Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 6296
Eingetragen
17.7.2002
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Wegen Schreibversehens von Amts wegen neu vorgetragen: Fertigung und Vertrieb von Kunststoffprodukten verschiedenster Art sowie Handel mit Waren aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sabine Matula
seit 14.6.2005
Geschäftsführer
Roman Matula
seit 20.10.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Sabine Puchegger
90.00%
R**** M*****
10.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Sabine Puchegger
Schemelbruch 9, 45478 Mülheim an der Ruhr
69.300 €
90.00%
R**** M*****
7.700 €
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PMI-Plast-GmbH

Moers

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs
Grundlagen des Unternehmens
Die PMI Plast GmbH ist ein bedeutender Hersteller von Noppen- und Drainagebahnen. Die Gesellschaft vertreibt darüber hinaus Baustoffzubehör für den Bereich Tiefbau, Fassadenbau und Gründach. Die Produkte werden an Baustoffhändler im In- und Ausland verkauft.
Die Produktion erfolgt im Dreischichtbetrieb. Die Produkte werden regelmäßig an die technischen Standards angepasst und Neuentwicklungen vorangetrieben.
Parallel werden diverse Kundenanforderungen erfüllt.
Der Sitz der PMI Plast GmbH ist in Moers.
Die Gesellschaft beschäftigt eigene Außendienstmitarbeiter. Über das Internet werden die Produkte grundsätzlich nicht vertrieben. Es werden überwiegend Kunden in Deutschland und in Europa bedient, mit denen die Produkte zum Teil gemeinsam entwickelt und verbessert werden. Dies geschieht überwiegend mit eigenen Mitarbeiter/-innen.

Entwicklung der Gesamtwirtschaft
Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. In 2023 kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Konjunktur wurde durch die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen gedämpft. Zudem führten steigende Zinsen zu einer geringeren in- und ausländischen Nachfrage. Die Erholung der deutschen Wirtschaft setzte sich nach dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. In 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.
Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.
Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus, als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige Entwicklung an.
Auch der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt gegenüber dem Vorjahr (um 0,8 %) ab. Grund sind vor allem die hohen Verbraucherpreise. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Vor allem wegen des Wegfalls staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen an Krankenhäuser, reduzierte die öffentliche Hand die preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %).
Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte.
In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. 
Insgesamt machten sich die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. 
Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Ein Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. 

Entwicklung der Branche
In den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief die Entwicklung der Bruttowertschöpfung sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Dies war der zweite Rückgang in Folge (2022: -0,2%) und der vierte in den letzten fünf Jahren. Damit lag die Fertigung um rd. 9% unter dem Rekordniveau von 2018.
Da die Produktion des Verarbeitenden Gewerbes sowohl im 3. als auch im 4. Quartal 2023 deutlich zurückging (-2,0% bzw. -2,2% gg. Vq.), beginnt das Jahr 2024 mit einem erheblichen statistischen Unterhang. Die Stimmungsindikatoren scheinen ihren Tiefpunkt erreicht zu haben, aber die Geschäftserwartungen liegen immer noch weit im negativen Bereich.
Die negativen Auswirkungen der jüngsten Zinserhöhung auf die inländische Industrieproduktion dürften sich erst mit einer gewissen Verzögerung bemerkbar machen, da die Unternehmen den Rückgang der Auftragseingänge teilweise durch die Abarbeitung der vor 2023 gebuchten Aufträge kompensieren konnten. Wir haben unsere Prognose für die Produktion des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland im Jahr 2024 von -1,5% auf -2,5% nach unten korrigiert.
Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %).
Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ging nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Dezember 2023 gegenüber dem Vormonat um 1,6 % zurück. Damit kam es zum Jahresende erneut zu einem merklichen Rücksetzer bei der Produktion. Sowohl Industrie als auch Baugewerbe verringerten ihren Ausstoß (-1,5 bzw. -3,4 %). Der Bereich Energie hingegen meldete erneut ein deutliches Plus (+4,1 %).
Die Wirtschaftszweige innerhalb der Industrie entwickelten sich sehr unterschiedlich: Der Bereich Kfz und Kfz-Teile konnte mit +4,0 % kräftig zulegen. Auch die Herstellung von Metallerzeugnissen (+0,8 %) sowie von pharmazeutischen Erzeugnissen (+4,7 %) wurde ausgeweitet. Der Maschinenbau (-1,6 %) und die Herstellung elektrischer Ausrüstungen (-3,5 %) gingen dagegen zurück. Auch bei der Herstellung chemischer Erzeugnisse stand am Jahresende ein kräftiges Minus (-7,6 %).
Die energieintensiven Industriezweige insgesamt, zu denen neben der Chemie unter anderem die Bereiche Glas, Glaswaren und Keramik sowie Metallerzeugung und -bearbeitung gehören, stellten 5,8 % weniger her als im Vormonat. Insgesamt lag die Produktion im vierten Quartal 2023 um 1,8 % unter der des dritten Quartals. Eine Trendwende zeichnet sich noch nicht ab, auch wenn sich das Geschäftsklima für das Verarbeitende Gewerbe zuletzt stabilisierte. Erst im weiteren Jahresverlauf dürfte eine binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen.
In diesem Bericht befassen wir uns auch mit der wirtschaftlichen Entwicklung in den wichtigsten Industriezweigen in Deutschland.

