ASS Management West GmbHLiquidiert

Bonner Straße 67, 40589 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 19065
Eingetragen
20.8.2013
Branche
Allgemeine GebäudereinigungSonstige Reinigung a. n. g.Sonstige spezielle Reinigung von Gebäuden und Maschinen
Gegenstand
Hotel- und Gebäudereinigung sowie Servicedienstleistungen verschiedener Art, insbesondere Grund- und Glasreinigung sowie Sonderreinigungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ASS Management West GmbH

Neuss

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht

I. Grundlagen der Geschäftstätigkeit

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die ASS Management West GmbH ist ein Dienstleistungsunternehmen, das sich auf hochwertige Hotelreinigung spezialisiert hat.

Das Unternehmen versteht sich als strategischer Geschäftspartner, der mit geschultem Reinigungspersonal eine hohe professionelle Qualität bei der Gebäudereinigung und dem Hotelservice anbietet.

Das Unternehmen ist im Inland tätig und ist somit grundsätzlich von der konjunkturellen Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland abhängig. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass die Nachfrage nach den erbrachten Dienstleistungen des Unternehmens nur in geringem Maße von normalen konjunkturellen Schwankungen betroffen ist.

2. Forschung und Entwicklung

Gebäudereinigung wird heute noch immer überwiegend manuell durchgeführt. Die ASS-Management West GmbH investiert daher primär in ihren Personalstamm.

Um Kosten zu reduzieren, werden soweit dies wirtschaftlich sinnvoll ist, moderne und effiziente Maschinen aus dem Angebot führender Hersteller eingesetzt. Eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung ist daher nicht notwendig.

II. Wirtschaftsbericht

1.1 Deutsche Wirtschaft 2020 und Ausblick auf 2021 und 2022

Im Jahr 2020 musste die deutsche Wirtschaft aufgrund der Corona-Pandemie einen Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) hinnehmen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt nahm laut Statistischem Bundesamt (Destatis) im Gesamtjahr 2020 um 4,6 % ab. Die deutsche Wirtschaft musste damit, nachdem sie zehn Jahre in Folge gewachsen war, erstmals wieder einen Rückgang verzeichnen.

Der Arbeitsmarkt in Deutschland hat sich gemessen an der Zahl der Erwerbstätigen und Erwerbslosen im Jahr 2019 leicht positiv entwickelt. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt von knapp 44,8 Mio. Erwerbstätigen erbracht. Im Jahr 2020 waren danach rund 500.000 Personen oder 1,1 % weniger erwerbstätig als ein Jahr zuvor.

Der gesamtwirtschaftliche Ausblick auf das Jahr 2021 und 2022 ist durch einen sich abzeichnenden milderen Verlauf der Corona-Pandemie geprägt.

Die konjunkturelle Entwicklung ist dennoch auch im Jahr 2021 und 2022 stark von der Corona-Pandemie geprägt. Danach wird sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Jahr 2020 zwar etwas erholen; die Wirtschaftsleistung wird das Vorkrisenniveau aber noch nicht erreichen.

Vergleichbare positive Auswirkungen des Auslaufens der Corona-Krise, wie sie für das Inland erwartet werden, werden sich auch auf europäischer und weltweiter Wirtschaftsebene ergeben.

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die steigenden Energiepreis verschlechtern wiederum die wirtschaftlichen Aussichten drastisch.

1.2 Entwicklungen der Branche

Die Gebäudereinigungsbranche ist durch eine Vielzahl kleiner Betriebe geprägt. Nur 2% der Unternehmen erwirtschaften Jahresumsätze von mehr als 5 Mio. Euro. Diese Unternehmen erwirtschaften jedoch rd. 60% des inländischen Gesamtumsatzes von rd. 18 Mrd. Euro.

Die Beherbergungsbetriebe als Hauptauftraggeber des Unternehmens und wichtiger Teil des von Corona besonders stark getroffenen Gastgewerbes, hat in den ersten 9 Monaten des Jahres 2020 nach Schätzung von Branchenverbänden einen realen Umsatzrückgang um rd. 40 % hinnehmen müssen.

