PMI-Plast-GmbH
Moers
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
A. Darstellung des Geschäftsverlaufs
Grundlagen des Unternehmens
Die PMI Plast GmbH ist ein bedeutender Hersteller von
Noppen- und Drainagebahnen. Die Gesellschaft vertreibt
darüber hinaus Baustoffzubehör für den
Bereich Tiefbau, Fassadenbau und Gründach. Die
Produkte werden an Baustoffhändler im In- und Ausland
verkauft.
Die Produktion erfolgt im Dreischichtbetrieb. Die
Produkte werden regelmäßig an die technischen
Standards angepasst und Neuentwicklungen vorangetrieben.
Parallel werden diverse Kundenanforderungen
erfüllt.
Der Sitz der PMI Plast GmbH ist in Moers.
Die Gesellschaft beschäftigt eigene
Außendienstmitarbeiter. Über das Internet werden
die Produkte grundsätzlich nicht vertrieben. Es werden
überwiegend Kunden in Deutschland und in Europa
bedient, mit denen die Produkte zum Teil gemeinsam
entwickelt und verbessert werden. Dies geschieht
überwiegend mit eigenen Mitarbeiter/-innen.
Entwicklung der Gesamtwirtschaft
Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes
(Destatis) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt
(BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr.
In 2023 kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in
Deutschland im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins
Stocken. Die Konjunktur wurde durch die nach wie vor hohen
Preise auf allen Wirtschaftsstufen gedämpft. Zudem
führten steigende Zinsen zu einer geringeren in- und
ausländischen Nachfrage. Die Erholung der deutschen
Wirtschaft setzte sich nach dem tiefen Einbruch im
Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. In 2019, dem Jahr vor
Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 %
höher.
Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen
Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die
zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar.
Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte
die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert
werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023
preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.
Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre
wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich
erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr
2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus,
als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den
größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete
der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 %
und knüpfte damit an seine langjährige
Entwicklung an.
Auch der private Konsum nahm im Jahr 2023
preisbereinigt gegenüber dem Vorjahr (um 0,8 %)
ab. Grund sind vor allem die hohen Verbraucherpreise.
Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben
für langlebige Güter wie
Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte
(-6,2 %). Vor allem wegen des Wegfalls staatlich
finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und
Ausgleichszahlungen an Krankenhäuser, reduzierte die
öffentliche Hand die preisbereinigten Konsumausgaben
(-1,7 %).
Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023
preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen
wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus,
die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale
kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den
stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben
dürfte.
In Ausrüstungen - das sind vor allem
Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge -
wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als
im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg
der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis
August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im
Firmenwagenbereich verstärkt wurde.
Insgesamt machten sich die verhaltene
weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache
inländische Nachfrage im Jahr 2023 auch beim Handel
mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise
zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt
-3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt
-1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven
Außenbeitrag, der das BIP stützte.
Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von
durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit
Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 %
oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so
viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung
nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung
ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine
steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen
Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen
die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Ein
Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast
ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen
statt.
Entwicklung der Branche
In den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief die
Entwicklung der Bruttowertschöpfung sehr
unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden
Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um
2,0 % zurück. Dies war der zweite Rückgang
in Folge (2022: -0,2%) und der vierte in den letzten
fünf Jahren. Damit lag die Fertigung um rd. 9% unter
dem Rekordniveau von 2018.
Da die Produktion des Verarbeitenden Gewerbes sowohl
im 3. als auch im 4. Quartal 2023 deutlich zurückging
(-2,0% bzw. -2,2% gg. Vq.), beginnt das Jahr 2024 mit einem
erheblichen statistischen Unterhang. Die
Stimmungsindikatoren scheinen ihren Tiefpunkt erreicht zu
haben, aber die Geschäftserwartungen liegen immer noch
weit im negativen Bereich.
Die negativen Auswirkungen der jüngsten
Zinserhöhung auf die inländische
Industrieproduktion dürften sich erst mit einer
gewissen Verzögerung bemerkbar machen, da die
Unternehmen den Rückgang der Auftragseingänge
teilweise durch die Abarbeitung der vor 2023 gebuchten
Aufträge kompensieren konnten. Wir haben unsere
Prognose für die Produktion des Verarbeitenden
Gewerbes in Deutschland im Jahr 2024 von -1,5% auf -2,5%
nach unten korrigiert.
Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere
Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende
Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes
(ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt
ebenfalls im Minus (-0,4 %).
Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ging nach
Angaben des Statistischen Bundesamtes im Dezember 2023
gegenüber dem Vormonat um 1,6 % zurück.
Damit kam es zum Jahresende erneut zu einem merklichen
Rücksetzer bei der Produktion. Sowohl Industrie als
auch Baugewerbe verringerten ihren Ausstoß (-1,5 bzw.
-3,4 %). Der Bereich Energie hingegen meldete erneut
ein deutliches Plus (+4,1 %).
Die Wirtschaftszweige innerhalb der Industrie
entwickelten sich sehr unterschiedlich: Der
Bereich Kfz und Kfz-Teile konnte mit
+4,0 % kräftig zulegen. Auch die Herstellung
von Metallerzeugnissen (+0,8 %) sowie von
pharmazeutischen Erzeugnissen (+4,7 %) wurde
ausgeweitet. Der Maschinenbau (-1,6 %) und die
Herstellung elektrischer Ausrüstungen (-3,5 %)
gingen dagegen zurück. Auch bei der Herstellung
chemischer Erzeugnisse stand am Jahresende ein
kräftiges Minus (-7,6 %).
Die energieintensiven Industriezweige insgesamt, zu
denen neben der Chemie unter anderem die Bereiche Glas,
Glaswaren und Keramik sowie Metallerzeugung und
-bearbeitung gehören, stellten 5,8 % weniger
her als im Vormonat. Insgesamt lag die Produktion im
vierten Quartal 2023 um 1,8 % unter der des
dritten Quartals. Eine Trendwende zeichnet sich noch nicht
ab, auch wenn sich das Geschäftsklima für das
Verarbeitende Gewerbe zuletzt stabilisierte. Erst im
weiteren Jahresverlauf dürfte eine
binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen.
In diesem Bericht befassen wir uns auch mit der
wirtschaftlichen Entwicklung in den wichtigsten
Industriezweigen in Deutschland.
Einschätzung der Unternehmensleitung
Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft im
Jahr 2023 war im Bereich der Umsatzerlöse
rückläufig, dagegen hat sich die Ertragslage
für das Jahr 2023 verbessert.
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen
Jahresüberschuss erwirtschaftet. Für das
Jahr 2024 wird mit einer Verringerung der Umsatzerlöse
sowie mit einer Stabilisierung des Ergebnisses gerechnet.
Die Gesellschaft ist als Lieferant für die
Bauindustrie von der Baukonjunktur abhängig, im Jahre
2023 lagen trotz der erheblichen Preissteigerungen die
Umsatzziele im Rahmen der Planungen der
Geschäftsleitung.
Der im Februar 2022 ausgebrochene
Russland-Ukraine-Konflikt hat die Rahmenbedingungen der
Finanz- und Wirtschaftsmärkte grundlegend
verändert. Zudem haben sich aufgrund der zum Teil
gravierenden Preissteigerungen die Zinsen signifikant
erhöht. Diese Preissteigerungen im Baugewerbe sowie
die deutlichen Zinssteigerungen haben Auswirkungen auf die
Bauindustrie und somit auf unseren Absatz.
Der Druck auf die Baupreise bleibt weiterhin hoch,
auch wenn die Dynamik der Preisentwicklung nachlassen wird.
Die Beschlüsse zur Gas- und Strompreisbremse werden
dämpfend auf die Inflation und die
Baukostenentwicklung in 2025 wirken. Zur abnehmenden
Preisdynamik im Baugewerbe wird auch der wieder anziehende
Wettbewerb um Aufträge beitragen.
Der Mix aus steigenden Bau-, Finanzierungs- und
Lebenshaltungskosten schlägt zunehmend auf die
Nachfrage nach Bauleistungen zurück. Die Baukonjunktur
verliert weiterhin an Schwung. Die Rahmenbedingungen
für die Bauwirtschaft haben sich markant
verschlechtert und trüben die Aussichten für die
Baukonjunktur nach 2023 in 2024 wieder deutlich ein.
Insgesamt wird mit einem realen Rückgang im
Bauhauptgewerbe gerechnet. Dieser Prozess wird sich nach
Einschätzung der Geschäftsleitung auch in 2025
fortsetzen.