Einschätzung der Unternehmensleitung
Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft im Jahr 2023 war im Bereich der Umsatzerlöse rückläufig, dagegen hat sich die Ertragslage für das Jahr 2023 verbessert.
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss  erwirtschaftet. Für das Jahr 2024 wird mit einer Verringerung der Umsatzerlöse sowie mit einer Stabilisierung des Ergebnisses gerechnet.
Die Gesellschaft ist als Lieferant für die Bauindustrie von der Baukonjunktur abhängig, im Jahre 2023 lagen trotz der erheblichen Preissteigerungen die Umsatzziele im Rahmen der Planungen der Geschäftsleitung.
Der im Februar 2022 ausgebrochene Russland-Ukraine-Konflikt hat die Rahmenbedingungen der Finanz- und Wirtschaftsmärkte grundlegend verändert. Zudem haben sich aufgrund der zum Teil gravierenden Preissteigerungen die Zinsen signifikant erhöht. Diese Preissteigerungen im Baugewerbe sowie die deutlichen Zinssteigerungen haben Auswirkungen auf die Bauindustrie und somit auf unseren Absatz.
Der Druck auf die Baupreise bleibt weiterhin hoch, auch wenn die Dynamik der Preisentwicklung nachlassen wird. Die Beschlüsse zur Gas- und Strompreisbremse werden dämpfend auf die Inflation und die Baukostenentwicklung in 2025 wirken. Zur abnehmenden Preisdynamik im Baugewerbe wird auch der wieder anziehende Wettbewerb um Aufträge beitragen.
Der Mix aus steigenden Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten schlägt zunehmend auf die Nachfrage nach Bauleistungen zurück. Die Baukonjunktur verliert weiterhin an Schwung. Die Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft haben sich markant verschlechtert und trüben die Aussichten für die Baukonjunktur nach 2023 in 2024 wieder deutlich ein. Insgesamt wird mit einem realen Rückgang im Bauhauptgewerbe gerechnet. Dieser Prozess wird sich nach Einschätzung der Geschäftsleitung auch in 2025 fortsetzen.
Abschließend ist festzustellen, dass die Entwicklung in 2023 trotz der schwierigen Rahmenbedingungen grundsätzlich wie erwartet eingetreten ist. Vor dem Hintergrund der Branchenentwicklung und unserer eigenen Erwartung zu Beginn des Jahres, hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes ist die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft in Bezug auf Umsatz, Ertrag, Vermögen und Liquidität auf nochmals niedrigerem Niveau stabil. Die wirtschaftlichen Auswirkungen im Zuge der Corona-Krise, die hohe Anforderungen an die Risikovorsorge und Liquiditätsplanung gestellt haben, sind aktuell weitestgehend abgeschlossen.
Je nach dem weiteren Verlauf der Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine sowie die Eindämmung der Preissteigerungen kann es dazu kommen, dass die Annahmen, die unserer Prognoserechnung zugrunde liegen, sich nicht als zutreffend erweisen. Die konkreten Auswirkungen sind derzeit für die Unternehmensleitung nicht abschätzbar.
B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 entsprach der Prognose der Geschäftsleitung.

