Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 2949
Vorher
ANKER-SCHROEDER.DE ASDO GmbH
Eingetragen
10.1.1968
Branche
Herstellung von Gipserzeugnissen für den BauHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenHerstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von- sowie der Handel mit - schweren Verankerungen für den Stahlbau, Hochbau, Brückenbau, Stahlwasserbau und schweren Maschinenbau sowie Erzeugnissen der Stahlumformung und ähnlichen Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Schroeder
seit 22.1.2013
Geschäftsführer
Bodo Heinz Dobers
seit 11.5.2009
Prokura
Prokura
Prokura
Dirk Schroeder
seit 12.3.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Daniel Schroeder
Dortmund
57.000 €
76.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Anker Schroeder ASDO GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Anker Schroeder ASDO GmbH, Dortmund

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft produziert und handelt mit schweren Verankerungen für den Stahlbau, Hochbau, Brückenbau, Stahlwasserbau und Schwermaschinenbau sowie Erzeugnissen der Stahlumformung und ähnlichen Produkten.

Das Produktionsprogramm umfasst u. a. die Herstellung von:

- übergroßen Sonderschrauben;

- schweren Verbindungselementen;

- rotationssymmetrischen Stauch-Schmiedeteilen;

- Abkantprofilen und Schweißteilen.

Das unbewegliche und teilweise bewegliche Anlagevermögen wird von der Anker Schroeder KG gepachtet.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 haben die rückläufige Entwicklung der Stahlpreise und Auftragsrückgänge dazu geführt, dass der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 10,7 % gesunken ist. Insofern wurde die Vorjahresprognose bestätigt. Das Jahresergebnis ist mit T€ 13 um T€ 1.137 niedriger ausgefallen.

Hauptumsatzträger des Geschäftsjahres 2023 war die Sparte Stahl- und Stahlwasserbau (T€ 16.343). Während im Vergleich zum Vorjahr die Umsatzerlöse insbesondere im Bereich Stahlwasserbau um T€ 4.028 auf T€ 16.343 sanken, waren die Umsätze in den Bereichen Hochbau mit T€ 2.114 und Maschinenbau mit T€ 2.840 weitgehend stabil. Der Bereich Schäkel war im Jahr 2023 besonders erfreulich und konnte einen Anstieg von T€ 1.150 auf T€ 2.410 verzeichnen. Die restlichen Erlöse sanken gegenüber dem Vorjahr um T€ 216 auf T€ 236, während die Erlösschmälerungen mit T€ 152 weitgehend stabil blieben.

Der Gesamtumsatz mit T€ 23.792 sank um 10,7 % gegenüber dem Vorjahresniveau (T€ 26.643). Von dem Umsatz entfielen T€ 8.850 auf das Inland. Die verbleibenden T€ 14.942 verteilten sich gleichmäßig auf das EU-Gebiet sowie Drittländer.

Die Materialaufwandsquote sank um 4,36%-Punkte von 52,3 % auf 48,0 %. Die Höhe des Materialaufwands ist dabei - unter anderem - auch von der Art der Aufträge abhängig, so dass keine direkte Korrelation mit den Umsätzen besteht.

Der durchschnittliche Mitarbeiterstamm (inkl. 6 Auszubildende) betrug 108 Arbeitnehmer. Dabei stieg der Personalaufwand aufgrund von tariflichen- sowie außertariflichen Sonderzahlungen um 2,0 % auf T€ 8.010.

Der Jahresüberschuss 2023 beträgt T€ 13 (Vj.: T€ 1.149). Obwohl der prognostizierte Rückgang des Ergebnisses um mehr als 50% leicht verfehlt wurde, konnte die Vorjahresprognose eines positiven Ergebnisses gehalten werden.

Nachstehend eine Übersicht zur Entwicklung wesentlicher Positionen bzw. Kennzahlen, die wir neben dem Umsatz und dem Jahresergebnis (wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren), für unsere Unternehmenssteuerung heranziehen:

2023
T€
% 2022
T€
%
Gesamtleistung 23.789 100,00% 28.282 100,00%
Rohertrag 12.375 52,02% 13.503 47,70%
Personalaufwand 8.010 33,70% 7.849 27,80%
Abschreibungen 725 3,00% 679 2,40%
Ergebnis vor Ertragssteuern 27 0,00% 1.260 4,50%
einfacher Cashflow * 645 1.913
Anlageninvestition 851 648
Umsatzrentabilität 0,00% 4,10%

* Der einfache Cashflow stellt das Ergebnis vor Steuern, Finanzergebnis und Abschreibungen dar.

