Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Kreuznach HRB 23403
Vorher
Blitz F20-57 GmbH
Eingetragen
14.5.2020
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Der Erwerb, das Halten und das Verwalten von Beteiligungen an Unternehmen sowie die Erbringung von Managementleistungen an Beteiligungsunternehmen und aller sonstigen damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen (Führungs- und Funktionsholding).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Thilo Matthias Juchem
seit 19.11.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
100.00%
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dittgen Holding GmbH

Niederwörresbach

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Konzernlagebericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023-2024

der dittgen Gruppe

1. GRUNDLAGE DES KONZERNS

Die dittgen Holding GmbH fungiert als Muttergesellschaft für mehrere Beteiligungsunternehmen (nachfolgend auch "Konzern" oder "dittgen-Gruppe") genannt.

Die Geschäftstätigkeit der dittgen-Gruppe (Dittgen Holding GmbH nebst Tochterunternehmen) erstreckt sich auf die Erbringung von Bau- und Transportleistungen sowie Reparatur- und Serviceleistungen für Nutzfahrzeuge und Baumaschinen.

Eingebettet ist die dittgen Gruppe durch die Gesellschafterstruktur in die Juchem Gruppe aus Niederwörresbach, einem Konzern aus mehreren Firmen, der im Wesentlichen die komplette Wertschöpfungskette im Straßenbau abdeckt. Diese umfasst den gesamten Prozess von der Rohstoffgewinnung an der Felswand, über die Produktion von hochwertigen Schüttgütern aus Natursteinen sowie deren Weiterverarbeitung zu Asphalt und Beton. Ebenfalls gehört der Einbau der hergestellten Produkte mit eigenen Baufirmen nebst der zugehörigen Logistik zum Leistungsportfolio der Unternehmensgruppe.

Sämtliche Beteiligungsunternehmen sind in der wirtschaftlichen Entwicklung im großen Maße von der Auftragsvergabe der öffentlichen Hand im Tiefbau abhängig.

Folgende Unternehmen gehören neben der Muttergesellschaft zur dittgen-Gruppe:

dittgen Bauunternehmen GmbH:

Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Bereich des öffentlichen und gewerblichen Tief- und Straßenbaus. Im Wesentlichen werden alle Leistungsbereiche des Straßenbaus, der Herstellung von Außenanlagen, des Asphaltbaus, des Kanalbaus und Erschließungsmaßnahmen durchgeführt.

Die Hauptumsatzträger sind der Asphalt-, Straßen- und Kanalbau. Je nach Konjunkturlage schwanken allerdings die Anteile der genannten Bereiche an der Gesamtleistung.

Kunden sind in erster Linie Gebietskörperschaften des öffentlichen Rechts sowie kommunale Betriebe. Umsätze mit Gewerbetreibenden liegen bei ca. 25-30 % des Gesamtumsatzes.

Die dittgen Bauunternehmen ist zudem noch zu 50% an der AMA Saar GmbH & Co. KG beteiligt. Die Gesellschaft betreibt eine Asphaltmischanlage, an der Asphaltmischgut für Eigen- und Fremdkunden produziert und verkauft wird.

trans GmbH:

Sie erbringt Transportleistungen (Schüttgüter, Baumaschinentransporte). Die trans führt überwiegend Transporte für die dittgen Bauunternehmen GmbH aber auch innerhalb der übrigen Juchem-Gruppe aus. Darüber hinaus werden freie Kapazitäten übrigen Wettbewerbern (so z.B. Bauunternehmen oder Vermietern) angeboten.

basis GmbH:

Im Wesentlichen erfolgt hier die Erbringung von Reparatur- und Serviceleistungen an Baumaschinen und Nutzfahrzeugen. Auftraggeber der basis GmbH sind überwiegend die dittgen-Gruppe selbst, in zunehmendem Maße aber auch weitere Unternehmen der Juchem-Gruppe sowie in geringem Maße Fremdunternehmen.

Gusskonzept GmbH:

Mit Wirkung zum 01.04.2021 wurde die Sparte "Gussasphalt" aus der dittgen Bauunternehmen GmbH in eine eigenständige Firma ausgelagert. Diese bearbeitet für öffentliche Auftraggeber direkt oder als Subunternehmer für die Juchem Gruppe bzw. für andere Bauunternehmen Aufträge aus dem Bereich Gussasphalt, Fugen und Bauwerksabdichtung bzw. Instandsetzung. Auf dem Gebiet der Betonsanierung arbeitet sie eng zusammen mit der Firma Bauwerkskonzept GmbH, einem Unternehmen der Juchem-Gruppe.

Da die Tochtergesellschaften trans, basis und Gusskonzept sowie die 50% Beteiligung der AMA Saar GmbH & Co. KG stark abhängig von der Geschäftstätigkeit der dittgen Bauunternehmen GmbH sind, die als Hauptauftraggeber dient, sind im folgenden Bericht im Wesentlichen die Lage und Aussichten der dittgen Bauunternehmen GmbH dargestellt.

Diese beschreibt auch die Geschäftslage der übrigen Gesellschaften im Konzern. Besonderheiten oder gegenteilige Entwicklungen wurden ergänzt.

2. WIRTSCHAFTSBERICHT

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Baubranche 2023/24

Das Jahr 2023 war weiterhin geprägt von den makroökonomischen Auswirkungen des Ukraine-Krieges. Während im letzten Geschäftsjahr 2022/2023 hauptsächlich die Material- und Energieknappheit, die nicht zuletzt auf die politischen und wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland zurückzuführen sind, die größten Risiken und Herausforderungen für unsere Volkswirtschaft darstellten, bremste im zurückliegenden Geschäftsjahr die steigende Inflation und die damit verbundene Zinsentwicklung die wirtschaftliche Entwicklung. Während fast alle Industriebereiche des Landes stagnierten oder sogar schrumpften, konnte lediglich der Dienstleistungssektor Wachstum verzeichnen. Diese gesamtwirtschaftliche Entwicklung schlägt sich im Bruttoinlandsprodukt nieder, welches im Jahre 2023 im Vergleich zum Vorjahr um -0,3% abnahm. Durch die weiterhin angespannte geopolitische Lage, welche sich durch den Israel-Konflikt weiter verschärfte und die anhaltende restriktive Geldpolitik, ist die Lage bei den Unternehmen weiterhin herausfordernd und die Aussichten zurückhaltend. So ist es keine Überraschung, dass der ifo-Geschäftsklimaindex im Januar 2024 mit 85,2 Punkten seinen niedrigsten Wert seit 12 Monaten aufzeigt und auch die Erwartungen mit einem Punktwert in Höhe von 83,5 unterdurchschnittlich ausfallen.