1. Ertragslage
Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr niedriger und um 15,9 % gesunken. Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Personalkosten sind von T€ 3.395,9 auf T€ 3.042,7 gesunken. Die Abschreibungen betrugen im Geschäftsjahr T€ 109,1 nach T€ 127,1 im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit T€ 1.384,1 geringfügig im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Entwicklung der Kosten entsprach den Planungen der Geschäftsleitung.
Die Beschaffungs- und Vorratspolitik war darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt termingerecht bereitzustellen und evtl. auftretende Lieferengpässe auszugleichen.
Wie in den vergangenen Jahren war es zur termingerechten Bereitstellung der zur Fertigung benötigten Einsatzstoffe erforderlich, in einem gewissen Umfang Lagerhaltung zu betreiben.
Die Produktion der Waren konnte planmäßig umgesetzt werden, der Absatz der Handelsware entsprach dabei den Erwartungen der Geschäftsleitung. Die Umsätze sowie der Deckungsbeitrag im Bereich der Handelsware entsprach den Erwartungen der Geschäftsleitung.
Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr mit dem schwierigeren Marktumfeld grundsätzlich zufriedenstellend.
Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 resultiert aus dem soliden Geschäft sowie aus der hohen Kundenakzeptanz der Produkte und der hohen Kundenorientierung der Gesellschaft. Der Vertrieb der Produkte im In- und Ausland garantiert der Gesellschaft für die nächsten Jahre eine gute Kundenfrequenz.

2. Finanzlage
Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr zufriedenstellend.
Es wird angenommen, dass auch künftig die finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllt werden können.
Damit wurden die Erwartungen der Gesellschaft erfüllt.
Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage ist die wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.
Die flüssigen Mittel betrugen zum Bilanzstichtag T€ 2.644,9 nach T€ 80,8.

3. Vermögenslage
Die Bilanzsumme der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag T€ 10.113,0. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (T€ 8.562,6) um 18,1 % erhöht.
Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 3,2 % gekennzeichnet. Das Vorratsvermögen entspricht 42,1 %, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände 27,7 % der Bilanzsumme.
Die Gesellschaft hat keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Das Unternehmen wird nach Einschätzung der Geschäftsführung auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens
Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt:

Das Jahr 2023 ist insgesamt zufriedenstellend verlaufen. Die Finanz- und Liquiditätslage der Gesellschaft war stets gut. Die Ertrags- und Vermögenslage der Gesellschaft ist als stabil zu bezeichnen.
Es wird für das laufende Geschäftsjahr 2024 wiederum mit einem geringeren Umsatz als im Geschäftsjahr 2023 gerechnet. Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2024 wird gegenüber dem Vorjahr geringer sein. Inwieweit sich der Krieg in der Ukraine, die gestiegene Inflation und die schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2024 und 2025 niederschlagen werden, bleibt abzuwarten.

Grundsätzlich wird mit einem im Branchenvergleich zufriedenstellenden Ergebnis gerechnet.

Die Kapazitäten wurden auf Grund der Auftragslage sowie der stetigen Investitionen in den Produktionsbereich auf gleichem Niveau wie im Jahre 2023 gehalten.

Es wird auch in den nächsten Monaten mit einer Vollbeschäftigung bei geringeren Personalbedarf gerechnet.

Die Umsatzentwicklung in den ersten drei Quartale 2024 vor Aufstellung des Jahresabschlusses war nicht zufriedenstellend.

Grundlage unserer Umsatz- und Ergebnisschätzung ist die betriebswirtschaftliche Auswertung bis zum Monat 9/2024.

Für die kommenden 2 Jahre sind wiederum Investitionen in die Produktionsanlagen geplant. Die Investitionstätigkeit wird sich auf die Instandhaltung des Maschinenparks, die Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie die entsprechenden baulichen Maßnahmen konzentrieren.