Es handelt sich hierbei jedoch eher um einen Sondereffekt, der unmittelbar durch die Betriebsschließungen verursacht wurde. Langfristige Verschiebungen in der Zimmerauslastung und damit der Nachfrage nach Hotelservice-Leistungen aufgrund eines grundsätzlich geänderten Dienstreiseverhaltens konnten ebenso festgestellt werden, wie gegenläufige Effekte bei der Nachfrage von privaten Kurzreisen aufgrund von Homeoffice-Müdigkeit, Ausgangssperren etc.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Im Geschäftsjahr 2020 brachen die Umsatzerlöse um rd. 9 Mio. Euro (rd. 62,4%) ein und sanken auf 5,5 Mio. Euro, da die Hotelleriebranche durch die Corona-Pandemie zahlreiche Einschränkungen hinnehmen musste. Einreise- oder Beherbergungsverbote, Kontaktbeschränkungen oder Lockdowns - all diese Maßnahmen zur Eindämmung des Virus haben die Branche schwer getroffen.

Das Betriebsergebnis hat sich um 0,9 Mio. Euro auf nunmehr 1,4 Mio. Euro verbessert.

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 6,1 % auf 44,4 %.

Durch die Steigerung des Jahresüberschusses erhöhte sich die Eigenkapitalrentabilität von 28,4 % auf 38,4 %.

Der Rückgang des Personalaufwand fiel mit 62,8 % gegenüber dem Umsatzrückgang mit 62,4 % leicht höher aus. Unter Einbeziehung der eingesetzten Fremdleistungen ergibt sich eine Rückgang von 61,9%, dementsprechend hat sich der Anteil der personalnahen Kosten am Umsatz insgesamt leicht erhöht.

Der Jahresüberschuss resultiert grundlegend aus den Corona-Hilfspaketen der Bundesregierung.

a) Ertragslage

Die Umsätze der ASS Management West GmbH in Höhe von 5,5 Mio. Euro werden fast ausschließlich aus Hotelreinigungsdienstleistungen erzielt. Das Ergebnis verbesserte sich entgegen der Erwartungen gegenüber dem Vorjahr. Der Jahresüberschuss stieg um 0,5 Mio. Euro auf 0,9 Mio. Euro. Während die Summe aus Material- und Personalaufwand um 8,0 Mio. Euro u.a. aufgrund von Kurzarbeit gesunken ist, stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1,3 Mio. Euro insbesondere durch im Verbund weiterzuleitende Coronahilfen.

Kennzahlen Geschäftsjahr Vorjahr
Umsatzerlöse in T€ 5.456 14.497
Betriebsergebnis    
(vor Zinsen und Ertragsteuern) in T€ 1.374 470
Jahresüberschuss in T€ 857 390
Personalintensität    
(Personalaufwand und Materialaufwand) 90 % 89%
Umsatzrentabilität 15,7% 2,7%

b) Finanzlage

Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen aus Eigenmitteln der Gesellschaft.

c) Vermögenslage

Im Geschäftsjahr wurden keine wesentlichen Sachinvestitionen getätigt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (einschließlich verbundener Unternehmen) verringerten sich um rd. 1.961 T€ auf insgesamt 309 T€.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Neben einem schwerpunktmäßigen Umsatz- und Gemeinkostencontrolling stehen vor allem lohn- und gehaltsbezogene Kennzahlen, vorrangig Lohn- und Lohnfortzahlungsquoten, im Fokus.

Darüber hinaus spielen Instrumente zur Liquiditätsplanung und -steuerung (kurz- und mittelfristiges Cashflow-Controlling sowie eine langfristige Liquiditätsplanung) eine wesentliche Rolle.

Zusätzlich beobachten wir permanent die wirtschaftliche Entwicklung insbesondere im nationalen Hotelgewerbe sowie die branchenbezogenen Trends.

4. Gesamtaussage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war aufgrund der Corona-Pandemie ein Umsatzrückgang von 62,4% zu verzeichnen, der durch Kurzarbeit und Coronahilfen aufgefangen wurde.

Betriebsergebnis (+904 T€) und der Jahresüberschuss (+467 T€) wurden verbessert.