Besonders betroffen von der Erhöhung der Leitzinsen durch die Zentralbanken zeigte sich die Baubranche. Vor allem im privaten Bausektor und dem Wohnungsbau konnte die Finanzierung größerer Bauprojekte aufgrund steigender Bauzinsen nicht mehr gewährleistet werden, wodurch viele Projekte vorerst auf Eis gelegt werden mussten. Doch auch eine schwache bis mäßige Ausschreibungstätigkeit der Öffentlichen Hand im Hoch- sowie im Tiefbau, führte im Geschäftsjahr 2023 / 2024 zu einer zurückgehenden Baukonjunktur. Auch hier sind als Hauptgrund für die Zurückhaltung die steigenden Baupreise in Kombination mit steigenden Zinsen zu nennen, die v.a. die kommunalen Haushalte vor Herausforderungen stellen.

In Zahlen ausgedrückt konnte das Bauhauptgewerbe mit einem Jahresumsatz im Jahre 2023 in Höhe von 162,6 Mrd. € nominal das Vorjahresergebnis zwar um +1,3 % übertreffen, real gesehen entspricht dies jedoch einem Rückgang in Höhe von -5 %. Somit schrumpfte die reale Umsatzentwicklung im Bauhauptgewerbe im dritten Jahr in Folge. 60 Mrd. € entfielen im Betrachtungszeitraum auf den Wirtschaftsbau, in welchem 46 % des Umsatzes vom dortigen Tief- und 54 % vom Wirtschaftshochbau generiert werden konnten. Insgesamt betrachtet verzeichnete der Wirtschaftsbau somit einen realen Rückgang in Höhe von - 1,3 %. Eine ähnliche Entwicklung konnte im Öffentlichen Bau beobachtet werden. Dieser schrumpfte real betrachtet um -1 %, was sich in einem Umsatzvolumen von 44,6 Mrd. € niederschlägt (9,4 Mrd. € im Öffentlichen Hochbau und 35,2 Mrd. € im Öffentlichen Tiefbau).

Die Preise für Bauleistungen stiegen im Jahr 2023 um +6,5 %, was der vierten Steigerung des Index in Folge bedeutet. Durch die exorbitante Erhöhung vor allem im Bereich der mineralischen Baustoffe (Zement +41,7 %, Kalk und gebrannter Gips +39,7 % oder Bausand +22,7 %) und der Kraftstoffe (Diesel + 54 %), liegt die Preisentwicklung für Bauleistungen im Jahre 2023 erneut über der Entwicklung der Verbraucherpreise.

Auf regionaler Ebene wurden im Saarland die Erwartungen deutlich unterschritten. Mit einem baugewerblichen Umsatz in Höhe von 986 Mio. €, fiel das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 % schlechter aus. Verteilen lässt sich der Gesamtumsatz auf 454 Mio. € im Hochbau und 532 Mio. € im Tiefbau. Sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau, wurden die Zahlen aus 2022 somit unterschritten. Während der Hochbau mit einem Minus von 3,3 % aus dem Jahre 2023 ging, verzeichnete der saarländische Tiefbau gar einen Rückgang um -6,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Die größten Umsatzeinbußen betreffen hier den Wohnungsbau mit einem Minus von 22,4 %, gefolgt vom Straßenbau mit einem Rückgang in Höhe von 21,4 %.

Zum Jahresende 2023 konnte das Statistische Landesamt einen Auftragsbestand von 458 Mio. € verzeichnen, von welchen 259 Mio. € auf den Tief- und 199 Mio. € auf den Hochbau entfallen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies nominal betrachtet einem Mehrbestand von 7,3 %. In Betrachtung der Auftragseingänge konnte im Januar 2024 über die gesamte saarländische Branche über 53 Mio. € an Aufträgen generiert werden. Diese verteilen sich zu 47,6 % auf den Hochbau und zu 52,4 % auf den Tiefbau. Im Vorjahresvergleich musste die saarländische Baubranche somit ein Eingangsminus in Höhe von -24,1 % in Kauf nehmen. Besonders stark betroffen zeigt sich der gewerbliche Hochbau, welcher eine Reduzierung der Auftragseingänge von -72,3 % verzeichnen muss. Doch auch im Öffentlichen Straßenbau und Tiefbau reduzierten sich die Eingänge um -14,4 % bzw. -35,5 %. Dieser Mangel an Aufträgen fördert schließlich eine höhere Wettbewerbsintensität im saarländischen Baumarkt und führt letzten Endes zu einem verstärkten Preiskampf der Unternehmen.

Doch trotz der derzeit schwierigen Lage im Markt, bleibt die saarländische Baubranche ein attraktiver Arbeitgeber. So konnten die Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten die Anzahl der Erwerbstätigen im Jahr 2023 mit durchschnittlich 5.284 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einem konstanten Niveau halten.

2.2 Geschäftsverlauf der dittgen-Gruppe 2023-2024

Trotz der Preissteigerungen und logistischer Herausforderungen blieb die Ertrags- und Finanzlage während des gesamten Jahres sehr stabil. Eine hohe Fertigungstiefe, gut vorbereitete Projekte unterstützt durch modernste Technik in Planung, Abarbeitung und Controlling ließen jederzeit Handlungsspielraum, wenn Engpässe drohten oder Probleme auftraten.

So haben ein straffer Bauablauf, der hohe Digitalisierungsgrad, stringentes Riskmanagement und die Synergien der Beteiligung der Juchem-Gruppe an Ressourcen wie Steinbrüchen, Bitumenveredelung und Asphaltmischanlagen die Gruppe in die Lage versetzt, die nun zwar knapp kalkulierten Aufträge trotzdem schnell, pünktlich und qualitativ hochwertig abzuarbeiten, so dass es nie zu Stillständen oder Ausfall kam.

Dies erfolgte vor allem im Transport- und Logistikbereich, d.h. bei der trans GmbH, wo die Weichen für eine betriebswirtschaftlich gesunde und erfolgreiche Zukunft durch eine weitere Modernisierung und Anpassung des Fuhrparks an die Bedürfnisse der gesamten Juchem-Gruppe erfolgte. Durch die Konsolidierung der Transport- und Logistikeinheiten soll zukünftig der Transportbedarf der gesamten Juchem-Gruppe sichergestellt und die Abhängigkeiten von Dritt-Anbietern reduziert werden.