Abschließend ist festzustellen, dass die
Entwicklung in 2023 trotz der schwierigen Rahmenbedingungen
grundsätzlich wie erwartet eingetreten ist. Vor dem
Hintergrund der Branchenentwicklung und unserer eigenen
Erwartung zu Beginn des Jahres, hat die Gesellschaft im
Geschäftsjahr ein zufriedenstellendes Ergebnis
erzielt.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes ist
die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft in Bezug auf
Umsatz, Ertrag, Vermögen und Liquidität auf
nochmals niedrigerem Niveau stabil. Die wirtschaftlichen
Auswirkungen im Zuge der Corona-Krise, die hohe
Anforderungen an die Risikovorsorge und
Liquiditätsplanung gestellt haben, sind aktuell
weitestgehend abgeschlossen.
Je nach dem weiteren Verlauf der Auseinandersetzungen
zwischen Russland und der Ukraine sowie die Eindämmung
der Preissteigerungen kann es dazu kommen, dass die
Annahmen, die unserer Prognoserechnung zugrunde liegen,
sich nicht als zutreffend erweisen. Die konkreten
Auswirkungen sind derzeit für die Unternehmensleitung
nicht abschätzbar.
B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage
Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der
Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 entsprach der
Prognose der Geschäftsleitung.
1. Ertragslage
Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr
niedriger und um 15,9 % gesunken. Der Materialaufwand
hat sich gegenüber dem Vorjahr verringert. Die
Personalkosten sind von T€ 3.395,9 auf T€ 3.042,7
gesunken. Die Abschreibungen betrugen im Geschäftsjahr
T€ 109,1 nach T€ 127,1 im Vorjahr. Die
sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit
T€ 1.384,1 geringfügig im Vergleich zum
Vorjahr gesunken. Die Entwicklung der Kosten entsprach den
Planungen der Geschäftsleitung.
Die Beschaffungs- und Vorratspolitik war darauf
ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen
Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs-,
Lager- und Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt
termingerecht bereitzustellen und evtl. auftretende
Lieferengpässe auszugleichen.
Wie in den vergangenen Jahren war es zur
termingerechten Bereitstellung der zur Fertigung
benötigten Einsatzstoffe erforderlich, in einem
gewissen Umfang Lagerhaltung zu betreiben.
Die Produktion der Waren konnte planmäßig
umgesetzt werden, der Absatz der Handelsware entsprach
dabei den Erwartungen der Geschäftsleitung. Die
Umsätze sowie der Deckungsbeitrag im Bereich der
Handelsware entsprach den Erwartungen der
Geschäftsleitung.
Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr mit
dem schwierigeren Marktumfeld grundsätzlich
zufriedenstellend.
Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 resultiert
aus dem soliden Geschäft sowie aus der hohen
Kundenakzeptanz der Produkte und der hohen
Kundenorientierung der Gesellschaft. Der Vertrieb der
Produkte im In- und Ausland garantiert der Gesellschaft
für die nächsten Jahre eine gute Kundenfrequenz.
2. Finanzlage
Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im
Berichtsjahr zufriedenstellend.
Es wird angenommen, dass auch künftig die
finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllt werden
können.
Damit wurden die Erwartungen der Gesellschaft
erfüllt.
Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage
ist die wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch
künftig erfolgreich arbeiten zu können.
Die flüssigen Mittel betrugen zum Bilanzstichtag
T€ 2.644,9 nach T€ 80,8.
3. Vermögenslage
Die Bilanzsumme der Gesellschaft betrug zum
Bilanzstichtag T€ 10.113,0. Sie hat sich
gegenüber dem Vorjahr 2022 (T€ 8.562,6) um 18,1 %
erhöht.
Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom
Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 3,2 %
gekennzeichnet. Das Vorratsvermögen entspricht 42,1 %,
die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände 27,7 % der Bilanzsumme.
Die Gesellschaft hat keine Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten.
Das Unternehmen wird nach Einschätzung der
Geschäftsführung auch künftig seine
finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.
4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des
Unternehmens
Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft
wird im Einzelnen ausgeführt:
Das Jahr 2023 ist insgesamt zufriedenstellend
verlaufen. Die Finanz- und Liquiditätslage der
Gesellschaft war stets gut. Die Ertrags- und
Vermögenslage der Gesellschaft ist als stabil zu
bezeichnen.
