Wienerberger Deutschland Grundstücksverwaltungs GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Boldt seit 16.1.2025 | Geschäftsführer |
Burkhard Peter Ulrich Theuerkauf seit 27.3.2024 | Prokura |
Reinhard Schwabe seit 5.4.2019 | Geschäftsführer |
Peter Dr. Horn seit 25.9.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Wienerberger AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CREATON Produktions GmbHWertingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023I. Grundlagen des UnternehmensDie Creaton Produktions GmbH (kurz: CPG) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Creaton GmbH (kurz: CREATON), Wertingen. Die CREATON gehörte im Jahr 2023 unmittelbar zur Clay Tiles Europe SAS, Suresnes, Frankreich. Dadurch gehörte die CPG im Jahr 2023 mittelbar zur Terreal Gruppe. Die Wienerberger GmbH, Hannover, erwarb am 29.02.2024 die CREATON. Seitdem gehört die CREATON unmittelbar und damit die CPG mittelbar zur Wienerberger GmbH, Hannover, und mittelbar zur Wienerberger AG, Wien. Die CPG ist eine Produktionsgesellschaft von Tondachziegeln. Sie betreibt insgesamt 6 tonziegelproduzierende Standorte. Die CPG führt dort die Ziegelproduktion in eigenem Namen und Risiko durch. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft konzentriert sich auf die Fertigung von bereits entwickelten Produkten. Produktentwicklungsaktivitäten werden von der CREATON durchgeführt. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Konjunkturelle Rahmenbedingungen Das Wirtschaftswachstum in Deutschland ging 2023 preisbereinigt um 0,3 % zurück und lag damit unter dem Niveau des Vorjahres (1,8 %). Für das Wirtschaftsjahr 2024 wird eine leichte positive Wachstumsrate von 0,2 % prognostiziert. Eine ähnliche Entwicklung wird für den Euroraum erwartet. Die großen Volkswirtschaften Frankreich, Italien und Spanien haben im Jahr 2023 alle positiven Wachstumsraten erzielt. Entwicklung der Branche Im Jahr 2023 hat sich die Lage in der Bauindustrie aufgrund der Zinswende und des Inflationsgeschehen negativ entwickelt. Der Auftragseingang ist im Bauhauptgewerbe im November 2023 um 7,4 % im Vergleich zum Vorjahresmonat zurückgegangen. Die Anzahl der Genehmigungen für Neubauwohnungen gingen 2023 um 26,6 % zurück. Im Bereich Ein- und Zweifamilienhäuser war ein Rückgang von 39,1 % (bei Einfamilienhäusern) und von 48,3 % (bei Zweifamilienhäusern) gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum zu verzeichnen. Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 80,2 Mio. (Vj. EUR 135,2 Mio.) sind gegenüber dem Vorjahr 2022 um EUR 55,0 Mio. gesunken. Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen durch die auftragsbedingten Werksstillstände zu begründen. Ergebnisentwicklung Das Ergebnis nach Steuern in Höhe von EUR - 12,6 Mio. ist aufgrund des gefallenen Auftragsvolumens gegenüber dem Vorjahr (EUR 14,6 Mio.) deutlich gesunken. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme ist auf EUR 37,1 Mio. (Vj. EUR 50,2 Mio.) gesunken. Auf der Aktivseite sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um EUR 3,4 Mio. gesunken. Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen insgesamt von EUR 32,2 Mio. auf EUR 20,1 Mio. gesunken. Die Rückstellungen verminderten sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,8 Mio. auf EUR 8,8 Mio. Die Eigenkapitalquote ist auf 20,8 % gestiegen (Vj. 15,4 %). Das Jahresergebnis wird aufgrund des Gewinnabführungsvertrages von der Creaton GmbH ausgeglichen. Finanzlage Seit Dezember 2020 finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus eigenen Mitteln, sowie einem Darlehen der CREATON über EUR 5,0 Mio. Im Jahr 2023 kam es zu einer Zwischenfinanzierung über EUR 8,5 Mio. aus einem weiteren Darlehen der CREATON, welches zu Beginn 2024 zurückgeführt wurde. Die Geschäftsführung plant die Liquiditätsplanung der CREATON und CPG gesellschaftsübergreifend unter Berücksichtigung der eigenen Mittel und weitere Darlehen von CREATON Schwestergesellschaften. Für