Die bereits im vorigen Geschäftsjahr eingeleiteten umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen innerhalb der Gusskonzept GmbH wurden weiter fortgeführt. Mittelfristig ist die Beendigung der operativen Geschäftstätigkeit der Gusskonzept GmbH geplant.

Die Geschäftstätigkeit des Konzerns führte im Geschäftsjahr 2023-2024 zu Umsatzerlösen von 41,2 Mio. € (53,1 Mio. € Vorjahr). Bei einer Bestandsminderung von in Ausführung befindlichen Bauaufträgen von insgesamt -0,6 Mio. € ergab dies eine Gesamtleistung von 43,6 Mio. € (45,6 Mio. € im vorherigen Geschäftsjahr), womit wir unser anvisiertes Ziel um 1,7 Mio. € knapp verfehlt haben. Hauptursachen hierfür waren neben der schlechten Witterung auch die geringe Anzahl an Produktivmitarbeitern im Baubereich sowie die erhöhte Zahl an krankheitsbedingten Fehlstunden. Die sonstigen betr. Erträgen beliefen sich auf insgesamt 3,0 Mio. €. Der Konzernjahresüberschuss belief sich auf 0,3 Mio. € (nach Steuern).

Die Vermögenslage des Konzerns ist zum 31.3.2024 durch ein Bilanzvolumen von 27,6 Mio. € gekennzeichnet, wovon rd. 6,7 Mio. € auf das Eigenkapital entfallen. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von rd. 24 %. Als wesentliche Aktivposten sind das zum Bilanzstichtag bestehende Anlagevermögen mit 13,2 Mio. €, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 5,3 Mio. € sowie die flüssigen Mittel mit 4,4 Mio. € zu nennen. Zweifelhafte Forderungen wurden wertberichtigt. Die ausgewiesenen Forderungen werden als werthaltig angesehen.

Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. Aufgrund der hohen Bestände an liquiden Mitteln erübrigte sich die Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien.

Insgesamt ist die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der dittgen-Gruppe geordnet.

In der Gesamtbetrachtung herrscht über den Geschäftsverlauf und die Entwicklung der ditt-gen-Gruppe eine hohe Zufriedenheit. Trotz eines schwierigen Jahres für die Baubranche, konnten die Ergebnisse auf einem soliden Niveau gehalten werden.

Durch die darüber hinaus kontinuierlichen Investitionen in Personal, die Maschinentechnik und Digitalisierung des Unternehmens und dessen nachhaltigen Entwicklung, sind wir überzeugt, unsere Wettbewerbsfähigkeit im Markt zukünftig sicherstellen zu können.

3. PROGNOSEBERICHT

3.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenaussichten 2024-2025

Auch die kommenden Jahre werden für unsere Volkswirtschaft herausfordernd werden. Weiter anhaltende und sich ausbreitende geopolitische Konflikte hemmen den globalen Handel und erhöhen die Volatilität der internationalen Finanzmärkte.

Vor allem energieintensive Industrien leiden unter hohen Energie- und Materialkosten, was letzten Endes auch die Verbraucherpreise nach wie vor auf einem hohen Niveau verbleiben lässt. Nicht zuletzt durch diese inflationär bedingte Konsum-Zurückhaltung und eine schwache Weltkonjunktur stagniert die deutsche Wirtschaft. Das ifo-Institut für Wirtschaftsforschung prognostiziert für das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 daher nur einen Anstieg von 0,2 %, gefolgt von einem Wachstum von 1,5 % im darauffolgenden Jahr. Somit liegen die aktuellen Aussichten deutlich unter den Erwartungen aus dem Winter 2023. Dies schlägt sich auch im ifo-Geschäftsklimaindex nieder, welcher im Februar 2024 mit einem Wert von 85,5 deutlich unter dem Vorjahreswert aus 2023 liegt.

Die am Harmonisierten Verbraucherpreisindex HVPI gemessene Inflation wird sich nach Prognosen der Europäischen Zentralbank in den Jahren 2024 und 2025 mit 2,3 % bzw. 2,0 % dem gesetzten Ziel einer Teuerungsrate unter, aber nahe an 2%, wieder annähern. Durch weiter steigende Nominallöhne könnte sich somit das reale Einkommen der privaten Haushalte erholen und eine Steigerung der privaten Konsumausgaben ermöglichen.

Diese schwache gesamtwirtschaftliche Situation wirkt sich auch auf die Baubranche aus. Insbesondere die Zurückhaltung bei Investitionen im Bereich der Industrie, aber auch durchzunehmend geringere Einnahmen der öffentlichen Hand, werden dringend benötigte Investitionen in Infrastruktur und Entwicklung verzögert oder gestoppt.

Somit bleiben die Aussichten für die Baubranche auch im Jahre 2024 unverändert. Weiter anhaltend hohe Finanzierungskosten bremsen vor allem den Hochbau und ausbleibende Ausschreibungen der Öffentlichen Institutionen fördern den sich aufbauenden Investitionsstau in die Infrastruktur. Nach einer Prognose der Beratungsgesellschaft Roland Berger wird im Jahre 2024 mit einem Minus von 6,2 % der Tiefpunkt der Abwärtstrends erreicht. Mit einer Stabilisierung der Marktlage wird erst zum Jahresende 2024 gerechnet; gefolgt von einer leichten Erholung im nächsten Jahr. Diese Prognosen bestätigen auch die Umfragen des ifo-Instituts, in welchen die Erwartungen für die Baubranche ihren niedrigsten Wert seit 1991 erreichen.

Vor allem wird es wohl erneut den Wohnungsbau hart treffen, welcher vor einem weiteren Rückgang um 5,4 % im Jahr 2024 steht. Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung wird somit nur mit einer Realisierung von 265.000 Wohnungen gerechnet, wodurch das Ziel von jährlich 400.000 Wohnungen erneut stark verfehlt werden wird. Im Öffentlichen Bau hingegen wird mit einem nominalen Wachstum von 1% gerechnet, was durch den erwarteten Rückgang der Preise einem realen Anstieg von ca. 3% entspricht. Allerdings sind hier auch die Investitionen in die Bereiche Telekommunikationsausbau (Glasfaser) und Ausbau des Schienennetzes enthalten, die die Zahlen forcieren. Im klassischen Tief- und Straßenbau ist daher mit deutlichen Rückgängen zu rechnen.

