materialeinzelkosten sowie angemessene Teile von Fertigungs- und Materialgemeinkosten angesetzt. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde durch absatzmarktorientierte Abschläge Rechnung getragen. Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wurde durch eine Pauschalwertberichtigung des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes, zweifelhaften Forderungen wurde durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Bestand an liquiden Mitteln wurde mit Nominalwerten bewertet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgte zu Nennwerten. Die Pensionsverpflichtung zugunsten des ehemaligen Mehrheitsgesellschafter-Geschäftsführers und seiner Ehefrau wurde zum 1. November 2019 auf eine neue Gesellschaft ausgelagert. Die Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgte unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Teilwertverfahren. Die Abzinsung erfolgte pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz von 2,79 %. Bei der Bewertung der Rückstellung ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Zinssatz aus den vergangenen sieben Jahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 88.006,00 (Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB). Die Steuerrückstellungen beinhalten insbesondere die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssatz wurde die der Restlaufzeit der Rückstellung entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterungen zur Bilanz Angaben zum Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zeitpunkt der Anschaffung direkt als Aufwand gebucht (EUR 18.458,71). Angaben zu Forderungen Die Forderungen teilen sich auf in Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 3.485; Vorjahr: TEUR 5.586) und in sonstige Vermögensgegenstände (TEUR 685; Vorjahr: TEUR 842). Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Angaben zu Rückstellungen Im Posten Sonstige Rückstellungen sind vor allem Gewährleistungsrückstellungen (TEUR 290) und Personalrückstellungen (u.a. Urlaub, Mehrarbeit, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Tantieme mit insgesamt TEUR 323) enthalten. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten (Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen) wurden folgende Werte ermittelt: Erfüllungsbetrag der Schulden EUR 857.400 Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände EUR 580.070 Angaben zu Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt TEUR 1.740 (Vorjahr: TEUR 5.954). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu 5 Jahren. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnungen Sonstige betriebliche Erträge In den Sonstigen betrieblichen Erträge sind solche aus der Auflösung von Rückstellungen und aus dem Verkauf von Anlagevermögen enthalten. Abschreibungen auf Finanzanlagen Aufgrund von voraussichtlich dauernden Wertminderungen wurden im Geschäftsjahr 2019 außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 261 vorgenommen. Es handelt sich um eine Beteiligung an der Keim-Additec-Surface, USA. Da der neue Gesellschafter mit und über die amerikanische Firma keine Geschäfte abwickeln wird, wurde die Beteiligung vollständig abgeschrieben. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Der Steueraufwand für das Jahr 2019 beträgt TEUR 687. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschaftsversammlung folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss 2019 beträgt EUR 1.435.488,64. Dieser soll in die andere Gewinnrücklagen eingestellt werden. 4. Sonstige Angaben Angaben zu nicht bilanzierten Geschäften Die Keim-Additec-Surface GmbH hatte zur Verbesserung der Liquidität seit Januar 2009 einen Teil ihrer Forderungen an ein Factoring-Unternehmen verkauft. Aus den abgetretenen Forderungen bekommt die Gesellschaft sofort 90% der Forderungssumme, den Rest nach vollständigem Ausgleich gegenüber dem Factoring-Unternehmen. Die Forderungen gegenüber den Kunden der Keim-Additec-Surface GmbH werden in der Bilanz bis zur vollständigen Begleichung ungekürzt ausgewiesen. Die neue Gesellschafterin, die RB Beitlich Industriebeteiligung GmbH, Tübigen, hat im notariellen Übergabevertrag vom 11. Oktober 2019 festgehalten, das Factoring nicht weiter zu betreiben. Daher wurde der Factoringvertrag zum 31. Dezember 2019 gekündigt. Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen unter anderem aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen. Die Verträge haben zum Teil unbestimmte Laufzeiten. Im Geschäftsjahr 2019 beträgt der Gesamtaufwand rd. TEUR 357. Konzernzugehörigkeit Die Keim-Additec-Surface GmbH, Kirchberg, wird in den Konzernabschluss der Vermögensträger Beitlich GmbH, Tübingen, einbezogen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der GuV noch in der Bilanz berücksichtigt sind, eingetreten. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Helmut Keim, Chemiker, bis 26. November 2019 Herr Dr. Bernd Schenzle, Chemiker, ab 27. November 2019 Vergütung der Geschäftsführer Auf die Angaben der Vergütung wird gemäß § 286 (4) HGB verzichtet. Unterschrift der Geschäftsführung
Kirchberg, den 25. März 2020 Keim-Additec-Surface GmbH Geschäftsführung gez. Dr. Bernd Schenzle Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.06.2020 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Keim-Additec-Surface GmbH, Kirchberg Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Keim-Additec-Surface GmbH, Kirchberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Keim-Additec-Surface GmbH, Kirchberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichend geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Leiningen, 25. März 2020 Ulrich Daute, Wirtschaftsprüfer |
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