den laufenden Geschäftsbetrieb und die laufenden Investitionen in das operative Geschäft sind die derzeitigen eigenen Mittel sowie der operative Cashflow ausreichend. Investitionen Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 beliefen sich die Anlagenzugänge für immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen auf EUR 0,8 Mio. Sie beinhalten Ersatzbeschaffungen und Großreparaturen. Ertragslage Die Umsatzerlöse lagen mit EUR 80,2 Mio. gegenüber dem Vorjahr um EUR 55,0 Mio. niedriger. Dies ist im Wesentlichen bedingt durch den starken Auftragsrückgang und die damit einhergehende niedrigere Produktionsauslastung. Aufgrund der dauerhaft geringen erwarteten Auslastung des Standortes Guttau wurde, um die Vermögenswerte richtig darzustellen, eine Sonderabschreibung in Höhe von EUR 2,5 Mio. vorgenommen. Die Materialaufwandsquote liegt durch den starken unterjährigen Preisanstieg im Energie- und Rohstoffmarkt (Materialaufwand/Gesamtleistung) mit 54,6 % um 0,7 Prozentpunkte über dem Vorjahr (53,8 %). Im aktuellen Kalenderjahr war kein Werk voll ausgelastet. Eine zusätzliche Forderung in Höhe von TEUR 700 wurde für die zu erwartende Energiesteuererstattung (Gaspreisbremse) gebildet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von EUR 25,3 Mio. (Vj. EUR 21,7 Mio.) sind gestiegen. Das Ergebnis nach Steuern beträgt EUR - 12,7 Mio. und hat sich somit um EUR 27,2 Mio. verschlechtert. Das Ergebnis wird durch die CREATON, aufgrund eines bestehenden Gewinnabführungs- und Verlustausgleichsvertrages ausgeglichen. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung des Unternehmens werden unverändert die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung herangezogen. 3. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Produktion und Beschaffung Die CPG betreibt eigenständig 6 tonziegelproduzierende Standorte. Zu dem im Eigentum befindlichen Standort Guttau wurden Produktionen an 5 weitere Standorte im Rahmen eines Teilbetriebspachtvertrages an die CPG von der CREATON gepachtet. Die CPG führt dort die Ziegelproduktion in eigenem Namen und Risiko durch. Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter sank im Jahr 2023 auf 413 gegenüber dem Vorjahr 435 ab. Der Personalrückgang resultiert aus nicht nachbesetzten Stellen in Folge der geringeren Produktionsauslastung. Durch Qualifizierungsmaßnahmen sowohl in der Fertigung als auch in den indirekten Bereichen, sichern wir die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter. III. Risiken und ChancenRisikomanagementziele und -methoden Die Gesellschaft war in die international übergreifende Kontrollmechanismen der Terrealgruppe eingebunden. Ab 2024 ist die Gesellschaft in die Kontrollmechanismen der Wienerberger AG integriert. Darüber hinaus erfassen Verantwortliche in allen Bereichen des Unternehmens potenzielle Unternehmensrisiken, die mit der Geschäftsleitung und den Führungskräften des Unternehmens besprochen werden. Sofern bestehende Risiken bilanzierungsfähig waren, wurden entsprechende Rückstellungen gebildet. Risiken Die nachfolgend dargestellten Risiken werden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Es ist weiterhin mit einer deutlich angespannten Marktlage zu rechnen. Daher wird die Gesellschaft weiterhin in einem Markt agieren, der unter den vorhandenen Produktionskapazitäten liegt. Durch die Ungleichheit zwischen Angebot und Nachfrage ist mit Preisdruck auf das Produktportfolio zu rechnen. Die Gesellschaft versucht dem mit angepassten Produktionsmengen zu begegnen. Die Preise für Energie stabilisieren sich auf einem Niveau unter 2023. Dementgegen wirken gestiegenen Preisen von Rohstoffen, Dienstleistungen und Vorprodukten, was zu einer höheren Kostenbelastung für das Unternehmen führt. Weiterhin ist die Infrastruktur aufgrund der anhaltend niedrigen Nachfrage nicht vollständig ausgelastet. Dies wurde bereits in den Preisen für das Jahr 2024 berücksichtigt. Die Gesellschaft plant die Kostenanstiege