Es wird für das laufende Geschäftsjahr 2024
wiederum mit einem geringeren Umsatz als im
Geschäftsjahr 2023 gerechnet. Das Jahresergebnis
für das Geschäftsjahr 2024 wird gegenüber
dem Vorjahr geringer sein. Inwieweit sich der Krieg in der
Ukraine, die gestiegene Inflation und die schwierigen
gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf das Ergebnis
für das Geschäftsjahr 2024 und 2025
niederschlagen werden, bleibt abzuwarten.
Grundsätzlich wird mit einem im
Branchenvergleich zufriedenstellenden Ergebnis gerechnet.
Die Kapazitäten wurden auf Grund der
Auftragslage sowie der stetigen Investitionen in den
Produktionsbereich auf gleichem Niveau wie im Jahre 2023
gehalten.
Es wird auch in den nächsten Monaten mit einer
Vollbeschäftigung bei geringeren Personalbedarf
gerechnet.
Die Umsatzentwicklung in den ersten drei Quartale
2024 vor Aufstellung des Jahresabschlusses war nicht
zufriedenstellend.
Grundlage unserer Umsatz- und Ergebnisschätzung
ist die betriebswirtschaftliche Auswertung bis zum Monat
9/2024.
Für die kommenden 2 Jahre sind wiederum
Investitionen in die Produktionsanlagen geplant. Die
Investitionstätigkeit wird sich auf die Instandhaltung
des Maschinenparks, die Betriebs- und
Geschäftsausstattung sowie die entsprechenden
baulichen Maßnahmen konzentrieren.
Die Investitionsmaßnahmen werden nach
derzeitigem Stand durch Eigenmittel finanziert.
5. Risikomanagementziele und -methoden
Das Risikomanagement ist ein fundamentales Element
der Geschäftspraxis und integraler Bestandteil der
Geschäftsplanung sowie der Controlling-Prozesse
unseres Unternehmens.
Als "Risiko" verstehen wir die Möglichkeit, dass
ein negatives Ereignis eintritt, welches den Fortbestand
und die weitere Entwicklung des Unternehmens gefährden
könnte.
Wir haben eigene Risikomanagementziele definiert und
dabei folgende Einteilung unternommen:
- Strategische Ziele mit Bezug auf die Sicherung der
wirtschaftlichen Grundlagen für die Zukunft
- Operative Ziele zur Erreichung festgelegter
operativer Kennzahlen
- Ziele für die Unternehmensführung zur
Einhaltung von Gesetzen und internen Vorgaben
Die operativen Ziele werden anhand des monatlichen
Reportings an die Geschäftsleitung bzw.
Eigentümer überwacht. In diesem Reporting werden
sämtliche unternehmensspezifischen Daten
zusammengefasst und der Geschäftsleitung zugeleitet.
In regelmäßigen Sitzungen des
Führungskreises (Geschäftsleitung) werden die
Daten eingehend analysiert und ggf. Strategien besprochen.
Der Geschäftsleitung stehen somit zeitnahe
Auswertungen und Vergleichskennzahlen zur Verfügung.
Individuell notwendige Maßnahmen können anhand
von Kennzahlen, wie z.B. Produktionskosten und -mengen der
Produkte ergriffen werden. Diese Kennzahlen und die daraus
resultierenden Maßnahmen sind auf die betrieblichen
Belange zu beziehen.
Das Unternehmen verfügt über umfangreiche
Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken
frühzeitig zu erkennen und um wirksame
Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und
zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken wurden
wirksame Steuerungs- und Kontrollsystem entwickelt und
eingesetzt:
Zu dem internen Überwachungssystem gehören:
- die Anwendung einheitlicher Richtlinien
- den Einsatz zuverlässiger Software
- die Auswahl und Schulung qualifizierten
Personals
- Arbeitsanweisungen
- Regelungen zur Vertretungsvollmacht
Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller
Entscheidungen und Geschäftsprozesse.
Risiken der Tätigkeit werden frühzeitig
erkannt. Entsprechend dem Risikoprofil werden dabei
unterschiedliche Instrumente eingesetzt, die stetig
weiterentwickelt werden.