Finanzlage

Die Liquiditätssituation der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr durch die Rückführung eines verausgabten Darlehns deutlich verbessert. Vorhandene liquide Mittel wurden in Festgeldkonten mit einer Fälligkeit im 1. Quartal 2024 angelegt, wodurch das Finanzergebnis von T€ 26 auf T€ 108 verbessert werden konnte. Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend aus Eigenkapital.

Insgesamt kann die Finanzlage der Gesellschaft als höchst zufriedenstellend bewertet werden.

Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote beträgt 80,52 % (Vj.: 89,1 %). Die Bilanzsumme wird auf der Aktivseite geprägt durch das Vorratsvermögen in Höhe von T€ 8.960 (Vj.: T€ 9.092), den liquiden Mitteln in Höhe von T€ 8.138 (Vj.: T€ 3.901) sowie auf der Passivseite aus dem Eigenkapital in Höhe von T€ 19.204 (Vj.: T€ 19.191), und den Rückstellungen in Höhe von T€ 1.510 (Vj.: T€ 2.007). Eine wesentliche Veränderung in der Bilanzstruktur ergab sich nicht.

Investitionen

Die im Vergleich zu dem Vorjahr um knapp 200 T€ gestiegenen Investitionen des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von T€ 851 entfielen im Wesentlichen auf Aktivierung neuer Software (T€ 105), Anzahlungen auf die die Anschaffung einer PV-Anlage (T€ 154) und einer horizontalen Prüfmaschine (T€ 215) sowie auf Ersatz- bzw. Neuinvestitionen im Bereich Werkzeuge mit T€ 261.

Bei den Werkzeugen handelt es sich vor allem um Wendeschneidplatten, Strehlerbacken und Sägeblätter, die sämtlich als maschinengebundene Teile zu aktivieren sind. Sie werden über einen Zeitraum von 3 Jahren abgeschrieben.

Forschung und Entwicklung

Schwerpunkt in dem Bereich Forschung und Entwicklung ist die kontinuierliche Verbesserung von Rundstahlankern, Stahlwasserbau-Zubehör und Verbindungselementen im Detail. Der Fokus lag im Jahr 2023 in der Erlangung und Erweiterung von Produktzulassungen. Ein weiteres Ziel ist die Entwicklung von Produkten, die das Fertigungsprogramm sinnvoll ergänzen, um eine Abhängigkeit von der Bauindustrie zu verringern. Die Forschung und Entwicklung erfolgt ausschließlich intern, wobei im Geschäftsjahr 2023 insgesamt T€ 65 aufgewendet wurden.

Insgesamt beurteilt die Geschäftsleitung die Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der konjunkturellen Lage und der Stahlpreis- und Energiepreisentwicklung als den Erwartungen entsprechend.

Chancen und Risiken innerhalb der nächsten Jahre

Grundsätzlich sind seriöse Langfristplanungen für den Großteil des von der Anker Schroeder ASDO GmbH angebotenen Produktspektrums an kundenindividuellen Sonderprodukten nicht möglich, da ständig mit kurzfristigen Änderungen durch spontane Investitionsentscheidungen oder -verschiebungen durch entsprechende Auftragseingänge zu rechnen ist. Deshalb wird auf diesbezügliche Planzahlen - wie in den Vorjahren - bewusst verzichtet.

Die europäische und deutsche Energiepolitik, die europäische Geldpolitik, geopolitische Konfliktpotentiale und nationale politische Verunsicherungen machen sich bei der Konjunktur stark bemerkbar. Dem gilt es mit Weitsicht und Diversifikation entgegenzuwirken.

Das Risiko der Energieversorgung und der schnelllebigen politischen Entscheidungen stellt uns vor weitere große Aufgaben. Diese Veränderungen und Herausforderungen gilt es kreativ anzunehmen. Insbesondere in die energetische Infrastruktur wird an dem Standort aus diesen Gründen investiert.

Möglichkeiten, unsere Produktionsprozesse weiter zu optimieren und somit eine verbesserte Kosteneffizienz im Fertigungsbereich zu erreichen, werden insbesondere in den geplanten Investitionen zur Verbesserung unserer Maschineneinrichtung und in der Digitalisierung des Produktionsprozesses gesehen.

Darüber hinaus sehen wir Chancen in der Entwicklung von Produkten, welche unser Fertigungsprogramm sinnvoll ergänzen.

Insgesamt beurteilt die Geschäftsleitung die Chancen- und Risikolage als beherrschbar.

Prognose

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu stützen, werden wir in Zukunft weiterhin die Kundenakquise durch Verstärkung unserer internationalen Vertriebsbemühungen forcieren. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Die Auftragslage war zum Jahreswechsel 23/24 gut. Es wird auch für 2024 ein positives Jahr erwartet. Der Umsatz von 2023 wird voraussichtlich um mindestens 15 % überstiegen werden und das Ergebnis entsprechend deutlich besser ausfallen.

