Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 16191
Vorher
uniqueyachtsgermany GmbH
Eingetragen
16.12.2014
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und LuftfahrzeugenGroßhandel mit Schiffen und Booten (ohne Freizeitboote) sowie deren Ersatzteilen und ZubehörBoots- und Yachtbau
Gegenstand
Handel mit Wasser- und Landfahrzeugen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Guido Fröls
seit 16.12.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Nelkenweg 3, 87730 Bad Grönenbach
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Unique Yachts Germany GmbH

Wolfertschwenden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

1.1.1. Geschäftszweck

Unique Yachts Germany (im folgenden auch UYG) ist der offizielle Vertreter der Bootsmarke FJORD der Hanse Yachts Gruppe in Deutschland. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Wolfertschwenden und konzentriert sich überwiegend auf die Akquisition von Kunden aus Deutschland, die überwiegend ihre Yachten im Mittelmeerraum, insbesondere in Spanien, nutzen.

Aufgrund dieser Gegebenheiten kooperieren wir bereits seit mehreren Jahren eng mit der Firma Marivent Yachts SL (im folgenden auch MARIVENT) auf den Balearen.

In Partnerschaft mit MARIVENT bietet die UYG in Mallorca umfassende Serviceleistungen an, um unseren Kunden eine optimale Betreuung während der Nutzung ihrer Boote in Spanien und anderen Mittelmeerländern zu gewährleisten.

Die UYG engagiert sich mit viel Enthusiasmus in einer Vielzahl von Vertriebsaktivitäten, die sich hauptsächlich an deutschen Kunden gerichtet sind, die aufgrund unserer Marketingaktivitäten unsere Vertriebsprodukte im Inland erwerben möchten.

Die Hanse Yachts AG hat sich über einen ausgedehnten Zeitraum hinweg als verlässlicher Partner erwiesen, indem sie die deutschen Vertriebs- und Marketingmaßnahmen von Unique Yachts Germany nachhaltig unterstützt. Dies geschieht in Anerkennung von Unique Yachts Germany als den bevorzugten Spezialisten für die FJORD Boote.

1.1.2. Organisation

Die Unique Yachts Germany GmbH wird von dem Geschäftsführer Herr Guido Fröls geleitet.

1.2 Steuerung und wesentliche Leistungsindikatoren

Dieses Kapitel beschreibt unsere Steuerungsstrategie und hebt die wesentlichen Kennzahlen hervor, die für das Unternehmen von Bedeutung sind. Im Vergleich zum Vorjahr sind sowohl der Steuerungsprozess als auch die zentralen Leistungsindikatoren unverändert geblieben.

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

• Umsatzentwicklung,

• Betriebsergebnis und

• Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite heran.

2. Geschäftsverlauf

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Konjunktur war im Berichtsjahr durch eine erhebliche Inflation, Lieferengpässe und Risiken in der Energieversorgung beeinträchtigt. Das reale kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs um 1,9 %, was deutlich unter den zu Beginn des Jahres prognostizierten Werten liegt.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine machten sich auch in den internationalen Zahlungsströmen bemerkbar, wo ein Rückgang der Transaktionen um 86 % im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen war. Ausnahmen von den Sanktionen betrafen unter anderem Zahlungen für Erdgas.

Im Laufe des Jahres erhöhte sich die Inflationsrate stark und erreichte zeitweise einen Höchststand von 6,9 %, was die höchste Steigerung seit 1974 darstellt. Diese Entwicklung wurde maßgeblich durch die stark gestiegenen Preise für Rohstoffe, Energie und Nahrungsmittel beeinflusst.

Zum Ende des Jahres 2022 stieg die Staatsverschuldung um 71 Milliarden Euro auf einen Rekordwert von etwa 2,57 Billionen €. Im Sommer des gleichen Jahres beendete das Eurosystem die Phase negativer Zinssätze. In mehreren Schritten wurden die Refinanzierungszinssätze auf 2 % angehoben.

2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Zeitraum von Sommer 2020 bis Ende 2021 erlebte die weltweite Nachfrage nach Segel- und Motoryachten eine bemerkenswerte Intensität, die jedoch inzwischen das Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie erreicht hat.

Die seit Anfang 2022 weltweit gestiegenen Inflationsraten, die durch die Reaktion der Zentralbanken erhöhten Zinsen und der damit verbundenen gestiegen Finanzierungskosten, sowie die insgesamt abgeschwächte Konjunktur, haben hierzu maßgeblich beigetragen.

2.3 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage

Während der COVID-19-Pandemie ist der Umsatz aber vor allem die Anzahl der Bestellungen erheblich gestiegen.

