Adams GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carina Borzek seit 5.7.2024 | Geschäftsführer |
Jan Schmidt seit 7.3.2024 | Geschäftsführer |
Tobias Bellach seit 2.2.2024 | Prokura |
Andreas Ullrich seit 9.3.2022 | Prokura |
Markus Vorderwülbecke seit 1.8.2019 | Prokura |
Nadine Frentzen seit 3.8.2012 | Prokura |
Holger Lippert seit 16.10.2009 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Adams Armaturen GmbHHerneJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen unseres Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die ADAMS-Gruppe ist seit über 60 Jahren ein privates Unternehmen im Besitz der Familie Adams, mittlerweile in dritter Generation. ADAMS steht weltweit als Synonym für Klappenarmaturen höchster Funktionssicherheit und erstklassiger Qualität. Dafür sorgt ein Netz aus Produktionsstätten, Tochtergesellschaften sowie Verkaufsbüros und Handelsvertretern in mehr als 50 Ländern der Welt. Am Standort Herne befinden sich die zentrale Verwaltung und die Hauptproduktion der ADAMS Armaturen GmbH. Hier arbeiten Vertrieb, Entwicklung und Produktion mit kurzen Entscheidungswegen eng zusammen an Projekten mit und für unsere Kunden ganz nach mittelständischer Prägung. Wir bieten ein umfassendes Sortiment an Abdicht-, Drossel- und Regelklappen sowie Rückschlagklappen und Kombinationen aus Systemen. Dabei ist der Bau von Sonderanfertigungen nach speziellen Kundenwünschen eine Stärke unseres Unternehmens. Unsere Klappenarmaturen sind universell einsetzbar. Sie werden unter anderem im regenerativen, fossilen und nuklearen Kraftwerksbau, der Fernwärme, der Petrochemie, der Öl- und Gasförderung und -verarbeitung, der Meerwasserentsalzung, in der Hüttentechnik sowie der Chemie- und Papierindustrie eingesetzt, oft unter anspruchsvollsten Betriebsbedingungen. 2. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung sind ein wesentliches Element unseres Erfolges. Für uns als mittelständisches Unternehmen erfolgt dies aber meist als Fortentwicklung erfolgreicher Produkte oder als Sonderkonstruktion für unsere Kunden. Hierbei handelt es sich oft nur um Detailveränderungen, manchmal aber auch um komplette Neuentwicklungen. Anders als bei Großkonzernen werden diese F&E-Aufwendungen sowie die damit beauftragten Personen aber nach unserem Selbstverständnis nicht explizit dokumentiert und können auch nicht separat berichtet werden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Als exportorientiertes mittelständisches Unternehmen sind für uns die Weltmärkte und das heimische Wirtschaftsklima von Bedeutung. Innerhalb des gesamten Jahres 2023 war die Beeinträchtigung des wirtschaftlichen Lebens durch das Corona-Virus nicht mehr deutlich erkennbar. Die weitere Eskalation des Russland-Ukraine-Konflikts und die zusätzlichen Krisen im Nahen Osten verursachten allerdings zeitgleich Preiserhöhungen auf allen Wertschöpfungsstufen und Lieferketten-Probleme in zeitlicher Hinsicht. Die Weltwirtschaft expandierte mit vorsichtigem Aufschwung und konnte 2023 gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von 3,1% verzeichnen; für das Folgejahr 2024 wird ein Wachstum von 3,2% erwartet (Kieler Konjunkturberichte Nr. 111 und 114 aus März/Juni 2024, IfW Kiel Institut für Weltwirtschaft). Der Blick nach vorn zeigt, dass eine deutliche Entspannung nicht zuletzt auf Grund des anhaltenden Russland-Ukraine-Konflikts und der Verwerfungen im Nahen Osten noch eine Zeitlang auf sich warten lässt. Laut Fachverband VDMA erreichte die Branche ein nominales Umsatzwachstum von 3% - im Inland 4% und im Ausland 1% - das allerdings inflationsbedingt war und preisbereinigt einem Rückgang von 6% entspricht. Für unsere Kernanwendungen rechnen wir weiterhin mit einem durchschnittlichen Bedarfswachstum von ca. 3% p.a. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Verlauf des Geschäftsjahres konnte der Umsatz im Vorjahresvergleich durch die Abrechnung von Großaufträgen deutlich gesteigert werden. Das Ergebnis konnte dieser Entwicklung jedoch nicht in vollem Umfang folgen, da sich die Preiserhöhungen auf den Beschaffungsmärkten als Spätfolge der Versorgungs- und Preisprobleme der COVID-Pandemie und des russischen Angriffskriegs im Verlauf des Geschäftsjahres margenbelastend in den Abrechnungen niedergeschlagen haben. Die im vierten Quartal 2022 wieder intensivierten direkten Vertriebsaktivitäten haben zur Verbesserung der Auftragslage zum Zeitpunkt der Berichtserstellung geführt. Die internationale Wettbewerbssituation ist weiterhin schwierig. Neue Wettbewerber treten auf den für uns relevanten Märkten auf. Insgesamt lag die Gesamtleistung mit rd. € 50 Mio. bei solidem Auftragsbestand von ca. € 56 Mio. unter dem Vorjahresniveau, so dass unsere Wertschöpfung im Vergleich mit den Vorjahren als noch stabil, aber weiterhin nicht befriedigend bezeichnet werden muss. Das prognostizierte Jahresergebnis konnte nicht erreicht werden. Der Bedarf im Markt " Kraftwerke - Fossil" (Geschäftsbereich I-F), zu dem wir auch die Fernwärme zählen, wurde mehrheitlich aus Asien unterstützt. Trotz der verhaltenden Marktsituation in Europa für fossile Kraftwerke ist dieser Bereich weiterhin ein nennenswerter Teil unseres internationalen "Power"-Marktes. Fernwärme-Applikationen gewinnen im Gegenzug an Bedeutung. In der Applikation " Kraftwerke - Nuklear" (Geschäftsbereich I-N) zeigt sich neben weltweiten Projekten eine interessante Wiederbelebung auch in Europa. Durch unsere jahrelange Erfahrung im gesamten Kraftwerks-Markt haben wir uns auch im Nuklearen Bereich eine gute Position erarbeitet. Die Konkurrenzbedingungen im internationalen " Öl & Gas"-Geschäft (Geschäftsbereich II) haben sich im Vergleich zum Power-Markt verschlechtert. Intensive Vertriebsaktivitäten und gute Referenzen helfen dieser Entwicklung entgegen zu treten. Die " Petrochemie" (Geschäftsbereich III) verzeichnete eine für uns leicht positive Entwicklung in den regionalen Märkten Asien, Nordamerika und Mittlerer Osten. Der Geschäftsbereich IV " Wasser" zeigte Erfolge und wird als viertes Kernsegment in der Firmenstrategie weiter ausgebaut. Die Materialaufwandsquote liegt bedingt durch die Auftrags- und Gesamtleistungsstruktur bei 49,0% (Vorjahr: 58,2%), so dass das Rohergebnis um rd.€ 2,0 Mio. gesteigert werden konnte. Der Personalaufwand erhöhte sich aufgrund der allgemeinen Personal- und Gehaltsentwicklung geringfügig um rd. € 0,28 Mio. (1,7%). Die Abschreibungen liegen mit rd. € 2,2 Mio. leicht unter Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um rd. € 2,4 Mio. und belaufen sich nun auf rd. € 14,6 Mio. Der Anstieg steht vor allem im Zusammenhang mit zusätzlichem Beratungsaufwand zur weiteren Prozessverbesserung, höheren Energiekosten und Instandhaltungsaufwand sowie Rückstellungszuführungen für Pönalen. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen rd. € 3,7 Mio. (rd. + € 1,9 Mio.). Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus erforderlichen Rückstellungsauflösungen und Zuschüssen zur Kompensation der hohen Energiekosten. Das negative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte zwar von rd. € 6,1 Mio. € im Vorjahr auf rd. € 5,6 Mio. im Berichtsjahr leicht verbessert werden, liegt aber weiterhin deutlich hinter unseren Zielen, die für 2023 nur noch einen geringen Fehlbetrag vorsahen. Das Beteiligungsergebnis konnte nicht wie im Vorjahr zu einer Ergebnisverbesserung beitragen. Der Jahresfehlbetrag betrug danach im Geschäftsjahr rd. € 4,9 Mio. nach € 5,3 Mio. im Jahr 2022. Unsere Finanzlage ist weiterhin durch die Finanzierung von Großprojekten beeinflusst. Das im Vorjahr kommentierte KfW-Darlehen (zur Finanzierung der Vorleistungen für einen Großauftrag) wurde ebenso wie ein Verbunddarlehen getilgt. Die Stichtagsliquidität betrug zum Ende des Berichtsjahres rd. € 7,4 Mio. (Vorjahr rd. € 6,2); bestehende Kreditlinien wurden dabei nicht in Anspruch genommen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde für Investitionen in das Anlagevermögen und zur Darlehenstilgung verwendet. Zudem konnte Liquidität aufgebaut werden. Das Eigenkapital deckt das langfristig gebundene Vermögen vollständig ab. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Skontofristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Kreditwürdigkeitsmanagement und Mahnwesen sind effizient, was sich auch an einer sehr geringen Zahl von Forderungsverlusten zeigt. Die Aktivseite unserer Bilanz wird weiterhin dominiert von den Vorräten (rd. 52,1 %/Vj. 58,7% der Bilanzsumme), den Forderungen an Dritte und Verbundunternehmen (rd. 13,1%/Vj. 13,0% der Bilanzsumme) sowie den Finanzanlagen (rd. 11,6%/Vj. 9,2% der Bilanzsumme). Die liquiden Mittel haben einen Anteil von rd. 14,3% (Vj. 9,5%) an der Bilanzsumme. Das Sachanlagevermögen betrifft überwiegend Technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung; die Betriebs- und das Verwaltungsgebäude sind gemietet. Unsere Eigenkapitalquote liegt bei rd. 73% und verdeutlicht weiter auch unsere Rolle als gegenüber unseren Kunden und Mitarbeitern verantwortungsbewusster Mittelständler. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Entwicklung von Auftragseingang, Umsatz, Deckungsbeitrag und operativem Ergebnis - auch im Verhältnis zur Branche. Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir insbesondere den Deckungsbeitrag in Plan und Ist als Steuerungsgröße heran. Diese lagen im Zielbereich. Mit Ausnahme eines Großauftrages, der naturgemäß eine niedrigere Marge ausweist als der Durchschnitt, erreichten unsere Aufträge im Wesentlichen die Vorgaben. III. Prognosebericht Sanktionen und Einschränkungen werden einen beträchtlichen Einfluss auf einige Märkte haben. Unsere Märkte, die nicht von Sanktionen betroffen sind, haben das Potenzial einen zufriedenstellenden Auftragseingang sicherzustellen. Wir gehen daher aufgrund der verstärkten Vertriebsaktivitäten und der Gesamtprojektlage von höheren Auftragseingängen als im Vorjahr aus. Der VDMA erwartet nach einem schwachen Start der deutschen Industriearmaturenbranche eine Besserung im zweiten Halbjahr und ein Niveau wie im Jahr 2023. Auf den Beschaffungsmärkten erwarten wir keine zusätzlichen Friktionen. Unsere Lieferantenpolitik ist darauf abgestimmt, Folgen möglicher Friktionen in regionalen Beschaffungsmärkten abzupuffern. Die