Die Investitionsmaßnahmen werden nach derzeitigem Stand durch Eigenmittel finanziert.
5. Risikomanagementziele und -methoden
Das Risikomanagement ist ein fundamentales Element der Geschäftspraxis und integraler Bestandteil der Geschäftsplanung sowie der Controlling-Prozesse unseres Unternehmens.
Als "Risiko" verstehen wir die Möglichkeit, dass ein negatives Ereignis eintritt, welches den Fortbestand und die weitere Entwicklung des Unternehmens gefährden könnte.
Wir haben eigene Risikomanagementziele definiert und dabei folgende Einteilung unternommen:
- Strategische Ziele mit Bezug auf die Sicherung der wirtschaftlichen Grundlagen für die Zukunft
- Operative Ziele zur Erreichung festgelegter operativer Kennzahlen
- Ziele für die Unternehmensführung zur Einhaltung von Gesetzen und internen Vorgaben
Die operativen Ziele werden anhand des monatlichen Reportings an die Geschäftsleitung bzw. Eigentümer überwacht. In diesem Reporting werden sämtliche unternehmensspezifischen Daten zusammengefasst und der Geschäftsleitung zugeleitet.
In regelmäßigen Sitzungen des Führungskreises (Geschäftsleitung) werden die Daten eingehend analysiert und ggf. Strategien besprochen.
Der Geschäftsleitung stehen somit zeitnahe Auswertungen und Vergleichskennzahlen zur Verfügung. Individuell notwendige Maßnahmen können anhand von Kennzahlen, wie z.B. Produktionskosten und -mengen der Produkte ergriffen werden. Diese Kennzahlen und die daraus resultierenden Maßnahmen sind auf die betrieblichen Belange zu beziehen.
Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken wurden wirksame Steuerungs- und Kontrollsystem entwickelt und eingesetzt:

Zu dem internen Überwachungssystem gehören:

- die Anwendung einheitlicher Richtlinien

- den Einsatz zuverlässiger Software

- die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

- Arbeitsanweisungen

- Regelungen zur Vertretungsvollmacht

Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse.

Risiken der Tätigkeit werden frühzeitig erkannt. Entsprechend dem Risikoprofil werden dabei unterschiedliche Instrumente eingesetzt, die stetig weiterentwickelt werden.
C. Risikobericht (Chancen und Risiken)
1.1. Allgemeiner Risikobericht
Nach Einschätzung der Geschäftsleitung wird sich im Geschäftsjahr 2024 der Umsatz auf niedrigerem Niveau konsolidieren. Dieser Trend wird sich nach Auffassung der Geschäftsleitung, trotz erheblich angespannter Rahmenbedingungen, auch in 2025 fortsetzen.
Gründe für die steigende Komplexität der Rahmenbedingungen liegen in den bestehenden Preissteigerungen der letzten Monate im Bauhauptgewerbe und dem gestiegenen Zinsniveau, in den nach wie vor noch nicht absehbaren Auswirkungen der Ukrainekrise sowie den schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Bestandsgefährdende Risiken der künftigen Entwicklung könnten sich durch diese Veränderungen der Rahmenbedingungen, durch eintretende Preissteigerungen und der Ukrainekrise ergeben, sind jedoch aktuell nicht erkennbar.
Die ersten drei Quartale der Geschäftsentwicklung in 2024 sind insgesamt so verlaufen, wie die Geschäftsleitung es prognostiziert hat. In den ersten drei Quartalen  des Geschäftsjahres 2024 reduzierten sich erneut die Umsatzerlöse, so wie von der Geschäftsleitung erwartet.
Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 ist eine Konsolidierung der Geschäftstätigkeit geplant. Die Gesellschaft legt unverändert verstärktes Augenmerk auf den Einkauf und die Aufrechterhaltung der Produktionsleistungen.