Der mit einer höheren Personalintensität (+1%) verbundene leicht erhöhte Anteil von Fremdleistungen, war im Hinblick auf den in 2020 zu verzeichnenden Pandemie-bedingten Auftragsrückgang und der Notwendigkeit schneller Anpassungsmaßnahmen vorteilhaft.

Positiv ist, dass die Umsatzrentabilität auf 15,7% weiter gesteigert werden konnte.

Das Gesamtergebnis bestätigt den Kurs der Geschäftsführung, die langjährig aufgebaute Kernkompetenz des Unternehmens im Bereich der Hotelreinigung kontinuierlich weiter auszubauen.

III. Prognosebericht

1.1 Kurzfristig

Eine kurzfristige Prognose ist aufgrund der Wechselhaftigkeit der Corona-Pandemie nicht möglich. Wesentlich ist, dass die Politik durch Maßnahmen wie die Verlängerung der Regelungen zum Kurzarbeitergeld sowie der Überbrückungshilfe-Programme im Hinblick auf die absehbaren weiteren Corona-bedingten Umsatzausfälle in ausreichendem Maße Liquidität zur Verfügung stellt. Dies ermöglicht es der Gesellschaft auch in der aktuellen Krisensituation voll handlungsfähig zu sein und sich zusammen mit ihren Kunden aktiv nach dem Ende der Pandemie den neuen Herausforderungen zu stellen.

1.2. Mittel- bis langfristig

Die bisherige Fokussierung auf anspruchsvolle Kunden, für die Gebäudereinigung ein integrativer Bestandteil der Wertschöpfungskette darstellt, wird nach dem Abklingen der Corona-Pandemie eine schnelle Erholung der Umsätze ermöglichen. Hierzu trägt die auch während der zu bewältigenden Ausnahmesituation dem Kunden gegenüber aufrechterhaltene Leistungsbereitschaft bei.

Risiken ergeben sich aus etwaigen wirtschaftlichen Schäden, die durch die Corona-Pandemie bei den Kunden der Gesellschaft hervorgerufen wurden. Die Chancen auf weiteres Umsatzwachstum in Abhängigkeit staatlicher Beschlüsse und Gesetzesänderungen werden aufgrund der zu erwartenden Konsolidierungsphase bei den Hotels schwieriger zu realisieren sein. Auf der anderen Seite wird der bisherige Trend zunehmen, nach dem leistungsfähige Anbieter wie die ASS Management West GmbH, die zum Großteil auf eigenes, gut qualifiziertes Personal zurückgreifen können, weitere Marktanteile für sich gewinnen können und damit Serviceleistungen von herausragender Qualität bieten.

Das wirtschaftliche Geschäftsrisiko des Unternehmens ist grundsätzlich als überschaubar einzustufen, da Ergebnisse in hohem Maße von dem Verhältnis Umsatzerlöse/Personalaufwendungen abhängen.

Wir sind jederzeit in der Lage, zeitnah sowohl größere Neuaufträge als auch größere Auftragsverluste durch angemessene Personalanpassungen wirtschaftlich abzufedern.

 

Neuss, 21. September 2022

gez. Elisabeth Scharafin

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 9.053,00 36.444,00
I. Sachanlagen 9.053,00 36.444,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.053,00 36.444,00
B. Umlaufvermögen 4.997.678,70 3.533.993,82
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.372.949,83 2.560.447,33
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 217.204,46 398.661,81
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.155.745,37 2.161.785,52
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.990,24 9.272,78
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 624.728,87 973.546,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.412,67 11.220,76
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.021.144,37 3.581.658,58

Passiva

   
31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 2.230.587,34 1.373.542,93
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.348.542,93 958.157,39
III. Jahresüberschuss 857.044,41 390.385,54
B. Rückstellungen 519.010,71 230.578,89
C. Verbindlichkeiten 2.271.546,32 1.977.536,76
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.908.833,58 846.402,28
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.908.833,58 846.402,28
2. sonstige Verbindlichkeiten 362.712,74 1.131.134,48
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 362.712,74 1.131.134,48
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.021.144,37 3.581.658,58