Für das Jahr 2022 setzen wir die Hoffnung auf eine reguläre Auslieferung der bestellten Boote, auch wenn wir mit zahlreichen Verzögerungen seitens der Zulieferer konfrontiert waren und daher eine zeitgerechte Auslieferung nicht immer sicherstellen konnten.

Darüber hinaus waren wir im vergangenen Jahr gezwungen, eine Vielzahl von Service- und Marketingleistungen durch die Marivent Yachts SL zu beziehen, was zu Aufwendungen bei der UYG führte.

Weiter wurden im Jahr 2022 viele Verkäufe durch die Verkaufsabteilung von MARIVENT unterstützt, wodurch ein erheblicher Teil der Marge als Provision an MARIVENT abgeführt werden musste.

Für das Geschäftsjahr 2022 der Unique Yachts Germany konnten folglich nicht alle für dieses Jahr definierten wirtschaftlichen Ziele erreicht werden.

Dank der in den vergangenen Jahren angesammelten Rücklagen sowie einer stabilen und kosteneffizienten Unternehmensstruktur könnte das Jahr 2022 dennoch positiv abgeschlossen werden.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

3.1 Ertragslage

GuV Positionen Geschäftsjahr Vorjahr
T€ % T€ % T€
Umsatzerlöse 13.961 99,8 12.362 99,9 1.599
Andere laufende betriebliche Erträge 31 0,2 16 0,1 15
Betriebsleistung 13.992 100,0 12.378 100,0 1.613
Materialaufwand 12.863 91,9 10.921 88,2 1.943
Personalaufwand 157 1,1 195 1,6 -37
Abschreibungen 6 0,0 7 0,1 -1
Sonstige betriebliche Aufwendungen 362 2,6 340 2,7 22
Gewinnunabhängige Steuern 0 0,0 0 0,0 0
Aufwendungen für die Betriebsleistung 13.389 95,7 11.462 92,6 1.927
Betriebsergebnis 603 4,3 916 7,4 -313
Zinsergebnis 5 0,0 -8 -0,1 14
Ergebnis vor Ertragsteuern 6084,39 077,3 -300
Ertragsteuern 145 1,0 217 1,8 -72
Jahresüberschuss 463 3,3 691 5,6 -228

Im Berichtszeitraum verzeichneten wir einen Anstieg der Umsatzerlöse um 13 % auf 13,9 Mio. €. Haupttreiber dieses Wachstums war das signifikante Absatzplus bedingt durch die erhöhte Nachfrage infolge der Corona-Pandemie.

Im vergangenen Geschäftsjahr betrug der Materialaufwand 12,8 Mio. € (Vorjahr: 10,9 Mio. €), was einer Materialaufwandsquote von 91,2 % im Verhältnis zur Gesamtleistung entspricht. Dies stellt einen Anstieg um 3,7 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr dar.

Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf eine erhöhte Inanspruchnahme von bezogenen Leistungen zurückzuführen. Darüber hinaus sind die gestiegenen Preise in nahezu allen Bereichen, bedingt durch die Störungen in den Lieferketten, ebenfalls ausschlaggebend.

Aufgrund der zuvor beschriebenen Entwicklungen verringerte sich das Ergebnis vor Ertragsteuern im Vergleich zum Vorjahr um -0,3 Mio. € auf 0,6 Mio. €.

3.2 Vermögenslage/Finanzlagewesentliche

Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Kurzfristige Vermögenswerte 7.594 3.292 4.302 130,7
liquide Mittel 1.866 4.262 -2.396 -56,2
Passiva
Eigenkapital 3.501 3.038 463 15,2
Verbindlichkeiten 5.354 4.319 1.035 24,0
Bilanzsumme 9.467 7.918 1.549 19,6

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2022 ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Mio. € angestiegen und beläuft sich nun auf 9,5 Mio. € (Vorjahr: 7,9 Mio. €). Dieser Anstieg ist insbesondere auf die im weiteren Verlauf erläuterte Zunahme der Kurzfristige Vermögenswerte zurückzuführen, während gleichzeitig ein Rückgang der liquiden Mittel verzeichnet wurde. Die Verbindlichkeiten haben insgesamt um 1,0 Mio. € zugenommen.

Die kurzfristigen Vermögenswerte sind um 4,3 Mio. € gestiegen. Dieser Anstieg resultiert überwiegend aus einer Erhöhung des Vorratsvermögens um 1,1 Mio. € sowie aus erhaltenen Anzahlungen in Höhe von 2,3 Millionen Euro. Darüber hinaus sind die Forderungen um 0,8 Mio. € angestiegen.