1. 2. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken
Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Die Gesellschaft hat keine wesentlichen Währungsrisiken. Die Geschäfte werden fast ausschließlich auf Eurobasis abgeschlossen. Ausfall- und Liquiditätsrisiken sind aufgrund des effektiven Mahnsystems und der umsichtigen Finanzierungsabsprachen aktuell nicht vorhanden.
Im Produktionsbereich wird die Wahrscheinlichkeit eines nicht optimalen Betriebes der Fertigungsanlagen durch Optimierungsmaßnahmen reduziert.
Preiserhöhungen - auch durch die Ukrainekrise hervorgerufen - bestehen und können sich zukünftig weiter verschärfen.
1. 3. Weitere wesentliche Risiken
Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken
Die für die Gesellschaft wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen.
Abgabenerhöhungen, Preissteigerungen sowie die schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen können zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage der Kunden führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken.
Die Bautätigkeit des Bauhandwerkes ist sehr preisabhängig - somit wird abzuwarten bleiben, wie sich die Bauinvestitionen in der kommenden Zeit entwickeln wird.
Produktrisiken
Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, weiterhin qualitativ hochwertige Produkte am Markt zu vertreiben.
Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, innovative Produkte zu entwickeln.
Hier könnten folgende Risiken auftreten:
-  Abhängigkeit von wenigen Umsatzträgern
-  Verschlechterung der Qualität des eingekauften Materials
-  geringer Deckungsbeitrag der Produkte
-  erhöhte Ausschussquoten
Investitions-/Finanzierungsrisiken
Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, bestehen nicht. Die Gesellschaft hat angemessen in die Gebäude, in die maschinellen Anlagen sowie in die Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert.
Personalrisiken
Die Gesellschaft ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen, um den hohen Standard aufrecht zu erhalten.
Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Es ist derzeit schwierig, geeignetes Personal zu finden. Daher wird die fachliche Kompetenz des Personals vermehrt durch Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichergestellt werden.
Umweltrisiken
Derzeit sind keine Umweltrisiken bekannt, die sich wesentlich auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft auswirken. Die geschäftsüblichen Risiken sind im Rahmen von betrieblichen Versicherungspolicen abgedeckt.
Bestandsgefährdende Risiken
Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. Eine derzeitige Bestandsgefährdung durch die Auswirkungen des Ukraine Krieges ist nicht erkennbar.
2. Chancenbericht
Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf­ und Qualitätskontrollen durch. Wir produzieren und handeln mit Produkten, die sich durch eine hohe Qualität und hohe Kundenakzeptanz auszeichnen.
Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.
Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:

-  der Erschließung neuer Absatzmärkte

-  einer stabilen finanziellen Situation

-  neuen, innovativen Produkten

-  hoher Produktqualität.

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

3. Gesamtaussage
Die in den Vorjahren erreichte Marktstellung konnte im Berichtsjahr auf niedrigerem Niveau gehalten werden. Die Erwartung für die Folgejahre wird hingegen tendenziell als leicht rückläufig eingeschätzt. Eine weitere Ausweitung im Marktumfeld erscheint aktuell möglich, setzt jedoch eine grundlegende Verbesserung der allgemeinen Marktverhältnisse, insbesondere im Bausektor, voraus.

D. Prognosebericht
Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklung erscheint sehr schwierig.
Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose.
Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch:
Die im Folgenden getroffenen Aussagen basieren auf der bisherigen Geschäftsentwicklung, der derzeitigen Auftragslage und der allgemeinen Wirtschaftslage.
Auf Grund der konjunkturellen Lage, der derzeitigen wirtschaftlichen Entwicklung und der Auswirkungen der gestiegenen Energiekosten, der steigenden Inflation, der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sowie den schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen rechnet die Geschäftsleitung im nächsten Jahr mit stagnierenden Umsatzerlösen und einer Verringerung des Ergebnisses.
In 2024 ist der Verkauf der Produkte planmäßig angelaufen. Die Umsatzerlöse sind wiederum rückläufig, die Planzahlen konnten erfüllt werden. Durch erfolgte Investitionen für fortlaufende Modernisierungen präsentieren sich die Produkte als innovativ und attraktiv. Dies spiegelt sich sowohl im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres als auch bei der Akzeptanz bei den Kunden sowie der Zufriedenheit der Mitarbeiter wieder.
E. Forschung und Entwicklung
Die Produktion unterliegt einer permanenten Optimierung der Prozesse. Eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung werden nicht beschäftigt, diese Aufgabe erfüllt die Geschäftsleitung.
Im Jahr 2023 entfielen 100 Prozent der Entwicklungsaufwendungen auf den Entwurf und die Realisierung von neuen Produktionsprozessen und den innovativen Einsatz von Material.