zwar weiterzureichen, jedoch besteht das Risiko, dass aufgrund einer abnehmenden Nachfrage, Kostenbestandteile durch die Gesellschaft getragen werden. Es wird durch fixierte Liefer- und Leistungsvereinbarungen versucht dem bestmöglich entgegenzuwirken. Die Situation wird laufend überwacht. Die Produktion von Tonprodukten erfordert spezifisches Know-How, welches durch konsequente Aus- und Weiterbildung gesichert wird. Aus- und Weiterbildung hat auch bei der Gewinnung und Qualifizierung von Fach- und Führungskräften eine besonders hohe Bedeutung. Um IT-Risiken zu verhindern, sichern wir uns durch umfangreiche Datensicherheitslösungen, physische Schutzvorkehrungen und redundante Systeme in wichtigen Teilbereichen unter Einbeziehung der IT Security-Abteilung der Terrealgruppe ab. Bestandsgefährdende Risiken sehen wir für die Gesellschaft gegenwärtig nicht. Chancen Die nachfolgend dargestellten Chancen der künftigen Entwicklung werden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Durch mittelbare Zugehörigkeit zur Wienerberger Gruppe ergibt sich zusätzliches Absatzpotential innerhalb der Gruppengesellschaften. Durch die Bündelung der Produktionsaktivitäten in der CPG seit dem 2019 konnte ein Erfahrungsaustausch im Produktionsnetzwerk sichergestellt werden und so die Effizienz in den Werken gesteigert werden. Durch die derzeit hohen Preise für Gas und die weiterhin steigend erwarteten Kosten für CO 2 _Emission machen Investitionen in eine Emissionsreduktion deutlich attraktiver. Optimierungen im Bereich des Energiebedarfs können zu Verbrauchsreduktionen führen und damit einen Teil der tendenziell ansteigenden Energiekosten kompensieren. Im Dezember 2022 hat die Wienerberger AG eine verbindliche Kaufabsicht für Terreal und die CREATON Gesellschaften in Deutschland abgegeben. Am 29.02.2024 konnten alle Voraussetzungen erfüllt werden und die CREATON von der Wienerberger GmbH übernommen werden. Durch die Gruppenzugehörigkeit ergeben sich Anknüpfungspunkte im Bereich der Beschaffung und dem Zugang zu industriespezifischem Know-How. Insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Verpflichtungen zur Emissionsreduzierung ergeben sich für die Gesellschaft mittelfristig mögliche Potentiale. IV PrognoseberichtAufgrund der inflationsbedingt gestiegenen Herstellkosten und Preisen für Baumaterialien und der von der EZB vollzogenen Zinswende ist mit keiner Wiederbelebung im Neubau von Einfamilienhäusern zu rechnen. Im Bereich der Sanierungen im Bestand wird ebenfalls nicht mit einer signifikanten Trendumkehr gerechnet. Für das Jahr 2024 erwarten wir eine leicht steigende Umsatzentwicklung gegenüber 2023. Wir gehen davon aus, dass die Produktionskosten, bedingt durch eine Entspannung bei den Energiepreisen, sinken werden. Für den Bereich der PV-Lösungen erwarten wir weiterhin steigende Umsätze durch erhöhte Absätze. Im Jahr 2024 werden wir weiter konsequent die Preiserzielung am Markt überwachen und weiter an der Verfeinerung der Pricing Policy arbeiten. Nachdem unerwarteten Markteinbruch im Jahr 2023 hat sich die Gesellschaft entsprechend vorbereitet in dem veränderten Marktumfeld zu agieren. Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 deutliche Verbesserung des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis wird sich allerdings auch im Jahr 2024 im negativen Bereich bewegen. Für die kommenden beiden Geschäftsjahre erwarten wir eine schrittweise Stabilisierung, bezogen auf die Vermögens- und Finanzlage. Aufgrund der geopolitischen Lage und einer weiterhin über den Zielwerten vorhanden Inflation, sind Einschätzungen schwer zu treffen und mit Unsicherheitsfaktoren behaftet, die weder innerhalb des Kontrollbereiches der Gesellschaft liegen noch präzise Einschätzungen ermöglichen. Dies kann dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den hier getroffenen Aussagen abweichen. Die Geschäftsleitung hält zum jetzigen Zeitpunkt nach wie vor an Ihren Zielen für das Geschäftsjahr 2024 fest.