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 7.405.236,06 11.172.964,55
2. Personalaufwand 3.544.969,45 9.519.988,23
a) Löhne und Gehälter 2.875.060,79 7.802.488,05
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 669.908,66 1.717.500,18
davon für Altersversorgung 0,00 600,00
3. Abschreibungen 13.174,04 25.907,46
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 13.174,04 25.907,46
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.473.539,53 1.158.271,12
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 352,65 485,97
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 231,00 156,22
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 514.607,46 77.981,95
8. Ergebnis nach Steuern 859.067,23 391.145,54
9. sonstige Steuern 2.022,82 760,00
10. Jahresüberschuss 857.044,41 390.385,54

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ASS Management West GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Neuss

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Neuss

Register-Nr.: 19065

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Gesellschaften aufgestellt.

Durch die Einschränkungen der Reisebranche im Rahmen der Corona-Pandemie wird die Dienstleistung des Unternehmens aktuell nur noch eingeschränkt nachgefragt. Vor diesem Hintergrund handelt es sich bei der Corona-Pandemie potentiell um ein entwicklungsbeeinträchtigendes Risiko. Die erlittenen Verluste werden derzeit durch den vorhandenen Bilanzgewinn sowie die in Anspruch genommenen Hilfsmaßnahmen kompensiert. Von einer Fortführung des Unternehmens wird ausgegangen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die sonstigen Verbindlichkeiten sind nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. Im laufenden Geschäftsjahr wurden Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen gesondert ausgewiesen. Die Vorjahreswerte wurden ebenfalls angepasst.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgenden Anlagespiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2020
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2020
Euro
Anlagevermögen        
Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.839,27 1.552,04 35.042,02 55.349,29
Summe Sachanlagen 88.839,27 1.552,04 35.042,02 55.349,29
Summe Anlagevermögen 88.839,27 1.552,04 35.042,02 55.349,29
kumulierte Abschreibungen 01.01.2020
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2020
Euro
Anlagevermögen        
Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 52.395,27 13.174,04 19.273,02 46.296,29
Summe Sachanlagen 52.395,27 13.174,04 19.273,02 46.296,29
Summe Anlagevermögen 52.395,27 13.174,04 19.273,02 46.296,29
Buchwert 31.12.2020
Euro
Buchwert 31.12.2019
Euro
Anlagevermögen    
Sachanlagen    
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.053,00 36.444,00
Summe Sachanlagen 9.053,00 36.444,00
Summe Anlagevermögen 9.053,00 36.444,00

Mitzugehörigkeitsvermerk

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe sonstige Vermögensgegenstände.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 1 TEUR (Vorjahr: 1 TEUR) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von 1.909 TEUR (Vorjahr: 846 TEUR) sonstige Verbindlichkeiten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von 215 TEUR (Vorjahr: 499 TEUR) enthalten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Außerordentlich Erträge und Aufwendungen

Im laufenden Geschäftsjahr enthält das Rohergebnis Zuschüsse aus Corona-Hilfen in Höhe von 3.259 TEUR. Die erhaltenen Zuschüsse aus Corona-Hilfen wurden an verbundene Unternehmen entsprechend weitergegeben. Diese sind in Höhe von 1.554 TEUR in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 554, davon 21 Verwaltungsangestellte und 533 Gebäudereiniger.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch Frau Elisabeth Scharafin.

Auf die Angabe der Vergütung nach § 285 Nr. 9 HGB wird gemäß § 286 Abs 4 HGB verzichtet.

Nachtragsbericht

Wie bereits erläutert, hat die Corona-Pandemie mittelbar Auswirkungen auf den laufenden Geschäftsbetrieb des Unternehmens. Insoweit wird auf die ausführliche Erläuterung im Lagebericht verwiesen.

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Gewinn der Gesellschaft wird vorgetragen.

 

Neuss, 21. September 2022

gez. Elisabeth Scharafin

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.09.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ASS Management West GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ASS Management West GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ASS Management West GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kiel, 21. September 2022

Rades Wirtschaftsprüfung GmbH
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gez. Rades, Wirtschaftsprüferin

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