 

Moers, den 12. November 2024


PMI Plast GmbH

vertreten durch gez. Sabine Matula  gez. Roman Matula

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 326.031,00 340.433,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
II. Sachanlagen 325.753,00 340.155,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.226,00 15.933,00
2. technische Anlagen und Maschinen 125.411,00 165.902,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 199.116,00 158.320,00
III. Finanzanlagen 275,00 275,00
B. Umlaufvermögen 9.704.883,38 8.174.625,94
I. Vorräte 4.258.405,68 5.436.753,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.801.580,02 2.657.048,69
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.644.897,68 80.824,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 82.090,73 47.559,93
Aktiva 10.113.005,11 8.562.618,87

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.979.680,70 5.570.682,46
I. Gezeichnetes Kapital 77.000,00 77.000,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag   4.612.357,00
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag   881.325,46
IV. Bilanzgewinn 6.902.680,70  
B. Rückstellungen 1.066.622,09 579.210,56
C. Verbindlichkeiten 2.066.702,32 2.412.725,85
Passiva 10.113.005,11 8.562.618,87

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.639.269,62 6.290.692,78
2. Personalaufwand 3.042.662,50 3.395.884,62
a) Löhne und Gehälter 2.577.071,16 2.936.716,55
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 465.591,34 459.168,07
davon für Altersversorgung 53.397,92 37.523,92
3. Abschreibungen 109.081,32 127.078,91
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 109.081,32 127.078,91
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.384.107,39 1.417.649,02
5. Erträge aus Beteiligungen 8,10 8,10
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25.726,95 19.023,67
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18.810,15 38.938,78
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 694.787,69 441.779,76
9. Ergebnis nach Steuern 1.415.555,62 888.393,46
10. sonstige Steuern 6.557,38 7.068,00
11. Jahresüberschuss 1.408.998,24 881.325,46
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.493.682,46  
13. Bilanzgewinn 6.902.680,70  

Anhang

I. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der PMI-Plast GmbH, Moers, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie die Vorschriften des Gesellschaftsvertrages zu beachten.
Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 6296 im Handelsregister Kleve eingetragen.
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft mit beschränkter Haftung gem. § 267 Abs. 2 HGB auf.
Die Bilanz wurde unter Berücksichtigung des § 266 HGB gegliedert. Abweichungen in der Darstellung der Bilanz gem. § 265 Abs. 1 HGB liegen nicht vor.
Die Anwendung des § 158 AktG unter Ausweis des Bilanzgewinns erfolgt erstmals freiwillig.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
Nach dem Schluss des Geschäftsjahres lagen keine besonderen Vorgänge vor, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt wurden.
II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unter Berücksichtigung der Unternehmensfortführung angewandt.
Die Posten der Bilanz wurden im Einzelnen wie folgt bewertet:

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Aktiva
- Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.
- Das Sachanlagevermögen wurde zu historischen Anschaffungs- / Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um die kumulierten planmäßigen Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht aktiviert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich pro rata temporis.
- Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt.
- Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt.
- Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
- Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen lagen nicht vor.
- Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

- Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Absatz 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Passiva
- Das Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.
- Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).
- Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten existieren nicht.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind.
Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB).