Wertingen, den 31. März 2024 Creaton Produktions GmbH Die Geschäftsführer Dr. Sebastian Dresse Reinhard Schwabe Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Allgemeine AngabenDie Gesellschaft Creaton Produktions GmbH mit Sitz in Wertingen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter der Nummer HRB Nr. 32927 eingetragen. Als Alleingesellschafterin hält die Creaton GmbH, Wertingen, alle stimmberechtigten Stimmanteile an der Creaton Produktions GmbH. Mit der Creaton GmbH als Organträgerin besteht seit 2018 ein Gewinnabführungsvertrag. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs in der zurzeit geltenden Fassung sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Es gelten die Vorschriften für große Gesellschaften. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Die Terreal Holding SAS/Frankreich, erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen, in den die Creaton Produktions GmbH bis zum 31. Dezember 2023 einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, wie sie in der EU anzuwenden sind. Der Konzernabschluss ist auf der Internetadresse https://www.greffe-tc-nanterre.fr/ unter der Nummer 483 473 344 abrufbar. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer, im Zugangsjahr zeitanteilig, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Patente werden über 10 Jahre abgeschrieben; alle übrigen Rechte über 3 bis 5 Jahre. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Zinsen für Fremdkapital werden nicht einbezogen. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken, technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 25 Jahren abgeschrieben. Massive Geschäfts- und Fabrikgebäude werden zwischen 8 und 30 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert bis EUR 250 werden im Jahr der Anschaffung als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von EUR 250 bis EUR 1.000 wurden aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz in einen steuerlichen Sammelposten eingestellt und linear über fünf Jahre einheitlich abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sind die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen, erfolgt eine Wertaufholung. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Ausleihungen werden mit dem Nennwert bilanziert. Für Finanzanlagen, deren Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sind die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung entfallen, erfolgt eine Zuschreibung. Die Vorräte inklusive der darin enthalten erworbenen Emissionsrechte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt nach dem Durchschnittswertverfahren. Die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse umfassen neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung. Fremdkapitalzinsen wurden nicht berücksichtigt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalbetrag bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung entsprechend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten, die zugleich dem Zeitwert entsprechen, angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen werden über die Nutzungsdauer der entsprechenden Anlagengüter aufgelöst. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Verwendung der Heubeck'schen Richttafeln 2018 ermittelt. Für die Abzinsung wurde gemäß § 253 Abs. 2 HGB pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82% p.a. angesetzt (Vj. 1,78%). Der Rententrend wurde mit 2,00% p.a. für Altzusagen und 1,00% p.a. für Neuzusagen ab 2011 berücksichtigt. Eine Berücksichtigung von Lohn- und Gehaltssteigerungen ist für Altzusagen aufgrund von Festbeträgen nicht erforderlich, für die Neuzusagen ab 2011 wurde in der Berechnung des Geschäftsjahres 2023 ein Gehaltstrend von jährlich 2,75% unterstellt. Da die Mitarbeiter in der Regel lange im Unternehmen beschäftigt bleiben, wurde auf die Berücksichtigung einer Fluktuationsrate verzichtet. Die ausschließlich zur Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Bei dem Deckungsvermögen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen und Fondsanteile (Wertpapiere). Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Zukünftig erwartete Kostensteigerungen werden ebenfalls berücksichtigt. Die Rückstellungen für Dienstjubiläen werden für die erbrachten Dienstzeiten nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf der Grundlage des modifizierten Teilwertverfahrens mit einem Rechnungszins von 1,75% p.a. (durchschnittlicher Marktzinssatz der letzten sieben Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zum 31. Dezember 2023) ermittelt. Jährliche Gehaltssteigerungen wurden aufgrund der fixen Beträge nicht berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