C. Risikobericht (Chancen und Risiken)
1.1. Allgemeiner Risikobericht
Nach Einschätzung der Geschäftsleitung wird
sich im Geschäftsjahr 2024 der Umsatz auf niedrigerem
Niveau konsolidieren. Dieser Trend wird sich nach
Auffassung der Geschäftsleitung, trotz erheblich
angespannter Rahmenbedingungen, auch in 2025 fortsetzen.
Gründe für die steigende Komplexität
der Rahmenbedingungen liegen in den bestehenden
Preissteigerungen der letzten Monate im Bauhauptgewerbe und
dem gestiegenen Zinsniveau, in den nach wie vor noch nicht
absehbaren Auswirkungen der Ukrainekrise sowie den
schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Bestandsgefährdende Risiken der künftigen
Entwicklung könnten sich durch diese
Veränderungen der Rahmenbedingungen, durch eintretende
Preissteigerungen und der Ukrainekrise ergeben, sind jedoch
aktuell nicht erkennbar.
Die ersten drei Quartale der
Geschäftsentwicklung in 2024 sind insgesamt so
verlaufen, wie die Geschäftsleitung es prognostiziert
hat. In den ersten drei Quartalen des
Geschäftsjahres 2024 reduzierten sich erneut die
Umsatzerlöse, so wie von der Geschäftsleitung
erwartet.
Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 ist
eine Konsolidierung der Geschäftstätigkeit
geplant. Die Gesellschaft legt unverändert
verstärktes Augenmerk auf den Einkauf und die
Aufrechterhaltung der Produktionsleistungen.
1. 2. Preisänderungs-, Ausfall- und
Liquiditätsrisiken
Preisänderungsrisiken können
grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Die
Gesellschaft hat keine wesentlichen Währungsrisiken.
Die Geschäfte werden fast ausschließlich auf
Eurobasis abgeschlossen. Ausfall- und
Liquiditätsrisiken sind aufgrund des effektiven
Mahnsystems und der umsichtigen Finanzierungsabsprachen
aktuell nicht vorhanden.
Im Produktionsbereich wird die Wahrscheinlichkeit
eines nicht optimalen Betriebes der Fertigungsanlagen durch
Optimierungsmaßnahmen reduziert.
Preiserhöhungen - auch durch die Ukrainekrise
hervorgerufen - bestehen und können sich
zukünftig weiter verschärfen.
1. 3. Weitere wesentliche Risiken
Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken
Die für die Gesellschaft wesentlichen
gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der
konjunkturellen Entwicklung zu sehen.
Abgabenerhöhungen, Preissteigerungen sowie die
schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen
können zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage der
Kunden führen und sich somit negativ auf die
Umsatzentwicklung auswirken.
Die Bautätigkeit des Bauhandwerkes ist sehr
preisabhängig - somit wird abzuwarten bleiben, wie
sich die Bauinvestitionen in der kommenden Zeit entwickeln
wird.
Produktrisiken
Die zukünftige Unternehmensentwicklung
hängt in besonderem Maße davon ab, weiterhin
qualitativ hochwertige Produkte am Markt zu vertreiben.
Die zukünftige Unternehmensentwicklung
hängt in besonderem Maße davon ab, innovative
Produkte zu entwickeln.
Hier könnten folgende Risiken auftreten:
- Abhängigkeit von wenigen
Umsatzträgern
- Verschlechterung der Qualität des
eingekauften Materials
- geringer Deckungsbeitrag der Produkte
- erhöhte Ausschussquoten
Investitions-/Finanzierungsrisiken
Risiken, die aus wesentlichen Investitionen
resultieren, bestehen nicht. Die Gesellschaft hat
angemessen in die Gebäude, in die maschinellen Anlagen
sowie in die Betriebs- und Geschäftsausstattung
investiert.
Personalrisiken
Die Gesellschaft ist für die Realisierung ihrer
strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und
Führungskräfte angewiesen, um den hohen Standard
aufrecht zu erhalten.
Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter
sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Es ist
derzeit schwierig, geeignetes Personal zu finden. Daher
wird die fachliche Kompetenz des Personals vermehrt durch
Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichergestellt
werden.
Umweltrisiken
Derzeit sind keine Umweltrisiken bekannt, die sich
wesentlich auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
der Gesellschaft auswirken. Die geschäftsüblichen
Risiken sind im Rahmen von betrieblichen
Versicherungspolicen abgedeckt.