Neben den pessimistischen Konjunkturdaten und Statistiken macht der nach wie vor vorhandene enorme Bedarf an Bauleistungen für die Branche Hoffnung. Während sich in vielen anderen Branchen der Bedarf mit der tatsächlichen Nachfrage ansatzweise deckt, herrscht derzeit in der Baubranche eine Kluft zwischen Bedarf und Nachfrageaktivität der Auftraggeber. Denn der Bedarf an Bauleistungen ist nicht zu verkennen. Zum einen verfolgt die Bundesregierung weiterhin das Ziel, die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum nachzukommen, welche durch die jährliche Zielsetzung von 400.000 neuen Wohnungen umgesetzt werden soll, zum anderen steht der Tiefbau aufgrund immer schlechter werdender Infrastruktur im Kanal-, Brücken- und Straßenbau vor einem enormen Investitionsstau, welcher in den nächsten Jahren abgearbeitet werden muss. Auch im Hinblick auf die Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Nationen und der dadurch zu resultierenden Ansiedlung von Unternehmen und Schaffung neuer Arbeitsplätze, muss der Bedarf an Bauleistungen innerhalb der nächsten Jahre neutralisiert werden.

Neben den konjunkturellen Rahmenbedingen der Baubranche, werden sich die Bauunternehmen auch im Jahre 2024 und den darauffolgenden Jahren weiter mit den Themen der Digitalisierung und Nachhaltigkeit befassen müssen.

Im Vergleich zum Vorjahr macht sich allerdings vor allem im Bereich der Digitalisierung Ernüchterung breit. In einer repräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (pwc) attestieren nur noch 45 % der Befragten der Baubranche einen hohen Reifegrad. Dies entspricht einem Rückgang von 3 % innerhalb der letzten zwölf Monate. Vor allem Lösungen für das operative Geschäft verlieren an Relevanz. Bausimulationen und -visualisierungen oder auch der Digitalisierungstreiber der Branche Building Information Modelling (BIM) erzielen ein im Vorjahresvergleich um 16 % schlechteres Ergebnis. Doch trotz dieser leicht rückläufigen Tendenz wird die Digitalisierung für die Baubranche ein wichtiger Hebel bleiben, um sich entgegen dem immer stärker bemerkbar machenden Fachkräftemangel und dem größeren Preisdruck im Markt zu beweisen.

Stärker zeigt sich die Entwicklung der Nachhaltigkeit innerhalb der Branche. 70 % der von pwc befragten Unternehmen haben bereits ESG-Standards eingeführt. Vollumfänglich umgesetzt werden die Standards jedoch lediglich von einem Drittel der Befragten. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben und einer immer stärkeren auftraggeberseitigen Nachfrage, wird sich die Branche in den nächsten Jahren diesbezüglich weiterentwickeln müssen. Nicht zuletzt auch aufgrund einer zusätzlichen Einbeziehung von ESG-Kennzahlen bei der Vergabe von Kreditkonditionen durch die Bankhäuser wird sich die Branche auch in den Jahren 2024 und 2025 weiter mit Themen rund um das Thema Sustainability beschäftigen.

Neben den konjunkturellen Rahmenbedingungen und der beiden Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit, wird weiter der demographische Wandel und der damit verbundene Fachkräftemangel die Baubranche beschäftigen. Besondere Herausforderung liegt in dem Zwiespalt zwischen Fachkräftemangel bzw. Personalakquise auf der einen, und konjunkturell bedingte Kurzarbeit und Kündigungen auf der anderen Seite. Denn trotz des aktuellen Stellenabbaus in den ersten Monaten des Jahres 2024 werden laut Prognosen des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie bis zum Jahre 2030 ca. 120.000 Arbeitsplätze in der Branche unbesetzt bleiben.

3.2 Aussichten für die dittgen-Gruppe im Geschäftsjahr 2024-2025

Im Geschäftsjahr 2024-2025 zeichnet sich für die dittgen-Gruppe ein ähnliches Bild ab wie im abgelaufenen Geschäftsjahr. Unter den vorgenannten Rahmenbedingungen stellen die geringe Ausschreibungstätigkeit und der damit verbundene härtere Wettbewerb in der Branche, sowie die unsichere geopolitische Lage große Herausforderungen für die Unternehmensgruppe dar. Insgesamt gehen wir von einem moderaten Anstieg der Gesamtleistung von etwa einer Mio. € aus.

Während in den Geschäftsfeldern der dittgen Bauunternehmen GmbH besonders im Kanalbau eine sehr gute Auslastung sowie von einem guten Auftragsbestand profitiert werden kann, klafft im Geschäftsfeld des Asphalt- und Straßenbaus durch den oben beschriebenen Preiskampf um eine geringe Anzahl an Aufträgen eine Lücke. Um dieser stagnierenden bzw. negativen Entwicklung entgegenzuwirken, wird das Unternehmen, ähnlich wie bereits im vergangenen Jahr, seinen Tätigkeitsradius erneut über die saarländischen Landesgrenzen hinaus erweitern müssen. Nur durch die räumliche Expansion kann gewährleistet werden, die Auftragslage auf einem hohen Niveau zu halten.

Übersetzt in monetäre Werte bedeutet dies einen Auftragsbestand von rund 22 Mio. €, was gemessen am diesjährigen Jahresumsatz ca. 60% Vorlauf entspricht. Wie vorstehend erwähnt entfällt mit einem Anteil von über 75% ein Großteil des Bestandes in das Geschäftsfeld des Kanalbaus, in welchem weiterhin eine stabile Auftrags- und Ertragslage erwartet werden kann. Zudem könnten durch die saarländische Industriepolitik weitere interessante Aufträge auf den Markt gespült werden, an denen die dittgen Bauunternehmen GmbH partizipieren könnte. Neben weiterer und bereits angekündigter Industrieansiedlungen (SVolt in Überherrn, Wolfspeed in Überherrn usw.) ist hier natürlich die Transformation der saarländischen Stahlindustrie zu nennen.

Ernüchternder ist auf das Geschäftsfeld des Asphalt- und Straßenbaus zu blicken, in welchem, wie bereits erwähnt, eine überschaubare Auftragslage zu Buche steht. Hier muss abgewartet werden, wie und wann der nicht wegzudiskutierende Bedarf an Straßen- und Wegeerneuerungen in Ausschreibungen und Vergaben umgewandelt wird.

Im Geschäftsbereich der trans GmbH bleiben die politischen Entwicklungen weiterhin spannend. Der gesamte Transportsektor steht, unter dem Druck der Dekarbonisierung, vor einer gewaltigen Herausforderung. Dieser kann vorerst nur mittels vielfacher Bemühungen in effizienzsteigernde Prozesse und Technologien begegnet werden. Eine vollständige Elektrifizierung der LKW-Flotte scheint für die trans GmbH zurzeit kein zu beschreitender Weg.