Die Verbindlichkeiten, die hauptsächlich auf den erhaltenen Anzahlungen von Kunden basieren, haben sich im Einklang mit dem historisch hohen Auftragsbestand und dem Anstieg des Warenbestands erhöht.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Unterjährig war die Liquidität stets sichergestellt.

4. Risiko- und Chancenbericht

Im Folgenden werden Risiken und Chancen beschrieben, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Unique Yachts Germany im Jahr 2023 haben können.

4.1 Klimawandel

In den vergangenen Jahren haben steigende Flugpreise, die Pandemie, terroristische Bedrohungen und geopolitische Konflikte die Möglichkeiten für Fernreisen erheblich eingeschränkt. Zudem ist ein klarer Trend zur Nachhaltigkeit erkennbar, der Flugreisen und Kreuzfahrten für viele Kundengruppen unattraktiv macht. Die stark gestiegenen Immobilienpreise in Ferienregionen sind eine direkte Konsequenz dieser globalen Entwicklungen. Um den Wunsch nach einem luxuriösen Urlaub dennoch zu erfüllen, erweist sich eine Yacht aus der Sicht der gesetzlichen Vertreter als attraktive Option. Ein Urlaub auf einem Boot im lokalen Revier ermöglicht Familien ein sicheres und nachhaltiges Erlebnis. Insbesondere der Trend zur Nachhaltigkeit eröffnet die Möglichkeit, einen stabilen Auftragsbestand zu sichern und somit eine verlässliche Planbarkeit zu gewährleisten.

4.2 Krieg in Europa

Die ohnehin durch die Corona-Pandemie verursachte Unsicherheit in den Lieferketten und die potenzielle Gefahr einer Rezession sind durch den Krieg in Europa erheblich gestiegen. Dies könnte langfristig negative Auswirkungen auf die Produktionsauslastung haben. Nach Einschätzung der gesetzlichen Vertreter ist der Konzern jedoch gut auf eine möglicherweise eintretende Gasmangellage vorbereitet. Da die wesentlichen Lieferanten des Unternehmens unabhängig von Prozessgas sind oder sich ebenfalls auf eine mögliche Gasmangellage eingestellt haben, wird hierin kein signifikantes Risiko für die Produktion gesehen.

Zudem werden die aufgrund des Ukraine-Kriegs erheblich gestiegenen Energie- und Frachtkosten zu erhöhten Vertriebskosten führen. Absatzseitig sind für die UYG keine direkten Auswirkungen des Ukraine-Kriegs festzustellen, da vor dem Konflikt keine wesentlichen Kunden- oder Lieferbeziehungen zu Russland oder der Ukraine bestanden. Mittelfristig könnte die hohe Inflation das Kaufverhalten der Kunden des Unternehmens beeinflussen, jedoch gibt es derzeit auf Basis des konstant hohen Auftragseingangs keine Anzeichen hierfür. Insgesamt werden die unmittelbaren Risiken, die sich aus dem Krieg in Europa ergeben, vom Unternehmen als mittleres Risiko eingestuft.

4.3 Pandemierisiken

Seit Ende 2019 hat sich das Coronavirus weltweit verbreitet, was zu erheblichen wirtschaftlichen Einschnitten, Unsicherheiten und Risiken in den Beschaffungs- und Absatzmärkten des Unternehmens geführt hat. Obwohl die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie im Vergleich zum Vorjahr signifikant reduziert wurden, haben die verbleibenden, nachgelagerten Auswirkungen der Pandemie nach wie vor einen erheblichen negativen Einfluss auf die wirtschaftliche Situation in Europa. Neben der Gefahr einer erneuten COVID-19-Welle, die zu erhöhten Krankheitsfällen unter unseren Mitarbeitern führen könnte, besteht das Risiko einer möglichen Rezession mit negativen Auswirkungen auf das Konsumverhalten. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Lieferketten erneut unterbrochen werden. Schwankungen in der Teileversorgung stellen ein Risiko für die Serienproduktion dar. Trotz der kontinuierlichen Verringerung der Einschränkungen wird dieses Risiko als moderat eingestuft.

4.4. Zusammenfassung

Das Gesamtbild der Risiko- und Chancensituation des Unternehmens basiert auf einer Analyse der einzelnen Risiken und Chancen in verschiedenen Kategorien. Neben den bereits identifizierten Risiken können unvorhergesehene Ereignisse auftreten, die die Geschäftstätigkeit, die finanzielle Lage und die Reputation des Unternehmens negativ beeinflussen können.

Die Gesamtrisiko- und Chancensituation der Unique Yachts Germany ergibt sich aus den zuvor dargestellten Risiko- und Chancenkategorien. Basierend auf den gegenwärtig verfügbaren Informationen und Einschätzungen ist eine bestandsgefährdende Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 als hinreichend unwahrscheinlich einzustufen.