Energiepreise haben für uns einen Boden gefunden, der das vormalige Niveau allerdings deutlich übersteigt. Wir erwarten kontinuierlich steigende Energiekosten. Gleichzeitig ergeben sich durch unser voll eingeführtes ERP-System weiterhin kontinuierliche Verbesserungen in der Auftragsabwicklung. Im Resultat rechnen wir mit einer deutlichen Umsatz- und Ergebnissteigerung, die auf einem soliden Auftragsbestand sowie unseren Prozessverbesserungen beruht und als Trendumkehr zu bewerten ist. I-F Kraftwerke - Fossil Der in der westlichen Welt erkennbare Rückgang von Kohlekraftwerken reduziert natürlich die Möglichkeiten. Daher wird Asien (Schwerpunkte China und Indien) weiterhin als nicht zu vernachlässigbarer Markt bewertet. Die Veränderungen bei der Kohle bieten zusätzlich auch Chancen für den Markt im Bereich Gaskraftwerke, da unsere Produktpalette die gleichen Einsatzmöglichkeiten bietet. I-N Kraftwerke - Nuklear Deutlich steigende Möglichkeiten für die Nuklearmarkt werden sich in 2024 fortsetzen. Die Anfragetätigkeit lässt verbesserte Geschäftsmöglichkeiten erkennen. II Öl & Gas und III Petrochemie Die Anzahl der geplanten Projekte bleibt stabil. Unsere Chancen von diesem Bedarf zu profitieren sind aufgrund unserer Marktdurchdringung in einigen Anwendungen trotz der verschärften Konkurrenz generell positiv zu bewerten. IV Wasser Eine verstärkte Vertriebsaktivität für kritische Anwendungen im Bereich der Wasserversorgung zeigen wie erwartet ein großes Potential und erste Erfolge bei neuen Kunden, um oben genannte Bereiche wesentlich zu unterstützen. Der Ausbau des weltweiten Applikation-Management zeigt eine erfolgreiche Entwicklung, so dass die Auftragseingangs-Erwartungen als positiv betrachtet werden. IV. Chancen- und Risikobericht Der Kunde und sein Bedarf an Klappenarmaturen ist die Basis unserer Vertriebsstrategie. Als unabhängiger Armaturenexperte können wir Lösungen abseits der Standards unserer Wettbewerber anbieten, die uns am Markt eine starke und vertrauensvolle Position eingebracht haben. Der stetig steigende Armaturenbedarf geht einher mit einer wachsenden Zahl der Wettbewerber, insbesondere aus dem asiatischen Raum. Dieser Trend betrifft aber eher das Volumengeschäft mit Standardarmaturen und wirkt sich durch unseren Produktmix nur in voraussichtlich geringerem Umfang aus. Produktionsseitig stellt die zunehmende Komplexität unserer Produkte hohe Anforderungen an unser Engineering, unsere Fertigung und Qualitätssicherung. Das Programm zur Prozessverbesserung war Schwerpunkt der Arbeit des Berichtsjahres. Diese Maßnahmen zur Verbesserung der Zuverlässigkeit leisten einen Beitrag, unsere Position in den wachsenden Zielmärkten noch intensiver auszubauen. Diesen Bedarf wollen wir bedienen. Währungsrisiken wurden mittels Natural Hedging oder erforderlichenfalls durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Zur Deckung des Liquiditätsbedarfes stehen neben dem Bestand an liquiden Mitteln und der gezielten Working Capital-Steuerung (z.B. Kundenanzahlungen, Ausnutzung von Zahlungszielen oder Lieferantenkrediten) auch Kontokorrent- und Aval-Linien der Kreditinstitute zur Verfügung. Durch das Anhalten des Russland-Ukraine-Konflikts und der zusätzlich steigenden Risiken im Nahen Osten besteht weiterhin das Risiko, dass die Auftragseingänge in einigen Regionen durch verzögerte Investitionsentscheidungen unserer Kunden zeitlich später erfolgen.