Das Geschäftsfeld der Instandsetzung steht auch im Geschäftsjahr 2024-2025 auf einem soliden Fundament, da die basis GmbH rund 90 % ihrer Leistung innerhalb der Unternehmensgruppe erbringt. Somit herrscht kein externer Wettbewerbsdruck für die Unternehmung. Trotzdem ist es unabdingbar die Prozesse sukzessive weiterzuentwickeln und möglichst digital abzubilden. Auch zukünftig wird der hochmoderne Maschinenpark und ein hoher Digitalisierungsgrad, auf und abseits der Baustellen, einen USP innerhalb der saarländischen Baubranche darstellen.

Darüber hinaus stellen für die dittgen-Gruppe die weitere Integration und Harmonisierung innerhalb der Juchem-Gruppe eine zentrale Aufgabe für das kommende Geschäftsjahr dar. Neben der Hebung von allgemeinen Synergie- und Skalierungseffekten liegt ein essenzieller Fokus auf der Prozessharmonisierung sowie -optimierung.

4. CHANCEN- und RISIKENBERICHT

Gerade für die energieintensive Bau- und (Bau-)Logistik-Branche, welche von der zinsbedingten Investitionsfreude der Auftraggeber abhängig ist, zeichnet sich eine konjunkturelle Delle ab. Dadurch resultierende preisliche Unterbietungen durch Mitbewerber sowie eine starke Konkurrenz könnten in der Folge zu Margendruck führen. Laut einer Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer, sehen 80% der befragten Bauunternehmen die starke Steigerung der Baukosten als fundamentales Risiko für ihre geschäftliche Entwicklung.

Die dittgen-Gruppe wird sich dieser gesamtwirtschaftlichen Lage auch nicht entziehen können und demnach ebenfalls dem Risiko geringerer Ausschreibungen und dadurch fallender Marktpreise ausgesetzt sein. Des Weiteren steigt mit der schwächeren wirtschaftlichen Lage vieler Unternehmen gerade im Segment der Gewerbekunden das Zahlungsausfallrisiko.

Um diese Risiken zu einem möglichst frühen Zeitpunkt erkennen und gegensteuern zu können, wurden in den vergangenen Jahren personelle und organisatorische Vorkehrungen getroffen, die ein nachhaltiges Risikomanagement sicherstellen. In diesem Zuge sind bereits heute eine Vielzahl an Kern- und Nebenprozessen innerhalb des Konzerns völlig digital abbildbar, was ein Höchstmaß an Transparenz und Risikoerkennung für die Entscheidungsträger des Konzerns gewährleistet. Im spezifischen Fall des Ausfallrisikos von Forderungen arbeiten wir außerdem eng mit Rating Agenturen zusammen und versichern konsequent jeden Kunden mit mehr als 10.000 € Auftragssumme gegen Ausfall (Coface), so dass die hier drohenden Gefahren gut beherrschbar sind.

Neben den Herausforderungen und Risiken des aktuellen Zeitgeschehens bleibt der Straßen- und Kanalbau ein wesentlicher Bestandteil der öffentlichen Infrastrukturentwicklung, was stabile und langfristige Aufträge durch staatliche Förderprogramme und Investitionen sicherstellt. Insbesondere durch staatliche Maßnahmen zur Erneuerung und Modernisierung der Infrastruktur auf regionaler und nationaler Ebene ergeben sich für die Unternehmensgruppe vielversprechende Chancen. Dazu zählen auch Investitionen in den Ausbau von Versorgungsnetzen und die wachsende Bedeutung der Hochwasserschutz-Infrastruktur, welche aufgrund des Klimawandels an Bedeutung gewinnt. Die zunehmende Urbanisierung und der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur bieten weiteres Wachstumspotenzial, insbesondere im Saarland und den angrenzenden Regionen.

Darüber hinaus werden auch der digitale Fortschritt und die damit verbundenen Prozessoptimierungen im Geschäftsjahr 2024/2025 einen hohen Stellenwert genießen. Insbesondere im Bereich der Baustellenlogistik, des Baucontrollings und der Maschinenwartung werden neue digitale Anwendungslösungen Einzug finden. Durch den Einsatz von innovativen Softwarelösungen zur Planung und Überwachung von Bauprojekten kann so die Effizienz gesteigert werden. Zudem bieten diese digitalen Technologien die Möglichkeit, Projekte präziser und schneller abzuwickeln, was sowohl die Kosten als auch die Zeitpläne optimiert. Auch im Bereich der Wartung und Instandhaltung von Nutzfahrzeugen und Baumaschinen eröffnen sich durch den Einsatz von digitalen Überwachungssystemen (Predictive Maintenance) zusätzliche Chancen zur Optimierung der betrieblichen Abläufe und zur Minimierung von Ausfallzeiten.

Für das Geschäftsjahr 2024-2025 hat der Konzern wiederum eine detaillierte Planung für Umsatz, Produktivität, Wertschöpfung und Ergebnis erstellt, deren Einhaltung anhand regelmäßig erstellter Soll-Ist-Vergleiche kontrolliert wird. Mit Hilfe monatlicher Leistungsmeldungen und Projektabrechnungen sowie wöchentlicher Baubesprechungen, in denen auch der Zahlungsstand der Projekte systematisch überprüft wird, werden die Bauvorhaben gesteuert und kontrolliert. Sich dessen bewusst lässt sich festhalten, dass die dittgen-Gruppe im Geschäftsjahr 2024-2025 einer Reihe an Risiken ausgesetzt sein wird, sich für die Gesellschaft jedoch auch einige Chancen bieten können. Die dittgen-Gruppe sieht sich gut gerüstet, die angesprochenen Risiken abwehren bzw. reduzieren zu können und die sich bietenden Chancen für die weitere gute Entwicklung des Unternehmens nutzen zu können.