Zweigniederlassung

Die Anker Schroeder ASDO GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Im 27. August 2024

Die Geschäftsführung

Dirk Schroeder

Daniel Schroeder

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Anker Schroeder ASDO GmbH, Dortmund

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.320.185,71 2.194.811,01
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 244.893,29 156.719,29
II. Sachanlagen 2.075.132,42 2.037.931,72
III. Finanzanlagen 160,00 160,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 18.723.212,27 19.008.947,61
I. Vorräte 8.960.782,45 9.091.548,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.624.002,81 6.016.590,70
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 8.138.427,01 3.900.808,37
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 192.303,21 325.103,70
21.235.701,19 21.528.862,32

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 19.204.367,45 19.191.619,52
I. Gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
II. Kapitalrücklage 275.000,00 275.000,00
III. Gewinnrücklagen 9.548.780,00 9.548.780,00
IV. Gewinnvortrag 9.292.839,52 8.143.479,83
V. Jahresüberschuss 12.747,93 1.149.359,69
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.510.316,00 2.007.048,00
C. VERBINDLICHKEITEN 521.017,74 330.194,80
- davon aus Steuern: EUR 155.603,80 (Vorjahr: EUR 98.841,82)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 14.524,20 (Vorjahr: EUR 14.729,76)
21.235.701,19 21.528.862,32

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 12.604.468,39 13.776.652,53
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 46.011,53 (Vorjahr: EUR 12.693,79)
2. Personalaufwand -8.009.785,13 -7.848.627,52
a) Löhne und Gehälter -6.601.394,13 -6.557.695,36
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.408.391,00 -1.290.932,16
- davon für Altersversorgung: EUR 95.028,09 (Vorjahr: EUR 112.801,38)
3. Abschreibungen -725.353,37 -679.303,71
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -725.353,37 -679.303,71
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.949.664,79 -4.014.421,35
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 125.661,40 45.771,12
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 12.100,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -18.083,97 -20.030,79
- davon Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 14.269,00 (Vorjahr: EUR 14.696,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -14.494,60 -110.680,59
8. Jahresüberschuss 12.747,93 1.149.359,69

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Anker Schroeder ASDO GmbH, Dortmund

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Anker Schroeder ASDO GmbH hat ihren Sitz in Dortmund und ist beim Amtsgericht Dortmund unter der Nummer HRB 2949 eingetragen.

Die Anker Schroeder ASDO GmbH ist zum 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

In den Finanzanlagen der Bilanz wird der Genossenschaftsanteil gemäß § 265 Abs. 6 HGB in einem gesonderten Unterposten (Genossenschaftsanteile) ausgewiesen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren in der Gliederung gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Abweichend von den Vorschriften des HGB werden aus Gründen der Übersichtlichkeit und der Wesentlichkeit die Kfz-Steuern unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (als Kfz-Kosten) ausgewiesen.

II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Anlagevermögen

a) Immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit denAnschaffungskosten bewertet und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ab dem Monat der Anschaffung linear abgeschrieben.

b) Sachanlagen

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten erfasst und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ab dem Monat der Anschaffung linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als 250,00 € bis 1.000,00 € werden in einem Sammelposten aktiviert und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

2. Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgte zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert (Niederstwertprinzip).

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten bewertet. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Ermittlung einbezogen. Soweit Bestandsrisiken vorlagen, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergaben, sind Abwertungen in angemessenem Maße vorgenommen worden.

Geleistete und erhaltene Anzahlungen wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Allen erkennbaren Einzelrisiken wurde grundsätzlich durch Einzelwertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung (1 %) berücksichtigt.

4. Liquide Mittel, Rechnungsabgrenzungsposten und Eigenkapital

Die liquiden Mittel, Rechnungsabgrenzungsposten und die Eigenkapitalposten wurden zum Nominalwert bilanziert.

5. Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf Grundlage der PUC-Methode (Projected Unit Credit) mit einem Rechnungszinsfuß für eine durchschnittliche Restlaufzeit von 10 Jahren in Höhe von 1,82 % p. a. bewertet.

Es wurden bei der Berechnung ein Gehaltstrend von 0 % bis 2 % und ein Rententrend von 2 % unterstellt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden seit 2018 die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischerBeurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie wurden so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen.

Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenensieben Geschäftsjahre abgezinst.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

7. Währungsumrechnung

Beträge in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

III. ANGABEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und der Sachanlagen (Anlagespiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB) wird am Ende des Anhangs dargestellt.