5. Prognosebericht

Die Weltwirtschaft wird zunehmend von den Auswirkungen des Krieges in Europa und der damit einhergehenden Inflation negativ beeinflusst. Zudem hemmen Angebotsengpässe und logistische Herausforderungen den wirtschaftlichen Aufschwung, was sich in steigenden Preisen für Rohstoffe, Zubehörteile und Transportleistungen niederschlägt. Für das Kalenderjahr 2023 wird in der Eurozone lediglich ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von etwa 0,3 % prognostiziert.

Die gegenwärtige Marktentwicklung ist aufgrund der Corona-Pandemie, des Konflikts in Europa und der anhaltend gestörten Lieferketten mit erheblichen Risiken behaftet.

Die Geschäftsführung rechnet für das Geschäftsjahr 2023 trotzdem mit einem steigenden Umsatz sowie einem steigenden Ergebnis, die beide deutlich über dem des Vorjahres liegen werden.

Die Prognose des Geschäftsführers basiert auf der Annahme, dass es zu keinem weiteren umfassenden, durch Corona bedingten wirtschaftlichen und privaten Stillstand kommen wird.

 

Wolfertschwenden, 11. April 2024

Guido Fröls, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 7.363,00 363.828,00
I. Sachanlagen 7.363,00 13.828,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.363,00 13.828,00
II. Finanzanlagen 0,00 350.000,00
1. Beteiligungen 0,00 350.000,00
B. Umlaufvermögen 9.459.910,45 7.554.171,18
I. Vorräte 5.066.654,51 1.691.741,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.527.120,56 1.600.213,59
1. Forderungen gegen Gesellschafter 84.269,79 92.660,33
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.442.850,77 1.507.553,26
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.364.784,46 650.668,06
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.866.135,38 4.262.216,51
Aktiva 9.467.273,45 7.917.999,18

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 3.500.552,33 3.037.837,10
I. eingefordertes Kapital 12.500,00 12.500,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.500,00 -12.500,00
II. Gewinnrücklagen 3.488.052,33 3.025.337,10
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00
B. Rückstellungen 611.854,00 561.281,01
C. Verbindlichkeiten 5.354.867,12 4.318.881,07
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 833.333,34 1.000.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 833.333,34 1.000.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.521.533,78 3.318.881,07
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.485.993,78 3.283.341,07
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 35.540,00 35.540,00
Passiva 9.467.273,45 7.917.999,18

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 1.128.357,58 1.457.845,09
2. Personalaufwand 157.454,89 194.548,74
a) Löhne und Gehälter 155.943,95 193.195,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.510,94 1.353,52
3. Abschreibungen 6.465,00 7.172,31
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 6.465,00 7.172,31
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 361.802,64 340.018,69
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.023,51 1.576,33
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.791,66 10.000,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 145.140,67 216.815,42
8. Ergebnis nach Steuern 462.726,23 690.866,26
9. sonstige Steuern 11,00 207,00
10. Jahresüberschuss 462.715,23 690.659,26
11. Einstellungen in Gewinnrücklagen 462.715,23 690.659,26
a) in andere Gewinnrücklagen 462.715,23 690.659,26
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Unique Yachts Germany GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Wolfertschwenden
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Memmingen
Register-Nr.: 16191

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.364.784,46 EUR (Vorjahr: 650.668,06 EUR).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 84.269,79 EUR (Vorjahr: 92.660,33 EUR).

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Eigenkapitalanteil von Wertaufholungen

Von der Möglichkeit, die Eigenkapitalanteile von Wertaufholungen in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen, wurde kein Gebrauch gemacht.

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 0,00.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 4.485.993,78 EUR (Vorjahr: 3.283.341,07 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 868.873,34 EUR (Vorjahr: 1.035.540,00 EUR).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 1,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 2,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 1,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 1,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Guido Fröls ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Anteilshöhe
EUR
Marivent Yachts S.L. bis 2022 0,00% 0,00 0,00

Die Beteiligung i.H.v. EUR 350.000,00 wurde in 2022 verkauft.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss 2022 von EUR 462.715,23 wird in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Bericht des Aufsichtsrats

k.A.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Wolfertschwenden, 11.04.2024

gez. Guido Fröls

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Unique Yachts Germany GmbH, Wolfertschwenden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Unique Yachts Germany GmbH, Wolfertschwenden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Unique Yachts Germany GmbH, Wolfertschwenden für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022.

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 16. Oktober 2024

RAT RIEKER AUDIT TAX GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Helmut Rieker, Wirtschaftsprüfer

Philipp Rieker, Wirtschaftsprüfer

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