 

Niederwörresbach, 27. November 2024

dittgen Holding GmbH

Geschäftsführung

Konzernbilanz

Aktiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Anlagevermögen 13.199.125,81 12.152.453,41
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 373.492,73 389.453,72
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 106.739,50 83.181,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 266.753,23 306.272,22
II. Sachanlagen 11.005.757,23 10.867.364,97
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.818.740,53 1.747.566,07
2. technische Anlagen und Maschinen 4.772.953,42 4.209.152,42
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.414.063,28 4.910.646,48
III. Finanzanlagen 1.819.875,85 895.634,72
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 972.999,68 6.339,68
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 226.795,04
3. Beteiligungen 62.500,00 62.500,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 784.376,17 600.000,00
B. Umlaufvermögen 13.464.730,79 13.894.335,18
I. Vorräte 1.992.332,30 2.229.471,26
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 136.750,12 166.058,13
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 13.634.395,88 14.262.968,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 93.398,63 96.815,82
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 11.872.212,33 12.296.370,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.094.873,61 5.429.474,79
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.323.469,36 3.959.293,12
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 546.794,39 225.980,17
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.224.609,86 1.244.201,50
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.377.524,88 6.235.389,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 175.634,95 248.286,70
D. Aktive latente Steuern 27.354,56 22.824,32
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 769.974,84 855.022,64
Bilanzsumme, Summe Aktiva 27.636.820,95 27.172.922,25

Passiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
B. Kapitalrücklage 3.600.000,00 3.600.000,00
C. Gewinnvortrag 2.761.817,01 1.933.500,00
D. Jahresüberschuss 325.086,98 823.374,74
E. Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung 1.439.093,29 1.525.009,31
F. Rückstellungen 1.823.319,30 2.349.561,41
1. Steuerrückstellungen 39.224,00 345.156,48
2. sonstige Rückstellungen 1.784.095,30 2.004.404,93
G. Verbindlichkeiten 17.662.504,37 16.916.476,79
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.782.542,70 9.748.034,83
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 748.156,29 2.128.932,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 9.034.386,41 7.619.102,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.771.015,40 1.828.387,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.771.015,40 1.828.387,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 489.387,50 1.001.318,44
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 489.387,50 1.001.318,44
4. sonstige Verbindlichkeiten 5.619.558,77 4.338.736,52
davon aus Steuern 365.551,71 295.448,67
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 20.105,35 3.821,02
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.819.508,77 3.538.736,52
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 800.000,00 800.000,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 27.636.820,95 27.172.922,25

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1. Umsatzerlöse 41.233.180,19 53.113.884,05
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -628.572,12 -7.473.637,00
3. sonstige betriebliche Erträge 3.017.719,85 1.949.868,37
4. Materialaufwand 18.407.208,49 21.862.018,05
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 8.419.177,70 9.838.615,67
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 9.988.030,79 12.023.402,38
5. Personalaufwand 16.314.053,89 16.601.251,91
a) Löhne und Gehälter 11.668.898,17 11.668.232,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.645.155,72 4.933.019,27
davon für Altersversorgung 73.433,25 59.874,19
6. Abschreibungen 2.434.040,99 2.201.924,01
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.434.040,99 2.201.924,01
7. übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 5.330.945,60 5.394.594,48
8. Erträge aus Beteiligungen 300.000,00 0,00
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 170.141,50 123.666,20
davon aus verbundenen Unternehmen 4.226,62 3.586,04
davon aus Abzinsung 86.979,72 91.910,48
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 200.000,00 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 585.829,79 322.257,29
davon an verbundene Unternehmen 0,00 5.705,52
davon aus Abzinsung 38.337,15 50.373,41
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 420.300,56 427.064,64
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 4.530,24 22.824,32
13. Ergebnis nach Steuern 400.090,10 904.535,24
14. sonstige Steuern 75.003,12 81.160,50
Jahresüberschuss 325.086,98 823.374,74

Konzernkapitalflussrechnung

2024
T€
2023
T€
1. Laufende Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteil anderer Gesellschater) 325 823
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.434 2.202
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -527 494
Sonstige Zahlungsunwirksame Auwendungen/Erträge 0 0
Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.249 2.594
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.026 -2.208
Zinsauwendungen/Zinserträge 616 199
Ertragssteuerauwand/-ertrag 76 76
Ertragssteuerzahlungen -496 -527
= Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.205 3.653
2. Investitionstätigkeit
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen -3.879 -4.110
Anpassung Konsoliderungskreis 0 0
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagevermögen 398 2.021
Erhaltene Zinsen 170 124
= Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -3.311 -1.965
3. Finanzierungstätigkeit
Einzahlung aus Eigenkapitalzuführung von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0 0
Kapitalanpassung Konsolidierungskreis 0 0
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 2.550 3.276
Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -2.515 -2.604
Gezahlte Zinsen -786 -322
= Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit -751 350
4. Finanzmittelbestand
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes -1.857 2.038
Finanzmittelbestand zum 31. März 2024 6.235 4.197
= Finanzmittelbestand am Jahresende 4.378 6.235

Konzerneigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
EUR
Kapitalrücklage
EUR
Gewinn-/Verlustvortrag
EUR
Konzernjahresüberschuss /-fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
EUR
Stand am 1. April 2023 25.000,00 3.600.000,00 1.933.500,00 0,00
Vortrag des letztjährigen Bilanzergebnisses 828.317,01 0,00
Gewinnausschüttung 0,00
Konzernjahresüberschuss 325.086,97
Stand am 31. März 2024 25.000,00 3.600.000,00 2.761.817,01 325.086,97
Eigenkapital des Mutterunternehmens Konzerneigenkapital
Summe
EUR
Summe
EUR
Stand am 1. April 2023 5.558.500,00 5.558.500,00
Vortrag des letztjährigen Bilanzergebnisses 828.317,01 828.317,01
Gewinnausschüttung 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 325.086,97 325.086,97
Stand am 31. März 2024 6.711.903,98 6.711.903,98

Konzernanhang für das Geschäftsjahr zum 31.3.2024

A. Allgemeine Hinweise

Das Mutterunternehmen ist unter der Firma Dittgen Holding GmbH mit Sitz in Niederwörresbach im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Kreuznach, HRB 23403 eingetragen.

Der vorliegende Konzernabschluss der Dittgen Holding GmbH wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften und unter Berücksichtigung der rechtsformspezifischen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Gemäß § 299 Abs. 1 HGB ist der Abschluss auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt und umfasst den Zeitraum vom 1. April 2023 bis 31. März 2024.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Zudem wurden zur besseren Verständlichkeit teilweise neue Posten eingefügt.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber mehreren nicht in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen wurden unter den Positionen Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis vorliegt, ausgewiesen.

Konsolidierungskreis

Die Dittgen Holding GmbH, Niederwörresbach, als Mutterunternehmen hält die nachfolgend aufgeführten Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen.