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung
1. Anlagevermögen
Das Anlagevermögen wird mit den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung. Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
2. Umlaufvermögen
In den Bilanzposten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind Beträge in Höhe von T€ 2.061,1 (Vorjahr: T€ 1.661,6) gegen Gesellschafter enthalten. Es bestehen Kautionen in Höhe von T€ 1,4 (Vorjahr: T€ 1,4) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
3. Kapital
Die Anwendung des § 158 AktG unter Ausweis des Bilanzgewinns erfolgt erstmals freiwillig. Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:

Jahresüberschuss
€ 1.408.998,24
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
€ 5.493.682,46
Bilanzgewinn
€ 6.902.680,70


4. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von € 2.066.702,32 (Vorjahr: € 2.412.725,85).
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von € 865.389,00 (Vorjahr: € 852.600,00).
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.
5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen insgesamt T€ 3.721,7.
Davon entfallen T€ 3.570,4 auf aktuell laufende Mietverträge und T€ 151,3 auf die Leasingverträge zu den im Betriebsvermögen befindlichen Pkw.

 
 
31.12.2023
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als ein bis fünf Jahren
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
 
 

T€
T€
T€
Finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen
 
3.570.350,46
518,67
1.701,68
1.350,00
Finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen
 
151.319,04
89,56
61,76
0,00


IV. Sonstige Angaben
1. Mitglieder der Geschäftsführung
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer Sabine Matula und Roman Matula geführt.
Gemäß § 286 Abs. 4 i. V. m. § 285 Nr. 9 a HGB unterbleiben die Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführer.
2. Anzahl der Mitarbeiter
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 48 (Vorjahr: 55).

Moers, den 12. November 2024
PMI-Plast GmbH vertreten durch
Sabine Matula, Kauffrau, Geschäftsführerin
Roman Matula, Kaufmann, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31.12.2023


Anschaffungs-, Herstellungs-
kosten
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-, Herstellungs-
kosten

01.01.2023



31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
13.268,24



13.268,24
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
13.268,24



13.268,24
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
178.870,06



178.870,06
2. technische Anlagen und Maschinen
1.468.093,84
1.515,41


1.469.609,25
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
430.303,56
117.127,91
72.524,51

474.906,96
 Summe Sachanlagen
2.077.267,46
118.643,32
72.524,51

2.123.386,27
III. Finanzanlagen





1. Genossenschaftsanteile
275,00



275,00
 Summe Finanzanlagen
275,00



275,00
 Summe Anlagevermögen
2.090.810,70
118.643,32
72.524,51

2.136.929,51

kumulierte Abschreibung
Abschreibung Geschäftsjahr
Abgänge
Umbuchungen

01.01.2023




EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen




I. Immaterielle Vermögensgegenstände




1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
13.265,24



 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
13.265,24



II. Sachanlagen




1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
162.937,06
14.707,00


2. technische Anlagen und Maschinen
1.302.191,84
42.006,41


3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
271.983,56
52.367,91
48.560,51

 Summe Sachanlagen
1.737.112,46
109.081,32
48.560,51

III. Finanzanlagen




1. Genossenschaftsanteile
0,00



 Summe Finanzanlagen
0,00



 Summe Anlagevermögen
1.750.377,70
109.081,32
48.560,51


kumulierte Abschreibung
Zuschreibung Geschäftsjahr
Buchwert

31.12.2023

31.12.2023

EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
13.265,24

3,00
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
13.265,24

3,00
II. Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
177.644,06

1.226,00
2. technische Anlagen und Maschinen
1.344.198,25

125.411,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
275.790,96

199.116,00
 Summe Sachanlagen
1.797.633,27

325.753,00
III. Finanzanlagen



1. Genossenschaftsanteile
0,00

275,00
 Summe Finanzanlagen
0,00

275,00
 Summe Anlagevermögen
1.810.898,51

326.031,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt.

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Bei der Veröffentlichung wurden abweichend vom festgestellten Jahresabschluss die für dieVeröffentlichung geltenden Erleichterungen gem. § 327 HGB in Anspruch genommen. Insoweit bezieht sich der erteilte und hier wiedergegebene Bestätigungsvermerk auf den geprüften und in der Gesellschafterversammlung festgestellten Jahresabschluss und Lagebericht.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die PMI-Plast-GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PMI-Plast-GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PMI-Plast-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Essen, 12. November 2024

WIR TREUHAND GmbH
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