2. Forderungen und sosntige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Vermögensgegenständen haben nur sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 170 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

3. Eigenkapital

Mit dem "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" wurde der Zeitraum für die Berechnung des Durchschnittszinssatzes bei der Abzinsung für Rückstellungen zu Altersversorgungsverpflichtungen von 7 auf 10 Jahre verlängert und ist entsprechend der Regelungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) erstmalig im Geschäftsjahr 2016 anzuwenden.

Der sich zum 31. Dezember 2023 daraus ergebende Unterschiedsbetrag unterliegt grundsätzlich der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB. Da jedoch ausreichend hohe Rücklagen bzw. Gewinnvorträge vorhanden sind, liegt keine Ausschüttungssperre vor.

4. Rückstellungen

Aufgrund des verlängerten Zeitraums für die Berechnung des Durchschnittszinssatzes bei der Abzinsung für Rückstellungen zu Altersversorgungsverpflichtungen von 7 auf 10 Jahre, ergibt sich zum 31. Dezember 2023 gemäß § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 10 T€.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

T€
Personalrückstellungen 379
Garantierückstellungen 86
Aufbewahrungsrückstellung 54
übrige 63
Gesamt 582

5. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von einem Jahr.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus

einem Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrag, der auf unbestimmte Zeit geschlossen wurde. Die jährliche Pacht ist dabei variabel an die Umsatzerlöse der Gesellschaftgekoppelt und betrug im Geschäftsjahr 2023 T€ 1.051;

Leasingverträgen für bewegliche Wirtschaftsgüter mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 36 Monaten; die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen zum Bilanzstichtag bestehen in Höhe von T€ 32, davon T€ 6 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

IV. SONSTIGE ANGABEN

1. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 102 Personen und teilt sich wie folgt auf:

kaufmännische Angestellte 35
gewerbliche Arbeitnehmer 67

Gleichzeitig wurden im Geschäftsjahr durchschnittlich 6 Auszubildende beschäftigt.

2. Geschäftsführung und Vertretung

Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023 Herr Dirk Schroeder und Herr Daniel Schroeder, jeweils Kaufmann aus Dortmund.

Für die Angabe der Bezüge für die Geschäftsführung wird auf die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB verwiesen.

3. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss in Höhe von 12.747,93 € auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dortmund, den 27. August 2024

gez. Dirk Schroeder

gez. Daniel Schroeder

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 548.871,64 101.230,00 134.795,00 3.945,00 780.951,64
Geleistete Anzahlungen 111.480,00 23.315,00 -134.795,00 0,00 0,00
660.351,64 124.545,00 0,00 3.945,00 780.951,64
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 106.484,05 0,00 0,00 0,00 106.484,05
Technische Anlagen und Maschinen 6.533.315,04 13.900,00 0,00 11.056,78 6.536.158,26
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.355.551,18 332.926,37 0,00 215.072,75 3.473.404,80
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.414,72 379.392,70 0,00 0,00 402.807,42
10.018.764,99 726.219,07 0,00 226.129,53 10.518.854,53
III. FINANZANLAGEN
Genossenschaftsanteile 160,00 0,00 0,00 0,00 160,00
160,00 0,00 0,00 0,00 160,00
10.679.276,63 850.764,07 0,00 230.074,53 11.299.966,17
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 503.632,35 36.368,00 3.942,00 536.058,35
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
503.632,35 36.368,00 3.942,00 536.058,35
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 100.726,05 2.033,00 0,00 102.759,05
Technische Anlagen und Maschinen 5.438.577,04 326.426,00 11.053,78 5.753.949,26
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.441.530,18 360.526,37 215.042,75 2.587.013,80
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
7.980.833,27 688.985,37 226.096,53 8.443.722,11
III. FINANZANLAGEN
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
8.484.465,62 725.353,37 230.038,53 8.979.780,46
RESTBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 244.893,29 45.239,29
Geleistete Anzahlungen 0,00 111.480,00
244.893,29 156.719,29
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.725,00 5.758,00
Technische Anlagen und Maschinen 782.209,00 1.094.738,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 886.391,00 914.021,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 402.807,42 23.414,72
2.075.132,42 2.037.931,72
III. FINANZANLAGEN
Genossenschaftsanteile 160,00 160,00
160,00 160,00
2.320.185,71 2.194.811,01

Feststellung des Jahresabschlusses:

Der Jahresabschluss ist am 04. November 2024 festgestellt worden.

In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Anker Schroeder ASDO GmbH, Dortmund

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Anker Schroeder ASDO GmbH, Dortmund, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Anker Schroeder ASDO GmbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Dortmund, 02. Oktober 2024

audalis Treuhand GmbH
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gez. Olaf Becker, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. Jessica Eggert, Wirtschaftsprüferin

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