Herne, den 18. Juli 2024 Adams Armaturen GmbH, Herne gez. Jan Schmidt, Geschäftsführer gez. Carina Borzek, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Unsere Gesellschaft hat ihren Sitz in Herne. Sie ist unter HRB 10074 im Handelsregister des Amtsgerichts Bochum eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbHG beachtet. Unsere Gesellschaft gilt als große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Darstellung der Posten entspricht dem Vorjahr. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Anlagegüter mit Anschaffungskosten unter € 800 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten sowohl Einzel- als auch angemessene Teile der Gemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden von diesen offen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt. Für auf fremde Währung lautende Forderungen wurde der Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtags herangezogen. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Für auf fremde Währung lautende Bestände wurde der Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtags herangezogen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden für Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf der Grundlage des Barwertverfahrens sowie der Richttafeln 2018 G berechnet. Als Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebene durchschnittliche Marktzinssatz für die letzten 10 Jahre verwendet; der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (1,83%). Im Vergleich zur Abzinsung mit dem 7-Jahres-Mittel ergibt sich ein für Ausschüttungen gesperrter Teilbetrag von T€ 1,6. Eine Verpflichtung zur Anpassung der laufenden Renten nach § 16 BetrAVG wurde mit 2% p.a. berücksichtigt. Die Wahrscheinlichkeit des vorzeitigen Ausscheidens eines aktiv beschäftigten Mitarbeiters ohne Eintritt des Versorgungsfalles (Fluktuation) wurde nicht berücksichtigt. Die übrigen Rückstellungen werden für erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen gebildet. Sie werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem der Laufzeit entsprechenden Zinssatz gemäß den von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzins für die letzten 7 Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtags umgerechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlagenspiegel dem Anhang beigefügt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. T€ 5 (Vorjahr: T€ 142). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 3. Sonstige Rückstellungen Die wesentlichen Teilbeträge entfallen auf mögliche Vertragsstrafen (T€ 1.756), Gewährleistungen (T€ 388), Erfüllungsrückstand (T€ 160) und Personalverpflichtungen (T€ 1.004). 4. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Mit Ausnahme der geschäftsüblichen Sicherheiten bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen keine weiteren Sicherheiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit T€ 4.214 sonstige Verbindlichkeiten und mit T€ 792 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Davon bestehen T€ 356 (Vj. T€ 840) gegenüber Gesellschaftern. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen entfallen T€ 48.929 (Vorjahr: T€ 43.310) auf das Ausland und T€ 7.368 (Vorjahr: T€ 5.036) auf das Inland. Eine Aufteilung nach Tätigkeitsbereichen ist nicht sinnvoll. 2. Sonstige betriebliche Erträge Es sind T€ 321 Zuschüsse aus der Strom- und Wärmepreisbremse enthalten. 3. Erträge und Aufwendungen aus Ab- und Aufzinsungen In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus Abzinsung in Höhe von T€ 13 (Vorjahr: T€ 47) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind T€ 8 (Vorjahr: T€ 8 Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten. 4. Währungsgewinne und -verluste In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind T€ 506 (Vorjahr: T€ 751) Währungsgewinne und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen T€ 550 (Vorjahr: T€ 560) Währungsverluste enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 262 Mitarbeiter (99 Angestellte, 163 Arbeiter) beschäftigt. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen im Wesentlichen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mieten und Leasing in Höhe von T€ 1.635. Davon betreffen T€ 1.628 verbundene Unternehmen. 3. Geschäftsführung und Organbezüge Geschäftsführer im abgelaufenen Geschäftsjahr war Herr Dipl.-Ing. Thomas Pakusch. Herr Jan Schmidt ist ab 07.03.2024 hinzugetreten. Am 05.07.2024 ist Herr Pakusch als Geschäftsführer ausgetreten. Gleichzeitig wurde Frau Carina Borzek zur weiteren Geschäftsführerin bestellt. Auf die Angaben der Gesamtbezüge wird für 2023 gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Anteilsbesitz Am 31. Dezember bestanden nachfolgende Beteiligungen: • 49% am Aktienkapital der Adams Schweiz AG, Klosters, Schweiz Eigenkapital per 31.12.2023: 16.166.795,02 CHF Jahresergebnis per 31.12.2023: 6.269.385,07 CHF • 20% am Eigenkapital der Adams Valves India Pvt. Ltd., Mumbai, Indien Eigenkapital per 31.03.2023: INR 40.282.030 Jahresergebnis per 31.03.2023: INR 6.002.930 5. Muttergesellschaft Mutterunternehmen ist die Adams GmbH & Co. Armaturen KG mit Sitz in Herne. 6. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar betrug T€ 17 für Abschlussprüfungsleistungen. Daneben wurden T€ 6 für Steuerberatungsleistungen und T€ 2 für andere Beratungsleistungen berechnet. 7. ErgebnisverwendungsvorschlagDas Jahresergebnis soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Herne, den 18. Juli 2024 Adams Armaturen GmbH, Herne gez. Jan Schmidt, Geschäftsführer gez. Carina Borzek, Geschäftsführerin Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ADAMS Armaturen GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ADAMS Armaturen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ADAMS Armaturen GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bochum, 18.07.2024 zeptrum
Dr. Adamsen PartG mbB
gez. Dipl.-Ök. W.-B. Schmuch, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Bw. D. Rogoza, Wirtschaftsprüfer |
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