1) Werte beziehen sich auf einen vorläufigen und untestierten Jahresabschluss zum 31.12.2023. Das Vorratsvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 13.036 auf TEUR 12.575 gesunken. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 15.768 (Vj. TEUR 19.176) enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen Gesellschafter aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.674 (Vj. TEUR 18.151), aus umsatzsteuerlicher Organschaft von TEUR 541 (Vj. TEUR 1.025) sowie eine Forderung aus Verlustübernahme in Höhe von TEUR 12.653 (Vj. TEUR 0). In den sonstigen Vermögensgegenständen von TEUR 4.002 (Vj. TEUR 3.906) sind im Wesentlichen Energiesteuererstattungsansprüche enthalten, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Das Stammkapital beträgt TEUR 150 und ist von der Gesellschafterin, der Creaton GmbH, voll erbracht worden. Die Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 6.624 (Vj. TEUR 6.348) ergeben sich aus der Verrechnung der Erfüllungsbeträge aus den Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 8.058 (Vj. TEUR 7.713) mit dem beizulegenden Zeitwert des Planvermögens von TEUR 1.433 (Vj. TEUR 1.365). Die Anschaffungskosten des Planvermögens belaufen sich auf TEUR 1.433. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 137 (Vj. TEUR 602), welcher der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB unterliegt. Die ausschüttungsgesperrten Beträge sind jedoch durch die frei verfügbaren Rücklagen vollständig gedeckt. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.144 (Vj. TEUR 3.182) betreffen im Wesentlichen die Rückstellungen für Erfolgsabhängige Vergütung (TEUR 146, Vj. TEUR 217), das Defizit der nicht frei zugeteilte CO 2 -Rechte (TEUR 950; Vj. TEUR 975), Jubiläen (TEUR 567, Vj. TEUR 603), Zeitguthaben der Mitarbeiter (TEUR 59, Vj. TEUR 207), ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 318, Vj. TEUR 319) sowie Urlaubsansprüche (TEUR 171; Vj. TEUR 183). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 16.233 (Vj. TEUR 20.888) bestehen im Wesentlichen aus einem Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 13.500 (Vj. TEUR 5.000) und Zinsen aus einem Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 221 (Vj. TEUR 94) sowie TEUR 2.512 (Vj. TEUR 838; Vj. EAV TEUR 14.581) aus Lieferungen und Leistung. Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und HaftungsverhältnisseDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
Die kurzfristigen Miet- und Leasingverträgen betreffen im Wesentlichen Kraftfahrzeuge, Büro- und Geschäftsausstattung, Maschinen sowie Dienstleistungs- und Wartungsverträge. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Teilbetriebspachtung von Produktionen an fünf Standorten von der Creaton GmbH. Die Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen die Weiterbelastung von Projektkosten und allgemeine Dienstleistungen. Durch die Nutzung von Leasingverträgen wird die Bilanzsumme verringert und die Eigenkapitalquote verbessert. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Besondere Risiken aus den Leasingverhältnissen sind nicht ersichtlich. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 80.201 (Vj. TEUR 135.195) werden fast ausschließlich aus dem Verkauf von Dachziegeln und anderen Tonprodukten an die Creaton GmbH erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 3.392 (Vj. TEUR 1.370) enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 919 (Vj. TEUR 382). Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 73.701 um TEUR 27.965 auf TEUR 45.736 aufgrund der Unterauslastung der Werke gesunken. In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.554 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendung in Höhe von TEUR 0,3 (Vj. TEUR 1). NachtragsberichtDarüber hinaus gab es nach Abschluss des Berichtsjahres bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses einen Vorgang von besonderer Bedeutung, der sich auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft auswirken kann. Die zuständige Antragsbehörde für Energiesteuererstattungen (Gaspreisbremse) hat nach dem Geschäftsjahresende die Creaton Produktions GmbH darauf hingewiesen, dass sie für das Jahr 2023 eine Erstattung in Höhe von TEUR 700 erwarten kann. Dies wurde entsprechend noch im Wirtschaftsjahr 2023 erfasst. Durch die aktuellen geopolitischen Spannungen und dem Angriffskrieg Russlands ggü. der Ukraine herrscht hohe Unsicherheit am Gas- und Rohstoffmarkt. Störungen in den Lieferketten und Verfügbarkeitsengpässe führen zu steigenden Preisen. Es kann derzeit nicht abgesehen werden ob hier mittelfristig ein Einfluss auf den Geschäftsverlauf entsteht. Sonstige AngabenGeschäftsführer Die Geschäftsführung bestand im Geschäftsjahr aus
Die Geschäftsführer beziehen von der Gesellschaft keine Bezüge. Während des Geschäftsjahres waren in der Gesellschaft ohne Auszubildende durchschnittlich 413 (Vj. 435) Personen beschäftigt, davon 365 (Vj. 386) als gewerbliche Mitarbeiter und 48 (Vj. 49) als Angestellte. Das Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 62,5 und betrifft Abschlussprüfungsleistungen (TEUR 51) und andere Bestätigungsleistungen (TEUR 11,5) (im Vorjahr Verweis auf § 285 Nr. 17 HGB).
Wertingen, den 31. März 2024 Creaton Produktions GmbH Die Geschäftsführer Dr. Sebastian Dresse Reinhard Schwabe Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CREATON Produktions GmbH, Wertingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CREATON Produktions GmbH, Wertingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CREATON Produktions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 26. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stephan Schims, Wirtschaftsprüfer ppa. Christian Storms, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 17. Oktober 2024 festgestellt. |
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