Bestandsgefährdende Risiken
Bestandsgefährdende wirtschaftliche und
rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss
auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht
erkennbar. Eine derzeitige Bestandsgefährdung durch
die Auswirkungen des Ukraine Krieges ist nicht erkennbar.
2. Chancenbericht
Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir
durch interne Ablauf und Qualitätskontrollen
durch. Wir produzieren und handeln mit Produkten, die sich
durch eine hohe Qualität und hohe Kundenakzeptanz
auszeichnen.
Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch
Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein
hohes Maß an Qualität begegnen.
Chancen für die zukünftige Entwicklung
liegen insbesondere in:
- der Erschließung neuer
Absatzmärkte
- einer stabilen finanziellen Situation
- neuen, innovativen Produkten
- hoher Produktqualität.
Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen
unverändert bleiben.
3. Gesamtaussage
Die in den Vorjahren erreichte Marktstellung konnte
im Berichtsjahr auf niedrigerem Niveau gehalten werden. Die
Erwartung für die Folgejahre wird hingegen tendenziell
als leicht rückläufig eingeschätzt. Eine
weitere Ausweitung im Marktumfeld erscheint aktuell
möglich, setzt jedoch eine grundlegende Verbesserung
der allgemeinen Marktverhältnisse, insbesondere im
Bausektor, voraus.
D. Prognosebericht
Eine Prognose der zukünftigen
Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten
konjunkturellen Entwicklung erscheint sehr schwierig.
Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu
beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren jede
Prognose.
Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als
realistisch:
Die im Folgenden getroffenen Aussagen basieren auf
der bisherigen Geschäftsentwicklung, der derzeitigen
Auftragslage und der allgemeinen Wirtschaftslage.
Auf Grund der konjunkturellen Lage, der derzeitigen
wirtschaftlichen Entwicklung und der Auswirkungen der
gestiegenen Energiekosten, der steigenden Inflation, der
Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sowie den
schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen
rechnet die Geschäftsleitung im nächsten Jahr mit
stagnierenden Umsatzerlösen und einer Verringerung des
Ergebnisses.
In 2024 ist der Verkauf der Produkte
planmäßig angelaufen. Die Umsatzerlöse sind
wiederum rückläufig, die Planzahlen konnten
erfüllt werden. Durch erfolgte Investitionen für
fortlaufende Modernisierungen präsentieren sich die
Produkte als innovativ und attraktiv. Dies spiegelt sich
sowohl im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres als
auch bei der Akzeptanz bei den Kunden sowie der
Zufriedenheit der Mitarbeiter wieder.
E. Forschung und Entwicklung
Die Produktion unterliegt einer permanenten
Optimierung der Prozesse. Eigene Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung werden
nicht beschäftigt, diese Aufgabe erfüllt die
Geschäftsleitung.
Im Jahr 2023 entfielen 100 Prozent der
Entwicklungsaufwendungen auf den Entwurf und die
Realisierung von neuen Produktionsprozessen und den
innovativen Einsatz von Material.
Moers, den 12. November
2024
PMI Plast GmbH
vertreten
durch gez. Sabine Matula gez. Roman Matula
Handelsbilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
326.031,00 |
340.433,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
3,00 |
3,00 |
| II.
Sachanlagen |
325.753,00 |
340.155,00 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
1.226,00 |
15.933,00 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
125.411,00 |
165.902,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
199.116,00 |
158.320,00 |
| III.
Finanzanlagen |
275,00 |
275,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
9.704.883,38 |
8.174.625,94 |
| I.
Vorräte |
4.258.405,68 |
5.436.753,24 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.801.580,02 |
2.657.048,69 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
2.644.897,68 |
80.824,01 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
82.090,73 |
47.559,93 |
| Aktiva |
10.113.005,11 |
8.562.618,87 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
6.979.680,70 |
5.570.682,46 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
77.000,00 |
77.000,00 |
| II.
Gewinn-/Verlustvortrag |
|
4.612.357,00 |
| III.
Jahresüberschuss/-fehlbetrag |
|
881.325,46 |
| IV.
Bilanzgewinn |
6.902.680,70 |
|
| B.
Rückstellungen |
1.066.622,09 |
579.210,56 |
| C.
Verbindlichkeiten |
2.066.702,32 |
2.412.725,85 |
| Passiva |
10.113.005,11 |
8.562.618,87 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
6.639.269,62 |
6.290.692,78 |
| 2.