Im Rahmen der Vollkonsolidierung gemäß § 301 HGB wurden in den Konzernabschluss einbezogen:

Gesellschaft Anteil am Kapital der Tochterunternehmen
dittgen Bauunternehmen GmbH, Schmelz 100,0 %
Basis GmbH, Schmelz 100,0 %
trans GmbH, Schmelz 100,0 %
Gusskonzept GmbH 100,0 %

Die dittgen Bauunternehmen GmbH ist zu 50% an der AMASaar GmbH und als Kommanditist zu 50% an der AMASaar GmbH & Co KG, Schmelz beteiligt. Beide Gesellschaften wurden endkonsolidiert, da die übergeordnete Konzerngesellschaft die Kontrolle über die Gesellschaft hat. Dementsprechend wurde für die beiden Gemeinschaftsunternehmen, das Wahlrecht gem. DRS 27.11 ff. i.V.m. DRS 19.11 in Anspruch genommen.

Die 100%ige Tochtergesellschaft Mohr & Ost GmbH hat kein operatives Geschäft und ist in Liquidation. Sie wurde daher wegen Unwesentlichkeit nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung für die erstmals konsolidierten Gesellschaften wurde nach der Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss gem. § 301 Abs. 1 HGB vorgenommen. Dabei wird der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.

Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Ausleihungen und Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und anderen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen.

Aus dem Verkauf von Anlagevermögen zwischen Gesellschaften des Konzernverbundes sind Zwischengewinne in Höhe von € 30.317,00 entstanden, die im Konzern eliminiert wurden.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgten ausschließlich linear. Die Abschreibungen auf Zugänge der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgen zeitanteilig. Der aktivierte Geschäfts- und Firmenwert wird über 10 Jahre linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Erhaltene Investitionszuschüsse wurden bei den Anschaffungs- und Herstellungskosten in Abzug gebracht. Die Abschreibungen erfolgten ausschließlich linear. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind offen von den Vorräten abgesetzt, vom Ausweiswahlrecht gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB wurde insoweit Gebrauch gemacht.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Im Geschäftsjahr sind aus dem Verkauf von Anlagegütern innerhalb der Konzerngesellschaften Zwischengewinne in Höhe von € 30.317,00 entstanden. Hierfür sind aktive latente Steuern zu bilden. Bei einem Durchschnittssteuersatz von 30% (gruppenübergreifend) war ein Betrag von € 9.095,10 zu aktivieren. Die durchschnittliche Nutzungsdauer der Anlagegüter beträgt 5 Jahre. Über diesen Zeitraum sind die aktiven latenten Steuern ab dem Geschäftsjahr 2024/2025 aufzulösen. Unter Berücksichtigung der latenten Steuern aus Vorjahren ergib sich zum Stichtag ein Gesamtbetrag von € 27.354,56.

Als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung wird der übersteigende Betrag aus dem Zeitwert der Vermögensgegenstände und den Schulden aus Altersteilzeitverpflichtungen oder Altersversorgungsverpflichtungen ausgewiesen. Die Vermögensgegenstände sind dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen und dienen ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersteilzeitverpflichtungen oder Altersversorgungsverpflichtungen.

Die Rückstellungen für Pensionen beinhalten den Saldo aus dem Verpflichtungswert der Pensionszusage und dem Zeitwert des Deckungsvermögens der Rückdeckungsversicherung. Die Ermittlung der Pensionsrückstellung erfolgt auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach der Projected Unit Credit Methode.

Dabei wurden folgende Annahmen getroffen:

• 10-Jahreszinssatz (bei angenommener Restlaufzeit von 15 Jahren): 1,82 %
• Bezügedynamik und Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze: 0,00 %
• Gehaltstrend: 0,00 %
• Rententrend: 1,00 %
• Biometrische Rechnungsgrundlage RT 2018G Heubeck
• Fluktuation alters- und geschlechtsabhängig: 0,00 %

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr wurden entsprechend ihrer Laufzeit mit dem durch die Bundesbank vorgesehenen Zinssatz zum Bilanzstichtag abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (letzte Seite des Konzernanhangs) dargestellt. Der Posten Anteile an verbundenen Unternehmen enthält ausschließlich die nicht konsolidierten Anteile an Unternehmen.

Als Geschäfts- oder Firmenwert ist der aktive Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung der basis GmbH, Schmelz, in Höhe von TEUR 395 ausgewiesen. Die Nutzungsdauer beträgt gem. § 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 3 Satz 3 letzter Halbsatz HGB 10 Jahre. Die Abschreibung erfolgt linear.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.3.2024
TEUR
31.3.2023
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.323 3.959
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Forderungen an verbundene Unternehmen 0 0
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen 547 226
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 1.225 1.244
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
7.095 5.429
(0) (0)

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Beträge, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital von TEUR 25 entspricht dem bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten.

Die Kapitalrücklagen umfassen die der Muttergesellschaft.

Passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Der passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 1.439 resultiert aus der Erstkonsolidierung der dittgen Bauunternehmen GmbH und der trans GmbH gem. § 301 Abs. 3 Satz 1 HGB. Der Kaufpreis war niedriger als das anteilige neubewertete Eigenkapital der beiden Tochterunternehmen. Der Unterschiedsbetrag wird über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände erfolgswirksam in den Folgejahren aufgelöst (DRS 23.145). Die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer beträgt 20 Jahre.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Stand Verpflichtungswert
TEUR
Zeitwert Deckungsvermögen
TEUR
Rückstellung
TEUR
31.3.24 2.021 2.807 0

Bei der Berechnung der Pensionsverpflichtung wurde entsprechend § 253 Abs. 6 HGB mit einem 10-Jahreszins gerechnet. Aus der Gegenüberstellung der Pensionsverpflichtung zum 10-Jahreszinssatz und einer entsprechenden Verpflichtung zu dem bis 2015 geltenden 7-Jahreszinssatz ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von TEUR 3, der einer Ausschüttungssperre unterliegt.

