ALPHA-Elektronik GmbHLiquidiert

06366 Köthen (Anhalt), DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 10335
Eingetragen
26.11.1990
Branche
Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Planung, Projektierung, Konstruktion, Herstellung, Programmierung, Lieferung und Abnahme und Intbetriebnahme von elektronischen und elektrischen Steuerungen für Maschinen und Anlagen

Historie

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Management

NameRolle
Uwe Helmut Reinecke
seit 21.11.2017
Geschäftsführer
Torsten Oliver Klee
seit 27.9.2017
Geschäftsführer
Frank Neubauer
seit 2.3.2017
Geschäftsführer
Detlef Moosdorf
seit 3.7.2009
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Alpha Elektronik GmbH

Köthen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31. Dezember 2015

Aktiva

  31.12.2015 31.12.2014
 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte    
und ähnliche Rechte und Werte 4.318,36 7.855,00
II. Sachanlagen 702.076,00 741.552,00
  706.394,36 749.407,00
III. Finanzanlagen 0,00 0,00
  706.394,36 749.407,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 679.659,96 999.429,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.844.339,30 4.418.512,32
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.622.267,26 1.774.488,75
  7.146.266,52 7.192.430,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.245,60 21.060,55
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der    
Vermögensverrechnung 0,00 21.810,00
  7.853.906,48 7.984.708,08

Passiva

  31.12.2015 31.12.2014
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Gewinnvortrag 2.661.737,77 2.498.766,06
III. Jahresüberschuss 938.908,52 814.858,53
  3.652.646,29 3.365.624,59
B. Sonderposten für Investitionszulagen und -zuschüsse    
zum Anlagevermögen 184.259,51 197.360,82
C. Rückstellungen 3.143.382,00 2.634.311,45
D. Verbindlichkeiten 873.618,68 1.787.411,22
(davon aus Steuern € 490.206,43; Vorjahr € 653.486,53)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 50.677,51;    
Vorjahr € 46.031,57)    
  7.853.906,48 7.984.708,08

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt worden. Die Alpha Elektronik GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Es werden die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB angewendet.

Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 1 HGB (Ge-samtkostenverfahren) gegliedert.

Sämtliche Angaben zu Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten sowie die weiteren Davon-Vermerke sind aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnungen

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um plan-mäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden drei bis fünf Jahre zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden bei Gebäuden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren, beim beweglichen Anlagenvermögen entweder degressiv oder linear vorgenommen. Neuzugänge im Geschäftsjahr wurden linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer bei beweglichen Anlagevermögen beträgt 3 bis 7 Jahre.

Die geringwertigen Vermögensgegenstände bis € 410,00 werden ab 2011 sofort abgeschrieben.

Der Ausweis der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Marktpreis vom Bilanzstichtag bewertet.

Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder zu dem jeweils vom Absatzmarkt abgeleiteten niedrigeren beizulegenden Wert vom Bilanzstichtag bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Materialeinzel- und Fertigungseinzelkosten sowie die hiermit im Zusammenhang stehenden Material- und Fertigungsgemeinkosten. Verwaltungskosten sind anteilig mit berücksichtigt worden.

Die erhaltenden Anzahlungen werden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB in voller Höhe von den unfertigen Erzeugnissen abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Erkennbaren Risiken ist durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen worden. Die Pauschalwertberichtigung auf Forderungen deckt das allgemeine Kreditrisiko ab.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Für die Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Abschlussstichtag darstellen, wurde ein Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite gebildet.

Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen zum Anlagevermögen wurde entsprechend der Stellungnahme HFA 1/1984 des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in der Höhe, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Am Bilanzstichtag besteht eine Pensionszusage der Gesellschaft gegenüber einem Mitarbeiter. Der Zeitwert des Rückdeckungsanspruchs beträgt am Bilanzstichtag € 396.490,00. Bei verpfändeten Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen werden diese mit bestehenden Pensionsverpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 HGB saldiert. Dies ist im Geschäftsjahr 2015 in Höhe von €  459.725,00 (Erfüllungsbetrag der Rückstellung) erfolgt. Korrespondierend werden Aufwendungen und Erträge in Höhe von € 15.676,70 saldiert.

Die Pensionszusage für den Mitarbeiter, für den eine Rückdeckungsversicherung zum Bilanzstichtag besteht, wurde nach der Projected Unit Credit (PUC) Methode, unter Berücksichtigung eines Rechnungszinses von 3,94 % berechnet. Zudem wurde ein Rententrend von 2,00 %zugrunde gelegt. Ein Entgelttrend und eine Fluktuation wurden nicht unterstellt.

Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Soweit der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 Fremdwährungsforderungen enthält, erfolgt die Bewertung grundsätzlich nach Maßgabe des Wechselkurses zum Entstehungszeitpunkt der Forderung. Soweit stattdessen ein gesunkener bzw. gestiegener Wechselkurs eine andere Bewertung der Forderung zum Bilanzstichtag erforderlich werden ließ, sind sie bei der Bewertung der Forderungen berücksichtigt. Für die Bewertung herangezogen wird dabei der Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 256 a HGB.

3. Erläuterungen der Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen Darlehensforderungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren vollständig aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Investitionszuschüsse

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse betrifft gewährte Zuschüsse aus durch geführten Investitionsmaßnahmen. Der Sonderposten wird ratierlich entsprechend der Abschreibungen auf die geförderten Anlagegegenstände aufgelöst.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Einzelnen:

  31.12.2015 31.12.2014
 
Mitarbeitertantiemen 345.172,00 246.931,00
ausstehender Urlaub 105.300,00 92.900,00
Überstunden 197.900,00 141.435,45
Gewährleistungen 1.074.864,00 1.129.736,00
Berufsgenossenschaft 26.000,00 29.000,00
Kosten für Nacharbeiten 58.000,00 740.709,00
Archivierungskosten 22.900,00 22.600,00
Beratungs-, Jahresabschluss- und Prüfungskosten 59.000,00 59.000,00
Drohverluste 659.837,00 0,00
Prozessrisiken 0,00 172.000,00
sonstige 3.000,00 0,00
  2.551.973,00 2.634.311,45

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse

Avale € 499.291,19 (Vorjahr: € 1.020.724,89)

Das Risiko der Inanspruchnahme wird nach § 285 Nr. 27b HGB als gering eingeschätzt.

4. Sonstige Angaben

Mitglieder der Geschäftsführung:

 

Herr Matthias Mäser, Diplom-Ingenieur

 

Herr Klaus Müller, Diplom-Ingenieur

Angaben zum Mutterunternehmen und zum Konzernabschluss

Mutterunternehmen des größten und kleinsten Konsolidierungskreises der Gesellschaft ist die GMH Krantechnik GmbH, Köthen. Die Gesellschaft wird mittels Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der GMH Krantechnik GmbH, Köthen, einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Bundesanzeiger offen gelegt.

 

Köthen, 9. Juni 2016

Klaus Müller
Geschäftsführer

Matthias Mäser
Geschäftsführer



Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde am 22. Juni 2016 festgestellt.

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