Personalaufwand |
3.042.662,50 |
3.395.884,62 |
| a)
Löhne und Gehälter |
2.577.071,16 |
2.936.716,55 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
465.591,34 |
459.168,07 |
| davon
für Altersversorgung |
53.397,92 |
37.523,92 |
| 3.
Abschreibungen |
109.081,32 |
127.078,91 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
109.081,32 |
127.078,91 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.384.107,39 |
1.417.649,02 |
| 5.
Erträge aus Beteiligungen |
8,10 |
8,10 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
25.726,95 |
19.023,67 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
18.810,15 |
38.938,78 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
694.787,69 |
441.779,76 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
1.415.555,62 |
888.393,46 |
| 10.
sonstige Steuern |
6.557,38 |
7.068,00 |
| 11.
Jahresüberschuss |
1.408.998,24 |
881.325,46 |
| 12.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
5.493.682,46 |
|
| 13.
Bilanzgewinn |
6.902.680,70 |
|
Anhang
I. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der PMI-Plast GmbH, Moers, wurde
auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen
Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie
die Vorschriften des Gesellschaftsvertrages zu beachten.
Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 6296 im
Handelsregister Kleve eingetragen.
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer mittelgroßen
Gesellschaft mit beschränkter Haftung gem. § 267
Abs. 2 HGB auf.
Die Bilanz wurde unter Berücksichtigung des
§ 266 HGB gegliedert. Abweichungen in der Darstellung
der Bilanz gem. § 265 Abs. 1 HGB liegen nicht vor.
Die Anwendung des § 158 AktG unter Ausweis des
Bilanzgewinns erfolgt erstmals freiwillig.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB
aufgestellt.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn-
und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden
können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
Nach dem Schluss des Geschäftsjahres lagen keine
besonderen Vorgänge vor, die weder in der Bilanz noch
in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt
wurden.
II. Angaben zu den Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden
unter Berücksichtigung der
Unternehmensfortführung angewandt.
Die Posten der Bilanz wurden im Einzelnen wie folgt
bewertet:
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Aktiva
- Erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten
bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung
unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um
planmäßige Abschreibungen (lineare Methode)
vermindert.
- Das Sachanlagevermögen wurde zu historischen
Anschaffungs- / Herstellungskosten angesetzt und soweit
abnutzbar, um die kumulierten planmäßigen
Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen
Abschreibungen erfolgen linear über die
voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer. Zinsen
für Fremdkapital wurden nicht aktiviert. Die
Abschreibungen auf Zugänge des
Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich pro
rata temporis.
- Geringwertige Wirtschaftsgüter mit
Anschaffungskosten bis zu € 800,00 wurden
gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr in
voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt.
- Das Finanzanlagevermögen wird zu
Anschaffungskosten angesetzt.
- Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
- Die Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden grundsätzlich
zum Nennwert bilanziert. Das allgemeine Kreditrisiko bei
Forderungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung
berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen lagen
nicht vor.
- Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert
angesetzt.
- Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden
gemäß § 250 Absatz 1 HGB Ausgaben vor dem
Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit
nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.
Passiva
- Das Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.
- Die Steuerrückstellungen und sonstigen
Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren
Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz
erfolgt in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).
- Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten existieren
nicht.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Aufwendungen und Erträge des
Geschäftsjahres sind unabhängig von den
Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss
berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und
Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind,
werden berücksichtigt. Gewinne werden nur
berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag
realisiert sind.
Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss
angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden
beibehalten (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB).
III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten
der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung
1. Anlagevermögen
Das Anlagevermögen wird mit den
fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten
angesetzt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres
ergeben sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung. Die
Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem
Anlagenspiegel zu entnehmen.
2. Umlaufvermögen
In den Bilanzposten Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind Beträge in
Höhe von T€ 2.061,1 (Vorjahr: T€ 1.661,6)
gegen Gesellschafter enthalten. Es bestehen Kautionen in
Höhe von T€ 1,4 (Vorjahr: T€ 1,4) mit einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
3. Kapital
Die Anwendung des § 158 AktG unter Ausweis des
Bilanzgewinns erfolgt erstmals freiwillig. Der Bilanzgewinn
setzt sich wie folgt zusammen:
Jahresüberschuss
|
€ 1.408.998,24
|
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
|
€ 5.493.682,46
|
Bilanzgewinn
|
€ 6.902.680,70
|
4. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr bestehen in Höhe von € 2.066.702,32
(Vorjahr: € 2.412.725,85).