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungsrisiken (TEUR 676), für Tantieme (TEUR 133), für nicht in Anspruch genommenen Urlaub der Arbeitnehmer (TEUR 509) und für Dienstjubiläen (TEUR 350) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel nachfolgend im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit Besicherung
Art der Verbindlichkeit Gesamt 31.3.2024
TEUR
unter 1 Jahr
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
davon über 5 Jahre
TEUR
Gesichert mit Gesamt 31.3.2024
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.783 748 6.715 2.320 1, 2, 3, 4 9.783
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.771 1.771
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 489 489
8
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 1.991 1.991
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.629 2.829 800
17.663 7.829 7.515 2.320 9.783
Restlaufzeit Besicherung
Art der Verbindlichkeit Gesamt 31.3.2023
TEUR
unter 1 Jahr
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
davon über 5 Jahre
TEUR
Gesichert mit Gesamt 31.3.2023
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.748 2.129 7.619 1, 2, 3, 4 9.748
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.829 1.829
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.001 1.001
87
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.500 1.500
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.839 2.039 800
16.916 8.498 8.419 9.748

1: Bürgschaft

2: Sicherungsübereignung von Fahrzeugen

3: Grundschuld

4: Abtretung von bestehenden und künftigen Ansprüchen aus Investitionszuschüssen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Darlehen. Gläubiger sind andere Unternehmen der Juchem-Gruppe, die nicht diesem Teilkonzern angehören.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag lagen sonstige finanzielle Verpflichtungen von Bedeutung in Höhe von TEUR 686 vor. Sie betreffen Leasingverpflichtungen und Mietkaufverpflichtungen.

Darüber hinaus sind keine weiteren für die Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen zu vermerken.

Wesentliche nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte liegen zum Bilanzstichtag nicht vor.

Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

D. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Da die Tochtergesellschaft nahezu ausschließlich für dittgen Bauunternehmen GmbH arbeiten erbringt der Konzern fast ausschließlich Bauleistungen im Bereich des Straßenbaus und Kanalbaus.

Außergewöhnliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind als außerordentliche Aufwendungen Risikovorsorgen Gewährleistung, Zuführungen zu Rechnungskürzungen/Einzelwertberichtigung in Höhe von T€ 2.245 enthalten.

Abschlussprüferhonorare

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 30.

E. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer des Mutterunternehmens war im Berichtsjahr bestellt:

Thilo Mathias Juchem, Kaufmann

Philip Christopher Wild, Dipl.-Wirtschaftsingenieur

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Auszubildende) betrug:

2024 2023
Gewerbliche Arbeitnehmer 192 178
Angestellte 49 48
Gesamt 241 226

Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB

Für die Tochterunternehmen, dittgen Bauunternehmen GmbH, trans GmbH und basis GmbH, wird für Zwecke der Offenlegung und Prüfung von der Befreiungsmöglichkeit Gebrauch gemacht. Die Gesellschafterbeschlüsse und der Konzernabschluss der Muttergesellschaft werden beim Bundesanzeiger zur Veröffentlichung eingereicht.

Gewinnverwendungsvorschlag der Muttergesellschaft

Die Geschäftsführung der Dittgen Holding GmbH schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Niederwörresbach, den 27. November 2024

Die Geschäftsführung

Konzernanlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.04.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Abgänge aus Konsolidierung
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 732.226,41 59.452,77 0,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 395.189,97 0,00 0,00 0,00
Summe immaterieller Vermögensgegenstände 1.127.416,38 59.452,77 0,00 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.963.793,08 141.040,38 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 14.038.721,77 1.738.283,89 673.028,08 30.317,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.300.180,50 773.359,14 827.314,25 0,00
Summe Sachanlagen 32.302.695,35 2.652.683,41 1.500.342,33 30.317,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.339,68 1.166.660,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 226.795,04 0,00 42.418,87 0,00
Beteiligungen 62.500,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 600.000,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 895.634,72 1.166.660,00 42.418,87 0,00
Summe Anlagevermögen 34.325.746,45 3.878.796,18 1.542.761,20 30.317,00
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.03.2024
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 791.679,18
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 395.189,97
Summe immaterieller Vermögensgegenstände 0,00 1.186.869,15
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 6.104.833,46
technische Anlagen und Maschinen 0,00 15.073.660,58
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 12.246.225,39
Summe Sachanlagen 0,00 33.424.719,43
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.172.999,68
Ausleihungen an verbundenen Unternehmen -184.376,17 0,00
Beteiligungen 0,00 62.500,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 184.376,17 784.376,17
Summe Finanzanlagen 184.376,17 2.019.875,85
Summe Anlagevermögen 184.376,17 36.631.464,43
kumulierte Abschreibungen 01.04.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.03.2024
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 649.044,91 35.894,77 0,00 0,00 0,00 684.939,68
Geschäfts- oder Firmenwert 88.917,74 39.519,00 0,00 0,00 0,00 128.436,74
Summe immaterieller Vermögensgegenstände 737.962,65 75.413,77 0,00 0,00 0,00 813.376,42
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.216.227,01 69.865,92 0,00 0,00 0,00 4.286.092,93
technische Anlagen und Maschinen 9.829.569,35 1.140.912,89 0,00 669.775,08 0,00 10.300.707,16
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.389.534,02 1.147.848,41 0,00 705.220,32 0,00 7.832.162,11
Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 21.435.330,38 2.358.627,22 0,00 1.374.995,40 0,00 22.418.962,20
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 200.000,00 0,00 0,00 0,00 200.000,00
Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 22.173.293,03 2.434.040,99 0,00 1.374.995,40 0,00 23.232.338,62
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.03.2024
Euro
Buchwert 31.03.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 106.739,50 83.181,50
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 266.753,23 306.272,22
Summe immaterieller Vermögensgegenstände 0,00 373.492,73 389.453,72
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.818.740,53 1.747.566,07
technische Anlagen und Maschinen 0,00 4.772.953,42 4.209.152,42
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 4.414.063,28 3.207.300,31
Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 11.005.757,23 9.164.018,80
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 972.999,68 6.339,68
Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 226.795,04
Beteiligungen 0,00 62.500,00 62.500,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 784.376,17 600.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.819.875,85 895.634,72

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.4.2023 - 31.3.2024

Der Betrag der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern beträgt 17.760,75 EUR. Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.991.276,59 EUR.

1.4.2022 - 31.3.2023

Der Betrag der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern beträgt 0,00 EUR. Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.500.000,00 EUR.

Außerplanmäßige Abschreibungen beim Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen zur Vorwegnahme künftiger Wertschwankungen

1.4.2023 - 31.3.2024

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 200.000,00 EUR.

1.4.2022 - 31.3.2023

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 0,00 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.02.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Dittgen Holding GmbH Niederwörresbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Dittgen Holding GmbH Niederwörresbach und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, die Konzernkapitalflussrechnung und den Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Dittgen Holding GmbH Niederwörresbach für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. März 2024 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

• holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Idar-Oberstein, 30. Januar 2025

ROLAND & MAUS TREUHAND GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Jochen Grammes, Wirtschaftsprüfer

gez. Ralf Reinhard, Wirtschaftsprüfer

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