aio IT for Logistics GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Michael Heinold seit 9.4.2001 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ISC Innovative Systems Consulting AktiengesellschaftKolbermoorJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022BILANZAKTIVA
ANHANGA. Rechnungslegungsgrundsätze Die ISC Innovative Systems Consulting Aktiengesellschaft mit Sitz in Kolbermoor wird beim Amtsgericht Traunstein in Abteilung B unter der Nummer 13256 geführt. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile zugehöriger Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten. Die künftig zu verrechnenden Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von vier Jahren vorgenommen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 18 Jahren. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800 Euro (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bzw. Barwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden handelsrechtlich gemäß § 253 Abs. 4 i. V. m. Abs. 1 HGB nach dem strengen Niederstwertprinzip mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Börsenkurs am Bilanzstichtag bewertet. Das in den Rechnungsabgrenzungsposten enthaltene Disagio wird linear über den Zeitraum der Zinsbindung des entsprechenden Darlehens abgeschrieben. Die Rücklage für Anteile an einem herrschenden Unternehmen bemisst sich nach der Höhe der Anschaffungskosten für die Anteile an einem herrschenden Unternehmen, ggf. abzüglich vorgenommener Abschreibungen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Forderungen Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von EUR 836.736,76 (i. V. EUR 720.151,12) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 0,00) sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesen. Unter den Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind in Höhe von EUR 177.724,34 (i.V. EUR 221.440,53) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 0,00) sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesen. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag in Höhe von EUR 27.592,01 (i.V. EUR 27.592,01) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. 2. Flüssige Mittel Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 3. Aktien und Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 100.000,00. Dieses setzt sich aus 100.000 Namensstückaktien zu je EUR 1,00 zusammen. Gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegt die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände (unter Berücksichtigung der gebildeten passiven latenten Steuern) in Höhe von EUR 165.513,50 (i. V. EUR 232.283,91) einer Ausschüttungssperre. Die Gewinnrücklagen entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt: Rücklage für Anteile an einem herrschenden Unternehmen:
Im Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.211.930,99 (i. V. EUR 2.740.031,83) ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.590.031,83 (i. V. EUR 2.279.649,73) enthalten. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 508.697,23 sind durch selbstschuldnerische Bürgschaften sowie Grundschulden des Vorstandes, die Sicherungsübereignung von Kraftfahrzeugen und Gegenständen der Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie die Verpfändung des Wertpapierdepots gesichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten in Höhe von EUR 47.308,23 (i. V. EUR 71.349,30) Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer und in Höhe von EUR 2.169,21 Verbindlichkeiten aus Steuern. In den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein Betrag in Höhe von EUR 311.197,52 (i. V. EUR 311.197,52) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr und über gleichzeitig fünf Jahren enthalten. Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf insgesamt EUR 492.126,10 und setzen sich aus Mietverpflichtungen (EUR 175.263,94), Leasingverpflichtungen für Kraftfahrzeuge (EUR 120.386,07) und Leasingverpflichtungen für Betriebs- und Geschäftsausstattung (EUR 196.476,09) zusammen. Verpflichtungen mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufwendungen für Altersversorgung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 4.144,74 (i. V. EUR 7.716,50) enthalten. Es sind zudem Zinsaufwendungen für die betriebliche Altersversorgung in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 14.931,94) entstanden. 2. Verbundene Unternehmen Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 7.764,09 (i. V. EUR 11.021,23) verbundene Unternehmen. 3. Kursgewinne und -verluste Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten unrealisierte und realisierte Kursgewinne in Höhe von EUR 6.293,68. (i. V. EUR 11.573,29). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unrealisierte und realisierte Kursverluste in Höhe von EUR 3,68 (i. V. EUR 4.091,55). 4. Steuern vom Einkommen Die Steuern vom Einkommen enthalten Aufwendungen aus der Bildung passiver latenter Steuern in Höhe von EUR 35.172,37 saldiert mit Erträgen aus der Auflösung passiver latenter Steuern in Höhe von EUR 37.436,58. C. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse Die ISC Innovative Systems Consulting Aktiengesellschaft, Kolbermoor (kurz: ISC AG), hält Anteile in Höhe von 49 % an der Firma IQ4B GmbH, Schechen (Unternehmensgegenstand: Vermietung und IT-Beratung). Deren Stammkapital beträgt EUR 25.000,00, woran die ISC AG mit EUR 12.250,00 beteiligt ist. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2020/2021 der IQ4B GmbH, Schechen, beträgt EUR 49.000,00; das Eigenkapital zum 30. Juni 2021 EUR 166.090,66. Der Jahresabschluss 2021/2022 der IQ4B GmbH ist zum Jahresbericht der ISC AG noch nicht verfügbar. Die ISC AG, Kolbermoor, hat 100 % der Anteile an der Firma ISG Informatik Service GmbH, Stephanskirchen (Unternehmensgegenstand: Handel, Vertrieb und Betreuung von IT-Netzwerken und Telefonanlagen) gemäß Notarvertrag vom 18.10.2016 erworben. Deren Stammkapital beträgt EUR 60.000,00. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2021 der ISG Informatik Service GmbH beträgt EUR -77.705,85; das Eigenkapital zum 31. Dezember 2021 EUR 90.477,01. Der Jahresabschluss 2022 der Firma ISG Informatik Service GmbH ist zum Jahresbericht der ISC AG noch nicht verfügbar. Die ISC AG, Kolbermoor, hielt 37.500 Aktien der SemTrac Consulting AG, Stephanskirchen (Unternehmensgegenstand: Beratung und Full-Service-IT-Dienstleister für die Immobilienwirtschaft) zu einem Nennbetrag von jeweils 1,00 EUR gemäß Notarvertrag vom 17.01.2017. Zum 01.01.2020 verschmolz die SemTrac AG mit der Boreales GmbH zur Ascavo AG, die Gesellschaft hat ein Stammkapital von EUR 200.000,00. Am vorbezeichneten Grundkapital hält die ISC AG 10,125 %. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2020 der Ascavo AG beträgt EUR 1.219.137,04; das Eigenkapital zum 31. Dezember 2021 EUR 3.738.714,76. Der Jahresabschluss 2022 der Ascavo AG ist zum Jahresbericht der ISC AG noch nicht verfügbar. Die ISC AG, Kolbermoor, hat 100 % der Aktien der Eridea AG, Kolbermoor (Unternehmensgegenstand: Softwareentwicklung und technisches Projektmanagement) gemäß Notarvertrag vom 05.12.2017 erworben. Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2021 der Eridea AG beträgt EUR 70.088,04; das Eigenkapital zum 31. Dezember 2021 EUR 125.088,04. Der Jahresabschluss 2022 der Eridea AG ist zum Jahresbericht der ISC AG noch nicht verfügbar Die ISC AG, Kolbermoor, hält 26.000 Aktien der Inn2 AG, Rosenheim (Unternehmensgegenstand: IT Consulting) zu einem Nennbetrag von jeweils EUR 1,00 gemäß Notarvertrag vom 28.04.2021. Am vorbezeichneten Grundkapital hält die ISC AG 52 %. Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2022 der Inn2 AG beträgt EUR 249.389,87; das Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 EUR 304.389,87. 2. Rechtliche Verhältnisse Die ISC AG (Staatsstraße 13, 83059 Kolbermoor, Amtsgericht Traunstein HRB 13256) entstand gemäß Umwandlungsbeschluss vom 24. August 2000 (UR-Nr. S 2496/2000 des Notars Dr. Spiegelberger, eingetragen im Handelsregister am 12. Dezember 2000) aus der am 26. Januar 1998 gegründeten ISC Innovative Systems Consulting GmbH, Kolbermoor. Gegenstand des Unternehmens ist die Unternehmensberatung sowie die Anwendungs- und Organisationsberatung, die Erstellung und der Vertrieb von Hard- und Software sowie die Schulung für Anwendungsprogramme, ferner Einrichtung und Betreuung von betrieblichen Informationssystemen und alle hiermit in Zusammenhang stehenden Geschäftstätigkeiten. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr, das voll eingezahlte Grundkapital beträgt EUR 100.000,00. 3. Organe der Gesellschaft Vorstand ist: Peter Heinold (Dipl.-Wirtschaftsingenieur), Kolbermoor Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen: Adolf Geidobler (Dipl.-Ingenieur), Schechen (Vorsitzender) Carsten Hoymann (Dipl.-Wirtschaftsingenieur), München Klaus Rechenauer (Kaufmann), Schechen 4. Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 um eine Person verringert. Zum 31.12.2022 waren 39 Personen bei der ISC AG beschäftigt, in 2022 gesamtdurchschnittlich 40 Personen. 5. Aktionärsstruktur Die ISC Business Technology AG, Illnau-Effretikon/Schweiz, besitzt direkt eine Mehrheitsbeteiligung an der Gesellschaft. 6. Schlusserklärung gemäß § 312 Abs. 3 AktG Die ISC Business Technology AG, Illnau-Effretikon/Schweiz, ist beherrschendes Unternehmen der ISC Innovative Systems Consulting Aktiengesellschaft, Kolbermoor. Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG für das Geschäftsjahr 2022 einen Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt und darin folgende Schlusserklärung abgegeben: "Die Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass die Rechtsgeschäfte und Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden." D. GewinnverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, der Hauptversammlung zu empfehlen, den handelsrechtlichen Bilanzgewinn 2022 in Höhe von EUR 3.211.930,99 wie folgt zu verwenden:
Kolbermoor, den 23. März 2023 gez. Peter Heinold Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 23. März 2023 |
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