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
bestehen in Höhe von € 865.389,00 (Vorjahr:
€ 852.600,00).
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.
5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen
insgesamt T€ 3.721,7.
Davon entfallen T€ 3.570,4 auf aktuell laufende
Mietverträge und T€ 151,3 auf die
Leasingverträge zu den im Betriebsvermögen
befindlichen Pkw.
|
|
31.12.2023
|
davon mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
|
davon mit einer
Restlaufzeit von mehr als ein bis fünf Jahren
|
davon mit einer
Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
|
|
|
€
|
T€
|
T€
|
T€
|
Finanzielle
Verpflichtungen aus Mietverträgen
|
|
3.570.350,46
|
518,67
|
1.701,68
|
1.350,00
|
Finanzielle
Verpflichtungen aus Leasingverträgen
|
|
151.319,04
|
89,56
|
61,76
|
0,00
|
IV. Sonstige Angaben
1. Mitglieder der Geschäftsführung
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die
alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer
Sabine Matula und Roman Matula geführt.
Gemäß § 286 Abs. 4 i. V. m. §
285 Nr. 9 a HGB unterbleiben die Angaben zu den
Bezügen der Geschäftsführer.
2. Anzahl der Mitarbeiter
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter betrug
im Geschäftsjahr 48 (Vorjahr: 55).
Moers, den 12. November 2024
PMI-Plast GmbH vertreten durch
Sabine Matula, Kauffrau, Geschäftsführerin
Roman Matula, Kaufmann, Geschäftsführer
Anlagenspiegel zum 31.12.2023
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
13.268,24
|
|
|
|
13.268,24
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
13.268,24
|
|
|
|
13.268,24
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
178.870,06
|
|
|
|
178.870,06
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
1.468.093,84
|
1.515,41
|
|
|
1.469.609,25
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
430.303,56
|
117.127,91
|
72.524,51
|
|
474.906,96
|
Summe Sachanlagen
|
2.077.267,46
|
118.643,32
|
72.524,51
|
|
2.123.386,27
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
Genossenschaftsanteile
|
275,00
|
|
|
|
275,00
|
Summe Finanzanlagen
|
275,00
|
|
|
|
275,00
|
Summe Anlagevermögen
|
2.090.810,70
|
118.643,32
|
72.524,51
|
|
2.136.929,51
|
|
kumulierte Abschreibung
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
13.265,24
|
|
|
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
13.265,24
|
|
|
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
162.937,06
|
14.707,00
|
|
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
1.302.191,84
|
42.006,41
|
|
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
271.983,56
|
52.367,91
|
48.560,51
|
|
Summe Sachanlagen
|
1.737.112,46
|
109.081,32
|
48.560,51
|
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
1.
Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
|
|
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
|
|
|
Summe Anlagevermögen
|
1.750.377,70
|
109.081,32
|
48.560,51
|
|
|
kumulierte Abschreibung
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
|
Buchwert
|
|
31.12.2023
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
13.265,24
|
|
3,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
13.265,24
|
|
3,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
177.644,06
|
|
1.226,00
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
1.344.198,25
|
|
125.411,00
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
275.790,96
|
|
199.116,00
|
Summe Sachanlagen
|
1.797.633,27
|
|
325.753,00
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
1.
Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
|
275,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
|
275,00
|
Summe Anlagevermögen
|
1.810.898,51
|
|
326.031,00
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt.
Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung
vorgetragen.
Bei der Veröffentlichung wurden abweichend vom
festgestellten Jahresabschluss die für
dieVeröffentlichung geltenden Erleichterungen gem.
§ 327 HGB in Anspruch genommen. Insoweit bezieht sich
der erteilte und hier wiedergegebene
Bestätigungsvermerk auf den geprüften und in der
Gesellschafterversammlung festgestellten Jahresabschluss
und Lagebericht.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die PMI-Plast-GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der PMI-Plast-GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der
PMI-Plast-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Essen, 12. November 2024
WIR TREUHAND GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Jens
Jensen
Frank Jungnickel
Wirtschaftsprüfer
Wirtschaftsprüfer
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